
Am 25. Januar startet in der ARD-Mediathek das neue Format „Ich will zum ESC!“ über das der letzte verfügbare Startplatz für die ESC-Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ vergeben wird. 15 Talente machen sich mit Unterstützung von ESC-Siegerin Conchita Wurst und FreeESC-Sieger Rea Garvey auf den mehrstufigen Weg in das große Live-Finale am 8. Februar, in dem vier von ihnen die Chance haben, mit ihrem potenziellen ESC-Song die Zuschauer*innen zu überzeugen. Den genauen Ablauf von „Ich will zum ESC!“ und alle Premierentermine in der ARD-Mediathek sowie Ausstrahlungstermine im linearen Fernsehen haben wir bereits hier ausführlich aufgeschrieben.
Die wichtigsten Fakten über die 15 Teilnehmer*innen haben wir ebenfalls schon berichtet. In den kommenden Tagen bis zur Premiere von IWZE! wollen wir Euch die Acts hier auf ESC kompakt aber auch noch von einer etwas persönlicheren Seite vorstellen und haben deshalb alle von ihnen gebeten, unseren traditionellen ESC-kompakt-Fragebogen auszufüllen. Heute ist der 34-jährige Sven aus Essen dran.
ESC kompakt: Was sollten Menschen, die Dich bislang noch nicht kennen, am besten gleich am Anfang über Dich wissen?
Sven: Ich probiere immer wieder was Neues aus und habe überall „meine Aktien drin“. Egal ob beruflich, privat und vor allem musikalisch. Stillstand mag ich gar nicht. ich würde lieber beim Versuch scheitern als irgendwann zu sagen „warum hast du es nicht zumindest probiert?“
Wo/Wie lebst Du aktuell?
Mitten in Essen, schön in der Großstadtidylle zwischen Straßenbahnstrecke und Krankenwagen-Einflugschneise.
Welche Musik hat Dich geprägt?
Da meine Eltern mich recht spät bekommen haben, liefen bei uns die besten Songs von 1960 bis 1980: Abba, Beatles, Elvis, Queen, The Police. Hier liegen meine musikalischen Wurzeln.
Seit wann machst Du Musik?
Die ersten ernstzunehmenden Versuche waren die Auftritte mit der Schülerband und dem Schulmusical mit 15 Jahren. Seit dem habe ich immer wieder kleinere Gelegenheiten genutzt wie auf Hochzeiten, in Musikkneipen, im Theater oder auf Stadtteil-Festen zu singen.
Was war Dein tollstes, emotionalstes, erfolgreichstes Erlebnis im Zusammenhang mit der Musik?
Emotional war definitiv mein Auftritt auf der Hochzeit meiner Nichte Johanna. Toll und erfolgreich meine Rolle des singenden Oberkellners im Singspiel „Im weißen Rößl“ bei der Volksbühne. Klingt altbacken, ist aber ein echter Klassiker und begeistert Jung & Alt.
Was ist Dir bei Deiner Musik besonders wichtig?
Ich covere die meisten Songs, auch mit der Band. Mir ist wichtig, dass es trotzdem keine Imitation des Originals ist, sondern immer eine eigene Version mit persönlicher Note.
Wie kam es zu Deiner Teilnahme an “Ich will zum ESC!”?
Es war eine ultra spontane Entscheidung. Ich habe mich am Abend des Einsendeschlusses einfach beworben, ohne groß darüber nachzudenken und habe mir keine Chance ausgerechnet. Anscheinend konnte mein Spruch, dass Deutschland es schon mal mit einer „Normalo von nebenan“ geschafft hat, dann doch überzeugen…
Wie hast Du reagiert, als Du erfahren hast, dass Du in der Sendung sein wirst?
Ab diesem Zeitpunkt war Ausnahmezustand in meinem Kopf: „Was werde ich vorsingen, was anziehen ?“ Eine Mischung aus Euphorie und Panik, da ich absoluter Neuling in der Medien- und Musikbranche bin.
Hast Du den ESC und die deutsche Vorentscheidung schon vor Deiner Bewerbung verfolgt?
Absolut, seit meiner Kindheit ist der ESC ein gesetzter Termin im Jahr. Ich kann den Hardcore-Fans da draußen aber nicht das Wasser reichen.
Was ist Deine erste Erinnerung an den ESC?
