
Wer tritt die Nachfolge von Silvester Belt an und vertritt Litauen beim Eurovision Song Contest 2025 in Basel? Aus 81 Bewerbungen fanden mit ursprünglich 45 Beiträgen mehr als die Hälfte den Weg in den diesjährigen litauischen ESC-Vorentscheid Eurovizija.LT 2025. Nach insgesamt fünf Halbfinal-Shows, bei denen die Auftritte der Teilnehmenden vorab aufgezeichnet wurden, folgt heute das entscheidende große Finale live aus der Kaunas Žalgirio Arena.
Mit Vilija Matačiūnaitė (ESC 2014) und Ieva Zasimauskaitė (ESC 2018) fanden sich zwei ehemalige ESC-Teilnehmerinnen im diesjährigen Line-Up, konnten sich aber nicht für das Finale qualifizieren. Evelina Gancewska musste ihre Teilnahme zurückziehen, da ihr Lied „Aurora“ am kroatischen Vorentscheid Dora teilnimmt. Für sie rückte Austėja Lukaitė mit dem Lied „Kas esu be tavęs?“ nach, die dann allerdings krankheitsbedingt ihre Teilnahme absagen musste.
Aus jedem Halbfinale qualifizierten sich durch 50/50-Voting von Jury und Publikum zwei Acts für das heutige Finale. Ursprünglich sollten hier nur zehn Acts auftreten. Durch die Regel, dass in einer Pattsituation die jeweils eingesetzte Jury über den Finaleinzug entscheidet, schieden allerdings die Publikumslieblinge Black Biceps und die bekannte Musikerin Liepa (siehe Bild), die beide weit über 2.000 Stimmen im Televoting erhielten, knapp aus. Die Verantwortlichen bei LRT entschieden sich deshalb, an diese beiden Acts eine Wildcard für das Finale zu vergeben.
Damit sehen wir heute Abend diese zwölf Acts in dieser Startreihenfolge im Finale von Eurovizija.LT 2025:
- Noy – Just Take Me On A Date
- Gøya – After Storm
- Liepa – Ar mylėtum
- Gebrasy – Whole
- Amoralu – Freedom
- Anyanya – Running Out Of Time
- Justė Baradulinaitė – Tired
- Katarsis – Tavo akys
- Petunija – Į saldumą
- Sophie Ali – The Bluest Bell
- Lion Ceccah – Drobė
- Black Biceps – Visaip man reik
Jury und Publikum bestimmen im Finale, wie schon im letzten Jahr, die Top 3, die in ein Superfinale einziehen. In diesem Superfinale bestimmt dann das TV-Publikum allein, wer das litauische Ticket zum ESC nach Basel erhält. Die über das Televoting generierten Einnahmen werden vom Sender LRT für den ESC-Auftritt des Vorentscheidsiegers in Basel genutzt.
Sämtliche bisher veröffentlichte Beiträge des litauischen Vorentscheides könnt Ihr Euch in unserer Spotify-Playlist anhören.
Das Finale von Eurovizija.LT 2025 wird vom litauischen Sender LRT ab 20:30 Uhr (mitteleuropäischer Zeit) übertragen. Einen Livestream findet Ihr auf der Website des Senders oder auf YouTube. Zusätzlich bietet auch der offizielle Eurovision-Kanal auf YouTube einen Livestream an. Wir werden die Show in diesem Live-Blog mitverfolgen. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr wie immer die Geschehnisse unter diesem Beitrag kommentieren.
Werte Leser*innen, Freunde und Musikfans – herzlich willkommen zum Super-Duper-ESC-Samstag! Auch der litauische Vorentscheid Eurovizija.LT 2025 steht endlich an der Ziellinie und beginnt in wenigen Minuten. Bevor es aber so richtig losgeht wieder ein paar Worte zur Einordnung:
- Ich verstehe leider kein einziges Wort der litauischen Sprache. Eventuell gibt es aber im Livestream auf Youtube wieder eine englische Übersetzung. Ansonsten bin ich ein bisschen auf Eure Hilfe angewiesen – aber zusammen schaffen wir das schon!
