
Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck hat ihre Bewerbung für die Austragung des Eurovision Song Contest 2026 offiziell beim ORF eingereicht – und zwar unter dem Motto „Together on Top“. Während Wien mit seiner Bewerbung auf Internationalität, Infrastruktur und Erfahrung setzt, hebt Innsbruck darüber hinaus die kurzen Wege als Standortvorteil hervor. Am heutigen 4. Juli endet die offizielle Bewerbungsfrist. Offen ist noch, ob auch von St. Pölten eine Bewerbung eingereicht werden wird.
Mit der Olympiaworld bietet Innsbruck eine multifunktionale Halle mit Platz für rund 12.000 Zuschauer*innen – ein Kriterium, das für die Anforderungen der Europäischen Rundfunkunion (EBU) entscheidend sein dürfte. Die Bewerbung wird von Stadt, Land, Tourismusverbänden sowie dem Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport getragen. Auch die Nähe zum Flughafen, die hohe Dichte an Unterkünften und die Erfahrungen bei Großveranstaltungen werden als Pluspunkte für Innsbruck hervorgehoben.
Das Bewerbungsmotto soll „Together on Top“ nicht nur auf Innsbrucks Lage im Herzen der Alpen verweisen, sondern auch auf den verbindenden Charakter des Wettbewerbs. Die Stadt versteht sich als weltoffen, international vernetzt und kulturell vielseitig – Eigenschaften, die sich gut mit dem Geist des Song Contest verbinden lassen, die so aber auch von Wien hervorgehoben werden.
Es werden in den Berichten über die Einreichung der Bewerbung auch konkrete Veranstaltungsorte in Innsbruck genannt: Die Olympiahalle, gemeinsam mit angrenzenden Sport- und Veranstaltungsstätten wie dem Tivoli-Stadion und der Kleinen Eishalle, befindet sich nur etwa 15 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. Als Standort für das Eurovision Village ist der Landestheaterplatz vorgesehen – zentral gelegen, unmittelbar neben der historischen Altstadt.
Bürgermeister Johannes Anzengruber sagte zur Bewerbung:
„Unsere Bewerbung steht für Offenheit, Vielfalt und ein besonderes Miteinander. Zugleich war uns wichtig, ein Konzept vorzulegen, das machbar und finanzierbar ist und auf soliden Beinen steht.“
Tirols Wirtschaftslandesrat Mario Gerber (ÖVP) ergänzte:
„Wir wollen einen ESC veranstalten, der Emotion, Effizienz und Erlebnis vereint – als internationale Visitenkarte aus Tirol für ganz Europa.“
Die finale Entscheidung über den Austragungsort trifft der ORF gemeinsam mit der EBU. Während von Wien bereits bekannt ist, dass sich die Stadt offiziell beworben hat, fehlen derzeit noch weitere Informationen der niederösterreichischen Stadt St. Pölten. Andere Orte, die zunächst Interesse an der Austragung des ESC 2026 bekundet hatten, haben angekündigt, sich doch nicht bewerben zu wollen.
Welche Stadt als Host City am besten geeignet ist und am Ende tatsächlich den Eurovision Song Contest im nächsten Jahr ausrichten wird, soll Mitte August bekanntgegeben werden. Außerdem soll dann auch feststehen, an welchem Datum der ESC 2026 stattfinden wird.
Wie gefällt Dir das Motto „Together on Top?“ für die ESC-Bewerbung der Stadt Innsbruck? Wie gefallen Dir die dort vorgeschlagenen Locations? Und wo würdest Du lieber zum ESC 2026 hinfahren: nach Innsbruck oder nach Wien – oder St. Pölten (wenn es sich bewirbt)? Lass es und in den Kommentaren wissen.
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Tolle Bewerbung und guter Slogan!
Das Bild mit dem Fluss und Bergen dahinter spricht mich schon an. 😎
Wer die Berge in Tirol genießen will kann ja gerne außerhalb der ESC Saison dort Urlaub machen, dann wird es auch billiger sein …..
Ich persönlich brauch nach Basel nicht schon wieder Kuhglocken, Alphorn und Lederhose!
Wirst du alles nicht im Innsbruck finden. Alphörner sind in der Schweiz, Kuhglocken auf der Alm und Lederhosen aufm Land
Also in Innsbrück 😉
Kurze Wege????? Vom Hotel, dsss man in Innsbruck Stadt nicht finden wird …. Mogelpackung! Kurze Wege gelten für Wien!
Ich freue mich auch, wenn es Wien wird. Aber muss man denn unbedingt alles andere so schlecht machen?
Du warst offensichtlich noch nie in Wien oder Innsbruck.
