ESC 2024: Johnny Logan tritt im ersten Halbfinale auf – Doppelsieger-Performance mit Loreen geplant?

Die ersten Pausenacts für die Halbfinals des Eurovision Song Contest 2024 sind vor einigen Tagen bereits bekannt gegeben worden. Doch mit den drei Siegerinnen aus den Jahren 1999, 2003 und 2005 ist das Wiedersehen mit ESC-Gewinner:innen noch lange nicht vorbei. Wie die EBU und SVT jetzt bekannt gegeben haben, wird auch der zweifache Sieger Johnny Logan aus Irland live in Malmö beim ESC auftreten.

Es deutet sich ein hochkarätig besetzter Blick in die ESC-Vergangenheit an: In Malmö werden gleich mehrere ehemalige ESC-Gewinner:innen einen großen Auftritt bekommen. Nicht nur das Jubiläum des Sieges von ABBA mit „Waterloo“ wird in diesem Jahr sicher auch beim ESC eine Rolle spielen (auch wenn es weiter keine klaren Infos gibt, in welcher Form diese Würdigung stattfinden wird). Auch der einzige Mann, der den Eurovision Song Contest bislang zwei Mal als Interpret gewinnen konnte, wird auftreten: Johnny Logan.

Er schaffte es zwei Mal als Sänger und ein weiteres Mal als Songwriter für Irland bis an die Spitze des ESC: Johnny Logan wird im ersten Halbfinale in Malmö als Pausenact auftreten. Schnell machten sich nach dieser Verkündung Gerüchte breit, dass ihn die einzige Frau unterstützen wird, die jemals einen ESC-Doppelsieg einfahren konnte: Loreen – wegen der wir ja überhaupt in Malmö sind in diesem Jahr. Hierzu ist aber noch nichts bekannt.

Wie auch immer es ausgehen wird, ESC-Fans kommen bei den bisher geplanten Pausenacts voll auf ihre Kosten. Wie wir bereits berichteten, wird der schwedische Vertreter 2018 und international immer populärer werdende Benjamin Ingrosso im ersten Semifinale auftreten. Zudem werden uns drei ESC-Gewinner-Diven aus den späten Neunzigern bzw. frühen 2000ern im zweiten Semifinale beehren: Charlotte Perrelli aus Schweden, Sertab Erener aus der Türkei (!) und Helena Paparizou aus Griechenland werden ein „Sing-Along“ performen.

Die Gast-Acts für das große Finale wurden zwar noch nicht bekannt gegeben, viele Fans sind sich aber sicher, dass es definitiv eine Ehrung der ersten schwedischen ESC-Sieger ABBA geben wird. Zudem wird höchstwahrscheinlich auch Vorjahressiegerin Loreen im Finale auftreten. Beim letzten ESC in Schweden, 2016, hat der Sender SVT es geschafft, mit Justin Timberlake einen internationalen Superstar für das Finale zu engagieren. Bleibt abzuwarten, ob sich das auch dieses Mal wieder ergibt.

Ganz frisch reingekommen sind zudem Neuigkeiten, wer die offizielle Eröffnungsfeier 2024 moderieren wird. Auf dem Türkisen Teppich werden die diesjährigen ESC-Acts diesen Sonntag offiziell in Malmö begrüßt. Wir werden natürlich auch vor Ort sein und alles geben, die Acts vor die Linse zu bekommen. Dieser Empfang wird von zwei sehr bekannten Dragqueens gehostet: Elecktra nahm in diesem Jahr am Melodifestivalen teil und gilt als eine der bekanntesten Dragqueens innerhalb Schwedens. Sie wird von der britischen Dragqueen Tia Kofi unterstützt, die bekanntlich riesiger ESC-Fan ist.

Beide Künstlerinnen sind durch die jeweiligen Franchises der Show „Ru Paul’s Drag Race“ in ihrer Heimat bekannt geworden und dürfen nun die diesjährige Eröffnungszeremonie ab 15:30 Uhr am 5. Mai live aus Malmö moderieren. Dabei werden die beiden auch Interviews mit den Acts führen. Der Empfang auf dem Türkisen Teppich wird live auf YouTube übertragen.

Welchen Intervall-Act würdest Du gerne im ESC-Finale sehen? Wünschst Du Dir eine gemeinsame Performance von Johnny Logan und Loreen, den beiden Doppel-Sieger:innen? Lass uns Deine Meinung gerne da.