- Alle im Finale befindlichen Beiträge sind mir zwar bekannt, arbeitsbedingt bin ich allerdings noch nicht so recht im ESC-Fieber und habe mich dementsprechend noch in keinen Hype gehört.
- Ich werde hier im Live-Blog alle heutigen Auftritte kurz beschreiben und nach persönlichem Empfinden mit 1 bis 10 Punkten einordnen. Natürlich bin ich gespannt auf Eure Punkte und Empfindungen, also schreibt gern in die Kommentare.
Ich freue mich wie immer auf ein respektvolles miteinander. Geschmäcker sind verschieden – lasst uns hier einen Safespace aufrecht erhalten, denn Hass und schlechte Vibes gibt es im Moment nun wirklich genug um uns herum.
Jetzt noch fix Trinken und was zum knabbern holen und dann geht es auch schon los!
Erste Erkenntnis vom Livestream des offiziellem Eurovision-Accounts: Es scheint keine Anheizer fürs Publikum zu geben. Dafür schaut das Publikum in der Halle sehr gemischt aus, mit vielen jungen Menschen, die freudig in die Kamera winken. Das macht schonmal Spaß und man kann so die kleine Verspätung gut verkraften.
So, mit 13 Minuten Verspätung geht es nun doch mal los. Wie schon in den Halbfinalen versuchen TTänzer*innen dem Publikum einzuheizen. Und dann marschieren auch schon die Teilnehmenden über die Bühne und werden gefeiert.
Das Moderatorentrio aus Gabrielė Martirosian, Augustė Nombeko und Rimvydas Černiauskas begrüßt ausgiebig die nationalen und internationalen Zuschauenden.Auch die Jury wird vorgestellt, unter Ihnen auch ESC Teilnehmer Vaidas Baumilla und ESC-Teilnehmerin Monika Liu, die sehr viel Applaus bekommt.
1. Noy – Just Take Me On A Date
Den Vorentscheid darf der junge Sänger Noy eröffnen. Noy schied bei seiner Teilnahme im vorletzten Jahr bereits im ersten Halbfinale aus – dieses Jahr konnte er in seinem Halbfinale jedoch die meisten Zuschauerstimmen auf sein Lied „Just Take Me On A Date“ vereinen. Noy steht in dunklem Anzug auf der Bühne, mit ihm auf der Bühne stehen drei Backgroundsänger*innen. Der Hintergrund ist die meiste Zeit weiß und es wirbelt eine schwarze Pärchensilhouette herum. Im Lied selbst passiert nicht viel, der Refrain ist gefällig. Ich glaube, wir haben hier nicht den Sieger gesehen und vergebe etwas gelangweilte 2 Punkte.
2. Gøya – After Storm
Wo Noy vielleicht etwas die Ausstrahlung fehlte, legt Gøya gleich mal eine Schippe drauf und bohrt sich mit ihren stechend blauen Augen in die Aufmerksamkeit der Zuschauenden. Die Bühne ist in schwarz-weiß getaucht, mit leichten roten Akzenten. Um sie herum tanzt eine in den Bewungungen sehr intensive schwarz gekleidete Ausdruckstänzerin mit knallroten Haaren. Auch wenn das elektronische, leicht mystische Lied etwas dahinplätschert und nur wenig an Intensivität gewinnt – das ist sehr künstlerisch und ein runder Auftritt. Ich vergebe interessierte 5 Punkte.
3. Liepa – Ar mylėtum
Kommen wir zur ersten Wildcard an diesem Abend: Liepa. Ihr Lied „Ar mylėtum (Würdest Du mich lieben)“ erreichte nach der Veröffentlichung einiges an Aufmerksamkeit und Airplay. Zu diesem Zeitpunkt hatten allerdings bereits die Jurys im aufgezeichnetem Halbfinale ihre Punkte vergeben und ihren Finaleinzug verhindert. Das Publikum wiederum empfand das anders und bescherten ihr die drittmeisten Stimmen aller fünf Halbfinale. So entschieden die Verantwortlichen bei LRT ihr eine Wildcard für das Finale zu überlassen. In ihrem Lied geht es um den Druck, den die Gesellschaft manchmal auf Frauen ausübt. Man solle aber besser für sich selbst und nicht für andere leben. Das Lied ist feinster, melodiöser und eingängiger Elektropop. Diesmal steht Liepa in dunklem Kleid auf der Bühne, auch ihre Tänzer sind dunkel gekleidet. Ich glaube ich fand es wie im Halbfinale mit hellen Klamotten etwas auffälliger. Nichtsdestotrotz könnte Liepa so direkt nach Basel geschickt werden. 7 Punkte.
