Grammy Awards 2023: Nominierungen für ABBA und Måneskin

Foto: Instagram (@abba)

Gestern Nachmittag war es soweit und die Nominierungen für die 65. Grammy Awards wurden bekanntgegeben. Der wohl prestigeträchtigste Musikpreis wird im kommenden Jahr am 5. Februar in Los Angeles verliehen. Aus ESC-Sicht gibt es erfreuliche Nachrichten: Mit ABBA und Måneskin stehen zwei ESC-Siegeracts auf der Liste der Nominierten.

Für ABBA dürfte die Nachricht über ihre Nominierungen für die Grammys ein toller Erfolg sein. Mit ihrem Album „Voyage“ hat die schwedische Gruppe nicht nur nach 40 Jahren erstmals neue Musik veröffentlicht, sondern auch zahlreiche Rekorde gebrochen und für Furore gesorgt. Im vergangenen Jahr erhielt die Gruppe für „I Still Have Faith In You“ ihre erste Nominierung überhaupt. Allerdings konnten sie sich damals nicht durchsetzen und unterlagen Silk Sonic („Leave The Door Open“).

Im kommenden Jahr bieten sich ABBA aber gleich mehrere Chancen, in einer der Preiskategorien ausgezeichnet zu werden, denn die Band ist in gleich vier Kategorien nominiert.

Album of the Year

  • ABBA – Voyage
  • Adele – 30
  • Bad Bunny – Un Verano Sin Ti
  • Beyoncé – Renaissance
  • Mary J. Blige – Good Morning Gorgeous
  • Brandi Carlile – In The Silent Days
  • Coldplay – Music Of The Spheres
  • Kendrick Lamar – Mr. Morale & the Big Steppers
  • Lizzo – Special
  • Harry Styles – Harry’s House

Record of the Year

  • ABBA – „Don’t Shut Me Down“
  • Adele – „Easy On Me“
  • Beyoncé – „Break My Soul“
  • Mary J. Blige – „Good Morning Gorgeous“
  • Brandi Carlile feat. Lucius – „You and Me on the Rock“
  • Doja Cat – „Woman“
  • Steve Lacy – „Bad Habit“
  • Kendrick Lamar – „The Heart Part 5“
  • Lizzo – „About Damn Time“
  • Harry Styles – „As It Was“

Best Pop Duo/Group Performance

  • ABBA – „Don’t Shut Me Down“
  • Camilla Cabello feat. Ed Sheeran – „Bam Bam“
  • Coldplay & BTS – „My Universe“
  • Post Malone feat. Doja Cat – „I Like You (A Happier Song)“
  • Sam Smith feat. Kim Petras – „Unholy“

Best Pop Vocal Album

  • ABBA – Voyage
  • Adele – 30
  • Coldplay – Music Of The Spheres
  • Lizzo – Special
  • Harry Styles – Harry’s House

Neben ABBA sind auch Måneskin in einer Kategorie nominiert, nämlich als beste Newcomer („Best New Artist“). Ihre Mitbewerberinnen und Mitbewerber in der Kategorie sind: Anitta, Omar Apollo, Domi and DJ Beck, Muni Long, Samara Joy, Latto, Tobe Nwigwe, Molly Tuttle und Wet Leg. In ihrer Instagram-Story teilte die Band ihre Freude über die Nominierung. Aktuell befindet sich die Band übrigens auf Tour in Nordamerika.

Foto: Instagram (@maneskinofficial)

Mit vier Nominierungen zählen ABBA zu den am häufigsten nominierten Acts für die 65. Grammy Awards. Die meisten Nominierungen hat Beyoncé bekommen (insgesamt 9), die damit Jay-Z übertrifft und die am häufigsten nominierte Künstlerin überhaupt in der Geschichte der Grammy Awards ist.

Wie stehen Eurer Meinung nach die Chancen, dass ABBA und Måneskin in ihren Kategorien bei den 65. Grammy Awards gewinnen? Seid Ihr der Meinung, dass die Grammy-Nominierungen der beiden ESC-Gewinneracts die Reputation des ESC als Musikwettbewerb weiter nach oben treibt? Schreibt uns gerne Eure Meinung in die Kommentare!


