Erste Probe beim ESC 2026: Alexandra Căpitănescu mit „Choke Me“ für Rumänien

Abreise der rumänischen Delegation – Foto: Instagram @eurovision.romania

Nach einer kurzen ruhigen aserbaidschanischen Verschnaufpause wird es jetzt wieder laut bei den ersten Proben des zweiten Halbfinals des Eurovision Song Contest 2025: gleich probt Alexandra Căpitănescu aus Rumänien ihren Beitrag „Choke Me“.

Erwartet uns gleich Lack, Leder und ordentlich Rumms? Wahrscheinlich! Vielleicht werden wir sogar einen Käfig auf der Bühne sehen, so wie im offiziellen Video. Gleich wissen wir auf jeden Fall mehr.

Was wir aber auf jeden Fall schon wissen: Alexandra wird zusammen mit Bogdan Stoican, Luca Șofron, Matei Cohal und Thomas Cîrcotă auf die Bühne gehen, es wird also eine Bandinszenierung wie im Vorentscheid geben.

Und auch bekannt ist, dass Alexandra und ihr Team gestern gut in Wien eingetroffen sind, wie Eurovision Romania ausführlich auf Instagram berichtet hat.

Wie die Tage zuvor warten wir (un)geduldig auf jede Information vom „Social Media Guy“ im offiziellen Blog auf Reddit und ergänzen diese sobald verfügbar. Später werden wir auch das Gruß-Reel einfügen, das hoffentlich einen kleinen optischen Eindruck von Alexandras Outfit geben wird. Bilder gibt es heute allerdings noch nicht, die werden erst morgen Vormittag folgen.

Songcheck und Reaction-Video für Rumänien

Unseren Songcheck zum rumänischen ESC-Beitrag 2026 findet ihr hier. Zudem gibt es unser Reaction-Video zu „Choke me“ auf YouTube.

Informationen zur ersten Probe von Rumänien

Alexandra Căpitănescu aus Rumänien ist bestens vorbereitet und fühlt sich vor der Kamera ziemlich wohl. Diese ersten Proben sind normalerweise dafür da, dass sich die Künstler an die Bühne, ihre Kamerawinkel, ihre Positionen usw. gewöhnen. Es ist eine Phase, in der sie ihre Performance festigen und wirklich kennenlernen, während die zweiten Proben eher dazu dienen, gezielt für die Liveshows zu üben. Aber diese Performance könnte man direkt am Donnerstag in der TV-Show senden, das war heute absolut sendereifes Material.

Alexandra Căpitănescu – Foto: Facebook @eurovision

Insgesamt stehen sechs Personen für Rumänien auf der Bühne der Wiener Stadthalle: die kamerasichere Sängerin, ihre vierköpfige Band und eine geheimnisvolle sechste Präsenz, die vorerst namenlos bleibt.

Alexandra Căpitănescu – Foto: Facebook @eurovision

Alexandra trägt schwarzes Leser: ein Korsett mit Kragen und Schulterpartie sowie bandartige Elemente, die sich um ihre Arme winden. Kniehohe schwarze Lederstiefel runden das Outfit ab und sorgen dafür, dass Alexandra auf der Bühne eine beeindruckende, fast furchteinflößende Erscheinung abgibt. Auf der Bühne sind pulsierende leuchtende Röhren zu sehen.

Alexandra Căpitănescu – Foto: Facebook @eurovision

Die Inszenierung von „Choke me“ beginnt mit der Darstellung eines scharfen Atemzugs („the representation of a sharp intake of breath“). Und zwar eines gewaltigen, denn dieser Atem soll ganze drei Minuten lang angehalten werden, bis Alexandra ihn am Höhepunkt des Songs endlich wieder ausstößt. (So die Worte des Social Media Guy, ich habe keine Ahnung, was er damit meint…)

Und mit so viel Spannung kommt natürlich eine enorme Energie. Die Frage ist: Wie wird sie freigesetzt?  Was zwischen diesen beiden Atemzügen passiert, ist ein intensiver Kampf zwischen Alexandra und ihren inneren Gedanken. Die Darbietung von „Choke me“ ist elektrisierend.

Nach den Proben gibt es heute Abend um 20:15 Uhr unser ESC kompakt LIVE auf YouTube, wo wir gemeinsam mit Euch den dritten Probentag Revue passieren lassen. Dabei seid Ihr herzlichst eingeladen, mit uns über die ersten Proben des zweiten Halbfinals zu diskutieren.

