„Germany 12 Points“-Songcheck kompakt (5): „Hallo Welt“ von Nico Suave & Team Liebe

Bild: Julian Mathieu

Mit „Hallo Welt“ gehen wir in die vorletzte Runde der Songchecks für die deutsche ESC-Vorentscheidung „Germany 12 Points“. Nachdem wir uns die Beiträge von Felicia Lu, Eros Atomus, Malik Harris und Emily Roberts schon genauer angeschaut haben, nehmen wir den Beitrag von Nico Suave und Team Liebe mit ins Rennen und schauen, wie viele Punkte die Gruppe von der ESC-kompakt-Jury ergattern konnte.

Hinter dem Act verbergen sich Nico Suave, NKSN, Buket und EMY; die drei letztgenannten haben sich zum Team Liebe zusammengeschlossen. Nico Suave rappt seitdem er 16 Jahre alt ist und hat bereits fünf Studioalben veröffentlicht und für zahlreiche bekannte Musikacts Songs geschrieben. Die 19-jährige Sängerin Emy lernte er 2020 über deren Mutter kennen, die Erzieherin seiner Kinder ist. Nur kurze Zeit später kam es bereits zur ersten musikalischen Zusammenarbeit („Camouflage“). NKSN hat bereits mit dem Sänger und Rapper Teesy zusammengearbeitet, der ihn als Backgroundsänger auf Tour mitnahm, 2018 unterschrieb er seinen ersten Plattenvertrag. Für Buket ging ihr Musiktraum in Hamburg in Erfüllung, dort schrieb sie Musik für bekannte deutsche Acts, inzwischen hat sie ihren Lebensmittelpunkt nach Berlin verlegt.

Der Song

Der Song „Hallo Welt“ wurde von einem großen Autorinnen- und Autorenteam geschrieben: Nico Suave, Toni Mudrack, Niklas Esterle, Jan Dettwyler, Volker Neumüller, Buket, Joshua Stolten, Dominik Köhl und Johannes Arzberger haben allesamt an dem Titel mitgewirkt.

„Hallo Welt“ ist der einzige deutschsprachige Song der diesjährigen Vorentscheidung und zugleich der erste deutschsprachige Song in einer deutschen ESC-Vorentscheidung seit voxxclub im Jahr 2018. Der Song soll „Menschen anregen, Platz für Positivität in ihren Köpfen zu schaffen und wieder enger zusammenzurücken“. Dementsprechend klingt der Song auch positiv und optimistisch, im Vordergrund ist vor allem die sanfte Gitarrenmelodie. Am Ende des Liedes gibt es einen englischsprachigen Refrain, der die Botschaft universell und für alle Menschen verständlich machen soll.

Der Check

So habt Ihr gewertet:

Song allgemein: 3,10/12 Punkten
Eignung des Songs für den ESC: 1,76/5 Punkten
Eignung der Künstlerin für den ESC: 2,06/5 Punkten
Gesamtpaket: 1,85/5 Punkten.

Im Hinblick auf das Hitpotenzial landet „Titel“ bei Euch auf Platz 6 von 6 und im Hinblick auf die Erfolgsaussichten beim ESC auf Platz 5 von 6.

Benny: „Hallo Welt“ ist leider gar nicht meins. Ich mag den Söhne-Mannheims-Style nicht und textlich finde ich das sehr bemüht und kitschig. Dazu dann der letzte Refrain auf Englisch – ich warte noch darauf, dass sich Siegel/Meinunger als Ghostwriter zu erkennen geben. Under the sun we are one. Auch die Idee einer Supergroup mit dem Namen Team Liebe erinnert mich eher an längst vergangene Zeiten (Six4one). Wenn ich mich an 2019 zurückerinnere und auch die Votingkraft von gleich vier Fangruppen einrechne, stehen die Chancen wohl nicht schlecht, dass sich „Hallo Welt“ am 4. März weit vorne platziert. Weil sich der Refrain mittlerweile doch schon das ein oder andere Mal in mein Ohr geschlichen hat: 2 Punkte.

