
In dieser Woche hat die deutschen ESC-Unternehmung für das kommende Jahr auch in der Öffentlichkeit so richtig an Fahrt aufgenommen: Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) hat angekündigt, dass der Vorentscheid „Das deutsche Finale 2024“ am 16. Februar im Ersten tatsächlich ein Finale sein wird, denn mit „Ich will zum ESC!“ gibt es eine Art vorgeschaltete Wildcard-Vorrunde, über die in der ARD-Mediathek und im NDR-Fernsehen ein Startplatz in der Vorentscheidungsshow vergeben wird. Insgesamt 15 Acts stellen sich mit tatkräftiger Unterstützung von ESC-Siegerin Conchita Wurst und FreeESC-Sieger Rea Garvey dieser Herausforderung und treten in zwei Teams gegeneinander an. Am Ende schafft es nur einer oder eine in die Liveshow „Das deutsche Finale 2024“.
Das sind große und wichtige (und auch überraschende) Neuigkeiten, die sich auf die gesamte Dynamik des deutschen Auswahlprozesses für den Eurovision Song Contest 2024 in Malmö auswirken. Kann „Ich will zum ESC!“ neue Zuschauergruppen für den Vorentscheid erschließen? Bringt diese Aufmerksamkeit (oder der Außenseiterstatus) der Wildcard einen Vorteil oder hat sie ob der kurzen Vorbereitungszeit auf den Vorentscheidungsauftritt (acht Tage zwischen IWZE-Entscheidung und Finale) einen Nachteil? Und: Welche Fragen zum weiteren Verfahren sind weiterhin offen? Mit all diesen Fragen wollen und müssen wir uns natürlich ausführlich beschäftigen und deshalb gibt es am heutigen Freitagabend, den 8. Dezember, ab 18 Uhr eine neue Folge von ESC kompakt LIVE auf YouTube.
Am meisten Spaß macht der Livestream, wenn Ihr live dabei seid und im Chat auf YouTube mitkommentieren könnt. Selbstverständlich ist das Video aber auch im Nachgang noch abrufbar. Unseren YouTube-Kanal könnt Ihr hier abonnieren. Außerdem gibt es alle Ausgaben im Anschluss auch als „ESC kompakt – Der Podcast“, so dass Ihr die Folgen gut unterwegs hören könnt. Den Podcast könnt Ihr beim Podcast-Anbieter Eures Vertrauens abonnieren oder direkt hier.
ESC kompakt LIVE zum neuen Format „Ich will zum ESC!“ läuft heute Abend (8. Dezember) um 18 Uhr auf YouTube. Falls Ihr schon jetzt Aspekte, Fragen und Meinungen habt, die wir unbedingt diskutieren sollten, schreibt sie gerne unter diesen Artikel in die Kommentare.
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Als Gedanke für heute Abend, ich kann noch nicht beurteilen wie erfolgreich dieses Format sein wird und welche Auswirkungen es auf die Suche des deutschen ESC Vertreters hat, den ich habe noch keine einzige Minute davon gesehen.
Grundsätzlich begrüße ich das die Teilnehmer ein Coaching erhalten um besser auf den ESC vorbereitet zu sein. Wenn das von Erfolg gekrönt sein sollte , bin ich sogar dafür das alle vielversprechenden Talente so ein Coaching mit anschließender Aussortierung erhalten ohne das vorher Teilnehmer fürs deutsche Finale gesetzt sind. Müssen dann halt mehr Coaches dabei sein.
Das lohnt eigentlich nicht. Der oder die eine, kommt am Ende ins Deutsche Finale und muss sich dort erst den anderen Kandidaten stellen.
Die NDR-Idee ist wohl eher, TV-Inhalte zu produzieren und zu schauen wie es funktioniert und was dabei raus kommt.
Ich habe ja schon in einem Kommentar unter dem letzten Artikel zu diesem Thema meine Meinung dazu ausführlich geschildert. Deswegen jetzt hier mal kurz zusammen gefasst: Ohne das neue Format zu beurteilen sage ich mal ganz allgemein, dass ein Wildcard-Format für mich nur dann einen Sinn ergibt, wenn im Wildcard-Format ausschließlich Newcomer sind. Dafür sind aber dann die direkt Nominierten für den Vorentscheid bereits etablierte Acts wie z.B. Leony, Wincent Weiss, Shirin David und so weiter. Ich verstehe ansonsten die Sinnhaftigkeit von so einem Format nicht, außer nur diesen Sinn um für den Vorentscheid selbst Werbung damit zu machen.
Zumindest haben wir im diesjährigen Wildcard-Format nicht so eine Situation wie letztes Jahr mit dem TikTok-Voting. Dort war für mich -und wahrscheinlich auch vielen anderen- nicht ganz klar, weshalb Ikke Hüftgold durch das TikTok-Voting musste. Im Grunde hätte er als bereits etablierter Act direkt für den Vorentscheid nominiert werden müssen. Somit war schon vor dem Ende des TikTok-Votings klar, wer dieses gewinnen würde.
Wobei man Leslie Clio auch noch als etabliert zählen kann, denke ich. Und die war auch mit in der TikTok-Runde. Man hätte allerdings bedenken müssen, wie leicht Ikke seine Fans mobil machen kann.
Allerdings hat Leslie wenig Werbung für sich gemacht und hatte nicht mal einen fertigen Song (Ist der überhaupt jemals rausgekommen?). Ich mag sie und ihre Musik gern, aber ich bezweifle, dass sie jemals ernsthaft zum ESC wollte.
Ich frag mich ja, wie das Live Finale auf dem NDR aussieht: Ist es auch schon in Berlin im Studio, oder wird daraus eine low Budget Version wie in Tschechien? Und wer moderiert die?
Die Bewerbung von Leslie lässt mich immer noch ratlos zurück. Eine so lustlose und unsichtbare Teilnehmerin hatten wir beim Vorentscheid glaube ich noch nie. Und das trotz ihrer kleinen Videoreihe, in der sie mir auch bisschen zu sehr von sich überzeugt rüberkam angesichts dessen, dass sie vor vielen, vielen Jahren mal einen Radiosong hatte und ihre 3 potentiellen Songs alle schlecht waren. Als „ESC-Retter“ haben sich viele in ihrer TikTok-Bewerbung inszeniert und scheiterten, aber da war die Fallhöhe ja immens.
Zu den Wildcards sollten wird wirklch noch mal überlegen, wie die guten Plätze damals entstanden sind. Das erste Jahr war es ein stark besetzter Vorentscheid, aber auch ein extrem polarisierender. Und nachdem sich Frau Juno selbst in der Vorrunde rausgeschmissen hat, suchten die Nichtschlager-Fans nach dem kleinsten Übel um Unheilig zu verhindern und das war dann eben Elaiza, die dann knapp vorne lagen.
Das nächste Jahr hatte kaum große Namen, und wurde meiner Meinung nach klar von Andreas Kümmert dominiert (fast 80% in der dritten Runde) sodass es letztlich Zufall war, wer neben ihm in die Endausscheidung kam und dann ohne eigenes Zutun den Vorentscheid gewann.
Ob man daraus schließen kann, dass Wildcards grundsätzlich ein Bonus haben, ist meiner Meinung nach fraglich.
Es ist mir ja nach wie vor ein Rätsel, warum Teile der Bubble immer wieder Madeleine Juno, Faun oder – besonders albern – Tom Beck ins Spiel bringen. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass 99 von 100 Leuten nicht einen einzigen Songtitel der drei Genannten nennen können.
