Heute: Das ist der Fahrplan für die Bekanntgabe der ESC-Gastgeberstadt 2020

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Findet der Eurovision Song Contest 2020 in Maastricht oder in Rotterdam statt? Diese Frage wird heute beantwortet. Wir liefern Euch hier nochmal einen kompakten Überblick darüber, was bislang passiert ist und was ihr vom dem heutigen Tag erwarten könnt.

Eines muss man den niederländischen Organisatoren des kommenden ESC schon jetzt zugestehen: Sie wissen, wie man es spannend macht, und haben durch ihr transparentes Bewerbungsverfahren mit klarem Ablauf und Zeitplan die ESC-Fans an dem Prozess teilhaben lassen. Insgesamt neun niederländische Städte haben zunächst Interesse an der Austragung des ESC 2020 angemeldet, fünf haben letztendlich eine formelle Bewerbung abgegeben. Jetzt sind nur noch zwei Städte im Rennen und die Frage, die heute beantwortet wird, heißt: Maastricht oder Rotterdam?

In den vergangenen Wochen hat das Vorbereitungsteam, das von den verantwortlichen Rundfunkanstalten AVROTROS, NOS und NPO eingesetzt wurde, beide Städte besucht und sowohl von Maastricht als auch von Rotterdam ergänzende Bewerbungsunterlagen angefordert. In den letzten Tagen ist eine Entscheidung gefallen, die natürlich auch mit der European Broadcasting Union (EBU) rückgekoppelt wurde. Die beiden potenziellen Gastgeberstädte, ihre Bewerbungen sowie die Ahoy Arena in Rotterdam und das MECC in Maastricht haben wir hier (Maastricht) und hier (Rotterdam) bereits ausführlicher vorgestellt.

Heute steht nun also die Bekanntgabe der Gastgeberstadt für den fünften ESC in den Niederlanden an. Dazu hat der Sender NPO 1 zwei Minuten seines Programms freigeräumt, denn von 11:58 bis 12:00 Uhr wird ein Video ausgestrahlt, in dem der diesjährige ESC-Sieger Duncan Laurence verkündet, in welcher Stadt der ESC 2020 stattfinden wird. Dazu wurden zwei Videos mit ihm gedreht, nämlich eines in Maastricht und eines in Rotterdam. Einen Livestream von NPO 1 findet Ihr hier, wobei nicht klar ist, ob die Sendung darüber aus dem Ausland zu sehen sein wird.

Maastricht oder Rotterdam ESC 2020 Duncan Laurence Eurovision Niederlande

Es wird außerdem erwartet, dass wir heute offiziell erfahren, wann der ESC 2020 stattfindet. Als wahrscheinlichstes Datum für das Finale gilt der 16. Mai, die Halbfinals würden demnach am 12. und 14. Mai 2020 stattfinden. Vermutlich wird das Datum auch in dem Video mit Duncan Laurence bekannt gegeben.

Knappe drei Stunden nach der Bekanntgabe, also um 15 Uhr, wird es in der Gastgeberstadt des ESC 2020 eine Pressekonferenz geben. Ausländische und Fanpresse ist leider nicht erwünscht, deshalb müssen wir uns auf die Berichterstattung der Kollegen von eurovision.tv und der niederländischen Medien verlassen. Trotzdem werden wir die Informationen aus den verschiedenen Quellen natürlich hier zusammentragen und darüber berichten. Ein Livestream ist – soweit wir bislang wissen – nicht vorgesehen.

Eine Prognose, welche Stadt heute wohl den Zuschlag erhält, ist schwer. Einige Zeit hatte man den Eindruck, vor allem die EBU sei sehr von Maastricht und dessen Bedeutung für Europa und die Europäische Union begeistert. Nach einem möglichen Leak auf der offiziellen ESC-Webseite eurovision.tv vor zwei Tagen, ist es eher wahrscheinlich, dass der ESC 2020 in Rotterdam stattfindet. Letztendlich haben wir es hier aber mit zwei starken Bewerbungen zu tun und egal ob es am Ende „Maastricht 2020“ oder „Rotterdam 2020“ heißt, wir Fans werden bestimmt einen tollen ESC in den Niederlanden erleben – vor Ort oder vor dem Fernseher.

Wissen wollen wir jetzt natürlich trotzdem, wo der ESC 2020 stattfindet. Wenn es Euch genauso geht, dann seid Ihr hier genau richtig, denn wir werden heute kontinuierlich berichten. Stay tuned!



19 Kommentare

  1. „Ausländische und Fanpresse ist leider nicht erwünscht…“

    Und warum nicht? Damit hat sich die Niederlande einen dicken Minuspunkt eingehandelt. Heute ist also die Wahl zwischen Provinz und Großghetto und ich bin für ersteres.

    • Schade das du durchgehend Rotterdam schlecht redest , und ein großghetto ist das schon mal nicht . War erst vor ein paar Wochen in Rotterdam als sehr angenehm, offene, moderne und kulturelle Stadt voller facetten erlebt . Finde Rotterdam ist die perfekte „Eurovision-City“ . Rotterdam besitzt ebenso die bessere Infrastruktur !

  2. Ich liebe es, dass @Benny immer so viele Links zu früheren Artikeln oder anderen Quellen kreativ in den Text einbaut 😃
    Die Spannung steigt…

  3. Der Livestream scheint aus Deutschland übrigens tatsächlich nicht zu funktionieren, aber da gibt es ja Mittel und Wege…die ihr bestimmt kennt, wenn ihr regelmäßig internationale Vorentscheidungen anschaut 😉

  4. Maastricht war lange die erste Wahl, bis man ins Detail alles kalkuliert hat und sich herausstellte, dass in Ahoy die Show erheblich kostengünstiger zu produzieren war. Deswegen Rotterdam, wobei die Nebenkosten für Halle, Gemeinde und Staat viel höher ausfallen werden. Aber das ist nicht entscheidend für Avrotros, NOS und NPO, die achten auf ihre eigene Finanzen. Der Verein Avrotros wird auch einige Millionen beitragen.

    Okay, Benny hat schon sein Zimmer gebucht.

    Rotterdam hat ein Vorteil über Maastricht: auch nicht-Einwohner dürfen dort einen Coffeeshop besuchen. Damit alle Besucher das Klischee erleben können und nur für den Fall, wenn Deutschland wieder Platz 26 anstrebt. Da braucht man den Frust / Enttäuschung nur mit Nebel im Kopf statt Alkohol im ganzen Körper zu vertreiben.

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