
Es ist tatsächlich passiert: Bereits im August haben wir hier auf ESC kompakt darüber berichtet, dass Joost Klein nach seinem Nummer-1-Hit „Friesenjung“ im nächsten Jahr die Niederlande beim Eurovision Song Contest in Malmö vertreten möchte. Heute hat der niederländische Sender AVROTROS wie angekündigt den Vertreter des Landes für den ESC 2024 bekanntgegeben und Joost hat sich tatsächlich durchgesetzt.
Joost Klein, der in der Regel nur unter dem Namen Joost auftritt, hat seine Karriere als YouTuber begonnen und kann in den Niederlanden und Belgien ebenfalls schon Top-10-Hits vorweisen. Seine Version von „Friesenjung“ mit Ski Aggu und Otto Waalkes steht in den deutschen Single-Jahrescharts 2023 auf Platz 12. In Deutschland und Österreich schaffte es das Lied bis auf Platz 1 der Singlecharts, in der Schweiz immerhin bis auf Platz 7.
Der Titel des Liedes, mit dem Joost Klein die Niederlande beim ESC vertreten wird, ist bislang noch nicht bekannt. Der Song soll zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Ursprünglich war angedacht, dass Joost von Rapper Donnie nach Malmö begleitet wird. Ob das noch der Fall sein wird, ist bislang unklar. Nachtrag: Laut Songfestivalweblog soll Joosts ESC-Beitrag auf Niederländisch und von Donnie (nur?) mitgeschrieben worden sein.
Joost zeigte sich sehr bewegt von seiner Nominierung:
„Die Teilnahme am Eurovision Song Contest ist ein wahrgewordener Traum. Früher habe ich ihn mir jedes Jahr mit meinen Eltern gefesselt vor dem Fernseher angeschaut. Es ist eine Ehre, dass ich die Niederlande vertreten darf, und ich werde alles tun, was ich kann, um das Beste Ergebnis herauszuholen. Joost Klein, Traum groß!“
Der Vorsitzende des Auswahlkomitees, Twan van de Nieuwenhuijzen, begründete die Entscheidung für den Rapper folgendermaßen:
„Nach einem sorgfältigen und schrittweisen Verfahren fiel die Wahl des Auswahlkomitees letztendlich auf Joost Klein. Es gab viele Beiträge aus allen möglichen Genres, aber unserer Meinung nach hat sein Beitrag das größte Hitpotenzial. Seine bekannte Kombination aus Party und Nostalgie hört man in dem Lied. Wir glauben, dass Joost mit seiner Kreativität eine großartige Leistung erbringen und die Niederlande und Europa positiv überraschen wird. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.“
Das siebenköpfige Auswahlkomitee des Senders AVROTROS hatte sich insgesamt über 600 Einsendungen angehört. Gemeinsam haben sich die Juror*innen dann zunächst auf eine Shortlist von neun, später von fünf Acts geeinigt. Diese wurden ins Nobel in Leiden eingeladen, haben dort ihren potenziellen ESC-Beitrag zweimal live gespielt und mit dem Auswahlkomitee über ihr Lied und sich selbst gesprochen. Im Anschluss daran wurde entschieden, wer die Niederlande beim Eurovision Song Contest 2024 in Schweden repräsentieren darf.
Was sagt Ihr zum niederländischen ESC-Vertreter Joost Klein? Glaubt Ihr, dass er nach dem deutschsprachigen Raum im nächsten Jahr auch ganz Europa begeistern kann? Schreibt uns Eure Meinung gerne in die Kommentare.
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Sehr cool, dass der niederländische Sender AVROTROS sich das traut (anders als ein gewisser deutscher Sender, mit einer ähnlich gehypten Band vor 2 Jahren 😜), das wird sicher eine krasser Kontrast zu den ständigen Balladen der letzten Jahre aus den Niederlanden und Joost wird sich sicher einige Käärijä-Vergleiche anhören müssen, vielleicht ist das sogar sein großer Nachteil im Wettbewerb, aber das kann man erst genau sagen, wenn man weiß, mit welchem Song der „Friesenjung“ dann wirklich an den Start geht. Ich bin jedenfalls gespannt.
Also Friesenjung ist meiner Meinung nach zu weit weg zu Käärijä und ich glaube nicht dass die Zuschauer beim ESC, mit Ausnahme uns Fans, sich überhaupt an Cha Cha Cha erinnern an dem Abend.