Berenike: Ich fände es wirklich toll, wenn wir mal wieder einen Song in unserer Landessprache zum ESC schicken würden. Aber ein Text auf Deutsch hat natürlich – je nach Text – immer einen großen Vorteil oder Nachteil: man versteht ihn sofort… Und im Falle von „Hallo Welt“ ist das ein ganz großer Nachteil. Der Text strotzt nur so von Plattitüden. Um das neudeutsche Jugendwort des letzten Jahres zu verwenden: „Hallo Welt“ ist von Anfang bis Ende „cringe“. So einen Song kann man zum JESC senden, aber doch nicht zum ESC. Die Message mag gut gemeint sein, gut gemacht ist etwas anderes. 1 Punkt.

Douze Points: Der Text von „Hallo Welt“ ist für mich wie ein Unfall, bei dem man weiß, dass man nicht hinsehen (bzw. hinhören) sollte. Bei allen guten Intentionen der Künstler/innen wirkt das für mich ganz schrecklich aufgesetzt. Abgesehen von den diversen, aus dem Englischen entlehnten Jugendwörtern der Jahre 2001 bis 2019 finde ich mich auch in der eigentlichen Aussage des Liedes überhaupt nicht wieder. Hier wird geradezu bevormundend davon gesprochen, dass „ALLE“ die Dinge so sehen, wie sie in dem Lied kritisiert werden. Allein darüber kann ich mich beim Hören so echauffieren, dass ich gar nicht auf die harmonischen Stimmen und die dünne, aber künstlerisch so gewollte Instrumentierung achte. 3 Punkte.

Florian: Vorweg – die Botschaft der Nummer ist lobenswert. Und es ist schön, dass es mal wieder ein deutschsprachiger Song in die Vorentscheidung geschafft hat. Doch ist es schon etwas irritierend, dass dieser Song in der Top 6 aus 944 Einsendungen steht. Waren die restlichen Mitbewerberinnen und Mitbewerber so schlecht? Mir fällt es wirklich schwer mir vorzustellen, wie „Hallo Welt“ beim ESC Punkte sammeln könnte. Für den FreeESC oder eine 20:15-Uhr-Samstagabend-Show mag der Song funktionieren, aber nicht in einer Show mit 200 Millionen Zuschauern. 3 Punkte.

Manu: Getreu dem Motto „Wenn man nichts positives zu sagen hat, einfach mal die Kl**** halten“: I’m sorry – 1 Punkt.

Max: „Hallo Welt“ ist leider mein Schlusslicht bei unserem Vorentscheid. Sicherlich ist die Message wichtig und zeitlos, aber … wir hatten das alles gefühlt schon häufig. Zudem wird man die Message auf Deutsch in Europa nicht verstehen. Klar haben die Leute auch Italien und die Ukraine im vergangenen Jahr textlich nicht verstanden, aber hier stand auch die Musik im Vordergrund. Bei „Hallo Welt“ ist es für mich eindeutig die Message, die wohl das Kernstück des Beitrags bildet. Zudem bin ich nicht immer ein Fan davon Rap und Gesang zu vermischen – auch in diesem Fall hat es meinen Geschmack einfach nicht getroffen. Ich muss jedoch sagen, dass die Truppe sehr sympathisch rüberkommt. Leider nur 2 Punkte von mir.

Peter: Es tut mir leid, aber „Hallo Welt“ ist furchtbar. Das liegt vor allem an diesem trivialen Pädagogik-Seminar-Text. Wenn das bei den älteren Herrschaften in der Radiojury durchgeht, dann darf ich auch weiter ungestraft im ESC kompakt LIVE „cringe“ sagen. Ein Text, in dem der Kardashian-Clan bemüht wird, erzeugt bei mir körperliches Unwohlsein. Noch schwerer zu verarbeiten sind für mich die analog „We walk hand in hand…“-siegelesken „englischen“ Textspritzer. Hallo Welt, wie geht’s Dir? Ehrlich gesagt, nicht so gut, wiewohl ich den megasympathischen NKSN sofort auf zwei Glas Bier oder drei einladen würde, wenn ich die Musik auswählen darf, die im Background läuft. 1 Punkt.

