
Nachdem die schwedische Staatsanwaltschaft am Montag offiziell das Verfahren gegen den niederländischen ESC-Teilnehmer Joost Klein (Aufmacherbild) eingestellt hat, hat dieser auf Instagram eine erste Stellungnahme dazu veröffentlicht. Demnach waren die Monate seit dem zweiten ESC-Halbfinale in Malmö für ihn schrecklich. Außerdem fragt er sich, warum die Untersuchung so lange gedauert hat. Laut Kleins schwedischen Anwalt sind er und sein Team aber nun erleichtert.
Joost Klein war von einer Kamerafrau des schwedischen Fernsehens vorgeworfen worden, sie direkt nach seinem Auftritt im zweiten ESC-Halbfinale in Malmö in Mai bedroht und ihre Kamera beschädigt zu haben. Daraufhin hatte sie den niederländischen Künstler angezeigt. Da der Vorwurf nicht so schnell aus der Welt geschafft werden konnte, entschied die EBU kurzfristig, Klein vom ESC-Finale auszuschließen. Zu dieser Entscheidung steht die Organisation auch nach der Einstellung des Verfahrens gegen ihn.
Auf Instagram kommentierte Joost Klein die Entscheidung am Montagabend nun persönlich:
„Die letzten paar Monate waren schrecklich. Auch wenn ich es liebe, überall auf der Welt aufzutreten, fühlte sich etwas nicht richtig an. Warum mussten wir so lange auf eine Antwort warten? Jeden Tag fühlte ich mich unsicher, obwohl ich die Wahrheit kannte. Es gibt keine Anklage gegen mich, denn es gab nie eine Anklage.
Wir sollten uns alle umeinander kümmern, wir sollten uns alle gegenseitig unterstützen und wir sollten alle zusammenkommen. Die Unternehmen wollen nur ihr Geld schützen, und sie haben versucht, mich als Schutzschild zu benutzen. Ein Dorf gegen die Stadt…
Und wisst ihr was? DIE LIEBE GEWINNT IMMER. VERTRAUE DEM PROZESS!!!!! AUCH WENN ICH ALLE HOFFNUNG VERLOREN HABE
WIR SIND ZURÜCK, BABY!!! ALBUM MODE!!!!!!!“
Das schwedische Boulevard-Blatt Aftonbladet erhielt auch ein Statement von Jan-Åke Fält, dem dortigen Verteidiger von Joost Klein. Darin erklärt er, dass er und das Team des niederländischen Künstlers die Entscheidung der Staatsanwaltschaft mit Freude und Erleichterung aufgenommen haben:
„Wir haben von Anfang an den Eindruck gehabt, dass Klein keine Straftat begangen hat. Jetzt haben wir die Bestätigung erhalten, dass im Zusammenhang mit diesem Vorfall nichts Kriminelles geschehen ist. Ich habe sein Team informiert und sie sind natürlich sehr froh und erleichtert.“
Wie findest Du die Stellungnahme von Joost Klein nach der Einstellung des Verfahrens gegen ihn? Und wie glaubst Du, geht es jetzt für ihn und den ESC weiter? Werden wir Joost Klein noch einmal beim Wettbewerb erleben? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da.
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Schön für ihn, dass er nun doch unschuldig ist.
Seitdem er Autismus als Rechtfertigung für sein generelles Verhalten nutzt ist der Mann dennoch bei mir komplett unten durch
Um nur einen von mehreren Punkten zu nennen. Nach meinem Empfinden hat der Typ gewaltige narzisstische Züge. Einer dieser Menschen, die ich vom ersten Moment an unsympathisch finde und sich mein Eindruck mehr und mehr bestätigt.
Dein Kommentar scheint mir allerdings auch soweit narzisstisch zu sein, dass ich nicht glaube dass du dich auch nur annährend in seine Situation hineinversetzen kannst und es scheint mir auch, dass du nicht verstehst, dass „Joost“, so wie wir ihn in für den ESC gesehen haben, nur eine Rolle ist.
Selbst wenn „Joost“ nur eine Rolle ist, diese Rolle war teilweise einfach schädlich und eine unterirdische Repräsentation für Neurodivergenz. Sein Verjalten jetzt mit „aber der Mann hat Autismus“ zu rechtfertigen triggert mich als Autisten halt selbst enorm.
Warum hat sich eigentlich Sheldon Riley (großartige Person) nicht so verhalten wie Joost Klein?
Bezogen auf den letzten Satz: Wenn du selbst Autist bist, solltest du wissen, dass Autismus ein Spektrum ist und sich nicht jede Person mit Autismus gleich verhält. Außerdem wissen wir nicht, ob Sheldon Riley 2022 mal in einer ähnlichen Situation wie Joost war. 2022 gab es noch Coronabestimmungen, da dürfte es ruhiger hinter den Kulissen zugegangen sein. Natürlich sollte man nicht jedes Verhalten Joosts mit „Aber er hat Autismus!“ rechtfertigen, aber es kam wahrscheinlich in dieser Situation erschwerend hinzu.
Dass es ein Spektrum ist – ja, das weiß ich natürlich
Das ändert nichts an der Tatsache, dass man sich keine Fauxpas erlauben und das dann mit Autismus rechtfertigen darf
Einerseits lese ich, Joost sei Autist. Laut børgsman ist Joost nur eine Rolle. Was denn jetzt? Beides?
Ich bin damit jetzt auch raus.
Ach ja. Wenn es Kritik gibt, ist alles nur eine Rolle und nur ein Witz und nicht ernst gemeint.
Na wenn das so ist, dann spiel ich hier auch nur eine Rolle.
