„Germany 12 Points“-Songcheck kompakt (2): „alive“ von Eros Atomus

Bild: Franz Schepers

Unsere kompakten Songchecks sind wieder da! Natürlich noch nicht die für den richtigen ESC, aber die für den deutschen ESC-Vorentscheid „Germany 12 Points“. Im Zwei-Tages-Rhythmus nehmen wir die sechs Beiträge intensiv unter die Lupe und stellen einen nach dem anderen – und natürlich auch die zugehörigen Interpreten – vor. Felicia Lu hat den Anfang gemacht, heute setzen wir unsere sechsteilige Songcheck-Serie mit Eros Atomus fort, der am 4. März 2022 mit seinem selbstgeschriebenen Song „alive“ in Berlin antritt.

Eros hat mit seinen 21 Jahren schon mehr erlebt, als manch anderer, der doppelt so alt ist. Er lebte bereits auf drei Kontinenten, in den USA genauso wie in China, in der Karibik und in Italien. Seine Mom ist Dänin, sein Vater Schweizer, zuhause ist für ihn aber das beschauliche Flensburg im Schleswig-Holstein: „Ich fühle mich in Deutschland am meisten zuhause und würde mich freuen, meine Heimat vertreten zu können.“

Eros, der elf Geschwister hat (mit z.T. sehr ausgefallenen Namen) und in seiner Jugend nur „Benjamin“ genannt wurde, spricht sieben Sprachen, was eine ausgezeichnete Visitenkarte für den ESC ist. Seinen ersten (wenig erfolgreichen) öffentlichen Auftritt hatte er bei „The Voice Kids“. Viele Stunden Gesangsunterricht und viele Jahre später gelang ihm 2018 eine Finalteilnahme bei „The Voice Of Germany“ – im Finale war er übrigens gemeinsam mit Ben Dolic.

Schon bei TVOG war sein „signature style“ die Art und Weise, wie er mit der Gitarre Musik macht, die er als ein Crossover aus Percussions, Schlagzeug und eben Gitarre zum Erklingen bringt. Allerdings will er im deutschen Finale seinen „Lap-Style“ im Stehen praktizieren und nicht im Sitzen wie bislang.

Wenige Tage nach der offiziellen Bekanntgabe seiner Nominierung hat Eros sich mit einem witzig-lässigen Cover von Eskimo Callboys „Pump It“ bereits in die Herzen vieler ESC-kompakt-Leser gespielt.

Eros‘ Lieblingssong von ABBA ist übrigens „Gimme! Gimme! Gimme!“ (derzeit auch meistgenutzter ABBA-Song auf TikTok), wie er dem Autor dieser Zeilen exklusiv verraten hat.

Der Song

„alive“ ist eine unaufgeregte, gefällig-eingängige Uptempo-Gitarrenpop-Nummer, die Eros selbst gemeinsam mit Marcel Zürcher und Eike Freese geschrieben hat. Ein Making-Of gibt es hier auf YouTube zu sehen.

Hinter der positiven Botschaft des Songs steckt eine ernste Geschichte. Es gibt wohlformulierte Worte in der NDR-Presseinfo, wo Eros darüber spricht, wie „großartig das Leben“ trotz aller Widrigkeiten „doch sein kann“, aber viel weniger überlegt formuliert, aber sehr glaubwürdig und wahrhaftig sagt er das Gleiche im Interview mit Alina Stiegler auf Eurovision.de:

„Ein guter Freund hatte mit 17 einen Autounfall und kann seitdem nicht mehr laufen, nicht mehr reden, ist aber trotzdem ein lebensfroher Mensch, der den ganzen Tag strahlt. Ich habe ihn dann nochmal darauf angesprochen und mich gewundert, er hatte einfach so viel Scheiße hinter sich, aber er meinte zu mir, es kann jetzt nur noch besser werden, egal wie Scheiße es ist, irgendwann kann’s nur noch besser werden! Ich glaube, wir gehen gerade alle durch eine schwierige Zeit und diese Message (meines Freundes) will ich gerne zeigen, und darauf aufmerksam machen, egal wie scheiße es Euch gerade geht, es wird besser.“

Der Check

So habt Ihr gewertet:

Song allgemein: 4,06/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 2,21/5 Punkten
Eignung der Künstlerin für den ESC: 2,86/5 Punkten
Gesamtpaket: 2,37/5 Punkten.

Im Hinblick auf das Hitpotenzial landet „alive“ bei Euch auf Platz 5 von 6 und im Hinblick auf die Erfolgsaussichten beim ESC auf Platz 4 von 6.

Benny: „alive“ ist ein hymnischer Ohrwurm und ich kann mir Eros mit seinem eigenständigen Stil samt Lap-Style-Gitarrenspiel gut auf der ESC-Bühne vorstellen. Diese Karten muss er bei „Germany 12 Points“ voll und ganz ausspielen, denn der Song alleine trägt leider nicht über drei Minuten und ist alles in allem vielleicht etwas zu harmlos, um den Abstimmenden bis zum Ende im Gedächtnis zu bleiben. 5 Punkte.

Berenike: Ich habe immer das Gefühl, dass Eros hier eigentlich den offiziellen Song zur nächsten Fußball-WM (oder einer beliebigen anderen größeren Sportveranstaltung) geschrieben hat anstatt für den nächsten ESC… Zumindest ist „alive“ absolut nach dem Strickmuster eines solchen Songs aufgebaut: Eingängig, positiv, mit Steigerung und ein paar Vokallauten, die jeder mitsingen kann… Weil ich generell auf positiv-eingängige Songs stehe, gefällt mir das sogar recht gut. Aber wenn Eros dann „Alive, alive“ singt und das so sehr wie „Allein, allein“ aus dem gleichnamigen Song von Polarkreis 18 klingt, dann seufze ich doch immer innerlich auf und frage mich, warum wir so einen Song eigentlich nicht mal zur Auswahl haben. 7 Punkte.

