Georgiens Beitrag für den ESC 2022: „Lock Me In“ von Circus Mircus

„Lock Me In“ von Circus Mircus ist der georgische Beitrag für den ESC 2022 in Turin. Nachdem die Band bereits im November als georgische Teilnehmer für den Wettbewerb in diesem Jahr bekanntgegeben wurde, ist heute der Titel veröffentlicht worden.

Georgien hat seinen ESC-Beitrag in einem internen Auswahlprozess ermittelt. Bei Circus Mircus handelt es sich um ein Künstlerkollektiv, über das bis dato nur Bruchstücke im Internet zu finden sind. Die Musik der Band wird als experimentell bezeichnet und dem progressiven Rock-Genre zugeordnet. Die Gruppe besteht aus drei Mitgliedern (deren Namen uns bisher nicht bekannt sind).

Zu ihrem ESC-Beitrag „Lock Me In“ wurde im Vorfeld ein Musikvideo gedreht, welches das Trio als fröhlich und farbenfroh bezeichnet. Angesichts des Kriegs in der Ukraine haben sich die Künstler jedoch dazu entschlossen, das Video zu diesem Zeitpunkt nicht zu veröffentlichen, so schreibt die Band auf Instagram. Stattdessen findet sich in dem Audio-Clip ein Standbild mit dem Text „Video unavailable – This artist condems russia’s invasion of Ukraine“. Sie betonen gleichzeitig die Hoffnung, ihr Video bald veröffentlichen zu können, wenn die schrecklichen Ereignisse vorbei sind und unsere Gesellschaft wieder zurück zum normalen Leben gekehrt ist.

Bis dahin haben uns Circus Mircus aber zumindest schon ihren Song für den ESC 2022 präsentiert. „Lock Me In“ ist nur knapp 2:30 Minuten lang. Der experimentelle Song ist eine alternative Indie-Rock-Nummer, die mit verschiedenen Instrumenten und Stimmeffekten arrangiert ist. Die Melodie ist einzigartig und schwungvoll, zum Refrain gibt es einen Wechsel, ehe zur Strophe elektronische Einflüsse zu hören sind. Der Refrain hat eine eingängigere Melodie, während die Strophen verspielter gestaltet sind.

Mit „Lock Me In“ treten Circus Mircus für Georgien am 12. Mai in der ersten Hälfte des zweiten Halbfinals an, in dem auch Deutschland stimmberechtigt ist. Der Auftritt der Band soll von Emilia Sandquist gestaltet werden, die Teil des Teams der bekannten Choreographin Sacha Jean-Baptiste ist.

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68 Kommentare

  1. Man wusste ja nicht so recht, was man von Circus Mircus erwarten sollte, das Ergebnis übertrifft diese Erwartungen aber deutlich. *daumenhoch

  2. Gefällt mir – irgendwie. Ist auf jeden Fall eine Bereicherung. Doch, ja, hat was, aber ob es bei mir in die Top 10 schlüpfen kann??

    Muss sich erst mal setzten.

  3. Gar nicht mal schlecht. Wie so oft ein sehr ungewöhnlicher Beitrag aus Georgien, der auf jeden Fall herausstechen wird. Finale halte ich nicht für ausgeschlossen.

  4. Starker Beitrag aus Georgien, gefällt mir sehr gut.
    Bitte Europa, das muss ins Finale^^
    Btw
    Bin Erinnert es noch wen an „The Bad Touch“ von The Bloodhound Gang?

  5. Ich bin positiv überrascht, man war ja in den letzten Jahren etwas kritischer mit Georgien, daher waren Erwartungen vielleicht auch nicht so hoch. Aber das klingt cool! Ich habe glaube ich direkt einen kleinen Ohrwurm, was aber natürlich auch an dem sehr repetitiven Sound liegt.
    Durch die sehr einfache Struktur wird das Lied aber glaube ich eine wirklich gute Performance brauchen um ins Finale einzuziehen (oder sogar noch besser abzuschneiden). Das traue ich Circus Mircus aber zu, sie scheinen zumindest im Internet auffälliges Auftreten zu verstehen. Finde auch die Entscheidung das Musikvideo später zu veröffentlich wirklich gut!
    Mal schauen, was uns noch so erwartet