„Narzissmus“ ist ein Wort, mit dem ich ganz vorsichtig umgehen würde
Ich hab von „narzisstischen Zügen“ geschrieben, nicht von „Narzissmus“. Genauso wenig hab ich Joost was unterstellt. Ich hab nur geschrieben, was ich bei seinem Auftreten und Verhalten empfinde.
Ändert nichts daran, dass man vorsichtig mit dem Wort sein sollte
Das ist mir klar.
Das hab ich gar nicht mitbekommen, wann hat er das denn gemacht?
Wie ich seine Stellungnahme finde? Nichtssagend.
Für mich bleiben Zweifel an der Unschuld von Jost Klein.
Die Tatsache das er disqualifiziert wurde und das die Kamerafrau die Verfahrenseinstellung anfechten will nähren meine Zweifel.
Ich hab aber auch Zweifel an der Schuld von Jost Klein allem Anschein nach konnte sie nicht bewiesen werden oder nicht genug bewiesen werden das er für eine Anklage gereicht hätte, für welche eigentlich?
Ist die Erleichterung von Jost, die er oben geschildert hat die Erleichterung eines Schuldigen dem man nicht anklagen konnte oder eines Unschuldigen der einer Anklage entgangen ist?
Am Ende war es wahrscheinlich einfach nur eine Verkettung unglücklicher Umstände
Was bleibt ist ein Tiefpunkt der ESC Geschichte der hoffentlich nicht mehr vorkommt.
Sowohl Joost als auch die Kamerafrau können schuld sein. Entweder hat Joost wirklich ziemlich dumm darauf reagiert, als er gefilmt wurde, oder die Kamerafrau hat ihre eigenen Gründe, vielleicht eine Abneigung gegen Joost (oder einfach seine Teilnahme am ESC). Wir wissen es einfach nicht. Aber die Tatsache, dass das Verfahren eingestellt wurde und es keine Beweise gibt, erhärtet den Verdacht, dass keine böse Absicht Joosts vorlag oder gar jemand verletzt wurde, wie ursprünglich spekuliert wurde und das ist etwas Gutes.
Lindemanns Verfahren wurde auch eingestellt, weil zu wenig bewiesen werden konnte. Das heißt nicht, dass nichts vorgefallen ist und an den Vorwürfen nix dran war. Denn sowohl Lindemann als auch Joost sind nicht in der Position, ihre Unschuld zu beweisen. Es ist eine Schuld, die nachgewiesen werden muss. Wenn ein Verfahren eingestellt wird, ist es kein Freispruch. Ergo bestätigt das Einstellen weder die Schuld noch Unschuld. Zwei unterschiedliche Fälle, aber der gleiche Umgang in den sozialen Medien, wie ich finde.
Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil, das steht da nämich auch nicht. Eine Linie von Joost zu Lindemann zu ziehen finde ich aber wirklich absurd, Lindemann wurde von Dutzenden beschuldigt, viele Frauen haben sogar ihr Gesicht gezeigt und damit einiges riskiert. Bei Joost gibt es eine einzige Beschwerde, von einer unbekannten Kamerafrau, die genauso gut ihre eigenen Gründe, also möglicherweise eine Abneigung gegen Joost, haben kann. Wir wissen es nicht, also macht es genau so wenig Sinn, gerade bei einem so völlig anderen Sachverhalt, in dem, wie wir wissen, keine Person zu schaden gekommen ist, davon auszugehen, dass sie zwingend im recht ist.
Manche hier scheinen echt völlig in ihrem Hass auf Joost festgefahren, kannste dir nicht ausdenken.
IronieModusEin
Frau-mit-Handy hat ebenfalls die Diagnose ‚Autismus‘ bekommen.
Oder als sie 12 war, sehnte sie sich nach einer großen, hübschen Kerl mit weißblonden Haare. Jetzt stand er da und sie vergaß alles um sie herum.
IronieModusAus.
Aha, dein Kommentar soll also lustig bzw. ironisch sein? Taktlos und deplatziert trifft es besser.
Schwarzer Humor ist nun mal nicht jedermanns geschmack. Der kann taktlos und dennoch witzig sein, siehe Matt Groening (Simpsons, Futurama und Disenchantment) und Seth MacFarlane (Family Guy, American Dad, und Ted)
War der mit der 12-jährigen nicht der Beach Volleyballer?
Besonders auf ESC-Pressekonferenzen, gell?
Wie findest Du die Stellungnahme von Joost Klein nach der Einstellung des Verfahrens gegen ihn?
Fanbetreuung pur.
Der Satz – Er is geen zaak tegen mij, omdat er nooit een zaak is geweest – hätte ich eher übersetzt mit – Es gibt kein Verfahren gegen mich, weil da nie etwas gewesen ist.
Und wie glaubst Du, geht es jetzt für ihn und den ESC weiter?
Der wird weiter als Künstler über die Runden kommen. Nischemusik. Irgendwie erwarte ich noch etwas in Richtung Mahlerei.
Werden wir Joost Klein noch einmal beim Wettbewerb erleben?
Bitte nicht.
Aber bleiben wir mal bei den Fakten.
1 EBU hat mittlerweile verstanden, dass Avrotros und NPO es ernst meinen mit der Nicht-Teilnahme und es wird ein Treffen geben in ‚absehbare Zeit‘. Wobei Cornald Maas etwas voreilig seine Meinung gegeben hat, er hofft auf eine gesicherte Platz in Finale als Ausgleich für die Disqualifikation.
Bei dieses Treffen geht es um viel mehr als nur den Fall Joost oder Malmö generell,
es ist eher die Frage ob die Niederlande überhaupt noch teilnehmen werden in der Zukunft.
Auch die persönliche Umgang miteinander wird da eine Rolle spielen. Chef von Avrotros und Chefin von NPO standen in Malmö für geschlossene Türe; es gibt noch keine feste Termin für dieses Gespräch … da hat die EBU sich grundlegend geirrt oder sich zu überheblich gezeigt.