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undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

What’s another tattoo?

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Euphoria.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Den tauen sie aber auch gefühlt jedes Jahr zur ESC-Zeit wieder auf.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Verka, Måns undEleni fehlen noch.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Dürfen gerne alle mal wegbleiben.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Alternativ dann Duncan und Mahmood.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Nun ja, Lys Assia können sie ja nicht mehr auf die Bühne zerren … die müsste man vorher ja erst ausbuddeln.

Tombär
Tombär
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Sehe ich genauso. JL hat außer seinen ESC Erfolgen gar nichts gerissen und wird zur ESC Zeit immer wieder mit Lobhudelei aus der Klamottenkiste hervorgeholt.
Obwohl ich Loreen sehr schätze, befürchte ich, dass es bei ihr auch so weit kommen könnte, da kaum irgendwas von ihr nach den Siegen mehr kam.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  Tombär

Wer hat denn außer den ESC-Siegen etwas gerissen in der ESC-Geschichte?
Udo Jürgens (nur in den DACH-Ländern), Sandie Shaw, ABBA natürlich, Céline Dion, Bucks Fizz (für drei Jahre), Gigliola Cinquetti (mehr oder weniger auf Italien beschränkt), Tuto Cutugno (vor seinem ESC-Sieg auch im DACH-Bereich), wer noch? Mir fällt auf Anhieb niemand weiter ein.

Also heißen wir doch einfach die Heroes dieser Veranstaltung willkommen und freuen uns auf ihr Kommen.

FQUASTEN
FQUASTEN
2 Jahre zuvor
Reply to  AgnethaFrida

Mir fällt da noch Vicky Leandros ein.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  FQUASTEN

bezogen auf DACH ja

Stephan
Stephan
2 Jahre zuvor
Reply to  AgnethaFrida

France Gall

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  Stephan

ja, stimmt

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  AgnethaFrida

Ähm … Rosa Linn?

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  Tombär

Johnny Logan ist eine ESC Legende! Wer auf kommerziell steht ist hier falsch. Was war denn zu seiner Zeit, in den 80ern beim ESC ein kommerzieller Banger…die Bobbysocks , Sandra Kim oder Herreys. Celine Dion und Lara Fabian haben nur was draus machen können ,weil sie zuerst in Frankreich Fuß gefasst haben und wirklich was drauf hatten. Sonst wären sie auch in der Versenkung verschwunden. Die Vergleiche mit heute sind eigentlich nicht fair. Die Reichweite war früher einfach geringer, daraus haben die Künstler teilweise einiges rausgeholt, meiner Meinung nach.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Dass mit Bobbysocks, Sandra Kim oder Herreys war ein Scherz . Nur so als Info.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Der große Toaster steht doch bereit 🤔🤣🤣🤣

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Rainer Knuth

Zum Auftauen?? 😉

Stephan
Stephan
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Egal. Johnny ist ein guter.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Er ist einfach eine Legende. Das muss man akzeptieren (meiner Meinung nach).

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Marco Mengoni soll den ESC-Siegersong aus dem Jahr1990 – Toto Cutugno’s „Insieme – 1992“ covern / performen.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Das würde mich ganz besonders freuen, zumal Toto leider nicht mehr unter uns weilt.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Ein besonderer und schöner ESC-Siegersong vom Toto Cutugno. Leider wird er viel zu selten gewürdigt.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Ich habe auch nie verstanden, warum Totos Siegerlied im ESC-Universum so wenig Liebe entgegenschwappt. Das ist mein Lieblingssiegersong zwischen 1979 (Hallelujah) und 1994 (Rock ’n Roll Kids).

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Hier sind wir uns einig. Mag den Song auch sehr, sehr gerne.😍

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor

Ich verstehe es auch nicht, glaube aber, es hängt mit seiner Moderation von 1991 zusammen, leider.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Einer meiner Lieblings-Dusch-Songs.
Tolle Nummer.

AgnethaFrida
AgnethaFrida
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Das würde mich zu Tränen rühren….

Anja
Anja
2 Jahre zuvor

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Loreen im ersten Halbfinale verstecken, da gibt es bestimmt ein ausgedehntes Medley im Finale.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Anja

hoffentlich

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Also das finde ich jetzt wirklich schlimm…

Angelo
Angelo
2 Jahre zuvor

OMG…sorry aber dann ist mir Måns tausendmal lieber…

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  Angelo

Erwähnen diesen Namen nie wieder!

