ESC kompakt LIVE HEUTE 20:00 Uhr: Italiens Sieg und Deutschlands vorletzter Platz

Die ESC-Woche ist vorbei. Mit Måneskin aus Italien haben wir einen deutlichen Sieger, der letztlich auch beim Publikum ganz vorn lag. Auch sonst konnten die Favoriten wie Frankreich oder die Schweiz die Erwartungen erfüllen. Leider trat auch am Ende des Klassements ein, was die meisten erwartet hatten: Großbritannien, Deutschland und Spanien auf den letzten drei Plätzen.

Für deutsche Fans und TV-Zuschauer*innen war der ESC damit in diesem Jahr mal wieder eine gespaltene Angelegenheit: Begeisterung für beeindruckende und berührende Performances auf der einen Seite und das Abschneiden Deutschlands auf der anderen. Hervorzuheben ist dabei sicher auch das Presse-Statement, das Jendrik und Alexandra Wolfslast vom NDR nach der Veranstaltung gaben. Sicherlich werden wir auch die ersten Ansätze diskutieren, was das für den ESC 2022 bedeutet, der uns dann nach Italien führen wird.

Es gibt also jede Menge zu besprechen und zu diskutieren. Wir können nicht garantieren, dass wir das in einer Stunde schaffen oder dafür zwei brauchen (das soll ja in der ESC-Hochphase in diesem Jahr schon vorgekommen sein). Wir beginnen damit heute erst um 20 Uhr. Das liegt einfach daran, dass die umweltschonende Abreise per Zug aus Rotterdam etwas länger dauert.

Am meisten Spaß machen die Livestreams natürlich, wenn Ihr live dabei seid und im Chat auf YouTube mitkommentieren könnt. Selbstverständlich sind die Videos aber auch im Nachgang noch abrufbar. Unseren YouTube-Kanal könnt Ihr hier abonnieren. Außerdem gibt es alle Ausgaben im Anschluss auch als „ESC kompakt – Der Podcast“, so dass Ihr die Folgen gut auch unterwegs hören könnt. Den Podcast könnt Ihr beim Podcast-Anbieter Eures Vertrauens abonnieren oder direkt hier.

Falls Ihr schon jetzt Fragen, Wünsche und/oder Anregungen für heute Abend habt, lasst es uns gerne schon jetzt in den Kommentaren wissen. In diesem Sinne: Wir sehen uns heute Abend!


58 Kommentare

  1. Nehmt euch ruhig Zeit heute. Das war ein denkwürdiges Ergebnis gestern Abend (zB unter den ersten 5 Plätzen waren 4 in Landessprache gesungen!!). Kann auch gerne 3 Stunden dauern 😁

    • Also erstmal ein fettes Dankeschön an das ganze Team. Ihr habt einen Mega Job gemacht und eure Sache sehr gut gemacht. Ich gönne euch jetzt ein paar Wochen Ruhe falls das möglich ist. Für heute Abend würde ich mir wünschen das neben den wichtigen Themen ganz besonders ihr mal gefeiert werdet

  2. Die Ergebnisse wurden auch schon veröffentlicht bei den Jurys war Deutschland im Durchschnitt auf dem 21 Rang und bei den Anrufern auf den 17 Rang

  3. Vielleicht ist ja heute Abend noch Platz für unsere Lena, die ja heute 30 wird und auf Social Media wohl eine weitere EP in Aussicht gestellt hat, diesmal unter dem Titel „Kind“. Schon am Dienstag soll es so weit sein…

  4. Am Tag danach macht sich nur noch Ernüchterung breit. Fast 2 Jahre haben wir auf den ESC warten müssen und wieder ist Deutschland ganz hinten einzusortieren. Sogar ein noch schlechteres Ergebnis als die Sisters hat Jendrik eingefahren.

    Wieder sind die deutschen ESC enttäuscht worden, trotz der hohen Anpreisungen im Vorfeld. Wenn Jendrik 11,82 Punkte erhalten hat und damit das beste war, was in der Vorentscheidung aufgetreten war, will ich gar nicht wissen was da noch alles im Angebot war.

