Streaming-Update „Germany 12 Points“: „Rockstars“ von Malik Harris nimmt Fahrt auf

Bild: Anna Maria Boshnakova

Es gibt neue Entwicklungen bei den Streamingzahlen der sechs Titel der deutschen Vorentscheidung „Germany 12 Points“: Nachdem es in unserem letzten Update nur wenig Bewegung gab, scheint nun vor allem Malik Harris (Aufmacherbild) an Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Schauen wir dazu auf die aktuellen Zahlen auf Spotify und YouTube, die wir heute um 9 Uhr abgerufen haben.

Spotify

Zunächst der Blick auf die absoluten Streamingzahlen der Songs seit ihrer Veröffentlichung:

Platz 6: Eros Atomus – „Alive“ (41.597 Streams)

Platz 5: Emily Roberts – „Soap“ (167.365 Streams)

Platz 4: Nico Suave & Team Liebe – „Hallo Welt“ (172.411 Streams)

Platz 3: Malik Harris – „Rockstars“ (357.690 Streams, veröffentlicht am 04.02.2022)

Platz 2: Felicia Lu – „Anxiety“ (592.510 Streams, veröffentlicht am 29.10.2022)

Platz 1: Maël & Jonas – „I swear to god“ (1.998.662 Streams, veröffentlicht am 08.10.2021)

Die drei bereits vor Bekanntgabe der sechs Vorentscheidungs-Acts am 10. Februar veröffentichte Lieder sind hier weiterhin im Vorteil.

Daher schauen wir vor allem auf die Streams, die die sechs Titel seit dem 10. Februar gesammelt haben, um einen besseren Vergleich zu haben, wie viel Aufmerksamkeit die Songs auf Spotify bekommen:

Platz 6: Eros Atomus – „Alive“ (41.597 Streams)

Platz 5: Felicia Lu – „Anxiety“ (155.814 Streams)

Platz 4: Emily Roberts – „Soap“ (167.365 Streams)

Platz 3: Nico Suave & Team Liebe – „Hallo Welt“ (172.411 Streams)

Platz 2: Malik Harris – „Rockstars“ (293.961 Streams)

Platz 1: Maël & Jonas – „I swear to god“ (314.070 Streams)

Auffällig ist hier vor allem, dass Malik Harris den Abstand zu Maël & Jonas in den letzten Tagen deutlich verkürzen konnten. „Rockstars“ konnte in den letzten zwei Wochen vor allem durch die Platzierung in verschiedensten Playlists Boden gut machen. „Alive“ von Eros Atomus sammelt weiterhin die wenigsten Streams.

YouTube

Auch auf YouTube zeichnet sich eine Tendenz ab: Das Musikvideo von „Rockstars“ legt auch hier kräftig zu – täglich holt Malik Harris im direkten Vergleich mit Maël & Jonas etwa 5.000 Klicks auf. Sollte sich dieser Trend verstetigen, könnten die beiden Musikvideos am 4. März, dem ARD ESC-Tag und zugleich Finaltag von „Germany 12 Points“, fast gleichauf liegen. Auch Felicia Lu liegt mit ihrem in Quarantäne selbstgedrehten Video bei guten 76.516 Klicks und damit im vorderen Feld. Danach folgt das Video von Nico Suave & Team Liebe mit 53.096 Aufrufen. Zwischen Eros Atomus und Emily Roberts liegen nur etwa 600 Aufrufe, zwischenzeitlich lag auch schon Emily Roberts vorne.

Auf die Airplay-Zahlen der sechs Songs sind wir auf dem Blog bereits am Montag eingegangen, dort wird Emily Roberts bisher am häufigsten gespielt. Keine Bewegung gibt es in den deutschen Single Charts: Auch heute wird keiner der Songs in die Top 100 einsteigen. Eine kleine Notiz am Rande: In den Top 100 der Download-Single-Charts, die immer montags aktualisiert werden, findet sich in dieser Woche auf Platz 39 „Pump It“ von Eskimo Callboy – der Wirbel rund um die Petition hat wohl einige auch zum Kauf des Titels bewegt.