Konstantin Konstantin
Konstantin Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Hab‘ ich doch seither gar nicht …

Angelo
Angelo
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

😂 war auch nur ironisch gemeint

KarinM
KarinM
2 Jahre zuvor

Wo wir bei zweifach sind, aus TV Spielfilm Programmtipp zum ESC 2024:

Die Schwedin Loreen gewann 2023 ihren zweiten ESC Titel nach 2012. Damit liegt sie gleichauf mit Deutschland.😊
Positives Denken !

tinytina
tinytina
2 Jahre zuvor
Reply to  KarinM

🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

Gut recherchiert.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor

Ich bin mir sicher,dass die Schweden einen schönen Rahmen für den Wettbewerb bauen. Darauf konnte ich mich immer verlassen. Schön nochmal die Vergangenheit hochleben lassen, da brauchst du wenigstens die ganzen Backing Tracks nicht, die konnten ja singen.

Und überhaupt, dieses Jahr ohne Ruslana. Leute, da muss doch noch was gehen.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
2 Jahre zuvor

Hope Hicks in NYC auf dem Zeugenstand. Sie sagt gegen Trump aus. Das wird spannend.

Konstantin Konstantin
Konstantin Konstantin
2 Jahre zuvor

Alles andere als ABBA wäre im Grand Final eine Enttäuschung …
Johnny Logan im ersten Semi macht aber absolut Sinn: zweifacher Gewinner wie Loreen, noch dazu aus dem Land, mit dem Schweden sich nun den Rang als Rekordsieger teilt – das paßt.
Meine persönlichen 12 Punkte gingen 1980 allerdings an Katja Ebstein (gefolgt von Samira BenSaïd und Prima Donna) und 1987 an Gary Lux (vor Vicky Rosti und Patricia Kraus).

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Oh, ich fand Marokkos erst- und einmaligen Beitrag auch sehr schön und war enttäuscht, dass es dafür nicht mehr Jurypunkte gab.

Mein Liebling 1980 war aber „Amsterdam“.
Sooooo schön und das in Den Haag 😀

Konstantin Konstantin
Konstantin Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Ja, ich mag „Amsterdam“ auch sehr – die deutsche Version (ebenfalls von Maggie MacNeal) allerdings sogar noch mehr als das Original, was wirklich selten vorkommt …

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Ich mag „Amsterdam“ auch sehr gerne, wenn auch nicht das worüber ihr redet sondern das hier.😁

Konstantin Konstantin
Konstantin Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Auch schön – und besseres Staging als die Niederlande in Malmö …

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor

Off-Topic: ZDF kommt vor dem ESC nochmal mit saublöder Headline um schön Negativität gegenüber unseren deutschen Act zu schüren, gab sicher nichts anderes erwähnenswertes für den Titel 🥳

Deutscher ESC-Kandidat Isaak: „Lass doch Russland mit reinnehmen“
https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/isaak-esc-deutschland-eurovision-song-contest-israel-russland-100.html

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Macht ihn für mich noch unsympathischer. Er kann ja gerne nach Kamchatka ziehen. Indiskutabel.

byJannik
byJannik
2 Jahre zuvor

Dass die Aussage Müll ist, ist unstrittig, was mich nur ärgert ist, dass man diese Aussage so aus dem Zusammenhang gerissen in die Überschrift packt und jetzt wieder einen Elefanten daraus macht und damit quasi den ESC Teilnehmer in Deutschland schon im Vorfeld in ein schlechtes Licht rückt. Man merkt es geht keinem um den eigentlichen Contest, man will unseren Teilnehmern nur einen politischen Stempel für Klicks aufdrücken und das finde ich unfair, denn so spielt es keine Rolle ob er einen guten Beitrag hat oder nicht, man beschäftigt sich gar nicht erst mit ihm, gibt ihm keine Chance, sondern hat sein Urteil bereits gefällt. Ob das im anderen Ländern bei so einer Aussage auch passieren würde? Eigentlich sollten wir ja hinter unserem Act stehen können und ihn nicht für eine reißerische Überschrift selbst sabotieren.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Sorry, aber das macht Isaak schon von ganz alleine mit seinen unbedachten Kommentaren. Kriegt man denn kein Media-Training als Kandidat??