2 Zur Zeit gibt es kein ESC-Komitee bei Avrotros – die Arbeit ruht und nicht alle wollen weitermachen nach den Erfahrungen in Malmö.
3 Es gibt ausreichend neue Songs und Sänger*innen in NL.
Also … nur wenn alles stimmt und Joost einen wirklich guten Song einreicht, wird er eine zweite Chance bekommen.
Ich bin da eher skeptisch.
Na, da wünsche ich den Geert-Wilders-Niederlanden aber mal richtig viel Glück, ihre Spirenzchen da durchzusetzen. Finalplatz! Das hat ja fast schon Erdogansche Ausmaße, siehe „Die Diaspora-Stimmen stehen uns zu“. Man sollte da immer ganz genau aufpassen, dass man seine Hand nicht überschätzt – und das tun die Niederlande hier. Jede Form der Spezialbehandlung wird die EBU ablehnen und in Kauf nehmen, dass man sich unsportlich (Da sind die Niederlande ja immer vorne mit dabei, wie man auch bei Olympia wieder sehen durfte) schmollend zurückzieht. Und Cornald „Fck the EBU“ Maas sollte sich da generell ein wenig bedeckter halten. Kurz: Hört auf zu nerven und macht mit oder lasst es, liebe Nachbarn. Und falls ihr nicht mitmacht: Der ESC kommt auch ohne die Türkei und Ungarn aus. Irgendwann kommen sie ja sowieso alle wieder, wie die Geschichte des ESC zur Genüge zeigt.
Reicht es denn nicht, sich bei der Kritik auf das konkrete Verhalten von Avotros zu beschränken, muss man denn gleich mit „Geert-Wilders-Niederlanden“ daherkommen und damit, dass die Niederlande bei unsportlichem Verhalten immer wieder dabei sei? Gerade wenn man aus Björn-Höcke-Deutschland schreibt, könnte man doch ein bisschen zurückhaltender sein.
Nun ja, bei deine Beispiele frage ich mich ebenfalls ob man das Gehirn eingeschaltet hat, ob man erzogen worden ist, usw.
Aber … die Niederländer sind die Deutsche immer etwa 10 Jahre voraus. Was in NL in der Gesellschaft passiert, passiert in D 10 mit Verzögerung.
Und um etwas klar zu stellen: ich fühle mich weder Niederländer noch Deutscher und da wir doch etwas am Rande des Landes und der Gesellschaft leben, reiche ich deine Worte gerne weiter.
Wind-Mühlen Mahler 🙂
Was meinst du damit?
Der arme Kerl………….
Was sagt und das?
Schuld sind immer die Kameras
Lol sehr gut! Dafür kriegst Du ein Like!
Wenn die Staatsanwaltschaft nicht ausreichend genug Gründe für ein Verfahren gesehen hat, hätte man ihn nicht ausschließen dürfen.
Das es nichtmal zu einem Prozess gekommen ist, zeigt nur das die gesamte Sache jetzt ein gewaltiges geschmäckle hat.
Ja auch wenn es keine Straftat war der Ausschluss richtig. Er hat an der Kamera von einem EBU/ESC-Teammitglied nichts zu suchen.
Eine Frage, die mich hier noch interessiert, ist wer denn nun die Bildrechte beim ESC hat. Da ja dieses TikTok-Exclusiv TamTam gemacht wird, würde ich annehmen, dass die Rechte/Finale Freigabe beim Veranstalter/EBU liegt?
Bildrechte sind ein weites Feld. Grundsätzlich ist es so, dass alle Personen, auch Prominente, das Recht am eigenen Bild haben und Veröffentlichung ohne Zustimmung nicht erlaubt ist. Zudem gibt es Markenrechte zb von fotografierten Gegenständen usw.
Ein Veranstalter kann generell das Fotografieren von kommerziellen Fotografen zulassen, oder per Akkreditierung beschränken, oder auch gänzlich untersagen bzw Hausfotografen einsetzen. Bildrecht hat der Veranstalter in dem Sinne keines.
Das Recht am gemachten Bild hat immer der Fotograf, wenn er denn die Einwilligung der fotografierten Person vorliegen hat. Anders hingegen sieht es mit der redaktionellen Berichterstattung aus: Personen des öffentlichen Interesses (zb Popstars) müssen es hinnehmen, dass auch in Bildform über sie berichtet wird (mit Einschränkungen).
TikTok hat in dem Sinne keine Bildrechte sondern zunächst die Personen die TikTok zum filmen/fotografieren engagiert hat. Die können natürlich ihre Bildrechte zb an TikTok gegen Geldzahlung veräussern.
Ich kenn das eigentlich immer so, dass man als “Bildobjekt” ein Release-Formular unterschreiben muss.
Und laut Urteil hat es keinen Vorfall gegeben.
Das subjektive Empfinden der Kamerafrau sie sei „attackiert worden“ als Beweis dafür zu nehmen ist nicht richtig..wir haben das Urteil, Joost unschuldig und damit darf und sollte man sehr wohl die Disqualifikation kritisieren
Laut „Urteil“ – wenn man die Einstellung des Verfahrens unbedingt so nennen will – wurde nur festgestellt, dass die strafrechtliche Relevanz der Geschehnisse nicht eindeutig zu belegen war. Einen zwischenmenschlichen Vorfall wird es aber bestimmt gegeben haben, wenn da eine (vermeintliche) „Stalkerin“ auf einen (vermeintlichen) „Rüpel“ trifft. Sonst hätte man eine Untersuchung wahrscheinlich gar nicht erst eingeleitet.