Aber ja, mein erster Gedanke war tatsächlich auch Käärijä Vergleiche.
Aber Friesenjung ist nicht mit Cha Cha Cha vergleichbar. Wenn dann halt die Künstler
@Laurine ich denke schon dass sich die Zuschauer an Käärijää erinnern, er war dieses Jahr mit Cha cha cha auch außerhalb der Bubble erfolgreich
@ Laurine: Doch, ich denke schon, dass Käärijä vielen außerhalb der Bubble in Erinnerung bleiben wird.
Hier ein kleines Beispiel: Meine (Paten)Tante und mein (Paten)Onkel sind beide über 80. Ich habe sie vor kurzem mal besucht und habe mit meinem Onkel über Käärijä und Cha Cha Cha gesprochen. Meinte Tante kam dazu und sagte: „Cha Cha Cha? Das kenne ich doch! Das ist der Finne, mit dem grünen Bolero vom ESC!“ 😋
Also mit musik, geschweige denn mit singen hat er ja nicht so viel zu tun. Er ist offenbar mehr ein komiker.
Dann seid ihr schon zu zweit
Man kann ja zu der Musik von Joost stehen wie man will (ich gehöre wohl nicht mehr zu der Zielgruppe ;-)), aber mutig sind die Niederländer mit dieser Entscheidung … weitaus mutiger als die deutschen Jury-Entscheidungen der letzten Jahre. Wir hinken leider immer 1-3 Jahre mit unseren Acts/ Songs hinterher, um noch ein Aha-Erlebnis beim ESC zu erzeugen. 🙁
Dem ist vollends zuzustimmen !
Total. Ich sehe die überraschten Diskussion wirklich schon kommen in ein paar Jahren, was der NDR jetzt wieder falsch gemacht hat, wenn sie dann auch mal mit etwas vergleichbarem um die Ecke kommen und sich wundern, warum das dann niemanden mehr interessiert.
Dabei hat man doch über Jahre beobachtet, was beim ESC funktioniert…
was ‚funktioniert‘ denn beim ESC?
Nicht meine Musik. Aber immerhin hat Holland seit Jahrzehnten mit solchem einfach gestricktem Partyzeugs viel Erfolg. Man wird sehen.
Eine mutige Entscheidung, die hoffentlich belohnt wird beim ESC. Finde die Entscheidung an sich gut und hoffe auf einen wirklich guten Track, der jetzt nicht zu stark auf Party und Abriss macht und gleichzeitig billig klingt, Joost kann schon wirklich was, wie man in manchen seiner Tracks raushört.
Außerdem mal ein Friese beim ESC – ist doch auch wunderbar.
Der Song „Friesenjunge“ hat jetzt sogar doppelten ESC-Bezug, da ja Ski Aggu zusammen mit Domiziana in einem knalligen Paralleluniversum auch das deutsche Finale 2024 gewonnen hat.
Oh mein Gott, wie geil! Ich hoffe das wird ne absolut abgedrehte Nummer aus dem Produzentendunstkreis von gladde paling (produzent seines Songs „Antwoord“) oder vieze azbak (letzterer hat Friesenjung mitproduziert).
Wenn das Ding eine ähnliche „Qualität“ hat wie sein Nummer 1 Hit, wird das ein sicheres Halbfinalaus.
Aber die Niederrlande werden schon dafür sorge tragen, dass der Song ein bisschen was kann. Mit reiner Skurilität kam man die letzten Jahren selten weit. Die Songs mussten schon ein bisschen mehr können als skuril sein.
Ich vermute sowiso, dass Rap im Jahr eins nach Käärijä stärker vertreten sein wird und die ein oder andere Enttäuschung produzieren wird. Aber wir werden sehen, das die Saison noch so alles bringt.
Seine anderen Songs scheinen ja nicht ganz so aufdringlich zu sein aber das Friesenjung-Ding war einfach grauenhaft und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kern der ESC-Fans im Halbfinalvoting sowas goutiert.
das war nicht grauenhaft. 100 Mio Plays. Joost hatte mit Tantu den Beat zu Friesenjung entwickelt und das dann mit Ski Aggu weiterentwickelt. Die Kern-Idee den Otto Waalkes Song zu sampeln usw stammt von Joost.
