Direkt nach dem großen Finale des Eurovision Song Contest 2024 haben wir nicht nur mit dem deutschen Vertreter ISAAK gesprochen, sondern auch exklusiv mit der deutschen Head of Delegation Alexandra Wolfslast. Dabei hat sie über die Zeit in Malmö und über den 12. Platz von ISAAK gesprochen. Zudem beantwortet sie auch die Frage, was nun nach dem Wettbewerb ansteht.
Alexandra Wolfslast hat selbst fest daran geglaubt, dass ISAAK ein gutes Ergebnis in Malmö einfahren würde. Darauf hätte unter anderem das Juryvoting in der Vorentscheidung „Das deutsche Finale 2024“ hingedeutet. Da war klar, dass ISAAK eine Kraft entwickelt, die man so vielleicht nicht erwartet. ISAAK könne Menschen begeistern und das Ergebnis sei auch verdient.
Die Delegationsleiterin spricht auch darüber, dass die politische Lage beim und rund um den diesjährigen ESC nicht spurlos an der deutschen Delegation vorbeigegangen ist. Allerdings habe sich die Delegation gemeinsam mit ISAAK in der „Bubble“ befunden und einfach ihr Ding gemacht. Ihrem Eindruck nach hätten sich auch andere Acts nach der anfänglichen Unruhe immer mehr abgeschottet, um sich auf ihre Auftritte vorzubereiten. ISAAK habe sich nicht vom Drumherum beeinflussen lassen und war sehr fokussiert auf seinen Auftritt.
Über die Zukunft der deutschen ESC-Unternehmung konnte Alexandra Wolfslast so kurz nach dem Finale noch nicht nichts sagen. Das würden andere Personen zu gegebener Zeit tun. Erstmal wolle man das Ergebnis aus Malmö sacken lassen.
Das gesamte Interview mit Alexandra Wolfslast könnt Ihr jetzt hier auf YouTube sehen:
Falls Ihr es verpasst habt: Ausführlicher haben wir mit Alex schon kurz vor der Abreise der deutschen Delegation zum ESC nach Malmö gesprochen.
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Max schreibt den Artikel und Rick macht das Interview. Ich hoffe, daß Deutschland dieses Jahr beim JESC antritt und dabei auch gut abschneidet.
Manu hat das Thumbnail fürs Video gemacht und ich redigiert und geplant. Teamwork 🙂
Fehlt nur noch Peters Anekdote
Nun beschrei es doch bitte nicht!
😄
Hat sie eigentlich schon die ABBA-Frage beantwortet?
Daumennagel?
Miniaturansicht / Vorschaubild
Teamwork makes the Leser’s dream work.
Das nennt man Teamarbeit.😂👍
Ich hoffe dass es auch in 2025 ein Deutsches Finale gibt . Allerdings stark verbessert und bitte ohne Talkshowcoach , sodass die Acts einzig und alleine im Mittelpunkt stehen
Anstatt der Coach kann man entweder mehr Acts machen oder mehr gute Interval-Acts, mit Interviews machen
Vor allem mit einem direkten esc Bezug. Am besten immer den act des Vorjahres einbauen . Und das nicht einfach nur mit einem kurzen Interview sondern mit einem Auftritt zb als showopener
Wozu Interval-Acts, die nehem auch nur Zeit weg.
Wenn, dann aber mal Gäste auf dem Sofa, die einen engen ESC-Bezug haben, dass müssen nicht unbedingt ehemalige Teilnehmende sein, sondern gern auch Leute, die hinter den Kulissen bei der Produktion arbeiten.
Ich musste gerade überlegen, was ein Talkshowcoach ist… 😅 Entschuldigung, aber ich sehe einen Mann mit Trillerpfeife und Klemmbrett, wie er dem Flori Tipps gibt 😅
Am besten Tipps zur Zahnmedizin oder zum Schlüpfer-Kauf. 😉
Wobei ein solcher Coach schon eine berufliche Marktlücke sein könnte, vielleicht wäre dann sowohl die Besetzung, als auch die Unterhaltung kompetenter?
Es gibt auch noch eine Schlafcouch und eine Besetzungscouch.