Innsbruck wäre bestimmt eine sehr schöne und freundliche Gastgeberstadt. Die Ausschreibung ist in typisch österreichischer Manier aber schon so abgefasst, dass es nur Wien werden kann. Wien hat für den ORF einfach zu viele Vorteile im Gegensatz zu Innsbruck.
Puh, das ist schon ziemlich dreist. „Kurze Wege als Standortvorteil“, während alle Fans in schlecht angebundenen Hotels im Umland unterkommen müssten und die Nähe zum Flughafen, der eine (!) Landebahn und drei (!) ganzjährige Linienflüge hat. Diese Bewerbung scheint nicht so ganz in der Realität verankert.
P.S.: Was habt ihr eigentlich immer mit St. Pölten? 😉 Es gibt keinerlei Hinweise, dass es da jemals ernsthafte Bemühungen gab (zumal es da gar keine Halle gibt).
Stelle mich gerade den Fanblogs vor, falls es Innsbrück wird.
Wiwi sendet aus einem improvisierte Studio in einem Kühstall im Stubaital.
ESC Kompakt darf – wegen bessere Kontakte vor Ort – ein Wohnmobil in der Kaufmannstraße parken und von dort berichten.
Ey. Nix gegen das Stubaital! Hab dort mal 3 Monate gewohnt und gearbeitet. War während der EM 2008 und ich hatte sogar die Ehre, die spanische Nati in Neustift zu treffen. 🙂
Okay, machen wir eine Berghütte in Gschnitztal draus. Hauptsache, nicht zu nahe am Geschehen. 😉
Einverstanden. 😀
Das wird anders legendär
Team Innsbruck 💪💪💪
Als Tiroler wäre es natürlich schon sehr schön wenn der ESC quasi daheim stattfindet. In Österreich findet standesgemäß alles in Wien statt. Ich denke es wäre fair wenn auch mal wer anderer dran wäre.
Die Problematik mit den Hotels sehe ich jetzt nicht, da es in Großraum IBK genug gibt un gerade die Verbindungen in Unter und Oberinntal sehr gut sind.
Wie siehts mit den Verbindungen in der Nacht aus?
Die beiden Semifinals sind ja nicht vor Mitternacht zu Ende, das Finale nicht vor 2.
Was die Verbindungen angeht, muss ich widersprechen. Bereits jetzt sucht man stundenlang nach einer Unterkunft mit einer Anbindung um ca 23.30 Uhr, die man auch bezahlen kann. Da ist bei mir leider Vieles ausgeschieden, wenn ich die Semis genießen will.
Mit der EM damals hat es jedenfalls super geklappt.
Together im Top.
Zusammen am Zipferl
😀
Dieser Slogan gefällt mir dann doch schon besser als der von Wien!
Echt? Ich finde, dass Wien den schöneren Slogan hat. 😅
Vielleicht eine Kombination:
Together, we shall dance.
Alternative: „Shall we on top, Europe?“
„Hohe Dichte an Unterkünften“? Wen wollen die denn eigentlich veräppeln? Die Hotelpreise sind jetzt schon unbezahlbar, ganz zu schweigen von der geringen Anzahl an Zimmern überhaupt. Hinzu kommt die Unerreichbarkeit von etlichen Hotels mit ÖPNV. Ein ESC in Innsbruck wäre ein logistischer Albtraum für Fans.
Ich halte das für übertrieben. Bei Olympia 1967 waren 1.073.000 Besuchende vor Ort und bei Olympia 1976 waren es 732.726 Besuchende. Die sind auch alle irgendwo untergekommen. Letztendlich haben auch viele Hotels in Innsbruck die Anmeldung für Mai 2026 deaktiviert, um große Stornowellen zu vermeiden, sollte sich Innsbruck als Austragungsort nicht durchsetzen.
Ich persönlich stamme aus dem Unterland, also gut 1,5 Autostunden von Innsbruck entfernt und es gibt mit Seefeld, Jenbach und Schwaz drei (für Tiroler Verhältnisse) relativ große Städte in der Nachbarschaft, die in wenigen Minuten mit der S-Bahn erreichbar sind. Ob ich nun in Basel 30 Minuten von der Halle zum Eurovision Village fahre oder eben in einer S-Bahn vom Hotel nach Innsbruck komme, spielt für mich persönlich keine Rolle, VORAUSGESETZT, die Infrastruktur ist gegeben. Tirol hat ein sehr ausgeprägtes Skibus-System im Winter, welches man lediglich für den ESC im Mai und eher in den Abend- und Nachtstunden durchführen müsste, dann wären alle Probleme diesbezüglich mit Sicherheit bewältigt.