Rick: Das Ganze ist ja sicher gut gemeint und es ist auch nicht so, als wäre die Nummer grundsätzlich schlecht oder amateurhaft produziert. Allerdings haben wir die Message des Songs in den vergangenen Jahren bereits um die 93 Mal gehört beim ESC. Zudem funktioniert deutscher Text nur, wenn der Song WIRKLICH stark ist und .. ja, was soll ich sagen? Das ist „Hallo Welt“ halt beim besten Willen nicht. Stattdessen ist die Nummer monoton, total belanglos ohne Höhepunkt und auf gezwungene Art „locker und easy“. Für den Welt-Pfadfinder-Tag (gibt’s sowas?) in Ordnung, für den ESC ne Katastrophe. 3 Punkte.

Gesamtpunktzahl: 16/96

Nico Suave & Team Liebe sind am Donnerstag, den 24. Februar 2022 um 19 Uhr zu Gast im ESC kompakt LIVE. Stellt Eure Fragen an die vier gerne unter diesem Songcheck.

Wie gefällt Euch „Hallo Welt“? Was erhofft Ihr Euch von der Live-Performance am 4. März bei „Germany 12 Points“? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare.

Bisher erschienene Songchecks:

(1) Felicia Lu – Anxiety
(2) Eros Atomus – alive
(3) Malik Harris – Rockstars
(4) Emily Roberts – Soap


133 Kommentare

  1. Es macht mich traurig, dass dieser Song u. Gesangsgruppe den Platz von Eskimo Callboy bekommen hat. Ja, das macht mich richtig traurig.

  2. Wie sagte Herr Suave so schön im Brisant Video bevor er auf dem Sofa rum lümmelt – “Ich versuche immer das zu machen was nicht passt und das wird dann passend gemacht“
    Also lieber Nico, Ich finde das passt überhaupt (noch) nicht für den ESC in Turin – kannst du es bitte passend machen! –

  3. @escfan05 Ich weiß nicht, ob es dir schon mal jemand gesagt hat, aber was mir bei dir ebenso wie bei dem Song auffällt, ist der erhobene Zeigefinger.

    Es wäre so viel angenehmer, deine Kommentare zu lesen, wenn man nicht immer eine Belehrung mit verschlucken müsste, was denn die anderen falsch manchen, anders machen sollten etc.

    Grundsätzlich ist doch jeder, der hier liest, interessiert zu erfahren, was die anderen zu dem Song sagen. Woran man aber als Mensch nie interessiert ist, sich ungefragt Belehrungen einzufangen, wie man zu denken, zu fühlen, zu reden hätte.

  4. …ab und zu liest man, dass das Lied respektlos geneueber Menschen sei, die unter Depression oder Armut leiden.

    Ich wuerde das Thema wirklich weglassen. Es ist echt an den Haaren herbeigezogen und weckt in mir auch genau dieses Zeigefinger-Gefuehl, das man an dem Lied kritisieren moechte (vielleicht auch zu recht).

    Also, das Lied kann gut oder schlecht sein, aber den moralischen Vorwurf finde ich echt uebertrieben.

    • Ich auch. Der Text ist letztlich doch auch viel zu banal (um nicht zu sagen billig), als das man da eine tiefergehende Botschaft als „Menschen Leben Tanzen Welt“ reindeuten könnte.
      Es ist einfach nur ein extrem ärgerliches Machwerk.

  5. gääähn! Ich finde nichts an diesem Machwerk, was man mögen könnte. Die Truppe ist mir unsympathisch.Total „medioker“ wie unsere ESC-Fans from abroad so treffend urteilten!

  6. Zum Song würde passen, wenn man eine große Weltkugel mit auf die Bühne nehmen würde. Ansonsten ist die Stimmung hier ziemlich eindeutig. Mal sehen was die Zuschauer und die Onlinevoter zu diesem Song sagen. Ich sehe die Chancen für einen VE-Sieg trotzdem als offen an. Denn die ESC-Bubble ist nicht alles.

  7. Ich habe mir eben den Songtext von „Hallo Welt“ durchgelesen und bin der Meinung, daß er genau den Zeitgeist trifft! Erinnert mich auch etwas an „Vincent“ von Sarah Connor, in dem unter anderem auch die Sexdateplattform Tinder erwähnt wird.

    Wen man sich die Texte von den anderen fünf Teilnehmern anschaut und überfliegt, dann sind diese doch recht einfach gestrickt. Es sind Worte, die gefühlt in den meisten Popsongs vorkommen und es ständig um das gleiche Thema geht (Liebe, Beziehung und Selbstwertgefühl).

