
Die Schweiz, beziehungsweise der verantwortliche Sender SRG SSR, ist schon mittendrin in der Suche nach Act und Song für den Eurovision Song Contest 2027 in Burgas. Noch bis heute, den 7. September können Songs ganz offen eingereicht werden. Die SRG hält dabei am bewährten internen Auswahlverfahren fest. In diesem Verfahren entscheiden eine nationale sowie internationale Expert*innen-Jury und eine internationale ESC-Fan-Jury, wer zum ESC 2027 fahren beziehungsweise fliegen darf. Aber das ist noch nicht alles. Als Teil des Prozesses organisierte die SRG SSR für 2027 zwei eigene Songwriting-Camps, in denen ausgewählte Acts und Songwriter gemeinsam an potenziellen ESC-Beiträgen arbeiten. In einem Video haben wir nun erste Einblicke in diese Camps bekommen – und welche ESC-Promis sich dort tummelten.
Einmal zur Schweizer-Songwriting-Camp-Historie: Bisher gab es das SUISA Songwriting Camp. SUISA, das ist quasi die Schweizer GEMA. Das SUISA Songwriting Camp war in den Vorjahren ein wichtiger Baustein der Schweizer ESC-Strategie. Dort entstanden mehrere Beiträge, mit denen die Schweiz im Wettbewerb antrat. Auch „The Code“, der Gewinnertitel von Nemo 2024, entstand dort.
Das hat sich nun geändert, denn das SUISA Camp fährt eine neue Strategie: Breite Musikszene statt ESC-Fokus. Als Reaktion darauf hat SRG für die ESC-Saison 2027 zwei eigene „Eurovision Songwriting Camps Switzerland“ initiiert. Diese fanden im Sommer 2026 statt: Eines in der Schweiz, eines im internationalen Umfeld.
Nun gibt es von der SRG Einblicke in diese Camps und dort sehen wir natürlich Lasse Nymann. Dieser ist ein norwegischer Singer-Songwriter, Produzent und Multiinstrumentalist, der seit 2026 als Musical Director die musikalische Leitung der Schweizer ESC-Delegation übernimmt. Damit folgte er auf Pele Loriano, der dann aber sofort (wir berichteten) beim deutschen SWR Anschluss gefunden hat. Nymann war Teil des internationalen Songwriting- und Produktionsteams hinter Nemos Siegertitel „The Code“ für die Schweiz. Auch im SUISA Camp mischte er mit, insofern wundert es nicht, dass er auch in den eigens organisierten Songwriting-Camps dabei ist.
Neben Lasse Nymann kommen in dem kurzen Clip aber auch andere Beteiligte der Songwriting-Camps zu Wort – so auch Ella Bine, die mit bürgerlichem Namen Ella Mäntynen heißt. Der Name sagt nichts? Versuchen wir es mal mit Goldielocks. Beim finnischen Vorentscheid UMK 2025 trat Goldielocks damals mit „Made Of“ an und konnte einige Fans überzeugen.
Baltische Unterstützung in den Schweizer Studios hatte Ella von Karl Killing, einem estnischen Musiker (und Eesti Laul-Teilnehmer von 2021) und Produzenten. Wie SRG gegenüber ESC kompakt sagte, waren insgesamt 14 Schweizer Artists dabei. Insgesamt haben an den beiden Camps in Berlin und Zürich 40 Personen teilgenommen. Die verbleibenden 26 kamen dabei neben Finnland und Estland auch aus Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Deutschland und Österreich.
Auch wenn Remo Forrer, der die Schweiz beim ESC 2023 vertrat, im Video mit auftaucht, war dieser nicht beim diesjährigen Songwriting Camp dabei.
Machen Dir diese Camps Hoffnung? Was versprichst Du Dir von der Expertise? Lass uns Deine Meinung gerne in den Kommentaren wissen.
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Hopp Schwiiz
Kann ja nur besser werden.
Ich würde auf eigene Expertise in internationalen Songwritercamps setzen und weniger Zeug auf die Bühne stellen
Es gibt beim ESC gefühlt nur noch Songwriting Camps…
Auch einen der Gründe warum die Songs so schnell vergessen werden.
Ja, seh ich auch so.
Währenddessen in Berlin: auch Enemy Inside , Wavvyboi und JJ sind im Manifestermusic SWR ESC Writingcamp
Wahrheitsgehalt: Null Prozent!