Lange Rede kurzer Sinn (oder wie man in Neudeutsch sagen würde: TL;DR:) wenn die Infrastruktur vom ORF als „ausreichend“ eingestuft wird, sollte man dem auch vertrauen. Wenn’s deswegen zur Absage kommt, dann ist das auch zu akzeptieren.
Du meinst Olympia 1964?
Ja sorry hab mich vertippt. Kann es leider auch nicht mehr korrigieren.
Naja, also ob man jetzt eine Veranstaltung von vor 50 Jahren heranziehen sollte, weiß ich auch nicht. Bei den 730.000 geht es um Zuschauerzahlen, da werden alle doppelt und dreifach gezählt. Außerdem ging das über zehn Tage und ein Großteil der Veranstaltungen fand gerade nicht in Innsbruck selbst statt. Mit den Anforderungen eines ESC im Jahr 2026 ist das mMn nicht zu vergleichen. Da geht es ja auch nicht nur um Hotelzimmer, sondern bspw. auch darum, die Leute zu versorgen, die sich dann in der Stadt aufhalten.
Am Ende hat (auf die Agglomeration bezogen) Innsbruck ein Drittel der Einwohner der bislang kleinsten Gastgeberstadt der letzten 30 Jahre (Basel), das ist einfach zu klein für eine Veranstaltung von der Größe des ESC.
Mein Gefühl sagt, das Innsbruck damit vielleicht sogar ganz gute Chancen bat. Trotzdem zweifle ich gerade bei einem ESC der kurzen Wege an den ausreichenden Unterkünften. Basel war großartig, aber es war schon da ein Problem auf der deutschen Seite zu wohnen. Wie das mit dem.Umland von Innsbruck gehen soll, ist mir weiter unklar. Es ist ja alles im Zentrum schon weg
Die Bubble-Eliten, die zum ESC fahren, haben sicher genug Kohle, für Mietwagen oder Taxis, von daher sehe ich da kein Problem. Zur Not muss man dann halt mal auf 3-Gänge Menüs verzichten. Und wenn’s bergab geht, kann man Hüpfbälle nutzen.
Damit hast Du zumindest bei mir einen Nerv getroffen. Allerdings werden sich andere auf den Schlips getreten fühlen….
Ich persönlich habe nicht vor, live vor Ort dabei zu sein. In Wien hätte ich allerdings sogar eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit.
Meine Heimatstadt würde nie als Gastgeberstadt ausgewählt werden sollte Deutschland mal wieder gewinnen, keine passende Location sowie auch glaube ich zu wenig Betten.
Wenn es so wäre würde ich gerne für dich, 4porcelli, Gaby, Tamara, Toggie und mauve den Tourguide machen. ☺️
Danke, wäre fun.
Hast Du was von Mauve gehört?
Nein. Sie macht immer nach dem ESC eine sehr lange Pause, ist ja auch weiterhin Lehrerin.
Bin grundsätzlich nicht bereit, auf Dessert oder sonstige
Gänge zu verzichten 🥗 🍛 🍨 – wozu arbeite ich denn!
Und maltesische Hüpfbälle sind auch nicht mein Stil. ⛷
(Grasskifahren wollt‘ ich hingegen schon immer mal …)
Ich staune auch wie manche Fans kritisieren, weil Location nicht dicht beieinander sind. Mein Gott dann geht man halt mal einige Schritte mehr.
Vielleicht müsste man dort in den 3-Gängen schlafen?
Also ich brauche nachts um 3 mein à la carte menue und da es in Innsbruck kein 5-Sterne Hotel gibt, ist das für mich ein nogo.
LOL!
In Innsbruck ist es bestimmt wolkenfrei und sternenklarer Himmel, so dass über den Hotel mehr als 5 Sterne zu sehen sein werden. Was will man an einem Ort, wo nur 5 Sterne am Himmel sind. 🫣🫣🫣
Mir ist ja wichtig, dass immer ein Bader an Ort und Stelle ist, der einen fachgerecht zur Ader lassen kann. Sonst kriege ich nach der ganzen Völlerei mit den Drei-Gänge-Menüs wieder einen Gichtanfall.
Hat Bad Ischl nicht auch ne große Veranstaltungshalle?
Ja da fand der Pudertanz statt
Ich bin defintiv für Innsbruck. Wien hatte schon die Gelegenheit. Mal schauen, ob die Österreicher Mut zeigen und sich für Innsbruck entscheiden …
Ich glaube zwar nicht, dass es Innsbruck wird, aber der Slogan ist deutlich besser als der von Wien. Fände es auch schöner dort, aber den ÖPNV sehe ich als schwierig.