    In „Hallo Welt“ geht es unter anderem darum, daß einige Menschen alles dafür tun, um Anderen zu gefallen oder krampfhaft versuchen, die Liebe ihres Lebens zu finden und am Ende merken, daß sie nicht ehrlich zu sich selbst sind.

    Außerden geht es auch darum, daß in der heutigen Zeit der Leistungsdruck zunimmt und einige Menschen diesem nicht gewachsen sind, es aber sich nicht anmerken lassen, um nicht als Versager gebrandmarkt zu werden.

    Es gibt bei „Hallo Welt“ zwar auch eine englische Textpassage, aber ich denke, daß wir diese beim Vorentscheid nicht zu hören bekommen, damit die Drei-Minuten-Regel eingehalten wird.

    Was die lnszenierung betrifft, dürfte es so sein, daß beim Auftritt im Hintergrund so etwas wie eine Bildergeschichte zu sehen sein wird und einzelne Textzeilen dazu eingeblendet werden.

  8. Ich schwanke zwischen „Bitte, lasst diesen Song nicht siegen!“ und „Bitte, einfach für den Spaß, lasst ihn siegen!“. So beschissen, dass es wieder amüsant ist. Ja, wie ein Unfall, das stimmt schon…

  9. Wie ich schon mal schrieb, das schlimmste Lied im Vorentscheid für mich. Zu wischiwaschi und weichgespült. Bitte bitte nicht schicken, damit sind uns 0 Punkte im Televoting aber sowas von sicher.

  10. Meine Wertung für den Song:

    Song allgemein: 10 von 12 Punkten
    Eignung des Songs für den ESC: 10 von 12 Punkten
    Eignung der Künstlerin für den ESC: 12 von 12 Punkten
    Gesamtpaket: 10 von 12 Punkten

    Alternative dazu wäre „Kopf aus“ von 1986zig:

    https://www.youtube.com/watch?v=Q248Kc0pfSI

    Einziges Problem wäre die Sturmmaske, aber dafür dürfte sich eine Lösung finden.

  11. „Hallo Welt“ finde ich ganz, ganz schlimm. Ich erinnere mich an keinen schlechteren Song in einem deutschen Vorentscheid. Schon beim ersten (und einzigen) Mal des Anhörens habe ich es nicht bis zum Ende durchgehalten. Peinlicher Songtext, extrem langweilige Melodie und überhaupt nichts Besonderes – einfach ein fürchterliches Lied.
    Wenn wir das nach Turin schicken, wird es definitiv den letzten Platz holen – 0 Punkte garantiert.
    Diejenigen, die dachten, dass das Lied besser für den ESC geeignet wäre als EC, haben offensichtlich überhaupt keine Ahnung vom ESC.

    0/12 Punkten.

  12. Langsam macht es hier keinen Spaß mehr, einen Kommentar zu schreiben, denn wieder wurden zwei von mir hier gelöscht! Ich hatte vor einigen Minuten einen Antwortkommentar zum letzten Posting von Jastus geschrieben und jetzt ist er weg! Wie heißt es noch „Eine Zensur fondrt nicht statt!“ Offenbar ist das ein Trugschluß!

    • Meinst du es macht hier allen viel Spaß deine vielen grenzwertigen Kommentare zu lesen? Es macht auch Benny sicher keinen Spaß Kommentare löschen zu müssen wenn Grenzen überschritten werden. Manchmal wünsche ich mir du reflektierst dich mal selbst und denkst mal drüber nach was du so schreibst dann muss auch nichts gelöscht werden

      • Grenzwertige Kommentare habe ich hier noch nie geschrieben, die gab es schon von anderen Usern hier auf diesem Blog.

      • Matty, geh doch bitte mal in Dich. Wessen Kommentare werden denn sonst noch gelöscht? Deine Art der Kommunikation ist wirklich manchmal kaum zu ertragen, weshalb ich es meist vermeide, darauf einzugehen. Es gelingt mir leider nicht immer. Freu Dich an Deinen Favoriten, drück ihnen die Daumen, verteidige sie. Sei den anderen Kandidaten gegenüber dafür einfach angemessen höflich oder neutral. Du würdest weniger Gegenwind erfahren und man würde Deine breiten Informationen rund um den ESC sicher schätzen.