Klar. Aber das war dann wohl einfach nicht genug, um Joost schuldig zu sprechen.
Ich muss zugeben, diesen Satz hab ich nicht ganz richtig formuliert.
Nur weil du eine Tat nicht beweisen kannst, heißt das nicht, dass es sie nicht gab. Es heißt aber auch nicht, dass es sie gab. Die Kamerafrau kann den Vorfall nicht beweisen. Genauso kann Joost aber auch nicht beweisen, dass er nichts getan hat.
Es heißt ja auch „Im Zweifel für den Anklagten“ (in diesem Fall Angezeigten). Das bedeutet aber nicht, dass dieser tatsächlich unschuldig ist. Man kann eben weder Schuld noch Unschuld nachweisen. Letztendlich hast du hier Aussage gegen Aussage, so wie ich das verstehe.
Es gibt kein Urteil, das hier ist das Ergebnis einer polizeilichen Untersuchung.
Ich meinte auch nicht ein offizielles Urteil, sondern das „Urteil“ seitens der Polizei, bzw das Ergebnis der Untersuchungen
Das ist dann aber eben kein Urteil. Es gab am Ende nichts, womit man ihm etwas nachweisen konnte. Hätte es aber geben können, weshalb die Disqualifikation absolut gerechtfertigt gewesen ist. Hätte der Mann sich besser im Griff, wäre all das nicht passiert.
Deswegen habe ich mich korrigiert.
Wie hätte es das geben können? Die Polizei hat sich alles an Material angeschaut und darauf konnte keine Schuld nachgewiesen werden.
Dass Joost trotzdem noch als den Bösen hingehalten wird verstehe ich nicht.
Die Schuld nur bei Joost zu suchen ist auch falsch.
Es gab wohl eine Abmahnung dass er nicht gefilmt werden soll.
Die wurde nicht eingehalten, er hat nochmals darum gebeten, woraufhin ihm angeblich hinterhergelaufen wurde.
Ich verteidige nicht Joosts Verhalten, aber es gehören immer zwei Seiten dazu.
Geht an alle hier, wir alle waren bei dem Vorfall nicht dabei. Das heißt wir wissen nicht ob oder was vorgefallen ist. Wenn es keinen Prozess gibt muß entweder gar nichts gewesen sein oder so gering das es strafrechtlich keine Bedeutung hat. Aus diesem Zusammenhang sehe ich die disqualifikation als überzogen an. Das es eine Aussprache geben müsste falls wirklich etwas war wäre dann meiner Meinung nach das richtige Mittel gewesen.
Es gab kein Urteil und damit auch keinen Freispruch. Das Verfahren wurde eingestellt, weil Nachweise/Beweise fehlten. Das heißt dass Joost weder unschuldig noch schuldig ist.
nun gut man darf dabei aber halt den zeitlichen Ablauf nicht ausser acht lassen. Zum Zeitpunkt seines Ausschlusses war halt nicht absehbar, dass Unschuld vorliegt.
Genau deswegen ist meiner Meinung nach die disqualifikation überzogen gewesen. Es hätte noch genug andere Möglichkeiten gegeben Joost zu „bestrafen“ für sein Verhalten. Eine disqualifikation ist die härteste Strafe die einem Veranstalter bleibt, dafür sollten schon gute und gesicherte Gründe vorliegen, ein reiner Verdacht / Anschuldigungen reicht da in meinen Augen nicht aus.
Dieses „Urteil“ hat es in der Form nie gegeben. Außerdem ist „victim“ blaming das letzte, was wir jetzt noch brauchen. War aber klar, dass damit bald die ersten um die Ecke kommen.
Also zur Klarheit:
Ich lese dies bei der Pressemitteilung jetzt so, dass Joost Klein eine Bewegung zur Kamera gemacht hat und die Kamera dabei berührte. Also dies ist wohl Fakt. Die Frage war dann eher ob es strafrechtlich relevant ist. Wir wissen nicht wie die Bewegung war, da dies die Zeugen eben unterschiedlich aufgefasst haben. War das jetzt einfach nur die Handfläche vor dem Objektiv gehalten oder die Kamera mit der Hand weggedreht oder hat er die Kamera nur gestreift oder galt die Bewegung überhaupt nicht der Kamera und er hat diese nur absichtlich berührt etc. Das alles wissen wir nicht, genauso wenig wissen wir in welchen Zusammenhang diese Bewegung gefallen ist. Also wirklich weil er nicht gefilmt werden wollte oder wegen etwas anderes? Wollte er sogar das Gegenteil machen und vor der Kamera posen?
Was ich mich dabei frage: Ist das wirklich so schlimm, wenn man eine Kamera mit der Hand wegdreht oder ähnliches?
Sowas müsste doch mehr als nur dieses eine Mal beim ESC und anderen Großveranstaltungen vorgefallen sein.
Gerade wenn Emotionen im Spiel sind, wie nach dem Aufritt
Ernstgemeinte Frage? Seine Hand hat an der Kamera nix zu suchen. Weder dort noch an einem anderen Arbeitsgerät, das ein Mitarbeiter führt. Sorry, aber wo kämen wir denn hin, wenn sich das jeder erlauben würde? Gilt übrigens nicht nur für den ESC. Auf Demos kam es ja zuletzt auch immer mal wieder vor. Passiert es versehentlich, wird sich entschuldigt. Die Leute machen ihre Arbeit. Punkt.
Da muss ich dir absolut rechtgeben.
Das so eine Frage ernsthaft gestellt wird.
Genau wie die nach der Kamera.
Höre Kamera.Immer nur Kamera.
Will nächstes Jahr nicht mehr von „Kamera“ hören.
Der nächste ESC findet damit unter Ausschluss der medialen Öffentlichkeit statt. 😉
Genau, ich brauch nur 10kampf!