Welchen Titel seht Ihr favorisiert für den deutschen Vorentscheid am kommenden Freitag? Und glaubt Ihr, einer oder mehrere der Vorentscheidungstitel werden noch zum Hit? Die sechs Vorentscheidungsbeiträge könnt Ihr jederzeit über unsere Spotify-Playlist abrufen und streamen. 


19 Kommentare

  1. Nach dem Interview gestern und mehrmaligem hören von „i swear to god“ ist „Rockstar“ bei mir auf Platz 3 abgerutscht. Platz 1 ist unangefochten „Anxiety“.

    Weiß jemand wann Felicia den Sneak-Peak hochladen will? Hatte nur hier aufm Blog gelesen das Sie vor Montag den Sneak-Peak veröffentlichen will ^^

    @Benny: Hoffe ich hab dich gestern nicht mit der Bollerwagenfrage und den anderen Fragen genervt XD

    • Ja genau, in der Instastory von gestern sagte sie, dass der Sneak Peak vor dem Voting am 28.2. veröffentlich werden soll – also sicherlich im Laufe des Wochenendes. Genauer wurde sie da nicht.

      Ich finde das richtig gut. Sie könnte natürlich auch von selbst drauf gekommen sein, vielleicht beweist sie damit aber erneut, dass sie auf konstriktes Feedback aus der Bubble reagiert und daher eingesehen hat, dass es sinnvoll wäre, den Revamp schon vor dem Online-Voting zu präsentieren und nicht erst am Abend des Vorentscheids in der Live-Version.

    • Haha, nein, nein, ich habe nur versucht, die Frage an einer geeigneten Stelle einfließen zu lassen. Aber man kann da auch gerne mal etwas übersehen, deshalb ist es eine gute Taktik, die Frage nochmal zu stellen.

  2. Auch wenn ich langsam zur Lobhudelei neige, muss ich euch mal wieder echt Respekt zollen.
    Aufgrund der wenig diversen Musik-Auswahl und den ganzen Nebengeräuschen zur Künstlerauswahl hättet ihr ja auch einfach „Dienst nach Vorschrift“ machen können. Also 2, 3 Pressemitteilungen und einen Liveblog zum VE.
    Aber ganz im Gegenteil habe ich das Gefühl, dass ihr momentan in den 6. Gang geschaltet habt und euch so liebevoll mit einem deutschen VE beschäftigt wie nie zuvor (damals ja noch v.a. als Prinz-Blogger). Airplay- und Streaming-Analysen, Live-Interviews, Fragebögen, Songchecks, Youtube-Reactions… ihr behandelt den VE wirklich wie einen kleinen deutschen ESC und meiner Vorfreude haben eure Vorberichte echt gut getan.

    Danke einfach (mal wieder) für eure Arbeit!

  3. Der Abstand zwischen Frau Kürbiß und dem Herrn Atomus ist aber ganz schön groß. Bei den Odds für den deutschen Vorentscheid ist Frau Kürbiß leider immer noch in Führung und Herr Atomus liegt auf dem letzten Platz, wo vorher Suave und sein Team Liebe lagen. Daß keiner der sechs Teilnehmer in den Top 100 Single Charts vertreten sind ändert sich auch nicht mehr.

      • Richtig. Sein Name ist Isler, Eros Atomus sind seine Vornamen nur damit Herr Frank das mal schwarz auf weiß hat 😉

      • @Thilo:
        Es interessiert Matty eh nicht, was wir ihm sagen. Der hat sich seine eigene Welt mit alternativen Fakten geschaffen.

      • Künstler haben sich zumindest früher sehr häufig für einen besser klingenden Nachnamen entschieden und ich wüsste nicht, warum diese Funktion nicht auch mal ein wohlklingender Zweitname erfüllen könnte. Also ich würde den lieben Eros auch unter „A“ einordnen.

      • @Frédéric:
        Ja gut, es ist ja auch nicht schlimm, das nicht zu wissen.
        Aber Matty behauptet das hier zum wiederholten Male und Verbesserungen interessieren ihn nicht. Und spätestens, wenn man es gesagt und erklärt bekommt, könnte man sich doch besinnen und es beim nächsten Mal richtig machen.