  13. Herzlich Willkommen. Der Twitter Müll ist endlich in voller Breite in diesem Blog angekommen. Ankläger die einen reinen Indizienprozess aufbauen auf sehr dünner Grundlage. Bin gespannt, ob die Ankläger dann auch wieder aus ihren Löchern kommen, wenn sich in den nächsten Tagen vielleicht durch substanzielle Informationen alles in Luft auflöst. Aber die Unschuldsvermutung gilt halt nur vor Gericht und nicht in den sozialen Medien.

    Zum Lied und den Künstler*innen: Wie alle 6 Acts wirken auch diese Künstler auf mich sehr sympathisch. Habe mir jetzt mehrere Berichte/ Interviews angesehen, wo sie auch eine klare Aussage zu ihrer Message im Song machen. Da habe ich nur nix gehört in Richtung Empfehlung für Therapieansatz bei einer schweren ernstzunehmenden Erkrankung. Kann man sich mal anhören was die Künster*innen so dazu sagen. Muss man aber nicht. Hab dann versucht diesen Vorwurf selbst aus dem Text herauszulesen. Bin aber kläglich gescheitert.

    Ist die Botschaft einfach? Ja und ich finde einfache Botschaften persönlich nicht verwerflich. Manchmal ist weniger mehr. Ob die anderen 5 Texte jetzt heiße Anwärter auf einen Literaturnobelpreis sind wird sich zeigen.

    Ist der Song Mainstream? Aber so was von. Aber ich mag Mainstream und oute mich auch gerne. Das geht auch ohne nach Schweden in den Urlaub zu fahren und Wandtattoos zu haben (den Bezug durfte ich mir letzte Woche mal erklären lassen was so einen Mainstream Hörer so ausmacht).

    Hat der Song Chancen am 4.3.? Keine Ahnung. Der Song muss angepasst werden. Das ist auch die große Unbekannte. Mal sehen welche Veränderungen damit noch verbunden sind. Die Stimmen sind jedenfalls alle auf einem hohen Niveau. We will see.

    Übrigens bin ich auch ein typischer ARD Zuschauer. Verfolge den ESC seit Jahren. Aber nur zu den RV Sendeterminen, wo ich dann schon mal öfter hier mitgelesen habe. Dieses Jahr verfolge ich den ESC durch einen Zufall schon im Vorfeld. Hab mir sogar die ersten int. Vorentscheidungen im Stream angetan Auch wenn mich meine Einordnung als ARD Zuschauer anscheinend für einige hier weniger qualifiziert erscheinen lässt, werde ich meine Stimme trotzdem abgeben.

    Ich bin gespannt, was im Live Talk am Do. für Fragen gestellt werden und welche Antworten dann kommen.

  14. Nein, in keiner Version halte ich diesen Song und diesen Künstler für tragbar. Diese geheuchelten Statements und Erklärungen können die sich sparen. Komplett unsympathische Truppe und ein Ärgernis das vielen ESC Fans sauer aufstoßen lässt.

      • Schau auf Twitter unter eurovisionde, da wurden Statements zu veröffentlicht. Den Rest kann man sich selber zusammen googeln.

  15. Ist schon ein wirklich typisch deutscher Song, der mich vor allem an die seichteren Sachen aus dem Hause 3P oder wie schon erwähnt, die Söhne Mannheims erinnert. Im ESC-Kontext bietet sich auf textlicher Ebene natürlich auch der Vergleich mit Siegel/Meinunger an, aber das muss ja nicht zwingend ein Vorwurf sein …

    Was die Bewertung in der Bubble betrifft, kann man den Song getrost als herausragend bezeichnen, nur leider im negativen Sinn. Mal sehen, wohin das führt. Ich finde ihn jedenfalls auch nicht schlimmer/besser als den larmoyanten Anglo-Rap, die Coldplay-Hommage oder den Beitrag von This Year’s Lena.

    Das einzig schöne an der Auswahl ist ja, dass es wirklich schwer fällt, vorher zusagen, welcher Song hier gewinnen wird und tatsächlich bin ich selbst völlig unschlüssig, für wen ich voten soll bzw. ob überhaupt.

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