  6. Eine Sache ist bei Georgien sicher: Der Beitrag hebt sich aus der Masse hervor. Ob positiv oder negativ, sei jedem selbst überlassen 😀

    Lock me up, lock me down
    Lock me in, lock me out
    Lock me sideways

    Ist aber schon ein guter Ohrwurm 😀

  7. Und zu dem Video: Finde die Aktion gut und richtig. Der ESC „soll“ ja unpolitisch sein, aber Schweigen unterstützt dann doch eher Putin und dessen Invasion.
    Allgemein bin ich gespannt inwiefern das Thema von den Künstlern aufgegriffen wird im Mai.
    Oder wie beispielsweise Länder wie Serbien aufgenommen werden, die ja bekanntlich große „Pro Putin“ Demos in ihrer Hauptstadt veranstaltet haben.
    Und natürlich ob die Ukraine überhaupt teilnehmen wird oder sogar gewinnt? Aber wie/wo kann die Ukraine den ESC dann ausrichten?
    Wird ein sehr politischer ESC dieses Jahr denke ich

  8. Ich finde es absolut super, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Hat meine schlechte Laune erfolgreich vertrieben und ist bisher der Refrain dieses Jahr, bei dem ich am meisten mitgehe. Würde mich sehr freuen, es im Finale zu sehen!

  9. Also der Song ist bei mir so lala. Das Lied ist experimentell. Aber irgendwie werde ich auch nach 4x hören nicht mit dem Song warm.

  10. Wieder mal ein mutiger Beitrag aus der Republik Sakartvelo. Von den rockigen Sachen bislang das Beste, vielleicht ein wenig repetetiv. Sollte mich der Auftritt überzeugen, bekommen Circus Mircus von mir einen Anruf im Semifinale. Steigt in meine Top 10 ein, meine Bewertung ist 8 von 12 Punkten.

  11. Georgien bleibt sich treu, da kommt mal wieder nichts leicht Konsumierbares. Schöner Refrain und experimentale Strophen leider aber auch nicht wirklich rund.
    Könnte LIve aber natürlch besser wirken, nach den Foto wird das bestimmt interessant.

  12. Joa, lässt sich nebenbei gut weghören, bleibt aber nicht wirklich hängen. Sie werden wirklich eine gute Show brauchen, um ins Finale zu kommen, allerdings ist der Song nicht, wie alles georgische seit 2018, von vornherein völlig chancenlos.
    Nur dieses „Wir halten die Interpreten geheim“-Gehabe geht mir ein bisschen auf den Senkel; Norwegen hat das zumindest in eine nette Story verpackt.

  13. Der Schnipsel von Zypern ist äußerst vielversprechend, die heutige Ausbeute könnte sehr erfreulich werden…
    Mittlerweile finde ich beide Semi musikalisch gleichwertig.

    1. Frankreich 12/12
    2. Niederlande 11,5/12
    3. Italien 11/12
    4. Serbien 10,5/12
    5. Litauen 10/12
    6. Ukraine 9,5/12
    7. Norwegen 9/12
    8. Estland 8,5/12
    9. Georgien 8/12
    Tschechien 8/12

  14. Habe jetzt nur einen akustischen Eindruck gewinnen können, da das Video bei mir nicht verfügbar war.
    Aber mal wieder was sehr kreatives aus Georgien. Gefällt mir sehr gut.🙂

    • Nenene, mir gefällt das. Kommt in den Gesindetrakt (Waffenschmiede). Können wir übrigens die Gaukler zwischen Mauern und Burg zu Gauklern und Marketendern zwischen Mauern und Burg erweitern? Dann würde ich mich mit Spanien wohler fühlen, weil manche Marketenderinnen in längst vergangenen Zeiten ja nebenher als Bordsteinschwalben gearbeitet haben.

      • Okay damit hab ich jetzt nicht gerechnet das dir das gefällt. Waffenschmiede geht für mich in Ordnung. Marketender musste ich erst mal Googeln, das Wort hab ich zum ersten Mal gelesen, komm ich aber mit klar. Bei Zypern hab ich auch solala. Keine Ahnung wo ich das hinpacken soll. Am ehesten zu Slowenien und Kroatien in den Rosengarten

      • Oder in den Hof. Da ist ja Nordmazedonien noch ganz alleine. Am besten vielleicht aber: Slowenien in den Hof und Zypern zu Kroatien in den Rosengarten?

