Erste Probe beim ESC 2023: Alessandra mit „Queen of Kings“ für Norwegen

Jetzt geht’s endlich los. Naja, ein bisschen zumindest, denn wir können aufgrund der Presseregelung der EBU nur zweiter Hand bei den ersten Proben in Liverpool dabei sein. Davon lassen wir uns aber nicht runterziehen, sondern zelebrieren die Euphorie der zwei ESC-Wochen. Los geht es mit Alessandra aus Norwegen. Hier tragen wir alles zusammen, was wir über die Probe der Skandinavierin in Erfahrung bringen können.

Mit ihrem Popschlager „Queen of Kings“ hat Alessandra das norwegische Melodifestivalen ziemlich durcheinander gewirbelt – und letztlich auch Ulrikke um die Chance gebracht, endlich mal wirklich beim ESC auf der Bühne zu stehen. Auch wenn der Song einige (wie unseren Blogchef Benny) sehr stark an „Run to the Hills“ der Schwedin Klara Hammarström erinnert, ist es doch ein eigenständiger Track. Und er hat nicht nur die Norweger euphorisiert, wo „Queen of Kings“ direkt nach dem Norsk Melodi Grand Prix auf Platz 1 der Charts stürmte. Auch die Nutzer/innen von musikorientierten Social-Media-Plattformen waren begeistert und feuerten so die Streaming-Zahlen des Titels an. Hier findet Ihr unseren Song-Check.

Bei der norwegischen Vorentscheidung stand die Sängerin in einem hellenisch-historisierten Pseudo-Kriegerinnengewand auf der Bühne. Ab dem ersten Refrain wurde sie von mehreren Tänzerinnen begleitet. Dazu gab es einen dynamischen Lichtshow, die die Energie des Songs zusätzlich unterstrich. Grundsätzlich wäre diese Performance bereits ESC-tauglich. Aber natürlich ist es vorstellbar, dass verschiedene Veränderungen für Liverpool vorgenommen wurden. Wir sind gespannt.

Infos zur ersten Probe

Alessandra trägt „einem fabelhaften Metallic-Bustier mit großen Power-Schultern und einem schwarzen Umhang“. Das ist erwartungsgemäß an den MGP-Auftritt angelehnt.

Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Sie hat auch vier Tänzer dabei, wobei wir Dank des genderneutralen Englisch nicht wissen, ob die vielleicht sogar weiblich sind. Außerdem sollen sie Leuchtstangen haben. Das Licht ist wie bei MGP dunkelblau.

Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Puh, also wirklich schlau wird man aus den Infos von Eurovision.tv nicht. Wir wissen jetzt, dass es KEINE Pyro geben wird. Ach ja.

Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Offizielles TikTok-Video

@eurovision

Her name is she, queen of the stage! 👑🇳🇴 #Eurovision2023 #Eurovision @Alessandra Mele

♬ original sound – Eurovision

Über die erste Probe von Norwegen sprechen wir heute genauso wie über die anderen Proben des Tages ausführlich in unserem ESC kompakt LIVE auf YouTube, das in der ersten Probenwoche täglich um 21 Uhr läuft.


35 Kommentare

  1. Im Grunde genommen kann man sagen, dass es die gleiche Performance wie beim MGP ist. Alessandra trägt dabei einen metallic Bustier.

  2. Ich hoffe das die EBU nicht auch noch anfängt die Fanblogs zu durchforsten, ob die Blogger*innen und deren Community den Liveblog kritisiert. 😉

  3. Wenn ich mir das hier so anhöre, dann sind das schon starke Einschränkungen. Wenn ich so genau überlege, Brauch ich von der ersten Probe kein Video. Fotos würden mir völlig reichen. Aber was ich brauchen würde wären Berichte von Personen die direkt vor Ort waren und alles beschreiben. Das hält die Spannung hoch.

  4. Schade, ich hatte in Kommentaren gelesen, dass ihr Outfit von Elisabeth I. inspiriert sei. Ich hatte mich schon auf eine Manizha 2.0 gefreut (von der Größe des Kleides her). Vertane Chance 🥲

  5. Die Veränderungen des Kostüms finde ich nicht sehr gelungen. Gerade die Kombination aus Schulterpolster und diesem neuen Kragen lassen ihren Hals verschwinden. Da hat mir das Outfit vom Vorentscheid bisschen besser gefallen.