Für alteingesessene ESC Fans ist das erstmal nix aber es werden neue Fans dazukommen, für die schon eher…
Für mich wars grauerhaft und ich gehe stark davon aus, dass die Jurys beim ESC mir zustimmen würden 😉
Spotifyplays sind für mich keine Metrik für große Kunst sondern für guten Hype.
Wir können ja gerne mal probieren mit dem Laylatypen beim ESC anzutreten….wird bestimmt toll klappen und da sind die Spotifyplays bestimmt auch toll 😉
Bei den Plays spielt ein Skurilitätsfaktor in Verbindung mit der Bekanntheit von Otto und der Memekultur der Jugend halt eine große Rolle.
Was man aber sagen muss: Der Künstler passt zur Niederländischen Musikkultur, die schon sehr stark in Richtung elektronischen Kram tendiert soweit ich das mitbekommen habe wenn ich mal drüben war und das Radio laufen hatte.
Ich bin mir aber recht sicher: Friesenjung wäre beim ESC im Halbfinale rausgegangen, wenn der Song denn legal gewesen wäre. Ich weiß gar nicht inwieweit man solche bekannten Samples beim ESC verwenden darf.
@At1982 was man aber zu Friesenjung sagen kann ist, dass der Song in ganz Europa gestreamt wurde und zum Beispiel auch in Estland die Top 20 bei Spotify geknackt hat. Ich denke, viele Leute können einfach mit dem schnellen Sound des Songs etwas anfangen, ganz unabhängig von Otto – und das auch Songs, die gar nicht so Jury-tauglich wirken, bei den Jurys vorne mitspielen können hat man doch bei Käärijä gesehen. Geschmäcker sind einfach unterschiedlich. 😀
@1982 die Juries gehören ja auch endlich wieder abgeschafft. Nur denen haben wir Loreen zu verdanken.
Große Kunst ist beim ESC überhaupt nicht im Kern gefragt. Das mag deine Meinung sein, aber es ist ein Popmusik event. Popmusik ist popular Music. Nicht unpopular music.
Deine nicht bewiesene Behauptung Spotiplays YTPlays und Plattenverkäufe hätten keine Bewandnis ist natürlich einfach nur aus der Luft gegriffen.
Das Gegenteil ist natürlich der Fall. Natürlich mit der gelegentlichen Ausnahme. Das ist Teil des Games sozusagen.
Ist im übrigen recht vermessen, dass du sehr vielen Musikkonsumenten grundsätzlich erstmal die totale Musik-Dummheit unterstellst.
Ist erstaunlich, dass du meinst zu wissen, warum Friesenjung ein Hit war/ist. Otto kennen die Kids doch überhaupt gar nicht. Fällt schonmal raus.
Skurril? Das ist ja nur für dich skurril. Da sist was anders als dass es skurril wäre. Memekultur der Jugend? Das ist doch wohl an den Haaren herbeigezogen.
Das ist ausserdem auch kein ‚Kram‘. Das schreibst du dir mal hübsch hinter die Ohren. Das ist nicht weniger Kunst, wie andere Sachen auch.
Ob Friesenjung im HF rausgegangen wäre? Wss ne Behauptung… Der Song hätte doch da eh nie auflaufen können, is doch nen Cover. Also bitte…
Bei Dir sieht man mal wieder diese Doppelmoral. Kein Respekt vor den Leistungen von Acts, zu denen man keinen geistigen Zugang hat, aber Respekt von anderen fordern…
Ich befürchte auch, dass der Rapzug, den ich mir lange von Deutschland gewünscht habe, irgendwann abgefahren ist.
Und genau dann, wenn Rap halt langsam omnipräsent beim ESC wird, ist auch wie von mir lange befürchtet, erst mehr aus der Richtung von Deutschland zu erwarten.
Joost könnte dieses Jahr aber vielleicht noch einmal Glück haben, sofern nicht allzuviele andere Länder diese Richtung einschlagen. Mal sehen. An Käärijä im letzten Jahr wird es denke ich aber nicht liegen, da Joost und Käärijä schon wirklich sehr unterschiedlich klingen und auch in sehr unterschiedlichen Sprachen performen.
In den nächsten Jahren könnte es aber schwerer werden, damit noch aufzufallen, das glaube ich auch.
