
Ein Gastbeitrag von ESC-kompakt-Leser Fabian
Während andernorts schon klar ist, wie der Vorentscheid aussehen wird, allenfalls Nuancen geändert werden, bestehen die Konstanten des deutschen Vorentscheids zum Eurovision Song Contest darin, dass es ständig Änderungen am Format und Konzept gibt, meist Barbara Schöneberger die Show moderiert und ein Sofa die Hauptrolle spielt. Jedes Jahr beginnt das Bangen und Bibbern deutscher ESC-Fans über die Entscheidungen von ARD und NDR zum Vorentscheid und Rahmenprogramm aufs Neue. Mit seiner Diskontinuität hat der Vorentscheid in Deutschland einen klaren Nachteil im Vergleich mit beliebten und erfolgreichen Vorentscheid-Formaten. Beispielsweise Spanien, Portugal und Italien haben ein festes Format mit festem Titel entwickelt – ebenso wie der schwedische Rundfunk SVT mit seinem seit vielen Jahren beliebten und weithin bekannten Melodifestivalen.
In Deutschland gilt zusätzlich zum steten Wandel die Devise: Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Der NDR sollte sich an den Schreibtisch setzen, die Lehren aus dem “NDR forscht”-Projekt „Deutscher Vorentscheid“ ziehen und ein schlüssiges, kontinuierliches Konzept für die Auswahl von Künstler*innen und Song schaffen. Dabei sollten die Sender-Verantwortlichen die Ressourcen-Frage losgelöst von der für sie so dogmatisch zentralen Frage der Einschaltquote betrachten. Sie müssen sich entscheiden, ob es ihnen auf die Qualität der deutschen ESC-Beiträge und Unterhaltung durch Musik ankommt oder ob sie eine ESC-Talkshow mit Musikbegleitung wollen.
Im ESC-Universum kommen Erfolg und Fanaufmerksamkeit schließlich durch überzeugende Beiträge, die, mit Blick auf Song, Performance und Inszenierung, durch ihre Innovation oder Gefühl überzeugen – und durch ein gutes Showformat.
Um einen erfolgreichen eurovisionären Vorentscheid umsetzen zu können, braucht es Planbarkeit und ausreichend Ressourcen. Doch beim deutschen Vorentscheid ist nicht einmal der Titel sicher. Sage und schreibe sechs Mal wechselte der Name seit dem Ende der Zusammenarbeit mit ProSieben zwischen 2013 und heute.
Alles steht und fällt mit Konstanz, Planbarkeit, Ressourcen
So einfach es klingt: Der deutsche Vorentscheid braucht mehr Planbarkeit für das ESC-Team. Planbarkeit braucht ein generell festes Konzept und Format für den Vorentscheid. Und Planbarkeit hängt, wie auch die Qualität der Beiträge, von sicheren und ausreichenden Ressourcen ab, die die deutsche Head of Delegation Alexandra Wolfslast und ihr Team von den übergeordneten Entscheidungstragenden zur Verfügung gestellt bekommen. Die deutsche Head of Delegation hat das im Interview mit ESC kompakt vor dem ESC 2023 in Liverpool so beschrieben:
„Ich (…) weiß, was passiert, wenn man den letzten Platz macht und was dann (…) auf einen eindrischt. Und das macht natürlich dann auch was mit Entscheidungsträgern, wenn sie das lesen. (…) Wir müssen eine Kontinuität am Ende des Tages haben, um auf lange Sicht (…) dauerhaft auf der linken Seite der Tabelle zu landen (…) und irgendwann natürlich auch mal wieder [zu] gewinnen.“
„Ich würde mir wünschen, dass wir noch viel früher anfangen können mit der Planung. Das wäre schon sehr wichtig, weil tatsächlich bin ich Fan davon und weiß, dass wir im Grunde genommen am 15. Mai anfangen müssen, an 2024 zu arbeiten. (…) Dass man zumindest, was die Künstler-Akquise betrifft, wirklich am 15. Mai loslegen kann (…). Wir können dadurch (…) anders mit Künstlern sprechen, (…) du kannst ihnen die Chance geben, einen Song zu schreiben für den ESC. (…) Wenn du auf solche Bands zugehst und sagst, (…) könnt ihr euch das vorstellen, dann wollen die auch mal ein paar Tage drüber nachdenken. Und die sollen ja auch Songs schreiben, die (…) eine gewisse ESC-Tauglichkeit, also ne gewisse Internationalität mitbringen. Und dafür brauchst du einfach Zeit.“
Auch der ehemalige schwedische Delegationsleiter und ESC-Produzent Christer Björkman unterstrich im Interview mit Silke Bigalke von der Süddeutschen Zeitung schon 2016:
“Deutschland hatte viele Jahre Probleme und dann mit Lena endlich ein Modell gefunden, das funktionierte. Als TV-Produzent hätte ich das für ein paar Jahre beibehalten und geschaut, ob sich das Publikum damit wohlfühlt. Ich war verblüfft, dass man das nicht gemacht hat. Das Publikum weiß gerne, was kommt. Kontinuität. So schafft man eine Bindung zwischen Zuschauern, Musikindustrie und TV-Sender. (…) Ein Grund dafür, dass wir so ein großes Publikum beim Melodifestivalen haben, ist Konstanz. Wir haben dasselbe Modell seit 54 Jahren.”
Doch während die Sender der anderen ESC-Länder schon direkt nach jedem Contest ihr gängiges Format vorbereiten und dafür Künstler*innen und Songs einsammeln, geht beim NDR für das ESC-Team die alljährliche Zitterpartie um Ressourcen und damit um die Planbarkeit und Qualität der Songs und Künstler*innen von Neuem los.
What you give is what you get: Mainstream-Songs und ausbaufähige Inszenierungen haben wenig Aussicht auf großen Erfolg beim ESC
Song, Performance und Inszenierung müssen zusammenpassen und (egal ob laut oder leise) auffallen und überzeugen. Wer als TV-Sender gezielt Radio-Mainstream als Linie vorgibt, erkämpft verdient den letzten Platz oder das weite Mittelfeld. Zumal das deutsche Radio konzeptionell vordergründig auf Hörenden-Quoten und den Geschmack in Deutschland ausgerichtet ist. Wenige Beiträge der deutschen Vorentscheidungen der vergangenen Jahre waren auf den europäischen Musikgeschmack ausgerichtet und setzte entschlossen und mit ausreichend Ressourcen auch auf die optische Gestaltung des Gesamtwerkes. Hier liegt ein klarer Schwachpunkt des deutschen Vorentscheids und der meisten deutschen ESC-Beiträge nach Lena. Dass Deutschland ein stimmiges Gesamtkonzept auf die Beine stellen könnte, hat zum Beispiel Michael Schulte mit einem vierten Platz 2018 in Lissabon klar bewiesen.
Die Fans und die Entscheidungstragenden von ARD und NDR – Beziehungsstatus: “es ist kompliziert”
Aber die Sender-Oberen funken auf der falschen Frequenz in Richtung der internationalen und deutschen ESC-Fans. Oder anders ausgedrückt: Beziehungsstatus: “es ist kompliziert”. Seit der 2015 im Nachhinein zurückgezogenen internen Auswahl des durch Verschwörungstheorien aufgefallenen Xavier Naidoo sammelt der NDR sogar amtliche Shitstorms. Auch 2022 gab es wegen der Ablehnung des Fan-Favoriten Electric Callboy, der enormen Radioprägung und der fehlenden Genre-Vielfalt der Song-Vorauswahl des NDR lauten Protest (hierzu empfehle ich diesen Artikel von Blogger Peter zum Thema sehr).
Nicht erst seitdem wird die Forderung laut, der NDR solle die Verantwortlichkeit für den ESC abgeben. 2024 flachte der Unmut durch den Erfolg von ISAAK etwas ab, nachdem vorher noch durch die Streichung der so beliebten Songchecks, Reaction-Videos und des Formats “Alles Eurovision” eine neue Kritikwelle losgetreten wurde. Glücklicherweise lenkte der NDR zumindest teilweise ein und zeigte auch in diesem Jahr zumindest “Alles Eurovision” mit Alina Stiegler und Consi.