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Gäbe es nirgendwo anders. Diese Art mit dem ESC Beitrag des eigenen Landes umzugehen haben wir exklusiv.

Stephan
Stephan
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Nö. Haben wir nicht. Das schwedische Fernsehen wollte 1975 den ESC gar nicht ausrichten, weil ABBA so *hust* kommerziell waren. Stattdessen startete man einen alternativen Wettbewerb und erst kurz vor knapp bequemte sich SVT widerwillig den ESC auszurichten. ABBA haben wohl lange gebraucht, um auch in Schweden selbst akzeptiert zu werden, wenn man der ABBA-Doku in der ARD Mediathek glauben darf.

Die wurden nach ihrem Sieg gebasht, Isaak halt davor. Überschriften müssen Klicks ziehen und sonst gar nichts. Inhaltlich war das Interview doch ganz okay.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  Stephan

Oh ’75. Frische Zahlen!

Also wie gesagt seit dem ich zum Mello fahre nicht einmal.

Und bei uns jedes Jahr

Ich meine gut, die Schweden besitzen einen professionellen Vorentscheid und wir besitzen den NDR und Barbara Schöneberger samt Gruselkabinett auf der Couch.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Diese Rückendeckung gibt es vor allem aus den Ländern, in denen es seit vielen Jahren eine gewachsene Vorentscheid-Tradition gibt, dort sind die Vorentscheide schon Wettbewerbe (!) und die Zuschauer und Fans lernen ihre Beiträge kennen und fiebern mit diesen mit.

Warum wurde Lena zur „lovely Lena“ oder die 70er und 80er Jahre mit deutschen Vorentscheidungen, da war der deutsche ESC-Beitrag immer Gesprächsthema und ja, es war dann auch immer eine nationale Tragödie, wenn es nicht ein Platz unter den ersten 5 wurde. Das kann dann auch mal schlimm in blinden Fanatismus ausarten. Da so etwas nicht nur in Deutschland funktioniert, sehe ich täglich derzeit in der Welt.

Wenn Du mal nach GB schaust oder in den letzten Jahren nach Irland oder auch mal Belgien – da ist auch nicht so dolle mit dem „wir-finden-unseren-Beitrag-toll“.

Ob das typisch deutsch ist, weiß ich nicht, aber wenn ich ein Lied oder auch das Umfeld nicht so toll finde, muss ich dieses nicht bis zu meiner Verbiegung gut finden. Manchmal hilft mir bei meiner Meinungs- und Geschmacksbildung aber, wenn ich einen Beitrag besser kennenlerne – allerdings sowohl in die eine wie in die andere Richtung.

In vinci
In vinci
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Stimme zu mit der Theorie des gewachsenen Vorentscheids. Hier hat wirklich kein Künstler Bock aktuell seine Karriere aufs Spiel zu setzen. Doch – Max Mutzke. Ich hoffe sein Vorentscheidsbeitrag führt nicht zum Karriereknick. Da wird man niemanden mehr motivieren können.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  In vinci

Das stimmt nicht. Gestern kam in blick.ch ein Artikel zu Nemos Outfit und dem entsprechenden Sinken in den Wettquoten, und die Kommentare darunter waren schon echt übel.

4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
4porcelli - Toujours la Seine #voteHabibi
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Wir müssen nicht hinter unserem Act stehen, ich mag das Lied überhaupt nicht, warum sollte ich es Supporten?

Alkibernd
Alkibernd
2 Jahre zuvor

Gibt es denn auf Kamchatka Fußgängerzonen?

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Na ja, da hätte er mal lieber nix gesagt.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Danke für’s Teilen!
Sein Vergleich „russische Künstler sind nicht Putin“ mit „die deutsche Regierung macht auch Sachen, die ich nicht unterstütze“ ist ja vollkommen absurd. 🤦‍♂️🤦‍♂️
Auch sehr unangenehm, dass er immer (selbst bei Putin) von Dudes redet, das verstärkt nur seine etwas unprofessionelle Art im Umgang mit den Medien. Gerade in so einem großen, seriösen Medium wie ZDF heute, das von vielen Menschen außerhalb der Bubble konsumiert wird, hätte er seinen Sprachgebrauch vielleicht etwas förmlicher formulieren sollen.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Ich sage es mal so, Isaak wird für mich nach dem Finale nicht mehr existieren, ganz egal wie das Ergebnis ausfallen wird.