Also ich habe das Gefühl, 2024 könnte so der Last Call für alle Verschlafenen sein, um mit einem Rap Song per se noch aufzufallen. Oder zumindest noch die letzte Chance hierfür zu haben, garantiert ist das auch nicht mehr. Danach ist Rap sicherlich nicht verbrannt, aber auch kein an sich Aufsehen erregendes Konzept mehr allmählich und ein Rapact danach muss schon besonders bestechen können.
Dass Deutschland 2023 z.B. dachte, ein Rock Song an sich als Konzept reicht noch, um für Effekte zu sorgen, obwohl Blind Channel und Måneskin diesen Effekt am Peak schon beendet haben, ist mir ein Rätsel. Da hätte es schon ein wirklich besserer Rocksong sein müssen.
also Rheez jetzt mal ehrlich…bin ob Deiner seltsamen Aussagen etwas verwirrt…
Ein wirklicher RAP Song war doch beim ESC genau erst einmal und zwar vor über 20 Jahren dabei. Der Schnitt übrigens sehr gut ab und war auch kommerziell leidlich erfolgreich…
Auf welchem Peak befindet sich Rap denn? Führe das mal genauer aus.
und wie genau bildet sich dieser Peak eigentlich beim ESC ab?
Rap ist nicht NDW. Rap will stay.
Ich meine den Rap, den der NDR und andere Trittbrettfahrer vermutlich zum ESC senden werden (können). Der kann eher davon leben, dass man sagt, wow, das ist ja Rap und gar nicht so schlecht. Wenn sich Rap so langsam schleichend beim ESC interpretiert, kommt der NDR mit seinem müden Shot halt ein paar Jahre zu spät, um damit was zu reißen. Das meine ich damit. Nicht, dass wirklich guter Rap keine Chance haben wird.
2024? Zu früh, viel zu früh. Wir sind doch gerade erst an dem Punkt angekommen, an dem eine Rockband beim ESC keine Riesensensation mehr ist – davor gab es 20 Jahre lang vielleicht einen Rocksong unter allen Teilnehmern eines Jahrgangs.
Rap hat ja noch nicht mal diese Schwelle erreicht. Spontan fallen mir aus den letzten Jahren nur Lea Sirk, Donatan & Cleo und Manizha ein. Der Rap-Zug ist also noch lange nicht abgefahren – der hat sich noch nie wirklich in Bewegung gesetzt.
oh FLASH, hätte ich jetzt nicht gedacht. Mutig mutig. Er hat zumindest Geld für ein knalliges MV. Das wird er wahrscheinlich (so wie bei Friesenjung) wieder selber machen (Regie, Schnitt usw).
Kommt jetzt auf den Song an.
Mit seinen Solo-dingern (d.h. ohne bekannte Kollabo Act(s)) lief das bei dem bislang eigentlich nicht so richtig gut. Zwar schon gut, aber es reichte nie für ‚oben‘.
Auf seinen Song bin ich gespannt. Joost hat als Solo noch nie nen echten Hit gehabt, hoffe er hat jetzt ein Druff.
aber check check machen
wenn ich mir das hier anschaue
https://www.youtube.com/watch?v=imBnD8QHh4g
man merkt zwar, dass die Crowd gut dabei ist, aber naja öööh das was man da so von Joost hört ist denn, wenn man ehrlich und gerecht bewertet doch eher ernüchternd.
Seine anscheinend nicht so rasend sensationelle Live Leistung muss durch irgendwas übertüncht werden. Bin mal gespannt mit was er um die Ecke kommen wird.
Hoffe nicht, dass ein wirrer Rohkrepierer aus der Pipeline tröpfeln wird.
Bin aber erstmal guter Dinge. Wird schon schiefgehen.
Jawoll, die Niederlande traut sich mal was!
Nach der Pleite mit dem blutleeren „Burning Daylight“ hat man ja schon das Gefühl gehabt, dass die seit „Arcade“ gültige holländische ESC-Erfolgsformel (glanzpolierter Herzschmerz- und Befindlichkeitspop) weitensgehend ausgereizt ist.
Freu mich auf Joost Klein – dass die üblichen Verdächtigen wieder mit den üblichen Letzer-Platz-im-Semifinale-Wehklagen daherkommen (siehe „Mama ŠČ“ dieses Jahr) werte ich mal als gutes Omen.