59 Kommentare

    • Na ja, ich bin nun auch wirklich der größte Måneskin-Fan ever. Aber der Fairness halber muss man schon einräumen, dass ABBA seit vielen Jahrzehnten eine Legende sind, während Måneskin dies erst noch erreichen müssen.

      Aber ich glaube in der Tat, dass Måneskin es in zehn oder zwanzig Jahren geschafft haben könnten, bezugnehmend auf den Legenden-Status, Charterfolge, Beliebtheit bei den Fans (m/w/d) und auch mit ihrem gewissen Alleinstellungsmerkmal (USP) mit ABBA zumindest gleichgezogen haben könnten. 😀

      • War ja nicht böse gemeint, aber es gibt eben Themen die bei einigen Bloggern einen Blackout für alles andere ergeben.
        Nun wissen wir eben, dass auch du bei Abba nicht immun bist.

  1. Bezogen auf die Herkunftsländer der Interpreten ist die Auswahl natürlich recht beschränkt. Und war Konstrakta nicht auch auf irgendeiner Liste für ihre ESC-Performance? Oder waren das gar nicht die Grammys?

  2. Ich werde am 05. Februar 2023 ungefähr so nervös sein wie ein kleiner Junge an Heilig Abend kurz vor der Bescherung. 😀

    Måneskin, Ihr seid einzigartig / you‘ re one in a million / sei uno su un milione !!! ❤️ 😀

    Meine Einschätzung für einen tatsächlichen Grammy-Sieg in den jeweiligen Nominierungen von ABBA und Måneskin – die hoffentlich von allen Usern (m/w/d) hier als wirklich wertneutral aufgefasst wird, weil dies auch tatsächlich als sachlich und wertneutral von mir gemeint ist – sieht so aus:

    ABBA muss sich in ihren Kategorien gegen die musikalische Weltelite behaupten. Måneskin hat es da in seiner Kategorie „Best new artist“ mit seinen Wettbewerbern (m/w/d) etwas einfacher, aber trotzdem schwierig genug.

    Ich glaube daher, dass die Chancen für Måneskin gar nicht Mal so schlecht stehen einen Grammy abzustauben, während ABBA in allen vier Kategorien leer ausgehen könnte.

    Viel Erfolg ABBA und Måneskin !!! ❤️ 😀

    • Habe mal gehört – auch wenn das jetzt nur in Frauke Ludowigs Bla-Bla-Sendung „Exclusiv“ war – dass Madonna, als sie im Jahr 2005 / 2005 ihren Welthit „Hung up“ veröffentlichte, sie ABBA für die paar wenigen Takte von „Gimme, gimme gimme“ in „Hung up“ integrierte, mehrere hundert Millionen US-Dollar hat hinblättern müssen. 🎵 😀

      Geschäftstüchtig sind Benny und Björn auf jeden Fall. $$$$ 😀

      • Oh, keine Ahnung. Ich habe nur mal gehört, dass Benny und Björn generell sehr wählerisch seien, wem sie es überhaupt gestatten, Teile ihrer Musik zu samplen. Madonna war da wohl eine von nur sehr wenigen Ausnahmen.

        Man muss aber auch sagen, dass „Hung up“ ein echt guter Song ist. Für mich vielleicht sogar auf Augenhöhe mit „Gimme, gimme, gimme“. Vor allem finde ich es beachtlich, dass es Madonna trotz des prägnanten Über-Samples gelungen ist, da wirklich etwas komplett eigenes draus zu machen.

      • Weiß man eigentlich, wie diese Show mit den Avataren so läuft? Gibt’s da irgendwelche Zahlen?

      • Was ist denn der Hintergrund? Ist das nur als kleine visuelle Spielerei gedacht oder meinen die das durchaus ernst?

      • @Nils:

        Das Trademark-Symbol ist wirklich das für jede Person erkennbare Zeichen, dass der Name ABBA markenrechtlich geschützt ist und von niemandem benutzt werden darf.

        Wenn du jetzt mit deinem bestem Freund und deinen beiden besten Freundinnen eine Band gründest, dieser Band den Namen ABBA verpasst,, ihr unter genau diesem Namen auf irgendeinem Fest auftretet – und wenn es nur die Geburtstagsfeier deiner Cousine ist – dann kannst du dich warm anziehen, wenn Benny und Björn das mitkriege sollten.