Douze Points: Von der Papierform her passt hier das meiste: interessante Stimmfarbe, sympathischer Sänger und Stadion-Pop mit Coldplay-Anleihen. Leider ist der Refrain etwas spärlich ausgefallen. Eine gute Inszenierung kann noch einiges aus dem Song herausholen. 7 Punkte.

Florian: „alive“ beginnt vielversprechend in der Strophe, der Refrain holt mich leider nicht ab. Insgesamt ist hier durchaus eine schöne Komposition und Melodie verfolgt worden, jedoch springt der Funke, der auch die Message von „alive“ verkörpern soll, bei mir nicht über. So läuft das Lied leider drei Minuten vor sich hin, ohne einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. 4 Punkte.

Manu: Eros Atomus singt davon, das Leben zu lieben und erinnert damit an Coldplays „Viva la Vida“. Auch musikalisch scheint „alive“ von „Viva La Vida“ inspiriert zu sein: Nach sehr kurzem, für Eros typischen Gitarrengeklopfe, setzen in ähnlicher Geschwindigkeit wie bei Coldplay Streicher ein und treiben „alive“ damit voran. Und so kommt es, dass im zweiten Teil der Strophe ebenfalls eine gleichmäßige Baseline einsetzt. Im Refrain jedoch vertraut „alive“ allein auf das aufbrandende Instrumental und der Aussage „It’s great to be alive, i love being alive“.  Auch wenn die Streicher fortan von anderen Instrumenten etwas in den Hintergrund gedrängt werden, treibt die Baseline den Titel weiter voran. Ein paar hymnenhaften Oooh-Oooohs, ein einsetzendes Schlagzeug zur Bridge – langweilig wird es musikalisch nicht. Und trotzdem fehlt irgendwie etwas. Ist es vielleicht ein richtiger Refrain oder setzen zu viel Instrumente ein? Insgesamt „nett“, aber so richtig überzeugt mich „alive“ trotz der interessantes Stimmfarbe von Eros nicht. 3 Punkte.

Max: „alive“ ist sicherlich kein schlechtes Lied, zudem ist Eros‘ Stimme sehr interessant. Das Problem bei mir persönlich ist nur eines, dass sich quasi durch den gesamten Vorentscheid durchzieht: „alive“ ist leider nicht kantig genug, um aufzufallen. Hier vermisse ich leider eine spezielle Essenz, ein „Etwas“, damit das Lied beispielsweise in Turin aus der Masse hervorsticht. Dass der Song super radiotauglich ist, steht für ich außer Frage und ich bin mir sicher, dass einige Leute Elementen des Songs etwas abgewinnen können. Meinen Geschmack trifft es leider nicht. Gemessen an den anderen Beiträgen unserer VE, reiht sich das Stück eher im Mittelfeld ein. Von mit gibt es 4 Punkte.

Peter: Das Beste an diesem Song ist das gewinnende Wesen von Eros und die sympathische Energie, die er sowohl bei der Songpräsentation als auch bei den Performances, die ich gesehen habe, rüberbringt. Ich mag auch die Botschaft seines Songs und die Geschichte dahinter sehr. 11 Geschwister sind echt ein Statement. „alive“ könnte einen kantigeren Revamp gebrauchen, damit er nicht so glattgebügelt wirkt. Der Lap-Style von Eros hat eine gute bühnentaugliche Eigenständigkeit. 8 Punkte.

Rick: Der Song startet tatsächlich erstmal vielversprechend. Die ersten Sekunden klingen international und irgendwie ganz spannend. Die Enttäuschung über den Refrain ist dann aber umso größer. Die Nummer verläuft sich komplett, es geschieht weder etwas Unvorhersehbares, noch etwas Einprägsames. Ich habe das Gefühl, den Song schon mehrmals im Wartezimmer beim Zahnarzt im Hintergrund gehört zu haben. Oder auch in der Warteschleife einer Kundenhotline. Nichts daran ist wiedererkennbar. Talent und Charisma hat Eros ganz sicher – aber dieser Song ist an Belanglosigkeit nicht zu überbieten. Selbst für einen Radio-Contest wäre das nur „ganz okay“ – für den ESC ein absolutes No Go. Sorry, aber ich kann dafür nicht mehr geben als 2 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 40/96

Eros ist am Montag, den 21. Februar 2022 um 19 Uhr zu Gast im ESC kompakt LIVE. Stellt Eure Fragen an ihn gerne unter diesem Songcheck.

Wie gefällt Euch „alive“? Und welche Inszenierungsideen habt Ihr für den Song? Schreibt uns das gerne in die Kommentare.

Bisher erschienene Songchecks:

(1) Felicia Lu – Anxiety


101 Kommentare

  1. BREAKING NEWS

    Am 19. März startet die neue Staffel der Rate- und Unterhaltungsshow The Masked Singer! Vielleicht treten ja alle deutschen Vorentscheidteilnehmer an und ersparen uns ein Null-Punkte-Resultat in Turin!