    Die Punkteanalyse kann man sich sparen. Es gibt wieder mal nichts zu analysieren. Was denn auch, bei 3 Pünktchen?! Es macht einfach keinen Spaß mehr…
    Auffällig ist aber, dass die Big 5 + NL alle entweder ganz vorne oder ganz hinten in der Tabelle landeten. Landessprache wurde diesmal bevorzugt, insbesondere französischsprachige Titel bzw. Lieder wurden von der Jury hoch bepunktet.

    Es sollte sich dringend etwas ändern! Die Schweiz und Frankreich haben es in den letzten Jahren vor gemacht, dass drastische Veränderungen etwas Positives bewirken können. Andernfalls macht das schönste Hobby einfach keinen Spaß mehr… Es rutscht vielmehr in die Gleichgültigkeit ab

    • Eine Anmerkung zur Landessprache. Spanisch bekam Null Punkte beim Televoting. Dänisch kam erst gar nicht ins Finale. Englisch ist mit Irland, Malta und UK auch eher abgestraft. Ich bin sehr für Landessprache und ich freue mich riesig das Italienisch und französisch gewonnen haben. Aber Island hat auch gezeigt das man mit Englisch weit kommt. Daher denke ich das Landessprache nicht unbedingt vorherrschend zum Sieg beiträgt aber doch wünschenswert ist

  5. Lasst uns darüber reden, dass Helene im Rahmen der Silbereisen Show, „Unser Lied für Rom, Mailand etc.“ ihr Album im September veröffentlichen wird. In vier aufeinanderfolgenden Sendungen, zur Prime Time am Samstagabend, wird beim Televoting einer der 15 Songs ausgewählt. Als Showact wird sie zusätzlich mit einem namenhafte Interpreten der Big Five auftreten. Da das Setting ausschließlich vom Cirque du Soleil erarbeitet wird und das Kleid aus Millionen illuminierten Swarovski Steinen besteht, hat man bei Jendrik auf eine kostensparende Do it Yourself Variante gesetzt.

    • Sollte der Drogentest wirklich positiv sein dann wird der Sieg aberkannt und Babara Pravi wird zur Siegerin erklärt. Bitte Nicht!

    • Blöde Frage: Keine Tiere, nicht nackig – das kenn ich. Aber in dem Pamphlet steht auch was von „Saufen ist ok, aber Koksen führt zur Disqualifikation“?

      • Wann hat denn Deutschland (der NDR) das letzte Mal den letztjährigen Act noch mal eingeladen? Lassen jeden Act verhungern (M. Schulte ist die Ausnahme, aber der war ja auf dem Scoreboard jetzt nicht soooo schlecht)

      • Ich finds einfach nur arrogant von ihm. Er kommt anscheinend immer noch nicht darauf klar, dass er nicht nochmal für Deutschland antreten durfte und meint jetzt noch, dass ihm etwas zusteht, was kein anderer bekommen hat. Dass er nicht eingeladen wurde, zeigt ja, was für A… die Deutschen sind

      • Recht hat er. Zumal er das auch zwar angefressen, aber auch angemessen schreibt. Vermutlich wollte der NDR einfach keine unangenehme Diskussion und Publikumsvergleiche Jendrik/Ben riskieren. Die Schlussfolgerung wäre im Nachgang ja gewesen, 3 Punkte hätte er locker auch ohne Peinlichkeit überboten.

  6. Vielen Dank an euch Blogger, die uns ständig auf dem Laufenden gehalten haben 🙂 Ich freue mich auf heute Abend und den Beginn der neuen ESC Saison mit euch !

  7. Jendrik hat bei einem TikTok von sich auf einen Kommentar („Immerhin nicht Letzter“) reagiert:

    „alles gut♥️Ey, ich liebe es zu lernen und offensichtlich muss ich bessere Musik schreiben! (Und keine betrunkenen Interviews geben) also lets go“

      • Deutschland steht wieder vor einem Scherbenhaufen, keine Frage. Klar, man kann nicht immer in die Top 10 kommen, ein (vor-)letzter Platz lässt sich auch mal verkraften, aber wenn das wie für Deutschland zum Dauerzustand wird, macht sich halt irgendwann Frust breit. Es muss sich was ändern. Keine Frage.