4. Gebrasy – Whole
Gebrasy nimmt in diesem Jahr bereits zum vierten Mal am litauischen Vorentscheid teil. Zu Beginn sitzt er im Scheinwerferlicht auf der Bühne. Sein Lied „Whole“ beginnt langsam, wird im Refrain etwas schneller. Gebrasy ist in einem weißen locken Anzug gekleidet und tanzt auf einer etwas erhobenen Plattform. Irgendwann kommt noch eine schwarz gekleidete Tänzerin hinzu. Erinnerungen werden an Eric Saade im Mello vor ein paar Jahren wach, an Erics Ausstrahlung kommt Gebrasy aber nicht ansatzweise heran. Zudem plätschert „Whole“ leider ohne Höhepunkt dahin. Ich hoffe auf Interessantes von Gebrasy in den nächsten Jahren und kann nur 4 Punkte vergeben.
5. Amoralu – Freedom
Nach den beiden gefälligeren Liedern fällt „Freedom“ als ein etwas ungewöhnlicheres Lied auf. Dunkle Bühne, schwarzes Kleid, Bodennebel, elektronische Sounds und Geräusche. Amoralu singt kraftvoll und im nächsten Moment zerbrechlich leise. Sehr mystisch das Ganze. Zum Ende setzt noch ein Drum’n’Bass Beat ein und Amoralu schraubt ihre Stimme in die Höhe. Der Text beschäftigt sich mit der Rolle der Frauen in der Gesellschaft. Mir gefällt das wohl, ein starker Auftritt einer noch recht neuen Musikerin. 7,5 Punkte.
6. Anyanya – Running Out Of Time
Anyanya begann seine Karriere als Musiker in der Ukraine und setzt nun seine Bühnenaktivitäten in Litauen fort. Schon lange träumte der Sänger von einer Teilnahme am ESC, doch der Tot seiner Mutter machte ihm deutlich, dass es keinen Grund gibt, weiter auf irgendetwas zu warten, und Träume morgen schon nicht mehr erreichbar sein können. Musikalisch bekomme ich hier leichte John Lundvik-Vibes. Gute Stimme, bisschen Gospel, sehr energischer Sprechgesang in der Bridge – so etwas findet doch eigentlich immer sein Publikum. Im letzten Refrain kommt auf einmal ein Drum’n’Bass-Rhythmus dazu. Wo kommt das denn auf einmal her? Großer Applaus, ja, das passt schon irgendwie. 6,5 Punkte.
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Nach schier endlosem Gerede gehts jetzt dann doch nochmal mit Musik weiter:
7. Justė Baradulinaitė – Tired
Darstellerin und Musikerin Justė Baradulinaitė begleitet sich selbst auf der Gitarre und tritt mit einem eher ruhigen und unscheinbaren Lied an. „Tired“ stammt von Titas Astafejevs und Audrius Petrauskas-Gebrasy alias Gebrasy, den wir bereits auf Startplatz vier in diesem Finale sahen. Justė scheint etwas aufgeregt zu sein, trotzdem ist das ein sympathischer Auftritt. Das Lied atmet ein wenig den Spirit von Rosa Linns „Snap“. Auch wenn auf der Bühne im Grunde nichts passiert, außer das das Licht irgendwann von hellem weiß zu warmen gelb gewechselt wird, schätze ich die Unaufgeregtheit und die schöne melancholische Melodie des Liedes. 7 Punkte.