  15. Von Belgien habe ich einen Schnipsel gehört, der mich sehr langweilt und die Stimme ist auch nicht mein Fall.

    Schade, nachdem sich der junge Mann als Fan von Stromae (es gibt übrigens ein neues Album) geoutet hat, hatte ich da ganz andere Erwartungen…

    Damit nach Polen und Australien schon die dritte „Drama Queen“ im zweiten Semi. Da gefällt mir sogar der Schweizer Beitrag besser. Mittlerweile mag ich solchen Gesang noch weniger als die üblichen Tanznummern.

    • Da stimme ich Dir 100% zu. Sowohl von Belgien als auch von den Jammernummern männlicher Interpreten . Ich habe es satt , alles Andere ist mir lieber inzwischen …..

      Leider scheint es in UK , auch noch so zu sein …

    • Och, ich finde, dass der Songausschnitt gar nicht mal schlecht klingt. Da gibt es aber schon deutlichere Jammerlappen in diesem Jahr. Für mich hat das Potential.
      Allerdings finde ich sein Englisch nicht so schön….da wäre französisch wahrscheinlich besser gewesen. Bin mal auf den ganzen Song gespannt.

  16. Gerade in 2022, wo Deutschland unzufriedener denn je ist über die Mutlosigkeit des NDR (welche ja auch nur von der BBC und RTE in Irland getoppt wird) schaue ich voller Neid in solche Länder wie Georgien, Moldau oder Lettland, die sich regelmäßig trauen Abseitiges zu schicken.

    Ich glaube auch, dass Georgien im 2. HF sehr gut aufgehoben ist.
    Im 1. HF buhlen die spaßigen und energiegeladenen Beiträge aus Moldau, Norwegen, der Ukraine und Lettland um die Aufmerksamkeit der Zuschauer – da muss man dann schon noch mehr auf die Bühne bringen, um in Erinnerung zu bleiben.
    Die „auffälligsten“ Beizräge im 2. HF sind aus meiner Wahrnehmung bislang vielleicht Israel und Rumänien, was ja nun deutlich „traditionellere“ ESC-Beiträge sind. Ich glaube also ein gutes Televoting-Ergebnis sollte CM bei einer ansprechenden Live-Performance also sicher sein.

    • Einspruch, Euer Ehren! Den irischen Vorentscheid fand ich – von der Song-Qualität her – besser als den aus unerfindlichen Gründen so gehypten finnischen Vorentscheid. Drei von sechs Songs waren wirklich brauchbar, auch wenn mit Brooke Scullion dann wiederum die unauffälligste Nummer gewonnen hat.
      Beim deutschen Vorentscheid wär ich schon froh gewesen, wenn wenigstens ein Titel irgendwie reizvoll gewesen wäre. So war’s leider nur der Refrain (aber auch nur der Refrain) von „Anxiety“.

      Und „Space Man“ finde ich sogar richtig gut. Da denke ich inzwischen auch, dass das Ergebnis einige noch sehr überraschen wird.

      Ich fürchte, dieses Jahr ist der NDR wirklich der absolute Bodensatz ESC-Europas. Wobei der rumänische VE auch echt schlimm gewesen sein muss – zumindest dem Sieger nach zu schließen.

    • Guter Einwand, hatte Serbien vergessen.
      Dann sind es 2 sehr spezielle Beiträge im 2. Semi.
      Werden trotzdem beide Länder froh sein, dass im 1. HF mehr „Auffälliges“ läuft.

  17. Kann Georgien nicht mal einen normalen Song zum ESC schicken. Warum muss das immer wieder ne Freakshow sein? Der Song ist jetzt auch nix berühmtes. Sorry, das ist auch kein Song bei dem man beim ESC erfolgreich sein kann. Nee, danke.

    • Deshalb mag ich Georgien beim ESC: Weil sie meist außergewöhnliche Songs zum ESC schicken, Chapeau für ihren Mut. Sie werden für diesen Mut leider nicht so oft belohnt. Die einzigen beiden Songs, die ich irgendwie ziemlich langweilig fand, war 2010 und 2013.

  18. Der Refrain bleibt hängen. Ansonsten hat der Song allerdings nicht viel zu bieten. Die Performance wird wohl über den Finaleinzug entscheiden.
    Gehe ich nur vom Audio aus, sehe ich Georgien damit nicht im Finale.

