Estland: Die letzten fünf Final-Acts für „Eesti Laul 2022“ stehen fest

Bild: Instagram @sahlene

Das Line Up für das Finale von „Eesti Laul 2022“ steht! Mitten im bisher stressigsten und ereignisreichsten Samstag der Vorentscheid-Saison wurden in Estland die letzten fünf Finalist:innen im zweiten Halbfinale gewählt. In der Tallinner Saku Surhaal sangen wieder zehn Acts, von denen neun live aufgetreten sind und haben sich anschließend dem Voting der Jury und Zuschauer:innen gestellt.

Los ging’s pünktlich um 18:30 Uhr auf ETV mit dem Opening von einigen Jurymitgliedern, unter anderem mit ehemaligen Teilnehmern wie Tanja, INGER und Rolf Roosalu. Wie schon am Donnerstag hat Jüri Pootsmann (Estland 2016 mit „Play“) die Künstler:innen im Green Room bespaßt. Maarja-Liis Ilus und Priit Loog haben die Hauptmoderation übernommen.

Nachdem die Zuschauer:innen eine knappe Stunde lang abstimmen konnten und auch die Juryvotes ausgezählt waren, haben sich die ersten vier Acts für das Finale in exakt einer Woche qualifiziert. Wir sehen am 12. Februar im diesjährigen Eesti Laul-Finale also wieder:

  • Jaagup Tuisk – “Kui vaid”
  • Stefan – “Hope”
  • Anna Sahlene – “Champion”
  • Black Velvet – „Sandra“

Die restlichen sechs Acts hatten jedoch immer noch eine Chance auf das begehrte Finalticket. Die Zuschauer:innen hatten nun 100 prozentiges Stimmrecht. Sie wählten nach der zweiten Votingrunde die – aufgrund einer Corona-Infektion – von zuhause aus zugeschaltete Band Minimal Wind & Elisabeth Tiffany mit “What To Make Of This” ins Finale.

Somit sind diese Acts leider ausgeschieden:

  • Jyrise – “Plaksuta”
  • Maian – “Meeletu”
  • Boamadu – “Mitte kauaks”
  • Evelin Samuel – “Waterfall”
  • Púr Múdd & Shira – “Golden Shores”

Eines muss man den Esten auf jeden Fall lassen: sie wissen, wie man einen Song inszeniert. Die Bühnenbildner haben auch heute wieder ganze Arbeit geleistet. Ein kleiner Wald war beispielsweise bei Jaagup Tuisks Auftritt aufgebaut, Kamera-Effekte, die schon fast an einen Kino-Blockbuster erinnerten, waren dabei und es gab einen – nicht ganz realen – Kampf zweier Cowboys während Stefans Performance.

Doch auch der Pausenact, Laura, besser bekannt als Koit Toomes „Verona“-Duettpartnerin 2017, hat visuell einiges geboten. Sie hat in der Votingpause mit einer echten Schlange um den Hals performt. Das nennen wir Körpereinsatz und Hingabe!

Bleibt also zu hoffen, dass das Finale doch noch mit Publikum stattfinden darf. Das würde während der Auftritte dann sogar noch für mehr Lebendigkeit sorgen. Bereits nächsten Samstag ist es soweit und der estnische Vertreter oder die Vertreterin für Turin 2022 wird ermittelt. Dann treten alle zehn Final-Acts erneut auf und die drei besten kommen ins „Superfinale“. Hier entscheidet das Publikum dann allein über den Gewinner-Act.

Wir haben zwar nicht so viel zu entscheiden, das hält uns aber natürlich nicht vom Diskutieren ab. Seid live dabei morgen ab 18 Uhr bei unserem ESC kompakt LIVE! Wir sprechen über die jüngsten ESC-Vorentscheid-Ereignisse unter anderem auch aus Italien, Nordmazedonien und Irland:

Schon jetzt könnt Ihr über Eure persönliche Wahl für Turin abstimmen. Wer soll Estland beim Eurovision Song Contest 2022 Deiner Meinung nach vertreten? Diskutiere mit und stimme hier auf ESC kompakt ab!

Welcher der 10 Final-Acts soll Estland in Turin vertreten?

  • Stefan - "Home" (36%, 79 Votes)
  • Anna Sahlene - "Champion" (14%, 31 Votes)
  • Ott Lepland – “Aovalguses” (12%, 26 Votes)
  • Elina Nechayeva – “Remedy” (9%, 20 Votes)
  • Jaagup Tuisk – “Kui vaid” (8%, 17 Votes)
  • Stig Rästa – “Interstellar” (7%, 16 Votes)
  • Elysa - "Fire" (5%, 10 Votes)
  • Andrei Zevakin feat. Grete Paia – “Mis nüüd saab” (3%, 7 Votes)
  • Black Velvet – “Sandra” (3%, 6 Votes)
  • Minimal Wind & Elisabeth Tiffany – “What To Make Of This” (2%, 5 Votes)

Total Voters: 217

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14 Kommentare

  1. Mit Estland bin ich total unzufrieden mit dem Ausgang …aber die haben meistens keinen guten Riecher ..Wie kann man Victor Crone oder Kreisraaadio auswählen ?

  2. Stefan, Stig oder Elysa wären gut. Anna Sahlenes „Walk on Wonder“ bräuchte ich jetzt nicht, genauso wenig wie das erneute Rendezvous mit der Opernsängerin aus 2018 (man möge mir verzeihen, dass ich in der App jetzt ihren Namen nicht in den Kommentar kopiert habe). Black Velvet müsste mir theoretisch gefallen, finde ich aber so schlecht, wie viele letztes Jahr Fyr og Flame zu dem Zeitpunkt fanden

  3. Bedauerlich das Evelin Samuel, Púr Múdd & Shira nicht weiter gekommen sind.

    Ich persönlich würde mich über einen Sieg von Elysa (die wir hoffentlich noch Live sehen werden) oder der wunderbaren Anna Shalene freuen.
    Aber Stefan ist auch nicht schlecht. Dies Esten stehen ja auf so countrylastige Liedchen.

  4. Stefan oder Jaagup, bitte! Darüber würde ich mich sehr freuen. Und das Finale wird mit Publikum stattfinden, alles andere wäre die Enttäuschung des Jahres. Mal sehen, wie es dann aussieht…
    Schade um Maian und Evelin, beide hatten echt gute Lieder. Wie und warum ELYSA genau im Finale ist, werde ich aber vermutlich nie verstehen…

  5. meine SCC top 10 liste ist schon lange voll…
    dieses meisterwerk passt da schon gar nicht mehr mit rein – 2021 war deutlich einfacher zu handhaben.
    @spielleiter – laß dir mal was einfallen.😇
    das die esten dieses werk noch nicht einmal in ihr finale lassen,macht mich wirklich sehr,sehr traurig.😭
    speziell die jury hat hier komplett versagt!

  6. Von „Waterfall“ bin ich schon ein bißchen enttäuscht. Evelin Samuel hatte mMn schon schönere Songs (Ihr ESC-Beitrag 1999 und auch ihr Song von der estnischen VE 2000).

  7. Damit ist mir Estland relativ egal, solange es nicht der Schwedentrash wird (also Elysa und Sahlene).

    Die beste Option für mich wäre Jaagup Tuisk, Stig oder Zevakin feat. Grete

  8. Inzwischen bin ich auch Team Stefan. Live war das top und der Song würde definitiv auffallen in Turin.

    Go Hope for Gold !

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