Ich hab zwar nichts gegen einen guten Rap aber Friesenjung ist jetzt absolut nicht meins. Muss mal abwarten auf den Beitrag. Aber ich bin da eher skeptisch. Aber für den Mut solch einen Künstler aufzustellen 👍
„Friesenjung“ ist jetzt nicht so mein Geschmack, aber vielleicht mich ja sein ESC-Beitrag doch zu begeistern – viel Glück.☘️
Spannend. Womöglich etwas zu mutig, doch das wird die Zeit zeigen. Grundsätzlich aber erstmal toll, dass die Niederlande beim ESC so ganz neue Wege beschreiten.
PS: Ich glaub‘, ich kann nie mehr einen Holländer auf Deutsch rappen hören, ohne direkt wieder einen Ohrwurm von „Stoff & Schnaps“ zu haben.
Wie kommen die Niederländer dazu, plötzlich eine Witznummer zum ESC zu schicken, nachdem sie den ESC jahrelang recht ernst genommen haben? Als niederländischer ESC-Fan wäre ich enttäuscht. Und jetzt darauf zu warten, dass der Song ja so total lustig ist… ob das klappt?
Ich behaupte mal, dass sie definitv nicht gewinnen wollen.
Welch eine Überraschung…. Damit habe ich nicht gerechnet. Nun gut, vielleicht ein mutiger Act.
🤣Da bin ich mal voll gespannt, könnte schon was werden.
Abwarten was kommt. Gegen 600 andere Lieder sich durchzusetzen ist auch ne Nummer. Und nach den diesjährigen Drama rund um die Live Qualitäten von Mia & Dion, wird man (hoffentlich) schon darauf geachtet haben wie der Act Live rüberkommt. Oder ob das Lied so gemacht ist, das man zur Not mit den leider erlaubten Stimmen vom Band nachhelfen kann.
Das ist natürlich volles Risiko, aber es bringt sicherlich Abwechslung ins Teilnehmerfeld. Bin gespannt auf den Song.
Wow!!
Nederland, hartelijk gefeliciteert voor deze keuze!
Wer sich mal die Vireos von Joost Klein anschaut, sieht, dass er deutlich mehr auf dem Kasten hat, als immer nur Party und Witz. So finde ich zum Beispiel „Florida 2009“ sehr berührend.
https://youtu.be/6Cu0o60O6cE?feature=shared
Aber auch, wenn er einen Party-Song bringt…die 12 Televote-Punkte aus Deutschland sind ihm nach dem „Friesenjung“-Erfolg wahrscheinlich schon einmal sicher.
Und zum zweiten innerhalb weniger Jahre auf Landessprache….seht her Norwegen, Schweden und vor allem DACH !!
Deinem letzten Absatz stimme ich gerne zu, ist ganz meine Meinung !
War Gjon’s Tears etwa nicht in Landessprache unterwegs…?
Jepp, aber das war der Einzige in einem Jahrzehnt. Etwas zu wenig, finde ich.
Gegen guten Rap habe ich nichts, aber das ist leider so gar nicht mein Fall. Ich habe gar keine Ahnung, wie das im Mai ankommen wird, aber Jury-Futter ist das, glaube ich, nicht. Aber ich lege meist daneben mit meinen Einschätzungen … 😀
Nun gut, Numidia wäre aus ganz anderen Gründen mutig gewesen. Bei dem derzeitigen Rechtsruck eine marokkanischstämmige Sängerin zu nominieren, wäre das Sahnehäubchen gewesen.
wie anderenorts schon zu lesen war,hat käärijä gewissermaßen die (musik)büchse der pandora geöffnet – schaun wir mal aber lasse ist derzeit ganz mit den esten – wehe die wilden streicher gewinnen den eesti laul nicht. 🤠
nach so vielen faden balladen (S10 ist hier ausdrücklich nicht mit gemeint) gibt es sicher was fetziges aus den niederlanden.
goed zo!
Er muß anscheinend durchaus Livequalitäten haben, sonst wäre er wohl nicht nominiert worden. Oder war es wirklich nur der Hype ?
Oder auch einfach nur vitamin b ?
Von jedem etwas
Oh nein. Jetzt macht die Niederlande den Jendrik.