Madeleine Juno kam mit einem Top-10 aus den Charts zum Vorentscheid, da hat man schon mehr erwartet.
Ich fürchte, da täuschst du dich: Laut Wikipedia hatte sie bislang erst drei Songs in den Single-Charts – auf den Plätzen 50, 96 und 99.
Da hast du natürlich Recht. Soweit ich mich erinnere, hieß es im Elaiza-Jahr im Nachgang auch, es hätte in jeder Voting-Runde einen anderen Sieger gegeben. Die erste müsste Santiano gewonnen haben, die zweite Unheilig und erst die letzte Elaiza. Dass so ein direktes Duell gerade bei Beteiligung eines polarisierenden Acts wie Unheilig dann eher zu einer Kampfabstimmung mutiert, statt zu einem repräsentativen Ergebnis zu führen, sollte natürlich niemanden überraschen.
Dennoch bleibt die Tatsache, dass beide Wildcards es immerhin auf mindestens Platz 2 geschafft haben. Und gerade in Jahren wo einer das gesamte Feld dominiert wie bei Kümmert und für den Rest nur Krümel übrigbleiben, können Wildcardstatus und Bekanntheit durch Clubkonzert dazu führen, genau den kleinen Boost mehr zu haben, um bis in die Finalrunde durchzurutschen.
Unabhängig von der Qualität der Sendung und der Kandidaten stelle ich mir schon jetzt die Frage, ob der Ertrag den Aufwand rechtfertigt, wenn es nur um einen von 7–9 Plätzen im Vorentscheid geht. Auf TikTok lief das ja noch quasi zum Nulltarif, aber bei einer mehrteiligen Bildergarten-Produktion und unter Zuhilfenahme von Conchita und Rea wird das natürlich anders aussehen.
Um die Qualität des deutschen Finales zu steigern muß man halt investieren. Willst du noch einmal eine Patty Gurdy oder andere die so singen können ?
Bin dafür alles was nicht zuviel kostet und die Qualität steigert sollte investiert werden.
Patty Gurdy kann singen. Ich kannte sie schon vor ihrer Bewerbung beim ESC und sie hat eigentlich eine gute Stimme und beherrscht ihr Instrument.
Ich weiß auch nicht was beim Vorentscheid los war, vermutlich Nervosität, temporäre stimmliche Probleme oder der falsche Song, der außerhalb ihrer Komfort-Zone lag. Sie hat in meinen Augen auch deutlich bessere Songs, als „Melodies of hope“, aber das ist mein Geschmack.
Das erste, was ich vor Jahren von ihr gehört habe war „The longing“ und das hat mich wirklich überzeugt.
Wenn man das alles gleich zu Beginn, also gleich beim Bewerbungsaufruf für den Vorentscheid 2024 mitgeteilt hätte, aber so würde ich mich als Teilnehmer am Vorentscheid 2024 ein bisschen verar***t vorkommen. Weil jetzt plötzlich so eine Art Wildcard beim Vorentscheid dabei ist. Gerade wenn man als komplettes Gesamtpaket oder als bekannterer Act dabei ist oder sich beworben hat. Auch die Auswahl der 15 Acts ist nicht kommuniziert worden. Wie wurden die 15 ausgesucht? Warum nicht mehr? Wieso ausgerechnet diese Leute? Wer hat die aus welchen Gründen ausgewählt? Warum wieder The Voice Kandidaten unter den 15 Kandidaten, wenn doch Bildergarten (The Voice of Germany produzieren die doch auch gleichzeitig) dabei ist? Aus der Vergangenheit hätte der NDR wissen müssen, dass dies bei manchen Fans Schnappatmung auslöst.
Warum man ausgerechnet Rea als Coach ausgesucht hat? Conchita kann ich ja nachvollziehen, aber er war ja in der Vergangenheit eher nicht so Fan vom ESC allgemein.
Warum wird nur 1 Act zum Vorentscheid genommen? Hätte man daraus nicht auch Halbfinale-Shows für den Vorentscheid machen können?
Vielleicht erstmal ein sogenannter Testballon. Wenn es ankommt wird es eventuell ausgebaut.
Es ist eben keine Vorrunde, sondern ein Extra. Die richtig guten Teilnehmer sind dann sowieso direkt im Vorentscheid. Ich hoffe es zumindest. Daher wären zwei wieder übertrieben.
Endlich wieder einen Livestream 😍
Vielen Dank an das ESC-Kompakt-Team für den Livestream heute Abend! Ich freue mich sehr darauf, auch, wenn ich ihn wie allzuoft nur zeitversetzt oder ganz im Nachgang mitverfolgen kann.
Ich habe sehr viele Fragen bezüglich der Neuerung durch das vorgeschaltete WildCard-Verfahren, die aber vermutlich Themen, die von offizieller Seite auch einfach noch nicht kommuniziert worden sind, betreffen.
Da ist die harmloseste Frage als Beispiel, ob das gesamte Format „Ich will zum ESC!“ bereits abgedreht ist und wir hier quasi einen Blick hinter die Kulissen bekommen, wie allgemein mit Bewerberinnen und Bewerbern umgegangen wird, die quasi noch kein rundes Gesamtpaket zu bieten hatten, aber Potenzial an den Tag legen und man die Coachingarbeit, die in diesem Fall quasi immer erfolgt, zu sehen bekommen, inkl. Koppelung mit einem Schubladensong oder Komposition eines Songs. Und man dann auf Basis dieser Eindrücke abstimmen kann und nur dieser Punkt der Veröffentlichung und Abstimmung quasi die Neuerung ist.
Oder sieht es vielmehr so aus, dass hier ganz bewusst ein neues Format ins Leben gerufen wurde. In dem Fall frage ich mich, nach welchen Kriterien die 15 Acts ausgewählt wurden und zu welchem Zeitpunkt die Entscheidung sowohl für dieses Format, als auch für die auagewählten Acts getroffen wurde.
Sind es Kandidatinnen und Kandidaten, die ansonsten bereits aussortiert worden wären oder sind dies die 15 vielversprechendsten Kandidaten, die sich ohne rundes „Gesamtpaket“ inkl. Song beworben haben und NDR, HR sowie Bildergarten daher einen Sonderweg im Vergleich mit den „Direktnominierungen“ für das deutsche Finale gehen?
Wenn ja, weswegen wäre für solche Bewerbungen dann nur ein einziger Platz im Deutschen Finale vorgesehen, obwohl man ja von Anfang an kommunizerte, dass auch solche Bewerbungen gefragt sind?
Oder ist alles ganz anders und hier spielen andere Faktoren wie das flexible Reagieren auf andere Umstände eine Rolle und daher wurde alles relativ spontan ins Leben gerufen (eventuell doch nicht zufriedenstellende Zusammenstellung des deutschen Finales; die Befürchtung, dass dort eventuell gewisse Stile oder Kriterien unterbesetzt sind und man dies nun ausgleichen möchte; eventuell vielleicht sogar eine Reaktion auf Böhmermanns Show?). Was vermutet ihr?
Oder stehe ich vielleicht mit dieser Palette an verwunderten Fragen, von denen dies nur eine Auswahl war, alleine da und es ist für viele andere doch ein stimmiges Verfahren, das sich gut ins Gesamtbild fügt?
