ESC 2024: TikTok wird zum dritten Mal in Folge offizieller „Entertainment Partner“

Bild: EBU

Die Videoplattform TikTok und das dort hochgeladene Material kann man zwar teilweise durchaus kritisch sehen, Erfolg hat soziale Netzwerk dennoch. Um auch dieses Jahr die (vor allem) junge Zielgruppe zu erreichen, hat die EBU nun verkündet, dass sie für den Eurovision Song Contest in Malmö erneut mit TikTok zusammenarbeiten wird. Die Plattform dient somit auch 2024 als offizieller „Entertainment Partner“ des ESC.

Für viele Presseleute ist diese Entwicklung schon lange besorgniserregend und ärgerlich. TikTok hat durch die Zusammenarbeit mit der EBU nämlich eine Monopolstellung und darf als einziges Medium ESC-Probenmaterial veröffentlichen. Das hat in der Vergangenheit unter anderem bei der Verfügbarkeit des Materials von der deutschen Probe für Probleme gesorgt.

Auch 2024 werden also alle Einzelproben hinter verschlossenen Türen stattfinden. Daher sind auch wir als ESC kompakt erneut auf die durch TikTok und das Team von eurovision.tv gefilterten Videos angewiesen, um über die ersten Probentage zu berichten. Bis 2021 war dies noch anders geregelt und jedes akkreditierte Medium durfte die Einzelproben mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Ohren hören.

@eurovision

#UnitedByMusic 🇭🇷🇲🇹 Baby Lasagna and Sarah Bonnici learn each other’s choreo for Rim Tim Tagi Dim and Loop! 💕 #Eurovision2024

♬ original sound – Eurovision

Auf der anderen Seite, die natürlich auch mit betrachtet werden muss, ist die Plattform TikTok ein wichtiger Sponsor für den ESC. Zudem verbreitet sich das Material so in der heutigen Zeit besonders schnell und vielfältig, was auch dem Image des Wettbewerbs gut tun kann. Die EBU weist in dieser Hinsicht auch auf die bisherigen Erfolge hin, die teilnehmende Acts in den vergangenen Jahren durch die „TikTok-Hilfe“ feiern konnten:

„Wie sich zeigte, unterstützt die TikTok-Community den Eurovision Song Contest leidenschaftlich. Viele Künstler:innen trenden während und nach dem Wettbewerb, darunter der Zweitplatzierte [des ESC 2023], Finnlands Käärijä, der sagte: ‚Ich bin nur ein normaler Typ, der Musik machen und Menschen glücklich machen möchte. Jetzt geht Käärijä auf TikTok viral – ich bin so glücklich!'“

Die EBU macht zudem darauf aufmerksam, dass bereits jetzt knapp 600.000 Posts auf TikTok unter dem Hashtag #Eurovision2024 zu finden sind. Auch wenn die EBU damit anderen Medien Steine in den Weg legt, ruft sie dazu auf, auch anderen Reporter:innen, Blogger:innen und Fanseiten während der ESC-Woche auf TikTok zu folgen. Das gilt jedoch genauso für Webseiten oder Instagram, wo schließlich genauso berichtet wird.

In diesem Jahr scheint es besonders viele Sponsoren für den ESC zu geben. Nachdem Royal Carribean International bereits vor mehreren Wochen als offizielle ESC-Kreuzfahrtlinie verkünde wurde (siehe unten), gibt es auch wiederkehrende Sponsoren: Baileys, idealista und Moroccanoil. Zudem wird easyJet als offizielle Fluglinie des ESC in Malmö fungieren und mit TikTok hat man nun auch den Entertainment Partner 2024 gefunden. Vermutlich stehen somit alle unterstützenden Sponsoren des diesjährigen Wettbewerbs in Schweden fest.

Was hältst Du davon, dass TikTok erneut beim Eurovision Song Contest involviert ist? Wie wirst Du die Proben aus Malmö verfolgen? Lass uns gerne Deine Meinung da.