        Denn die Verletzung eines markenrechtlich geschützten Namens kostet dich bei Benny und Björn finanziell wahrscheinlich alles und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Wir wissen ja beide wie geschäftstüchtig Benny und Björn sind. Und Geschäftstüchtigkeit geht auch immer Hand in Hand mit juristischer Durchschlagskraft. 😀

      • Naja, das Symbol selbst ist schon klar. Hab‘ aber noch nie gesehen, dass eine Band das ernsthaft in ihrem Logo/Namen nutzt. Irgendwie uncool.

        Aber keine Angst: Meine Freunde und ich würden die Band natürlich „APPA“ nennen – frei nach den guten, chinesischen „Mike“-Turnschuhen. 😉

      • @Nils:

        Auf den ersten Blick wirkt es in der Tat etwas uncool. Aber eigentlich finde ich es von ABBA ein fairer Zug, das Symbol für jeden klar erkennbar zu benutzen.

        Viele Künstler (m/w/d) und Bands machen das nicht. Klar sagt einem bei Weltstars wie ABBA der logische Menschenverstand, dass man markenrechtliche Probleme bekommt, wenn man den Bandname einfach Mal so benutzt, weil man irgendwo im kleinen Kreis musizieren möchte.

        Aber ich weiß von meinem Jurastudium, dass Lilo Wanders ihren Namen auch markenrechtlich beim Amtsgericht München hat eintragen lassen. In Deutschland ist dafür nur das Amtsgericht München zuständig, sonst kein anderes Gericht. So ein kleiner künstlerischer Solo-Selbständiger (m/w/d), der von solchen Sachen aber keine Ahnung und auch kein Interesse hat, informiert sich jetzt vorher nicht unbedingt beim Amtsgericht München, ob Lilo Wanders ihren Namen hat eintragen lassen, ehe er / sie seinen Auftritt als verkleidete Lilo Wanders in der Seitenstraße einer Provinzaltstadt durchführt. Derjenige (m/w/d) macht einfach seinen Auftritt und freut sich über die Ticketverkäufe an der Abendkasse und die damit verbundenen Geldeinnahmen.

        Wenn Lilo Wanders allerdings dies durch Zufall nachträglich irgendwie mitbekommen sollte, dass da ein Solo-Selbständiger (m/w/d) mit ihrem Namen Geld verdient hat, kann sie ohne mit der Wimper zu Zucken Klage beim Amtsgericht München einreichen und würde diese auch gewinnen. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass sie kein Trademark-Symbol vor ihrem Namen benutzt hat. Dafür gibt es nämlich keine Pflicht. Die Pflicht besteht bei jedem künstlerischem Solo-Selbständigem (m/w/d) sich vor seinem Auftritt beim Amtsgericht München zu informieren, ob der Promi seinen Namen hat markenrechtlich schützen lassen.

        Insofern verhalten sich Benny und Björn echt fair. Zumal es bei ABBA ja auch um einen internationalen Bandnamen handelt. Da ist dann nicht Mal mehr das Amtsgericht München zuständig. Weil ABBA eine europäische Band ist, wäre dann das spanische Amtsgericht in Valencia zuständig, bei dem sich der künstlerische Solo-Selbständige (m/w/d) erkundigen müsste.

  3. Warum macht man um die Grammy Awards eigentlich so ein Theater, wenn die Musik, die dort vorkommt, vielleicht gut 10 % des musikalischen Spektrums weltweit abdeckt? Da finde ich den ESC vielfältiger und interessanter.

    Für mich gilt die Gleichung: Grammy Awards = GÄÄÄÄÄHN

    • Der ESC ist das Non plus ultra ❤️ ❤️ ❤️ !!!

      Aber als als wichtigster Musikpreis dieser Welt, der einfach nur den musikalischen Erfolg des vergangenen Jahres eines Künstlers (m/w/d) oder einer Band insgesamt würdigt, nehme ich als Måneskin-Fan den hoffentlich gewonnenen Grammy nächstes Jahr gerne mit. 😀

      Aber GÄÄÄÄÄHN stimmt in der Tat. Mich interessieren beim Grammy auch nur die Ergebnisse, aber nicht die Show. 😀

      • Auch da bin ich vollkommen mit dir d’accord.