Ich persönlich weiß immer noch nicht so richtig, wie ich zu diesem Schritt stehen soll und hatte dies ja auch unter den anderen Artikeln zu diesem Thema bereits so bzw. auch ablehnender kommuniziert. Falls diese Kommentare zu spitz oder gehässig wirkten, tut mir das wirklich sehr leid, aber spontan war ich doch eher etwas entsetzt. Dieses Entsetzen hat sich ein wenig gelegt bei mir, meine Sorgen allerdings weniger.
Wenn ich mir z.B. Esther Filly anschaue, kann ich mir sehr gut vorstellen, weswegen ein solches Format ins Leben gerufen worden sein könnte.
Ihre Stimme ist enorm interessant und ansprechend, aber irgendwie wirkt das in Kombination mit den veröffentlichten Songs noch wirklich nicht rund, abgeschlossen und für den größten Musikwettbewerb der Welt fertig bzw. zumindest für mich nicht professionell genug abgesehen von ihrem Gesang.
Hier kann ich mir vorstellen, dass ein weiteres Engagement bezüglich Inszenierung und Songauswahl und -abstimmung viel rausreißen könnte. Aber ist dies überhaupt von diesem Format zu erwarten oder beschränkt sich hier der Mehrwert auf das Näherkennenlernen?
Apollson z.B. ist aktuell mein Favorit aus dem Kreis der Teilnehmenden am WildCard-Voting.
Seit der Bekanntgabe seiner Teilnahme habe ich mir alle Songs, die ich von ihm finden konnte, angehört und bin begeistert.
Sollte er im Vorfeld aussortiert worden sein, freue ich mich sehr, dass er auf diesem Weg noch einmal eine Chance bekommt.
Die Bewertung, dass er jetzt aber hier in diesem WildCard-Verfahren gelandet ist, ist aktuell schwer möglich, da wir nicht wissen, wer es ins Deutsche Finale geschafft hat.
Da ich diesbezüglich aber meine Hoffnungen niedrig hänge und ich eine überwiegend klassische NDR-Auswahl mit wenig deutscher Sprache und noch weniger Rap vermute, fände ich es aber irritierend, dass er nicht fürs Finale gesetzt worden ist. Zumindest seine Studioversionen klingen für mich teilweise wirklich vielversprechend und gerade durch diesen Rap-Pop-Stil ganz klar auch „ESC-tauglich“ . Und das dann auch noch auf Deutsch, also mit einem weiteren Unterscheidungsmerkmal in einer bekannten europäischen Sprache versehen, da bekomme ich wirklich gute ESC-Vibes.
Gefällt mir wieder viel zu gut, sodass ich wieder FFTS-Vibes bekomme, auch, wenn „Draw the Line“ als Song nochmal ein größerer Knaller war. Aber sowas steckt man finde ich nicht in so einen Pool, aus dem es nur ein einziger Act ins Deutsche Finale schafft.
Hier würde es mich wirklich interessieren, wie ihr das im ESC-Kompakt-Team bewertet. Neutral, wohlwollend durch den eventuell gegebenen Wettbewerbsvorteil im Falle eines Sieges oder auch eher negativ wegen der Gefahr, dass er oder ein anderer vielversprechender Act hier eher wieder „hängen bleiben“ könnte aus welchem Grund auch immer?
Wo liegt eurer Einschätzung nach der Unterschied zwischen denen, die es direkt ins Finale schaffen und denen, die durch dieses Format müssen?
Waren sie nicht NDR-, radio- oder internationale Jury-tauglich genug, waren sie einfach qualitativ schlechter, lag es doch eher am fehlenden Gesamtpaket, das andere schon hatten?
Sorry für die super ungeordneten, vielen vielleicht auch unwichtigen Fragen und danke noch einmal für die Zeit, die ihr euch heute Abend für uns zusätzlich zu eurer schriftlich-publizistischen Arbeit hier nehmen werdet 🙂
Die Frage, ob das vielleicht doch alles eher der Unterhaltung dient, hatte ich trotz längerer Ausführung doch etwas vergessen.
Ist das Format eures Wissens oder eurer Einschätzung nach eher so ein reines Coaching im „Voice“-Stil mit Duellen oder wird hier auch bewusst der Fokus auf das Schnüren eines Gesamtpaketes gelegt, was ja beim ESC unglaublich wichtig ist und die Sendung wird ja „Ich will zum ESC!“ heißen. Werden hier Songs eher komponiert oder nur in die Schublade gegriffen oder haben alle einen Song und es geht sich nur um Duelle oder maximal die Arbeit am Gesang?
@rheez
man muss hier auch in Betracht ziehen, das ‚die‘ ganz genau wissen, dass ein Wildcard Sieg ein großer Vorteil ist. Vor allem wenn der Sieg eindeutig ausfallen sollte (sofern man das überhaupt erfährt, das ist nicht gesagt, dass es Transparenz geben wird..). Es kann sein, dass ‚die‘ bereits einen bestimmten Act als Sieger der Sendereihe im Auge haben. Die wissen doch wie der Hase läuft.
Das kann ich mir wie auch unter deinem Kommentar unten angemerkt sehr gut vorstellen und dies ist ja, ob man will oder nicht, ja durchaus auch ein wie ich finde nicht wegzuredender Aspekt im Showgeschäft, der mal mehr und mal weniger offensichtlich vorzufinden ist.
Ganz davon abgesehen, dass ich damit verbundene Aspekte wie die Vortäuschung von Optionen, sollten sie vorliegen, in jedem Fall persönlich eher abstoßend finde, finde ich dies im Bezug auf einen ESC-Vorentscheidungsprozess aber auch noch mehr als sinnlos, da ein solches Vorgehen in Malmö überhaupt nichts bringen würde, sollte dies stimmen.
Das europa- oder gar weltweite Publikum beim ESC würde sich für eventuelle Beeinflussungsstrategien deutscher Vorentscheidungsbeteiligter wenig interessieren und hier wird am Ende dann eher der Song, die Inszenierung und das Gesamtpaket bewertet. Dramaturgische Inszenierungen in irgendeinem nationalen Castinggeplänkel spielen dann eher keine Rolle mehr. Im Gegenteil würde man viel mehr im Vorfeld die Möglichkeit einer unbeeinflussten Bewertung der Optionen im nationalen Rahmen vertun.
Hinzu kommt halt auch die negative Erfahrung mit deutschen Wildcards, die eigentlich immer traumatisierend war in deutschen Vorentscheiden. Sollte z.B. FFTS als TikTok-Sieger beabsichtigt gewesen sein, ist dies in die Hose gegangen. Ich hatte aber auch gar nicht den Eindruck, dass der NDR hier z.B. auf diesen Effekt gesetzt hatte und FFTS als Sieger wollte, sonst hätten sie diese ja fürs Finale gesetzt. Einige Kommentare aus dem NDR-Umfeld im Nachgang deuteten ja auch darauf hin, dass FFTS vielleicht eher als langweiligere 2000er oder 1990er Retroact betrachtet wurde.
Und Ikke Hüftgold wollten sie vermutlich auch nicht, war zumindest mein Eindruck. Aber wer weiß.
Von den anderen WildCards, die z.T. auch wirklich vielversprechende Acts wie Lilly among cloud verhindert haben, ganz zu schweigen.
Also es kann schon sein, dass deine Theorie stimmt, auszuschließen ist sie rational nicht. Aber selbst in diesem Fall wäre es kein Garant dafür, dass ein guter Act dann vielleicht sogar umso mehr Chancen hat. Im Gegenteil. Ich sehe da die Gefahr eher größer, dass dadurch eher wieder ein belangloser, warum auch immer vom NDR bevorzugter Act hochgepusht wird und man dann wieder ratlos zusieht, wie vielversprechende Acts aussortiert werden, vielleicht sogar bewusst. Ob im Rahmen dieser Wildcard oder dann später im deutschen Finale.