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Frank B.
Frank B.
2 Jahre zuvor

Ich sehe es persönlich ja ehrlicherweise gar nicht so schlimm, wie es immer gemacht wird.
Tiktok ist halt heutzutage bei der Jugend das Nonplusultra und die will man mit Social Media erreichen.
Ob eine (spionagetechnisch bedenkliche) Plattform nun viel schlimmer ist als die amerikanischen (datenschutzrechtlich bedenklichen) Plattformen, darf dabei jeder für sich beantworten.

Ich persönlich finde es zudem auch vollkommen ausreichend, wenn die Presse den 2. und 3. Probendurchlauf mitverfolgen kann. So können die Delegationen noch ein wenig mehr ausprobieren ohne dass direkt jede ausprobierte Idee durch die Welt rumort. Natürlich wäre es hier konsequenter, wenn man dann gleich ganz auf Bilder verzichten würde (also auch auf Tiktok), aber das Geld muss nunmal auch stimmen.

Habe im Übrigen noch kein wirkliches Argument gehört, warum man JEDE Vorab-Probe der TV-Show „ESC“ in der Öffentlichkeit verfolgen können muss. Außer der Tatsache, dass es früher halt auch so war (was ja kein wirkliches Argument ist), habe ich noch keine Begründung dafür gehört.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Frank B.

Bin gegen ein Ausschluss der anderen Medien von der ersten Probe. Eine Einschränkung das zum Beispiel keine Videomaterial von der ersten Probe gemacht wird, wäre ich sogar dafür. Die schreibenden Medien sollten allerdings ihre Eindrücke schildern dürfen. Auch sollten sämtliche Fan Blocks darüber berichten dürfen und ihre Eindrücke mit anderen Fans in Streams danach besprechen dürfen.

cars10
cars10
2 Jahre zuvor

Der Ausverkauf geht munter weiter.
Fanmedien werden weiter zurückgedrängt.
Der ESC als Spektakel überhöht und gesteuert. Bizarr.

Dann sehen wir halt die Lieder bei den Semis zum ersten Mal. Das hat auch seinen Charme.

Sebastian M
Sebastian M
2 Jahre zuvor

Dass TikTok als Medienpartner/Sponsor dabei ist, finde ich grundsätzlich ok.
Was ich aber nicht ok finde, ist die Monopolstellung. Wenn nur noch ein Sponsor die Rechte hat, bestimmtes Bild- und Tonmaterial eines doch eigentlich öffentlichen Events zu verbreiten, bzw. sie zuerst zu verbreiten, dann schwächt das insgesamt die Aufmerksamkeit und die Reichweite des Events, anstatt sie zu pushen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Sebastian M
Anna01
Anna01
2 Jahre zuvor

Da ich kein TikTok habe bin ich dann natürlich auf euch und Twitter angewiesen 😉

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Anna01

Und ich nur auf das ESC-Kompakt-Team und da bin ich froh. 🙂

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor

Ich hatte es letztes Jahr schonmal gesagt: Ich glaube wirklich nicht, dass der Ausschluss der Presse von den Einzelproben an TikTok liegt. Da stecken schon noch andere Dinge dahinter.

Ansonsten ist TikTok sicherlich ein optimaler Partner für ein Musikevent wie den ESC, das auch jüngere Menschen erreichen möchte. Die Frage ist natürlich immer nach der Umsetzung, aber da kann ich nichts zu sagen.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Die Monopolstellung von tiktok fördert leider die lauten schrillen bunten Songs und drängt die emotionalen Songs weiter zurück.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Das finde ich eine sehr ungute Entwicklung, um ehrlich zu sein…

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor

Und ich habe mich, mal wieder, zu früh gefreut, dass TikTok in diesem Jahr kein Sponsor sein wird! Aber interessant, dass die EBU und TikTok -so sieht es zumindest aus- keinen Vertrag über mehrere ESC-Jahrgänge haben, sondern wohl jedes Jahr aufs neue über eine Partnerschaft entscheiden. Finde ich aber ehrlich gesagt auch besser so!