Und den nur mit Leo. 😉
Gestern stand im Baumarkt ein Paar neben mir. Der Mann seufzte und meinte zu ihr: „Hach, heute Abend läuft gar kein Olympia. Keine Sofa-Sessions mehr.“ Ich fühle es!
Ist nicht schlimm.
Solange es einen exklusiven ESCK-Liveblog gibt,ist man zumindest etwas dabei.
Ich auch nicht. Will nur von meinem Gott Joost Klein hören 😖
Slimane nur noch zweite Wahl ???
Never. The Habibi rocks the Hütte!
Unglaublich! Wie kann man ernsthaft in Frage stellen, dass es höchst kriminell ist, seine Hand vor eine Kamera (noch dazu eine Handykamera!) zu halten, wenn man nicht fotografiert werden will!! (Ironiemodus aus)
Sicher hatte die einen kurzen Rock an, also alles cool/s.
Wenn man darum bittet nicht gefilmt zu werden, dem nicht nachgegangen wird und sogar noch hinterhergelaufen….Dann ist das legitim.
Und es gab Vereinbarungen, dass er nicht gefilmt wird.
Also ja, ernst gemeinte Frage
Diese „Bitte“ ist reine Spekulation und wurde in der Form nie offiziell an die EBU herangetragen.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die EBU da Sondervereinbarungen macht. Madonna hatte damals so was in Tel Aviv aber sie war nicht Teil des Wettbewerbes.
Es hängt aber immer davon ab was im Vorfeld passiert ist.
Anscheinend gab es eine Vereinbarung mit der EBU dass er in bestimmten Momenten nicht gefilmt werden soll.
Er hat sie darum gebeten die Kamera auszuschalten und sie hat ihn noch damit verfolgt.
Da sind solche Reaktionen verständlich. Sie sind nicht richtig, aber kommen vor
Link?
Ich bin keine Journalistin also muss ich nicht alles mit Links bestätigen, das hier ist schließlich nicht meine Hausarbeit;)
Ich habe auch ANSCHEINEND verwendet, ich weiß es auch nicht genau, sondern nur geschrieben, wovon ich gehört habe.
Aber falls du Quellen willst, kannst du dich gerne durch 16 Minuten von Wiwibloggs schauen, dort wird es gesagt
https://youtu.be/vw0Aj0Fm0gM?si=RK0bivGXdPE78C9z
Ich würde nicht mal 1:16 von WWB anschauen. Schon gar nicht als ernst zunehmende Quelle, sorry.
Schade, wenn du weiterschauen würdest, würdest du sehen, dass die Artikel einblenden… Du musst auch nicht jedem Artikel glauben, tu ich auch nicht
„Ich bin keine Journalistin also muss ich nicht alles mit Links bestätigen“
Unanhängig von Berufswahl sollte man alle seine Thesen auch belegen (können). Gerade in der heutigen Zeit, in der man ganz einfach Behauptungen erfinden kann.
Der zwanglose Zwang des besseren Arguments wird immer wichtiger werden…
Strafrechtlich gesehen ist es nicht schlimm bzw. würde in die Richtung Sachbeschädigung gehen falls durch das wegdrehen der Kamera irgendetwas kaputt geht. Aber wie bereits erwähnt, wir wissen es nicht genau was passiert, da die Zeugen eben unterschiedlicher Meinung sind bzw. waren. Also das ist die eine Seite. Die andere ist, dass es beim ESC vielleicht irgendeine Regel gibt, was die Beziehung zwischen ESC-Team und Acts angeht und hierbei es vielleicht irgendwie eine Regel gibt, welche Joost Klein mit seinen Verhalten gebrochen hat. Ähnlich wie beim Sport. Wenn jetzt der Trainer beim Fußball z.B. mehrmals die Coaschingzone verlässt, wird er auch irgendwann des Platzes verwiesen. Aber allgemein strafrechtlich relevant ist das verlassen der Coachingzone logischerweise nicht, aber trotzdem hat der Trainer damit für das Fußballspiel eine Regel gebrochen.
Doch. Weil sobald ein Vorfall im Raum steht, musst du als Veranstalter handeln.
Handeln ja, aber eine disqualifikation ist das härteste mittel das dem Veranstalter zur Verfügung steht und da hätte ich dann auch erwartet das etwas strafrechtlich relevantes dabei gewesen sein muß. Da das nicht der Fall zu sein scheint, empfinde ich die disqualifikation als überzogen.
Das ist aber eine Empfindung und beruht nur auf den wenigen Kleinigkeiten die wir alle Wissen. Wenn wir das Wissen der Staatsanwaltschaft/ Polizei vor Ort hätten könnten/ müssten wir eventuell anders Urteilen.
Ich weiß, dass das nicht passieren wird.
Aber von mir aus könnte man das Kapitel Joost Klein mit diesem Beitrag von DP beenden.
Eher gibt es einen Live Blog zum leidigen Thema.
Mal den Teufel nicht an die Wand! 🙏
Wo wir uns wohl alle einig sind, ist, dass wir uns nicht oder besser niemals einig sein werden. Hier und wo auch immer wird dieses endlose Thema lang genug diskutiert. Um das Ganze auch noch live durchzukauen, ist mir meine Zeit echt zu schade. Es gibt wirklich bessere Themen.
Ich bin immer baff, wie fanatisch seine Fans sind. Ich weiß, ich hab ‘nen Slimane-Tick aber ich bin halt einer und nicht 30.
Ich hoffe wirklich das dieses Kapitel geschlossen ist und ich vom dieser Person nichts mehr sehen und hören werde
Und um gottes Willen nicht dasselbe Theater nächstes Jahr.