Der Weg stimmt mittlerweile. Am Ende des Tunnels ist Potential für Licht
Die tiefgreifende Enttäuschung über den deutschen ESC-Weg in den zurückliegenden Jahren ist begründet. Das gallische Dorf innerhalb des Hamburger NDR-Hauses hielt lange und noch immer ein Stück zu sehr am favorisierten Radiosound fest – obwohl der Contest Jahr für Jahr zeigt, dass er nicht mehr der Schlagerwettbewerb der 1990er Jahre, kein Mainstream-Pop-Contest und vor allem eine Fernsehshow ist.
Ein guter Song, den man gerne im Radio hört, ist noch lange kein ESC-geeigneter Song. Der ESC ist ein Erlebnis für Ohren, Augen und Herzen, eine laute Lichter- und Pyro-Show mit Windmaschinen und futuristischen bis, sagen wir äußerst kreativen, Outfits.
Und obwohl die Ergebnisse beim ESC zeigen, dass Fans und Jurys erwarten, dass ein Song präsentiert wird, durch den authentisch innovative Impulse gesetzt oder Gefühle geweckt werden, hat Deutschland diesen Weg noch nicht gefunden. „Street credibility“ beim ESC sieht anders aus.
Allerdings gibt es Aspekte, die hoffen lassen, dass die Durststrecke der Leidenschafts- und Mutlosigkeit des NDR ein Ende haben könnte. Und das verdient Anerkennung.
In diesem Jahr konnte ISAAK mit seinem großen Gesangstalent und seinen starken Liveauftritt überzeugen. Die Vorentscheide 2023 und 2024 zeigen außerdem in der Songauswahl auch mehr Vielfalt und Mut, wenn man zum Beispiel insbesondere auf Lord of the Lost, Anica Russo, Galant, Ryk, Bodine Monet, Marie Reim und Leona schaut. Besonders innovative Beiträge, wie Blitzkids mvt. in 2013, Galant und Ryk 2024, bleiben allerdings leider Ausnahmen in den Vorentscheiden und werden so von für das Radio mainstreamtauglicheren Songs verdrängt.
Bei „Das deutsche Finale 2024“ gab es mit Max Mutzke und Ryk außerdem zwei Rückkehrer auf der Vorentscheidungsbühne. Die Rückkehr von spannenden Acts und Fan-Lieblingen aus den Vorentscheiden könnte ein gewinnbringender Faktor des deutschen Vorentscheids werden, wie es schon beim Melodifestivalen in Schweden, aber beispielsweise auch in Island beim Söngvakeppnin der Fall ist. Zwischen 2023 und 2024 gab es außerdem auch formattechnisch ein gewisses Maß an Kontinuität.
Was es nun vor allem braucht, ist noch mehr Mut bei der Auswahl von Songs und Interpret*innen, mehr Investition und Einsatz für begeisternde Darstellungen der Beiträge und bei der Auswahl von Songs und Interpret*innen mehr Zusammenarbeit mit ESC- statt Radio-Profis. Doch gebt bei allen Überlegungen vor allem der Authentizität bedeutenden Raum.
ESC-Experte Dr. Eurovision Irving Wolther hat mir gesagt, dass ein Beitrag authentisch sein muss, um überzeugen zu können:
“Ich glaube, der überzeugende ESC-Song braucht in erster Linie eine Idee und einen Künstler, die hinter dem stehen, was da auf der Bühne passiert. Das sollte nichts sein, das einfach so am Reißbrett konzipiert worden ist. Das muss etwas sein, mit dem sich die Leute identifizieren können.”
Erkennbar wird das auch, wenn man Sieger-Beiträge aus den letzten Jahren betrachtet, die alle eine persönliche Komponente haben und meist auch eine Wow-Performance oder bewegende Darstellungen bieten.
Mehr Mut wagen
Und bitte, liebe Entscheidungstragende von ARD und NDR: Lasst euch durch Misserfolge oder weniger goldene Platzierungen nicht davon abbringen, auf Konstanz zu setzen, wenn ein Format schon Erfolge gezeigt hat. ESC-Primus Schweden hält trotz so manchen – für schwedische Verhältnisse – Misserfolgen und weniger goldenen Ergebnissen (1992: Platz 22, 2005: Platz 19, 2007: Platz 18, 2008: Platz 18, 2009: Platz 18 und 2010: Aus im Halbfinale) an seinem Grundkonzept fest. Der Erfolg gibt Schweden Recht und darf ARD und NDR ermutigen.
Selbst Loreen gab gegenüber Eurovision.tv zu erkennen, dass der schwedische öffentlich-rechtliche Sender SVT bei der Performance zu „Euphoria“ Muffensausen hatte.
Nach 2024 sollte der NDR dem ESC-Team das Vertrauen geben, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Aber ausruhen sollte man sich keinesfalls. Dafür gibt es noch zu viele Baustellen.
Einen zentralen Punkt spricht Dr. Eurovision Irving Wolther auf meine Nachfrage an:
“Ich glaube, das wichtigste, um Top-Songschreiberinnen und -Songschreiber für den ESC-Vorentscheid zu begeistern, ist, ihnen ein Umfeld zu bieten, wo sie ernstgenommen werden. Das sehe ich bei der deutschen Vorentscheidung augenblicklich nicht, weil die Songs da eigentlich nur die Hintergrundfolie für die Diskussionen der Leute auf dem Sofa bilden. Da ist, glaube ich, ganz wichtig, dass wir hier nochmal klarmachen, dass es sich um einen Musikwettbewerb handelt und dass die Musik das wichtigste ist.”
Der NDR konnte durch die Rückkehr von Ryk mit einem innovativen und optisch sowie klanglich modernen Beitrag in diesem Jahr bei vielen Fans Punkte landen. Auch die insgesamt (mit Ausnahmen) verbesserte Präsentation der diesjährigen Beiträge, wie beispielsweise der elektrisierende und umjubelte Auftritt von Galant (im Video hört man immer wieder, dass auch das Publikum im Studio begeistert war), der nur so vor Leidenschaft fürs Performen glühte, geben einen Ausblick darauf, was möglich wäre.
Was an den Fernsehbildschirmen nicht zu vernehmen, aber live im Studio zu spüren und hören sowie in den Kommentarspalten zu lesen war, war die Polarisierung zwischen den Songs von Max Mutzke und Ryk. Egal welchen der beiden Songs man nun für besonders stark und geeignet für den Eurovision Song Contest hält – vielleicht wird durch diese Polarisierung der Songs beispielhaft das angespannte Verhältnis zwischen Fans und dem NDR einmal komprimiert deutlich. Dass dieses Problem allerdings im Vergleich zu den tränenreichen Vorjahren verkleinert werden konnte, das friedliche „Battle“ der Songs sogar für Unterhaltung und Aufmerksamkeit sorgte, kann man als Erfolg sehen. Und wenn der NDR daraus auch nachhaltig lernt, dass die Songs generell am internationalen ESC-Geschmack orientiert werden müssen statt am Radiosound – dann können wir etwas aufatmen.
Gewonnen hat am Ende der verdiente Vorentscheid-Gewinner ISAAK der auch in Malmö abräumen konnte. Ein Argument mehr dafür, dass er 2025 den deutschen Vorentscheid eröffnen sollte. Das würde nicht zuletzt deutlich zeigen: Beim ESC-Vorentscheid antreten muss nicht wehtun. Man kann sogar erfolgreich sein und bleibt in der ESC-Familie präsent.
Immer wieder schaffen es ESC-Länder, ihre Erfolgsformel für die Auswahl von Song und Interpret*innen zu finden und mit planbaren, geeigneten Ressourcen arbeiten zu können. Eine interne Kandidierenden-Auswahl wäre meiner Meinung nach eine Kapitulation des NDR und würde das grundlegende Hauptproblem, Kontinuität und Konstanz mit einem funktionierenden und überzeugenden Vorentscheid zu schaffen, beibehalten – falls nicht zumindest gleichzeitig bekanntgegeben wird, dass ab 2026 Konstanz, Kontinuität und klare Verbesserungen geplant sind, für die 2025 eine Atempause schaffen soll. Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels hat der NDR auf eurovision.de als Randnotiz eines Artikels vom 31. Juli lediglich bekanntgegeben, dass gerade wieder einmal über das Wie der Auswahl des deutschen ESC-Beitrags nachgedacht wird. Das kann natürlich viel bedeuten und sagt nichts Konkretes. Schauen wir also mal, was wird.