        Aber man es kann glaube ich keinem Künstler (m/w/d) und keiner Band übel nehmen, dass sie eine Weltkarriere anstreben und Weltstars werden wollen. Um aber von einer Weltkarriere und einem Weltstar (m/w/d) reden zu können, sind Charterfolge in den USA und ein überdurchschnittlicher Bekanntheitsgrad in den USA zwingende Voraussetzung. Ansonsten ist man glaube ich kein Weltstar.

        Der fehlende Bekanntheitsgrad in den USA bei bspw. Franz Beckenbauer ist für mich ein Grund warum er kein Weltstar ist. Weltstars hingegen sind für mich Katarina Witt und Dirk Nowitzki. Jeder kennt die beiden in den USA und sie sind auch unglaublich populär. Bei den beiden kann man von einem Weltstar definitiv reden.

      • Die Oscars sind mMn noch langweiliger, weil sie eigentlich nur die Hollywood-Kinoindustrie feiern, während die wirklich interessanten Filme meist andernorts entstehen.

        Und das sage ich, obwohl oder weil ich Amerikanistik studiert und jahrelang amerikanische Literatur an der Uni unterrichtet habe. Habe sogar mal ein Seminar über Literaturverfilmungen aus Hollywood vs Literaturverfilmungen der BBC unterrichtet.

  4. Ehrlich gesagt, nach dem extrem arroganten und lustlosen Auftritt beim ESC in Turin in diesem Jahr, gönne ich Manneskin noch nicht mal die Spagetti auf der Gabel. Noch nicht mal ihr Siegerlied von 21 haben sie noch mal gesungen. Die haben schnell vergessen, wem sie ihre schnelle Weltkarriere zu verdanken haben.

  5. @togravus Ceterum: Der Oscar ist ein amerikanischer Filmpreis und Hollywood die erfolgreichste Filmindustrie der Welt, wen sonst soll der Oscar feiern als die amerikanische Filmindustrie? Außerdem gibt es auch die Sparte bester fremdsprachiger Film. Außerdem wurde vor ein paar Jahren sogar ne koreanische Filmproduktion als bester Film ausgezeichnet. Nationale Filmpreise feiern in jedem Land die nationale Filmindustrie, das ist in jedem Land so, warum ist das in Hollywood moralisch fragwürdig, verstehe ich nicht?

    • Wann habe ich denn bitte gesagt, dass die Oscars „moralisch fragwürdig“ sind? Solch einen Unsinn würde ich niemals schreiben. 😉
      Ich habe gesagt dass ich finde (persönliche Meinung), dass sie langweilig (kein ethisch-moralisches Argument) sind. 🙂

      • Früher habe ich die Oscars gern gesehen, weil auch oft Filme nominiert worden sind, die man kennt. Seit einigen Jahren werden aber Filme nominiert, die kein Schwein gesehen hat oder auf Streamingservice laufen. Für mich sind aber Filme für Streamingservice keine Kinofilme. Auch aus diesem Grund schaue ich die Oscars schon seit längerer Zeit nicht mehr.

      • Habe zwar noch nie eine Oscar-Nominierung gesehen, weil mich so etwas nicht wirklich interessiert. Stelle ich mir aber in der Tat als ziemlich trockene, langweilige Veranstaltung vor.

      • Ja, das mit den Streamingportalen und dem Oscar ist so eine Sache, welche selbst in Hollywood u.a. gerade aktuell mal wieder von Steven Spielberg kritisiert wurde.

        Es ist so, dass für den Oscar nur Filme nominiert werden, welche auch in amerikanischen Kinos laufen. Dabei reicht es aber aus, wenn der Film nur in ausgewählten Kinos für eine bestimmte Zeit lang läuft. Diese Regel nutzen die Streamingportale aus in dem sie ihre Filme eben nur in ausgewählten Kinos für eine limitierte Zeit (meistens nur 1 Woche) lang zeigen. Somit dürfen ihre Filme dann für den Oscar nominiert werden.

