Offiziell: Der Eurovision Song Contest 2020 findet am 16. Mai in Rotterdam statt

Eurovision-2020-Duncan-Laurence-Rotterdam_klein

Jetzt ist es offiziell: Der Eurovision Song Contest 2020 findet in Rotterdam statt. Das wurde soeben auf dem niederländischen Fernsehsender NPO 1 bekannt gegeben. Dort wurde ein Video mit Duncan Laurence ausgestrahlt, in dem er an unterschiedlichen Orten in Rotterdam und Maastricht zu sehen ist. Austragungsort des ESC in Rotterdam wird die Ahoy Arena sein.

Der Eurovision Song Contest 2020 ist der fünfte Contest, der in den Niederlanden stattfindet – Rotterdam war aber bislang noch nie Gastgeberstadt. Zuvor fand der ESC in Hilversum (1958), Amsterdam (1970) und zweimal in Den Haag (1976, 1980) statt. Insgesamt neun niederländische Städte haben zunächst Interesse an der Austragung des ESC 2020 angemeldet, fünf haben letztendlich eine formelle Bewerbung abgegeben. Zuletzt waren nur noch Rotterdam und Maastricht im Rennen. Die Entscheidung für Rotterdam kommt nicht überraschend, denn vorgestern wurde die Information über den Austragungsort für den ESC 2020 bereits auf eurovision.tv geleaked.

Duncan Rotterdam Vor Fluss

Rotterdam war von Anfang an die favorisierte Gastgeberstadt der ESC-kompakt-Leser. Sie ist etwa fünfmal größer als es Maastricht gewesen wäre und hat dementsprechend auch die (touristische) Infrastruktur, um die ESC-Fans im kommenden Jahr zu beherbergen. Ein großer Vorteil ist außerdem, dass mit der Ahoy Arena eine gute ausgestattete Veranstaltungshalle zur Verfügung steht, die für die Fernsehproduktion natürlich aufgerüstet werden muss, aber der Aufwand wäre in der Messehalle des MECC in Maastricht ungleich höher gewesen. Außerdem stehen in Rotterdam rund um die Arena kleinere Hallen und Räume zur Verfügung, so dass auch ausreichend Platz für die Produktion, für Garderoben und für die Presse ist.

Ducan Rotterdam Von Hinten

Rotterdam hat sich für die Austragung des ESC 2020 unter dem Motto „For Real“ bzw. „Make It Happen“ beworben. „For Real“ ist hier gemeint im Sinne von bodenständig, natürlich, wahrhaftig, das legt zumindest das zugehörige Promo-Video nahe. Darin präsentiert sich Rotterdam auch als weltoffene und multikulturelle Gastgeberstadt.

Viele weitere Informationen zu Rotterdam und seiner Bewerbung haben wir schon an anderer Stelle zusammengefasst.

Duncon Rotterdam Nachdenkliches Profil

Auch das Datum des Eurovision Song Contest 2020 wurde gerade bestätigt und zwar von eurovision.tv. Wie schon von uns vermutet, findet das große Finale des kommenden ESC am 16. Mai statt. Die beiden Halbfinals wurden dementsprechend auf den 12. und 14. Mai gelegt.

Rotterdam Ahoy (© Guido Pijper)
Foto: Guido Pijper

Weitere Informationen über den ESC 2020 in Rotterdam wird es heute Nachmittag auf einer Pressekonferenz geben. Alles Wissenswerte erfahrt ihr dann im Anschluss natürlich wieder bei uns. Stay tuned!

Was haltet Ihr von der Entscheidung für Rotterdam? Seid Ihr mit der Auswahl zufrieden?

Rotterdam Screenshot Verkündungsvideo



66 Kommentare

  1. Die längsten 2 Minuten meines Lebens xD Tolles Video, aber wenn du nur den Namen der Stadt hören willst, denkst du auch nur „Duncan, komm zum Punkt und hör auf, so metaphorisch zu sprechen“ 😂
    Aber wirklich ein sehr schön produziertes Video! 😀
    Wird ein guter ESC!