Erst vor einigen Tagen habe ich, in einem Kommentar hier, auf das Problem vom letztem Jahr, mit dem nicht funktionierenden TikTok-Video der ersten Probe von LOTL, hingewiesen, wo wir bis heute noch nicht wissen woran dies lag. An LOTL bzw. deren Labe/Plattenfirma oder an TikTok selbst?
Und wenn TikTok so eine große Reichweite für den ESC hat/bringt -wie immer erzählt wird- dann darf man vielleicht auch mal die Frage stellen, welche Auswirkungen das nicht funktionierende Probenvideo auf das Publikumsvoting hatte, oder?

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Die letzte Frage kann ich Dir beantworten: Überhaupt gar keine.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor

Das ist die schlechteste Nachricht des Tages. Ich mache dann jetzt mal einen Zischlaut.
Die Profitgier zu Lasten der Fanmedien und die Monopolstellung Xi-Toks gehören für mich zu den größten Fehlern der EBU zum ESC in diesem Jahrzehnt.
Ich bin auf Xi-Tok nicht aktiv, weil ich meine Werte und Prinzipien habe, auch wenn ich damit in meiner Altersgruppe fast alleine da stehe und fast täglich von meinen Freunden diesbezüglich belächelt werde.

Last edited 2 Jahre zuvor by Jofan
Steffi
Steffi
2 Jahre zuvor

Dann bin ich wohl wieder außen vor…aber gut, ich habe TT nicht und werde es auch nie haben, also muss ich es so hinnehmen.
Ich frage mich, warum denn nicht wenigstens mehrgleisig gefahren werden kann? Dass TT bei den jungen Menschen Interesse am ESC wecken soll ist eine Sache, aber warum ist das dann so exklusiv und fast wie ein Monopol??
Das halte ich für völlig falsch, die Erstverbreitung nur in „eine Hand“ zu legen. Es könnten doch alle munter darüber berichten; das gäbe einen viel umfangreicheren Einblick. Und natürlich nicht nur Plattformen…die ganz normale Presse auch.

AlexESC
AlexESC
2 Jahre zuvor
Reply to  Steffi

IAußen vor bist du nicht, denn erstens, muss man sich bei TikTok, genauso wie bei YouTube, nicht registrieren um die Videos anzuschauen und zweitens braucht man auch keine App mehr, da es von TikTok schon seit einigen Jahren auch eine Browser-Version gibt:
https://www.tiktok.com/@eurovision

Steffi
Steffi
2 Jahre zuvor
Reply to  AlexESC

Vielen Dank für die Info, Alex!:-)
Da ich mit TT ja gar nichts zu tun habe, wusste ich das natürlich auch nicht!:-)))

TokkiTE
TokkiTE
2 Jahre zuvor

Ich schau mir die Rehearsals dann wohl wieder auf YT an, gibt bestimmt wieder jemanden, der die Tiktoks hochlädt 😀

HansKlok92
HansKlok92
2 Jahre zuvor

Die EBU bewegt sich auch stetig hin zu den Organisationen die ebenfalls in in der Schweiz ihren Hauptsitz haben…
Sponsoren: Ein Mediendienstleister aus einem Land mit einem „anderen“ Verständnis von Gesellschaft wie es in Europa gefplegt wird, eine Airline und Kreuzfahrtunternehmen in Zeiten des Klimawandels als weitere Sponsoren und ein Spirituosenhersteller als Zünglein an der Waage…

Es hat früher echt Spaß gemacht jede Probe sich von Anfang an anzugucken und auch zu sehen wie ein Auftritt „Hinter den Kulissen“ aussieht und wann und wo die Kamera ist und wann eine Stagehand nach vorne kommt um ein Mikrophonständer wegzunehmen – schade, dass das alles aufgrund iwelcher scheinartigen Gründe nach und nach eingestampft wurde. Verstehe nicht, dass der NDR da als größter Beitragszahler aber auch als wichtigster Markt der EBU nicht Druck ausübt, dass die Fanpresse nicht Zugang zu den Proben erhält…das man von der 1. Probe noch nicht allzu viel zeigen mag kann man ja vlt. noch nachvollziehen – aber auch da ist die Entwicklung zur 2. Probe auch immer spannend gewesen…die Frage was die EBU mit den Werbeeinnahmen aus YT macht ist meine ich noch heute unbeantwortet…