Jared
Jared
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Macht es doch eigentlich noch schlimmer, dass ausgerechnet der ÖR dann selbst noch über ihn herzieht oder ihn so überfällt. Sowas erwarte ich von der BILD aber nicht von ZDF Heute. Setzen, sechs, was soll sowas NDR??

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  Jared

Naja, Isaaks Aussage wurde im Wortlaut nicht verändert. Außerdem sollte es jedem (vor allem der interviewten Person) klar sein, dass Journalisten immer eine Headline wählen, die die maximale Aufmerksamkeit erregt – ganz egal wie seriös das Medium ist. Man kann dazu stehen, wie man will, aber letztlich macht der Kollege vom ZDF nur seinen Job. Es hätte an Isaak gelegen, solch kontroverse Aussage nicht zu tätigen. Zumal ein paar Fragen später ja erneut auf den Ausschluss Russlands eingegangen wird und er dort viel sachlicher antwortet („Ich habe es mir erklären lassen, finde es zwar nicht gut, kann es aber nachvollziehen.“).

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Wenn ich mich recht entsinne war bei Peter’s Fotostop in Hamburg doch seine Managerin dabei. Das dürfte auch ihre Aufgabe sein, vor Ausstrahlung des Interviews noch einmal drüber zu schauen oder auch, mit Isaak vorher ein wenig zu besprechen, zu welchem Themen man sich vorher informieren sollte.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Und genau diesen Eindruck hat Isaak auch in den Vorberichten vor dem VE hier im Lokalfernsehen vermittelt: etwas naiv, unreflektiert und bollerig, ohne groß Nachzudenken.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

Das ist doch auch genau der Grund, warum der Frust in Teilen der Bubble so gigantisch gewachsen ist. Es geht nicht immer nur darum, was man sagt, sondern auch, wie man es sagt. Er bewegt sich jetzt gerade auf einem Parkett, wo es klug wäre, die Spielregeln zu kennen.

rantanplanlos
rantanplanlos
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Der Vergleich hinkt halt nicht, ziemlich treffend, vllt gar extremer, wenn ich hier den Lindner/Scholz/Habeck, allesamt scheiße finde kann ich das so sagen und kann meinen Kram trotzdem ganz normal machen, in Russland mit Putin… schwierig. Isaak lässt halt nur in seiner Gewichtung und Darstellung viele Punkte weg. Ich denke, Manizha wird hier noch recht hohes Ansehen haben und ehrlich gesagt fände ich es auch ein schönes Zeichen, russische Künstlern beim ESC, oder bei Olympia, wo auch immer, eine Bühne zu geben, in meinen Augen außer Konkurrenz (der größte Haken wäre da für mich der Sicherheitsaspekt für die Künstler). Vorraussetzung wäre für mich eben, dass sie zeigen, dass es eben noch andere Russen gäbe, welche die sich gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine positionieren. Und eben nicht unter der Flagge Russlands sondern unter neutralen Flagge.

Ich denke einen ähnlichen Gedankengang hat Isaak ebenfalls, und das macht ihn für mich keineswegs unsympathisch. Er trennt aber nicht – auch nach einer hoffentlich ausschweifenden Belehrung – das bspw. Eden oder auch er ja nicht einfach nur irgendwelche Dudes sind. Diese Dudes werden von ihrer Rundfunkanstalt geschickt, welche eben in Russland… ich denke den Teil spar ich mir jetzt einfach mal. Darüber hinaus ist natürlich noch die Repräsentation des Landes allgemein zu berücksichtigen, generelle Verbindungen zwischen öffentlichem Rundfunk und den jeweiligen Staaten usw.

Wir leben hier ja in Deutschland, Kommentare mit soll er doch nach Kamtschatka ziehen kann man sich sparen, denn ich sehe hier nichts menschenverachtendes von Isaak oder das er Putin-Unterstützer sei. Meinung gesagt, die kann man teilen oder eben auch nicht, gut ist. Wer sich über die Russland/Israel-Thematik eine Meinung bildet hat hoffe ich jetzt aber nicht einfach nur Isaak zur Rate gezogen. Beste Lösung vonseiten Isaak wäre in meinen Augen gewesen, das ist Politik, da halt ich mich raus, einfach vorher vereinbaren das solche Fragen einfach gar nicht gestellt werden. Genause weiß ich nicht, was so eine komplexe Frage von seiten ZDF Heute soll. einfach eine Gesinnungsabfrage um wen an den Pranger zu stellen? Das entspricht nicht meinen qualitativen Vorstellungen wie ich meine Medien gerne hätte.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  rantanplanlos

