
Am 25. Januar startet in der ARD-Mediathek das neue Format „Ich will zum ESC!“ über das der letzte verfügbare Startplatz für die ESC-Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ vergeben wird. 15 Talente machen sich mit Unterstützung von ESC-Siegerin Conchita Wurst und FreeESC-Sieger Rea Garvey auf den mehrstufigen Weg in das große Live-Finale am 8. Februar, in dem vier von ihnen die Chance haben, mit ihrem potenziellen ESC-Song die Zuschauer*innen zu überzeugen. Den genauen Ablauf von „Ich will zum ESC!“ und alle Premierentermine in der ARD-Mediathek sowie Ausstrahlungstermine im linearen Fernsehen haben wir bereits hier ausführlich aufgeschrieben.
Die wichtigsten Fakten über die 15 Teilnehmer*innen haben wir ebenfalls schon berichtet. In den kommenden Tagen bis zur Premiere von IWZE! wollen wir Euch die Acts hier auf ESC kompakt aber auch noch von einer etwas persönlicheren Seite vorstellen und haben deshalb alle von ihnen gebeten, unseren traditionellen ESC-kompakt-Fragebogen auszufüllen. Heute ist der 38-jährige Lyn aus Günzburg dran.
ESC kompakt: Was sollten Menschen, die Dich bislang noch nicht kennen, am besten gleich am Anfang über Dich wissen?
Lyn: Ich bin hochsensibel und extrem kreativ.
Wo/Wie lebst Du aktuell?
Auf dem Land, nahe der Kleinstadt Günzburg, zusammen mit meiner Familie.
Welche Musik hat Dich geprägt?
Elvis, The Beatles, Michael Jackson, The Corrs, Alanis Morissette, Coldplay, Incubus, Foo Fighters, Linkin Park, Evanescence, Enya, Loreena McKennitt, Cara Dillon, Bryan Adams
Seit wann machst Du Musik?
Ich bin in einer sehr musikalischen Familie groß geworden und wurde früh ins Singen und Musizieren eingebunden. Mit 14 Jahren hatte ich – auf einen Wunsch hin – Klavierunterricht, mit 16 Jahren habe ich mir selbst Gitarre beigebracht und schrieb meine ersten Songs. Dann folgten sehr viele Auftritte, zunächst mit der Schulband, später mit verschiedenen Tanzbands. 2014 habe ich dann alles auf eine Karte gesetzt und fing an, meine Songs und Musikvideos selbst zu produzieren. Das ist nun 10 Jahre her.
Was war Dein tollstes, emotionalstes, erfolgreichstes Erlebnis im Zusammenhang mit der Musik?
Als unbekannte Künstlerin ist Erfolg stets relativ. Für mich ist es sicher IMMER ein tolles, emotionales Erlebnis, wenn ich einen Song, ein Album, ein Skript oder ein Musikvideo fertig gemacht habe. Das sind persönlichen Erfolge.
Was ist Dir bei Deiner Musik besonders wichtig?
Authentizität und Klangbild. Tiefgründige und poetische Texte. Sound.
Wie kam es zu Deiner Teilnahme an “Ich will zum ESC!”?
Ich habe mich in den vergangenen Jahren schon 6 oder 7 Mal beworben. So auch im letzten Jahr mit einem Coversong (Calm After the Storm, The Common Linnets). Mein eigens für den ESC geschriebener Song war noch nicht fertig produziert.
Wie hast Du reagiert, als Du erfahren hast, dass Du in der Sendung sein wirst?
Ich musste mich erstmal setzen und habe am ganzen Körper gezittert. Es folgten Freudentränen und eine unfassbare Euphorie.
Hast Du den ESC und die deutsche Vorentscheidung schon vor Deiner Bewerbung verfolgt?
Jedes Jahr seit 2004.
Was ist Deine erste Erinnerung an den ESC?
Als 2004 die ukrainische Künstlerin Ruslana mit ‚Wild Dances‘ völlig zurecht den Sieg geholt hat, ihre Performance war phänomenal.
Hast Du auch Lieblingslieder beim ESC (aus Deutschland und/oder international)?
Ich mag vor allem Balladen, Folklore-Elemente und rockigere Titel. Mein Lieblingslied, neben ‚Tattoo‘ von Loreen, ist bis dato ‚Bones‘ von Equinox.
Zum Abschluss noch eine Schnellfragerunde: “Tattoo” oder “Euphoria”?
Tattoo
Hotdog, Köttbullar oder Zimtschnecke?
Zimtschnecke (aber nur glutenfrei)
Midsommar oder Wintertraum?
Weder noch, ich liebe den Herbst
Pippi, Annika oder Herr Nilsson?
Pippi
Zlatan Ibrahimovic oder Björn Borg?
Kenne ich beide nicht
Wofür hättest Du den Nobelpreis verdient?
Will ich den denn?
Dein aktuelles Lieblingslied?
Voyager – Promise
Deine erste CD?
Dangerous – Michael Jackson
Dein erster Job?
Sängerin in einer Tanzband
Was hätten wir Dich hier unbedingt noch fragen sollen?
Wie ich gerne die Welt verändern würde
Bislang haben wir folgende „Ich will zum ESC!“-Fragebögen veröffentlicht:
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Vielen Dank an ‚ESC kompakt‘ für euren Support! <3
„Bones“ von Equinox 😍
Damit hat Lyn bei mir schonmal einen Stein im Brett. „Bones“ wurde 2018 leider so sehr unterschätzt.
Viel Glück bei IWZESC, Lyn!
Dankeschööön, Jofan! :))) Das freut mich sehr! Yes, absolut (Bones), aber auch den irischen Beitrag fand ich so toll in dem Jahr: Ryan O’Shaughnessy – Together 🙂
Hat sich eventuell bei der Frage „seit wann machst du Musik“ ein Fehler eingeschlichen? Auf „m“einen Wunsch hin Klavierunterricht also eventuell das fehlende „m“ ?
Danke für den Hinweis, Rainer! Tatsächlich sollte das „auf eigenen Wunsch hin“ heißen 😉 Ich lese echt mehrfach Korrektur, und doch übersieht man Manches schlicht und einfach 😀
[…] Zum Interview […]
Bin gespannt. Am Donnerstag geht’s ja endlich los mit Ich will zum ESC!
Schöne Antwort zum Nobelpreis 😅. Ich hab mich selbst auch schon gefragt was ich bei den unteren Fragen sagen würde, aber das war gekonnt. Und ich muss mich outen dass ich die zwei Personen auch beide nicht kannte und googeln musste 🙈.
Vielen lieben Dank, Cherry-Juice! :))) Ich hatte einige Zwinker- und Lach-Smileys angefügt, damit meine Antworten nicht zu trocken wirken, lol, doch sie wurden nicht mit übernommen. Von daher bin ich froh, dass es trotzdem humorvoll rüberkommt 😀
Ich bin so dankbar, dass Lyn teilnimmt, weil ich sie so kennen lernen durfte. Ihre Musik ist wunderschön, so wie ihr Charakter. Mich hat sie als Fan auf jeden Fall dazugewonnen!
Liebe Anne, mir geht es genauso und ich freue mich so sehr, dass wir uns bei IWZESC kennen gelernt haben! Feste Umarmung und herzliche Grüße an dich :*
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