  2. Und wann kommt nach der Fake-Ankündigung Rotterdam nun die echte Verkündung, dass es doch Maastricht wird? Gab doch schliesslich ne Webpage dazu. 😉

    Jetzt also Anreise nach Rotterdam via Speditions-LKW im Container und Übernachtung an der Autobahntanke. Verpflegung Dosenbier und Currywurst. Passt!

  3. Die schlechteste Wahl seit Bestehen des ESC! Amsterdam und Maastricht hätten mehr Charme versprüht als das potthäßliche Rotterdam! Wenn man dich die anschaut, kann man nicht glauben, daß dieses Ghetto älter als 100 Jahre ist!

    • Was man auch von vielen deutsche Städte sagen könnte. Wann hast du die Niederlande / Rotterdam / Amsterdam / Maastricht das letzte Mal besucht?

      • Da hast Du Recht, hässlicher, als so manche deutsche Stadt ist Rotterdam bestimmt auch nicht. Eher im Gegenteil.
        Kenne mich diesbezüglich aus, wohne ich immerhin in der Nähe von einer der hässlichsten Städte Deutschlands.
        Glückwunsch an Rotterdam, wird bestimmt eine geile Show!!!

      • @Marko

        Ich glaube er war noch nie in den NIederlanden sondern ist immer noch gefrustet dass weder sein „Schatzi“ Sergei noch sein „Schokohase“ John gewonnen hat.

    • Schlimm über Städte zu urteilen, die man vermutlich nicht mal gesehen hat. Die Wahl ist vernünftig und absolut nachvollziehbar in Anbetracht der Tatsache, dass es hier auch einen Flughafen für internationale Gäste gibt. Wie hätte man Besucher aus z.b. Baku nach Maastricht schaffen sollen? Mit dem Bus ab Flughafen Köln/Bonn?

      • Ja klar. Eine Mini Variante a la Münster oder Mannheim. Aber von Baku kommt man weder nach Münster noch nach Mannheim, geschweige denn nach Maastricht 😉

    • Die Niederländer – und vor allem die Amsterdamer – stellen derzeit vieles auf die Beine, um Touristen aus Amsterdam wieder weg und ins Umland zu bekommen und zu zeigen, dass es auch andere tolle Städte neben Amsterdam gibt. Da wäre ein ESC in Amsterdam sehr kontraproduktiv…

      Zu Maastricht kann ich nichts sagen, aber über Rotterdam habe ich gerade in den letzten 2 Jahren einige begeisterte Reiseberichte gehört.

    • Also – wenn Rotterdam denn tatsächlich hässlich wäre, dürften wir Deutschen gerne einmal darüber nachdenken, was wir denn dazu beigetragen haben.

      • Genau das! Rotterdam hat eine moderne Architektur, die schon viele Besucher begeistert hat. Sagt auch mein Mann, der da beruflich mit zu tun hat.
        Aber ein Matty teilt halt gerne unter der Gürtellinie aus, ganz gleich ob es sich um Personen, deren Songs oder eben Städte handelt.

      • Nicht einmal so viel. Ja, Rotterdam ist bombardiert worden, aber das sind viele andere Städte auch. Es war Krieg, die Welt war in Schieflage.

        Wichtiger für das Thema ‚Hässlichkeit‘ waren die Nachkriegsjahren. Da ist mehr geschleift worden als bevor Mai 1945 und zwar in viele Städten Europas. Dazu gibt es immer Trends beim Bauen. Meistens kann man gut sehen wann etwas gebaut wurde und es gibt schlimme Jahrzehnten dabei.

        Aktuell in Rotterdam, nicht einmal weit entfernt von Ahoy, soll wieder ein Viertel geschleift werden. Alte, renovierte Sozialwohnungen sollen weichen für Kaufappartements. Die alte Häuser sind gut, haben ihren Charme, gerade weil sie 80-90 Jahre alt sind und skizziert sind moderne Glas-Stahl-Betonbauten.

        Ich tue mich immer noch schwer mit der Gedanke, dass die Deutsche Delegation bereits Anfang Mai in Rotterdam ist, während Kriegsanfang und Ende erinnert werden. Aber wer weiß … vielleicht gelingt es auch in Rotterdam alle Nationen da rein zu beziehen, so wie es entlang der Grenze D-NL üblich ist, und lauft alles reibungslos ab.