8. Katarsis – Tavo akys
Katarsis haben sich seit der Veröffentlichung von „Tavo akys (Deine Augen)“ und dem viel beachteten Halbfinalauftritt zu den Geheimfavoriten des Vorentscheids gemausert. Der Text des dunklen und kraftvollen Liedes handelt von gefühltem Schmerz und beschreibt eine schmerzvolle Situation, die aber absichtlich nicht weiter benannt wird. Katarsis hofft, dass die Liedbotschaft dadurch für jede Person so sein kann, wie sie diese verstehen und interpretieren möchte. Musikalisch würde ich die junge Band im Alternative-Rock einordnen – ohne sich dem Mainstream anzubiedern. Der ungewöhnliche und oft langgezogene Gesang erinnert mich etwas an Thom Yorke von Radiohead. Verdammte Axt, ich liebe es. Was für ein Brett, ich spüre den Schmerz, will das Lied laut aufdrehen und im dunkeln ausgelassen dazu tanzen. Volle Punktzahl, sollten Katarsis tatsächlich nach Basel fahren, könnte das nach Sudden Lights einer meiner ESC-Lieblinge ever werden. 10 Punkte!
9. Petunija – Į saldumą
Musikerin Petunija präsentiert uns nach ihrem vierten Platz vor zwei Jahren mit der Klavierballade „Love Of My Life“ dieses Jahr etwas komplett anderes. „Į saldumą“ ist eingebettet in einem eindringlichen elektronischen Klangteppich, der mit ihrem zarten Gesang kombiniert wird. Inhaltlich handelt das Lied wie bei Amoralu im wesentlichen von der Rolle der Frau in der Gesellschaft und um die Last und Frustration der Erwartung immer süß, ruhig und freundlich sein zu müssen. Um die Botschaft des Liedes zu unterstreichen, bewegte sich Petunija im Halbfinale auch eher wenig und sang zum Teil gewollt undeutlich. Das ist heute ein bisschen energischer und stimmlich lauter. Auch „Į saldumą“ gefällt mir arg gut, ein toller und interessanter Auftritt. Sollte es heute nicht klappen, bitte unbedingt nochmal probieren! 9 Punkte.
10. Sophie Ali – The Bluest Bell
Das war schon eine kleine Überraschung, als die noch unbekannte Sophie Ali ins Finale gewählt wurde. „The Bluest Bell“ ist eine zuckersüße Popballade, die auf ähnlichen musikalischen Pfaden wie Justė Baradulinaitės „Tired“ wandelt. Die Produktion gab sich viel Mühe beim Bühnenbild, Sophie wandelt wie eine kleine schüchterne Prinzessin durch die angelegte Natur. Das sieht zwar schön aus, für mich passt das aber irgendwie nicht zum Lied. Insgesamt gebe ich aber wohlwollende 5 Punkte.
11. Lion Ceccah – Drobė
Lion Ceccah nahm schon diverse mal am litauischen Vorentscheid unter dem Namen Allen Chicco teil. Er tritt oft in sehr auffälligem Aussehen auf, manchmal in Frauenkostümen. „Drobė“ ist eine ungewöhnliche Mischung verschiedener Musikgenres, spielt mit Tempowechseln und ungewöhnlichen Sounds und handelt von sexuellem Missbrauch und dem Stockholm-Syndrom. Im Mittelteil präsentiert Lion eine Art ‚Klangmix‘. Angelehnt an das Thema des Liedes macht dieser verstörende Klangmix durchaus Sinn. Das Lied kann so als Lebensreise betrachtet werden, bis dann ein Ereignis passiert, dass alles durcheinander wirft, aber mit dem danach irgendwie weitergelebt werden muss. Ein sehr ungewöhnlicher Auftritt, Lion steht weiß gekleidet mit zwei Tänzerinnen auf der Bühne. Auf seiner Haut sehen wir Verletzungen. Zum Ende hin beschreitet er eine in weiß gehüllte Treppe hinauf und zieht sein Jacke aus, um weitere Verletzungen zu zeigen. Beeindruckend, auch das Publikum spendet sehr viel Applaus. Erleben wir heute einen Überraschungssieg? 8 Punkte.
