Freschta landet Charterfolg mit „The Voice of Germany“-Titel „Meine 3 Minuten“

Ein Duo der besonderen Art: Freschta und Sido mit „Meine 3 Minuten“

Nachdem es beim schweizer Vorentscheid 2017 nicht geklappt hat, versuchte es Freschta nun in Deutschland beim Gesangswettbewerb „The Voice of Germany“. Und obwohl ihr der Erfolg im Finale verwehrt blieb, könnte sie die Kandidatin sein, über die auch in Zukunft noch gesprochen wird.

Mit ihrem Finalsong „Meine 3 Minuten“ schaffte Freschta es als einzige The-Voice-Teilnehmerin in die deutschen Singlecharts. Mit Platz 33 gelang ihr ein respektabler Erfolg, auch in Österreich sowie ihrer Heimat Schweiz findet sich der Song in den Charts auf iTunes, Spotify sowie Apple Music.

Einen Beitrag dazu hat sicherlich auch der Part ihres Voice-Coaches Sido geleistet. Nachdem er mit seinem letzten Album „Ich & keine Maske“ auf Platz 1 der deutschen Albumcharts einstieg und sich seit Wochen mit dem Titel „2002“ gemeinsam mit Apache 207 in den Singlecharts hält, ist ihm somit ein weiterer Erfolg gelungen. Gleichzeitig zeigen er und Freschta mit „3 Minuten“, dass Pop und Rap sich durchaus gut ergänzen können.

Mit dem Song setzte Freschta im Finale von TVOG ein klares Zeichen: Kein weiteres Liebeslied, nicht noch eine der etlichen Balladen, die wir alle zur Genüge kennen. Stattdessen singt sie darüber, dass diese drei Minuten vielleicht der entscheidende Moment sind, für den man sie in Zukunft in Erinnerung behalten wird. Gleichzeitig scheint sie ebenfalls keine Angst davor zu haben, möglicherweise wieder aus dem Rampenlicht zu verschwinden.

Freschta gibt sich mit dem Titel selbstbewusst und schafft es, eine beeindruckende Interpretation herüberzubringen, die es vielleicht sogar in die deutschen Radiosender schaffen könnte. Den Auftritt von Freschta gemeinsam mit Sido im Finale von „The Voice of Germany“ findet ihr hier.

Was haltet Ihr von Freschtas Finalsong „Meine 3 Minuten“? Hätte sie damit eine bessere Platzierung verdient? Und wäre eine Kombination aus Pop und Rap vielleicht auch eine Option für Deutschland beim Eurovision Song Contest?

„Meine 3 Minuten“ von Freschta Akbarzada und Sido ist ab auf allen gängigen Download- und Streamingportalen erhältlich (z.B. hier bei Amazon, im iTunes-Store, bei Apple Music und auf Spotify).



16 Kommentare

  1. Interessanter als der letzte ESC-Beitrag aus Deutschland. Aber auch nicht wirklich was überragendes. Meine 3-Minuten, allein der Titel ist ja schon ESC-tauglich. Aber Sido für Deutschland beim ESC? Glaube ich nicht. Nee, ich glaube nicht das der Song stark genug ist für den ESC.

    • Machen nicht gerade die unterschiedlichen Musikrichtungen den ESC aus? Mal gewinnen die pompösen Balladen, mal ganz gewöhnliche Lalla. Beim letzten ESC fand ich bestimmt 5 Titel toll ( Deutschland war nicht dabei) und auch die Niederlande hatte ich nicht auf dem Schirm. Über Geschmack lässt sich nicht streiten und für wen soll ich voten, wenn ich mehrere gut finde? Ich glaube, ein bisschen Glück gehört auch dazu, um mit dem richtigen Lied, zur richtigen Zeit zu gewinnen. Am Ende votet man für einen Paradiesvogel, weil man sie / ihn unterstützen will und gar nicht mal wegen dem Lied. Freschta hat eine tolle Stimme, also warum nicht? Leider hört man von vielen Interpreten hinterher nichts mehr, was ich schade finde. Egal aus welcher Sendung….

      • Das ist sicher richtig. Man weiss nie, welcher Act am Ende vorne liegt. Freschta hat in der Tat eine gute Stimme. Ich würde ihr aber, im Falle einer ESC-Teilnahme, einen etwas eingängigeren Song empfehlen, gerne auch in Deutsch.
        Den Rap-Part von Sido finde ich eigentlich sehr gelungen.

  2. Bei dem Song kommt Freschtas tolle Stimme leider nur wenig zur Geltung. Ansonsten finde ich ihn ziemlich belanglos: Ein bisschen diffus kritisch-engagiert, aber bloß nicht zu konkret werdend und musikalisch auch möglist unauffällig, um auch den biederen Spießer ja nicht zu verschrecken! Ist nicht so meins. Schade, dass gerade das nun der erfolgreichste Song der diesjährigen The Voice-Kandidaten ist,

    • „Ein bisschen diffus kritisch-engagiert, aber bloß nicht zu konkret werdend und musikalisch auch möglist unauffällig, um auch den biederen Spießer ja nicht zu verschrecken!“

      Das klingt doch haargenau wie der typische deutsche ESC-Song. Wenn wir da mal nicht unseren Kandidaten 2020 haben… 😉

      • Um Gottes Willen…
        Herr Schreiber, falls Sie da sind, bitte weitersuchen! Hier gibt es nichts zu sehen!!!

  3. Normalerweise gar nicht mein Genre, aber Sidos Rap-Part ist inhaltlich wirklich gut. Ich mag den Vibe in Freschtas Part auch sehr, wenngleich der Inhalt da dann etwas weniger ist. Und die Länge des Songs zum Thema zu machen ist mal etwas Besonderes 😀
    Zum ESC würde ich es nicht schicken, aber mit nem „Power-Song“ kann Freschta gerne nach Rotterdam fahren! 😀

  4. Ein kleiner Kritikpunkt zum Artikel: Platz 33 in den Midweek-Charts bedeutet nicht Platz 33 in den Top 100, das erfahren wir erst am morgigen Freitag.

    Ansonsten schliesse ich mich einigen Vorrednern an: langweilige drei Minuten bleiben im Falle von „3 Minuten“ eben langweilig, egal ob mit oder ohne Sido.

  5. Ich gucke kein „TVOG“, aber GENAU SO sollte sich mal ein deutscher Beitrag zu Beginn des neues Jahrzehnts anhören. Würde ich sofort nehmen.

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