        Für Benny: am 4.5. wird sowieso nicht geprobt am Abend. Falls es zeitlich passt, fahre zu ‚Waalsdorpervlakte‘ in Den Haag / Scheveningen. Das Erinnern dort ist schöner als das Gedenken in Rotterdam. Eindrucksvoller, einprägender.

      • @Marko
        Deine Benkenken kann ich irgendwo verstehen, aber ich halte es nicht für wirklich zielführend, dem heutigen Deutschland 75 Jahre nach Kriegsende bei Gendenkveranstaltungen immer noch stellvertretend für die damaligen Gräueltaten eine Sonderbehandlung zukommen zu lassen. Das widerspricht nämlich sowohl dem Grundgedanken der EU, als auch dem des ESC.

      • Du hast vollkommen Recht.

        Ich kann es besser an Hand eines anderes Beispiels erklären. Es findet irgendwo einen Gay Pride statt und die Lokalzeitung hat einige Berichte dazu. Auf einmal gibt es blöde Sprüche, so bald die Einwohner ein schwules Paar vermuten. Und so bald das Thema wieder abgehackt ist, die Gay Pride Schnee von Gestern ist, verschwinden diese Sprüche auch wieder.

        So etwas erwarte ich in Rotterdam. Es gibt nun einmal an Anfang des Monats die Feiertage, das Gedenken. Danach entdecken manche Leute aus Rotterdam dass auch Deutschland beim ESC dabei ist und fangen die Sticheleien an.

        Ganz allein bin ich da nicht. Es ist ein Thema innerhalb der Stadtverwaltung und Anlass war das Gewalt und die Reaktionen in Rotterdam, nachdem eine türkische Ministerin unerlaubterweise auftauchte und ebenso schnell wieder das Land verwiesen wurde. Das war in 2017 und hat klar gemacht wie schnell manche Sachen sich verbreiten oder wie unvorhersehbar manche Leute reagieren. Seitdem wird immer diskutiert wie man solches Verhalten vorbeugen kann.

  4. Maastricht war lange die erste Wahl, bis man ins Detail alles kalkuliert hat und sich herausstellte, dass in Ahoy die Show erheblich kostengünstiger zu produzieren war. Deswegen Rotterdam, wobei die Nebenkosten für Halle, Gemeinde und Staat viel höher ausfallen werden. Aber das ist nicht entscheidend für Avrotros, NOS und NPO, die achten auf ihre eigene Finanzen. Der Verein Avrotros wird auch einige Millionen beitragen.

    Okay, Benny hat schon sein Zimmer gebucht.

    Rotterdam hat ein Vorteil über Maastricht: auch nicht-Einwohner dürfen dort einen Coffeeshop besuchen. Damit alle Besucher das Klischee erleben können und nur für den Fall, wenn Deutschland wieder Platz 26 anstrebt. Da braucht man den Frust / Enttäuschung nur mit Nebel im Kopf statt Alkohol im ganzen Körper zu vertreiben.

    (Sorry, doppelt, erst beim falschen Artikel, jetzt an der richtige Stelle)

    • Das mit den Coffieshops stimmt übrigens für Rotterdam nicht…. Als Rausch-Ersatz kann man aber mit wahnsinnig schellen Wassertaxis herumflitzen

      • Wieso nicht?
        Meine Bemerkung basiert auf anderen Nachrichten in dieser Woche. In 10 Gemeinden wird es einen Versuch geben mit völlig legalen Kannabis-verkauf.

        Ein möglicher Treffpunkt für Schwule usw. wäre die Kneipe ‚Freddy‘ an der ‚Westblaak‘, heute schon in ESC-Fieber.

        Wer einen Unterkunft: auf Booking und Airbnb sind die Preise extrem erhöht worden. Besser direkt beim Hotel anrufen und/oder in der Nähe eines U-Bahnhofs ein Pension/Gasthof suchen. Oder jetzt nichts buchen, erst kurz bevor.