  4. Die Streamingzahlen der 6 Titel sind erwartungsgemäß minimal. Ausserdem müssen Plays aus dem Ausland abgezogen werden. Das Radioairplay wirkt auf das Streamingaufkommen vor allem was die deutschen Top 100 / Top 200 kurzfristig nur sehr beschränkt. Konsument der erfolgreichsten Titel ist ein eher junges bis sehr junges Publikum, die die beteiligten Sender ohnehin weit unterdurchschnittlich einschalten. So wie ich das einschätze befindet sich keiner der 6 Titel innerhalb der Tages Top 500 einige sogar ausserhalb der Top 1000. Das ist alles natürlich erwartbar, da kein Titel auf streamingaffines junges Publikum gezielt ist, sondern eher auf ‚mittelaltes‘ Publikum (gleichbedeutend mit ‚Radiotauglichkeit‘ der beteiligten ÖR contemporary Sender). Zudem stammen die Songs von weitgehend bis komplett unbekannten Acts wodurch ‚repetetives Fanstreaming‘ (welches man nicht unterschätzen darf) entfällt.

  5. Malik Harris und Rockstar fällt für mich so in die Kategorie, dass man diese Paket am Anfang erst Mal ehr so nebenher zur Kenntnis nimmt und man sich keine Meinung darüber bildet, weil sowohl der Typ an und für sich, als auch der Song eher unscheinbar rüberkommen.

    Setzt man sich aber mit Malik Harris und seinem Song auseinander, dann kommt man relativ schnell zu der Überzeugung, dass das Gesamtpaket durchaus etwas hat, was Mainstream einerseits und gleichzeitiges Alleinstellungsmerkmal andererseits auf unerklärliche Art und Weise miteinander verbindet. Und das im wirklich positivem Sinn.

    Das Zeug zum Überraschungssieg im VE hat Malik Harris mit „Rockstar“ allemal. Es handelt sich hier wirklich um den perfekten Underdog, der am Anfang von jedem unterschätzt wird, beim Erfolgseintritt aber – also möglichen VE-Sieg – von jedem völlig zu Recht gemocht wird.

    • Überraschungssieg? Momentan wird er doch allgemein als Top-Favorit gehandelt, dem vermeintlich nur Felicia Lu gefährlich werden könnte?

      • Ich wollte jetzt einfach mal – zumindest bei Malik Harris – nicht „übermütig“ werden. Denn bei Mahmood und Blanco gehe ich persönlich ja nicht nur von einem ESC-Sieg aus, sondern von einem ESC-Sieg mit rekordverdächtigem Punkteergebnis, welches entweder äußerst knapp verfehlt wird oder tatsächlich erreich wird. Wobei ich persönlich das nicht als Übermut einschätze, sondern als durchaus realistisch. Der ein oder andere Kumpel / Freund von mir sieht das allerdings ein bisschen anders.

        Wenn ich mich aber bei Malik Harris konkret äußern soll, dann sage ich jetzt: Ja er gehört definitiv zu den beiden Sieg-Kandidaten.

  6. Ich erinnere mich an 2015, als ein Duell „Fahrenhaidt VS Noize Genration“ von allen erwartet wurde und es überraschungsartig Andreas Kümmert wurde und die beiden Duellanten bereits in der ersten Runde ausschieden (und dazu der eigentliche Gewinner absagte).
    Dieses Jahr sieht es aus wie Malik Harris VS Felicia Lu – und vielleicht wird es doch ein Überraschungssieg von Mael&Jonas oder Nico Suave&TeamLiebe? Es bleibt spannend. Obwohl Felicia Lu 2017 meine Top-Favoritin war, bin ich 2022 nur für Malik Harris.

  7. Malik ist vom Gesamtpaket her sicherlich im Vorteil gegenüber den anderen. Der Song ist leider genauso schwach wie die anderen Songs. Ich kann mich an den Rap-Teil nicht gewöhnen.

  8. Die Streaming- und Youtubezahlen sind lächerlich. War aber auch nicht anders zu erwarten. Ist halt alles Middle-of-the-Road Radiopop ohne Ecken, Kanten und Charakter. Das was man beim Autofahren oder Bügeln hört und dann gleich wieder vergisst.
    Insofern hat die Jury ganze Arbeit geleistet. Dumm nur das es beim ESC nicht um Radiotauglichkeit geht und die Songs ja selbst im Medium des vorgigen Jahrhunderts kaum gespielt werden,

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