Was denkt Ihr: Sollte der NDR beim Vorentscheidungskonzept von 2024 bleiben? Soll das Sofa auf den Sperrmüll? Und wer sollte 2025 als Künstler*in zurückkehren oder neu dazukommen? Sagt es uns in den Kommentaren.
Nicht vergessen: Eure Lieblingsacts aus Deutschland, Österreich und die Schweiz könnt Ihr aktuell auch hier für den Eurovision Song Contest vorschlagen.
In der Reihe „Malmö Memories“ bereits erschienen:
- Mein erster ESC – Ein Gastbeitrag von Johannes Floehr
- Im selben Hotel wie Eden Golan und die israelische Delegation
- Neue Podcast-Folge von „ESC BITE“: Ein sehr persönlicher Rückblick auf den ESC 2024
- Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2024
- Effizient, praktisch, gut – der ESC 2024 profitierte von der erfahrenen Gastgeberstadt Malmö
- Die Eröffnungs-, Pausen- und Closing-Acts des ESC 2024
- So war das ESC-kompakt-Treffen beim Eurovision Song Contest 2024
- Wie hätte Joost Klein mit „Europapa“ für die Niederlande im Jury-Voting beim ESC 2024 abgeschnitten?
- Auswirkungen des ESC 2024: Diese Länder könnten 2025 zurückkehren – Teil 1
- Jury- und Televoting beim Eurovision Song Contest 2024: So hat Österreich abgestimmt
- Erneut keine Jurys: Welche Auswirkungen hatte das reine Televoting in den Halbfinalen des ESC 2024?
- Das waren die Unterschiede im Jury-Voting und Televoting beim ESC 2024
- Geht die Ära der Dancebreaks beim Eurovision Song Contest langsam zu Ende?
- Auswirkungen des ESC 2024: Diese Länder könnten 2025 zurückkehren – Teil 2
- Die Qualifikations-Chancen nach dem ESC 2024
- Bringt TikTok die junge Generation auf den ESC-Geschmack?
- Wie hätte sich das Ergebnis des ESC 2024 mit den Votingsystemen der Vergangenheit verändert?
- Jury- und Televoting beim Eurovision Song Contest 2024: So hat die Schweiz abgestimmt
- Das waren die ESC kompakt Reactions 2024
- Inklusive kurzfristiger Absagen: Das waren die Spokespersons beim ESC 2024
- Eurovision in Dänemark – Die Stimmung auf der anderen Seite des Öresund
- Komm, wir fahren nach Amsterdam – meine erste Eurovision Pre-Party
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Zunächst einmal, gut zusammengefasst und recherchiert Fabian.
Grundsätzlich denke ich, dass das Festhalten an DDF für nächstes Jahr durchaus Sinn macht, was aber nicht heißt, dass man alles genau so beibehalten muss. Das Sofa wurde ja schon angesprochen und nervt einfach, wenn es sein muss, dann setzt die teilnehmenden Acts drauf, so wie 2018 und 2019 auch, aber eine „Promi“-Couch hat da einfach nichts zu suchen. Niemand will Florian Silbereisen beim deutschen Vorentscheid sehen (ich behaupte jetzt mal freh, auch nicht als Teilnehmer). Dass der NDR etwas ganz anderes plant, erwarte ich nicht, aber natürlich wäre es immer noch interessant, einen Vorentscheid zu sehen, der von Böhermann produziert wird, er hat ja schon deutlich gemacht, dass er ihn nicht unbedingt moderieren muss, also eigentlich sehe ich, auch wenn man mit ihm selbst nichts anfangen kann, wenig, was dagegen sprechen würde. Es wäre sicher interessant zu sehen, was er daraus macht, vor allem, wenn ihm vielleicht die gleichen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden würden.
Als Comeback-Künstler wünsche ich mir immer noch Lilly Among Clouds, von ihr hört man allerdings kaum noch was, Anica Russo finde ich bis heute noch klasse, auch ihren neueren Songs, aber auch Felicia Lu kann es gerne nochmal versuchen, wenn sie dann im Gegensatz zu 2022 immerhin ihrem Darkpop-Gerne treu bleibt. 😀 Oder die, die noch gar nicht auf der Bühne standen, aber schon kurz davor waren: From Fall To Spring oder Apollson haben echt Potenzial! Wir hatten in den letzten Jahren schon ein paar interessante Künstler auf der Vorentscheidsbühne, vielleicht nicht immer mit den richtigen Songs, aber zurückehrende Künstler sind doch immer was tolles für uns Fans (außer der Name des Künstlers ist Ikke Hüftgold…)
Was mir eben noch eingefallen ist:
– Die Punkteverteilung muss sich unbedingt wieder ändern, das System was wir dieses Jahr hatten ist es einfach nicht. Die internationale Jury sollte meiner Meinung nach aber trotzdem beibehalten werden, gerade die Vergabe mit zugeschalteten, ehemaligen ESC-Teilnehmern ist super 👍
– Man kann die Show noch weiter modernisieren, das fängt natürlich bei der Musikauswahl an, aber auch die Visuals, die ganze Aufmachung, die seit 2022 immer an das offizielle Eurovisionsthema des Jahres angepasst wird, darf gerne etwas Eigenes sein, das würde der Show auch zu einer eigenen Identität verhelfen.
Naja es wirkt sicherlich auch viel qualitatifer wenn der fokus mehr auf die künstler gesetzt wird so wie es in luxenburg der fall war. Der deutsche vorenscheid wirkte eher wie eine nivolose talkshow die ihren tiefpunkt erreichte als man die zahnoperation von silbereisen oder die unterhosen von den gässten in den fokus gesetzt hat
In Luxemburg hatte ich so ein wenig den Eindruck, dass der Fokus auf den internationalen Stargästen lag.
Ist immer noch tausend mal besser als Silbereisens Unterhosen.
Rechtschreibung aus der Hölle
Irgendwie glaube ich ja immer noch, dass wir im nächsten Jahr einen internen Entscheid haben werden. Man war ja schon 2020/21 mit dem Schweizer Konzept unterwegs und nach Nemos Erfolg wird es jetzt bestimmt einige Stimmen geben, die meinen diesen Weg zu früh verlassen zu haben. Und auch sonst habe ich in der abgelaufenen Saison das Thema interner Entscheid ein paarmal aus NDR-Kreisen gehört.
Außerdem gehe ich davon aus, dass nach dem Achtungserfolg mit ISAAK wieder der Fokus auf eine gute Juryplatzierung gelegt wird.
Anderes Thema: Wer unsere 2023er Teilnehmer Lord of the Lost nochmal wiedersehen will, die spielen heute Abend auf dem Summer Breeze Festival. Ab voraussichtlich 23:25 Uhr gibt es das Konzert im Livestream bei arte Concert. Vorher und bis Samstag dann noch viele andere tolle Bands.
Oh wow, vielen Dank für den Hinweis auf Lord Of The Lost! Am Freitag sind übrigens die Sieger des ESC 2006 zu sehen, Lordi, laut Programm ebenfalls ab 23:25 Uhr.
Und Blind Channel (Fin 2021) sind morgen um 18:05 direkt vor meiner Lieblingsband Jinjer im Stream. .
Blind Channel steht bei mir um 17:10 Uhr?
Ich hab mir mal am Samstag Subway To Sally vorgemerkt (19:10 Uhr).
Ah, ich lese gerade, dass nicht alles live gezeigt wird bzw. die Umbaupausen der Hauptbühne mit Aufzeichnungen aufgefüllt werden, daher die unterschiedlichen Zeiten.
Dieses ständige Ändern von Kleinteiligkeiten (Name der Sendung, 5 Minuten früher oder später gesendet etc.) nervt mich auch am meisten. Die Sachen, die wirklich geändert werden müssten (vor allem Musikauswahl aber auch die desinteressiert-lustlose Moderation), werden hingegen nicht angegangen.
Bin ich zu 100% bei dir!!!
Sehe ich ähnlich. 👍
Das unterschreibe ich sofort, die Schöneberger ist mittlerweile einfach eine Fehlbesetzung…
Ich sehe 2 Gründe, warum die unsägliche Couch zuletzt dabei war:
Zu 2. Problem würde ich etwas Pragmatisches vorschlagen: Ausstrahlung von Live-on-Tape-Auftritten. Die Auftritte werden ab ca. 20 Uhr vor dem Livepublikum aufgezeichnet (jeder hat einen Durchlauf wie in der Live-Situation) und dann in der Ausstrahlung ab 22 Uhr als Konserve gezeigt. Nach den Auftritten haben alle nochmal Zeit sich frisch zu machen und es startet die Live-Show, in der ohne lange Umbaupausen und ohne Sofa die Songs durchgespielt werden können.
