
Zum ersten Mal in der 18-jährigen Geschichte der ESC Radio Awards gibt es einen geteilten ersten Platz. Baby Lasagna aus Kroatien und Nemo aus der Schweiz haben für ihre Beiträge „Rim Tim Tagi Dim“ und „The Code“ jeweils 12,6% der Stimmen erhalten und bekommen somit beide den Award für den besten Song. Nemo kann sich außerdem den Preis als Best Solo Act sichern. In der Kategorie Best Group waren alyona alyona & Jerry Heil aus der Ukraine erfolgreich. Aus gegebenem Anlass sind in diesem Jahr die Kategorien Beste Female bzw. Male Act erstmals zu Best Solo Act zusammengefasst worden.
„The Code“ und „Rim Tim Tagi Dim“ waren unter den am höchsten gehandelten Beiträgen für den Sieg beim Eurovision Song Contest in Malmö im Mai. Und letztlich kam es im Finale auch zwischen ihnen zum Showdown. Bei den traditionellen ESC Radio Awards, bei denen die Hörerinnen und Hörer des Internetradiosenders ESC Radio ihre Favoriten nach dem Wettbewerb wählen, gibt es nun ein salomonisches Urteil: Beide Beiträge bekommen die Trophäe als bester Song.
Gar nicht mal so abgeschlagen dahinter folgt mit 9,77% „Europapa“ vom Niederländer Joost Klein, das im ESC-Finale aufgrund der Disqualifikation des Künstlers gar nicht aufgeführt wurde. Den vierten Platz sicherte sich „Mon Amour“ von Slimane aus Frankreich. Dass der fünfte Platz an „Doomsday Blue“ von Bambie Thug aus Irland gehen würde – damit hätte vor den Proben in Malmö wohl wirklich niemand gerechnet. Respekt!

Die Beiträge aus den anderen deutschsprachigen Ländern landen im Mittelfeld: „We Will Rave“ von Kaleen aus Österreich holt sich Platz 13. Dahinter folgen der Deutsche ISAAK mit „Always On The Run“ auf Rang 17 und „Fighter“ von TALI aus Luxemburg auf Platz 23.
Als Bester Solo Artist kann sich Nemo aus der Schweiz mit 15,4% der Stimmen dann doch etwas von seinem kroatischen Kontrahenten Baby Lasagna (13,2%) absetzen. Auf Platz 3 folgt erneut der Niederländer Joost Klein (10,9%). Hier kann sich dann sogar Bambie Thug aus Irland deutlich vor dem Franzosen Slimane auf Rang 4 platzieren.
Auch in dieser Kategorie schaffen es die Acts aus den anderen deutschsprachigen Ländern nicht über das Mittelfeld hinaus. Am besten schneidet die Österreicherin Kaleen mit Rang 14 ab. TALI aus Luxemburg und ISAAK aus Deutschland kommen dann mit etwas weniger als 1% der Stimmen auf die Plätze 17 und 18.

Der Titel als Best Group geht in diesem Jahr mit sehr deutlichem Abstand an alyona alyona & Jerry Heil aus der Ukraine, die sich über 26,5% der Stimmen in dieser Kategorie freuen können. Den zweiten Platz sichern sich 5miinust & Puuluup aus Estland (16,5%) einigermaßen knapp vor Gåte aus Norwegen auf Rang 3 (15,2%)

Vom 8. bis 16. Juni 2024 konnten die Hörerinnen und Hörer des Webradiosenders ESC Radio ihre Favoritinnen und Favoriten bestimmen. Dabei konnten sie jeden Tag aufs Neue dreimal voten. Die Awards wurden in diesem Jahr bereits zum 18. Mal vergeben.
Bist Du überrascht über die Gewinner der ESC Radio Awards? Hast Du vielleicht selbst für sie abgestimmt? Und was sagst Du zum Abschneiden der Acts aus den deutschsprachigen Ländern? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
Bisherige Berichte über die ESC Radio Awards
ESC Radio Awards 2023 für Loreen, Kärijää und Joker Out
ESC Radio Awards 2022 für Chanel, Sam Ryder und Subwoolfer
ESC Radio Awards 2021 (wieder) für Gjon’s Tears sowie für Måneskin und Destiny
ESC Radio Awards 2020 für „On Fire“, The Roop, VICTORIA und Gjon’s Tears
ESC Radio Awards 2019 für „Arcade“, Tamara Todevska, Luca Hänni und KEiiNO
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Platz 9 & 2 für die Jungs aus Estland! Jawoll!! Grüße aus der Toskana!
Eine gute und entspannten Zeit wünsche ich dir in der Toskana 🙂
Danke!
Schweden hat seine Teilnahme am ESC 2025 bestätigt:
https://eurovoix.com/2024/06/22/sweden-eurovision-2025-participation/
Mal sehen, wo kommendes Jahr das Melodifestivalen Station machen wird.
Was hat das jetzt hier verloren
Sehr ineteressant, dass Norwegen ingesamt auf dem 10. Platz und bei beste Band auf Platz 3 ist. Dieses Ergebnis gefällt mir viel besser, als das beim ESC-Finale.
Und kommt mir auch viel realistischer vor! Der letzte Platz war wirklich sehr überraschend und nicht nachvollziehbar!