  19. Ach, ich weiß nicht so recht. Der Trend, irgendetwas zum ESC zu schicken, das anders ist, als alles bisher dagewesene, wird in diesem Jahr auf die Spitze getrieben. Anders zu sein, neues zu wagen ist gut. Aber bitte nicht um jeden Preis. Ich gehöre wahrscheinlich zu den ewig gestrigen, aber für mich steht das Lied, also die Musik im Vordergrund. Da hat der Georgische Beitrag leider nichts, was mein Ohr aufhorchen lässt. Aber selbst damit hat der Beitrag im aktuellen Jahr leider kein Alleinstellungsmerkmal. Entweder sind die meisten Kompositionen belanglos bis lieblos oder haben Melodien, die ich als störend empfinde. Vielleicht werde ich langsam zu alt für dieses Hobby… 🙄

  20. Normale Songs gibt es nun auch schon genug und mitunter sind sie ziemlich langweilig…

  21. Ich lieb’s. Und dass das ausgerechnet das Land ist, das bei mir regelmäßig durchfällt, stimmt mich noch glücklicher 🙂 ich bin auch froh Georgien beim ESC zu haben, die fallen wirklich jedes Jahr auf und dieses Mal kann ich sie nach oben in meine Liste setzen 🇬🇪

  22. Ich mag den gut gelaunten georgischen Beitrag sehr.
    Toller Groove und von den rockigeren Songs definitiv (bislang) der beste.
    Dennoch wird das Finale schwer zu erreichen sein. Zum einen gibt es in Semi 2 einen Beitrag mehr, die Qualität ist mMn besser und mit Finnland und San Marino sind schon zwei weitere rockigere Songs im Lineup. Ich drücke Circus Mircus die Daumen.

  23. Ich warte ja bei Georgien insgeheim immer noch, dass man mal jemanden vom JESC nominiert. Die Bands aus den früheren Jahren gibts ja leider nicht mehr und Mariam Mamadashvili lebt in den USA. Tamar Edilashvili von 2018 wäre allerdings alt genug oder die für mich beste Sängerin des Landes Anna Berishvili, die unverdienterweise nur 2. im Vorentscheid wurde, wäre auch eine gute Wahl für Georgien

  24. Leider ziemlich nervig und überdreht. Und Britpop mit amerikanischem Akzent finde ich auch etwas bizarr. Immerhin keine weitere Ballade.

  25. „Gefällt mir – irgendwie“ trifft es auch für mich ganz gut. Der Einstieg ist mir ein bisschen zu Dissonanz, aber grundsätzlich ist das ganz sympathisch. Ich höre da die Red Hot Chili Peppers, Beck und Mobys „Lift me up“ raus. Grundsätzlich ja nicht die schlechtesten Referenzen, nur vielleicht dann auch zu viel des Guten für nur drei Minuten. Und weil die erste Strophe samt Bridge sehr viel Zeit in Anspruch nimmt, endet der Song dann auch gefühlt ziemlich abrupt und noch bevor man sich an den Refrain gewohnt hat.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mir das schon hören kann. Beim gewöhnlichen Zuschauer muss es aber sofort zünden – und da bin ich aktuell noch sehr skeptisch.

    Mit einem guten Auftritt und einigen Sympathiepunkte halte ich einen knappen Finaleinzug aber für möglich. Sollten aber wirklich Nika Kocharov und die Young Georgian Lolitaz dahinter stecken, muss man aber auch konstatieren: „Midnight Gold“ war von Anfang an stärker, verheißungsvoller und direkter – auch wenn es die ESC-Blase (von der aber auch gefühlte 95 % „Fuego“ für ein Meisterwerk halten) nicht wahrhaben wollte.

  26. Gefällt mir gut, ich bin sehr positiv überrascht. Natürlich ist das kein großer Wurf, aber das ist für Georgien ja schon eine gewaltige Verbesserung. Wahrscheinlich ausnahmsweise mal nicht mein letzter Platz.

  27. Das ist mal was anderes – musikalisch nicht unbedingt meins, aber erfreulicherweise mal alles andere als Mainstream, und musikalische Farbtupfer find ich ja grundsätzlich gut. Und außerdem finde ich das Gesamtpaket und die Attitude dieses betont anonymen Kollektivs grundsympathisch. Herzlichen Dank dafür nach Georgien.