  2. Ich glaube Peter hat sich den Song mittlerweile s schön gehört und das funktioniert bei dem Titel auch ganz gut. Als ich „alive“ allerdings die ersten 2-3x gesehen & gehört habe war ich eher etwas enttäuscht. Dem Refrain fehlt einfach etwas. Wie einige von euch geschrieben haben ist der Anfang des Songs aber wirklich gut. Mich hat es ja leicht an „If I Were Sorry“ von Frans aus Schweden erinnert, was jetzt generell nichts schlechtes ist. Bin sehr auf die Performance gespannt und hoffe – wie bei jedem – auf eine starke Inszenierung und ein hoffentlich positiv auffälliges Staging. ✌🏻

  3. Ich finde die Analyse von Manu sehr interessant, anch wenn die Punktzahl ein bisschen zu niedrig ausfaellt.

    Im Prinzip finde ich sowohl Lied als auch Performance voellig in Ordnung, bloss… es fehlt an Dynamik. Die Bridge sollte eine richtige sein, am besten ganz weg von der Hauptharmonie, oder die Musik sollte fast verstummen, damit der letzte Refrain richtig zur Wirkung kommen kann (das ist DAS Manko).
    So hat man den Eindruck, nach dem ersten grossen Sprung (toll!) am Anfang, einfach auf einen gleichmaessigen (Musik)Teppich zu sein…
    Ich wuensche Eros viel Glueck. Fuer mich steht das Lied auf einer Ebene mit Anxiety und Rockstars.

    • PS: Hatte ich fast vergessen: Auch Eros wuerde ich raten, Lieder auf Deutsch zu schreiben. Es reicht einfach ein Blick auf die Charts (Spotify usw…). Und das kommt nicht von ungefaehr.

  4. Soso, der hübsche Eros ist also am Montag im Livechat von ESC-kompakt zu sehen. Meine Frage an ihn wäre gewesen: Was haben Sie sich dabei gedacht, einen Song der Proletenband EC zu covern und ob er das noch einmal tun würde?

    Meine Wertung zu seinem angeblichen Vorentscheidtitel fällt so aus:

    Song allgemein: 0/12 Punkten
    Eignung des Songs für den ESC: 0/12 Punkten
    Eignung der Künstlerin für den ESC: 1/12 Punkten
    Gesamtpaket: 0/12 Punkten.

    Ich könnte mir eine Inszenierung so vorstellen: der Interpret steht ohne Klampfe auf der Bühne und die Kamera zeigt nur sein Gesicht und der Song wird acapella vorgetragen.

      • Naja, ’n büschen prollig sind die Jungs durchaus, aber das ist ja Teil ihres Charmes.

      • Man traut sich ja nicht mal mehr zum Lachen in den Keller zu gehen weil man Angst haben muss da sitzt die ganze Zeit @Matty und sortiert Kartoffel nach der Größe….

    • @Matty was haben Dir die Menschen die an unseren Vorentscheid teilnehmen eigentlich getan ????????. Das ist unterste Schublade wieder einmal , das im vergangenen Jahr schon so mit Jendrik . Wäre das meine Seite wärste hier schon weg , einfach unfassbar .
      Das geht von Dir auch teilweise anders , lass diese Seite lieber raus .

  5. Mit der ersten Strophe kann ich mich noch arrangieren, aber den Refrain finde ich – sorry – ganz unsäglich, weil er mich an eine Coca-Cola-Reklame erinnert. Auch wenn ich ihnen aktiv aus dem Weg zu gehen versuche, haben mich Giesinger & Co. dann doch so konditioniert, dass ich bei allem mit „uplifting“ „Ooohoooh“-Chören automatisch Hasspickel kriege. Irgendwie wirken die Strophen und der Refrain auf mich auch wie zwei Song-Ideen für zwei ganz unterschiedlich Künstler, die dann unmotiviert aneinander geleimt wurden. Und wenn sein Signature Move sein ungewöhnliches Gitarrenspiel ist, wurde leider auch das hier in diesem Lied ziemlich verschenkt.

    Eine etwas folkigere oder alternativere Nummer à la George Ezra oder Paolo Nutini hätte seine herrlich schmutzige und raue Stimme noch viel besser zur Geltung bringen können und ihm m. E. auch als Typ wesentlich besser gestanden. Aber in der jetzigen Form hätte man den Song genauso gut jedem X-beliebigen Sänger geben können, ohne, dass es einen nennenswerten Unterschied gemacht hätte.

  6. Einer der drei Songs aus der Auswahl, den ich mir nicht bis zum Ende anhören kann. Das Radio-Kriterium „nicht den Umschaltimpuls auszulösen“ erfüllt das Lied bei mir also schonmal nicht.
    Wie auch schon „I don’t feel hate“ kann ich mit so aufgesetzter, forcierter Fröhlichkeit so gar nichts anfangen, gerade wenn das Lied dann doch auch nur so vor sich hin trällert und einen nicht mitreißt.

    Was mich persönlich auch extrem stört ist Eros Aussprache. An sich habe ich nichts gegen Dialekte oder so… aber wer spricht denn so?! „Realoiiiizing“?! Nee, also das wirkt auf mich einfach gekünstelt und unauthentisch, um sich dann doch noch irgendwie von anderen Shawn Mendes Wannabes abzuheben. Entsprechend erreicht mich die Message des Songs umso weniger, ich kaufe es ihm nicht ab. Stellenweise verstehe ich gar nicht, was er da singt. Geht alles in dem Geschwurbel unter.

    Ich weiß auch nicht, wie so ein Lied dann auf einer großen Bühne funktionieren und einen 3 Minuten am Ball halten soll. Das ist doch eher was für ne Hipster-Kneipe oder einen kitschigen Coca-Cola Werbespot.

    Für mich ein Garant für eine Bottom 5 Platzierung. Es ist einfach zu belanglos, zu unkreativ, zu aufgesetzt. Das Gesamtpaket erinnert an Spanien 2017. Vom Aussehen des Sängers, bis zur Belanglosigkeit des Liedes und sogar das Auswahlverfahren über Radios sind identisch. History repeats itself.