Also der Mehrwert hierfür würde sich mir echt nicht erschließen. Heißt natürlich nicht, dass du Unrecht hast.
Eine weitere Idee für Coaches , die Coaches sollten aus unterschiedlichen Musikgenre kommen und sich mehrere Teilnehmer aus allen Bewerbern aussuchen dürfen die sie dann in mehreren Sendungen gegen die Teilnehmer der anderen Coaches antreten lassen. So fallen besondere Talente gleich auf und können es ins deutsche Finale schaffen.
Diese Sendereihe ist Geldmacherei. Das wurde denen doch aufgeschwatzt.
Allein Reas Garvey und Conchita (wer ist eigentlich auf die beiden gekommen ausser Bildergarten hm?). Die machen das ja keineswegs zum Nulltarif. Die kosten richtig, richtig viel Geld.
Bildergarten wird sich das wahrscheinlich bzw ganz bestimmt besonders fürstlich entlohnen lassen. (sofern tatsächlich Bildergarten Produzent dieser Showreihe ist)
Da muss man leider ganz dringend Kostenoffenlegung fordern. Was kostet diese Sache eigentlich ganz genau und zwar pro Sendeminute? Transparenz, Transparenz!
Eine fünfstellige Summe dürfte da sicher nicht ausreichen. Müsste sechsstellig sein.
(selbst die billig am Fließband produzierten Vorabend Quizshows kosten 2400€ je Sendeminute – laut ARD Website…)
Trotzdem erbringt die TV Ausstrahlung eine Begründung dafür Geld ausgeben zu können. Tippe auf ein Budget von 2000 € je Minute als absolutes Minimum, gehe eher von einem Betrag Richtung 3000€ aus (viel günstiger als 2 K je min wird das nicht produzierbar sein). Daher: wieviele Minuten werden von diesem Format insgesamt gesendet. Dann kann man sich mehr oder weniger grob die Kosten ausrechnen.
Die Ausstrahlung im Fernsehen (Versendung zu einem späten Zeitpunkt): Gegen 23 Uhr hat die ARD kaum mehr als 1 Mio Zuschauer. Um 2330 sind es für gewöhnlich nur noch um die 0,5 Mio.
Glaube aber nicht, dass Folgen der Sendung, da unattraktiv für ’normale‘ Zuschauer, 50% davon überhaupt erreichen können. Könnte sogar ganz übel in die Hose gehen. Schliesse ich nicht aus.
Folge ist, dass das Geld, das diese Sendereihe kostet, dann beim ESC VE eingespart werden muss. Die VE Sendung würde damit unattraktiver werden.
Einzige Hoffnung, die die haben ist, dass da bei diesem Castingformat jemand dabei ist, der auf Anhieb richtig gut zieht. (man darf nicht ausschliessen, dass der Veranstalter genau das bereits ‚vorraussieht‘ und da jemand bestimmten im Auge hat)
Wenn es also da einen hohen Favoriten gäbe, dann wäre das für die fest-nominierten VE Acts ein schweres Problem. Deren Chancen wären deutlich geringer, als wenn es das Casting-Wildcard Format nicht gegeben hätte, vor allem wenn im VE nicht durchgängig sehr bekannte Acts zugegen sein werden.
Alle direkt in den VE gehievten Newcomer müssten sich dann ja Verhohnepiepelt vorkommen.
Klar bleibt es erstmal im Nebulösen, ob ein Sieg in diesem Castingformat tatsächlich ein Vorteil sein wird. Wildcards schnitten historisch gesehen bei VEs immer sehr gut ab.
Den Punkt, dass der Veranstalter bereits jemanden im Augen hat, die oder der es werden soll, kann ich mir auch sehr gut vorstellen.
Für den Fall wäre dieses Format aber eine reinste Verschwendung auf diversen Ebenen und dieser Act könnte auch direkt für das Finale gesetzt werden.
Ganz davon abgesehen hatte ich im deutschen ESC-Universum schon viel zu häufig dieses Gefühl und dies war noch nicht einmal damit verbunden, dass es dann die interessantesten, vielversprechendsten oder besten Acts waren.
So gesehen wäre das für mich ein doppeltea No Go wegen des Aspekts der nur vorgetäuschten Optionen und der versteckten Beeinflussung, aber auch der Gefahr, dass man dann vielleicht wirklich interessante Acts kennenlernt, sich diese dann vorstellen kann und bitter enttäuscht wird, dass diese keine Chance hatten von Anfang an.
Ich hab mal gelesen, dass eine minute von einem fb em-spiel 30’000 franken kostet. Von daher ein schnäppchen.
Du kannst auf der ARD Website einsehen, was die ARD für ihr Gemeinschatfsprogramm „Das Erste“ je Sparte ausgibt.
Es sind für die Sparte ‚Sport‘ laut aktuellem Geschäftsbericht 0,81€ je Beitragszahler = 384 Mio €. Das entspricht 29% der Gesamtausgaben aus Beiträgen, die für ‚Das Erste‘ aufgewendet werden. Unterhaltung (ohne Filme): 0,20€ = 95 Mio €.
Hinzu kommen dann noch Werbeeinnahmen und Sponsoring Einnahmen dazu.
Die 12 ARD Sportmodertoren verdienten zusammen 2 Mio € im Jahr (je Nase 8000€ monatl brutto), die 21 Experten insgesamt 1 Mio € im Jahr.
Zum Vergleich: Der neueste Premier League Deal bezüglich Fernsehrechte beläuft sich auf 2 MRD € pro Jahr..
Willst du dann im UK alle PL Spiele live sehen musste 140€ IM MONAT zahlen. so ca. Preiserhöhungen könnten aber noch kommen.
Ach Gott, beide Dauermonologer spannen hier alles voll – viel Spaß.
Also trevoristos hat hier einen einzigen Kommentar geschrieben und ich finde, dieser hatte interessantere inhaltliche Aspekte zu bieten als dein Kommentar zu diesem Thema. Sein zweiter Kommentar zu mir war offensichtlich kein Monolog.
Ich ziehe mir dann diesen Hut mit zwei Kommentaren zu dem Artikel schon eher an, wobei ich deine Kritik, wenn sie sich rein auf die Länge eines Kommentares bezieht, nicht nachvollziehen kann.
Gerade Trevoristos Kommentare sind eigentlich immer reich an Inhalt und vom Schreibstil kurz gehalten, wie ich finde. Dass man auch komplexere Sachverhalte nicht immer in Fast Food-Twitter-Länge runterbrechen kann, empfinde ich nicht als störend.
Bei mir liegt es aber sicherlich schon auch an der Art, in der Formulierung etwas ausschweifend zu werden, keine Frage.
Trainiert doch nur den Zeigefinger beim Mausraddrehen.
deine Beiträge sind da wohl eher Spam nech
was Porcelli kann, das kann jeder. Jammer jammer jammer. Alle doof ausser die es so machen wie ich. Immer schön persönlich werden, auch ganz beliebt. Informative Diskussions- Beiträge kriegt auch Porcelli nicht im Einzeilen-Stil hin. Und wie schon mehrfach gesagt Handy ist unangebracht für nen Commentthreads besonders für diese hier…
Was soll das neue Konzept bringen? Glaubt man beim NDR wirklich an Gewinnchancen, wenn man mit unbekannten Teilnehmer*innen eine Art Castingshow auf die Beine stellt? Hier ist schließlich der NDR involviert und nicht Stefan Raab. Erinnert doch stark an Levina. (Die gesetzten Acts werden uns ja auch kaum vom Hocker hauen).