Tja, aber das kommt davon, wenn man die Jurys abschafft.
Im Semifinale vermisse ich die Juries definitiv nicht.
Tja, immerhinauf Niederländisch, mag die Sprache mittlerweile sehr gerne. Das wird aber so ziemlich das einzig Positive sein was ich zu dem Song sagen werde können, musikalisch ist das für mich absolut GRAUENHAFT!!
Naja ich bin immer der ansicht wenn man versucht andere orginale zu kopieren wirkt das dann oft lame. Aber na gut warten wir mal ab was dabei rauskommt
Schön, daß die Helene-Fischer-, ZDF-Fernsehgarten- sowie Betroffenheitsfraktion hier überventiliert.
Ansonsten, NL traut sich etwas und zeigt mal eben dezent, wie man ESC macht – und wie man kommuniziert.
Also Mut haben diese Niederländer so einen Künstler zu schicken. Habe mir mal die Live-Version von „Friesenjung“ angetan ….und war negativ überrascht. Stimmung machen kann er … aber die Generation Z feiert ja selbst den größten Dreck ab. Gegen guten Rap habe ich überhaupt nichts einzuwenden…aber das ist Prollrap. Naja, der wird schon seine Fanbase haben … aber meines ist das nicht. Dagegen ist Ikke Hüftgelenk richtig Gold.
Bei dieser Nummer werden wir sehen, was Scooter damals hätten reißen können. Oder DJ Balloon. Ich finde die Entscheidung sehr cool, weil sie zur musikalischen und sprachlichen Vielfalt beiträgt.
Eine spektakuläre Entscheidung, hätte ich den Niederländern gar nicht zugetraut. Ich bin sehr gespannt, wie sie das auf der ESC-Bühne umsetzen.
Mal schauen was wird.
Vorfreude kommt noch nicht auf.
Der muss auch erstmal liefern.
Da schaue ich lieber ganz entspannt den aufgeregten ESC-Hühnern zu.
Ich bin sehr gespannt auf seinen Song. Friesenjung ist eines meiner Liblingslieder,die Erwartung ist also hoch
Chapeau an die Niederlande für diesen Mut. Und ich kenne einige in meinem Umfeld die Fans vom Rap sind. Ich finde es toll, dass die Niederlande den Rapper Joost Klein zum ESC 2024 schicken. Und zudem ist es auch gut für die Diversität des ESC 2024. Ich kenne auch einige in meinem Umfeld, die mir immer wieder antworten, dass sie sich nicht den ESC angucken, weil es nicht ihre Musik ist. Solche Leute haben einfach keine Ahnung, denn beim ESC gibt es nicht die eine Musik. Die Vielfalt macht den ESC aus. Und an solchen Acts wie Joost Klein, sieht man das auch sehr gut.
Ich kann mir gu tvorstellen, dass wir dieses Jahr so einige „Fun“-Songs bekommen. Lief letztes Jahr mit Cha, Cha, Cha ja schon gut und auch Mama SC und Who the hell is Edgar waren im Finale. Aber ob das im Jahr 1 nach Käärijä auch noch so gut ankommt. Mal schauen.
Da hat sich jemand in Niederlande gedacht „Joa Käärijä war geil und hat Erfolg, also machen wir auch“
Blöd nur das besagter Finne Crazy und geil war, und besagter Niederländer Crazy und scheiße ist.
Sorry, but not sorry nicht mein Cup of tea.
Ich habe auf Twitter und Facebook den Eindruck, dass die niederländischen ESC-Fans größtenteils enttäuscht sind. Die haben ja nun auch wirklich Besseres.
Ich weiß nicht, ob Rap auf Niederländisch jetzt der Erfolgsbringer für die Niederlande ist. Mit Rap auf Ukrainisch hats zwar geklappt. Aber a) hat da ja noch der Krieg mit eine Rolle gespielt und b) war das aber auch ein absoluter Hammersong. Ob das den Niederländern auch gelingt, muss man abwarten. Zunächst bin ich aber skeptisch.
Wie mir scheint, ein sehr polarisierender Act für die Niederlande. Kann ich sicherlich nachvollziehen.
„Wachtmuziek“ von Joost finde ich ziemlich originell und er kann auch ernste Töne anschlagen bei „Florida 2009“. Da geht es nämlich um den Tod seiner Eltern.