      • Da alive für mich der beste VE Song ist, finde ich es klasse, das Eros und ich den gleichen Lieblingssong von Abba haben.
        .
        Gimme, gimme …🎵🎵🎵
        .
        Auch aus der Lieblingsmusik von Frau Wolfslast kann man Rückschlüsse ziehen. Das Schaffen von Queen und Fleedwood Mac war früher vllt mal stark, heute durch ewige wiederholte Darbietung ist es einfach langweilig.

  7. Schlimmes Machwerk, das ich kein zweites Mal hören muss. Ich stelle mir die Altherrenriege des NDR dabei vor, wie sie dazu fröhlich mitwippt… et voilà: Brechreiz.

    • Gehts auch ne Nummer kleiner? Ich persönlich finde den Song nicht schlecht, er hat ne interessante Stimme. Allerdings gefallen mir andere Songs aus der Deutschen VE besser als Alive. Irgendwie glaube ich nicht daran, das er das Ticket für Turin bekommt. Meine Favoriten sind Anxiety, Hallo Welt und i Swear to god. Soap und Rockstars flashen mich jetzt nicht so.

    • Ich stelle mir seit geraumer Zeit die Frage warum es so Manchem nicht möglich ist zu kritisieren ohne gleichzeitig zu diffamieren. Nebenbei bemerkt sind die Altherren (ab wann fängt das eigentlich an? Sagen wir mal ab 60) mit Elvis, den Stones, den Beatles, Deep Purpel und ähnlichem großgeworden.

      • Ich habe niemanden diffamiert. Mir geht’s um den Song. Ich finde ihn schrecklich. So wie ich alle sechs Songs schrecklich finde, die uns der NDR dieses Jahr vorsetzt. Der Künstler ist mir egal. Also, kommt damit klar.

      • Es ist der Ton, der die Musik macht.
        Dass du den Song scheiße findest, nimmt dir hier keiner übel. Aber wir sind erwachsene und zivilisierte Menschen und können uns auch so benehmen. Jedenfalls hoffe ich das.
        Worte wie „Brechreiz“ oder Bewertungen, wie weiter oben, von 0/12 einfach nur aus Trotz und Bockigkeit sind nicht zielführend. Und auch nicht sehr erwachsen.

      • @ Andi. Meine Wortwahl ist drastisch. Na und? Das Gefühl, das ich zu einem Song habe, beleidigt keinen Menschen. Ich darf einen Song finden wie ich möchte. Ich verstehe dein Problem nicht. Wo gerade DU hier immer freie Rede propagierst. Und du musst mir jetzt nicht mit erwachsen/ unerwachsen kommen. Man kann Musik scheiße finden und darf das auch äußern, auch als Erwachsener. Das machst du hier schließlich auch am laufenden Band. Also lass mich bitte einfach in Ruhe, okay?

      • Genau so eine Antwort hab ich erwartet.
        Mit keinem Wort habe ich gesagt, dass du deine Meinung nicht kundtun darfst zu einem Lied. Und dann noch dieses trotzige „Lass mich in Ruhe“ – wie alt bist du? 12?

      • Danke Andi!

        Bertibln, Deine Kommentare laden zu Maßregelungen geradezu ein.

  8. Als Künstler eignet sich Eros hervorragend. Seine Stimme ist sehr interessant und bleibt hängend. Der Song an sich: ein Todesurteil für eine bottom 5 Platzierung.

  9. Eros ist zwar ein sehr sympathischer Künstler mit einer guten Stimme, aber der Song ist leider gar nicht für den ESC geeignet. Das ist ein Song, den man vielleicht auf ein Album gibt, aber nichts, mit dem man viel Aufmerksamkeit erhalten kann.

  10. Attraktiver Mann, das schadet schon mal nicht. Interessante Stimmfarbe, passt auch. Guter Anfang, macht Lust auf mehr. Dann sollte ein mitreißender Refrain kommen, aber leider sind die Songideen da schon aufgebraucht. Dieses Jahr reicht es für mich nicht, aber ich würde Eros Atomus gern bei kommenden VE wiedersehen.

  11. Also erstmal ist Eros Atomus super sympathisch. Bringt eine tolle Ausstrahlung und eine interessante Stimmfarbe mit. Aber der Song ist nur solala. Mir gefällt der Cellopart sehr gut. Das hebt bei mir die Laune etwas. Ansonsten nimmt einen der Song nicht so mit wie es die Geschichte dahinter tut

  12. Die ersten 30 Sekunden gefallen mir sehr gut, dann verliert mich der Song. Den Refrain finde ich gegen Ende fast schon störend.

    Ich denke Benny und Björn hätten den Anfang behalten und an dem Rest noch ein paar Monate gefeilt. Mein Lieblingssong von ABBA ist übrigens SOS.

  13. Ich finde Eros mega hübsch und sehr sympathisch , leider trifft es nicht auf den Track zu . Die Stimme passt auch nicht zu diesem Track . Das ist meine Meinung

    Optik 10/10
    Bühnenpräsenz 10/10

    Musik 2/10

  14. „Alive“ reiht sich in meinen Augen in die „Der Song tut nicht weh. Aber man hört ihn einfach so weg“ Schiene ein in der auch „Soap“ und „i swear to god“ schweben. Wie schon mehrfach angedeutet ist es wie bei Viva la Vida von Coldplay. Ausserhalb der Coldplay Fanszene werden glaub ich nicht viele sagen das deren Songs „gut“ sind. Wiedererkennungswert ja. Aber halt einfach „mal eben weghören songs“.

    Meine Frage(n) an Eros wären folgende:
    1. In wie weit werden dir und den anderen VE Acts Freiraum gelassen bei der Inszenierung eurer/deinem Song?
    2. Gab/gibt es noch Gespräche bezüglich der Inszenierung mit den Verantwortlichen beim NDR?
    2.1. In wie weit hilft dir/euch der NDR bei der Inszenierung? Redet er euch/dir in eure/deine Ideen rein oder sagen die Damen und Herren beim NDR „Wir unterstützen dich 100% bei deiner Idee!“
    3. Wie stark muss man die Aussage von Alex „Manche von den Acts brauchen fast bis gar keine Unterstützung“ werten?
    4. (etwas allgemeiner) hast du Kontakt zu den anderen Acts? Tauscht ihr euch untereinander aus über Ideen etc.?

