
Nachbarschaftstreffen in Österreich 2026? Nach über einem Jahrzehnt der Abstinenz vom Eurovision Song Contest denkt die Slowakei zumindest über eine Rückkehr zum Wettbewerb nach.
Die Slowakei ist bisher eher selten beim ESC vertreten gewesen. Das Land nahm bislang sieben Mal am Eurovision Song Contest teil – 1994, 1996, 1998 sowie in den Jahren 2009 bis 2012. Den besten Platz erzielte Marcel Palonder 1996 mit seiner Ballade „Kým Nás Máš“ („Während du uns hast“), die den 18. Rang erreichte. Nach dem Jahr 1998 zog sich das Land erstmal für über ein Jahrzehnt zurück.
Ein erneuter Anlauf erfolgte zwischen 2009 und 2012, jedoch ohne großen Erfolg: In keinem dieser vier Jahre gelang der Slowakei der Einzug ins große Finale, obwohl der Beitrag aus dem Jahr 2010, „Horehronie“ von Kristina (Aufmacherbild), in Fankreisen beliebt war und ist. Letzter Vertreter war 2012 der Rock-Sänger Max Jason Mai beim ESC in Baku.
Nun gibt es Neuigkeiten aus der Slowakei. Laut dem polnischen ESC-Medium ESC Spot, das regelmäßig bei Rundfunkanstalten nachfragt, denkt die Slowakei aktuell über eine mögliche Rückkehr zum ESC nach – allerdings mit sehr vorsichtigen Worten: Man würde eine Rückkehr zumindest nicht ausschließen und plane die Neubewertung einer slowakischen Teilnahme an internationalen Projekten insgesamt. Als Gründe für die Nicht-Teilnahme in den letzten Jahren werden die hohen Kosten genannt.
In der E-Mail an ESC-Spot äußerte sich der neue öffentlich-rechtliche Sender STVR (Slowakischer Rundfunk und Fernsehen) in Person von Filip Púchovský, PR-Manager der Abteilung für Marketing und Kommunikation bei STVR, wie folgt:
„Die Teilnahme der Slowakei am Eurovision Song Contest war in der Vergangenheit Gegenstand mehrerer interner Analysen. Es zeigt sich seit Langem, dass die Kosten für eine vollwertige Teilnahme – einschließlich Lizenzgebühren, Produktion und Logistik – in keinem Verhältnis zu den Erträgen oder dem gesamtgesellschaftlichen Effekt stehen.
Für STVR als öffentlich-rechtliche Institution ist es wichtig, Mittel vorrangig in Eigenproduktionen, Dramen, Nachrichtenformate und die Förderung junger Talente auf der heimischen Bühne zu investieren. Die Slowakei ist ein kleines Land mit einem begrenzten Medienmarkt und öffentlichem Haushalt.
Einige Länder vergleichbarer Größe nehmen zwar am ESC teil, jedoch oft in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor oder mit Unterstützung von Sponsoren – ein Finanzierungsmodell, das die Slowakei bislang nicht genutzt hat.
Mit dem Amtsantritt des neu gewählten STVR-Managements planen wir, die Teilnahme der Slowakei an internationalen Projekten – darunter auch Eurovision – neu zu bewerten. Eine Rückkehr ist nicht ausgeschlossen, sofern die finanziellen und inhaltlichen Rahmenbedingungen stimmen.“
Dass die Entscheidung über eine ESC-Rückkehr nicht nur eine kulturelle und finanzielle, sondern eventuell auch eine politische Dimension hat, zeigt ein Blick auf die aktuelle Medienlage in der Slowakei. Seit den Parlamentswahlen 2023 ist der nationalpopulistische Premierminister Robert Fico wieder an der Macht – und mit ihm kam ein Rückschritt in Sachen Pressefreiheit. 2024 wurde der öffentlich-rechtliche Rundfunk RTVS abgeschafft und durch die neue Anstalt STVR ersetzt, deren Führung und inhaltliche Ausrichtung die Regierung aktiv beeinflussen möchte. Zudem hat die Regierung den Zugang zu öffentlichen Informationen eingeschränkt und angekündigt, weitere medienkritische Gesetze zu erlassen. Reporter ohne Grenzen setzt die Slowakei auf Platz 38 von 180 in der Rangliste der Pressefreiheit. Zum Vergleich: Die Schweiz steht auf Platz 9, Deutschland auf Platz 11 und Österreich auf Platz 22.
Ein Comeback der Slowakei beim Eurovision Song Contest 2026 ist derzeit nicht sicher, aber auch nicht ausgeschlossen. Die Verantwortlichen beim neuen Rundfunk STVR zeigen sich offen – vorausgesetzt, es gibt eine tragfähige finanzielle Grundlage und den politischen Willen, Gelder für derartige Vorhaben einzusetzen.
Wünscht Du Dir eine Rückkehr der Slowakei zum ESC? Für wie wahrscheinlich hältst Du eine erneute Teilnahme? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
Entdecke mehr von ESC kompakt
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.



Jaaa, bitte! <3
Na ja, da ist aber sehr viel im Konjunktiv formuliert.
Ich glaube jedenfalls nicht dass wir das Land so schnell wieder auf der ESC-Bühne sehen werden. Neben der schlechten Bilanz war das Interesse da auch zu Zeiten wo sie mitgemacht haben nicht besonders groß.
Ich würde mich über die Rückkehr der Slowakei zum ESC freuen.
Wieso?
Wieso nicht?
Same procedure as every year. Hatten wir das Thema nicht letztens schon? Fico will, dass das Land wie Ungarn wird und den EBU Sender schließen. Der ESC war auch nie populär in der Slowakei, vermutlich ist er den meisten Menschen dort völlig unbekannt.
So langsam habe ich das Gefühl dass Länder wie Monaco und vielleicht auch die Slowakei die Rolle der Türkei übernehmen. Irgendwo sagt eine (meistens weniger vertrauenswürdige) Quelle dass Interesse an einer Rückkehr gäbe und vielleicht sogar Gespräche erfolgt sind, bis dann später eine offene Absage folgt oder das Land nicht auf der Teilnehmerliste zu finden ist.
Monaco sehe ich auch als recht illusorisch an. Sie haben sicher das Geld, aber was sollte die Teilnahme? Sie müssten sicher wie in der Vergangenheit Künstler aus Frankreich importieren. Monaco ist nicht wie San Marino oder Andorra, es ist eine von reichen Auslǎndern bewohnte Stadt. Ich bezweifele, dass es da eine lokale Musikszene gibt, die gehen schnell nebenan nach Nizza.
Monaco ist verzichtbar, aber natürlich in keinster Weise mit der Slowakei vergleichbar.