Besetzungscouch geht bei einer Familiensendung gar nicht – obwohl, bei der Uhrzeit von diesem und letztem Jahr vermutlich doch …
Bitte mit Talkshowcouch, die ist nämlich das große Guilty Pleasure!
2018 und 2019 gab es auch keine Gästecouch und die Sendung war trotzdem Unterhaltsam.
Oh oh, es wird indirekt der Vorentscheid gelobt und nicht bestätigt das man Annalysieren wird was gut gelaufen ist um darauf aufzubauen.
Ich ahne schlimmes. Bitte ESC verantwortlichen schreibt diesen erfolg jetzt nicht den NDR zu. Für die war das eher ein zufalls treffer. Die haben mit den Vorentscheid wirklich alles dafür getan das es nicht so gut läuft und die Show die man Isaak gegeben hat, hat auch noch potenzial nach oben.
Die gute Platzierung geht allein auf die Kappe von Isaak , seine authentischen Art und seiner Präsenz in der Stimme.
🎯
Frau Wolfslast ist bei sich geblieben, genauso „entspannt“ wie Isaak. Was bitte soll Sie zu diesem Zeitpunkt sagen, zumal sie nicht der NDR ist.
Im Video hört es sich gegen Ende schon eher nach Abschied bei Alex an und dass andere zukünftig die Verantwortung tragen werden
Consi hat ja gestern bei AllesEurovision entsprechend angedeutet, dass es eventuell einen Senderwechsel gibt.
Ja, das war deutlich, wobei es natürlich auch nur um den VE gehen könnte, der ausgelagert wird.
Hey, nur einmal klicken, kommen wir langsam in die Post-ESC Phase?
Das hat sich für mich auch so angehört. Und ich würde es befürworten, da sich etwas verändern MUSS.
Ich bin auch dafür – mich freut es zwar riesig, dass Isaak den 12. Platz geschafft hat, aber wenn es vor allem um die Vorentscheidung geht muss sich da was ändern. Bei der Inszenierung haben wir den Schritt in die richtige Richtung gemacht, aber auch hier geht noch mehr.
Da habe ich dann ein paar Fragen:
Vielleicht gibt es eine Kooperation zweier Sender wie zum Bleistift SWR und SR oder MDR und RBB?
Ich freue mich für die deutsche Delegation und für A.Wolfslast, dass sie endlich nach so vielen Jahren ein sehr gutes Ergebnis erreicht haben. Mit Platz 12 haben wir fast ein Top10-Ergebnis und das ist für Deutschland einfach nur wunderbar. Isaak war bereits beim VE der dark horse, der überraschend gewonnen hatte und jetzt auch beim ESC als dark horse mal eben auch Platz 12 erreicht hat. Auch wenn der NDR und A.Wolfslast durchgängig in der Kritik stehen, muss man sie dafür loben, dass sie all die Beschwerden von uns Fans Jahr für Jahr erdulden müssen. Die selbst wollen doch auch bei diesem Wettbewerb gut abschneiden und nicht absichtlich auf dem letzten Platz landen.
Aber manche Entscheidungen, wie nach zwei letzten Plätzen hintereinander bei der Inszenierung weiter auf Marvin Dietmann zu setzen, der uns dieses Jahr eine brennende Mülltonne auf die Bühne gestellt hat, oder auch die Änderung des Punktesystems in diese Umrechnung beim Vorentscheid sind auch einfach komisch, um nur zwei herauszugreifen, die mir sofort einfallen und da darf man sich auch zu Recht beschweren. Ganz zuschweigen von der Musik- und Genreauswahl.
Fazit des Interviews:
Nix genaues weiß man nicht 😅
Ich glaube auch tatsächlich, dass noch gar nicht feststeht, ob und wie es beim NDR weitergeht.
Da reden noch drölftausend ARD-Gremien mit und am Ende darf derjenige das nächste Jahr organisieren, der nicht sofort laut nein gesagt hat 🤭
Wie Frau Wolfslast gesagt hat, werden sie ab heute drüber sprechen.
Naja gut, glaub das ist das übliche Wording einer jeden Delegation.
Aber lassen wir uns überraschen.
Und wenn die ARD in bekannte Muster zurück verfällt, erhält der neue zuständige Sender das „Go“ irgendwann im Dezember.