Wieso möchte der NDR nicht aus seinen Erfahrungen lernen und packt das Problem an seiner Wurzel, anstatt wieder im Kern alles wie vorher zu belassen und benutzt einfach nur ein ähnliches Format wie immer mit längst veralteten und nicht zielführenden Methoden?
Ich glaube, der Schwachsinn mit „unbekannt vs. bekannt“ wurde in den letzten Jahren genügend diskutiert und muss nicht unter jedem NDR-Post erneut aufgewärmt werden.
Anscheinend wurde dies in den letzten Jahren nicht richtig genug diskutiert. Logischer Weise. Aber du musst das ja zum Glück auch gar nicht. 😉
wobei unbekannt ist, ob ‚bekannte Acts‘ 2024 überhaupt dabei sein werden.
Wenn ich mich recht erinnere hat sich doch Wolfslast wieder beklagt über unzureichende Resonanz…
2023 war es ja nur einer, der bekannt war. Alle anderen waren weitgehend bis komplett unbekannt.
Naja, Frida Gold, Ikke Hüftgold und Leslie Clio machen schon mal drei. Will Church kann man mit etwas gutem Willen auch noch nennen, immerhin ist er neben Michael Schulte so ziemlich der einzige „The Voice“-Gewinner, dessen Namen man zumindest kennt.
Wann wird der NDR mal begreifen, dass das Eurovision Song Contest heißt und nicht Eurovision Singer Contest. Was nützt der ganze Aufwand, wenn dabei nur wieder öde Lieder rauskommen, die kein Mensch interessieren. Wir brauchen gute Komponisten und Texter, die zum ESC wollen.
Selbst schuld. Das Lied mit gutem Text wurde ja verhindert. 😛
Gut gesprochen🤣
Bravo!
Freu mich auch schon auf den Livestream mit euch heute Abend! Ich fände es, falls dafür Zeit ist, auch echt interessant eure Bewertungen zu den Bewerber*innen zu hören, die sich öffentlich erklärt haben aber jetzt nicht Teil von „IWZE“ (ich schlag das jetzt einfach mal als neue Kult-Abkürzung vor 😉 sind, sprich alles von Kader Loth bis VINTA etc. Vielleicht habt ihr euch ja paar Songs angehört und habt erste Einschätzungen dazu.
Ich freu mich sehr auf den Livestream! Leider muss ich ihn zeitversetzt anhören/-schauen. Bin aber gespannt, was eure Meinung zu dem Prozedere ist und was für Acts euch bisher gefallen haben.
Ich sehe das alles leider sehr skeptisch, lasse mich aber nur zu gerne eines besseren belehren.
Es fragen sich ja hier einige Menschen, warum der Rea Garvey hier bei diesem wirklich unsinnigen und überflüssigen (Wild-Card-)Format auftaucht.
Hier ist die Antwort:
1. Es gibt Honorar.
2. Er bringt eine neue CD mit Namen „Halo“ heraus und die will im Vorfeld promotet werden.
Win-win für ihn.
Der ESC interessiert da nur am Rande.
Vielleicht kann man das ja heute Abend mal thematisieren.
genau das wird garantiert nicht thematisiert. 🙂
Dabei kann man nicht 100% behaupten das Format wäre überflüssig.
Man müsste nur einschätzen können ob das Format (und die dazugehörigen Ausgaben) überhaupt nötig ist und auch wenn ja ob es richtig dimensoniert ist.
Das könnte man nur einschätzen wenn man wüsste wer denn für das VE Finale bereits feststeht.
Man hätte sich keinen dabei abgebrochen z.B 3 Startplätze über dieses Format zu bestimmen.
Könnte man auch fragen warum es denn nur 1 Startplatz über das Format zu verteilen gibt.
Jaaa 🎉😍. Bin dabei! Das Thema ist spannend und freue mich auf eure Einschätzungen. Bis später!
werden eh alles schönreden…
Hu hu. Werde den Stream später schauen. Bin gespannt! Man kann bei dem Thema gut diskutieren.
Euch viel Spaß heute Abend.🙂
Habe jetzt genug gemault, bin zwar immer noch äußerst skeptisch, aber lasse die Dinge jetzt auf mich zukommen. Motzen kann ich hinterher (wieder)….😀
ist der herr ganz oben rechts im werbebanner eigentlich ein john wayne verehrer? 🤠
Noch ein paar mehr Ausspielungen des Banners und Ralph Siegel wird mich in meinen Träumen verfolgen …
Fassen wir zusammen, der Dreh der Show ist schon mehrere Wochen her, wir kennen jetzt wahrscheinlich schon 3 der 4 Finalisten des „Halbfinales“ . Der NDR kann uns auch „positiv“ überraschen mit einem in meinen Augen gutem Konzept.
Anne, Esther und Sven werden durch Bibiane komplettiert, die schon sehr früh „in Position“ gebracht wurde. Aus dem anderen Teilnehmerfeld wurde Gloria frühzeitig aktiviert.
Wenn, wie Esther sagt, die Produktion schon vor Wochen lief, wissen wir jetzt immer mehr, dass die freien Bewerbungen eher der Statistik oder €€€ dienten. Das wurde schon an anderer Stelle erwähnt und es tut mir unendlich leid für die Talente da draußen.
Vor allem aber bin ich immer noch sehr erstaunt, dass wir bisher nur „sehen“ und nichts „hören“. Die Songs sind (und die, die nur „sehen“, werden es sowieso nicht glauben) wichtiger als der Act beim ESC. Diese fehlen. Und ich glaube nicht, dass die „Vorkoster“ von Bildergarten oder NDR hier die richtigen Entscheidungen treffen werden (wie Björn von ABBA schon sagte).
Solange das nicht passiert, ist der ganze Vorentscheid – egal wie er von den gleichen Verantwortlichen gemacht wird – dazu verdammt, uns einen 0815-Act im typisch deutschen Seifenoper-Stil mit einem charakter- und emotionslosen Lied vorzusetzen. Dann werden wir uns auf die Schultern klopfen, obwohl wir auf dem letzten Platz sind, und Barbara Schönberger und das Bühnenbild ehren und uns einreden: Die mögen uns alle nicht.
Was für ein merkwürdiges Procedere! Da gibt es ein Finale mit gesetzten Künstlern, macht aber eine Preselction mit anderen Künstlern, die sich mit Songs beworben haben, um EINEN daraus zu küren, der gegen die gesetzten Künstler antritt. Was ist der Sinn dahinter? Um Werbung für den ESC insgesamt oder das deutsche Finale zu machen? Wohl kaum, das kann man viel werbewirsamer, schneller und günstiger bewerkstellingen, zumal dieses Pre-Finale wohl eher nur die Bubble ansprechen dürfte. Braucht man einen Wildcard-Teilnehmer, um die Fans zu beruhigen, weil wieder nur Schrott am Start ist? Was mit TikTok (Ikke) schief ging und mit der Direktnominierung jenes Jendrick – das sollen nun die Zuschauer übernehmen. Kopfschüttel, NDR, du lernst es nimmer und nimmermehr.