12. Black Biceps – Visaip man reik
Auch die Black Biceps, die die meisten Televotingstimmen aller Halbfinal-Acts erhielten, wurden ursprünglich durch die eingesetzte Jury knapp nicht fürs Halbfinale gesetzt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Liedern, versprüht „Visaip man reik (Wie auch immer, ich brauche es)“ eine Menge Spaß. Es können sogar parallelen zum bisher erfolgreichsten litauischen Beitrag „We are the winners“ gezogen werden: Der Eurovision Song Contest wird bei beiden Liedern direkt erwähnt und es wird zeitweise sehr ausgelassen getanzt. Musikalisch wird hier eine mitreissende, satirische Mischung aus Ska, Rock und Pop geboten. Die Bühne ist in grellen Farben getaucht, überall großflächige Grafiken (Let 3 lassen grüßen), die Band animiert das Publikum zum mitmachen. Das macht auf jeden Fall Spaß, leider ist das Lied aber meinem Empfinden nach nicht sauber und stark genug produziert. Aber so eine Musik funktioniert Live einfach immer sehr gut. Lauter Applaus zum Abschluß – ich würde mich nicht wundern, wenn auch Black Biceps weit vorne mitspielen. 7 Punkte.
Wir sind durch, das waren alle zwölf Teinehmenden. In meinen Augen erleben wir grad ein qualitativ hochwertiges und musikalisch sehr abwechselungsreiches Finale. Und das bei gerade einmal 81 Bewerbungen…
Ich persönlich würde Lion Ceccah, Petunija und vor allem Katarsis ins Superfinale setzen, aber es dürfte wirklich spannend werden, wer es letztendlich schafft. Welche drei Beiträge wären bei Euch im Superfinale?
Erster Schnelldurchlauf. Mal sehen, ob hier jemand besonders heraussticht…
Oha, jetzt war ich kurz „um die Ecke“ und ich glaube das erste Televotingfenster wurde geschlossen, oder? Rokas Yan gibt uns zumindest schonmal den ersten Intervalact. Sein erstes Lied „Ar Būsi Su Manim?“ hat allerdings schon elf Monate auf dem Buckel, das zweite „Dantys“ ist da schon etwas neuer. Rokas kann aber auch Ballade, was er uns direkt mit dem zwei Jahre alten dritten Titel „Surask Mane“ beweist. Mal sehen, ob er – ähnlich wie gestern Baby Lasagna im polnischen Vorentscheid – sein halbes Repertoire vortragen wird…
Aaawr… natürlich darf auch das gemeinsame Stück mit Monica Liu und Vaidas Baumilla „Gegužis“ nicht fehlen. Der Junge scheint auf jeden Fall eine große Nummer in Litauen zu sein. Auch ein fünftes Lied „Seniai Seniai“ darf noch vorgetragen werden. Sein sechtes Lied „Pabučiuok“ ist erst drei Monate alt, wir nähern uns also anscheinend dem Ende des Rokas Yan-Konzertes… Nein, es gibt doch noch musikalischen Nachschlag: „Melodramos“. … Hat da jetzt etwa niemand nach einer ‚Zugabe‘ gerufen?
So, seid ihr noch wach? Ich schätze mal, wir erfahren in Kürze unsere drei Superfinalisten!
Wenn ich das richtig sehe, möchte die Jury gern Amoralu, Katarsis und Lion Ceccah ins Finale schicken. Das Publikum spricht sich dagegen für Black Biceps statt Amoralu aus.
Das Gesamtergebnis:
12. Noy
11. Gebrasy
10. Justė Baradulinaitė
9. Sophie Ali
8. Petunija
7. Anyanya
6. Gøya
5. Amoralu
4. Black Biceps
Damit schaffen es Liepa, Lion Ceccah und Katarsis ins Superfinale! Hier nochmal der Überblick:
Im nun anschließenden Superfinale wird der Gewinner nur noch über Televoting ermittelt. Schaut man auf die Youtube-Aufrufe der Halbfinalauftritte und die Votings im Halbfinale, gibt es eine kleine Tendenz zu Katarsis. Aber es dürfte gleich sicher noch sehr spannend werden.
Nun dürfen alle drei Superfinalist*innen nochmal auftreten und sich feiern lassen. Zu den vorherigem Auftritten gibt es natürlich keine gravierenden Unterschiede, wir können diese also einfach nochmal in Ruhe genießen.