Es sieht so aus, dass die Info von Daniel mindestens was wavvyboi angeht korrekt ist. Schau dir auf Instagram die Reels von eurovision_de, wavvyboi, manifestermusic und flowstudios_berlin an.
Wahrheitsgehalt 100 Prozent (jj war nur zum einsingen von ad lips und writing dort ) . Einfach Ilkka Virtanen mal auf instagram folgen .
Also bitte klappe zu – danke .
Ilkka Virtanen gibt es nicht! Und du sei mal ganz still! Letztes Jahr hast du uns hier auch alle Märchen erzählt!
Letztes Jahr hat er schon viel Märchen erzählt, vor allem wegen dem Berlin Song Fest, welches wohl niemals zu Relevanz gereichen wird im ESC-Kosmos, was mir für die Beteiligten auch wirklich Leid tut. Aber diesmal ist er gut „informiert“, weil man ja auch einfach nur auf Instagram checken muss.
Berlin Song Fest hat Relevanz;) . Das beobachtet der SWR dieses Jahr mehr als 2025 und hat definitiv an Ernsthaftigkeit angenommen, dass man es auch nicht mehr ignorieren kann . Da ich Marcel schon von Anfang des ESC Projektes verfolge und kenne , weiß ich ja wie krass das Ding in den letzten Jahren gewachsen ist und Formen angenommen hat . Leider hat der SWR im letzten Jahr viele Songs vorm Artist Day gekickt und die Kommunikation war auch nicht gut gewesen, da der NDR den SWR komplett falsch bzw bis kaum eingearbeitet hat. Die jeweiligen Acts wussten null wann sie etwas einreichen müssen und wann die Deadline ist . Die haben erst nach dem Artist Day bescheid bekommen. Und die Songs waren größtenteils besser als die vom Deutschen Finale mit Ausnahme von Platz 2 und Platz 3 . Der Rest war komplett austauschbar und wir hätten da so ein brutales Line Up mit Julian , Nick , Katya , Molly , Facundo etc haben können und alle Songs waren komplett unterschiedlich und hatten eine authentische Identität , weil sie nicht 0815 waren . Daraus scheint man beim SWR gelernt zu haben. Mir wurde von jemand gesagt , dass der SWR 3 Camps hat und BSF beobachtet und die einreichungen oder eine Teilnahme auch an deren Camps für die Acts erwünscht sei (Anica Russo hat an beiden camps teilgenommen) .
Man scheint auch in diesem Jahr durch Pele , Helene , Nives , Jules und Flo extrem gut vorbereitet und vernetzt zu sein . Mit einer Dueja , Esther Graf , Enemy Inside oder Marc Atlas hätte ich zum Beispiel nicht gerechnet – scheint aber auch so zu sein dass der SWR und auch Tina Sikorski sehr oft meine Stories und Beiträge gesehen haben als ich paar Wochen nach ESC einige Acts vorgeschlagen habe in meinem Feed wo ich Tina Sikorski, den SWR und Eurovision.de getaggt habe. Vorhin habe ich gesehen das die von mir vorgeschlagene Linah Maria ebenfalls in Berlin ist um neue Songs zu schreiben , vermutlich auch im JRS / FLOW Recordingstudio. Das gleiche passiert aktuell auch beim Account vom Berlin Song Fest. Da haben wohl auch neben Anica einige Bock auch das Manifestermusic SWR Writingcamp mitzunehmen oder man hat sie angesprochen. Das ergänzt sich also richtig gut und man kann sich so einen Pool zusammenbauen , auf den sie dann immer zugreifen können . So bleiben die Potenziellen Acts und Songs quasi in einem Pool .
Am Ende des Tages bringt das alles sowieso nichts, wenn es wieder einen von Kimmig Entertainment schlecht produzierten Vorentscheid gibt mit schlechter Bildregie und Tontechnik, die dazu führt, dass die Acts vor lauter Unsicherheit auch noch wackelig singen. Und dann gewinnt am Ende der, der die meisten Insta/TikTok-Follower hat oder die Leute mit seiner Stimme überzeugt, weil sich der doitsche TV-Zuschauer im Zweifel immer für die Stimme entscheidet und nicht das Potenzial des Songs (Abor & Tynna als große Ausnahme).
Außer, alle Teilnehmer sind so gut, dass es im Grunde egal ist, wer gewinnt.
Und ich glaub für Abor & Tynna hat es funktioniert weil Raab mit seiner Jury den Zuschauer immer auch in eine Richtung lenkt.