Die ersten Proben des ersten Halbfinales beim ESC 2026

  1. Moldau: Satoshi mit „Viva, Moldova!“
  2. Schweden: Felicia mit „My System“
  3. Kroatien: LELEK mit „Andromeda“
  4. Griechenland: Akylas mit „Ferto“
  5. Portugal: Bandidos mit „Cante – Rosa“
  6. Georgien: Bzikebi mit „On Replay“
  7. Finnland: Linda Lampenius & Pete Parkkonen mit „Liekinheitin“
  8. Montenegro: Tamara Živković mit „Nova zora“
  9. Estland: Vanilla Ninja mit „To Epic To Be True“
  10. Israel: Noam Bettan mit „Michelle“
  11. Belgien: ESSYLA mit „Dancing on the Ice“
  12. Litauen: Lion Ceccah mit „Sólo quiero más“
  13. San Marino: SENHIT feat. Boy George mit „Superstar“
  14. Polen: ALICJA mit „Pray“
  15. Serbien: LAVINA mit „Kraj mene“

Die ersten Proben des zweiten Halbfinales beim ESC 2026

  1. Bulgarien: DARA mit „Bangaranga“
  2. Aserbaidschan: JIVA mit „Just Go“


Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

14 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Emil
Emil
1 Tag zuvor

Choke Me entwickelt sich immer mehr zu meinem Favoriten.
Diese Stimme, dann das operesque im refrain, die action. Das ist schon sehr sehr gut gemacht alles.
Und die Leute sollen sich nicht so über den Text aufregen.

1. wird von den normalen Zuschauer*innen eh niemand den Text checken.
2. gab es schon oft Erwachsene Themen, und auch schon BDSM Bezüge auf der ESC Bühne.
(Hatte måneskin nicht sogar überlegt mit „I wanna be your slave“ anzutreten?)

benegigs
benegigs
1 Tag zuvor
Reply to  Emil

Bin da komplett bei dir. Bei „Ya Ya Ya“ regt sich auch niemand über den Text auf:

Baby I’m an animal, I got no self control
Left it right all over you and your pretty clothes“

„Bang bang like you want it, like you know I’m gonna love it“

RichardESC1997
RichardESC1997
1 Tag zuvor

Seitdem ersten hören im Januar, einer meiner Favoriten! Man bin ich glücklich, dass es bei anderen mittlerweile auch gezündet hat!😁
Go for Gold Alexandra!🇷🇴

Danya | דניה | 🎗️
Mitglied
Danya | דניה | 🎗️
1 Tag zuvor
Reply to  RichardESC1997

Es hat bei mir eine Weile gedauert, aber mittlerweile mag ich den Beitrag auch – für mich der beste Rock-Beitrag dieses Jahr.

JoBi
JoBi
1 Tag zuvor

Bin auf die Inszenierung gespannt 😀

Martin O.
Mitglied
Martin O.
1 Tag zuvor

Ich glaube da ist noch ein Aserbaidschan Kopierfehler im Artikel

Harry Leman
Harry Leman
1 Tag zuvor
Reply to  Martin O.

Glaube ich auch, hat mich ebenfalls gewundert….🤣

Gwendolyn
Gwendolyn
1 Tag zuvor

Mein persönlicher Platz 6 inzwischen, sch…auf den WürgeSkandal, toller Song , tolle Frau , Welcome Back Romania , kommt 100% ins Finale und dann top 10

herrtobsucht
Mitglied
herrtobsucht
1 Tag zuvor

Beruhigend zu lesen: Beim Auftritt wird scheinbar niemand gewürgt.

Anmey
Anmey
1 Tag zuvor

Ich verstehe auch nicht, was SMG uns mit dieser Beschreibung sagen will. Aber grundsätzlich mache ich mir bei Rumänen keine Sorgen, Alexandra ist live einfach herausragend.

Rusty
Mitglied
Rusty
1 Tag zuvor

Das hört sich sehr spannend an und bei Rumänien bin ich um so mehr gespannt, wie das dann alles auf der Bühne aussieht. Ich kann mir Alexandra mittlerweile auch als Sieganwärterin vorstellen, weil ihre Auftritte bisher vollkommen elektrisierend und dynamisch waren. Außerdem ist „Choke me“ ein Ohrwurm, zumindest bei mir.

Momo 🐢
Momo 🐢
1 Tag zuvor
Reply to  Rusty

Es ist für mich DER Ohrwurm der Saison. Ganz unberechenbar bahnt sich die Melodie immer wieder ihren Weg in meinen Kopf. 😍

Nilou
Nilou
1 Tag zuvor

Hm, ich weiß ja nicht, ob das mit dem Atmen nicht etwas befremdlich wirken könnte, aber auf der anderen Seite traue ich der Delegation schon zu, dass sich hierbei auch etwas gedacht wurde. Immerhin ist die Motivation dieses Jahr absolut da und man befindet sich in der Top 10 der Wettquoten.
Was aber wohl diese geheimnisvolle 6. Person auf sich hat?

Morph
Morph
16 Stunden zuvor

Wenn ein Beitrag noch für eine große Überraschung sorgen kann, dann ist es vielleicht der aus Rumänien. Tschechien schreibe ich auch noch nicht ab, aber hier erhoffe ich mir fast noch mehr.