ES GEHT DARUM, EINEN GEILEN SONG ZU FINDEN, GROSSARTIGE PERFORMER UND DARUM, DARAUS (visuell, Klamotte, Licht, Inszenierung, Choroe ….) EIN UNWIDERSTEHLICHES GESAMTPAKET ZU SCHNÜREN. Dafür hat man mindestens neun Monate Zeit! In dieser Zeit kriegen andere Kinder.
Es geht nicht darum in erster Linie einen geeigneten Act zu finden sondern wohl eher darum, das Crossmedia-Anliegen der ARD mit Hilfe des ESC weiterzuentwickeln .
Was mit der Zusammenarbeit mit den Radiostationen in den Vorjahren icht richtig gelungen ist, versucht man nun mit dem Streamen über die Mediathek, um zukünftig in Ansätzen auch der Konkurrenz der Streamingportale etwas entgegen zu setzen. Dazu nutzt man ein zusammen geschustertes, aber leider nicht stimmiges Format, welches beide Schienen verbindet und auch jüngeres Streamingvolk ansprechen soll.
Die Künstler und ihre Songs können dabei nur eine untergeordnete Rolle spielen.
Könnte sein das diesen 15 Künstlern einfach das „gewisse etwas“ fehlt aber sie so vielversprechend sind das das kleine Manko mit Coaching geändert werden kann. Beziehe mich in diesem speziellen Fall auf Esther Filly, die Stimme passt , die Optik ist zumindest nicht unscheinbar, nur fehlt ihr scheinbar der entsprechende „Kracher“ Song.
Wie es bei den anderen 14 Künstlern aussieht weiß ich nicht.
Hauptsache, es kommt nicht irgendwann jemand auf die Idee, den Vorentscheid hinterm „Red Button“ zu verstecken und nur über die Mediathek laufen zu lassen. Die BBC hat das ja schon mal so gemacht. 😬
Warum nimmt man dann nicht 15 Leute aus den Top 30, die hätten doch bestimmt noch mehr Begabung, als 15 Leute, die es nicht in die Top 30 geschafft haben. Für mich sehr ungerecht gegenüber ausgeschiedenen aus den Top 30.
Zitat“ ES GEHT DARUM, EINEN GEILEN SONG ZU FINDEN, GROSSARTIGE PERFORMER UND DARUM, DARAUS (visuell, Klamotte, Licht, Inszenierung, Choroe ….) EIN UNWIDERSTEHLICHES GESAMTPAKET ZU SCHNÜREN. Dafür hat man mindestens neun Monate Zeit! In dieser Zeit kriegen andere Kinder. “
Deren Ergebnis ist manchmal auch nicht besser.
Kann aber Jahre dauern,bis man es merkt:
so wie ich es verstanden habe, verfügen die allermeisten der 15 des Castingformats über gar keinen eigenen Song, den sie präsentieren könnten. Bzw verfügten zum Zeitpunkt des Drehs (der ist ja schon lange her) noch über keinen eigenen Song.
Nach den Erfahrungen der letzten Jahren muss mein Interesse am deutschen VE erst reanimiert werden. Den VE 2023 habe ich mir erst im Nachinein im Schnelldurchlauf angeschaut. Und schlimmer als ein Programm mit der Moderatorin Barbara Schöneberger und den „Experten“ Florian Silbereisen und Riccardo Simonetti geht es in meinem Universum ohnehin nicht …
@togravus ceterum, genau um dieses interess zu reanimieren solltest du “ ich will zu esc“ gucken. Jede folge mindestens 2 mal. Und als appetitanreger “ verstehen sie spass“ mit b.schöneberger😉
Ich hoffe das sie wenigstens geeignete Songs komponieren nicht so langweiliges Material wie bei The Voice.
Ich finde es merkwürdig, das man 15 die Chance gibt, die es nicht in die Top 30 geschafft haben. Also wenn ich zu den 20 gehören würde, die vor dem Finale ausgesiebt werden, dann wäre ich ziemlich angepisst, so ne Chance nicht bekommen zu haben.
Ich persönlich finde es gut, das sich die ARD mehr Mühe gibt. Was ich aber nicht nachvollziehen kann, das man dieses Format etwas verschämt in der Mediathek und im Spätabendprogramm versteckt. Warum nicht mal im Abendprogramm zur besten Sendezeit zeigen. Mir persönlich ist es egal, ob der Act für Malmö vorher durch ne Vorrunde musste, oder am Ende ein etwas bekannterer Act ist. Hauptsache ist, das der Act in Malmö dann mal ein besseres Ergebnis erziehlt als in den letzten Jahren. Dem Zuschauer aus Helsinki oder aus Rom, ist es ja auch egal wie der Song aus Deutschland ausgewählt worden ist.
Off-Topic: Hier mal was zum Thema Böhmermann, zu dem ich nix weiteres sagen will. Sondern nur noch, das das ZDF eine Folge von ZDF-Royal löschen musste, weil sich Böhmermann in dieser Folge über sexuell missbrauchte Kinder lustig gemacht haben soll. Daran sieht man doch, welch Geisteskind dieser Mann ist. Ich frage mich, warum man diesen Kerl da nicht schon längst gefeuert hat. Jeder sollte sich fragen, ob er wirklich für die Ausrichtung des Vorentscheids in Frage kommen darf.
Das stimmt doch so überhaupt nicht
Bei der Anzeige gegen die Sendung geht es um gezeigte Inhalte bei einem Seminar, die angeblich illegal erworben wurden und das hatte inhaltlich nichts mit Kindern zu tun.
Das hört sich bei DWDL.de ganz anders an. Ich bin absolut kein Fan von Cancelculture, aber auch ich habe Grenzen und die wären absolut überschritten, sollte er sich tatsächlich über sexuell missbrauchte Kinder lustig gemacht haben. D hörts bei mir wirklich auf. Ich kann ihn eh nicht besonders gut leiden.
Klasse Beitrag Walt: „Ich will ja nichts sagen, aber dieses falsche Gerücht dann doch in Umlauf bringen“.
Wenn du dir den Artikel bei Dwdl.de durchlesen würdest, dann würdest du sehen das es kein falsches Gerücht ist. Umsonst hat das ZDF den Beitrag aus der Mediathek nicht löschen müssen.
Was ist das denn für eine Quelle? Bitte ein bisschen mehr Fitness im Internet bevor man in dieser harschen Form Urteile abgibt.
Mach die doch schlau, ich habe die Sendung gesehen und nur zwei Sekunden gebraucht um das hier zu finden.
https://www.spiegel.de/kultur/tv/jan-boehmermann-zdf-magazin-royale-ausgabe-ueber-verschwoerungstheorie-aus-mediathek-entfernt-a-c87de157-236b-4a61-9514-de2b6cc1461c
Es ging um die von Rechten immer wieder propagierte sexuelle Gewalt von Satanisten, die von Böhmi mit Recht lächerlich gemacht wurde, weil sie einfach nicht existiert. Also nicht die Gewalt gegen Kinder wurde lächerlich gemacht, sondern die Vorstellung, es gäbe geheime Zirkel von Satanisten, die das täten.
Die Sendung musste aus der Mediathek, weil er auch über Seminare berichtet hat, in dem dieser Wahn, es gäbe Satanisten und wie man sie erkennt, gelehrt wird. dagage
Ich hab die Sendung gesehen, und Du?