Raab hat mit dem eingeschobenenen Jury voting verhindert dass feuerschwanz gewinnen
Das wäre dann auch der bekannteste Act gewesen und hätte nichts mit der Musikalität zu tun gehabt. Ich fand an dem Beitrag fast alles doof. Zum Glück wurde es verhindert, auch wenn ich die alternative Realität gerne gesehen hätte.
Wir wissen ja nicht wieviel Stimmen die im Televoting bekommen hätten.
Glaube nicht dran dass es dieses mal wieder billig produziert wird . Abwarten . Es kann nur besser werden. Der SWR streicht dafür aktuell sehr viele Formate und will auch mehr die jüngere Zielgruppe ansprechen
Marc Atlas hat sich ja im Prinzip die letzten Jahre schon irgendwie angekündigt. Ist eigentlich nur konsequent, dass er dabei ist. Vielleicht war er ja sogar schon dabei und ist nicht weit genug gekommen.
Ich kann noch nicht so ganz die erwünschten Besonderheiten bei den bisherigen Songs der Artists erkennen und eine echte Bandbreite von Genres ist auch noch nicht erkennbar. Metal und Deutschpop. Für meinen Geschmack sind manche davon relativ ähnlich. Ich bin gespannt wer sich durchsetzen wird.
Ich hoffe natürlich noch darauf, dass außerhalb dieser Camps noch etwas durchkommt.
Du hast auch noch Hänsel …..
ich? 😉
Also erstmal fehlt zum Hänsel die Gretel. Für einen Spaßbeitrag reicht er mir nicht aus. Die Sachen von ihm finde ich alle nicht so prickelnd.
😂😂😂😂😂😂
Jetzt solltest du aber auch nicht so tun, als würde sich JJ, der gerade erst vor zwei Jahren gewonnen hat, sich für Deutschland beim ESC bewerben, denn der Eindruck entsteht.
Man kann ja auch mal guten Freunden oder Kollegen einen Besuch abstatten oder den Artists etwas Inspiration spenden. Vielleicht ist er auch als Songwriter beteiligt.
Selbiges gilt für die türkische Girlgroup Manifest. Die haben 0 Bezug zu Deutschland und werden sich sicher nicht bewerben. Sie sind in den JRS Studios in Berlin, von denen die Flow Studios nur ein Teil/Partner sind. Der Produktionsbetrieb auch für Nicht-ESC-Songs geht natürlich parallel weiter.
Man kann die Artists auch einfach mal machen lassen und muss nicht immer Wasserstandsmeldungen machen, nur weil irgendjemand ein Studio in Berlin besucht hat
Die Reels von manifestermusic deuten aber auf eine Zusammenarbeit hin. Dort siehst du einen Zettel auf dem Nastassja von Enemy Inside persönlich angesprochen wird. Und unterzeichnet mit „Team Manifester+ SWR“
Darunter „Pele, Lilly, Helena, Nivus“.
Ich bin auch etwas verwirrt aufgrund dieser Vermischungen. Für mich sieht es nach einen Co-SWC aus, welches von mindestens 2 Parteien organisiert wird und der SWR eine davon ist.
Schau dir die Reels auf den entsprechenden Instagram-Accounts an solange diese noch da sind.
Das mit Enemy Inside und Wavvyboi bezweifel ich ja auch nicht. Finde ich cool, dass die Eigeninitiative von Enemy Inside positiv aufgenommen wurde und man sie eingeladen hat. War ja nicht immer so, da hat man beim NDR eher allergisch auf Eigenwerbung reagiert.
Dass man Wavvyboi direkt ein Jahr später wieder theoretisch die Chance gibt, finde ich auch super. Man scheint beim SWR jetzt offener/lockerer zu sein, als man es beim NDR jemals war.
Dueja hat jetzt auch offiziell ihre Bewerbung bestätigt
Ich bin gerade auch ein bisschen durcheinander gekommen.
Wenn ich das richtig verstanden habe ist Manifester das Netzwerk. Diese organisieren letztlich das Camp und der SWR ist in diesem Fall der Auftraggeber. Alle Songs in diesem Camps sind ausschließlich für die deutsche Auswahl gedacht.
Immerhin wurde ja vorher auch schon erwähnt, dass dort über 50 nationale und internationale Teilnehmer am Writing beteiligt sind.
Hoffentlich ist das nicht zu viel und hoffentlich wissen die auch, was einen ESC-Song von einem Radio- oder Streamingsong unterscheidet.