Für Puristen des Live-Moments mag das ein ganz blöder Vorschlag sein und das verstehe ich auch. Andererseits sollte die Ertragbarkeit der Fernsehshow als Zuschauer im Vordergrund stehen und da könnte das Vorgehen helfen.
Grundsätzlich könnte ich aber auch mit einer internen Auswahl leben. Wenn der NDR dadurch einen guten (international funktionierenden) Song finden kann, war es doch gut.
Für Künstler, die mit ihren Konzertplanungen 2025 bereits durch sind, wäre das die einzig mögliche Option, wie man noch eine ESC-Saison mit reinquetschen kann (ohne Tickets stornieren zu müssen).
2023 stimme ich dir da nicht unbedingt zu, ich meine Ikke Hüftgold, Lord of the Lost und Frida Gold (waren letztendlich nicht dabei aber trotzdem) hatten da bereits alle ihre Fans, ob da nach 22 Uhr wirklich noch so viele Silbereisen Fans reinschalten bezweifle ich 💀
Die Zweifel teile ich. Wer Silbereisen im Traumschiff oder als Schlager-Moderator mag, muss nicht zwangsläufig einschalten, nur weil er über Jetlag und irgendwas referiert.
Die Rechnung vom NDR war wohl eher: Die Anzahl von „Fans der teilnehmenden Acts + Fans der Sofa-Gäste“ ist höher als von den Acts alleine.
Und so dolle wir auch dran zweifeln: Das Gegenteil können wir genauso wenig beweisen wie der NDR seine Position unterlegen könnte.
Hat sich der NDR nicht schon längst für Letzteres entschieden?
Und selbst das war im Grunde nur ein guter Radio-Song.
Nein, es war eben nicht »nur« ein guter Radio-Song, es war auch eine emotionale Ballade, die viele, die ebenfalls ihren Vater verloren haben, gepackt hat und mitfühlen ließ. Das war echte Authentizität, die berührt, gepaart mit einer simplen aber schönen Inszenierung, die auch heute noch besser aussieht als alles was wir bisher danach geschickt haben.
Dass Song uns Inszenierung connected haben, dagegen sage ich auch nichts. Das war mir schon beim ersten Hören klar. Ändert allerdings nichts daran, dass es eben auch eine radiotaugliche Pop-Ballade ist.
Absolut 👍🏻 Und das ist Michael Schulte auch deshalb gelungen, weil er selbst einfach ein authentischer und guter Typ ist. Bin mir sicher, dass er ultrasympathisch auf Europa gewirkt hat – neben einem guten, gefühlvollen Song mit emotionaler Message. Mit dieser Mischung – guter Typ, guter Song – kann man Europas Herzen erobern. Isaak zB hat sich Respekt erkämpft/ersungen, da ist nichts gegen zu sagen (und besser als viele andere deutschen Acts) – aber die Herzen erobert hat er nicht. Ich glaube, so erklärt sich auch Platz 12 für Isaak und Platz 4 für Michael Schulte: der eine hat Europas Respekt gewonnen, der andere Europas Herzen.
Ich habe im Gegenteil zum Autor des Textes die Meinung, dass wir dringend wieder für einige Jahre intern suchen müssen. Der Vorentscheid kann keine coolen, innovativen Künstler anziehen, weil sie dadurch nichts gewinnen und nur verlieren können. Die Songs sind schnell vergessen und die Künstler ebenso. Eine Karriere starten oder auf die nächste Stufe bringen ist da momentan einfach nicht drin. Und warum sollte man dann überhaupt teilnehmen? Zumal der Erfolg selbst beim Gewinnen des Vorentscheids nicht gegeben ist.
Bei einem internen Vorentscheid ist es als Künstler leichter, das Gesicht zu wahren (wenn man nicht ausgewählt wurde, sagt man einfach gar nichts).
Wenn (falls) das dann Erfolg hat, kann man wieder über einen Vorentscheid nachdenken.
Was auf jeden Fall extrem wichtig ist: eine Live-Performance, am besten direkt bei der Auswahl, so wie es Frankreich mit Slimane gemacht hat.
Viele intern ausgewählte Künstler konnten mal wieder nicht live überzeugen (UK, Österreich, Polen), damit gewinnt man dann natürlich auch nichts.
(Wobei ich auch nach wie vor den Erfolg von Michael Schulte nicht verstehe, aber das tut hier grade nichts zur Sache.)
Viel Zustimmung meinerseits (Ausnahmen sind, dass der ESC für unbekannte Künstler wie Malik oder Isaak definitiv ein Zugewinn ist).
Ich stände einem internen Entscheid ebenfalls positiv gegenüber. Wie oben schon geschrieben scheiden viele Künstler mit einer laufenden Karriere schon alleine deshalb für den ESC aus, weil sie von Februar bis Mai Tourneen geplant und Tickets verkauft haben.
Wer vergrault denn freiwillig seine Fans und verschiebt Konzerte nur für eine mögliche ESC-Teilnahme? Selbst bei LotL (die ja nun richtig Bock auf den ESC hatten), hat sich doch gezeigt, dass sie eher zu wenig Vorbereitungszeit hatten.
Ich sag dabei auch nicht, dass es etablierte Künstler sein müssen (am Ende sind die Namen egal), aber in Bezug auf Professionalität und Bühnenerfahrung kann es ja nicht schaden.
Am liebsten wäre mir das Konzept, welches mal mit Naidoo angedacht war (nur halt ohne Naidoo natürlich):
Ein anerkannter Künstler wird verkündet, der dann mehrere potenzielle Beiträge schreibt bzw. Einreichungen sammelt, unter denen am Ende ausgewählt werden kann. Gerne auch in Kombination mit anderen Acts (Duos, Kollaborationen o.Ä.), wenn gewünscht.
Bei Lena 2011 war das Konzept ähnlich, aber es gab zu viele Album-Füller gab, welche in der VE nichts zu suchen hatten.
Bin mir sicher, dass es sich einige namhafte Künstler vorstellen könnten, dann mal anzutreten. Auch eine Band wie Electric Callboy könnte dadurch vielleicht noch einmal gewonnen werden (was nicht jeder hier sehen will, ich würde es feiern).
Lieber Fabian, Danke für diesen Beitrag! Ich kann dazu nur sagen: „Amen!“
Ich habe immer, je näher der D-Day rückt, schon Bauchschmerzen, was die ARD sich wohl wieder für die kommende Saison überlegt! Und im Grunde weiß ich, dass es auch dieses Jahr wieder nichts wird. Solange die ARD und der NDR weit, ganz weit in der Vergangenheit leben, kann es nichts werden! Der ESC, die Fans und auch das geneigte Fernsehpublikum haben sich weiterentwickelt. Und das der primäre Fokus doch im Grunde darauf liegt, Einschaltquoten zu generieren, die Radiosender populärer zu machen und ein Publikum zufrieden zu stellen, dass es eigentlich gar nicht mehr gibt, ist auch nicht besonders hilfreich. Auch wenn immer unterstellt wird, dass die ARD dem etwas betagteren Publikum vorbehalten ist, darf man nicht vergessen, dass diese Personen mit dem WWW und musikalisch mit den Beatles, BeeGees, ABBA, SexPistols, KISS, Janis Jobline, Marvin Gaye, Metallica, Depeche Mode, Falco, die Ärzte, Toten Hosen, A-HA, Roxette, Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen, Nina Hagen, Nena, den Kellys usw. aufgewachsen sind. Und der Musikgeschmack ändert sich ab einem bestimmten Alter nicht urplötzlich.
Also, solange nicht der ESC das Ziel ist, mache ich mir wenig Hoffnungen!