Finde ich nicht, Monaco gehörte einige Jahre zur ESC-Familie und hat den ESC vor 54 Jahren gewonnen.
Genau, mit einer französischen Sängerin.
Ist doch super! Celine Dion ist einer der größten Erfolge und das beste Beispiel.
Bloß dann können wir ja auch Taylor Swift einfliegen, hat glaub ich irgendwelche deutschen Vorfahren.
Für mich klingt das wie ein freundliches Nein.
Philipp Hansa könnte möglicherweise ESC-Moderator beim ESC 2026 in hoffentlich Graz werden. 😀
Ich selbst denke darüber nach mich für die nächste Staffel bei „The Voice Of Germany“ zu bewerben, um eine Art Promi-Bonus zu bekommen, damit ich mich unmittelbar danach beim SWR für den deutschen Vorentscheid 2026 bewerben könnte. 😉
😂🤭😂
Ich finde, wer vom SCC Radio mit dem prestigeträchtigen Goldenen Blinden Huhn ausgezeichnet wurde, sollte vom SWR so oder so eine Wildcard erhalten!
Hast du einmal über die Kassandra-Show nachgedacht? Du machst für das Publikum lustige Prognosen, die niemals eintreffen. Könnte unterhaltsam sein 😉
Philipp Hansa wird nächstes Jahr in Graz ESC-Moderator. Diese Prognose steht. 😀
Ich hoffe zudem auf Alice Tumler.
Ah, habe jetzt gerade mit meinen Wurstfingern versehentlich den Kommentar geflagt, statt zu antworten. Bitte ignorieren, liebe Blogger. Sorry!
Nun zur Antwort: Gibt’s eigentlich schon ’ne Prognose von Netta?
Wer ist das
Die Gewinnerin des ESC von 2018.
Würde mir eine Rückkehr von der Slowakei wünschen. Horehronie ist einer meiner ESC Lieblinge.
Mag ich auch. Hätte auf jeden Fall einen Platz im Finale verdient gehabt
Klar wünsche ich mir eine Rückkehr der Slowakei. Das gleiche gilt auch für alle anderen Länder, die in der Vergangenheit teilgenommen haben.
Wie wahrscheinlich das ist kann ich nicht beurteilen.
Natürlich wünsche ich mir die Slowakei (und auch alle anderen Staaten) zurück beim ESC, ideal wären 20er Halbfinals.
Aber rechtspopulistische Regierungen sind ja eher dafür bekannt ihr Land aus dem ESC rauszunehmen.
Eine Rückkehr der Slowakei zum Eurovision Song Contest ist unter
den derzeitigen dortigen Rahmenbedingungen nicht realistisch. 🇸🇰
Übrigens zählte das Land zu den sieben Aspiranten, die 1993 in Ljubljana an der Qualifikation für Millstreet teilnahmen (mit „Amnestia na neveru“ von Elán) – und führte vor der letzten Punktevergabe, derjenigen der eigenen Jury, die es dann fatalerweise tatsächlich schaffte, noch drei andere Länder am eigenen Beitrag vorbei und damit nach Millstreet zu werten … Der Slowakei blieb ein extrem unglücklicher vierter Platz.
Die Kosten könnten im Rahmen bleiben, wenn die Delegation bei einem Wiener ESC in Bratislava (Hauptstadt) wohnt, wo wahrscheinlich eh viele privat wohnen. Da ist man schnell in Wien
Ich war schon überrascht von diesem Statement, das ist definitiv ein anderer Ton als in den letzten Jahren. Gerade von der erwähnten neuen Führung des Senders, die ja in erster Linie die kritische Berichterstattung gegenüber der Regierung beenden soll, hätte ich das nicht erwartet. Besonders konkret klingt das allerdings auch nicht, von daher würde ich jetzt nicht allzu viel erwarten.
Freuen würde ich mich über eine slowakische Teilnahme natürlich; je mehr Länder, desto besser.
Meiner Meinung nach könnte die Slowakei schon wieder „startklar“ sein. Ich denk bloß, die haben keinen Bock auf ESC.
off Topic – TV Tipp.
Luca Hänni spielt heute abend auf RTL um 100.000€ bei Eltons 12.
https://esc-kompakt.de/stefan-raab-nach-platz-15-fuer-abor-tynna-ich-uebernehme-die-verantwortung-fuer-das-ergebnis-beim-esc-finale/
Der übliche böse Scherz in der Saison-Flaute. Wer will schon ein homophobes und Trump/Orban-begeistertes Land beim ESC?!
Das gesamte Land ist homophob? So so…
Bitte vorsichtig, ehe man eine gesamte Bevölkerung denunziert
Ich nicht !
Ich. Denn nur so kann vielleicht ein Umdenken in diesen Ländern entstehen und wir müssen uns eh klarmachen, dass auch im ach so offenen Westeuropa der Rechtsruck stattfindet.
Und den bekämpft man nicht durch Ausschluss. Der treibt die Länder nur in Putins Intervision… und will das jemand?
Haben die Olympischen Spiele in China zu einem Umdenken geführt?? Oder der ESC in Russland??
In Russland sicher. Das ist doch jetzt ein tolles Land. Hab ich in den Kommentaren gelesen.
Diese Argumentation dass nur dadurch etwas besser wird ist halt sehr naiv bzw. ne klassische Milchmädchenrechnung.
Stimmen die Gerüchte aus San Marino das sie nächstes Jahr nicht mitmachen wollen?
Diese Gerüchte stimmen jedes Jahr aufs Neue nicht.
Als ich das Aufmacherbild gesehen habe, habe ich gleich sowas vermutet und mich tierisch gefreut. Auf die Rückkehr warten ich besonders am meisten. (Alle anderen Rückkehrer sind/wären natürlich auch toll)
Klar wäre eine Rückkehr schön, aber bei der Slowakei siedle ich die Wahrscheinlichkeit irgendwo im einstelligen Prozentbereich an.
Mehr Hoffnungen habe ich da dann doch bei Moldawien, Nordmazedonien, Rumänien und Bosnien-Herzegowina.
Hm, der dortige Fernsehsender ist unter Kontrolle der Fico-Regierung. Diese steht nicht für die Werte des ESC. Wäre keine so gute Idee….
Es ist erschreckend, daß die Smer-.Partei immer noch Mitglied der Sozialistischen Internationale und damit die politische Schwester von SPD, Labour, Parti Socialiste und PSOE ist…. Da gibt es keinerlei Gemeinsamkeiten außer des Namens…
Besonders in Osteuropa nennen sich einige Parteien „sozialdemoraktisch“ oder „sozialistisch“ obwohl sie eigentlich nur rot lackierte Nationalisten sind. Die PSD in Rumänien ist habe ich gelesen auch so ähnlich.