Das wäre zu früh. Spätestens Ende Januar.
wer sagt dass es zwingend eine ARD Anstalt machen MUSS ?
Deutschlandradio und ZDF sind ebenso EBU Mitglieder. warum machen es nicht die ? beide bieten mit NEO bzw. NOVA auch junge Formate an während das vermeitnliche Jugendporgramm des NDR , NJOY ein schnarchiges NDR 2 nur ohne 80er ist.
Ich bin gespannt. Fühlt sich an, als wären Neuerungen/ Konsequenzen in der Pipeline. Irgendwie gibt mir ihre Reaktion so ein wenig das Gefühl. Man sollte sich jetzt auch nicht komplett auf den Lorbeeren ausruhen. Das Ergebnis war gut, nicht sehr gut, ist ausbaufähig, aber wir haben eine gute Basis. Es sollte weiter an den relevanten Stellschrauben gedreht werden. Ob der NDR nun weiter verantwortlich sein wird oder nicht. Auch unabhängig davon, ob uns Alexandra Wolfslast erhalten bleibt oder nicht – es gibt weiterhin ausreichend Luft nach oben.
Bitte nicht. Der NDR hat genug Misserfolge und Fehlentscheidungen zu verbuchen, ua. damals die peinliche Geschichte mit dem Kümmerer der plötzlich nciht mehr wollte oder dieser Skandal um die „Sisters“, angeblich beste Freundinnen, nachnominiert….
Ich halte auch nach diesem tollen ESC-Ergebnis für ISAAK an meinem Wunsch fest:
Für „das deutsche Finale 2025“ wünsche ich mir als Moderatorin Stephanie Stumph. Egal ob die Verantwortung für den ESC / dem deutschen Finale beim NDR, beim MDR oder bei mehreren Rundfunkanstalten unter dem Zugpferd Stephan Raab liegt.
Ich bin übrigens sehr zufrieden damit, wie würdevoll, professionell und fair die gesamte deutsche Delegation auf die Causa „Israel“ reagiert hat – nämlich gar nicht. Da erfüllen mich Wolfslast & Co. schon ein Bisschen mit Stolz, obwohl es eigentlich eine Selbstverständlichkeit für alle Delegationen hätte sein müssen.
Und ich finde andererseits die Selbstgerechtigkeit und Doppelmoral der Schreihälse auch immer mehr zum Kotzen, je länger ich drüber nachdenke. Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur schlecht informiert und habe bloß nicht mitbekommen, dass Greta und ihre neuen Freunde auch Massenproteste ob der aserbaidschanischen Vertreibung der Armenier aus Bergkarabach initiierten.
Und falls es diese Proteste tatsächlich nicht gab, hatte das auch bestimmt nichts damit zu tun, dass laut Zensus von 2019 in Aserbaidschan (mit knapp 10 Millionen Einwohnern) halt auch nur 5.000 Juden leben, denen man die Schuld geben könnte. Denn vom schnöden, herkömmlichen, traditionellen, europäischen Antisemitismus konnte bei all den Kampagnen gegen Israel dieses Jahr ja schließlich überhaupt nie die Rede sein, wenn ich das richtig verstanden habe. Korrekt?
Korrekt. Was sollte es auch anderes sein…
Diese 4 Minuten haben mehr gute Laune gebracht als das Vorprogramm am Samstag.
OT
Die deutschen Vorentscheide aus den 60er und 70er Jahren sind nur noch ein bis drei Tage in der ARD Mediathek zu sehen, für diejenigen, die es interessiert.
https://www.ardmediathek.de/video/eurovision-song-contest/ein-lied-fuer-amsterdam-oder-1970/hr-fernsehen/Yzc4OTQzNzQtZWUyYi00ZGMxLTlhNzEtZjJjM2JjNjI2MDNk
Danke für den Tipp, Alex. Sehe gerade 1969, mit einer 12-köpfigen Jury, ausschließlich Männer, die alle wie Nachrichtensprecher oder Versicherungsvertreter aussehen 😂
Sind die nicht alle auch in YT verfügbar?
Yo. Die ganzen Derricks auch, echt cool.