        Ich habe oben bereits Steven Spielberg erwähnt, dieser hat 2019 genau dies in einem Interview kritisch gesehen:
        https://www.bild.de/unterhaltung/kino/kino/steven-spielberg-er-will-netflix-von-den-oscars-ausschliessen-60461398.bild.html

        Und ganz aktuell hat Steven Spielberg erst letzte Woche wieder die Streamingportale kritisiert. Hier ging es aber nicht um die Oscar-Nominierungen:
        https://www.filmstarts.de/nachrichten/1000002390.html

  6. @Gaby: In diesem Jahr wohl nicht, frag mal bei Chris Rock und Will Smith nach. Die hatten eine handfeste Unterhaltung wegen der Frau von Mr. Smith. Man kann durchaus sagen, das sich der Smith bei dieser Oscarverleihung recht gut geschlagen hat. 🙂

  7. Habe erst jetzt entdeckt, dass mit Kim Petras auch eine deutsche Sängerin nominiert ist! Unglaublich, was aus ihr geworden ist! Ich kann mich noch gut erinnern, als ich mitte der 2000er Jahre eine Reportage sowie Interview im TV über sie gesehen habe, als sie noch ein Teenager war. Damals hat wohl keiner damit gerechnet, dass hier in der Reportage eine zukünfigte Grammy-Nominierte zu sehen ist.
    Für alle, die Kim nicht kennen gibt es bei Wikipedia mehr Infos über sie:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kim_Petras

    • So ist es bei mir auch. Einerseits definitiv wegen Coldplay und andererseits aber auch wegen Chris Martin. Müsste ich meine Top 10 meiner höchstpersönlichen „Sexiest men alive“ aufzählen, wäre Chris Martin aber sowas von dabei. 😀

      • Also das zweite verlinkte Video mit den Rockjungs fand ich jetzt mal gut. Das hat wenigstens mal wirklich Spass gemacht beim Zusehen.

  8. In der Schweiz ging soeben die jüngste Staffel von „The Masked Singer“ zu Ende. Und ab jetzt ist „Tukan“ Joey Heindle nicht nur Dschungelkönig, sondern auch TMS-Sieger. Zweite wurde Maja Brunner und auf Platz drei haben wir auch einen direkten ESC-Bezug: Michael von der Heide, Teilnehmer der deutschen VE 1999 und Schweizer Vertreter 2010 – er trat als „Robi“ auf, ein Roboterkostüm, das von einem Kind gestaltet wurde (so wie bei uns „Brilli“).

  9. Mal ne andere Frage. Kann Alex Wolfslast eigentlich noch aktiv eine Rolle im deutschen ESC Team haben, wenn sie jetzt zur Reference Group gehört?

  10. Auch ein weiterer Unterscheid zwischen der Legende ABBA und den Newcomern MÅNESKIN ❤️:

    Vom ESC-Sieg 2021 in Rotterdam bis zur Grammy-Nominierung als „Best New Artist“ dauerte es gerade Mal eben anderthalb Jahre ❣️ !!!

    Und bei ABBA ? 😉

  11. Also bei aller Liebe, aber – „Voyage“ war NICHT das beste Album des Jahres. Selten hat mich ein Album weniger gefesselt und enttäuscht.

      • Keine Ahnung, das meinte Toggie oben ja auch schon. Aber war es bei den Grammys denn nicht so, dass die Verkaufszahlen eben nicht entscheiden, weswegen letztes Jahr auch das „Leichtgewicht“ Jon Batiste (wenn man nach Verkäufen geht) gewinnen konnte?

        Ich hoffe es zumindest. Gerade das war nämlich, warum ich den Grammys immer noch eine gewisse Bedeutung beigemessen habe – quasi als absolutem Gegenteil zur deprimierenden Witzveranstaltung Echo.

      • Die Verkaufszahlen der Alben sind mit entscheidend, aber nicht alleine. Es spielen auch noch andere Kriterien eine Rolle. Bspw. ob eine eventuell durchgeführte Tournee erfolgreich war, die Anzahl der Fernsehauftritte national und international und, wenn ich richtig informiert bin, gibt die Expertenjury in der Grammy-Akademie eine Einschätzung ab, ob es sich mit dem Erfolg des Albums um lediglich einen Zufallstreffer handelt, und ob die CD qualitativ künstlerische Ansprüche gerecht wird.

        Wären allerdings allein die Anzahl der verkauften CDs maßgeblich für einen Grammy-Sieg in der Kategorie „Best album“, dann hätten ABBA mit „Voyage“ gegenüber Adele mit ihrem Album „30“ das Nachsehen und würden leer ausgehen. Denn das Album von Abba hielt sich in den US-Charts gerade Mal 7 Wochen auf Platz 2, während Adele mit ihrer CD „30“ über mehrere Wochen auf Platz 1 war.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.