Der Vergleich hinkt doch: Es ist ein Unterschied, ob ich in einer Demokratie lebe und die Handlungen der fair gewählten Politiker kritisiere, oder ob ich in einem von einem demokratisch nicht legitimierten Despoten / Diktator regierten Land lebe, das das Völerrecht eines Nachbarlandes bricht und in dem Kritik am Staatsoberhaupt zu jahrelanger Haft bis hin zur Folter oder sogar zum Tod führt.

Last edited 2 Jahre zuvor by Jofan
togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Das hat jetzt nichts mit der Überschrift zu tun; ich habe das Interview tatsächlich ganz gelesen. Mein Fazit: Ich will von diesem Menschen nie wieder etwas hören.

Rainer Wahnsinn
Rainer Wahnsinn
2 Jahre zuvor

Bist du beim Thema Isaak nicht sowieso am Dauerpöbeln? Das du von ihm nichts mehr hören willst hat da wohl kaum etwas mit diesem Artikel zu tun…

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Das hat doch nichts damit zu tun, was ich von Lied oder Singstimme halte. Bitte Gehirn einschalten …

Konstantin Konstantin
Konstantin Konstantin
2 Jahre zuvor

Wenn Du das Interview wirklich ganz gelesen hast, ist dieses Fazit nicht nachvollziehbar …

J. Freizeit
J. Freizeit
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Da lässt man den armen Isaak aber echt ins Messer rennen. Fällt mir schwer zu glauben dass der interviewführende Journalist nicht genau sowas aus ihm rauskitzeln wollte. Was eine Clowns-Parade.

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Kann es sein, dass sie die headline angepasst haben? Bei mir steht „Israel-Boykott beim ESC?
Isaak: „Leute, habt Ihr Lack gesoffen?““

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  Cherry-Juice

Anmerkung der Redaktion: Eine Interview-Passage wurde nach Veröffentlichung zurückgezogen und der Beitrag entsprechend angepasst.“

Cherry-Juice
Mitglied
Cherry-Juice
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Danke, das hab ich überlesen. Dann scheint Isaaks Team doch auf Zack zu sein 😊. Fand das Interview auch nicht so schlecht. Die Fragen waren schon provokant gestellt.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

Danke für das Interview. Muss ganz ehrlich sagen: Kann jetzt nichts Verwerfliches an Isaaks Aussagen finden. Er spricht sich ganz klar gegen einen Boykott aus, weil Israel am Contest teilnimmt. Dieser Meinung ist doch (zumindest hierzulande) auch ein Großteil der Community. Sinngemäss meint er doch auch, dass die Veranstaltung die Völker verbinden soll, nicht trennen. Manche Aussagen sind vielleicht ein bisschen unbeholfen, okay, ein Medienprofi ist Isaak jetzt nicht gerade. Aber man sollte auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, finde ich. Finde es aber sehr ärgerlich, wie die Journalisten einem jedes Wort im Munde herumdrehen, nur um eine „Skandal-Story“ zu haben. Sieht man ja schon an der Überschrift.🙁

Konstantin Konstantin
Konstantin Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Sehe ich ähnlich – habe da auch eher etwas an dem Journalismus auf Bildzeitungsniveau auszusetzen als inhaltlich an Isaak’s Aussagen.
Er hat ja zumindest schon mal den Unterschied zwischen politischer und kultureller Ebene kapiert, und den Unterschied zwischen den Fernsehsendern aus Israel und Russland ebenfalls. Beides Erkenntnisse, mit denen erstaunlich viele Menschen offenbar hoffnungslos überfordert sind. Und er ist auch nicht der erste und einzige Teilnehmer, der den ESC eher als Festival und weniger als Wettbewerb sieht. Wobei die inhaltliche Ebene seiner Aussagen ja wohl definitiv wichtiger ist als die zugegebenermaßen nicht immer allzu prickelnde sprachliche …

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Das Problem ist, dass genau das aber passiert, also, jedes Wort auf die Goldwaage legen. Im Ausland hat man dieses Interview sehr genau registriert und teilweise auch übersetzt, da tobt auf Twitter jetzt gerade wieder der Mob. Unbeholfene Aussagen sind nicht gerade klug, wenn man im Fokus von potenziell 200 Millionen Leuten steht. Das kann man ja alles authentisch und unbedarft und vielleicht sogar „erfrischend“ finden, aber einen Gefallen hat er sich damit mit Sicherheit nicht getan.