Deine Behauptungen haben nichts mit dem Inhalt der Sendung zu tun. Er hat die Machenschaften von „Therapeuten“ aufgedeckt, die mit diesem Thema Geld machen
Wie schon gesagt ich habe nur den Artikel bei Dwdl.de gelesen. Ohne Grund löscht das ZDF keine Sendung in der Mediathek. Man fand das die Menschenwürde von Opfern in der Sendung nicht genug beachtet worden sind. Es zeigt mal wieder, das der Böhmermann lieber Witze auf Kosten von Prominenten machen sollte, anstatt sich an Dinge zu wagen, für die er keinerlei Kompetenz oder Empathie hat. Seine Sendung ZDF Royal ist alles andere als witzig. Weil der Kerl ja einen auf Enthüllungsjournalist machen muss. Ihm fehlt dabei jegliche Seriösität.
Du verrennst dich da total. Böhmermann hat nicht mal ansatzweise Witze über missbrauchte Kinder gemacht. In der Sendung ging es um irgendeine halbseidene, aber erstaunlicherweise offenbar einflussreiche „Expertin“, die seit Jahren fragwürdige Schauergeschichten über Satanisten in die Welt setzt, ohne jemals irgendeinen Beweis für irgendwas vorgelegt zu haben – und ohne dass die Polizeibehörden auch nur Hinweise auf einen einzigen Fall gehabt hätten.
off topics gehören hier nicht hin!
…
können wir esc-kompakt nicht langsam mal in „böhmermannsland“ umbenennen? 🥳
Computer sagt Nein
Gestern waren doch beim live ESC Kompakt 3 (?) Kandidaten dabei … kann man nicht meinen, dass diese bereits im Finale des „Ich will zum EC!“ sind? Kann mir kam vorstellen, dass diese ansonsten hier vorbeischauen würden …
Ist leider unbestätigt und wird vom NDR auch nicht bestätigt werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist schon sehr hoch das es so ist.
das ist doch selbstredend…
Es wäre nett, wenn man hier keinen Spoiler machen würde, ich habe den Blog nicht gesehen und will mir „Ich will zum ESC“ unbefangen anschauen. Also bitte keine Namen nennen.
Aber irgendwie weiß ich schon, dass die Bitte vergeblich sein wird. Also überrascht mich mal.
Ich habe bewusst keine Namen genannt, um Menschen wie Dir die Freude zu lassen. 😉 Aber selbst wenn ich jetzt die Namen kenne, kann ich selbst ehrlich gesagt nicht viel damit anfangen, weil ich die Herren und Damen nicht kenne. 🙂
Die meisten Teile der Sendereihe sind also auch ne wochenalte Konserve?
sinngemäßes Zitat aus diesem 90 minütigen Talk (ganz schön umfangreich, da sollte man dann nicht über lange Comments merken^^): „Alle die sich mit moderner Musik befassen werden sich mit dem Outcome dieses Showformats befassen“ jau vor allen Dingen moderne Musike…beim VE ja bekanntlich Dauergast ist die ‚moderne‘ Mucke…
‚Ich WILL zum ESC‘. oder ‚Ich will zum ESC!‘. ‚Ich will zum ESC?‘ oder ‚ICH WILL ZUM ESC!!‘ Darüber muss man sich doch nun wirklich nicht den Kopf zerbrechen, oder?
„gehobenes Provinztheater Musical Niveau“ Meinung zum VE 2023 Showqualität.
„Bildergarten kann es doch besser“ – The Voice wurde als Beispiel herangezogen. Leider eine subjektive Fehleinschätzung.
„eigentlich hoffe ich, dass es einen Lerneffekt gibt“ (was VE Bühnenpräsentation betrifft)
es wurde dabei behauptet, dass die Bildführung, Bildschnitt und Bühneninventar die Chancen von VE Beiträgen verringert hat.
„Helene Fischer Niveau“ wurde nicht erreicht. ^^
„kein Konzept was Kamerafahrten betrifft“. Die machen natürlich den Unterschied..
vermutet wurde, dass „kein Geld für die Show“ vorhanden ist. „Label würden in DE kein Geld in die VE Show stecken wollen“ Dürften sie es denn wenn sie es wollten?
„nicht alle haben bei uns abgeschrieben“^^
„die Acts sind bei uns da, die internationales Niveau hinbekommen würden“ – benannt wurde natürlich kein Act. Welche wären das denn?
fände es ne gute Idee, wenn alle Kandidaten Postings, die in dem Video zu lesen sind, mal zusammen veröffentlicht werden. Bekommt ihr das hin?
Hole gerade den Stream nach. Schön, dass es mal wieder einen gab!
Befremdlich finde ich allerdings Peters und DPs Plädoyers für Kader Loth oder Publicity-trächtige Trash-Beiträge im Allgemeinen. Das Teilnehmerfeld beim Mello ist um ein Vielfaches größer als das von DDF, bei den deutschen Vorentscheiden der frühen 2000er waren auch immer an die 15 Acts dabei. Wenn jetzt dieses Jahr aber aus 700 Bewerbungen noch nicht mal 10 ins Finale kommen, wäre es ein Schlag ins Gesicht jedes fähigen Bewerbers, eine Kader Loth durchzuwinken, bei der man befürchten muss, dass sie live keinen Ton trifft oder hält.
Ich denke, das wäre genau die Art von Aufmerksamkeit, die der ESC in Deutschland gerade nicht braucht.
So sehr ich mir auch etwas Prominenz im Line-up wünschen würde … man sollte doch zumindest versuchen, die Illusion zu schaffen, dass es sich bei den VE-Teilnehmern um die 7–9 besten verfügbaren Kandidaten handelt. Alles hinterließe mindestens ein „Geschmäckle“ von Willkür, wenn es nicht sogar einer Bankrotterklärung gleichkäme.
@Nils
War gestern wegen meinem Trip zum Weihnachtsmarkt nicht dabei, aber dass Peter so einen Hang fürs Trashige hat überrascht mich nicht, ich erinnere nur an diesen komischen Männerchor aus Hamburg.
Diese Kader Loth, die soweit man das beurteilen kann, gesanglich nix drauf hat, einen VE Startplatz gönnen zu wollen ist natürlich der „alles egal Hauptsache iwie bissl Rest-Promo über die ‚Blöd‘ zu bekommen“ Stimmung geschuldet a-la ‚Hilfe es gibt wieder keine bekannten Acts beim VE‘. Die hat beim VE nix verloren. Eat it.
Ich würde es gut finden wenn man die jetzige Gewinnerin von The Voice of Germany mit in den Vorentscheid nimmt, sozusagen als weitere Wildcard. Das wäre für mich auch nicht unfähr, weil sie bereits ein mehrstufiges Auswahlverfahren hinter sich hat.
Den Titel würde ich ähnlich wie Standing Still einschätzen. Vielleicht ne Spur zurückhaltender und gefühlvollen. Aber dennoch mit Steigerung.
https://youtu.be/YXxnHLe-GAc
unfair
Automatisch bitte nicht, als normaler Bewerber klar gerne dann aber das selbe Auswahlverfahren wie alle anderen. Gesanglich dürfte ja keine bedenken bestehen , wenn die Person und der Song dazu passt warum nicht.
Oh ja,Malou würde ich auch gerne im Vorentscheid sehen,sie ist klasse👍🙂
Sie hätte sich doch rechtzeitig bewerben können. Das hätten die bei Bildergarten und NDR doch ganz bestimmt auch gehört, dass die richtig was kann. Oder halt auch nicht.