Hat die SPD die Sozialistische Internationale nicht schon vor Jahren verlassen bzw. die Mitgliederschaft ruhen lassen?? Weil eben einige fragwürdige Parteien aus Asien und Afrika dort immer noch Mitglied sind??
Das Parteienspektrum scheint da oft wesentlich weiter rechts zu liegen als bei uns. Wir ordnen alles in klassisch links rechts ein aber wie Du weißt haben wir in Polen zB die CDU (Tusk) gegen die AgD (PiS). Ist bei uns im Osten durchaus ähnlich, südlich von Berlin spielt die SPD keine Rolle.
Man merkt dass „links“ bzw „liberal“ nicht überall das gleiche bedeuten. Ist in Südkorea ähnlich, der neue Präsident gehört dort der Demokratischen Partei Koreas an die in deutschen Medien oft als „links“ oder „linksliberal“ betitelt wird. Besonders in gesellschaftspolitischen Themen ist die Partei aber doch sehr konservativ, so sind einige Politiker schon mit homohoben oder antifeministischen Tönen aufgefallen. Gerade der konservative Flügel hat eine große Nähe zu protestantischen Freikirchen die in Südkorea einen großen Einfluss auf die Politik haben.
USA ha auch. Biden/Harris/Hillary waren ja praktisch Merkel plus Schwulenehe. Und Starmer in UK hat aus Labour Tory Light gemacht. Auch Israel hat de facto keine funktionale Linke Partei. Keine Ahnung, warum das überall nach rechts geht. Migration ist eine Sache aber auch Homo- und Transphobie breiten sich immer mehr aus. Sieht man sogar im einigen Kommentaren hier.
Minus Freikirche wäre das eher die Wagenknecht-Linie…. Wäre für mich alles komplett unwählbar.
Ich kann dir später einen Link zeigen.
So, hier bitte. Was man da liest ist schon „interessant“ um es nett auszudrücken.
https://en.wikipedia.org/wiki/Democratic_Party_(South_Korea,_2015)#Social_policies
Nicht ganz… In Brandenburg führt die SPD seit 1990 die Landesregierung an…
Wobei BB natürlich von Berlin zehrt. Und immer starke MPs hatte. Das ist im Osten ja sowieso ausgeprägt, ditto in MVP und S-A. Ich hab keine Ahnung, wer in Thüringen MP ist. In Sachsen ist es ja die russische Marionette.
In Thüringen ist Mario Voigt (CDU) MP von Sahras Gnaden…
Nie gehört. Die MPs haben allgemein deutlich weniger Profil. Früher waren alles potenzielle Kanzler. Heute ist der einzige der Allgemeinheit bekannte der grässliche Söder.
Vor allem Uwe Barschel und Lothar Späth.
Ich glaube wenn Uwe Barschel sich nicht das geleistet hätte, was er sich geleistet hat, dann wäre Helmuth Kohl trotz deutscher Wiedervereinigung im Jahr 1990 von seiner Partei mehr oder weniger zum Rücktritt gezwungen und Uwe Barschel Bundeskanzler geworden.
Ob das nun gut oder schlecht ist, ist schwierig zu beurteilen.
Koch, Klose, Wulff.
Barschel wäre nicht vermittelbar gewesen. Der war in SH zunehmend unbeliebt, darum kam es ja überhaupt zu Waterkantgate. Engholm hätte Kanzler sein können. Drolligerweise hat SH mit D Günther und Joe heute zwei potenzielle Kanzler.
Ich glaube wenn Engholm nicht über – ich nenne es mal die – „Unschuldslamm-Affaire“ gestolpert wäre, als welches er sich im Waterkantgate-Skandal verkauft hat, dann wäre in der SPD ab dem Jahr 1996 ein rigoroser Machtkampf zwischen Gerhard Schröder und Björn Engholm entstanden.
Mit Björn Engholm hätte es Gerhard Schröder nicht so leicht gehabt im Jahr 1997 Kanzlerkandidat der SPD zu werden wie mit Oscar Lafontaine.
Ich war ganz früher großer Engholm-Fan….
Das bin ich im Grunde genommen heute noch. 😀
Engholm, Heide Simonis und Klaus von Dohnanyi sind für mich aus der Zeit Ende 80er bis Ende 90er die besten SPD-Politiker (m/w/d).
von Dohnanyi war mir zu konservativ für einen Sozi.
Ich war ganz klar Team Oscar, besonders was die Sozialpolitik angeht. Daß er in Sachen Einwanderung schon immer populistisch drauf war (in diesem Feld rechts von Schröder angesiedelt), hatte ich damals noch nicht auf dem Schirm.
Serhr geprägt hat mich zudem die bayerische SPD-Chefin und spätere Familienministerin Renate Schmidt (hatte damals immerhin noch fast 30 Prozent geholt)
Er hatte halt die Schmidt-Aura, da wurden einige Wünsche drauf projeziert. Ich mochte Klose (wir hatten damals Stoltenberg würg).
Wobei sich Simonis mit „was wird aus mir“ zur Witzfigur machte. Und Stegner darf trotzdem noch weitermachen und versucht mit Deppenich die Außenpolitik zu sabotieren.
Das sie nach dem zweiten Wahlgang ohne Mehrheit nicht die Reißleine gezogen hat war ein großer Fehler, genau wie ihre Auftritte bei „Let´s Dance“ für die sie den Spitznamen „Hoppel-Heide“ bekommen hat.
Ja, das war etwas unglücklich.
Aber Simonis hat in ihrer Amtszeit als Ministerpräsidentin Wirtschaft und Ökologie miteinander verbunden und ein Windrad nach dem anderen in SH bauen lassen.
Dies hat sie mit ihrem Landeshaushalt finanziell unterstützt – angefangen Mitte der 90er Jahre – also zu einer Zeit, als der Bau von Windräder noch nicht vom Bundeshalt finanziell unterstützt wurde.
Das ist ja auch der Grund warum SH am Ende der Amtszeit von Heide Simonis mehr oder weniger bankrott war.
Als dann im Jahr 2005 unter der Bundeskanzlerin Merkel der Bau von Windräder aus dem Bundeshaushalt unterstützt wurde, haben alle Nachfolger von Simonis dann profitiert.
Ich finde als studierte Volkswirtin hat Heide Simonis sehr weitsichtig gehandelt. Das hat auch Daniel Günther in seiner Trauerrede bei Heide Simonis eingeräumt, als diese verstarb.
Engholm hatte diese Schmidt-Aura, die Mischung aus intellektuell und nahbar mit einem leichten Touch aristokratisch. Meine Mutter war ganz verknallt in ihn. Ist bei Politikern ja eher selten, bei mir ist Zelenskyy da echt der erste.