      • Vielleicht kann man noch fragen als Punkt 2.2 „Hat euch der NDR finanzielle Unterstützung in Form von Chroeograf*innen, Stage Designer*innen u.ä. zugesichert oder müsstet Ihr/du für sowas selbst aufkommen?“

        Vielleicht kann man wenn Eros ein „bisschen aus dem Nähkästchen plaudert“ schon Schlüsse darauf ziehen wie gut/schlecht die Inszenierungen der anderen wird wenn er die Fragen eher verneinend beantwortet.

        Ebenfalls könnte man daraus schließen wie der NDR in den letzten Jahren im Punkto „Inszenierung“ gehandelt hat.

        Zum Beispiel letztes Jahr hat es sich so angefühlt als ob man Jendrik gesagt hat: „Mach du mal. Geld kriegste von uns nicht für Stage Props. Wir zimmern dir ne halbwegs nette Backround-Animation zusammen aber mehr auch nicht“. Zumindest denk ich so

  15. Leider leider leider…es plätschert so vor sich hin und nach 3 Minuten bleibt nichts hängen. Auch nach einer Woche nicht schöngehört….
    Kurz zu Malik. Gibt es eine no rap version? Heute morgen um halb sieben auf wdr2 war mir danach, ich war aber noch im Halbschlaf. Mir kam es vor als ob auch das letzte eigenständige ausgebügelt wurde und sich so den anderen Songs nach unten angepasst hat.

  16. Ich finde Eros sehr sympathisch, aber der Song geht in das eine Ohr rein und sofort aus dem anderen wieder hinaus.
    Er bleibt einfach nicht im Kopf, was sehr schlecht für den ESC ist, wo du auffallen musst.

  17. Ich muss hier jetzt echt mal was loswerden, weil ich es echt ganz schön krass finde.
    Einerseits tut Felicia Lu auf so ehrlich und offen in ihren YouTube Videos, auf der anderen Seite verhält sie sich echt ganz schön daneben und fängt an Kommentare zu zensieren und löschen. Nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Menschen, die mal etwas Kritik äußern.

    Ich weiß nicht was ihr dazu sagt, aber ich habe eben unter Felicia Lus Cover von Emily Roberts Song kommentiert und sie gefragt was sie damit erreichen will und ob sie die ESC Künstler gefragt hat und dass ich es nicht cool finde und irgendwie auch nicht sehr gefühlvoll und taktvoll der Musik gegenüber.

    Einige Leute schreiben ja tatsächlich drunter, dass Felicias Version viel besser ist und die originalen Songs dann doch gar nicht so scheiße sind, wenn Felicia sie covert und lieber sie beim ESC damit auftreten soll.

    Ich finde sowas kann und sollte man vermeiden, weil es den Musiker*innen gegenüber nicht fair ist.
    Jeder dieser tollen Künstlern und Künstlerinnen gibt nämlich wirklich alles….

    Daraufhin hat sie meinen Kommentar gelöscht und mich blockiert.

    Was soll sowas? Ich habe sie weder beleidigt noch bedroht.
    Ich finde man sollte seine Meinung ehrlich sagen dürfen, vor allem wenn Felicia Lu sich als so offen und ehrlich darstellt…

    Sehr schade Felicia.

  18. Er hat die beste Stimme aller noch verbliebenen Kandidaten. Authentisch, einzigartig mit hohem Wiedererkennungswert. Leider ist der Song dafür einer der schwächsten. Erinnert mich immer an Andreas Bourani, langweiliger Radio-Song der es irgendwann vielleicht mal zu einem Feelgood-Titellied einer ÖRR Sendung schaffen könnte.

    Ich würde ihn gerne in einer etwas rockigeren Variante sehen. Könnte ihn mir gut vorstellen mit Maneskin mäßiger Musik weil sich die Stimmen etwas ähneln.

  19. Hm. Schwierige Kiste. Fangen wir mal mit dem Positiven an. Eros hat eine interessante Stimmfarbe und wirkt sehr sympathisch. Außerdem ist der Song so, dass er stimmliche Schwächen (im Video an einigen Stellen klar erkennbar) verzeiht, er kann also auch mal ein paar Töne danebenhauen, ohne dass er gleich die Höchststrafe bekommt. Der Anfang mit der ungewöhnlichen Gitarrenbenutzung ist gut, aber spätestens da, wo der Song zwischendrin mal langsamer wird, verliert man das Interesse.

    Mehr Kanten! Mehr Ecken! Mehr Wiedererkennungswert! Ansonsten ist das nur netter Happy-Sound, aber nichts, was die Punkte aus Jurys und Zuschauern zieht.

    Der Song hat ein gigantisches Schönhörpotenzial, aber das ist nichts, womit man beim ESC punkten kann. Vielleicht könnte man ihn europaweit in die Radios bringen. Aber wenn sich am Wiedererkennungswert nichts ändert (da würde eine durchgehend ungewohnte Benutzung der Gitarre schon viel machen), wird das am 4. März wohl leider nicht viel reißen, da kann die Lebensgeschichte noch so interessant sein.

    @Brötchen: Die Assoziation mit Manel hatte ich auch!