        Die Frage ist nur: Was sollen wir noch machen? Egal welches Format gewählt wird (öffentlicher Vorentscheid wie zwischen 2013-2019), interner Auswahlprozess (2016 „Naidoo-Gate“, teilweise 2017-2019, komplett 2020 und 2021) – es führt immer, bis auf die eine Ausnahme 2018 mit Michael Schulte, zu unterirdischen Platzierungen. Entweder ist wirklich nur Grütze dabei (2017), oder aber das Fernsehpublikum wählt das denkbar langweiligste Lied aus (2013, 2016, 2019) – wobei natürlich nicht sicher ist, ob die anderen Acts wirklich besser abgeschnitten hätten…

        Was soll man also konkret ändern? Mehr junge Leute und mehrere tolle Künstler für den ESC zu gewinnen und wieder einen öffentlichen Vorentscheid zu veranstalten garantiert nämlich immer noch nicht, dass das Publikum nicht wieder für ein Lied abstimmt, mit dem wir wieder Letzter werden. Und dauerhafter Misserfolg beim ESC führt zu geringer Motivation, Frust, und fallenden Quoten, was wiederum zu einer lieblosen Auswahl und zu weiteren schlechten Ergebnissen führt. Ein Teufelskreis.

        Vielleicht habe ich gerade ein Brett vorm Kopf. Ich sehe aber momentan irgendwie keinen Ausweg aus dem Teufelskreis. Umso gespannter bin ich auf den Talk heute Abend und konstruktive Vorschläge.

  8. Hallo liebe ESCkompakt-Leser*innen / ESC-Fans und Benny, Douze Point & Co. Ich mache Eurovision auf meinem Channel und habe entschieden mal ein Video komplett auf deutsch zu machen bezüglich Jendrik, NDR und was sich ändern muss. Ihr redet sicherlich auch heute abend darüber und wird sicherlich Thema die nächsten Monate sein (wie sicherlich auch in ESP und UK). Wenn das OK ist Benny / Douze Point, könnt ihr alle sehr gerne mitdiskutieren und vielleicht können wir als Fans etwas bewirken, ändern, verändern, denn das was passieren muss, ist uns allen klar. Das hat auch Pascal schon sehr gut in einer der Berichte gut geschrieben. Kommentare gern willkommen.

  9. Vielleicht könnt Ihr während des Live Blogs ja mal mit der latent rassistischen Theorie aufräumen, dass die türkische Diaspora jedes Jahr blind und taub Aserbaidschan unterstützt. Efendi hat weder aus Deutschland noch aus Frankreich, Belgien, den Niederalnden, der Schweiz oder Österreich Televoting-Punkte bekommen …
    Ich fände das eine schöne Geste.

    • Man glaubt es kaum, aber auch dieses Jahr musste man außerhalb der Bubble viele Blockvoting Vorwürfe lesen, in einem Jahr wo drei mitteleuropäische Länder ganz vorne sind

    • Ich bin voll bei dir, wenn man „DER“ türkischen Diaspora sowas anlasslos unterstellt. Würde aber einschränken wollen, dass die Türkei nun mal nicht am ESC teilnimmt, das Interesse an der Veranstaltung ja eher mäßig vorhanden sein kann und ein aufgeladener, weniger belangloser Song vielleicht schon triggern würde. Ähnlich bei Auslandspolen: Wenn ein Song null interessiert, rufen die auch nicht an, wenn doch – ist die Diaspora extrem wirkmächtig.

      • Eben. Die türkische Diaspora verhält sich wie alle anderen auch. Wenn Ihnen ein Beitrag gefällt, stimmen sie dafür ab, wenn nicht, nicht. Und natürlich ist bei kultureller Verwandtschaft die Wahrscheinlichkeit des Gefallens erhöht. Mir fällt jetzt gerade kein Megastar aus Österreich oder der Schweiz ein, aber stell Dir mal vor, Falco hätte früher mit Televoting am ESC teilgenommen …

      • Ich finde es ja auch nicht schlimm, aufgrund meiner Grenznähe zu NL und BEL würde ich wenn es spitz auf Knopf steht zwischen den Beiträgen und einem, den ich gleich gut fand, auch eher für die beiden Stimmen. Das ist dasselbe wie Serbien 2018, da war auch klar, dass das in Osteuropa funktioniert, genauso wie bei Sugar (wenn das ganze solide gesungen und gut inszeniert gewesen wäre, hätte ich den auch auf meiner Liste gehabt).