Also wenn man mal meine Schwärmerei für Pedro Sanchez absieht, war ich auch noch nie in einen Politiker emotional verschossen.
Vielleicht noch Christian Kern (SPÖ) ehemaliger Bundeskanzler von Österreich und Amtsvorgänger von Sebastian Kurz.
Aber das war’s dann auch bei mir.
Sanchez sieht super aus, wirkt aber sehr kontrolliert (und ist auch zu groß für meinen Geschmack). In Zelenskyy wär ich auch verschossen, wenn er aussehen würde wie Trump, er ist einzigartig. Ich habe auch trotz allem immer noch eine Faszination für Macron, er ist wie ein Bond-Bösewicht.
Was findest du denn an Zelenskyy so attraktiv?? Würde mich nur mal interessieren. 🙂
Klassischer Otter, fit, guter Bart, guter Style. Ist genau der Typ, den ich in ner Bar ansprechen würde.
Lautet dein Anmachspruch auch, ob er sich nicht entschuldigen möge?
Mein Anmachspruch ist meistens „Echt guter Bart, Bro.“ klappt immer.
Hätte dann aber eher auf „Mit welcher Emulsion pflegst du deinen Bart?“ getippt!
Das ist das Folo. Und es ist natürlich „Zeugs“, nicht „Emulsion“.
.. aber Emulsion lässt mehr Möglichkeiten offen!
Mehr als (Gleit-) Zeugs? Gibt’s eigentlich auch Gleitemulsionen?
Ich kann darauf nicht antworten, ohne eine Blogsperre zu riskieren!
Solange du nicht Mü**er schreibst. 😀
Olivenöl und Palmin Soft kriegst eh im Supermarkt.
In der Hobbythek hat man den Leuten früher Eigenherstellung beigebracht und das zu nutzen, was vorhanden ist!
Kein Witz ich hatte ne zeitlang nen Fbuddy wo wir alles mögliche probierten und man hat im Supermarkt schnell gelernt, nix nit Salz (brennt) oder Zucker (klebt) zu nehmen.
Ich muss mich leider wiederholen: Ich kann darauf nicht … 😉
Du hast ja eigentlich zwei Klassiker genannt, es gibt im Web dazu nun wirklich tolle Anleitungen! Und Franny hat ja auch einen Tipp gepostet! Notfalls gibt’s dafür auch einen Club im Datingportal. 😉
Btw.: War heute an der Küste am Strand (da wo die Holzhütten stehen).
Öhöhöhö…
Nice!
Das weiß man(n) doch auch so. 😀
Man weiß halt nicht, wo überall Salz drin ist.
Lol, an Jean Pütz habe ich jetzt bestimmt 20 Jahre nicht mehr gedacht. Also kurz nach unserer Geburt.
Jetzt machst du meinen bro ganz rallig, wegen Bart und so …
Natur oder Chemie? 😛
Hauptsache biologisch abbaubar! 🙂
Zweckgerechte Verwendung! Die Szene war im Kino ein echter Brüller! 👍
Ich hatte tatsächlich noch nie einen Anmachspruch. Falsch verstandene Autarkie.
Ich bin da sehr amerikanisch geprägt, man macht immer Konplimente, egal in welcher Situation.
Guter Bart ist natürlich gerade bei Jungs aus Nahost ein Selbstgänger, weil die das auch auf „Maskulinität“ einzahlt.
Käme bei mir bestimmt schräg, wenn ich ’nen Kerl auf eine gewisse Griffigkeit anspreche. 😀
Ah ja. Zugegebenermaßen trägt er immer Oberteile wo der Bizeps besonders kräftig wirkt.
Ich s ist immer ganz witzig, dass Leute meinen, er trägt Uniform. Seine Klamotten sind immer enger geschnitten, würde bei der Truppe nie funktionieren. Er hat tatsächlich eher nen gay bartender Look. Sein Stylist ist sehr clever.
Joa, kann da nicht so mitreden, hatte noch nicht mit vielen Barkeepern zu tun und nach deren sexuellen Vorlieben habe ich die nicht gefragt. 😅
Die sind in gay Bars immer 100 pro klar.
Ich war in meinem Leben bisher nur in einer Gaybar, bei meinen beiden Urlauben auf Lanzarote.
Ist heute weniger so aber das war echt meine schwule Sozialisierung. Ich hatte dann ja auch ne Zeit als Barkeeper in der Szene gearbeitet.
War aber durchaus ganz cool, da war an jedem Tag (Montag war geschlossen) ein anderes Thema. Ich war an einem Abend wo der Dresscode „Underwear“ war, also lief ich da mit Unterwäsche rum.
Joa, was da noch passiert ist schreibe ich mal lieber nicht. Was auf Lanzarote passiert bleibt auf Lanzarote. 😜
Ist immer ganz schlau Programm zu haben, dann kriegst auch auch an langsamen Tagen Leute rein. In Dallas hatten wir je 1x Film/Showtunes, Drag Show, Karaoke, Strip Wettbewerb (konnte man 100 gewonnen), Sonntags Stipper. Bartender hatten einmal die Woche Underwear, Sportswear, Clubwear als „Uniform“. Dazu dann noch was besonderes zu CSD, Feiertagen, echt cool.
Einmal war sogar n**ckt als Thema, habe mich da nicht lumpen lassen. Aber leider war das der Abend wo fast nichts los war. 😅
Zu solchen Dingern geht nie jemand, weil es zu verzweifelt und notgeil ist. Ist auch unsexy.
Am Underwear-Abend ging es aber ab, das sag ich dir, besonders im Darkroom. 😅
Underwear ist auch anders, weil Du da die Verpackung hast. Nackt sieht meistens nicht so dolle aus, wenn die Typen nicht hart sind. Ich bin auch kein Darkroom-Typ, weil ich keine Quickies mag, Darm geht mir Grindr auch am AR… vorbei.
Och, ich schon. Soll ich dir ein Bild schicken?? Vielleicht mit Zelenskyy-Maske?? 😜
Ich war auch mal Gastmitglied in der PSOE…
Schmidt hat leider im Bezug auf Einwanderung Sachen gesagt die heute gerne von den Faschos wiedergegeben werden, und im Bezug auf China und andere Autokratien war er finde ich nur wenig besser als Russen-Gerd.
Ich hab nicht die geringste Ahnung, was er zu Migration gesagt hat, war damals kein Thema. Auch keine Ahnung mit China, aber die werden ja auch heute noch hofiert.
Man muss auch bedenken, wann Leute aufgewachsen sind. Mein Vater war zB ziemlich links und pro-Immigration aber bezeichnete zT – da noch im Empire aufgewachsen – Schwarze, Inder und Pakis als „Wogs“. In 20 Jahren halten uns beide viele Leute ev für reaktionär wegen unserer Ansicht zu „non-binär gelesenen Persönlichkeiten“.