In manchen Punkten geht mir die Kritik aber nicht weit genug:
* Man kann und sollte sich nicht in einem stillen Kämmerlein überlegen welche Musikrichtung man zum ESC schicken möchte, und dann die Bewerbungen darauf beschränken. Sich festzulegen und dann krampfhaft eine passenden Song zu finden, kann nicht funktionieren. Im Auswahlprozess muss grundsätzlich alles erlaubt sein. Ich möchte hier gerne eine Ikone des ESC zitieren: „Wunder gibt es immer wieder!“
* Mir fehlt der Mut in der Auswahl. LOTL waren schon ein guter Anfang, aber (ohne es abwertend zu meinen) eher eine Light- und Kompromiss-Version. FFTS hätte Mut erfordert. Wenn ein geeigneter ESC-Song nebst Interpret, egel aus welchem Genre, einen förmlich anspringt, darf man nicht in Deckung gehen.
* Deutschsprachige Musik! Ich habe Schwierigkeiten nachzuvollziehen, dass wenn deutsch gesungen wird, es meistens auf Schlager als Antwort hinausläuft!? Auch hier war Galant ein wirklich guter Anfang. Pop- oder Rocksong müssen nicht in Englisch gesungen werden! Wir haben auch grandiose deutschsprachige Möglichkeiten, die mit Sicherheit beim ESC punkten könnten!
* Der VE als Sendung gehört generalüberholt! Es muss nicht nur das Sofa weg! Die ganze Show war an Peinlichkeiten letztes Mal kaum noch zu überbieten. Kein Wunder, dass niemand mehr den VE, sofern er nicht absoluter ESC-Fan ist, sehen möchte. Da spielt die Uhrzeit keine Rolle. Und auch ich war kurz davor abzuschalten!
Mal abgesehen von den fachlichen Mängeln, die der eine oder andere an den Tag legte (das fiel wohl eh nur den Fans auf), sind die Witze und Spitzen auf die anhaltende schlechte Platzierung und den 365-Tage Fans nicht mehr zu ertragen. Interviewt werden müssen teilnehmenden und vergangene Acts und der ESC, als völkerverbindendes Event, muss im Vordergrund stehen. Das wollen ESC-Interessierte und Neulinge sehen und wissen!
*Marketing! Was für ein Marketing? Ja, genau! Leute kaufen, oder besser, sehen nur das, von dem sie wissen und auf das sie neugierig sind! Kurz: Keine Werbung, keine Zuschauer! Es reicht nicht, kurz vor der Tagesschau nebenbei zu erwähnen, dass der ESC stattfindet. Sich bei den Information auf die Mediathek oder die Website zu konzentrieren bringt auch nichts. Und von der Abschaffung der Reaction-Videos und allem anderen wollen wir gar nicht reden. Die ARD will Einchaltquoten und tut aber alles dafür, keine zu bekommen.
In diesem Sinne: In 18 Tagen fällt der Startschuss für den ESC2025. Dann muss der NDR, bzw. die ARD langsam mit Infos kommen. Hoffen wir das Beste!
Ups, bin ja doch da!? Ich hatte schon gedacht, mein Beitrag wurde nicht durchgewunken oder wäre in den weiten meines PC’s verloren gegangen.
Ich habe auch etwas vergessen zu erwähnen:
Die Grundeinstellung zur Teilnahme am ESC!
Wer an einem Contest teilnimmt, stellt sich doch nicht dem Wettbewerb, um nicht Letzter zu werden, sondern, um zu gewinnen! Dieses Ziel sollte Grundlage sein!
Zum VE ist alles, aber auch wirklich alles in den letzten Jahren seit 2013 mehrfach und wiederholt vorgeschlagen und geschrieben worden, nur leider, leider wird der NDR mit seiner Beamtenmentalität und seinem Festhalten an Quoten, Radiosongs, Frau Schöneberger, Couch, Herrn Silbereisen o. ä. den ESC weiter als billige Sendeminuten betrachten.
Mehr Sendezeit oder mehr Aufmerksamkeit? Wo kämen wir dann denn da hin, wenn weniger Fußball, Tatort, Krimis, Arztserien oder Schmonzetten gesendet werden müßten? Die gehören allesamt zum Bildungsauftrag des ÖRR für besonders denkfaule Menschen, da darf man nicht ran.
Außerdem sind ja noch Sommerferien und man ist noch ganz inbrünstig mit dem „Sich-auf-die-Schulter-klopfen“ beschäftigt, ob des unerwarteten Platz 12 in diesem Jahr. Das kann also alles noch dauern.
ESCkompakt vergißt gerne, daß die ESC-Fans nur Gebührenzahler sind, und nicht Stichwortgeber für ungewünschte Veränderungen. Was denken diese Fans sich eigentlich, mischen sich einfach ein?
Man kann es so sehen, aber ohne regen Austausch ist doch auch langweilig und ESC Kompakt ist ein Fanmedium, dass doch auch gerade davon lebt.
Verläufst du dich nicht regelmäßig,wenn du auf ESC-Kompakt gehst.
Deine Zeitung darf doch vorläufig wieder erscheinen.
Eine Zeitung mit Null Lesern. Was für ein Dauer-Motzki.
Stimmt, die N**i-Bravo. Musste da immer mit dem Kopf schütteln wenn ich die Cover in der Bahnhofs-Buchhandlung gesehen habe.🙄
In den letzten beiden Abschnitten kippte mir das dann doch zu krass ins Populistische, bis dahin hattest du ausnahmsweise mal meine Zustimmung.
Portugal beweist Jahr für Jahr dass man auch mit wenig Budget in einem TV-Studio einen qualitativ hochwertigen Vorentscheid abhalten kann, sogar mit 2 Halbfinalen… Vielleicht wirklich mal an den guten VEs anderer Länder orientieren, als zwingend diese „Alte Leute“-NDR-DNA mit Sofa, Promigästen und Barbara Schöneberger mit reinzuprügeln.
Wenn man schon über Portugal redet: Soeben hat Portugal auch die Teilnahme beim ESC 2025 mit dem Vorentscheid bestätigt.
Juhu!
Portugal ist aber auch Mysterium für mich.
Mit welcher Begeisterung die immer ihr Festival abhalten, nur um dann (in 90% der Fälle) ein schlechtes ESC-Ergebnis zu bekommen ist bewundernswert.
Der VE alleine wäre schon ein Grund portugiesisch zu lernen – so viel Spaß macht die Show.
Die letzten Jahre laufen doch aber recht gut, seit dem Sieg 2017 haben sie nur einmal das Finale verpasst, landeten mit Maro und iolanda sogar in den Top 10, mit Black Mamba 2021 auf Platz 12, nur Mimicat landete letztes Jahr am unteren Ende der Tabelle. Aber gut, ohne Jury sehe das anders aus, vielleicht meinst du das.
hm Portugal…der dortige Vorentscheid ist wohl eher eine Spielwiese der verantwortlichen Redakteure. Die Lieder, die dort vorgestellt werden will dort in Portugal doch kaum einer hören. Grito schaffte es in Portugal in der Spitze am Tag nach dem Vorentscheid auf 13 K Plays am Tag bei Spotify (#92). Dann noch einen Tag danach war erstmal Sense. Nach dem ESC Finale dann noch 2 Wochenplatzierungen (56 + 179).
Das portugiesische Votingpublikum zeigt sich sehr unüberzeugt. Grito hatte den Televote ja sogar verloren (Finale und Halbfinale). Der Final-Televotesieger Joao Borsch kam aber kommerziell mitnichten auf einen grünen Zweig. Das ist schon ziemlich Nische was da läuft. Könnte man auch mit anderen Liedern füllen. Aber man setzt halt eisern auf possible Jurypunkte. Die letzten Jahre gabs im Schnitt 4mal mehr Jurypunkte als Televotepunkte…
Jury aber gehört abgeschafft 🙂
Bis dahin heisst es: von Portugal lernen heisst Jurypunktesammeln lernen. NDR Leute können ja bei den RTP1 Kollegen mal hospitieren haha
Okay, aber am Ende stehen doch trotzdem gute Ergebnisse beim ESC. Die Frage ist natürlich, ob einem das bereits reicht oder ob man, wie du scheinbar, auf den großen Charterfolg aus ist. Ja Portugal schickt nicht den typischen Mainstream, aber dafür werden sie von den Jurys belohnt und man kann es mögen oder nicht, die sind Teil vom ESC.