      • *sign*

        Alle dt. ESC-Acts die hier VOR dem ESC beliebt waren, haben auch Punkte aus der Nachbarschaft bekommen. Ich bin vor allem dagegen, so ein blindes Verständnis den Türken als Gesamtheit zuzuschreiben.

        Natürlich hätte Aserbaidschan die Möglichkeit, einen Act zu schicken, der türkische Vorlieben bedient, die nicht musikalischer Natur sein müssen – die andere Länder nicht haben. So what?! Wenn es mal wieder so weit ist, kann man sich immer noch aufregen, aber eben nicht generalisierend. Mit der Art der internen Nominierung zeigt ein Land ja auch immer, welche Bedeutung man dem ESC selbst beimisst.

  10. Ich hoffe mal, dass Benny seine Beruhigungstabletten griffbereit hat wenn es ums Thema Moldau gehen sollte. 4.Platz im Halbfinale mit 8 mal!!! 12 Punkten in der Telefonabstimmung (darunter u.a. Frankreich, Portugal und Griechenland) ist schon ein Brett. Das ist mehr als die Top Punktezahl der Verfolger von Island, Finnland und Serbien zusammen. Selbst die Jury haben Moldau im Finale gesehen, obwohl das Halbfinale nicht einmal so stark osteuropäisch zusammengesetzt war. Im Finale dann Platz 13 u.a. vor Schweden, Zypern und Aserbaidschan. Und dass dann selbst mit Mikropanne. Das ist bemerkenswert und sonderbar zugleich.

  11. Der Tag nach dem ersten ESC Finale nach über zwei Jahren mit toller Show, schöner Bühne und spannendem Voting:
    Italien hat gewonnen, so sei es, 2017 und 2019 mein Favorit und 2011 und 2015 schon mal vorne bei Jury bzw Publikum.
    2 gesetzte Finalisten vorne und 4 hinten mit unangenehmen zero Points.
    Meine Favoriten im Finale Schweiz, Litauen und Griechenland landeten in Top 10. Zuvor sind leider schon einige Titel ausgeschieden, die ich gut fand wie die letzplatzierten im ersten Halbfinale Irland und Nordmazedonien und die 11. Plätze Kroatien und Dänemark.
    Über einige Punkte sollte schnellstmöglich -wieder- diskutiert werden, die nicht reibungslos abliefen:
    festgelegte Reihenfolge der Auftritte
    Diskrepanz Punktesystem Jury und Publikum
    Stimmen vom Band wegen Pandemie
    hochwertiger Vorentscheid in Deutschland
    neuer Kommentator, frisch, witzig und informativ
    Vielen Dank für Euer Engagement, macht weiter so mit hoffentlich viel Spaß 🙂

  12. Die Schweiz die kanns. Zweimal eine interne Wahl und zweimal damit sehr erfolgreich. Einmal mit einem kommerziellen Ohrwurm. Einmal mit einem anspruchsvollen Lied.

    • Ist wie mit Diktatoren. Kommt immer darauf an, wer das Sagen hat.
      Vergleich im antiken Rom z. B. mal Antoninus Pius mit Commodus. Die Schweiz ist Antoninus Pius, und wir sind leider Commodus. Ach herrje, jetzt kommt wieder der Lateinlehrer durch …

  13. den livestream werde ich mir antun trotz anderer verlockungen(sport). 🙂
    ich will mal hoffen,daß nicht zuviel sendezeit für das deutsche abschneiden drauf geht – dazu ist doch wirklich schon (fast) alles gesagt.
    wir haben gestern wieder mal mit ansage den popo voll bekommen – im vorfeld hatte es viele gemeinsamkeiten zum deutschen beitrag 2019 – das war alles absehbar.
    den kern des problems,die „blackbox“ beim NDR könnt ihr auch nicht (auf)lösen.

    die 4 epischen 0er am anfang des televoting haben doch unmißverständlich klar gemacht,was man nicht zum ESC schicken sollte!
    alles rumeiern und relativieren im nachgang hilft da nicht weiter.
    der sieg einer härteren rockband könnte vielleicht in deutschen metal/rockkreisen mut zum risiko auslösen – dito bedingt durch den erfolg der ukraine in der EDM-szene.
    2013-15 war deutschland schon mal weiter diesbezüglich. 🙂

  14. mich würde interessieren, wie hoch die absolute Televotingszahlen waren, vor allem im Vergleich zu vergangeren Jahrgängen

  15. Echter Applaus? Was von der ‚innovativen‘ (total überflüssigen) Applaus-App dazugemischt wurde, bleibt leider im Unklaren. Ähnlich wie beim Gesang habe ich mich manchmal gefragt, was nun eigentlicch echt ist und was vom Band kommt.