Im TV liefen deutsche ESC Songs der letzten Jahrzehnte, zum Leidwesen meiner Eltern hat mir 1975 sehr gut gefallen und ich habe wochenlang alle mit meiner Interpretation von Joy Flemmings „Ein Lied kann eine Brücke sein“ genervt.
Hast Du auch Lieblingslieder beim ESC (aus Deutschland und/oder international)?
Mein deutscher Liebling ist nach wie vor „Ein Lied kann eine Brücke sein“ , international feiere ich:
Katrina and the Waves – „Love Shine a light“ (UK)
Måns Zelmerlöw – „Heroes“ (S)
Luca Hänni – „She Got Me“ (CH)
Zum Abschluss noch eine Schnellfragerunde: “Tattoo” oder “Euphoria”?
Euuuuuuphooooriaaaa!!
Hotdog, Köttbullar oder Zimtschnecke?
Erst herzhaft, dann süß!
Midsommar oder Wintertraum?
Wintertraum
Pippi, Annika oder Herr Nilsson?
Herr Nilsson
Zlatan Ibrahimovic oder Björn Borg?
Björn Borg
Wofür hättest Du den Nobelpreis verdient?
Meine selbstgemacht Lasagne
Dein aktuelles Lieblingslied?
Davina Michelle – „What About Us“ (P!nk)
Deine erste CD?
Aaron Carters Debütalbum
Dein erster Job?
Autos waschen
Was hätten wir Dich hier unbedingt noch fragen sollen?
Welche Musikrichtung ich bevorzuge: für mich nämlich die schwerste Frage, denn ich wette, niemand hat so einen seltsam breitgefächerten Geschmack wie ich.
Bislang haben wir folgende „Ich will zum ESC!“-Fragebögen veröffentlicht:
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gibt’s auch mal eine band mit metall/rock/independent oder elektromucke?
Sehr interessante Antworten dabei. Hoffe er nimmt viele Erfahrungen mit aus diesem Format.
Sehr sympathische Antworten 😊. Sehr lockerer, lustiger Typ. Bin gespannt was er singen wird.
Mir kann man bis auf Volksmusik auch quasi alles vorsetzen. Ich finde in so gut wie jedem Genre Songs, die mir gefallen. 🙂
Sven, dir drücke ich ganz besonders die Daumen,denn du kommst aus dem gleichen Ort wie ich😉.
Dann hätte ich damals Nico Suave (und Team Liebe) die Daumen drücken müssen. Und ich weiß nicht, ob ich auf diesem Blog dann nicht vermöbelt worden wäre. 😉
Von mir auf jeden Fall *Hust*
Sehr gut, der Pott muss zusammenhalten 🫶
Sven, mein IWZESC bestie ❤️ Ich feuere dich ohne Ende an und hoffe mal was von der besagten Lasagne bekommen zu dürfen 😉 12 points go to Team Sekretärinnen ☕️
Sehr gerne, ich habe auch die fleischlose Variante perfektioniert ❤️
OT: In der Liste für die heutige Online Audition für Una Voce per San Marino wird ein „BASTI“ genannt. Weiß jemand ob das unser Basti ist?
Ich würde zu 95 % schätzen: Ja. Aber ich weiß es auch nicht.
Er wohnt in der selben Stadt wie ich und wir sind ungefähr gleich alt, mehr brauch ich manchmal nicht, um die Daumen zu drücken!
finds schade, dass man nicht schon mal vorher n Beispiel für den jeweiligen Gesang hören kann.
Die Fragebögen sind ein bisschen so, als würde mir ein Koch erzählen, was er gerne zubereitet, aber probieren kann ich es nicht. ^^
Ein Appetitanreger? 😂
Nach dem Rätselraten mit den Reactions letzte Woche fühlt sich dieser Montag so ruhig an. Ich brauche neues ESC-Futter! 😂
Hatte mich bisher mit den „Wildcard-Shows“ gar nicht groß beschäftigt. Aber die Interviews hier machen echt Lust darauf.
tja Aaron Carter…den hats früh erwischt, wie viele seiner Geschwister. Glaub Stardom und Kinderstar-Dasein das war so gar nix für ihn. Die Story von dem ist echt eine ganz traurige Sache auch in Bezug auf die ‚Musikindustrie‘.
Schöner Bericht über Sven heute morgen in unserer Tageszeitung 🙂👍