Google einfach mal „Helmut Schmidt Zuwanderung“, dann verstehst du was ich meine.
Ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal, was irgendjemand, der vor über 40 Jahren Kanzler war, zu irgendwelchen damals irrelevanten Themen dachte. Zumal die Alternativen Kohl und Strauss waren. Bei Adenauer oder Churchill würde man sich sicher mit Grauen abwenden.
Trotzdem hat er Dinge gesagt die heutzutage eher bei den Faschos Gang und Gebe sind.
Kann sein, aber war ne andere Zeit, ändert sich. Du hattest wahrscheinlich einige Kommunisten und Fanatische Katholiken unter Deinen. Ich hab ein Buch (Rosenberg), wo mein Großonkel meinem Opa reingeschrieben hatte „Schon damals – der Traum das Reich!“ würden die das heute noch machen? Sicher nicht. Man kann die damalige Zeit nicht mit der heutigen vergleichen. Weiß man, wie man damals – und es gab kein BBC oder Internet – gehandelt hätte? Ich sag immer ich wär im 3. Reich im Widerstand oder Goebbels Nr 2 gewesen.
Unter meinen was??
Vorfahren.
Wieso benutzt Du eigentlich immer 2 Fragezeichen. Ich weiß ist nicht so gemeint aber kommt leicht Aggro rüber.
Habe ich mir irgendwann einfach angewöhnt. Mache ich auch bei WhatsApp. 😅
Kann bezüglich meiner Vorfahren kaum was sagen, besonders auf väterlicher Seite ist nur wenig bekannt was über meine Großeltern hinausgeht.
Würden Leute eh nichts zu sagen. Hier hat – bis ich dann einige linke Lehrer in der Oberstufe hatte / nie jemand über das 3. Reich geredet.
Joa, da merkt man glaube ich den Generationenunterschied. Bei mir wurde das schon sehr thematisiert im Unterreich.
Bezüglich Vorfahren: Ich weiß nur dass einer Ugroßvater väterlicherseits von mir in der kaiserlichen Armee von Österreich-Ungarn gedient hat, die Gegend aus der die Familie meines Vaters kommt hat da früher dazugehört. Ach ja, und ein Ugroßvater mütterlicherseits (Vater meiner Großmutter) wurde von den N**is bis nach Berlin mitgeschleppt weil er sich mit Technik ausgekannt hat und dann von den Russen zurück nach Oberschlesien gebracht wo seine Frau hochschwanger war. Die Frau war übrigens nicht meine Urgroßmutter, er war zweimal verheiratet und seine erste Frau war die Mutter meiner Oma mütterlicherseits, die ist sehr früh gestorben mit 30.
Oh im Unterricht wurde es zT fast schon manisch diskutiert, ob in Geschichte oder Deutsch. Bis auf 1 Jahr, wo wir die verhasste DDR-Elke als Deutschlehrerin hatten. Aber im Dorf oder unter Verwandten hat nie jemand drüber geredet, der zu der Zeit schon lebte. Die Flüchtlinge auch nicht, man erkannte die am Akzent. Die Männer waren halt alle in der Wehrmacht wusste man, die Frauen zT im Landdienst. Väterlicherseits waren meine ich alle in der Royal Navy, da wurde natürlich mehr drüber geredet.
Da kann ich dir leider nichts zu sagen, „falsche“ Generation und da meine Familie ja aus Polen kommt können die dazu nicht wirklich was beitragen. 😅
Geht es dir denn sonst gut?? Mein Urlaub neigt sich leider dem Ende zu.
Bei Euch wären das eh andere Themen wie Kommunismus oder radikalen Katholizismus. Das ganze Thema wurde mir erst bewusst, als ich in Südstaaten lebte und man sich fragte, was die älteren Leute 30-40 Jahre vorher gemacht hatten.
Hier sprach man halt nicht drüber. Ich hab auch nie drüber nachgedacht, dass Grundschule, Schwimmbad und Sportplatz an der Judenstr lagen. Irgendwann in den 90er fand dann eine alte Lehrerin von mir raus, dass das nicht nur die die Straße war, wo die Juden Mitte des 19. Jahrhunderts siedelten, sondern dass die dann in den 1940ern einer nach dem anderen verschwanden. Der letzte erhängte sich dann auf dem Dachboden.
Geht es dir gut??Die Frage hast wohl übersehen. 😅
Also so radikal war der polnische Katholizismus zur damaligen Zeit nicht, eigentlich sogar im Vergleich zu heute fast liberal.
Du darfst auch nicht vergessen dass die Kirche in Polen über lange Zeit quasi eine Art „Zufluchtsort“ war wo die Polen halt eben Polen sein konnten. Für gut 200 Jahre war das Land auf keiner Landkarte zu finden da es zwischen Deutschem Reich, Österreich-Ungarn und dem russischen Zarenreich aufgeteilt war. Und dieses Ding mit der nationalen Identität hängt halt irgendwie noch bei vielen Polen drinnen, vor allem in der älteren Generation.
Ups ja, mir geht’s gut, danke! Heute Shorts Tag und ich Sitz gerade noch draußen. Du?
Kann ich nachvollziehen mit der nationalen Identität, es ist glaube ich kaum ein Land so auf der Karte hin-und hergeschoben worden. ABER einige hatten ja Glück, weil sie zu Russland gehörten!
Na ja, Russland und Glück in einem Satz ist auch gewagt.
Ach ja, zur Wahl in Polen. Meine Mutter hat mir ihrer Schulfreundin in Gliwice telefoniert. Die Stimmung ist da richtig mies gewesen nach der Stichwahl, besonders im Fechtverein wo die Freundin mit ihrem Mann ist. Alle waren schlecht gelaunt dort (außer einem jüngeren Herren der wohl PiS wählt) und ein älteres Vereinsmitglied ist da so ausgerastet wegen der Wahl und meinte: „Polen ist verloren!! So viele Idioten und Gehirngewaschene!!“
Gut, man muss sagen dass in dem Verein viele Ärzte, Akademiker und so sind, also eher liberaleres Klientel. Aber zeigt halt dass das Land gespalten ist.
Ich war sehr erleichtert, dass Tusk die Vertrauensfrage gewonnen hatte. Super-Olaf und Macron sind damit ja krachend gescheitert.
Polen hat glaube ich Pech, dass viele der schlauen jüngeren Leute ausgewandert sind. Bei den Margen bei den Wahlen macht das schon nen Unterschied. Ist interessant, wie sich das Image geändert hat. Ich glaub hier denkt kaum noch jemand, dass Polen Immigranten sind, ist wie mit Italienern, Griechen und Portugiesen. Früher benutzten Leute ja den negativen Begriff „polnische Wirtschaft, sagt auch keiner mehr.