Ich glaube nicht mal, dass ihm da jedes Wort im Munde herum gedreht worden ist, sondern dass das tatsächlich im Interview alles so gefallen ist. Problem: Die kleine Welt des Isaak Guderian ist im Moment Teil einer sehr viel größeren Welt, und dort gelten andere Regeln. Deshalb ist es zwingend erforderlich, medienunerfahrene Kandidaten wie Isaak einer ist, ans Händchen zu nehmen und ihnen zu sagen, was sie tun können und was sie besser lassen sollen.

Da mir hier vor einiger Zeit schon das „sind doch alles erwachsene Menschen“-Argument um die Ohren gehauen wurde: Ja, sind sie. Was eine falsche Formulierung in den Medien anrichten kann, kann ein durchschnittlicher Erwachsener NICHT abschätzen und braucht deshalb zwingend Unterstützung von Leuten, die das wissen.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  byJannik

„Saublöde Headline“? Sorry, das ist anscheinend ein Zitat, das im Interview genau so gefallen ist (und wohl inzwischen der Schere zum Opfer gefallen ist, aber auf Twitter findet man es noch, genau wie das „lass doch Russland mit reinnehmen“-Zitat. Das Netz vergisst nichts. In dieser Situation solche Aussagen beim Interview zu tätigen, mag vielleicht wahnsinnig authentisch sein, aber war es auch klug?

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Heute Abend gibt es in der Talkshow 3 nach 9 zwei Gäste mit ESC-Bezug, und zwar Lena Meyer-Landrut (ESC 2010 und 2011) und Paola Felix (ESC 1969 und 1980). Außerdem ist auch Jan Delay (Intervallact ESC 2011) dabei. Die Sendung beginnt um 22 Uhr im NDR-Fernsehen.

cars10
cars10
2 Jahre zuvor

Bzgl. Interview / ZDF.

Jetzt war ich neugierig und habe das Interview ganz gelesen.
Im Gegensatz zu den vielen anderen dummen Sätzen gegen Ende sind die seltsamen Aussagen am Anfang des Interviews ja fast schon Satire.

Mein persönliches Highlight: Für uns Musiker ist das kein Contest.

Mann, Mann, Mann, der Mann ist ja hoffnungslos.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor
Reply to  cars10

Bei dir ist jegliche Hoffnung geflüchtet und hat die Intelligenz auch gleich mitgenommen.

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

wow, ein Glashausbeitzer unter uns…

Nils
Nils
2 Jahre zuvor

Erstaunlich einfallslos und langweilig. Ehemalige Gewinner hatten wir in den letzten Jahren doch gefühlt immer.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Nils

Ich würde gerne noch einmal Remdios Amaja, Finn Kalvik, Ann-Sophie, Celia Lawson, Gunvor oder Kojo wieder sehen. Selbstverständlich auch Jemini. So ein Medley.
Und das meine ich ernst, denn diese Beiträge gehören auch zur ESC-Geschichte und sind in fast allen Fällen unter Wert geschlagen worden.

chris
chris
2 Jahre zuvor

war das nicht derjenige, der den ESC mal als „Karaoke-Veranstaltung“ bezeichnet hat? Naja, will das nicht schlechtreden, denn einen gewissen Legendenstatus kann ich ihm nicht absprechen.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

Sollte die Idee so verwirklicht werden fände ich das recht lame. Wo sind denn zb die Top Stars der schwedischen Musikbranche?
ah mist..dass sind ja alles Rapper mit Nahost-Migrationshintergrund. Die haben ‚Auftrittsverbot‘ ?

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor

Eleni Foureira, Eric Saade und Chanel sind im ersten Semi beim Opening Act dabei.

Tamara
Mitglied
Tamara
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Und es wird einfach nicht besser:

(1) Home / X (twitter.com)

wüster Volker
Mitglied
wüster Volker
2 Jahre zuvor
Reply to  Tamara

Oh Mann, dann soll er doch wegbleiben.

Das wäre konsequent.