Egal ob Innsbruck oder Wien. Ich bin am überlegen, ob ich nächstes Jahr meinen ersten ESC vor Ort erlebe. Österreich hat da Kriterien von mir erfüllt:
Deutsche Sprache (bin in englisch nicht gut)
Nicht soweit weg (Wohne in Deutschland, aber es schön in ein Nachbarland zu reisen)
Man zahlt in Euros (Deswegen bin ich vielleicht doch nicht nach Basel gegangen).
Bin eindeutig für Innsbruck – womit auch die Gefahr gebannt wäre,
daß Wien 2015 noch nachträglich beschädigt wird (was die EBU in
ihrem derzeitigen Chaoszustand garantiert schaffen würde). 🫨🤕
Ich finde, die Entscheidung, wo es stattfindet sollte JJ und den anderen Beauty Blendern überlassen werden.
Das hört sich doch alles sehr vielversprechend an.👍
Wenn alle on top sind, wer ist dann bottom? Oder werden die dann von Innsbruck gestellt?
Werden aus Köln importiert, da gibt’s ja ein Überangebot.
Ich mag Innsbruck und kenne es sehr gut. Ein Highlight für mich waren die Olympischen Winterspiele 2012, als ich als freiwilliger Helfer im Events-Team involviert war.
Innsbruck/Tirol kann definitiv Großveranstaltungen, allerdings glaube ich, dass Wien die besseren Voraussetzungen für den ESC hat.
Sollte Innsbruck zum Zug kommen, wäre ich sehr überrascht. Sollte sich St. Pölten bewerben, wäre ich noch mehr überrascht. Denn diese Stadt erfüllt die Kriterien überhaupt nicht. Oder sollen die Leute in Wien übernachten und nach St. Pölten pendeln?
OT
Die Alben und Single Charts sind jetzt ESC frei. A&T sind nicht mehr in den Charts vertreten.
Gut
Wäre Together over the Top nicht ein besserer Slogan für den ESC?
Nach unzuverlässigen Quellen wird St. Pölten mit „Beloved as bottom“ kontern
Bin 100% für Innsbruck …Liegt nah an der Deutschen Grenze,erfüllt alle Kriterien.Wien war doch erst vor ein paar Jahren…
Und noch eine News von dieser Quelle:
Der Wiener Stadtrat hat wohl ein Zirkuszelt für die Durchführung des ESC angemietet – so könne man ungestört die Regenbogenflagge hissen
Innsbruck 2026! Thats It🤞🇦🇹
Auch so ein nichtssagender vergessenswerter Slogan. Aber bei weitem nicht so schlimm wie der aus Wien.
Innsbruck ❤️❤️❤️
St. Pölten ❤️❤️❤️❤️❤️❤️
Wien 🤬
Dachstein ♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️♥️
Die beiden Innsbrucker Andi Knoll und Alice Tumler sowie der Grazer Philipp Hansa moderieren den ESC 2026 in Wien. 😀
Andi Knoll und Alice Tumler sind umweltbewusst, daher bleibt nur Innsbruck. 🫣🫶♥️
Wenn Alice Tumler konsequent umweltbewusst wäre, dann würde sie nicht in Lyon wohnen und jobmäßig zwischen Frankreich und Österreich hin und her pendeln. 😀
Ach ja: Mirjam Weichselbraun ist übrigens auch aus Innsbruck. 😀
Dann moderiert halt Frau Weichselbraun. 😀
Hauptsache Philipp Hansa moderiert den ESC. Da ist es mir (fast) egal, ob der ESC 2026 nun in Innsbruck oder Wien stattfindet. 😀
Ich drücke dir die Daumen. 😀
Sorry, aber korrekt wäre „Die beiden InnsbruckerInnen und “Philip Hansa (w/w/d) aus Graz”.
Philipp Hansa ist maskuliner als PARG. 😀
Er soll erstmal ein öliges Hemd tragen, dann sehen wir weiter. 😀
Besser als der Tanzslogan. Sollten den Zuschlag bekommen.
„Together on Top“ ist ein gutes Motto.
Und so passend zu Innsbruck. Ich war vor einem Jahr im Sommer da. Und diese 360 Grad Bergkulisse mit der gigantischen Nordkette mit der sagenumwobenen „Frau Hitt“ Spitze
ist so beeindruckend.
Mehr Top geht fast nicht mehr.
Innsbruck, wir kommen.
Also das Motto von Innsbruck sagt mir jetzt nicht so zu. Da gefällt mir das von Wien viel besser. Aber die Kulisse gefällt mir schon sehr mit der Bergwelt. Wäre mal ganz was anderes.
Kein Geld für günstige Wohnungen.
Aber grosstun mit ESC.
Schämen sie sich HR.Bürgermeister.