JESC 2019: Das ist die Startreihenfolge – vordere Plätze für Favoriten

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Bei der Eröffnungsfeier des Junior Eurovision Song Contests 2019 im polnischen Katowice wurde am Montag die Startreihenfolge für das Finale am nächsten Sonntag bekannt gegeben. Favoriten wie Spanien, Frankreich oder auch ESC-kompakt-Favorit Nordmazedonien müssen sich schon früh behaupten. Die Franzosen müssen sogar auf der „verfluchten Startnummer Zwei“ ran.

Und so sieht die Startreihenfolge aus:

  1. Australien (Jordan Anthony – We will rise)
  2. Frankreich (Carla – Bim Bam Toi)
  3. Russland (Tatyana Mezhentseva und Denberel Oorzhak – A time for us)
  4. Nordmazedonien (Mila Moscov – Fire)
  5. Spanien (Melanie Garcia – Marte)
  6. Georgien (Giorgi Rostiashvili – We need love)
  7. Weißrussland (Liza Misinikova – Pepelny)
  8. Malta (Eliana Gomez Blanco – We are more)
  9. Wales (Erin Mai – Calon yn Curo)
  10. Kasachstan (Yerzhan Maksim – Armanyńnan qalma)
  11. Polen (Viki Gabor – Superhero)
  12. Irland (Ana Kearney – Banshee)
  13. Ukraine (Sophia Ivanko – The spirit of music)
  14. Niederlande (Matheu – Dans met jou)
  15. Armenien (Karina Ignatyan – Colours of your dream)
  16. Portugal (Joana Almeida – Vem comigo)
  17. Italien (Marta Viola – La voce della terra)
  18. Albanien (Isea Çili – Mikja ime fëmijëri)
  19. Serbien (Darija Vračević – Podigni Glas)

Gastgeber und ebenfalls großer Favorit Polen zog die Startnummer 11. Einzig Armenien und ferner die Niederlande haben begehrte Startplätze im hinteren Drittel der Sendung bekommen.

Bei der Auslosung wurden lediglich die Startnummern 1, 19 und die des Gastgebers Polen gezogen. Die restlichen Plätze wurden vom gastgebenden polnischen Sender TVP bestimmt. Es ist kein Geheimnis, dass die Polen die Krone in diesem Jahr behalten und womöglich die JESC-Familie im nächsten Jahr erneut ins Land holen wollen.

Mit Frankreich und Spanien auf den Startplätzen 2 und 5 hat man nun zwei Mitfavoriten auf nicht gerade begehrte Positionen gesetzt, so dass einige Fans schon eine Verschwörung wittern. In den vergangenen Jahren konnte kein Land den JESC gewinnen, das bereits am Anfang gesungen hat. Vermehrt gewann in den letzten Jahren sogar der Beitrag, der auf dem letzten Platz startete (2018 und 2016 aber auch 2005, 2006 und 2007).

Trostpflaster für Frankreich: Der erste Sieger in der Geschichte des JESC startete auch auf der Platz Zwei. So verflucht ist die Startnummer vielleicht gar nicht…

Ihr habt die Eröffnungszeremonie verpasst? Kein Problem, hier könnt Ihr Euch einen Eindruck verschaffen:

Alle Beiträge des Junior Eurovision Song Contest 2019 findet Ihr hier.



13 Kommentare

  1. Das ist doch mal was erfrischend anderes. Klar könnte man meinen, dass Polen sich die Konkurrenz vom Hals schaffen will, die EBU hat es aber offensichtlich auch so durchgewunken und wenn jetzt Spanien oder Frankreich gewinnen, wird die Startnummern-Hysterie mal ein bisschen eingedämmt. Außerdem kann man ja bereits vorab abstimmen, daher spielt die Startreihenfolge beim JESC onhehin eine untergeordnetere Rolle.

  2. Auch wenn die Start-Reihenfolge vielleicht zweitrangig ist, finde ich das Polen durch diese Festlegung ein sehr unsportliches Signal sendet….

  3. Meine Favoriten sind: Irland (wird wahrscheinlich keine Chance haben)
    Frankreich (mit Startplatz 2 jetzt wohl auch nicht mehr)
    Serbien (könnte tatsächlich gewinnen)

  4. Bin mal gespannt wer dieses Jahr das Jury-Voting gewinnt. Die Favoriten der letzen Jahre (Australien, Georgien, Malta) starten ja relativ weit vorne. Würde spontan auf Italien tippen (Live Gesang passte ja heute schon mal). Wenn die Online Voting Favoriten Polen und Frankreich bei den Jurys floppen geht vielleicht sogar was für ganz vorne

  5. Gerade gelesen, dass Frankreichs Beitrag von Igit komponiert wurde. Der hat mir doch schon mit Lisboa Jerusalem in DE sehr gut gefallen. Auch wenn ich sagen muss, dass es fast mehr nach Nassi als nach Igit klingt.

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