Isaaks Ergebnis hin oder her: Ich würde mir vor allem wieder mehr Mut wünschen. Dieses Jahr gab es mit Marie Reim und Galant eigentlich nur zwei Farbtupfer in einem Feld, das ansonsten komplett aus Midtempo-Pop oder Balladen bestand. Das ist mir zu dürftig und macht den Vorentscheid natürlich auch nicht gerade attraktiv – erst recht nicht für Zuschauer außerhalb der Bubble.
Die Qualität der Beiträge selbst war so weit schon in Ordnung, wenn auch nicht berühmt. Auch da geht mit Sicherheit mehr. Bei den Inszenierungen sah ich höchstens kleine Fortschritte, wenn überhaupt. Wirklich stimmig war das Staging eigentlich nur bei Ryk und Galant.
Insgesamt habe ich mittlerweile aber doch wesentlich mehr Vertrauen in Alex Wolfslast und Team als früher. Eine Vollkatastrophe wie 2022 halte ich aktuell für ziemlich unwahrscheinlich.
Es ist ehrlich gesagt surreal, dass wir einen 12. Platz bejubeln – man rechne das mal auf den Fußball um.
Und der Sänger wahrscheinlich wieder vor’m Aldi.
Können wir doch. Nach mehrmaligem Vorrundenaus dieses Jahr mal wieder Viertelfinale. Unter den letzten 8 in einer Hauptrunde von 16 entspricht doch etwa Platz 12 von 25.
Klar, aber der Ergebnisdruck war halt auch einfach immens. Und noch wenige Wochen vor dem Finale haben ja sogar hier Viele (mich eingerechnet) gehofft, dass es wenigstens zu Platz 22 reichen möge – und nicht mal daran so recht geglaubt.
Ich will auch gar nicht den Eindruck erwecken, dass Isaak der große Segensbringer gewesen sei. Aber: it is, what it is. Und das ist trotz altem Wein in neuen Schläuchen erstaunlicherweise ein Ergebnis, von dem unsere eigentliche Hoffnung auf Besserung, LOTL, weit entfernt war.
Nachvollziehen kann ich das trotz Isaaks ordentlicher Performance null komma null. Aber unterm Strich steht jetzt nun mal das beste Resultat seit Michael Schulte (mir auch bis heute unbegreiflich) zu Buche – das muss man ihm und dem NDR lassen.
Schulte hat einfach ein Thema angesprochen wo sich viele angesprochen gefühlt haben, ganz einfach. Er kam auch sehr glaubwürdig rüber. Musikalisch ist die Nummer natürlich Geschmackssache, aber es hat viele berührt
Zu Isaak: Ich denke mal in den Juries gab es halt dieses Jahr viele Leute die halt vor allem auf Lautstärke beim Singen stehen, ist leider der Einfluss von Castingshows wo viele denken laut und lang die Tone rausbrüllen ist gleichbedeutend mit gutem Gesang ist. Die Zuschauer dagegen haben den Song als den lahmen Radioquark erkannt der er ist, ohne die sicherlich nicht ganz musikalisch begründeten 8 Punkte aus Israel hätte der Song sogar noch schlecht abgeschnitten als „Blood & Glitter“ letztes Jahr.
Naja, Stimme hat er schon. Trotzdem bin ich da bei dir: Auch mir scheint die Jury über seine Stimme ganz seinen Song vergessen zu haben – und das kann natürlich nicht der Anspruch an eine Jury sein.
Leider verwechseln viele Juroren den ESC wohl mit „The Voice“ oder ähnlichem, da gerät der Song komplett in den Hintergrund. Besonders extrem war das 2019 mit Nordmazedonien. Klar hat Tamara atemberaubend gesungen, aber der Song hätte auch schon 1993 beim ESC vertreten sein können und diese mit erhobenen Zeigefinger vorgetragene Botschaft lag mir persönlich auch sehr schwer im Magen.
Deren Jurysieg kam für mich auch völlig aus heiterem Himmel. Betrachte ich auch bis heute eher als ulkiges historisches Kuriosum.
Genauo ging es mir auch 2018 mit Österreich. Zwar gut vorgetragen, aber auch im Endeffekt belangloser Pseudogospel fürs Radio. Durch dieses Ergebnis haben wir leider seitdem den Sampson als ESC-Experten an der Backe, sein arrogantes Getue bei den Songchecks letztes Jahr verursacht bei mir immer noch Brechreiz!!
Jup, das Ergebnis fand ich ebenfalls überraschend. Zu ihm selbst habe ich gar keine Meinung, ist mir weder positiv noch negativ aufgefallen.
Die hat gar nicht so toll gesungen. Guck Dir das Video nochmal an. Haut mich echt nicht um.
Isaak hat natürlich auch gleich mehrfach eine Nische bedient. Zum einen hatte er neben Slimane die einzige klassische männliche Ballade. Zum anderen stach er auch optisch heraus. Die anderen männlichen Sänger waren entweder ausgehungert wirkende Twinks oder Typ sexy but dangerous (Slimane, die Azeris). Isaak kam dann als der sympathische Kuschelbär rüber.
Ballade?? Wo war der Song bitte ne Ballade??
Und als „sympathisch“ würde ich Isaak auch nur bedingt bezeichnen. Ich finde es zwar toll dass er sich an der Hexenjagd von Bambie und Co. nicht beteiligt hat, aber ich finde er hat immer noch ne leicht prollige Ausstrahlung.
Seh ich ähnlich, aber wir kannten ihn schon vorher. Ich fand ihn bei der – endlich mal wieder – ganz rührend, er war etwas tapsig und machte eine 360-Drehung in die Flagge gewickelt wie Slimane. War ein schöner Kontrast wie die beiden das gemacht hatten.
Kuschelbär klingt im ersten Moment plausibel, aber war James Newman in seinem Jahrgang nicht auch der einzige Kuschelbär?
James hatte halt das Problem dass er sich einen Song hat aufschwatzen lassen bei den man sich zumindest etwas bewegen muss. Wenn man allerdings ungefähr so viel Rhythmusgefühl wie ein Kühlschrank hat dann wirkt das ziemlich befremdlich. 😳
Mittlerweile scheint er wohl wieder komplett im Hintergrund beim Songwriting verschwunden zu sein. Da ist er denke ich auch besser aufgehoben
Die Dynamik ist ja in jedem Jahr eine andere, 2021 war „Frust auf Corona rausschreien“.
Nur eines bleibt immer gleich: der top aussehende männliche Superstar (MM, Slimane, Sergey) wird 3. oder 4. 2015 war die Ausnahme, weil die Konkurrenz (I, Ru) in den selben Gewässern fischte).
Ja , natürlich haben der Artikelschreiber und die ESC-Fans mit ihrer Kritik und Verbesserungsvorschlägen rechts
Allerdings sind die nicht die einzigen, die an der Vorauswahl mitmischen und ein Mitspracherecht hâtten. Vielgewünschte Ryk-VE Festspiele sind einfach nicht mehrheitsfähig und man muss doch die Kirche einfach mal im Dorf lassen und auch mal an die Quote denken.🤭😏
Richtig. Ich zweifle immer noch daran, dass Ryk beim ESC weit nach vorne gekommen wäre und habe den Hype nicht verstanden.
Am Ende sind sowohl der ESC als auch der dt. VE TV-Sendungen, die an Zuschauerzahlen gemessen werden. Ohne Radiopop im Angebot würde vielen Leuten etwas fehlen, daher gehört der in die Auswahl rein. Und wenn der dann wie dieses Jahr klar und deutlich gewinnt, dann ist es auch richtig so.
Aber da du neben Portugal auch den Hype hinter Ryk nicht verstehst, hast du glaube einfach die Jury nicht so im Kopf wie andere. 🤔
die Jury hat Ryk aber doch schlechter bewertet als die Zuschauer. Schon vergessen??
(5 Pkt Jury / 8 Pkt Zuschauer). Der ja nur hier erzeugte Hype hatte somit überhaupt GAR KEINE Basis. Die Jury hat seinem Song die rote Karte gezeigt.
Die Vorentscheid Jury lag insofern mit ihrer hohen Einschätzung für Isaak richtig, da sich das auch im ESC Finale mit hoher Ausbeute materialisierte. Wohingegen der Televote für Isaak kaum ungünstiger hätte ausgehen können.
Klar gehört Radio-Pop ins Angebot. Es darf aber nicht so enden, dass neben Radio-Pop nur noch für ein oder zwei andere Genres Platz ist. Dafür sind die Musiklandschaft zu vielfältig, der Talentpool in Deutschland zu groß und die Geschmäcker einfach zu verschieden.