Schade – war es doch gerade der Blick darauf wie ein solches Event funktioniert das spannende (und nicht das es von allen Künstlern seit ihrer Kindheit der größte Traum war am ESC teilzunehmen und alles Amazing ist 😉 )

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Off-topic:

Ich bitte alle, die heute noch keine Schweigeminute abgehalten haben, eine solche heute noch durchzuführen. 😉

Denn genau heute vor fünfzig Jahren, also am 06.April 1974, haben zwei Ehepaare aus Schweden der Italienerin Gigliola Cinquetti mit ihrem ESC-Canzone „Si“ den zweiten ESC-Sieg in Brighton „weggeschnappt“ und diese auf den zweiten Platz verwiesen. 😀

Last edited 2 Jahre zuvor by Timo1986
ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Ähm, wir haben heute den 5. April, der Jahrestag ist erst morgen.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ach du Scheiße. Aber bei solch einem tragischem ESC-Ereignis kann man emotional schon mal alles durcheinander bringen.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Verflucht. Wird Zeit, dass ich am Sonntag wieder weg von meinen Eltern zurück nach Hamburg fahre und am Montag wieder zur Arbeit muss. Sowas passiert, wenn man nichts zu tun und zu viel Langeweile hat. 😀

Aber danke für den korrigierenden Hinweis.

Last edited 2 Jahre zuvor by Timo1986
undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Si 😉 so ist es wohl.
Aber ein klasse-OT-Gag.

Pssst, nicht weitersagen: ich mag Waterloo, aber Frau Cinquettis wunderbares Canzone doch ein bißchen mehr.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  undeuxtrois

„Pssst, nicht weitersagen: ich mag Waterloo,…….“

Ich schweige wie ein Grab. 😀

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Ich dachte erst das die Schweigeninute Kurt Cobain galt der heute vor 30 Jahren starb.
Aber „Si“ ist durchaus immer eine Erwähnung wert.

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Mit Nirvana konnte ich nie etwas anfangen. Wünsche Kurt Cobain aber trotzdem, dass dort wo er jetzt ist es ihm besser geht, als es hier auf dieser Welt der Fall war.

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Die Zeitumstellung beträgt nur eine Stunde, keinen ganzen Tag …

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstantin

Vielen Dank für deinen charmanten Versuch, damit mir mein Fehler nicht allzu sehr bewusst wird. 😀

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor

Macht Platz, Leute, jetzt übernimmt China! Lernt Europa denn nie dazu? 🙁

Timo1986
Timo1986
2 Jahre zuvor

Die falsche Überzeugung „Wandel durch Handel“ ist doch tiefer verwurzelt als man denkt.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Timo1986

Genau, und am Ende kriegt China uns, weil wir alle vollkommen dekadent geworden sind. Der Wandel betrifft dann uns …

4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
2 Jahre zuvor

Würg 🤮🤮
Na ja immerhin wird (noch) nicht MBS Sponsor.

Last edited 2 Jahre zuvor by 4porcelli - give the 🦦 what he needs United24
Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Lieber Tic-Tac als Tik-Tok!

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Bei mir in so ziemlich jeder Jacke vertreten, derzeit bspw. in den Sorten Spearmint, Sprite und Citrus Mix …

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstantin

Ich bin mehr der Fisherman’s Friend-Typ.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor

Ich eher der Kaugummi-Typ.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
2 Jahre zuvor
Reply to  ESC1994

Celebrate diversity!

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor

Ich sehe mehrere Probleme wenn man andere Medien von den Proben ausschließt.

Erstens macht es weniger Sinn schon vor Ort zu sein wenn man nichts berichten kann / darf.

Zweitens wird der gut komponierte Song mit wahrscheinlich einer tiefen Message weiter durch tiktok zurückgedrängt da sich dort schrille bunte Laute Songs besser verbreiten.

Drittens durch Zwang von der Monopolstellung von tiktok ( in der woche vom ESC ) leidet das Image des ESC als Musikfestival für alle.