Ist halt wie bei allen diesen The Voice Siegern der letzten Jahre (heute gewonnen, morgen vergessen..). Voice Sieg ist kein wirkliches Top Qualitätssiegel, sondern nur sehr eingeschränkt.
Hintertür ist zu.
Diese The Voice Showserie endete dies Jahr mit einem spektakulären Quotendesaster (schwächstes Finale ever, Staffel mit der mit Abstand niedrigsten Zuschauerzahl ever, bei den 14-49 lag zu Zuschauerzahl nur noch bei einem Achtel im Vergleich zur allerersten Staffel…weisste bescheid). Glaube das Format taumelt im freien Fall dem Ende entgegen. Ist ausgenudelt.
Sage und schreibe wieder 19 Folgen davon wurden den Zuschauern tatsächlich aufgedrängt.
Die Siegerin? Bei der würde ich die Stimme nicht als ‚big winner voice‘ bewerten wollen. 28% im Vote auch nicht überzeugend. Sowas muss man haushoch gewinnen.
Kümmert zb siegte mit 47% (hatte aber nur 3 Konkurrenten, dennoch hatte er nen deutlich höheren Sieg)
In einem Punkt gebe ich dir ,trovoristos,recht,leider hört man von den meisten Voice Gewinnern nicht mehr allzu viel in den einschlägigen Medien Das heißt aber nicht unbedingt, dass sie nicht trotzdem weiter Musik machen Wer schafft es denn schon ganz nach oben?Das sind ja wirklich nur die wenigsten.Da muss man schon so akribisch weitermachen, wie vielleicht ein Michael Schulte,auf eigene Faust und dann,wenn der Moment kommt,der bei ihm der ESC war,absolut überzeugen,das war absolutes Können. Bei Lena war es eher Glück und Gabe und ein Stefan Raab an ihrer Seite .Ich bin davon überzeugt, wenn Lena abstatt beim ESC bei the Voice angetreten wäre,würde heute keiner mehr Lena kennen.
Zurück zu Malou, auch sie ist eine Person mit der Gabe Menschen zu berühren,dass hat man bei jedem ihrer Auftritte gespürt.Klasse Singen kann sie noch dazu.Es besteht die Gefahr,dass auch sie erstmal wieder in Vergessenheit gerät,wenn sie nicht mehr als professionelle Hilfe im Musikgeschäft bekommt.Da wird ihr der Plattenvertrag und das teure Auto alleine nicht viel nützen.Einen Auftritt beim Vorentscheid würde ich ihr gönnen.
Für mich zählen nicht nur Charterfolge,Spotify Zahlen und Quoten.Für mich zählt Musik,die mich mitnimmt und Künstler, die mich fesseln.
Ach ja,und the Voice schaue ich immer noch gerne,weil es die einzige Musiksendung ist,wo erstmal nicht nur auf das Gesamtpaket geschaut wird sondern auf die Stimme und was der Gesang beim Zuhörer auslöst.Ob da nun Stars sitzen,die sich angeblich profilieren wollen und nur Geld scheffeln, habe ich nicht immer so empfunden, es hat mich bisher noch immer gut unterhalten.Schauen wir mal,wie lange es dieses Format noch gibt.
das müsste ich mal wenn ich Zeit hätte recherchieren, wer von den The Voice Siegern noch Musik produziert und wer ‚von Musik machen‘ seinen Lebensunterhalt komplett finanzieren kann. Castingshows 2010 (Lena) kann man nicht mehr mit heute vergleichen.
Mag sein dass Malou ‚Leute berühren kann‘. Es sind halt nur anscheinend viel zu wenig. Bei iTunes DE steht ihr Song zb auf Rang 6. d.h. ein paar Dutzend Leute haben den Songdownload gekauft.
Bei Spotify finde ich ihren Final Song bei erst 2853 Plays. Für einen Einstieg in die deutschen Tages Top 200 braucht man derzeit (wg den Weihnachts-Songs) besonders viel nämlich wenigstens 74.000 bis 90.000).
Ich hoffe für sie, dass sich das noch bessert.
Immerhin haben das Voice 23 Finale 440 TSD 14-49jährige gesehen (=25%, 75% waren älter als 49). Am ersten Tag haben von denen 14-49 scheints nur 0,66% sich die Mühe gemacht den Song bei Spotify zu suchen und abzuspielen.
Die Siegerin (oder wer auch immer in ihrem Namen) betreibt bei Spoti neben einem schon bestehenden Kanal einen weiteren neu erstellten Kanal.
Jetzt fragt man sich natürlich unwillkürlich wieviele Personen da eigentlich am Voice-Voting teilgenommen haben, wenn da nur 2853 Plays am EVÖ Tag bei rumkommen…
(ja gut die sind natürlich alle in der JOYN App exklusiv versammelt..is klar).
Für dich zählt Musik, die ‚mitnimmt‘ d.h. dir subjektiv gefällt. Das ist bei jedem so.
Den Künstlern bringt der Einzelfall aber erstmal nix. Die wollen im Normalfall von Musik leben können. Es müssen also einige ‚Einzelfälle‘ zusammenkommen.
Daher muss man dann schon auch schauen, wieviele Leute von etwas, oder jemandem ‚mitgenommen‘ werden (Sales von Ticktes, Tonträgern und Anzahl der Streams geben darüber Auskunft, sonst nichts).
Und naja besonders bei Personen die monatelang TV Präsenz vor jeweils rund 1,5 Mio Leuten hatten muss man den Maßstab ‚Verkaufszahlen‘ nun schon anstellen. Führt kein Weg dran vorbei.
Danke trevoristos für deine Antwort.Wir haben zwar verschiedene Denkansätze,aber ich finde es trotzdem interessant👍😉
Wenn ein sogenannter und selbsternannter Esc-Experte ernsthaft so jemand wie Kader Lothar für den Vorentscheid will, da muss man sich ernsthaft fragen ob er die Katjesbonbons nicht vertragen hat. Obwohl er genau weiß, dass man mit diesem Hohlkoerper keine Chance international hat. Da muss man sich nicht wundern, das Deutschland immer letzter wird. Wenn sogar Experten anscheinend gar kein Anspruch an die Künstler mehr haben
Experte für was? Er ist ein Blogger.
Man inszeniert sich aber als der absolute Oberexperte. Und wenn die ARD tatsächlich so jemanden wie Kader Loth einen Platz im Vorentscheid geben würde, würde ich mich als ernsthafter Künstler komplett verarscht vorkommen und gegebenenfalls würde ich da sogar zurückziehen. Ein VE-Platz für Kader Loth ist eine vertane Chance für Leute, die wirklich talentiert sind. Ikke Hüftgold, egal was man von seiner Musik hält, aber er ist wenigstens seit Jahren in der Musikbranche tätig. Bei Kader Loth ist es ja nur, weil sie wieder ins Gespräch kommen soll Trashfernsehen sollte die ARD den Privaten überlassen.
Das Auswahlverfahren für den Schweizer ESC-Teilnehmer geht in die heiße Phase. Aktuell sind noch fünf Künstler im Wettbewerb:
https://eurovoix.com/2023/12/09/switzerland-five-artists-in-contention-for-eurovision-2024/
Das Vorsingen fand am 5. Dezember 2023 in Zürich und wenn alles gut läuft, dann werden wir noch rechtzeitig zu Weihnachten erfahren, wer nächstes Jahr in Malmö antritt.
Schade das man die 5 Acts nicht mit Namen nennt. Mein Wunsch: Wie wäre es mit einem zweiten Versuch von GJons Tears?