Zumal Radio-Pop beim ESC ja auch schon lange nicht mehr das Allheilmittel ist. Eher im Gegenteil: Oft fällt der Großteil der Radio-Pop-Acts beim ESC durchs Raster, weil sich die Punkte auf ein, zwei besonders gute Umsetzungen konzentrieren. Da verspricht die Nische dann schon mehr, sofern man sie denn alleine besetzt.
So jetzt kann ich ja ein paar Dinge in diesem Kommentar zusammenkratzen, was ich in den letzten Monaten alles zum Thema Deutschland beim ESC oder besser gesagt dem deutschen ESC-Vorentscheid geschrieben habe.
Zunächst aber nochmal kurz zu Spanien, was ja im Artikel angesprochen wird: Hier hat man zwar jetzt mit dem „Benidorm Fest“ seit drei ESC-Saisons einen festen Vorentscheid, aber beim ESC selbst war bisher nur der erste Jahrgang, 2022, erfolgreich. Ich will dies jetzt auch überhaupt nicht bewerten, sondern nur noch mal darauf hinweisen.
So jetzt zu Deutschland:
Es ist schon fast eigentlich unglaublich, dass Deutschland ausgerechnet dieses Jahr ein gutes ESC-Ergebnis einfährt, wo Stefan Raab und sein Team mit dem Vorschlag eines neuen ESC-Vorentscheidkonzepts in die Offensive gegangen sind.
Leider glaube ich, dass durch das diesjährige gute Ergebnis -für welches ich mich natürlich sehr gefreut habe und immer noch freue, also bitte nicht falsch verstehen- man keine großartige Änderung des Vorentscheidskonzepts erwarten kann. Lediglich „Ich will zum ESC!“ könnte wegfallen und stattdessen vielleicht wieder ein neuer Wildcard-Wettbewerb eingeführt werden.
Ich würde mir drei Szenarien für den deutschen ESC-Vorentscheid 2025 wünschen:
1: Man arbeitet mit Stefan Raab und seinem Team für den ESC-Vorentscheid 2025 zusammen.
2: Man macht das, zumindest bei vielen hier unbeliebte, Szenario einer internen Auswahl. Wie von Alex Wolfslast kurz vor dem ESC, bei „ESC kompakt“-Live, erwähnt, würden sich hier mehr Acts (und damit wohl auch mehr Songwriter) für den ESC bereit erklären.
3: Man arbeitet weiterhin mit „Bildergarten Entertainment“ zusammen, aber macht einen größeren Relaunch über das Show-Konzept an sich, vor allem was das Thema Sofa betrifft. Einen Primetime-Sendeplatz würde es aber hier wohl auch weiterhin nicht geben.
Was vielleicht auch noch ganz interessant ist zu erwähnen, wäre die Auswirkung einer Änderung des Vorentscheidkonzepts, vor allem der Produktionsfirma davon, auf den JuniorESC, denn hier arbeitet man ja aktuell mit „Bildergarten“ zusammen, da beim deutschen JESC-Vorentscheid aktuell ausschließlich Acts teilnehmen welche zuvor auch bei „Voice Kids“ waren.
Zu guter letzt, darf man auch die aktuelle Diskussion über die Rundfunkgebühren nicht außer acht lassen. Welche ja auch seine Berechtigung hat. Wir haben ja hier auch bereits schon des öfteren erwähnt, dass die ARD zu aufgebläht ist, vor allem da viele Personen etwas abnicken müssen/wollen und dies dann halt auch zum Nachteil von z.B. dem deutschen ESC-Vorentscheid gehen kann. Wenn man dies alles berücksichtigt, würde ich dem NDR mein oben erwähntes Szenario-Nr. 2 vorschlagen, auch wenn ich gerne Szenario 1 hätte.
Die Diskussion um die Rundfunkgebühren ist ein guter Punkt, der bislang hier noch nicht thematisiert wurde.
So gut ich mit einer internen Auswahl leben könnte, muss man aber auch zugeben, dass die interne Auswahl ordentlich Geld kostet ohne dem Programm zu Gute zu kommen. Wenn man mit dem Geld wenigstens noch 2 Stunden Sendezeit füllt (plus Vor- und Nachberichterstattung) ist das den Kritikern gegenüber besser zu begründen als wenn man „nur“ einen ausgesuchten Act bekommt – der dann genauso Letzter beim ESC werden kann.
Hallo,
meines Erachtens ist es wichtig das sich die NATION mit dem TITEL für den ESC identifizieren kann. Im Vorfeld muss dazu eine Spannung in Form von mehreren Ausscheidungsrunden und einer Vielzahl von möglichen Kandidaten/Kandidatinnen präsentiert werden – das ganze im TV zur Primetime. Das Melodienfestival ist ein sehr gutes Beispiel für ein Konzept. Als Moderatorin könnte ich mir sehr gut „Desiree Nosbusch“ , Kim Fisher“ „Anke Engelke“ vorstellen. Fisher und Engelke gffs. jedweils im Duett mit Alexander Bommes. Die „Nosbusch“ ist alleine einfach perfekt.
Wunschinterpreten: (ein Song in deutscher Sprache )
Puh, aus welcher Mottenkiste hast du die den ausgegraben??
Ja, bei aller Liebe dachte ich auch “Ein paar Jahrzehnte zu spät”.
Danke für Deine Toleranz,
Also ich bin Teil der NATION und kann mit diesen Vorschlägen rein gar nix anfangen. DIE Nation gibt es halt einfach nicht. 😉
Danke! Kollektive Identitäten sind mir ganz generell ein Graus, vor allem wenn es um Nation oder Religion geht.
Bin schon ganz erstaunt, dass es Mike Leon Grosch noch als Musiker gibt. Hätte ja echt gewettet, dass der inzwischen hauptberuflich Bagger fährt (oder irgendwie sowas).
Er war damals in der DSDS-Staffel mein Favorit, was einiges aussagt wie alt ich mittlerweile bin. 🤣
Da kann ich Gott sei Dank mit Fug und Recht den Snob raushängen lassen: Nicht mal als ich jung war, war ich jung genug, um diesen Mist „DSDS“ mal länger als fünf Minuten zu ertragen. 🧐😁💪
Damals fand ich ja auch noch die Sprüche von Dieter Bohlen ganz lustig, aber zum Glück habe ich mich von diesem „Humor“ wegentwickelt.
Ja, Halleluja! Der derbe Humor ist dabei für mich grundsätzlich gar nicht mal das Problem, sondern einfach dieses immense Machtgefälle dahinter. Da sitzt dieser deutlich zu reiche, gut gegerbte Lederbalg Bohlen in seiner maßlosen Selbstüberschätzung und beleidigt und blamiert vor einem Millionenpublikum irgendwelche unbedarften Einfaltspinsel, die nix haben, auf dass sie ihrer Leben nie mehr froh werden. Durch und durch daneben, das.
Wundert mich aber gleichzeitig auch, dass sich da nach zig Jahren immer noch Leute für die Castings anmelden. Man möchte sie kräftig schütteln, bis der Verstand (wieder) einsetzt.
Na ja, so wirklich Mitleid habe ich allerdings auch nicht mit den Kandidaten. Nach 20 oder so Staffeln sollte sich doch wirklich herumgesprochen haben dass der Bohlen nicht gerade zimperlich ist.
Finde da tragen die Freunde bzw. Angehörigen auch eine Mitveranwortung. Die bekräftigen die Kandidaten ja oft sich zu bewerben obwohl sie höchstwahrscheinlich genau wissen dass sie komplett talentfrei sind, Ehrlichkeit kann da viel verhindern.
Tja, sollte man meinen. 🤷♂️
Ich hab das jetzt ewig nicht gesehen, aber D hat da wie UK das strukturelle Problem, dass das bildungsferne Milieu übermäßig repräsentiert ist.
Das hast du aber sehr schön diplomatisch ausgedrückt.
Mal mit. Der Checker vom Neckar und der hilflos im Schockzustand über die Bühne torkelnde Menowin die Paradebeispiele.
Puh, Menowin fand ich damals richtig furchtbar. Abgesehen davon dass ich den stimmlich für völlig überschätzt hielt (sehr quäkig) fand ich den auch immer höllisch unsympathisch!! Für mich ein absoluter Versager der schon gefühlt tausend „zweite“ Chancen hatte und jede einzelne vermasselt hat.