Wie viele Songwriter waren in erfolgreichen SWCs der Vergangenheit dabei, also in Bulgarien, AT, CH, etc.? Vielleicht ist weniger, dafür aber konzentrierter, etwas effizienter, als dutzende Songs an die Wand zu werfen und zu hoffen, dass etwas klebenbleibt.
SWCs sind eben Fluch und Segen zugleich.
Die Sorge teile ich.
Kommt auch drauf an, wie viele Künstler eingeladen sind.
Bei sechs wie 2018/19 wäre das in der Tat ein bisschen viel, bei 15-20 bildet man dann halt die üblichen Dreier- oder Vierer-Gruppen.
Beim Berlin Song Fest müsste es auch in dieser Größenordnung gewesen ein.
Benjamin Alasu (ist in Berlin) , Linda Dale (auch in Berlin) dann noch viele Singer-Songwriter und Produzenten aus Finnland, Schweiz , Österreich , USA und UK (Harlee , die für Wavvyboi die Songs gemacht hat und Chelcee Grimes) , dazu noch die , die schon im linoux Camp letztes Jahr dabei waren und noch einige Kontakte von Flo/Jules wie Leon Milla oder Pyke/Munoz
Nives nicht Nivus . Habe bei Pele in den Kontakten geschaut. Haben vorhin mehrere Stories und ein Reel hochgeladen . Also viele kennt man auch von Suisa und Austria Writingcamps wie Salena oder Linda Dale . Dazu noch Anna Grey (sitzt in der Story neben Linda auf der sofalehne) .Dazu noch dieser Dude mit dem Liebling Tshirt der mir lustigerweise gestern von instagram vorgeschlagen wurde . Geht eher in die musikalische Richtung von Tulpe oder Ein Rosenkavalier. Weiß seinen Namen aber nicht mehr .
Annas letzte Mucke find ich ziemlich gut. Sie ist ja nicht zum ersten Mal dabei. Aufgefallen ist sie mir in den Reels nicht. Muss ich nochmal genauer nachschauen. Ich bin gespannt
Aaah, jetzt hab ich sie erblickt. Das Cappy hat sie ein bisschen „versteckt“🫣
Schon mindestens dreimal da gewesen davon einmal letzte Runde allerdings nicht solo und nicht mit dem was man von ihr eigentlich kennt .
Ja, 2020 war sie in den instagram mit den anderen Teilnehmern verbunden , 2022 war sie auch zu sehen, wenn auch nur ansatzweise. Mehr habe ich nicht auf dem Schirm.
Von 2020-2022
Der Dude ist Hänsel, oder?
Jaaa genau! Danke jetzt weiß ich es wieder. Hatte die app nur kurz im Hintergrund laufen als ich durch eine andere app geswipt habe und als ich zurückgekehrt bin hat sich mein feed wieder neu gestartet. Ich hasse das . So finde ich so interessante acts die mir ständig empfohlen werden nicht mehr wieder. Ja der hatte so ne irokesen ähnliche Frisur, so nen mix aus dadi freyr und new kids nitro .
Ja es sind mehrere Parteien . Manifestermusic und Goodkidmusic . Dazu die Kontakte aus dem Netzwerk von Flo Supra
JJ ist als Writer und zum Einsingen von Ad Lips da . Er kann ja auch was für andere beisteuern
Bezüglich der SWCs, auch wenn es hier um die der Schweiz geht, fällt mir dieser Tage auf, dass die Kommunikation des SWR sich auch hier deutlich öffnet. Es werden seit Beginn der SWCs mehrere Zwischenmeldungen des Musikteams gepostet. Gerade habe ich ein Reel gesehen in dem sogar die Teilnehmer der Camps gezeigt werden und teilweise auch selbst posten. Das ist eine Rückkehr zu dem was 2018 und 2019 eigentlich ganz gut rüberkam und funktioniert hat. Auch wenn es keine längeren Clips sind wie damals von lassebjörn. Das fühlt sich aktuell einfach viel besser an.
https://www.instagram.com/stories/eurovision_de/3981582202122548456?utm_source=ig_story_item_share&stkn=MTNsZWpuenZyMHlqcQ==
Dennoch, und darum geht es hier ja eigentlich, bin ich kein großer Fan von den SWCs. Bin mir aber auch bewusst, dass trotzdem und mit ein bisschen Glück auch ein kleiner Diamant dabei rauskommen kann.
Worauf?
ESC 2028 in München natürlich! 🤭
Ist mir zu weit.