Das wird nicht passieren. Letztendlich ist diese Seite genau so Sensationsgeil wie die meisten Klatchmedien. (Sein wir ehrlich viel um den ESC herum ist klatch).
Wir hatten jetzt 30 Beiträge zu Joost bisher. Dabei hätten es wenn wir ehrlich sind bei dem wo es dabei teilweiße nur geht. maximal 5 getan^^
Wo du recht hast…
Es konnten also weder Beweise dafür noch dagegen gefunden werden, da die EBU ja weiterhin zu ihrer Entscheidung steht, ihn wegen seines Verhaltens disqualifiziert zu haben. Nur, dass es scheinbar nicht nach schwedischem Recht strafbar war. Warum er nun unbedingt noch ein paar Verschwörungssamen pflanzen muss, weiß nur er und sein Management.
Die Tragödie um Joost Klein setzt sich fort. Sicher haben die Wiwiblogger Schnappatmung. Es gibt nur eine gerechte Lösung:
– die EBU erklärt Nemo und Joost Klein zu co-Gewinnern; der nächste ESC findet in CH und NL statt
-die EBU wird auf eigene Kosten dafür eine Arena in Arnheim bauen lassen
– Nemo und Joost werden eine Benefizsingle für Joost aufnehmen
– von den Erlösen kauft Nemo Joost ein Eis, nicht wissend, dass Joost Angst vor Eis hat
Du hast die goldenen 5m hohen Statuen in den 2 Ländern vergessen 😂
Ironie Modus Off
Das ist doch eine schöne Aussage. Schade, dass er beim ESC nicht so gehandelt hat.
Weiß ich nicht. Ich kann die EBU verstehen. Die EBU hat sich schützend hinter ihr Personal gestellt.
Immerhin scheint die Story, dass das alles irgendwie Israel’s Schuld ist, vom Tisch zu sein. Erst mal.
Hier, ja. Im Internet bei der Anhängerschaft noch nicht! 😅
Gerade der Teil mit den Unternehmen ist einfach nur Schwurbel.
Diese Woche lauter Joost Stories, letzte Woche mehrfach Nemo – hier darum mal was schönes zum entgiften- Slimane covert Voilà.
https://youtu.be/M0LQQ3mLrYk?si=F180CNWpNd3Y5Cj8
Das sind ja wieder große Worte über Liebe und bla bla bla, und es ist wichtig, sich zu unterstützen, es sei denn, du bist eine israelische Sängerin, dann nicht.
Warum sollte er auch Israel erwähnen, als ob ihn der ganze Quatsch nicht schon genug belastet hat…
Er könnte sich z.B. für sein Verhalten entschuldigen.
Davor haben solche Leute dann tatsächlich Angst.
Ich denke nicht dass er angst hat, er wird sich gar nicht erst in der Pflicht sehen sich entschuldigen zu müssen.Gerade wenn man an die komischen Kontroversen um die israelische Delegation denkt, die andere belästitgt haben, denke ich auch nicht dass die sich bei ihm entschudligt haben und ob Eden Golan sich bei der PK von ihm überhaupt angegriffen gefühlt hat, steht auch auch nochmal auf einem anderen Tablett, der Quatsch war allgemein ein ziemlicher Kindergarten von allen Seiten…
War bezogen auf sein Verhalten im Mai während des Contesst, damals schon ein unangenehmer Widerspruch zu der Einstellung, die er in seinem Beitrag vermitteln wollte
Ok. „Aus Mangel an Beweisen“ heißt nicht, dass nichts passiert ist. Es heißt nur, dass man das nicht nachweisen kann. Zu einem Vorfall ist es allerdings dennoch gekommen und wegen diesem, den beide Parteien bestätigt haben, wurde die Disqualifikation ausgesprochen. Dass der Vorfall nicht strafrechtlich relevant gewesen ist, bedeutet nicht, dass sich an den Disqualifikationsgründen etwas geändert hat oder die EBU hier irgendwie falsch lag. Denn auch das andere Szenario wäre möglich gewesen: Man weist Klein den Übergriff nach. Es bleibt dabei: Hier hatte sich jemand nicht im Griff.
„Sich nicht im Griff haben“ ist nicht unbedingt etwas Erstrebenswertes, aber doch etwas, was den meisten Leuten öfters mal passiert und in der Regel nicht als kriminell zu werten ist.
Elon Musk, Cristiano Ronaldo und der Emir von Qatar auf dem Weg nach Genf um im Konflikt zwischen EBU und Joost Klein zu vermitteln.
Dass der Typ sich nicht schämt von „Liebe gewinnt immer“ zu sprechen, während er Teil einer Hasskampagne war.
Teil einer Hasskampagne?
Joost hat aktiv ein Interview gestört und sich so daran beteiligt, ja.
Das Traurige ist. Nun ist halt der worst case eingetreten. Weder eine verurteilung noch ein vollständiger Freispruch. Am ende hat keiner gewonnen. Weder Joost wenn er dann wirklich vollständig unschuldig war. Noch das „opfer“ wenn lediglich die beweiße gefehlt haben.
Eigentlich ist die Schwedener Justiz sehr streng. Aber das war ja auch ein Internationaler Vorfall… Naja am Ende sind wir da wo wir angefangen haben mit den „In zweifel für den Angeklagten.“
Ermittlungseinstellung aus Mangel an Beweisen ist ein Freispruch. Der zunächst Beschuldigte ist als unschuldig zu behandeln und es dürfen ihm keine Nachteile erwachsen.
Soweit man es weiss ist aber ein Widerspruch zur Verfahrenseinstellung anhängig (bzw der Wille zum Widerspruch wurde bekundet). Ohne neue Beweise wird es aber wohl bei der Einstellung bleiben, da ein Widerspruch ohne neue Beweise eh sofort scheitern wird.