  20. Als ich hörte, dass Eros Atomus beim VE ist, hoffte ich sofort, dass er einen guten Song hat.
    Dass er singen kann, wusste ich schon von The Voice, mich hat seine Individualität und Unverwechselbarkeit, was Stimme und den Lap-Style angeht, sehr angesprochen. Dass die Sonne aufgeht, wenn er lächelt, kommt erschwerend dazu. Das ist einfach ein sehr freundlicher, angenehmer Mensch. Dem man auch nichts Schlechtes wünscht. Und deswegen hab ich gehofft: wenn der einen interessanten, guten Song hat, kann das so ne Art Schulte-Story werden.

    Aber leider ist das Lied eher uninteressant. Mir ist die Kernaussage ein wenig zu banal, mir gefallen Songs nicht, die dieses Coldplay-ohohohooh-haben. Mir rollt es da immer die Fußnägel auf.
    Der Song hat aber einen sehr tollen Anfang und hat auch ne positive Energie. Und vielleicht steh ich damit alleine da, aber ich glaube immer noch, dass Eros den VE gewinnen kann. Die Leute am TV werden ihn lieben. Der Song tut ja auch keinem weh. Und wenn er den irgendwie gut rüberbringt bzw. eine Energie rüberbringt, wird er der Gewinner sein. Er singt besser als Malik und sein Song ist eingängiger als der von Felicia. Eben weil er keine Ecken und Kanten hat. Wir wissen alle, dass das für ein Televoting-Publikum kein Ausschlusskriterium ist.

    In Turin ruft dann aber alles nach Platz 21. Vor 0 Punkten wird ihn retten, dass er sehr gut aussieht und dass sein Strahlen die Menschen hier und da rühren wird. Aber der Song ist selbstverständlich kein Überhit und wird in Turin aller Voraussicht nach nicht oben mitspielen können.

    Für den VE wünsche ich Eros alles Gute – und ihm persönlich, dass er die Zeit nun trotzdem genießen kann, trotz der Kinderkacke-EC-Querelen, für die er null er kann.

  21. FRAGE AN DAS ESC-KOMPAKT-TEAM:

    Gibt es eigentlich am Wochenende nochmal ein extra ESC-Kompakt-Live zur Besprechung der Vorentscheide? Oder wird das dann am Montag mit dem Interview von Eros Atomus verknüpft?

    • Wir müssen tatsächlich erstmal schauen, dass wir jetzt die sechs Livestreams in zehn Tagen (😓) mit den G12P-Acts hinbekommen…also bis zum 28. wahrscheinlich eher nicht, sondern wir holen die dann danach nach…

      • Alles klar. Dann weiß ich bescheid.
        Danke für die Antwort.

        Gutes Gelingen für die Interviews.

  22. Seine Stimme gefällt mir nicht, passt aber gut zum Song, der mir auch nicht gefällt. Da hilft auch kein gutmenschleriches Schönreden. National wie international = 0 Punkte

    • Man ist kein Gutmensch, wenn man versucht, zu differenziert und höflich zu formulieren.
      Aber ist in Ordnung. Ich bin gerne Gutmensch. Besser als ein schlechter Mensch zu sein. Das wäre ja das exakte Gegenteil, nicht wahr.

      • Danke für den Kommentar, Andi. Mich regt es so auf, wenn Menschen „Gutmensch“ als Diffamierung benutzen.

      • Gerne, mich nämlich auch. Es kommt auch immer nur aus einer Richtung. Das sind die gleichen, die gendern doof finden, FFF als dumme Schüler abstempeln, die lieber arbeiten gehen sollen und für die „queer“ und „vegan“ Begriffe sind, über die man sich lustig machen kann, weil das ja nur Launen sind. #fckafd

  23. Leider ist das ein Song, der keinerlei Chancen hat beim ESC weiterzukommen und für mich ist er auch ein klarer Grund zum Senderwechsel wenn ich ihn im Radio höre. Mich wundern die teilweise hohen Scores doch schon sehr. Glaubt jemand tatsächlich mit dem Song viel zu holen?

    Eine 2 von 10 für mich weil es tatsächlich noch Teilnehmer gibt deren Songs mehr stören.

  24. Off-Topic:

    Eben was auf Facebook gesehen, dass umgehend wieder vom NDR gelöscht wurde … es ist nicht das erste Mal, dass Nico Suave am Rande mit einem Shitstorm zum deutschen Vorentscheid zu tun hat – nur gehörte er damals zu den Unterstützern von Xavier Naidoo:
    https://kress.de/news/detail/beitrag/133491-menschen-fuer-xavier-naidoo-wer-hinter-der-soli-anzeige-in-der-faz-steckt.html?fbclid=IwAR2dFMlKjr95NFvdtplLlhKU7tHGrgNL-OIr_lRrwySpoEDIzJNc2VzoA8w

    Diese Ironie …

  25. Ähnlich wie Rick finde auch ich, dass der Song vielversprechend startet. Spätestens mit dem Refrain verliert er mich dann aber ganz schnell. Zwar mag ich einige Elemente des Songs ganz gern (insbesondere die Streicher), aber irgendwie bleibt da trotzdem so gar nichts hängen.
    Dazu muss ich leider sagen, dass Eros zwar ohne Frage sehr gut singen kann, mir persönlich aber die Stimmfarbe nicht zusagt. Die ist einfach nicht mein Ding.
    2/12

    Beim ESC wäre dieses Lied ziemlich sicher unter den bottom five… Es ist einfach kein Song, der beim ESC funktionieren wird, denke ich. Allerdings glaube ich nicht, dass es dazu kommen wird, weil Felicia oder Malik das Ding bestimmt unter sich ausmachen.

  26. Übrigens, zum Thema Attraktivität: Wieviele Punkte hatten Nathan Trent und Blas Canto nochmal im Televoting? Also vergesst diesen Aspekt bitte ganz schnell. Das ist nichts, womit man Punkte macht.