Ich will Kölle am Rhing. 😉
ESC 2028 in Graz – dank Pizzera & Jaus
oder
ESC 2028 in Málaga – dank Pablo Alborán oder Quique Niza !!! 😀
Sagt dir David Bisbal was??
Namentlich kenne ich ihn. Aber zugegebenermaßen musste ich jetzt doch erstmal googeln mit welchen Songs er denn so bekannt ist.
Zu seiner Hitliste bin ich aber gar nicht mehr erst gekommen, weil die Fotos von David Bisbal nur eines verursachen:
Nämlich fegerromantische Emotionen !!! 😀
Siiiilleencio. 💃💃💃
JA!
Du wechselst deine Meinung auch wie die Unterhose..🤔
Häää ??? 😀
Graz, Málaga, München, Leipzig und Mailand – vielleicht im Einzelfall noch Budapest – ist seit Beginn der ESC-Saison 2027 und auch bereits beim ESC 2026 meine Prognose für die nächsten ESC-Gastgeberstädte. 😀
Hey! Was ist mit Leipzig?!?!?!?! 🤯🤯🤯😉
Magdeburg (haben eh keine Location) fällt erstmal flach.
Frag den Timo…er hat diese speziellen Fantasien…☺️
Ich finde meine ESC-Welt nicht speziell, sondern realistisch. 😀
Ich muss ihn verwandeln. ⚽️🥅 🥳🥳🥳
Mein Lieblingsfilm aus den 80er Jahren. 😀
Mein Gott was habe ich den Schauspieler Alexandre Sterling – der den Matthieu gespielt hat – angeschmachtet. 😀
Ich ja eher Sophie Marceau 🤭🥰
Die einzige aus dem La Boum-Film, die wirklich danach eine internationale Schauspielkarriere hingelegt hat. 😀
Realistisch?? Wer hat denn hier bitte Sarah Engels ständig als Favoritin auf dem Sieg deklariert?? 🤣
Sarah Engels ist eine unverstandene musikalische Sängerin. 😀
Das stimmt. Da lag ich leider etwas daneben. 😀
OT
Carola Häggkvist, die Schweden dreimal beim ESC vertrat und diesen auch 1991 gewann, feiert heute ihren 60. Geburtstag:
https://www.aftonbladet.se/nojesbladet/a/5peqne/carola-firar-stort-fodelsedag-och-bokslapp
Gleichzeitig veröffentlicht sie den ersten Teil ihrer Autobiografie „Jag är Carola“. Grattis på födelsedagen, kära Carola, och håll dig frisk!
Machen Dir diese Camps Hoffnung?
Eher traurig, weil was letztendlich davon zum ESC gelangt, nur an diesem einen Abend funktioniert.
Was versprichst Du Dir von der Expertise?
‚Ja, so geht einen Song‘. Nö. Musik soll Emotionen vermitteln. Was sogar mit KI richtig gut gelingt (2,8 Mio. Aufrufe in 10 Tagen):
Emotionen berechnet von Algorithmen. Na ja, wers braucht, ich kann drauf verzichten.
Was nicht viel abweicht von berechnete Emotionen in ESC-Songs, sehe die Gewinnersongs der letzten Jahren, entstanden in einem Songwritingcamp.
Na ja, mit dem Unterschied dass da immer noch von einem Mensch etwas geschrieben und eingesungen wurde. Abgesehen davon mocht ich die allesamt nicht, von daher passt es. 🤷
In jeder für die kommerzielle Veröffentlichung hergestellten Kunst steckt doch immer Berechnung.
Da jetzt einen Gegensatz aufmachen zu wollen von „berechneter/berechnender Emotion im Songwritingcamp“ vs. „authentischer Emotion im stillen Kämmerlein“ ist doch Quatsch.
Also irgendwie liest man immer die gleichen Namen für diese Camps, deshalb wohl auch die immer gleichförmige Musik. Sicher haben sie Relevanz, aber ich bleib dabei: zu viele Köche verderben den Brei.
Aber ohne geht es auch nicht mehr wirklich, z.B letzte drei Siegerbeiträge.
Ich sehe es aber auch kritisch. Dieses in drei Tagen versuchen, einen Song zu komponieren, mit einem Team von Leuten, die man in seinem Leben noch nie gesehen hat und einem fremd sind, und dann versucht man, in einer synthetischen Wohnzimmer- oder Schullandheim-Atmosphäre mit Perserteppich, Gefühle oder Kreativität zu erzwingen.