Hat es endlich ein Ende….
Ich denke mir immer aus solchen Situationen sollten alle lernen und sich ihre Gedanken machen.
Das ist aber der Punkt der mich bei Joost und auch dem NL Sender stört. Hier war jeder immer nur das Opfer. Wir haben nix falsch gemacht. Schrecklich und schlimm. Gelitten und was weiß ich….
Nice wäre doch. Das war nicht gut gelaufen. Wir/Ich habe auch meinen Teil an den Ereignissen. Wir wollen es besser machen. Situationen überdenken….
Sehr gut beschrieben.
Das ist wieder mal ein trauriges Kapitel der Kategorie „Wir unschuldigen kleinen Leute gegen das böse korrupte System“. Kann man mittlerweile überall bis zum Erbrechen registrieren. So funktioniert leider Populismus, echt ätzend.
Sich selber in de Prumm küttele
Staatstrauer in den Niederlanden wegen der „Schande von Malmö“. Willem-Alexander und Maximo werden eine Boots-Prozession im Gedenken an „die völkerrechtswidrige Disqualifikation“ die Prinsengracht herunter leiten.
ESCK-Liveblog in Kooperation mit AVOTROS.
Also manche User hören sich in den Kommentaren an wie eine hängengebliebene CD…
Also werden wohl nie erfahren, was nun wirklich war und ob man von der EBU überreagiert hat, ob Joost Opfer oder Täter war.
Hinderlässt einige Fragen.
Wie einfach wäre es z.B. durch eine falsche Anschuldigung einen unliebsamen Kandidaten vom Wettbewerb auszuschliessen?
Wir werden sehen wie es 2025 wird.
Baby Lasagne hat ein Interview gegeben und auch die verschiedenen Vorfälle erwähnt https://en.euromix.co.il/2024/08/14/yelled-like-an-angry-dog-the-croatian-representative-against-the-irish-representative-at-eurovision/. Neben der ganzen Bambie-Geschichte erzählt er auch, was er über den Joost Klein Vorfall weiss.
Danke!
naja rumours…mehr weiss er auch nicht. War beim Joost Vorfall nicht dabei.
Bambie Thug scheint zumindest für ihn kein ‚friend for life‘ geworden zu sein. (Bei Nemo ist es unklar, wen er mit ‚I found some friends for life at Eurovision‘ denn wohl gemeint hat). Da könnte Bambie mit dabei sein, schätze ich.
Einer von der israel. Delegation hat also die in Reihe stehenden ESC Finalisten ‚gefilmt‘ (ist aber nur sein guess das es ein Israeli war). Einzig die Bambie tillte dabei dann seiner Einschätzung nach unangemessen und extrem aus.
Er erwähnt dabei Bambie und Nemo in einem Atemzug die beide wohl einem Heulkrampf anheimgefallen waren. Nemo scheint also bei diesem Vorfall sich iwie involviert gefühlt zu haben. Bin mal sehr gespannt was Nemo dazu sagt. Glaube aber dem wurde Mitteilungsverbot verdonnert.
Oh, was mir so alles entgeht, seit ich Marko nicht mehr täglich folge. Danke für den Link!
Jaaa sehr schön und Schluss aus Ende.
Geht mir jetzt endlich weg mit dem.
Will den nicht mehr sehen, er mag ja viele Fans haben und scheinbar dreht sich die Welt nur um ihn …für mich ist Herr Klein ein no go und nervt.
Ich hoffe die Causa Joost und ESC ist jetzt endlich beendet 🙏🏻
Das hoffe ich auch !
Bin immer noch gespannt, ob Joost bzw. die Niederlande nächstes Jahr teilnimmt oder nicht. Überraschen lassen.
OT:
Habt ihr schon das Interview von Baby Lasagne gelesen. Eigentlich sehr lesenswert.
Mir fällt immer wieder auf, das ich immer noch traurig bin, das Kroatien nicht gewonnen hat.
Ja, das bin ich auch.
oBwohl es mein Rﹰeihe nur weiter fortsetzt, das ich den Zweitplatzierten lieber auf dem 1. Platz hätte
Fand es ja anfangs durchaus ok,das er nicht gewonnen hat. Weil als Sieger sollte man stimmlich schon was drauf haben.
Aber er wäre ein viel symphatischerer Sieger gewesen. Keine Frage.
Das Bambie lost ist,konnte man ja schon erahnen.
Aber das es so schlimm ist………
Das Land mit den besten Kameraeinstellungen hätte gewinnen müssen. Also Frankreich.
Ich dachte Kaleen?? 😜
Ich möchte betonen, dass ich sie im nächsten Post ausdrücklich gelobt habe!
Ich find’s interessant, dass das Intv jetzt rauskommt – Sommerloch in CRO?
Eine Sache, die immer wieder auffällt, ist dass das ganze Drama sich immer um Bambie, Nemo und zu einem geringeren Grade Marina (die bei Rückkehr in Athen sofort sagte, sie habe sich dämlich Verhalten) dreht sowie – andere Baustelle – Joost – dreht. Niemand berichtet von Stress mit Slimane, Isaak oder Kaleen. Es stellt sich die Frage ob man beim ESC wie bei gewissen Casting-Shows (hust, Love Island) psychologische Screenings machen sollte.
Das Interview ist ja tatsächlich schon älter, war auf YT aber nur im Original (also auf Kroatisch) verfügbar. Denke, irgendjemand hat es dann mal übersetzt und einen Extra-Artikel daraus gemacht.
Joa, psychologische Screenings oder einfach nur strengere Regeln. 😉
Marko, Slimane, Isaak, Kaleen und Co. hatten sich auf ihre Auftritte konzentriert und ihre Teilnahme am ESC einfach genossen. So wie es sein sollte.