Frage an die ESC kompakt Truppe, überlegt ihr schon später als sonst anzureisen um Kosten für Übernachtung usw zu sparen? Ihr könnt/ dürft ja eh nichts veröffentlichen.

Last edited 2 Jahre zuvor by Rainer Knuth
Lola
Lola
2 Jahre zuvor

Ich habe weiterhin keinen Account, überall soll man sich heutzutage Accounts erstellen, Daten hergeben, Apps runterladen, Content schauen… ich bin schon bei genug sozialen Netzwerken 🙂 Das ist dann auch einfach eine Fülle an Videos, die ich mir so oder so nicht geben werde. Wems gefällt, bitte, wenn die EBU meint wir brauchen das um vielleicht die nächsten Maneskin Hype Acts zu finden ok, wer hier aufgeregt den ganzen Tag scrollen will gerne… ich fühle mich da einfach nicht als Zielgruppe. (Auch nicht von Royal Caribbean, ich scrolle da immer weiter )

roxy
roxy
2 Jahre zuvor

Ich finde es grundsätzlich gut, dass die Fanmedien nicht mehr so ausführlich von den Proben berichten können. TikTok ist der ideale Medienpartner, wenn man die junge Zielgruppe bei Laune halten möchte.

Thilo mit Bobby
Mitglied
Thilo mit Bobby
2 Jahre zuvor

Leute mark my words. Irgendwann ist Katjes Sponsor und ESC Kompakt hat die Monopolstellung. …Nein Spaß bei Seite. Ich find die Entwicklung nicht gut. Mir haben die Blogger richtig Leid getan. Die reisen da immer extra an um für uns zu berichten. Und dann sitzen die da wie halb verhungerte Mäuse denen man ab und zu ein Krümel Käse hinwirft. Ich hoffe das das in Zukunft besser wird

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor

Halbverhungerte Mäuse???
Endlich mal jemand, der das „Spaß beiseite!“ wirklich konsequent umsetzt …

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Hier wird geschrieben, alle Einzelproben finden hinter verschlossenen Türen statt. Das ist dann neu. Letztes Jahr war das beim ersten Probendurchlauf der Fall glaube ich. Beim zweiten Probendurchgang durften Fans in die Halle. Oder irre ich mich?

Anmey
Anmey
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

Nein, letztes Jahr waren alle Einzelproben nicht öffentlich. Die Zugangsregeln sind 1:1 so wie im Vorjahr.

undeuxtrois
undeuxtrois
2 Jahre zuvor

Merkwürdig: ich muss, wenn ich TicToc lese, immer an Safuras Beitrag für Aserbaidschan 2010 denken – ich bin doch schon zu lange in dieser ESC-Welt „gefangen“.

Aber irgendwie beruhigt mich das auch ein wenig. 🙂

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor

Da die EBU nicht mitteilen will, wieviel TikTok dafür eigentlich zahlt und warum man denn TikTok als Unternehmen eigentlich benötigt bin ich dagegen. Wenn die EBU Inhalte auf TikTok verbreiten will, kann sie es doch machen. Hochladen hochladen hochladen. So wie auf YouTube. Ich vermute, es gibt daher ne Vereinbarung, bei der TikTok verspricht ESC Inhalte besser zu platzieren, als die TikTok Algorithmen es eigentlich machen würden.

Produziert TikTok selbst ESC Inhalte werden die an den Algos vorbei platziert schätze ich mal. Tiktok zahlt Geld dafür dass sie die Sichtbarkeit des ESC auf TikTok erhöhen. Wirtschaftlich ist das unlogisch, denn üblicherweise muss der, der eine höhere Reichweite haben will dafür was zahlen. Nennt man Werbung….egal…TikTok verspricht sich davon mehr als die EBU Leute sich vorstellen können. Schätze bei der EBU haben die nicht den geringsten Schimmer, was TikTok damit eigentlich bezwecken will. Das sind ja keine Samariter….