Es ist anorganisch und so kann eigentlich nichts Authentisches entstehen, weil zu gehetzt. Aber Authentizität ist beim ESC schon lange keine Erfolgsformel mehr. Da muss man sich verbiegen, schauspielern, ein Theaterstück auf der Bühne aufführen, Dinge anders machen als man sie instinktiv eigentlich angehen würde.
Aber das ist leider die Realität. Mir geht es da aus deutscher Sicht aber primär um den Erfolg oder dass es ein Song ist, für den man sich nicht fremdschämen muss, und dann ist es egal, wo und unter welchen Umständen dieser entstand (einfach nur bitte keine KI).
Ich muss mich wohl von dem Gedanken verabschieden, beim ESC auf nachhaltige Songs zu treffen, die einem auch noch nach Jahren im Ohr sind. Klar, es gibt auch heute noch den einen oder anderen Song, der mir gefällt und es in meine Playlist schafft, aber die Zeiten von Evergreens sind wohl vorbei.
Der ESC ist nur noch ein Wettbewerb für einen Abend. In Songcamps wird was zusammengemanscht, ein Creativ-Director sorgt für eine spektakuläre Inszenierung und die Interpreten hampeln dazu auf der Bühne herum… bestes Beispiel ist wirklich die Schweiz in diesem Jahr mit dem Klettergerüst aus Seilen.
Ich möchte damit den Teilnehmenden wirklich weder Kreativität noch Professionalität absprechen, die können bestimmt was.
Aber ich wünsche mir, dass die Musik wieder im Vordergrund steht und vielfältig und abwechslungsreich und innovativ und modern ist. Von mir aus muss niemand zwischen LED-Wänden eingequetscht werden oder auf Kreiseln tanzen… wirklich gute Musik kommt ohne diesen Quatsch aus. Na klar braucht es für eine abendfüllende Unterhaltungsshow auch mal ne interessante Inszenierung, aber irgendwie läuft das meiner Meinung nach inzwischen aus dem Ruder.
Die EBU muss sparen? Dann bitte einen Schritt zurück machen und mal von weitem anschauen, wie sehr der ESC immer mehr zu einer Freakshow verkommt. Andere sagen auch Lachnummer dazu und kaum ein Außenstehender nimmt das mehr ernst. Und das finde ich persönlich schade, denn es steckt so viel Potenzial in diesem Format.
Ich würde ja sagen, das Pendel schwingt immer zurück, aber ich glaube, das ist endgültig und vielleicht ist die Endstufe auch erreicht, denn mehr High End ist im Live-Fernsehen nicht möglich, mit Performances die teils wie Musikvideos aussehen.
Man müsste mehrere Schritte zurückgehen, und das könnte nur durch eine waschechte Wirtschaftskrise geschehen, bei der alle den Gürtel enger schnallen müssten und die Show kleiner würde. Aber das will man natürlich nicht, dass sowas passiert.
Das Bedürfnis nach mehr Normalität wird irgendwann sicher wieder stärker und dann wird wieder ein Salvador Sobral oder eine Gruppe wie Maneskin herbeikommen, die einfach nur Musik machen.
Dein Wort in des Universums Ohr.
Ich habe es schonmal gesagt und ich sage es wieder:
Der Show-Aspekt ist nun mal das, was den ESC überhaupt noch in der Form überleben lässt.
Sicherlich könnte man an der einen oder anderen Stelle etwas downsizen, aber ich denke, das was du dir vorstellst (so eine Art Clubkonzert+) wäre heute einfach nicht mehr mehrheitsfähig.
Eine Frage ist für mich immer noch nicht geklärt: Wem gehören eigentlich letzten Endes die Rechte an den dort entstehenden bzw. entstandenen Songs. Auch an denen, die erstmal in der Schublade landen. Ich weiß nicht, irgendwie haben diese Songcamps auch ein Geschmäckle.
Die Urheberrechte liegen natürlich bei den Autoren, die Verwertungsrechte entweder bei den Verlagen, bei denen die Songwriter unter Vertrag sind oder sie verbleiben erstmal bei den Autoren.
Da es hier ja spezielle ESC-Songwritingcamps sind, kann ich mir vorstellen, dass vertraglich die Möglichkeit festgehalten wird, dass die Songs von den Veranstaltern in anderen Ländern gepitcht werden können, aber ich denke, auch dazu beadrf es am Ende der Zustimmung der Autoren.