Das ist auch der Grund, dass ich Isaak nicht kritisiere, obwohl er sich nicht öffentlich mit Eden solidarisiert hatte. Er hatte offensichtlich permanent konzentriert an seinem Auftritt gearbeitet.
Zu den Screenings fällt mir gerade ein, dass sich gerade zwei erfahrene Stars -Marina und Joost – da auf verschiedene Arten mit reinreissen liessen.
Na klar, jetzt schön in die Opferrolle übergehen. JK ist wirklich so berechenbar und berechnend…
Schade, dass es dennoch bei so vielen Leuten verhängt. 😑
So wie Du das schreibst, scheint ja ganz klar zu sein, dass er in keinster Weise ein Opfer ist; ein bisschen erinnert mich das an die Kommentare, in denen von „Täter-Opfer-Umkehr“ die Rede ist, in denen die Rollen ja auch ganz eindeutig verteilt sind.
„JK“ hat sich definitiv nicht immer vorbildlich verhalten, aber wenn man so kurz vor der Erfüllung eines Traums steht („one of my dreams was to reach Eurovision“, wie er in „The Bird Song“ singt) und einem das genommen wird, zumindest teilweise (den Semiauftritt hatte er ja), sind Opfergefühle angesichts einer solch harten Bestrafung nicht völlig unverständlich.
Er hat so scheint es einen regelrechten Kult 🤮🤮
Ich mag Joost nicht. Ihn persönlich, soweit ich es beurteilen kann und auch nicht seine Musik.
Neben dem Eklat mit der Kamerafrau fiel er ja auch durch sein Verhalten der israelischen Künstlerin gegenüber auf.
Für mich einer der unsympathischsten Teilnehmer überhaupt.
Weitere Hintergrunde. Quelle: Volkskrant.nl / De Volkskrant 13. und 20.08.2024
Wie so oft, verbirgt sich die wirkliche Nachricht zwischen den Zeilen.
Teil 1. Leserbrief von Anwalt Gerard Spong, Amsterdam
Joost Klein wird in Schweden wegen Drohungen nicht (länger) strafrechtlich verfolgt. Die schwedische Staatsanwaltschaft kommt nach einer Untersuchung zu dem Schluss, dass keine oder nur unzureichende Beweise für eine solche Strafverfolgung vorliegen. Jedoch, die EBU (European Broadcasting Union) als Veranstalter des Eurovision Song Contest bleibt bei ihrer Entscheidung, Klein zu disqualifizieren. Auch Entschuldigungen waren zu viel des Guten.
Laut EBU ändert die Entscheidung der Staatsanwaltschaft, das Verfahren einzustellen, nichts an der Tatsache, dass Klein angeblich gegen die EBU-Regeln verstoßen hat. Seine Disqualifikation war daher gerechtfertigt, so meint die EBU Leider wird nicht dargelegt, welche Regel verletzt worden sein könnte, die eine so drakonische Strafe wie eine Disqualifikation, rechtfertigen würde.
Das weitere Aufrechterhalten der öffentlich geäußerten Ansicht, Joost Klein habe einen disqualifizierungswürdigen Tat begangen, stellt zweifellos eine verleumderische Anschuldigung da. Wer vorsätzlich die Ehre oder den guten Namen einer Person dadurch angreift, dass sie ihr eine bestimmte Straftat vorwirft, mit der offensichtlichen Absicht, diese öffentlich bekannt zu machen, begeht den Straftatbestand der Verleumdung. AvroTros könnte daher eine Verleumdungsklage gegen die EBU einreichen.
Dies gilt umso mehr, da sich die Folgen des Entzugs auch in den Niederlanden gezeigt haben und die Niederlande daher als Ort des Verleumdungsdelikts angesehen werden können.
Gerard Spong, Amsterdam
Teil 2. Die Redakton hat mal nachgefragt bei Avrotros.
Avrotros wird zur angeblich ungerechtfertigten Disqualifikation von Joost Klein beim letzten Eurovision Song Contest keine Anzeige erstatten.
Das sagte ein Sprecher des Senders auf Anfrage auf einen offenen Brief des Anwalts Gerard Spong in der Volkskrant.
Spong schrieb, es handele sich „zweifellos um eine verleumderische Anschuldigung“, dass der Veranstalter des Eurovision Song Contest, EBU, trotz der Tatsache, dass laut der schwedischen Staatsanwaltschaft keine oder nur unzureichende Beweise vorliegen, weiterhin darauf beharrt, dass Joost Klein „einen disqualifizierungswürdigen Tat“ habe. Ihm zufolge könnte Avrotros daher eine Anzeige wegen Verleumdung einreichen.
„Wir können nicht ungeschehen machen, was passiert ist. Wir haben nicht das Ziel, dadurch besser oder reicher zu werden“, antwortet Avrotros, der demnächst [in absehbare Zeit] Gespräche mit der EBU haben wird. Kleins Disqualifikation ist von zentraler Bedeutung und der Sender will auch alle Einwände über das Geschehen hinter den Kulissen diskutieren. „Wir wollen, dass die Dinge nicht nur für die Niederlande, sondern auch für andere Länder besser geregelt werden. Da müssen wir einen Lösung finden.“
Die schwedische Staatsanwaltschaft gab letzte Woche bekannt, dass die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Klein mangels Beweisen eingestellt wurden. Der Künstler durfte nach einem Zusammenstoß mit einer Kamerafrau nicht am Finale des Eurovision Song Contest im Mai teilnehmen. Was genau passiert ist, ist immer noch unklar. Die EBU und Avrotros sind sich uneinig darüber, ob Vereinbarungen getroffen wurden, Klein vor und nach seinen Auftritten nicht hinter der Bühne zu filmen.