  5. Sicherlich eine von den Produktions- und Infrastrukturfakten geleitete richtige Entscheidung, wenngleich ich es sehr schade finde, dass die symbolische Bedeutung Maastrichts nicht auch eine eurovisionäre Dimension bekommt. Wie auch immer. Die Niederlande werden es gut machen. Die endgültige Bestätigung der Termine ist da fast noch wichtiger.

  6. Jedenfalls erscheint mir „Unser Lied für Rotterdam“ tatsächlich auch etwas griffiger bzw. lässiger in der Aussprache als „Unser Lied für Maastricht“. Die beiden Slogans „For Real“ & „Make It Happen“ galten jetzt aber nur für das Bewerbungsverfahren…(?)

  7. Das Hochwasser von Duncans immerzu scheußlichen Beinkleidern soll übrigens schon Überlegungen für einen neuen Delta-Plan in Holland ausgelöst haben

  8. Ich mag Rotterdam gerne und freue mich sehr über die Wahl. Allerdings werde ich nicht zum ESC fahren, weil der Fanzirkus inklusive Verkleidungen und OMG-Rufen nicht mein Ding ist.

  9. Hallo, das ist mein erster Post hier in den Blog, verfolge ihn aber schon länger.

    Ich halte Rotterdam insgesamt für eine tolle Entscheidung, die Arena sieht toll aus und die Bevölkerung ist genauso bunt wie die Fans des ESC. Maastricht dagegen wäre ohne den bekannten Vertrag einfach nur eine recht altbacken wirkende Provinzstadt.

    Freue mich auf jeden Fall schon wieder sehr auf den nächsten ESC!!

  10. Die einzig richtige Entscheidung. Wird sicher ein mega ESC nächstes Jahr, gut organisiert, mit vielen Zuschauern und interessantem Rahmenprogramm.

  11. Rotterdam sieht übrigens so aus, wie es aussieht, weil es Zweiten Weltkrieg beim deutschen Luftangriff im Mai 1940 und den darauf folgenden Bränden annähernd vollständig zerstört wurde. Dabei wurden 800 Menschen getötet. Das sollte mann berücksichtigen, wenn mann über die Architektur dort herzieht. Ich finde die moderne Architektur dort übrigens klasse und freu mich sehr auf meinen nächsten Besuch!

  12. Nachvollziehbare Entscheidung. Der Austragungsort ist ja für eine Fernsehshow relativ nebensächlich, die Halle in Rotterdam war von Anfang an besser geeignet. Und wer Rotterdam als potthässliche Stadt beschreibt, war wohl noch nicht dort (oder ist heute grad mal schlecht gelaunt).

  13. Maastricht war mir eindeutig lieber, ist bei mir ums Eck und ich finde Maastricht wesentlich schöner als Rotterdam, aber eine wirklich schlechte Wahl konnte es ja neutral betrachtet nicht geben.
    Hauptsache, die Verantwortlichen machen nicht die selben Fehler wie die diesjährigen Ausrichter.

  14. Rotterdam hat an Sehenswürdigkeiten kaum was zu bieten: Kubushäuser, Erasmusbrücke und der Hafen Europoort, Rathaus und Laurentiuskathedrale und das war es auch schon. Maastricht hat da deutlich mehr zu bieten: Rathaus, St. Servatiusbrücke, St. Johann- und St. Servatius-Kirche, Liebfrauenbasilika und das Theater am Vrijthof. Zudem hat Maastricht auch noch alte Bausubstanz und eine schönere Innenstadt als Rotterdam.

      • Ich denke, die Rotterdam-Fans haben jetzt so viel Grund zur Freude, dass auch die eine oder andere Bedauernsbekundung über die erfolgte Wahl des Austragungsortes zu ertragen sein könnte.

      • Bei Maastricht waren es sechs. Zudem sind wir Deutschen in Maastricht lieber gesehen als in Rotterdam. Dort herrscht seit 1945 eine deutschfeindliche Stimmung und es wäre besser, wenn wir im nächsten Jahr nicht am ESC teilnehmen würden.