Vielen Dank für das „exklusive“ Interview. Natürlich kann Frau Wolfslast noch nichts über die Zukunft berichten, aber ich denke, dass der Tenor in der Fan- und Medienlandschaft seit Jahren eindeutig ist: Es muss sich etwas an unserer Songauswahl ändern (sei es nun durch einen Vorentscheid oder durch eine interne Nominierung). Es darf einfach nicht noch einmal passieren, dass wir gefühlt 2/3 seichten Radio-Pop im Vorentscheid haben. Wäre nicht Isaak aufgrund seiner Stimme nach Malmö gefahren, dann hätten wir mit den anderen Songs sicherlich eher einen Platz jenseits der 20 belegt. Auch das Staging und vor allem die Kameraführung sind weiter ausbaufähig. Das wirkte dieses Jahr auch noch nicht rund (vor allem die antiklimatische Verwendung des Feuers im letzten Teil des Liedes.)
Alles wirkt beim NDR immer so wie gewollt, aber dann doch nicht gekonnt. Die Ansätze sind dabei keine schlechten und ich glaube auch, dass es viel Arbeit im Vorfeld bedarf, um Künstler zu begeistern. Dennoch wurden unter der Führung von Frau Wolfslast strategische Fehler begangen, die nie richtig refklektiert wurden und die sie sich mit anlasten muss.
Das Konzept ESC ist beim NDR einfach nicht richtig aufgehoben, alles wirkt so altbacken und steif. Und ich glaube, dass auch langsam der Sender einsieht, dass es ein weiteres Jahr mit Babsi und der Vorentscheidscouch einfach nicht mehr geben sollte.
Lasst endlich die Leute von den privaten Sendern ran oder Menschen, die etwas von der richtigen ESC-Leidenschaft verstehen. Frau Wolfslast sollte jetzt an ihrem „Höhepunkt des ESC-Erfolges“ das auch eingestehen und die Verantwortung abgeben. Doch für den Moment gönne ich der Delegation die Freude über Isaaks gute Platzierung!
News zum Vorentscheid sollte es seitens der ARD aber unbedingt bis Ende Juni geben, wenn wieder erst der Herbst anbricht, ist wieder zu viel Zeit vergangen. Aber wir kennen ja die Kommunikationspolitik der Öffentlich Rechtlichen… von daher gehe ich eher nicht von schnellen Infos aus.
Es war wirklich exklusiv, weil Max und Rick sich toll darum bemüht und schnell geschaltet haben am Rande des Pressestatements.
Ich warte jetzt erst einmal ab, bis wir wissen, in welche Richtung die Reise geht. Viel Glück!
Ich freue mich sehr für Alex Wolfslast und die deutsche Delegation, dass sie endlich ein Erfolgserlebnis haben. Was nächstes Jahr angeht, wird es ja wohl sehr spannend werden in den nächsten Wochen und Monaten.
Ich bin über die diesjährige ESC-Performance von Deutschland sehr glücklich. Isaak hat super gesungen und das Staging war auch gut. Außerdem hat sich Isaak, wie es sich beim ESC auch gehört, rausgehalten aus der Politik und war nicht etwa am Bullying gegen Israel, in Person Eden Golan, beteiligt. Da bin ich dieses Jahr echt enttäuscht worden von anderen Künstlern, zum Beispiel Joost, Marina Satti und Bambie Thug.
( Kurze Frage, die nichts mit dem ESC zu tun hat: Wie kann ich hier ein Profilbild einstellen? )
Meins ist in meinem WordPress Gravatar hintelegt. Wenn ich mich einlogge, ersheint das Bild automatisch.
Vielen lieben Dank für die Antwort!
Ich:
Was ist ein Gravatar?
Mein Göttergatte:
Ich kenn‘ nur „Find a Grave“ – lebt der Typ noch oder schreibt er aus dem Jenseits?
Ich freue mich nach wie vor über den 12. Platz von Isaak, was vor allem auch dadurch verstärkt wird, wenn man bedenkt was beim diesjährigen ESC nebenher (man will es eigentlich schon überhaupt nicht mehr erwähnen) so alles ablief.