  6. Also beim MGP fand ich das Staging ein wenig dünn. Sieht auf den Bildern nicht so aus, als hätte Alessandra da irgendwie draufgelegt. Aber entscheidend wird eh sein, ob sie ohne Autotune die Vocals hinbekommt.

  7. Das ist natürlich wenig überraschend, dass das MGP-Staging beibehalten wird. Mir ist das alles zu drüber, es passt aber zum Song und hat ja bislang auch nicht geschadet.

  8. Wenigsten hört man bei den kurzen Proben-Ausschnitten den Originalton in der Halle. Und es scheint von jeder Probe immer exakt 10 Fotos zu geben. Damit kann man arbeiten. Ist aber trotzdem nur halb so lustig wie die Live-Streams der vergangenen Jahre. Aber ESC-Kompakt macht das Beste daraus und dafür möchte ich Danke sagen!❤️

  9. Also Outfit weniger gelungen. Hoffe sie ereilt nicht das Schicksal von Belgien von vor ein paar Jahren, super Song aber das Outfit hat den Einzug ins Finale gekostet.
    Schulterpolster sind nicht so verkehrt, aber die Hose irgendwie vergessen 🤔😅

  10. Ich schließ mich der wesentlichen Kritik hier an: Ihr outfit ist eine klare Verschlechterung. Sie sieht jetzt ein bisschen aus wie in eine Rüstung eingezwängt, und die Beine sehen ziemlich nackt bis obenhin aus, was mir grad nicht gefällt. Beim Vorentscheid hatte sie schwarze, leicht transparente Strumphhosen an, das war viel angemessener.
    Ich fürchte, in ihrem Team haben sie entschieden, dass sie etwas neues bringen müssen, aber das neue ist einfach schlechter.
    Was die vielen Experten hier angeht, die ihre Wohnzimmer-Karaoke-Anlagen alle schon mit autotune nachgerüstet haben:
    Die Frau ist auf der Bühne bisher immer nur souverän aufgetreten und ist so sicher, dass sie innerhalb ihres Songs auch noch mit Tönen spielen und variieren konnte. Die braucht kein autotune, und ich glaub auch nicht, dass sie es jemals verwendet hat.

    • Das mit den Beinen ist mir auch direkt aufgefallen. Alles sehr unglücklich. Ich hoffe da wird nochmal umgerüstet. Gesang war aber super meines Erachtens.

  11. sieht komisch aus dieses Outfit. Ist ja im Grunde, wie hier schon erwähnt, nen simpler Badeanzug und stilisiertem Röckchen und mit einem doch wirklich erstaunlich^^ bescheidenen ‚Heiliginnenkranz‘.. Aber wir und natürlich ‚die‘ wissen, dass sexualisierte Bekleidung bzw Nicht-Bekleidung die gemäß Standardeinstufung ereignisunpassend ist, immer recht beliebt sind (bei Männern).
    Zielgruppe Frauen wird damit jawohl nicht angesprochen, sondern möglicherweise eher vergrault. Ein ganz auffälliger Widerspruch zu dem was Alessandra mit dem Song wohl transportieren soll, wenn es um die Lyrics ginge. Geht es aber nicht. Geht ausschliesslich um die Zielgruppe. Konsequent wäre es gewesen auf diese Netzstrümpfe zu verzichten. Wen stört denn schon Cellulite? Niemanden…(ausser mir^^)

    Ansonsten habe ich bei ihr leider ungünstiger-weise aus bestimmten Gründen grad so Vibes dass sie bissl aussieht, wie ein verkleideter Troll in halbwegs hübsch, aber ohne Mähne.^^

  12. Die junge Frau muss ja eine gigantische TikTok-Reichweite haben. Ihr Probenclip wurde (01.05. 17:34) 1.6 Millionen mal angeschaut! Im Vergleich dazu Loreen mit gerade mal 356.6K Das ist vier mal weniger! Wie ist das möglich? 😳

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