Die Polen sind obwohl sie eine der größten Einwanderergruppen in Deutschland sind irgendwie „unsichtbar“, also in dem Sinne dass sie kaum wirklich auffallen.
Engholms Rücktritt war für mich das erste politische Trauma meines Lebens.
Kohls Wahl bei mir.
Erinnerst du dich noch an Jenningers Rede?
Musste ich tatsächlich nachschlagen, da hatte ich gerade angefangen in USA zu studieren und man bekam gar nichts mit, es sei denn man konnte sich in der Uni-Bibliothek die NYT von vorgestern schnappen.
Koch ? Um Himmels Willen….. So ziemlich das schlimmste Feindbild für mich.
Ja klar, aber er war halt allen bekannt. Bei eurem heutigen weiß ich nicht, ob man ihn Rhein oder Rein schreibt. HB, RP und wie erwähnt Th keine Ahnung. Wenn ich das schon sag. Man hört von ihnen wenn sie gewählt werden und dann nichts mehr.
Die meisten meiner Freunde kennen den eigenen MP bzw Regierenden Bürgermeister und Söder, das isses.
Wie dem Fluss.
Er heißt Boris Rhein
Besser, ihn nicht zu kennen.
Für mich auch, lass uns Kanther nicht vergessen. 😬
Wallmann.
Den kenne ich seit 1994, als er zum ersten Mal in Nürnberg für den Landtag kandidiert hat. Er war mir schon immer suspekt (im gleichen Jahr wurde ich SPD-Mitglied….)
Man sieht’s bei einigen Leuten sofort, immer an den Augen. Bei Merz und Wagenknecht (hoffentlich jetzt endlich weg) sind die eiskalt.
Und selbst mit Sahras Gnaden hat Mario Voigt noch keine Mehrheit im Thüringer Landtag.
Ja, Du hast Recht. Die SPD hat die SI verlassen…
Moldau halte ich für ziemlich realistisch. Dieses Jahr hätte das Land mit „Semafoare“ einen sehr starken Beitrag gehabt. Leider kam es bekanntlich zum Rückzug.
Im letztgenannten Land befinde ich mich gerade, angesichts der Fülle von Problemen rangiert der ESC auf der Prioritätenliste bestimmt weit unten.
Wie ist jetzt eigentlich die Lage in Serbien, läuft noch was mit den Protesten? Vukic war diese Woche interessanterweise ja – im Rahmen des SE Europe Ukraine Gipfels – in Odessa und hatte ein 1-in-1 mit Zelenskyy.
Wird wahrscheinlich genauso scheitern, wie die zuvor. Ach, ich bin gerade echt pessimistisch, was die Politik angeht. 🫤
Gottseidank kann man sich ja nachher an tRump‘s Geburtstagsparade erfreuen. Ich hoffe, es gibt Gewitter und Platzregen.
Ob er es nach den Morden in Minnesota immer noch wagen würde….
Befürchte ja echt, dass es nicht mehr lange dauert, bis Serbien da wirklich einen Krieg lostritt.
Leider eine recht klare Linie von Princip bis heute.
Gerade auch dieses blöd betitelte, aber sehr gute Video zum russischen Imperialismus gesehen. Gibt leider Länder, denen das irgendwie in der DNA zu liegen scheint. Deutschland muss man da schlimmerweise zu zählen.
https://youtu.be/lWK_euAwrMk?si=PdhHH3cDrpq0fpHz
Danke, muss ich mir später mal angucken.
Wobei sich D ja im Gegensatz zu zB Russland positiv gewandelt hat.
OT: Den Crash des Air India Fluges hat ja nur ein Mann überlebt. Hier eine Erklärung, warum das so war, Kombi aus Sitzplatz und Geschwindigkeit:
https://www.theguardian.com/world/2025/jun/13/miraculous-how-did-passenger-in-seat-11a-vishwash-kumar-ramesh-survive-air-india-crash
Da wirkt der ESC-Beitrag von PARG auf einmal ganz anders…
Aber ja doch wünsche ich mir eine Rückkehr der Slowakei👍
OT
Cyril remixt wasted love
JJ ist zwar in Ö Nr.1 aber dadurch wird der song wohl richtig durchstarten.
Gut gemacht. Hab’s mit gerade auf Youtube angesehen.
Aber die ESC-Version gefällt mir trotzdem besser. 😀
Cyril??? Hilfe. 🫣🫣🫣
Mehr Teilnehmerländer sind eigentlich fast immer schön, allerdings gibt es ja schon Gründe, warum wir seit drei Jahren nicht über die 37-Länder-Hürde gekommen sind. Und ich glaube nicht, dass sich seit letztem Jahr in den meisten Ländern da etwas geändert hat, erst recht nicht so wirklich zum Positiven. Also habe ich auch wenig Hoffnung, dass wir in Österreich Rückkehrer sehen werden. Mit der Ausnahme von Moldau, die schienen ja zumindest nach ihrem Rückzug darum bemüht gewesen zu sein, zum ESC zurückkehren, die Frage ist eben, wie sie jetzt dazustehen.
Wenn alles glatt läuft, könnten wir aber tatsächlich wenn Montenegro bleibt und der Rest der 2025-Länder auch, endlich einmal 38-Teilnehmerländer erhalten, was für sich allein betrachtet schon ein kleiner Sieg wäre. Man muss eben in kleinen Schritten denken.
Ich hoffe aber inständig, dass in Zukunft Länder wie die Slowakei wieder beim ESC mitmachen. Nur jetzt gerade scheint das ziemlich illusorisch.
Ich brauch auch nicht unbedingt 40 Teilnehmer, da sind eh immer viele Horrorsongs dabei. Jedes Jahr hat für mich immer ein quasi unanschaubares Semi (keine Ahnung, warum das bei der Aufteilung immer so zu sein scheint).
Ich bin ganz bei Dir !
Gibt es einen 16-Jahreszyklus für wiederkehrende Waldgeister?
Was für eine Verschwendung war es, die Körper unter diesem Gestrüpp zu verbergen. Gesungen wurde Horehronie auch, aber Schwamm drüber.
Achja, zum Thema: Ich glaub nicht dran.
Vielleicht dachten sie, es handelt sich um eine Anfrage für Intervision?
Bevor immer wieder irgendwelche Ex-ESC-Länder sich in’s Gespräch bringen, bin ich persönlich für einen open Spot, also einen Startplatz, der nicht an bestimmte Sender, Regionalbezüge, etc. gebunden ist.
Da könnte dann auch mal Kanada, Namibia oder eine türkische Rockband (ohne Staatssender) starten.