  16. Das war ein sehr konstruktiver und interessanter Live Chat. Vielen Dank auf diesem Wege, weil mir als konsequentem Social Media-Verweigerer andere Kanäle nicht zugänglich sind. Wenn es um das Thema Auswahlverfahren geht, möchte ich auch noch Portugal ins Spiel bringen. Die machen seit 2017 ganz einfach ihr Ding und präsentieren beim FdC Musik für den portugiesischen Geschmacksmarkt. Dazu werden, ganz im Geiste des ESC, zunächst Komponisten (Newcomer und alte Hasen) eingeladen, Lieder für das FdC zu schreiben und die Sänger für ihre Beiträge auszuwählen. Das zündet dann auch mal beim ESC, wie Salvador 2017 (über 700 Punkte), geht mal vollkommen schief wie 2018 (leider) und 2019 und endet dann wieder mit einem respektablen Ergebnis wie dieses Jahr. Außerdem werden in den FdC-Pausen auch Acts gefeiert, die beim ESC vor 20 Jahren einen 15. Platz belegt haben. Das finde ich unglaublich sympathisch. Zudem schafft solch ein historisch-integrativer Ansatz einen Gemeinsinn und eine Kontinuität, die der erratischen deutschen Herangehensweise an den ESC komplett fehlt. Allerdings bin ich auch nicht dafür, das FdC zu kopieren, weil das Format wahrscheinlich nur in einem kleineren Musikmarkt funktioniert, und manchmal fehlt mir dort bei den Pausenacts auch der Blick nach vorne. Vielleicht kann man sich ja mal die besten Elemente verschiedener Vorentscheide anschauen und daraus ein Erfolgsmodell für die Zukunft zimmern statt einen einzigen Vorentscheid als Blaupause zu nehmen und mit solche einem Versuch eventuell Gefahr zu laufen, sich hinter einen abgefahrenen Zug zu werfen, nur weil besagter Zug ein Mythos ist. Momentan scheint sich der ESC-Zug ja vom schwedischen Paradigma zu entfernen und in Richtung Süden und Osten zu fahren.

  17. Ich fand Eure kritischen Statements zu Jendriks fragwürdiger Bewerbungseinstellung sehr nachvollziehbar.
    Als ESC-Fan kam ich mir auch irgendwie angeschmiert vor.
    Solange keine verständliche Klarstellung erfolgt, kann ich hier eigentlich nur auf Distanz gehen.

  18. Danke für das interessante ESC-Kompakt-Live, es ist schön, dass Sechs von Euch dabei waren! Vielen Dank vor allem auch dafür, dass Ihr so differenziert über das Jendrik-Interview gesprochen habt. Benny, ich kann gut nachvollziehen, wie es Dir ging, als Du auf der Pressekonferenz aus heiterem Himmel mit diesen völlig unerwarteten Äußerungen konfrontiert wurdest.

    Ich habe mich auch sehr über Eure positiven Worte hinsichtlich eines Vorentscheids gefreut und über die Skepsis bezüglich der Songwriting-Camps.

  19. Danke für dieses großartige Format, auch wenn ich nicht vielen Folgen live Folgen konnte. Super Job!

    Ein Aspekt wurde m.E. noch gar nicht ausreichend diskutiert: durch den nicht live stattfindenden Gesang der Backings gab es viel weniger schiefe Töne und auch war die Klangqualität viel besser als in den Vorjahren. (Leider war das Mastering des deutschen Beitrags eine Katastophe – es klang im direkten Vergleich zu den anderen Beiträgen wie aus einem billigen Ghettoblaster aus den frühen 1980er Jahren.)

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