  27. Dem Song fehlt meiner Einschätzung nach die Catchiness.
    Finde das Lied hört sich gewollt ‚englisch/britisch‘ an.
    Den verwendeten Pseudoakzent finde ich iwie komisch. Er sing ja zb nicht ‚me‘ [mi] sondern ‚mä‘ [mɛː], er singt nicht ‚for‘ sondern annähernd ‚fah‘. Weiss nicht genau was das für nen Akzent sein soll, erscheint mir aber so, als ob das ein Fantasie-Akzent ist.
    Empfinde zudem eine Unwucht zwischen der Stimmfarbe/timbre usw und dem Vortragendem. So nen Jüngelchen und die Stimme passt für meinen Geschmack einfach nicht zusammen.

    Die Lyrics des Songs finde ich relativ dürftig. Sind für mich eine klare Schwachstelle des Liedes. „oh oh oh it’s great to be alive“… Mal so vorsichtig am Rande bemerkt singt da einer darüber, wie toll es ist am Leben zu sein. Und das ausgerechnet am hoffentlich hoffentlichen Ende einer Pandemie, die ziemlich viele nicht überlebt haben. Man könnte sich sogar darauf versteigen zu meinen er sänge insgeheim ‚ich hab Glück gehabt und bin noch am Leben hehe lächel lächel‘. Das so zu sehen tun möglicherweise aber nur die, die wie auch immer geartete Todesfälle im Bekannten- und Familienkreis zu beklagen haben. Das ist natürlich auch abseits einer Pandemie jeden Tag der Fall. Trotzdem könnte es nen bissl Geschmäckle haben. Ist vllt aber überinterpretiert.

    Was die Performance in dem Video betrifft finde ich die Gesichtsausdrücke öfters nicht recht passend zum Songtext. Sein bestes Asset ist zwar sein Lächeln, würde ich aber reduzierter einsetzen. Bei 0.51/0.52 wurde das ja absichtlich sehr prominent platziert (reingeschnitten). Hab damals schon bei der gnadenlos dauerlächelnden Beatrix Egli die Krise bekommen.
    Das mit der Gitarre tragen würde ich sein lassen. Auch das Augenzukneifen würde ich versuchen sein zu lassen.
    Skaterhaarschnitt, aber keine Skatermusik, Outfit? Der sieht in dem Video wie verkleidet aus. Besonders diese eierschalenfarbige Kombi. Is das nen Hybrid aus Anzug und Jogginganzug? Ums bissi peppiger aussehen zu lassen wurden kurzerhand bissl die Beinchen hochgekrempelt. Dazu die unvermeintlichen schneeweissen Schuhe. Trend von vor 2 Jahren. Und naja warum regnet es eigentlich Goldflitter in die Aufnahmelocation. Verstehe ich nicht. Die werden sich dabei was gedacht haben, kann es mir aber nicht erschliessen. Goldflitter regnet es doch an sich nur bei besonderen Anlässen und nicht nur deshalb weil *man halt am Leben ist‘.

  28. Tja, was soll ich zu diesem Song sagen?? Er startet nicht schlecht und baut sich auch gut auf und ich wartete beim ersten Hören darauf dass der Refrain explodiert und ein wahres Feuerwerk abbrennt. Bekommen habe ich dann leider maxiimal einen Knallfrosch. 🙁

    Der Refrain ist wirklich flach und nimmt die ganze Spannung raus die sich bisher aufgebaut hat. Seine Stimme ist soweit in Ordnung, im Refrain allerdings presst er sie mir etwas zu sehr raus, was für mich irgendwie ein Kermit-Gefühl erzeugt. Finde auch dass es zu viele Oh Oh Ohs drinnen sind, hat für mich immer das Gefühl dass dem Songschreiber die Ideen ausgegange sind und die Ohs einfügt um den Song auf die gewünschte Zeit zu strecken.

    Insgesamt würde ich dem ganzen 4 Punkte geben. Ist so ein Song der nicht wehtut, aber auch nicht mehr. In Turin wäre es dann ein Kandidat für die Bottom Five.

  29. Puh, zumindest im Speeddate wirkte der Eros auf mich auch nicht besonders sympathisch, muss er ja nicht. Sein Song war für mich beim ersten hören der stärkste, klingt für mich aber wie ein schwächerer Coldplaysong und die Lyrics sind auch zum überhören

  30. Eros ist wirklich sehr sympathisch und hat eine coole Stimme, ich mag dass die Stimme nicht so glatt ist. Leider leider habe ich nach 1 Minute bei dem Song alles gehört was drin ist, die restlich knapp 2 Minuten rauschen durch. Das Video mit Konfetti-Fröhlichkeit holt mich überhaupt nicht ab, zu gewollt zu fröhlich zu flach ….da hoffe ich auf einen anderen Ansatz für die Bühne. Wie schon andere schrieben: mehr Ecken, mehr Kanten, weniger Streicher mehr Gitarrengeklopfe. Fürs Radio scheint der Song geeignet, gestern 2x bei NDR 2, so wie auch die anderen. Team Liebe jedoch nur 1x….

  31. Meine Fragen an Eros für den Live-Stream: Falls er nach Turin fährt, welche Dinge sind geplant um international Aufmerksamkeit zu erzeugen und schon vor dem Start wahrgenommen zu werden? Welche Verbindung hat er in die ESC-Szene?

  32. Ja,bei Eros und seinem Song bin ich mir nicht sicher,ob es reicht.Eros ist sehr sympathisch, seine Stimme ist besonders,die Art,wie er die Gitarre spielt,muss auf jeden Fall besonders in Szene gesetzt werden.Der Refrain ist das schwächste an dem Song,das sehe ich auch so.Bleibt mir genau,wie bei Felicia Lu nicht im Ohr.