Indigo
Indigo
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Üblicherweise fließt bei Medienkooperationen kein Geld. Und natürlich haben immer beide Seiten etwas davon. Das ist absolut normal. Die Frage bei TikTok ist, ob ein chinesisches Unternehmen wie dieses in Zeiten wie diesen wirklich eine gute Wahl ist. Will man die Jugend erreichen, ist es jedenfalls die richtige Wahl. Dass die Fanmedien jedes Detail von den Proben berichten konnten, ist zwar für uns Fans schön, für die Künstler aber sicherlich nicht. Wie oft wurden Künstler in der Luft zerrissen, nur weil sie in den Proben noch Dinge ausprobiert haben, die auf Anhieb vielleicht noch nicht so gut geklappt haben. Es ist bestimmt viel professioneller, die detaillierte Probenberichterstattung einzustellen.

Trevoristos
Trevoristos
2 Jahre zuvor
Reply to  Indigo

So ähnlich sehe ich das auch. Was die Probenberichterstattung betrifft ist da doch eh gar keine Reichweite. Die ‚Kooperation‘ muss sich auf andere Inhalte beziehen, die tatsächliche Reichweite haben. Geldwerte Effekte muss man natürlich ins Verhältnis setzen. Wobei deine Behauptung es würde kein Geld fließen ja nicht beweisbar ist. Aber egal. Profiteur ist eindeutig TikTok. Sonst würden die das nicht machen. Was die EBU davon hat? Die EBU könnte Inhalte bei TikTok einfach so hochladen. Dazu bedarf es keiner Partnerschaft.

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Trevoristos

Was mich mehr daran stört, ist das ein Sponsor „festlegen kann“ wer überhaupt die Proben sehen darf. Das der Sponsor die Aufnahmen der Proben gerne für sich nutzen möchte ist einzusehen und damit habe ich auch weniger Probleme. Nur sollten die Medien von den Proben berichten dürfen wenn auch nur schriftlich bzw als Stream mit Diskussion für die Fans. Videoausschnitte ausgeschlossen maximal Fotos erlaubt.

ag9
ag9
2 Jahre zuvor

Nicht gefällt!

derjoppes
Mitglied
derjoppes
2 Jahre zuvor

Ich finde es grundsätzlich gut, dass der ESC seine Reichweite auch auf Plattformen wie TikTok nutzt. Aber die Partnerschaft kritisiere ich doch trotzdem. Allerdings hat der ESC in den letzten Jahren durchgängig fragwürdige Kooperationen an Land gezogen..

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

In Frankreich gibt es Überlegungen, den Teilnehmer per Vorentscheid zu küren:

https://eurovoix.com/2024/04/06/france-return-to-national-selection-in-the-future

Kann nur gut sein, damit man nämlich beim SCC-Lesergame mehr Auswahl hat

Rainer Knuth
Rainer Knuth
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Im Schnitt ist Frankreich mit der internen Wahl aber nicht schlecht gefahren.
Könnte es auch daran liegen das man mit einem VE mehr Zuschauer anzieht und damit sozusagen mehr Geld verdient aus Sendersicht gesehen?

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  Matty

Ich fand die beiden öffentlichen nationalen Vorentscheide von 2021 und 2022 klasse – habe ohnehin nicht kapiert, weshalb man das für La Zarra aufgegeben hat.

Was ist das SCC-Lesergame?

schmabi
Mitglied
schmabi
2 Jahre zuvor
Reply to  Konstantin

Der Second Chance Contest, der alljährlich mit allen Vorentscheidungstiteln durchgeführt wird, welche es nicht zum ESC geschafft haben. Unter all denen wird dann auch nochmal ein Gewinneract gekürt.

Konstantin
Konstantin
2 Jahre zuvor
Reply to  schmabi

Oh – klingt gut, denn die weit überwiegende Mehrheit meiner persönlichen Favoriten hat die nationalen Vorentscheidungen gar nicht erst überstanden …

Danke für die Info! 💙

schmabi
Mitglied
schmabi
2 Jahre zuvor

Ich frage mich hier, wie die EBU dann die Beiträge von Universal Music auf TikTok promoten will.
Universal hat ja bekanntlich TikTok alle Rechte zur Verwendung ihrer Musik untersagt. Isaak ist ja bspw. auch unter Vertrag mit Universal. 🙈