      • Was ist das denn wieder für eine absurde Argumentation? Erstens glaube ich nicht dass du jemals in Rotterdam warst; entsprechend gibt es auch keine Grundlage für die Beleidigung als „deutschfeindliches Großghetto“. Zweitens sollte man, wenn man von Geschichte, Politik und Gesellschaft keine Ahnung hat, auch nicht ständig solche Argumentationen benutzen.

      • @Matty

        Sorry, aber jetzt machst du dich wirklich lächerlich!! Wenn man so argumentiert dann hätte Deutschland praktisch nirgends am ESC teilnehmen können. Die Niederländer sind denke ich schlau genug um zu wissen dass das Deutschland von heute nichts mit dem von damals zu tun hat.

  15. Ich bin zwar architektonisch & geschichtsinteressiert, aber auch froh, dass man nicht im niederländischen Bermudadreieck, symbolpolitisch aufgeladen und nicht ins Freilichtmuseum mit Stuck & barocken Bürgershäusern geschickt wird. Das bekommt man in gefühlt jedem zweiten gediegenen mitteleuropäischen Mittelzentrum einer Grafschaft geboten.

  16. Hey Matty, so schlimm ist es nun auch wieder nicht.

    Ja, ich habe meine Bedenken, aber nur wegen dieser zufälligen Zusammenlauf von Gedenken und Feiern. Da genau dieses Thema gestern auf der Pressekonferenz angesprochen wurde, wird man noch einmal darüber diskutieren und sich fragen wie man alles feierlich gestalten kann – ohne Vorfälle, ohne negative Aufmerksamkeit in den Medien zu bekommen. Weil man sich weltoffen präsentieren will.

    Dazu gibt es immer einfache Lösungen.

    In Kroatien gibt es am 5.8. immer einen Feiertag zur Erinnerung an ‚Operation Oluja‘. Man feiert, dass am diesen Tag in 1995 die serbische Bevölkerung vertrieben wurde (Ironie: Sie wurden über der Straße der Bruderschaft und Einheit aus dem Land geführt). Stolz, Nationalismus und subjektive Darstellung der Vergangenheit gehören dazu. Serben, die an der Küste Urlaub machen, verhalten sich an diesem Tag sehr unauffällig oder werden von den Gastgebern geraten einen Tag Strand & Meer zu genießen und alles andere auf einen anderen Tag zu verlegen.

    In Rotterdam ist die Lösung noch bequemer.

    Es gibt Fanclubs, wo man den Tag verbringen kann. Man kann rot-weiß-blau tragen anstatt schwarz-rot-gold. Oder diese Farben zusammen durcheinander. Überhaupt, kaum jemand in Rotterdam versteht Deutsch und solange man nicht anfängt zu schnauzen, ist alles im grünen Bereich. Oder plane einen Ausflug außerhalb der Stadt am 4., 5., 10. oder 14. Mai 2020. Schließe dich die Gruppen Touristen aus dem Fernosten an, besuche die Mühle von Kinderdijk, schaue dich Dordrecht, Delft oder Den Haag / ’s-Gravenhage an oder schlafe deinen Rausch aus auf dem Wasserbus. Oder verschwinde mal im ‚Nebel der Niederlande‘. (Danke Benjamin, guter Fund.) Oder tarne dich mit Perücke, zwei Kilo Make-Up und Kleid/Unterwäsche. Keiner wird dir etwas tun, eher wird der eine oder andere einen Selfie mit dir machen wollen.

    Nebenbei angemerkt: Gesichtsbedeckung ist nicht mehr erlaubt in öffentlichen Verkehr und öffentliche Gebäude. Puppy-Maske in U-Bahn abnehmen!

    Und privat … Für mich hat Rotterdam keinen besonderen Reiz, aber so bin ich. Großstadt ist Großstadt, alles in Rotterdam findet man auch in anderen Städten. Sohn war da, für einen Auftritt und zum Vorspielen. Das hat ihm gefallen, alles andere weniger. Aber seit Canal Pride in Amsterdam ist die Ablehnung sanfter geworden und jetzt ist Rotterdam sogar auf seiner Liste ‚wo will ich studieren?‘ aufgetaucht. Da der ESC sowieso nicht gut in unserem Kalender passt, lassen wir es gut sein. Wer hingehen will: viel Spaß dort.

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