Nein, bitte keine weiteren „Exoten“ von der anderen Seite der Erde. Mann solte liebder die Länder wieder an Bord holen (vor allem am Balkan) die früher mitgemacht haben und es auch gerne wollen aber momentan nicht können.
Nein, dieses Betteln um Ex-Teilnehmer, denen der ESC keinen Cent wert ist, finde ich oberpeinlich! Und weniger exotisch als San Marino kann gar nichts sein! Also bitte doch: Genau etwas aus einer Ecke mit einem Schuss Unverbrauchtheit!
Ich darf gegen San Remo eh nix sagen. Dieses Jahr haben es zwei Beiträge in meine persönlichen Top 5 geschafft. Sechs weitere in meine Top 70. Von daher gerne nächstes Jahr wieder. 🙂
Selten hatten italienische Heimmusiker(innen) eine so große Chance auf 3 Minuten fame!
Namibia hat tatsächlich eine interessante Musikszene. Die Sender, die NL Schlager spielen, sind eigenartig faszinierend.
Ist aber unrealistisch. Die schon muss schon mehrere Jahre laufen, bis sie sich irgendwo etabliert und das Investment lohnt.
Fiktives Beispiel, weil ich nicht Südafrika nennen wollte. Ich bin da open minded. Vor allem endlich mal Sponsoren aus dem Gold- und Diamantenbiz!
Wenn es in der Slowakei Sponsoren gibt, werden sie teilnehmen allein um sich außenpolitisch gemäßigt zu geben, aber wer sollen diese Sponsoren in der Slowakei sein?
Würde mich schon freuen, wenn wir die Slowakei wieder beim ESC sehen würden, aber bei ihren wenigen Teilnahmen haben sie mich eigentlich nicht richtig überzeugt.
Könnte sich aber ändern, glaube ich aber erst dran, wenn sie sich verbindlich angemeldet haben…
Mehr Länder beim ESC heisst mehr Spaß!!!
Nicht unbedingt….
Mein Lieblingsbeitrag der Slowakei kam 1998 zur Aufführung.
P. S. und OT: Wenn Ihr mal in der Gegend seid, besucht auf jeden Fall den Nationalpark Mljet. 😍
Ich habe mir ein paar Bilder (Luftaufnahmen) angeschaut., dass sieht sehr schön aus.
Wie weit ist dein Projekt „Liveaufnahmen St.Jakobshalle Basel, ESC 2025“?
Es gibt dort ein sehr malerisches Benediktinerkloster im Großen See. Und heute war alles voller Zitronenfalter. So viele Schmetterling wie heute habe ich in Deutschland in den letzten 40 Jahren nicht gesehen.
Schmetterlinge sind leider selten geworden. Dafür scheint es ein Mücken Jahr zu werden. Zumindest gab es bei dem einen See, wo ich Camping mache (ist aber nicht die Malge) Mücken, die anderen Jahre gab es im Frühjahr dort keine Mücken. Mücken liegen mir ja zu Füßen, die stechen mich so gerne. Bei der Malge selber gibt es aber immer Mücken, da Seen- und Moorgebiet.
Ich gehöre auch zu den Lieblingsspeisen von Mücken. Wenn ich in der Nähe bin, braucht sich niemand sonst einen Kopf wegen Mücken zu machen.
Ich hoffe sie kehren zurück
Ich sage es inzwischen seit Jahren und es hängt mir selbst schon zu den Ohren raus, aber da sieht man mal wieder, dass der ESC viel zu groß geworden ist.
Ich möchte gern möglichst viele Länder beim ESC sehen, hören und kennenlernen.
Dass die Teilnahme das Budget vieler Länder übersteigt, kann ich nachvollziehen, selbst die großen sind ja schon überfordert.
Alles bitte etwas kleiner und weniger pompös. Der Glamourfaktor geht bestimmt nicht verloren, wenn z.B. die Bühne nicht überproportional groß und mit allem Schnickschnack ausgestattet ist. Im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass das die Kreativität der Künstler sogar verbessern würde.
Ein Filmchen im Backdrop, wo ein Drache eine fliegende Frau verfolgt, wäre dann vielleicht nicht mehr möglich, aber hat das den Polen wirklich was gebracht?
Es reichen doch ein paar Holzlatten für eine provisorische Sauna oder Europaletten für Chachacha-Tänzer, Hüpfbälle und Megamikrofone, um im Teilnehmerfeld aufzufallen.
Jedes Land ist eine Bereicherung und deren Teilnahme ein weiterer Schritt zur Völkerverständigung.
Und wenn das Budget von der EBU gedeckelt würde, so dass alle Länder die gleichen Chancen haben, dann würde das dem ESC auch gut tun.
Aber es geht, wie bei allem, um Geld. Da hört die Freundschaft ja bekanntlich auf, die EBU hätte weniger Einnahmen und sowas geht ja gar nicht.
Mir fehlt das ärmste Land Europas, Moldau, die hatten immer so interessante Beiträge, die ich heute noch höre.
Und warum nicht Monaco? Was ist bei denen anders als bei San Marino, dass sie nicht jemanden aus dem Ausland nominieren könnten?
Der ESC ist inzwischen ein weltweites Event und das ist schön so, aber wenn jemand nur wegen dem ganzen Pomp zuschaut, dann hat er/sie die Idee nicht verstanden.
Dann sind es halt nur 150 Millionen Zuschauer und nicht mehr 160 Millionen.
Das kann man verschmerzen… aber wenn es immer weniger Teilnehmerländer gibt, dann überlebt der ESC das nicht.
Und ich habe jetzt nur über die Kosten geschrieben… die politische Dimension ist ja noch ein ganz anderes Thema.
Dass Länder wie Ungarn und vor allem die Türkei nicht mehr teilnehmen liegt aber nicht am Geld sondern eher dass der ESC dort nicht mehr in deren enges ideologisches Weltbild passt.
Tja. vielleicht sollte uns das mal zu denken geben. Der ESC ist kein CSD und war als solcher auch nie gedacht. Nicht falsch verstehen, der CSD ist mehr denn je notwendig in diesen Zeiten… und ich finde es ja auch gut, dass viele Ausgegrenzte sich beim ESC wiederfinden können, aber es ist und bleibt ein Songcontest und da sollten alle dran teilnehmen dürfen.
Dass das nicht einfach ist, ist mir durchaus klar. Aber vielleicht sollte auch mal der Westen darüber nachdenken, wie es dazu kommen konnte. Unschuldig an der Situation ist der nämlich auch nicht.
„Nicht falsch verstehen, …aber…“
Sorry, aber danach habe ich aufgehört zu lesen. Warst du beim Russland-Versteher in der Lehre??🙄
Orban ist unsere Schuld? Abstrus.