Für eine Vorentscheid-Erneuerung, ist der 12. Platz allerdings eher ein Nachteil. Denn ich glaube, dass dies jetzt der Überraschungserfolg ist, welchen die ARD-Verantwortlichen gemeint bzw. herbeigesehnt haben und wir somit wohl nächstes Jahr wieder das in etwa gleiche Vorentscheid-Konzept erleben werden wie dieses Jahr. Vielleicht auch wieder mit einem Wildcard-Konzept, nachdem wir dieses Jahr „Ich will zum ESC!“ und letztes Jahr das TikTok-Voting hatten.
Da ergreift Stefan Raab mit seinem Team schon mal selbst die Initiative mit dem Vorschlag seines Vorentscheid-Konzepts und dann holt Deutschland ausgerechnet in diesem Jahr den 12. Platz! 😉
Ja, da ist die Kehrseite der Medaille erkennbar. Vermutlich könnte das gescheiterte VE-Konzept des NDR durch die 99 Jurypunkte gerettet worden sein, die auch die Tatsache übertünchen, dass Isaak beim Publikum wie auch schon fast alle Kandidaten der vergangenen zehn Jahre so gut wie nicht gut angekommen ist, obwohl er sich deutlich mehr ins Zeug gelegt hat, als ein Malik Harris oder ein Jendrik.
Selbst das schwedische Fernsehen ist offener für ausgefallenere Sachen wie „Unga & Fria“ im Vergleich zum NDR, wenn es darum geht, den Vorentscheid zu bestücken.
Ich muss selbstkritisch sein und sagen, das ich mich sehr geirrt habe über Issak. Dachte das würde die nächste Nullnummer aus Deutschland.
Umso mehr freue ich mich für ihn und seine Fans bzw. die Leute, die an ihn die ganze Zeit geglaubt haben. (Btw meine Freundin hört das Lied seit Februar hoch und runter^^)
In einem Punkt muss ich ihr Recht geben, und das war ja auch mein Argument, er hat den VE souverän gewonnen und entgegen den letzten Jahren gegen stärkere Konkurrenz. Da müssen die Juroren wie auch das Publikum etwas gesehen haben, was uns Ryk-Fans eben nicht aufgefallen ist. Das war wohl die Kraft seiner Stimme, die ein radiotaugliche Lied doch auch für den ESC interessant macht. Und auch seine Bereitschaft, das Lied für den ESC zu ändern, zeigt, dass er ein Teamplayer ist. Ich denke, man wir in Zukunft noch von ihm hören, was ja das besten Argument für andere Künstler ist, beim VE mitzumachen.
Es wird ein Senderwechsel kommen. Oder alternativ werden andere Leute beim NDR das Ruder übernehmen. Auf die Frage der deutschen ESC- Zukunft meint Frau Wolflast „Das würden andere Personen zu gegebener Zeit tun. “ Gemeint wie es weitergeht.
Isaak hat uns super vertreten, danke! Slimane, Marko, Kaleen und Nemo haben ihre Länder auch würdig repräsentiert.
achso und alle anderen etwa nicht??
Nun der Niederländer wohl eher nicht.😉
Ist nun egal,der ESC 2024 ist nun Geschichte.Hoffe nächstes Jahr konzentrieren sich alle Teilnehmer mehr auf ihre Beiträge und grenzen sich von politischen Themen ab.Sowas wie dieses Jahr möchte ich nicht mehr erleben.
Also als Erstes: Keine Schöneberger-Show mehr.
Zweitens: Lasst da jemand ran, der für den ESC brennt: Alina & Consi als Modertaionsteam, bitte!
Nein
Doch
Nein, es gibt bessere.
Möchte mich noch ausdrücklich bei ISAAK für seinen Einsatz bedanken. Er war ein sehr guter, sympathischer Repräsentant Deutschlands beim ESC. Den Song mag ich nach wie vor nicht, aber was er draus gemacht hat – chapeau! Bin ehrlich, das hätte ich vor dem ESC nicht erwartet. Es freut mich, dass die Jurys die Leistung belohnt haben. Wünsche ISAAK und seiner Familie von Herzen alles Gute.🙂
Dem NDR (oder wer immer auch für den folgenden ESC verantwortlich sein wird) wünsche ich, mehr Leidenschaft auch bei der Songauswahl für die Vorentscheidung.
