Irlands Beitrag für den ESC 2021: „Maps“ von Lesley Roy

Heute Vormittag wurde der diesjährige irische ESC-Beitrag „Maps“ von Lesley Roy präsentiert. Er war zunächst in der Radioshow „Breakfast with Doireann & Eoghan“ auf RTÉ zu hören und steht jetzt auch zusammen mit dem offiziellen Musikvideo auf YouTube zur Verfügung.

Der irische Rundfunk RTÉ hat sich in diesem Jahr erneut für Lesley Roy entschieden, nachdem diese ihr „Story of my Life“ im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-bedingten ESC-Absage nicht zur Aufführung bringen konnte. Sowohl im vergangenen als auch in diesem Jahr fand sowohl die Künstler- als auch die Songauswahl intern statt. Die Auswahl Lesleys im vergangenen Jahr fand in Zusammenarbeit mit Philly McMahon, Regisseur der avantgardistischen queeren Theatergruppe ThisIsPopBaby, statt.

Lesley Roy stammt aus Dublin und pendelt – soweit es derzeit geht – zwischen ihrer Heimatstadt sowie ihrem zweiten Zuhause in New Yorks East Village. Größere musikalische Erfolge als Solokünstlerin konnte sie noch nicht verzeichnen. Sie hatte lediglich 2008 mit ihrem Debütalbum „Unbeautiful“ bescheidene Erfolge in ihrer Heimat. Seitdem ist sie eher als Songwriterin aktiv und hat Tracks für Künstler wie Adam Lambert („Pop That Lock“), Miss Montreal („I Am Hunter“), Medina („Waiting For Love“) und Jana Kramer („Goodbye California“) geschrieben.

„Maps“ wurde von Lesley zusammen mit dem Eurovision-Produzenten Lukas Hällgren (der auch Luca Hännis „She Got Me“ für die Schweiz beim ESC 2019 produzierte), Philip Strand, Normandie, Deepend und Emelie Eriksson geschrieben und produziert. Das Lied ist ein Up-Tempo-Poptrack, der schon beim ersten Hören an Katy Perry erinnert und auch Ohrwurm-Potenzial hat. Im Vergleich zu „Story of my Life“ dürften sich viele Fans freuen, dass Lesley diesmal auf die im letzten Jahr häufig kritisierten textlichen „Na-Na-Na“-Passagen gänzlich verzichtet.

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89 Kommentare

  1. Das geht angenehm nach vorne, hat eine gute positive Energie.
    Aber sie geht leider stimmlich etwas unter. Da muss nochmal jemand neu abmischen. Oder sie ist einfach schwach, das kann auch sein.
    Musikalisch gefällt mir aber sehr. Den Katy Perry-Vergleich höre ich nicht. Mag an mir liegen.
    Wenn sie das gut präsentiert live und dann auch stimmlich gegen das Arrangement ankommt, geht das locker ins Finale. Weil das genau die Klientel anspricht, die beim ESC gute, echte, zeitgemäße Musik hören möchte.

    Irland scheint mir wieder auf einem ganz guten Weg zu sein. Hoffentlich wird’s belohnt.

  2. Passend zur Veröffentlichung des irischen Beitrags hat es in meiner Playlist soeben „Heartbeat“ (IRL14) nach vorne gespült. Wahrscheinlich bin ich der einzige, der das noch immer gerne hört …

  3. Schade, mir gefiel „Story of my Life“ besser.
    Irgendwie fehlt dem neuen Song und irgendwie auch der guten Lesley die Power, die ich im letzten Jahr gesehen habe. Ich hatte sie damals tatsächlich in meinen Top 10. Das hier ist mir ein bisschen zu beliebig.
    Meine Gesamtwertung:
    Plätze 1-3: Frankreich, Litauen, Finnland
    Plätze 4-6: Tschechien, Deutschland (das Gesamtpackage aus Song und Video) und Albanien.
    Plätze 7-10: Spanien, Ukraine, Israel und Irland
    Plätze 11-13: Norwegen, Kroatien und Zypern

    Eins kann man jedenfalls schon jetzt sagen, eine so große Varianz in den Stilrichtungen gab es schon lange nicht mehr (vielleicht 2015 und 2016 letztmalig), es kündigt sich für mich daher ein echt guter Jahrgang an. Das macht auf der anderen Seite die Bewertungen schwieriger, daher habe ich bei mir jetzt erst mal nur geclustert.

    • Noch jemand, der dieses nervige Plagiat aus Zypern ganz hinten hat, sehr schön. Bei Youtube sind dagegen die Fans zahlreich vertreten…

  4. Toll! Das hat mich sofort und gefällt mir viel besser als ihr Beitrag vom letzten Jahr – den ich so verkehrt gar nicht fand. Das würde ich sehr gerne im Finale sehen und hören.

  5. Ich habe mit „So la la“ gestimmt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Lied „Maps“ noch nicht fertig ist. Da fehlt noch so das i-Tüpfelchen. Die Gesangsstimme ist leider auch „so la la“. Sry Lesley.

  6. Mir gefällt der Song besser als Story of my life. Aber irdendwie reißt es mich nicht vom Hocker. Es hört sich für mich an, als würde es im Semi hängen bleiben. Vielleicht auch knapp.

  7. Gefällt mir gut!
    Besser als „Story of my life“.
    Bis jetzt auch das schönste Musikvideo!

    8Punkte von mir!

    My Top 13
    1. Lithuania🇱🇹 (12/12)
    2. Finland🇫🇮 (12/12)
    3. France 🇨🇵(12/12)
    4. Ukraine🇺🇦 (10/12)
    5. Croatia 🇭🇷(8/12)
    6. Ireland 🇮🇪 (8/12)
    6. Czech Republic🇨🇿 (6/12)
    7. Spain🇪🇦 (6/12)
    8. Germany 🇩🇪(6/12)
    9. Cyprus🇨🇾  (5/12)
    10. Albania🇦🇱 (5/12)
    11. Israel 🇮🇱(3/12)
    12. Norway 🇸🇯(1/12)

  8. Das ist ein Song, bei dem Frau Nachbar gerne auf der Bühne im Background mitsingen und -springen möchte. Voller Inbrunst würde sie das tun!

  9. Der Song gefällt mir. Ist etwas schwächer als letztes Jahr. Nur das Problem, es ist einfach nett , angenehm und unauffällig. Zudem kann Sie live nicht singen, Das wird wieder keine gute Platzierung für Irland.

  10. Steigt wieder in meiner Gunst. Schöne Lyrics und gar nicht mal „unirisch“. Allerdings sind Lesleys herbe Ausstrahlung und die nicht gerade starke Livestimme ein großes Manko. Das könnte in der Masse verlorengehen.

  11. Sehr angenehmer Song, endlich mal wieder ein Lied, das sich in meine „Verfolgergruppe“ von Litauen und Frankreich einreiht (in der sich schon die Beiträge aus der Ukraine und Albanien befinden).

  12. Nach der Veröffentlichung des tollen irischen Beitrages sieht meine Rangliste so aus:

    01. Litauen
    02. Finnland
    03. Ukraine
    04. Tschechien
    05. Zypern
    06. Irland
    07. Spanien
    08. Albanien
    09. Israel
    10. Norwegen
    11. Frankreich
    12. Kroatien
    13. Deutschland

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