  28. Die ersten 35 Sekunden lassen Schlimmstes befürchten, ich hatte mich schon drauf eingestellt, hier meinen neuen letzten Platz zu verkünden, aber dann wird es deutlich besser, und ich kann mich all denen anschließen, denen der Refrain richtig gut gefällt.

  29. Song für ein kleines Minderheitenpublikum. Ob das dann in ausreichend vielen Ländern die Voting Top 10 schafft? Unwahrscheinlich. Beim Voting sehe ich da extreme Schwierigkeiten auf nen grünen Zweig zu kommen. Wird wohl im HF hängenbleiben, wenn nicht ne ganze Anzahl von Juries den Song mit saftiger Punktevergabe ‚retten‘. Die sollen sich den dann aber auch in Dauerschleife anhören müssen. lol

  30. Schöner Song, der wahrscheinlich zu sehr zwischen allen Stühlen sitzt um das Finale zu schaffen. Trotzdem ein mutiger und spannender Beitrag, der mir allemal besser gefällt als unser deutscher Einheitsbrei.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn die Show gut genug ist um das Finale zu erreichen!

  31. Das ist nun wieder so ein Lied, das ich mir kein zweites Mal anhören möchte – hat für mich einen extrem hohen Nerv-Faktor. Mag ja sein, dass es mutig ist von Georgien, Songs zu schicken die komplett anders sind und den ESC damit bunter machen – ich glaube aber nicht, dass sie hier ein breites Publikum finden, dass dafür auch anruft – deshalb denke ich auch, dass das ziemlich sicher im Semi kleben bleibt.

  32. Ich mag nichts an dem Beitrag. Alles daran nervt. Es bleibt nichts positiv im Ohr. Und ich bin sonst sehr gnädig zu Georgien, aber das ist mein neuer letzter Platz vorerst. Selbst Moldawien gibt mir da noch mehr.
    Der Refrain ist im Ansatz nicht ganz so furchtbar wie alles davor und danach, aber auch die Chance wird vertan, zumindest über einen catchy Refrain zu punkten. Aber ist in diesem Jahrgang ja nichts Neues.
    Ich bin aber nichtmal traurig darüber, denn dass der Beitrag furchtbar wird, war von Anfang an klar. Und wird mich das Gefühl nicht los, als wolle man Dadi kopieren.

  33. Im Gegensatz zu den meisten meiner Kollegen hier hatte ich tatsächlich Erwartungen an Georgien – und die wurden doch sehr untertroffen. 🙁 Normalerweise schätze ich die außergewöhnlichen Beiträge aus dem Land sehr, ich mochte selbst Tornikes „You“ (naja, bis zur grottigen Liveperformance), aber das ist einfach nur heiße Luft. Klingt wie ein Radio Eins-Titel, den sie irgendwie ins Programm geschoben haben und dessen Melodie man sofort wieder vergessen hat und sich nur daran erinnert, dass man es nervig fand. Kann da auch keinen richtigen Rock raushören (oder irgendeine interessante Melodie oder sonst etwas), lediglich der Gesang erinnert mich (in negativer Weise) an Winny Puhh. Schade, sehr schade. Vielleicht im nächsten Jahr. Viel Glück dennoch!

  34. Finde gut, dass Georgien immer wieder was Neues ausprobiert. Aber dies hier ist so gar nicht meins. Es waren wohl 5 Sekunden drin, wo ich dachte, „oh jetzt wandelt sich der Song und wird doch noch gut“, aber dann kam doch nix mehr. Vielleicht gibt es wenigstens eine bunte Bühnenshow.

  35. Auch hier wird das Rad nicht neu erfunden, aber der Beitrag ist in einem Musikstil, den ich gerne höre. Deshalb wird sich Georgien auf meiner Liste höher wiederfinden, als Lieder von vergleichbarer Qualität, die in Musikstilen sind, die mir nicht so gut passen.

  36. Georgien hat den bisher kürzesten ESC-Beitrag dieses Jahres veröffentlicht und mir gefällt „Lock me in“ ganz gut. Ich hoffe, daß sich das Land nach sechs Jahren wieder für das Finale qualifiziert.

  37. Ich find’s erfrischend! Braucht aber eine Performance, die auffällt, ohne ins Alberne abzudriften. Bin gespannt auf den Auftritt!

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