Dass man ruhig mal mutiger ist. Dieses Jahr hat man mit einem Radiosong gut abgeschnitten, was natürlich in aller erster Linie der kräftigen Stimme ISAAKs und seiner Bühnenpräsenz, verbunden mit einem sehr gelungenen Staging lag. Man sollte sich jetzt auf gar keinen Fall auf den Achtungserfolg ausruhen. Möchte einfach die Hoffnung nicht aufgeben, dass es für Deutschland beim ESC wieder aufwärts geht, und dieses Jahr nicht nur ein positiver „Ausrutscher“ war. Ziel sollte es sein, auch das Publikum zu überzeugen, was natürlich nicht einfach ist. Aber unmöglich ist es ja auch nicht, wie Lena, Roman Lob und Michael Schulte ja gezeigt haben.
100 Prozent Zustimmung. Was passiert wenn man Durchschnittsware hinschickt die nicht den Nerv des Publikums trifft hat man all die Jahre gesehen.
Während Deutschland Bilanz zieht, dürfen sich in Finnland ab dem 19. August 2024 Künstler für den nationalen ESC-Vorentscheid UMK bewerben:
https://eurovoix.com/2024/05/13/finland-umk-2025-submission-window-opens-august-19/
Unser südöstlicher Nachbar Österreich wählt leider wieder intern seinen Teilnehmer für den ESC 2025 aus:
https://eurovoix.com/2024/05/13/austria-orf-internal-selection-for-eurovision-2025/
Die RAI hat die offiziellen Ergebnisse des Televotings des zweiten Halbfinals, in dem Italien stimmberechtigt war sowie des Finales veröffentlicht:
https://eurovoix.com/2024/05/13/%f0%9f%87%ae%f0%9f%87%b9-italy-rai-releases-semi-final-two-grand-final-televoting-percentages/
Der Abstand zwischen Israel und den Niederlanden ist beachtlich und Deutschland belegte den 14. Platz im Televoting.
Gibt es eigentlich irgendwo Daten, wie viele Reinstimmen es denn waren? Aber 1/4 für Israel spricht eine deutliche Sprache, zudem 1/5 für Ukraine.
Das nächste Mal bitte einen fairen Vorentscheid. Wenn man ein Finale der besten Beiden oder der besten Drei machen will, dann soll man es direkt machen und nicht so indirekt.
Dass sich das Juryvoting auf das noch offene Televoting ausgewirkt haben wird, ist doch sehr wahrscheinlich, deshalb sollte man das Televote nicht so überbetonen.
Ich glaube nicht, dass Ryk, Max oder Galant eine wesentlich bessere Platzierung erreicht hätten, trotzdem regt mich als Zuschauer immer noch auf, wie das Ergebnis zustande kam.
Wenn ich mich recht erinnere, haben mehrere Kandidaten 12 Punkte von einer Jury bekommen, die Reduzierung auf den Platz hat diese Ausgeglichenheit nicht wiedergespiegelt, die Kandidaten waren weitaus enger beieinander.
Also fürs nächste Mal:
Prozente statt Platzierung, denn Prozente sind besser und leichter aufzuholen.
Kein Televoting während der Juryvotes, das verzerrt den Televote.
Lieber ein direktes Finale als ein indirektes Finale. Oder alles so gestalten, dass es bis zum Ende realistischerweise offen ist.
Noch besser: Lieber eine Juryvorauswahl als Juryabstimmung im deutschen Finale.
Oder man macht alles intern, das ist immer noch besser als Mitbestimmung vorzugaukeln.
Ich rate jeden Künstler oder Manager darauf zu achten, wie das Ergebnis ermittelt werden soll..
Ein Neuanfang wäre gut.Unser VE ist verstaubt und wirkt billig gegenüber andere Vorentscheidungen im Ausland. Frau Schöneberger muss mal raus aus der Moderation.Gäste unnötig nur den Vertreter des letzten deutschen Beitrags einladen, Mit diesem Erfahrungen austauschen und singen lassen.
Mehr Vielfalt und Angebote im VE, radiotaugliche Nummern so gut es geht minimieren.
Mit Isaak hatten wir ein nicht erwartetes Ergebnis erreicht—- Platz 12 .Er lebte den Song,wertete ihn auf und konnte auf der Bühne überzeugen.Danke dafür.Wünsche Ihn noch viele weitere Erfolge.