    Ganz im Gegenteil der Song von Mael&Jonas,lief gerade wieder im Radio und ich habe sofort mitgesungen,hat auf jeden Fall Ohrwurmcharakter.

  33. Mir geht es wie den meisten hier…der Anfang ist sehr schön und vielversprechend. Leider flacht der Song mit dem Refrain dann stark ab und mich langweilt das Lied.

  34. Als Typ find ich ihn sehr cool. Auch der Song ist nicht schlecht, vielleicht ein bissel zu britpop stylisch um vorne dabei zu sein – neben Malik mein Favorit für die VE.

  35. Ich versteh beim Lesen dieser Bewertungen und Kommentare gerade die Welt nicht mehr.

    Ja, der Anfang ist toll, das sehen immerhin einige hier ein. Aber der Refrain ist doch das beste, insbesondere wenn die Streicher spielen! Was ist denn daran „flach“? Aber auch sonst finde ich das Lied schön, wozu natürlich die Streicher ganz kräftig beitragen. Was für ein toller Song für Turin wäre das doch!

    Sein Stimme wird hier von manchen als das einzig Positive genannt, dabei war sie, oder besser, sein Gesangsstil, genau dasjenige, was mich am Anfang nicht so beeindruckt hat. Inzwischen habe ich mich damit angefreundet und freue mich sehr, dass ich bei der VE einen Daumendrücksong habe 🙂

    • Dass viele bei Streichern in einem Popsong sofort an Coldplay denken, zeigt doch eigentlich, dass Streichinstrumente viel zu selten in der Popmusik auftauchen. Dagegen gibt es Gebrüll und E-Gitarren bei viel zu vielen Gruppen, wie z.B. Lordi, Maneskin, Blind Channel, Eskimo Callboy und wie sie alle heißen (sorry, liebe Rockfans, das musste jetzt einfach sein 😉 )

      • Wie????
        Maneskin und Streicher sind doch der Hammer!!!! 🙂
        (siehe Sanremo-Versionen)

        aber auch „Torna a casa“ geizt nicht mit Streichern…

        Gut…es ist schon einige Jahre her…

      • …auf jeden Fall, gerade deswegen liebe ich so Es pabiju tur von Elina Glazunova.
        Im Prinzip habe ich mir das Lied einfach mit Streichquartett und Klavier vorgestellt.
        Es waere der Hammer gewesen..

        Aber ueberhaupt, noch ein Beispiel: Die langjaehrige Zusammenarbeit von Caetano Veloso mit Jaques Morelenbaum hat uns richtige Meisterwerke gebracht.

        Zum Schluss… hier eine tolle Version von Piazza Grande. Am Anfang nur Gitarre und Cello, dann alle Streicher. Und zwei wundervolle Frauen. Klar.

    • Hey Matty, vielleicht nimmst Du Dich jetzt mal ein bisschen zurück. Du übertreibst es aktuell mal wieder mit Deinen negativen Kommentaren. Einige, wie dieser hier, sind einfach nur unnötig, andere habe ich in den letzten Tagen schon gelöscht, weil sie über der Grenze zur Beleidigung waren. Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du mir diese Arbeit ersparen würdest, weil ich hier eigentlich mit Spaß und Freude bloggen und keine Kommentare moderieren will. Danke.

      • Was kann ich denn dafür, daß Deutschland bei den Wettanbietern nach und nach an das Tabellenende durchgereicht werden? Es bestätigt doch nur, daß die falschen Teilnehmer für den Vorentscheid ausgewählt wurden und jeder weiß, was passiert, wenn sie beim ESC schlecht abschneiden: der NDR läßt sie fallen und so wird das auch dieses Jahr passieren.

      • Dir ist klar, dass Deine Antwort keine Wirkung haben wird – er ist glaube ich einfach sehr hoch auf dem Spektrum (was nicht böse gemeint ist, wirkt halt recht klar so und erklärt einiges bei ihm).

  36. Das ist doch, wie bei allem, einfach eine Geschmackssache. Man muss die Sicht der anderen akzeptieren, auch wenn man sie nicht gut findet. Ich mag Edwin Rosens „Vertigo“ überhaupt nicht und würde es, wenn es am Vorentscheid teilnehmen würde, ganz hinten sehen. Aber deshalb beschimpfe ich Dich doch nicht. Lass einfach diese Hasstiraden sein.

  37. An anderer Stelle auch schon einmal gesagt, aber hier wohl am passendsten aufgehoben: Ich verstehe nicht, warum sein Markenzeichen in diesem Song so belanglos untergeht. Was mich damals bei The Voice an ihm fasziniert hat, war sein Gitarrenspiel. Hier in diesem Song wird die Gitarre direkt nach den ersten Sekunden heruntergeregelt und man hört sie fast den ganzen Song nicht mehr. Hätte man sein Gitarrenspiel stärker in den Song integriert und hervorgehoben, hätte er was Besonderes gehabt. So leider nicht.

  38. Ich liebe Eros Stimme, seinen Namen und optisch könnte er der kleine Bruder von Damiano (Maneskin) sein. Das sind erstmal gute Vorraussetzung. Wären da nicht diese ganzen ua-oh ua-oh uaoh-ooh’s in dem Song. Und wären in dem Song nicht alle Ecken und Kanten rundgelutscht. So beginnt der Song in der 2 ten Hälfte an zu nerven und ich zumindest bin dann auch froh, wenn er vorbei ist.
    Für mich das drittkleinste Übel in der NDR Auswahl.

  39. Wer alles hat auch Roman Lob mit „Standing Still“ als zu langweilig empfunden. Roman hat auf der Bühne auch nicht viel mehr gemacht, als seinen Charme versprüht. Die Platzierung war dann voll in Ordnung.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.