ESC kompakt kompakt: Termine für die Veröffentlichung der Beiträge aus Belgien, der Niederlande und Montenegro

In etwa drei Wochen müssen alle 41 Beiträge des Eurovision Song Contest 2022 bei der European Broadcasting Union (EBU) eingereicht sein. Neben den noch ausstehenden nationalen Vorentscheidungen, die inzwischen alle terminiert sind, stehen noch die Veröffentlichungen zahlreicher intern ausgewählter Beiträge an. Aus Belgien, der Niederlande und Montenegro gibt es dafür nun konkrete Daten.

Belgien

Der 20-jährige Jeremie Makiese wurde bereits im September als belgischer Vertreter für den ESC 2022 bekanntgeben. Im April 2020 hatte er die vergangene Staffel von „The Voice Belgique“ gewonnen. Jeremie studiert Geologie und ist außerdem als Torwart beim Fußball aktiv – mittlerweile sogar beim Royal Excelsior Virton in der zweiten belgischen Liga.

Über seinen Beitrag für den ESC 2022 ist bislang kaum etwas bekannt, doch nun steht fest, wann dieser veröffentlicht wird: Am Donnerstag, den 10. März, wird sein Titel erscheinen. Vorgestellt wird der Titel bei der Radiostation VivaCité und dem TV-Sender LaUne. Im Radio soll der Song zwischen 8 und 9 Uhr morgens gespielt werden, Jeremie wird dann auch zu Gast in der Sendung sein. Das Musikvideo wird zur selben Zeit bei LaUne gezeigt. Die erste Live-Performance des Belgiers steht dann bei Eurovision in Concert am 9. April in Amsterdam an.

Montenegro

Vladana wurde am 4. Januar als montenegrinische Starterin für Turin bekanntgegeben. Vladana Vučinić ist keine Unbekannte für den ESC: In den Jahren 2005 und 2006 trat sie bereits in der ESC-Vorentscheidung Montevizija an. In diesem Jahr konnte Vladana den internen Auswahlprozess für sich entscheiden und sich gegen die restlichen 29 Einsendungen für den ESC 2022 durchsetzen. In Turin tritt sich mit ihrer Ballade „Breathe“ an. Ihr Song soll am 4. März veröffentlicht werden. Es soll ein sehr emotionaler Song für sie sein, der ihre Gefühle in Worte fasst und eine kraftvolle Hymne für die Menschen in Europa sein soll.

Niederlande

Quelle: eurovision.tv

Die 21-jährige Stien den Hollander, als Künstlerin unter S10 bekannt, begeistert in der Heimat mit Alt-Pop und Hip-Hop-Sounds. Ihre Songs sind auf Spotify millionenfach gestreamt, weshalb sie nicht zu unrecht als eine große Nachwuchshoffnung gilt. Beim ESC 2022 tritt sie mit einem Song auf Niederländisch an – eine Premiere, da der letzte in Landessprache gesungene Titel der Niederlande beim ESC 12 Jahre zurückliegt (2010 in Oslo trat Sieneke mit „Ik ben verliefd (Sha-la-lie)“ an). Ihr Titel soll am 3. März im Amsterdamer Tuschinski-Theater vorgestellt werden. Daneben soll der Beitrag auch bei NPO Radio 2 und auf YouTube veröffentlicht werden. Die Präsentation im Theater, bei der auch über den Weg von S10 zum ESC gesprochen wird, findet zwischen 9 und 12 Uhr statt.

Seid Ihr gespannt auf die Songveröffentlichungen aus Belgien, Montenegro und der Niederlande? Was erwartet Ihr musikalisch von den Beiträgen? 


25 Kommentare

  1. Ich hoffe, daß Belgien einen französischsprachigen Beitrag zum ESC in Turin schickt. Letztes Jahr sind die Schweiz und Frankreich damit gut gefahren; da sollte Belgien auch auf eine seiner Landessprache setzen und Nachbar Niederlande tut das auch.

  2. S10 scheint eine sehr interessante Künstlerin zu sein. Möglich dass die Niederländer da wieder ein ganz heißes Eisen ins Rennen schicken.

  3. Wird auch langsam Zeit. Belgien hatte in den letzten 10 Jahren immer sehr interessante und musikalisch alternative Beiträge beim ESC… Jeremy wird sicher nicht enttäuschen

    • Interessante und musikalisch alternative Beiträge hatte Belgien schon in den frühen 1980ern: 1980 und 1983. ❤

      • Das waren wirklich zwei Hammer-Titel, insbesondere Pas-de-deux (1983, die bekamen von mir 10 Punkte, und die vergebe ich sehr selten). Außerdem habe ich gerade in meiner Datenbank gesehen, dass ich Belgien von 1998 bis 2005 (Ausnahme 2002) immer 8 oder 9 Punkte gegeben habe, danach fand ich noch 2008 (Oh Julissi) und 2017 (Blanche) ganz toll. Ein ganz früher Beitrag in diesen hohen Punkteregionen war für mich „Straatdeuntje“ 1957, aber diesen Titel magst Du glaub‘ ich nicht besonders.

      • Mein belgischer Lieblingsbeitrag ist noch immer ihr allererster: „Messieurs les noyés de la Seine“ ❤❤❤ Hätte dieses dunkle Chansonmeisterwerk die erste Ausgabe gewonnen, hätte der ESC sich vielleicht ganz anders entwickelt. 🤔 Zwischen 1998 und 2005 habe ich nur 2003 und 2004 in meiner Playlist.

      • P. S. BEL83 höre ich besonders gerne am Ende von langen und anstrengenden Arbeitstagen. Das hat eine reinigende und befreiende Wirkung auf mich. 🙂

      • Das könnte bei diesem Titel wirklich gut passen. Ich werd’s demnächst auch mal ausprobieren, danke für diesen Tipp 🙂

      • Meine belgischen Lieblinge waren eher neueren Datums: 2003, 2004 (zumindest in der Studioversion, live fand ich es nicht so dolle), 2015, 2017, 2018, 2020 und 2021.

      • Bewi mir sind sie über alle Jahrzehnte verstreut. Meine TOP 3: 1956, 1968 und 2015. 😀

  4. Klar bin ich gespannt. Möchte mich aber nicht zu sehr mit Infos und Veröffentlichungen „zuballern“, um mir noch ein paar Überraschungen für den Mai zu behalten. Deshalb werde ich mich diesbezüglich etwas zurückhalten (auch, wenn’s schwerfällt.😉)

    Mal schau’n, ob Ichs durchhalte.

  5. Am meisten gespannt bin ich auf den Song des belgischen Künstlers. Wenn sein Song mit dem Style eines Loic Nottet vergleichbar ist, dann wäre das schon Mal die halbe Miete. Seine stimmliche Qualität hat ohnehin Weltniveau.

  6. Ich hoffe, daß Belgien einen englischsprachigen Beitrag zum ESC in Turin schickt. Duncan Laurence und Netta sind die damit gut gefahren; da sollte Belgien auch auf die englische Sprache setzen und Andere tun das auch. 😘

  7. Tja, wiederum andere tun es nicht, wie beispielsweise Litauen und die Niederlande (Italien muß ich gar nicht erwähnen). Ich würde mir diesmal einen französischen Titel aus der Wallonie wünschen.

  8. Wenn es ein ähnlich geiler Song wie „Dans mij naar huis“ sein sollte, dann wäre Oranje bei mir ganz vorne dabei…

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