Wir haben richtig Glück gehabt mit Isaak. Ich hatte gehofft, dass seine Rampensauattitüde wenigstens bei den Juries ein paar Punkte bringen würde, aber so einen Erfolg hätte ich dennoch nicht erwartet.
Dennoch bleibt sehr zu hoffen, dass sich niemand durch den Erfolg dazu hinreißen lässt, nach dem gleichen Schema (Fokus auf Radiotauglichkeit) weiterzumachen. Es darf nicht wieder dazu kommen, dass nach einem unerwartet herausragenden Ergebnis irgendwelche falschen „S!sters“ mit einer langweiligen und deprimierenden Radionummer zum ESC fahren, und Deutschland direkt wieder nach ganz unten runterziehen.
Das Ergebnis ist vor allem Isaak zu verdanken, und dass man so viel herausgeholt hat mit dem Liamoo-Dragon-Bühnenbild. Das lag nicht daran, weil das Lied so super war und vor allem nicht, weil der Vorentscheid so hochkarätig bestückt war.
Persönliche Bilanz der ESC-Saison 2024
In einem Wort: Zerrissenheit.
In einem Satz: Zerrissenheit, die bleiben wird.
Ich bin jemand, der sich ausgesprochen gerne Aufzeichnungen früherer ESC-Jahrgänge ansieht, im Laufe eines Jahres üblicherweise jeden einmal. Das wird mit Malmö 2024 nicht so sein, denn unter den 37 Beiträgen befinden sich in zweistelliger Höhe Auftritte, Songs und Interpreten, die bzw. von denen ich nie wieder hören will, zumindest nicht freiwillig. (Incl. des „I don’t know what to say.“-Gekichere-Gewinners aus der Generation Ego; nichts spiegelt meine eigene Sichtweise auf den Schweizer Beitrag besser wider als diese beiden Interviews im Greenroom während der Verkündung der Abstimmungsergebnisse.) Der ESC 2024 hat meine Wahrnehmung vieler Länder nachhaltig verändert.
Nicht wirklich verändert, aber ungut verstärkt hat sich meine Wahrnehmung der EBU in ihrem Bestreben, den Wettbewerb und das Publikum zu manipulieren. Insbesondere die fürs Finale festgelegte Startreihenfolge war ein Offenbarungseid. Und ich brauche auch keine Tonspur mit Applaus, die über Buhrufe gelegt wird.
Nach langer, langer Zeit, genauer gesagt nach geschlagenen 29 Jahren, habe ich erstmals wieder einen neuen All-Time-ESC-Favoriten, und es hat eine innere Logik, daß Secret Garden’s „Nocturne“ durch Eden Golan’s „Hurricane“ abgelöst wurde. Ich liebe die Ästhetik und Dramatik dieses Auftritts in Verbindung mit ihrer Stimme.
Ich bin auch jemand, der Zerrissenheit erstaunlich gut aushalten kann, das weiß ich, und insofern macht sie mir keine Angst. Die Diskrepanz zwischen dem Schmutz eines Krieges und der Schönheit einer Eden Golan ist für mich persönlich kein unauflösbarer Widerspruch.
Dem kann ich nur zustimmen
der 12. Platz ist sicher nicht dem NDR und dem seit Jahren erfolglosen deutschen ESC-Team zu verdanken, sondern der Jurybewertung einer stimmgewaltigen, guten Performance ohne viel Schnickschnack. nur die Leistung von Isaak brachte die Punkte.
beim Publikum fiel der Song weitgehend durch. der NDR hat kein Gespür für Trends, das beweist er auch in seinen mutlosen und schnarchlahmen Radiosendern NDR 2 und NJOY jeden Tag aufs Neue.
es wäre also fatal wenn der seit Jahren danebengreifende NDR, der weder den GEist des ESC verstanden hat, noch bbegriffen hat wie das Publikum weclhes am Ende abstimmt „tickt“, sich nun bestätigt sieht in seiner endlosen Lethargie und der Langeweile seines Vorentscheids und nun ein „Weiter so“ die Reaktion ist.
Unterschreibe ich so 🙌🏻
richtig