Das Voting ist geschlossen, gleich wird es spannend und wir erfahren (endlich) wer für Litauen nach Basel fährt. Vorher darf aber der letztjährige ESC-Teilnehmer Silvester Belt mit „Luktelk“ nochmal ordentlich dem Publikum einheizen. Huch, jetzt gibts oben drauf nochmal ein kleines Best-Off-Eurovision-Medley mit „Tattoo“ von Loreen, „Arcade“ von Duncan Laurence, „Snap“ von Rosa Linn, „Hold Me Closer“ von Cornelia Jacobs, „I’ve Been Waiting for this Night“ von Donny Montell, „Dance You Off“ von Benjamin Ingrosso, „Soldi“ von Mahmood, „Wild Dances“ von Ruslana, „My Number One“ von Helena Paparizou und ABBAs „Waterloo“. Eigentlich mal schön nicht immer nur die gleichen ESC-Lieder in den Vorentscheidungen zu hören, aber wer da singt? Keine Ahnung… Huch… Ist das nicht Gabrielius Vagelis? Wo ist Thilo mit Bobby? Sieht er das???
Danke Frederik für den Hinweis: Es singen grad Monika Marija, Nombeke Auguste und wie schon erwähnt Gabrielius Vagelis. wer der Vierte ist haben wir bisher noch nicht herausgefunden.
Und hier das Ergebnis, jetzt entscheidet es sich:
Platz 3: Liepa mit 2.198 Stimmen
Platz 2: Lion Ceccah mit 3.828 Stimmen
Damit gewinnen Katarsis tatsächlich das Ticket nach Basel mit stolzen 9.374 Stimmen!
Herzlichen Glückwunsch an Katarsis und ihr düsteres Rocklied „Tavo Akys“. Ein äußerst interessanter musikalischer Farbtupfer.
Einen Dank an alle, die bei diesem Live-Blog mit dabei waren und mit euren Kommentaren den Abend versüßt haben. Schlaft gut und bis zum nächsten mal!
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Immerhin hat mein 2. Platz gewonnen. 😀
Meiner auch. 😀 Mein Platz 1 war wohl zu viel verlangt. 😛
Bei mir auch es wird aber keine 12er Wertung, das wäre nur Platz 1 Petunija gewesen.
Malge, hast Du eigentlich Petunija live im Finale gesehen? Wenn nicht, hol das nach, das war richtig richtig fantastisch!
Ich war auch begeistert.
Du bist als Anti-Orakel gefeuert!
Bei dem Medley waren es vier Personen, ihr habt den Mann im blauen Hemd nicht erwähnt.
Schade. Hatte auf ein Wunder durch Lion Ceccah gehofft.
Und der nächste Song, mit dem ich nichts anfangen kann. Wird ein mühsamer Jahrgang….
Auf nach Sanremo.
Es hat heute doch noch Musik gewonnen.
Zum Glück ! Danke auf Litauisch heißt übrigens „Aciu“
Gesundheit.
(Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen :D)
Wie letztes Jahr schickt Litauen auch dieses Jahr einen Wettbewerbsbeitrag in der Landessprache!
der musikgott hat mich und viele in der bubble dann doch mal erhört!
🥳 🎸 1️2️
Das 2. Semi ist sooo viel stärker . Zum Glück stimmt Deutschland da ab .
Drei meiner Top fünf sind dort vertreten: Griechenland, Lettland und eben Litauen
Immerhin kann ich nun meiner Nichte, den zweiten Rocktitel melden, auch wenn wir auf die Ticket für Basel noch hoffen müssen.
UNd das wo wir dort eine ganze Wohnung kostenlos zur Verfügung hätten.
Dürfte leichter sein an Tickets zu kommen, als an bezahlbare Herbergen. Du hast Probleme ..
Sagt meine Schwester auch, ich wäre einfach zu geizig auf dem Schwarzmarkt ein paar hundert Euro auszugeben. Aber noch hat man ja Hoffnung auf die zweite Runde.
DAS ist jetzt die offizielle Winner-Reprise!
Eure Kommentare waren ja wie beim Pferderennen.
Und…. Katarsis geht durchs Ziel.
Gute Wahl Litauen, fein gemacht!
Wuhuhu