Ja eben, genau das gleiche relativierende Geseier.
Aber Ungarn hat gutes Gulasch, ist also alles ok!
Und Russland guten Wodka.
PS: Polnischer Wodka ist so viel besser!!
Nicht zu vergessen litauischer und ukrainischer.
Was du behauptest ist vollkommener Quatsch. Du kennst mich nicht und von daher behauptest du unfairerweise Dinge, die überhaupt nicht stimmen. Schade, aber jetzt muss ich annehmen, dass du auch nur ein Schwurbler bist, nur halt auf der anderen Seite. Die gibts nämlich auf beiden Seiten.
Oh wow, jetzt hast du es mir aber richtig gegeben – NOT!! 🤣
Ich beende dieses Gespräch jetzt und widme dir daher folgenden Titel:
Ich hab auch keine Lust mehr, mit dir zu schreiben.
Sorry aber das ist jetzt ungewöhnliches Geschwurbel von Dir. Man kann solche kulturellen Argumente vielleicht bei Uganda oder Laos nennen, aber Ungarn ist nun seit über 1000 Jahren des westlichen Wertesystems. Und es ist ja nicht so, als ob es dort keine amerikanischen Filme oder Netflix gäbe.
Das ist doch super. Dann ist doch noch Hoffnung, dass sie irgendwann wieder teilnehmen können. Es gibt so viele Ungarn, die den ESC vermissen.
Gut zu wissen, ich hab da echt keine Connections mehr!
Sie können dann ja nach Österreich ziehen und sich in Deutschland für den ESC bewerben (Witz).
Ich fand Budapest interessant, weil Du halt an vielen Stellen noch k.u.k. Glanz hast, was natürlich auch daran liegt, dass da nix kaputtgebombt wurde.
Geht nur ohne Orban !
Mir geht diese Relativierung dermaßen auf dem Keks, sorry.
Danke, nicht nur dir!!
Manche hier haben in den letzten Tagen ganz offensichtlich ein neues Lieblingswort gefunden. Freut mich, dass ich helfen konnte, immer wieder gerne.
Ich wünsche eine gute Nacht mit einem fröhlichen „Ja, aber“ 🙂
P.S. Über eine Rückkehr der Slowakei würde ich mich auch sehr freuen. Ein Land mehr mit einer slawischen Sprache!
Das problem ist halt, dass Monaco im Ausland einkaufen muss. Oder eine vor Ort lebende Oligarchentochter.
Charles Leclerc (Formel 1) der lebt doch in Monaco und hat mal eine EP mit Sofiane Pamart herausgebracht (1 Woche Platz 12 in Deutschland). Scheint aber nur instrumental zu sein.
Muss San Marino auch.
Bloß nicht zwangsläufig. Drei Sängerinnen haben sie auf jeden Fall!
Ach ja, habe dir weiter obe eine Frage gestellt mit Zelenskyy-Maske. 😜
Nur mit echtem Barthaar bitte.
Hehe, gerne. Bräuchte nur deine E-Mail-Adresse. 😜
Ach komm, das ist auch kein Argument, und das weißt du selbst.
Ich seh halt nicht, was sie beitragen sollten außer jedes Jahr „Et douze points… pour la France!“
Auch nix neues beim ESC. Aber dafür vielleicht ein weiteres schönes Lied.
Wenn sie Slimane schicken, gerne (würd er nicht machen, er ist sehr patriotisch).
Aber wenn sie gut zahlen?
Ich bin jetzt in der Heia… du kannst ja noch mit ESC1994 weiter Sexfantasien austauschen, der scheint rattig zu sein. 😉
xx
„Alles bitte etwas kleiner und weniger pompös. Der Glamourfaktor geht bestimmt nicht verloren, wenn z.B. die Bühne nicht überproportional groß und mit allem Schnickschnack ausgestattet ist. Im Gegenteil, ich bin überzeugt, dass das die Kreativität der Künstler sogar verbessern würde.“
👍👍👍 Sehe ich ganz genauso.
Ich auch !
Die Slowakei ist um Platz 40 bei der Pressefreiheit und im Demokratieindex (je nach Herausgeber)
Passt doch, vielleicht auch mal schauen wo Länder wie Griechenland, Albanien, Ukraine, Israel, Kroatien, Italien, Rumänien, Moldawien usw. usf. in diesen Listen so stehen.
Zumindest bräuchten wir bei einem ESC der Musterschüler keine HF mehr 😉
Ich wäre dann auch sehr gespannt, ob sich Tschechien und die Slowakei gegenseitig Punkte geben werden. Das ging beim ESC nämlich bislang nicht. Das einzige Mal, dass beide dabei waren, war im Jahr 2009. Und da konnten sie nicht: Tschechien war im Semi 1, die Slowakei im Semi 2. Beide schieden aus, die Tschechen sogar mit 0 Punkten. Aber ich wette, wenn die Slowakei gedurft hätte, „Aven romale“ würde nicht in einem Zug genannt werden mit „DGT“ und „Like an animal“. Umgekehrt konnte Lettland damals auch froh sein, dass die baltischen Nachbarn im selben Semi dabei waren, die Punkte für „Probka“ kamen alle aus Litauen und Estland, konnten den letzten Platz aber nicht verhindern. Und was auch für eine enge Bindung zwischen Tschechien und der Slowakei spricht: Beide Länder haben quasi einen gemeinsamen Musikmarkt. So konnten auch Maneskin die slowakischen Charts toppen, obwohl das Land gar nicht am ESC teilgenommen hat, sehr wohl aber Tschechien. Aber noch ist das alles Spekulation…
PS: Haben eigentlich Rumänien und Nordmazedonien vor, eines Tages wieder teilzunehmen?
Würde mich sehr über eine Rückkehr der Slowakei freuen.
Beim letzten Mal in Wien 2015 konnte man Tschechien zu einer Rückkehr zum ESC überzeugen. Vlt kann man jetzt die Slowakei wieder zurück gewinnen.
Nach der Rückkehr von Italien 2011 und Luxemburg 2024 kann schon bissl darauf hoffen das wir bald andere ehemalige Teilnehmer wieder zurück begrüßen 🙂
Eines der Nachbarländer der Slowakei, und zwar Tschechien, wird im Herbst diesen Jahres über die ESC-Teilnahme entscheiden:
https://www.instagram.com/p/DK9KK8iNaP3/?igsh=NHJ4bnhkbnVtcGto
Auch aus Montenegro soll bis dahin eine Entscheidung kommen.
Die Rückkehr hat sich für dieses Jahr erledigt:
https://eurovoix.com/2025/07/26/slovakia-stvr-will-not-return-to-eurovision-in-2026/