Saßen nicht auch schon x Gewinner oder Finalisten mehrfach im Knast?
Keine Ahnung, so tief drinnen bin ich da nicht mehr. Ich habe es bis zut Staffel mit Sarah und Pietro 2011 wirklich intensiv verfolgt, dann stark schwankend und die letzte Staffel die ich geschaut habe war 2019, bin da einfach entwachsen.
Pietro war der Depp mit der Käpp?
Surreal war dan ja auch, dass der Gewinner sich meine ich als Grasdealer rausstellte. Ok, machen viele in dem Alter, aber die Kombi war echt…!
Ne, also Merzad (so hieß er glaube ich) war soweit ich mich erinnere der „Normalo“, hat sich damals im Halbfinale mit seiner Freundin verlobt.
Dito
Das ist mal wieder so ein Satz,den ich nicht so komplett stehen lassen würde.
Gängiges deutsches Fan-Klischee halt.
Es gibt auch Songs,die in beiden Formaten sehr erfolgreich sein können.
Dua Lipa’s Houdini wäre für mich so ein Song.
Da halte ich es eher mit Thomas Mohr (Zitat „„ein Beitrag muss in seiner Nische exzellent sein.“ )
Bin da offen,solange es kein dritter Anlauf wird.
Her damit,kann alles gebrauchen.
Na ja, das ist aber auch so ein typischer Mohr-Satz. Irgendwas in den Raum werfen aber bloß nicht zu konkret werden. Ab wann ist ein Song denn bitte „exzellent“??
Wenn er auf verschiedene Wege Erfolg hat.
Und Leute die Thomas heißen,haben immer Recht. 😉
Nope, ich spreche da aus Erfahrung da ich selber so heiße. 😅
Ich spreche da aus Erfahrung,da ich selber so heiße.
Nicht du !!!!
Der Name ist jetzt nicht sooo selten, vielleicht in meiner Altersklasse aber so in den Sechzigern und Siebzigern war der sehr beliebt.😉
Welcher Jahrgang bist du denn wenn ich fragen darf??
78er
In der Bibel war Thomas der Ungläubige.
Ich dachte, Du heißt Kevin. Oder DatChantal.
Chantal würde mir als Name auch gefallen.
Chantal Thomas – klingt nach einem Künstlernamen. 😉
😊
Welche Kunst wäre das dann?
Die Aussage hat der Mohr die letzten Jahre regelmäßig gesagt und ich stimme ihr mittlerweile auch zu.
Die Hauptaussage ist eigentlich, dass nicht das Musik-Genre entscheidet, nicht die Sprache in der gesungen wird und nicht mal mehr zwingend ob der Gesang herausragend ist (war z.B. bei Konstrakta ja nicht entscheidend).
Es zählt, dass man einen klaren Plan hat, wen man ansprechen will und diese Leute dann mit einer guten Performance abholt.
Ob es dabei ein Spaßbeitrag, eine getragene Ballade, ein Popsong mit Dancebreak oder Radiopop ist, ist dabei egal. So lange du es richtig toll machst („exzellent“) wird es seine Voter finden.
Soweit die Theorie, die man den NDR-Mitarbeitern gerne allen auf die Stirn schreiben darf, damit es keiner im Gespräch mit den Kollegen vergisst.
Weg mit Florian, weg mit dem Sofa, Fokus auf Musik und nicht auf Babsi, keine ewig langen Einspieler mehr, Votingsystem von 2023, Telefonlinien vor dem Juryvoting schließen und fertig haben wir nen soliden Vorentscheid. Die Songqualität war ja 2023 und 2024 recht gut, 2023 besser als 2024 aber 2024 war jetzt auch nicht so unfassbar schlecht wie viele es behaupten. Und hey, wir haben Platz 12 erreicht, also gehe ich mal davon aus, dass wir den Vorentscheid beibehalten
Und auf jeden Fall keine Wildcardrunde mehr, danke
Solange man aus dem Vorentscheid einen Newcomer-Contest um 22:00 macht, pfeife ich auf Kontinuität. Ich will geile Acts für Deutschland beim ESC sehen. Und die kriegt man offensichtlich nicht, wenn man sie vom Publikum wählen lässt.
Wir diskutieren immer wieder über Dinge wie dem Sofa, Barbaras Sprüchen oder irgendwelche LED-Backdrops. Wir diskutieren über Nebenschauplätze wie den Reaction-Videos oder „Alles Eurovision“. Ja als Fan brauche ich so viel ESC-Content wie nur möglich und am liebsten hätte auch ich einen 10-Stufigen VE über mehrere Monate. Aber wir vernachlässigen meines Erachtens den Kern des Problems: das wählende Publikum.
Oder glaubt jemand, mit einer anderen Moderation, einem anderen Talk-Konzept oder mehr Pyro hätten die Zuschauenden auf einmal ein besseres Händchen für ESC-taugliche Songs? Und ja, solche Songs wären in den vergangenen Jahren vereinzelt auch schon zur Wahl gestanden. Aber wenn sie nicht gewählt werden, können weder Barbara Schöneberger noch irgendwelche Talk-Gäste etwas dafür. Ja, der VE ist oft etwas altbacken, spiessig und zu Mainstreamig unterwegs, aber sind wir ehrlich, das sind die Linear-TV-Konsumenten eben zum Grossteil auch.
Offensichtlich ist das Verständnis dafür, was international gefragt ist, beim Publikum zu wenig vorhanden. Man kann den Zuschauenden ja nicht aufzwingen, mutige Entscheidungen zu treffen. Man wählt, was man kennt und was man schon immer mochte. Bei Mutti schmeckts halt immer noch am besten. Und so werden noch 100 Jahre die gleichen Songs zum ESC geschickt. Egal ob Barbara oder Joko und Klaas moderieren. Egal ob ein Herr Silbereisen oder eine ESC-Legende auf dem Sofa sitzt. Damit sind wir ja nicht alleine. Auch die Schweizer hätten in einem öffentlichen Vorentscheid niemals Nemo mit diesem Song zum ESC geschickt. Never ever.
Ich weiss, es ist eine alte Leier, und zumindest ich bin dahingehend kontinuierlich:
Es braucht einen internen Vorentscheid, der geile Acts mit Erfahrung, dem nötigen Style und Talent hervorbringt. Solange, bis die Begeisterung und die Akzeptanz für den Eurovision Song Contest in Deutschland wieder auf einem Level sind, bei dem man sich einen Vorentscheid erlauben kann. Dann aber bitte um 20:15.
Wie heute mehrfach geschrieben, fände ich ein interne Wahl ja selber gut. So lange aber jedes Jahr erst im August begonnen wird das Konzept zu überlegen, wird das aber auch eher nichts, weil sich dann eher die gleichen bewerben wie bei einem öffentlichen Verfahren: Diejenigen, die im nächsten Frühjahr noch keine Konzerte geplant haben.
Ansonsten ist es mir ein wenig zu viel Publikumsbashing. Die letzten Jahre gab es einfach viele Acts, die im Vorfeld in der Bubble zum Publikumsfavoriten gehyped wurden, die dann beim VE aber absolut nicht Besonderes geliefert haben.
Finde diese Tendenz, dass sich Großteile der deutschen Bubble im Vorfeld auf einen Kandidaten einigen ohnehin ziemlich komisch. Da werden schon Tage vor dem Finale hier Aufrufe gestartet, um andere Leute zu überzeugen, taktisch zu voten. Nicht um Künstler A zu wählen, sondern um Künstler B zu verhindern.
Warum wartet man nicht einfach mal die Live-Auftritte ab und votet für das, was einem selber gefällt?
Wie man dieses Jahr gesehen hat, macht die Allgemeinheit das ja eh und konnte mit Isaak viel mehr anfangen als mit Ryk.
Der Grund dafür ist, dass wir wirklich jedes Jahr Totalausfälle in der Show haben, die aus irgendeinem Grund auch noch Favoriten sind z.B. S!sters, Team Liebe, Ikke Hüftgold oder Max Mutzke bzw. Marie Reim.
Wenn die alle konstant letzte werden würden, wäre es ja kein Problem und es gäbe keinen Grund zu Sorge. Da aber nun mal die Zuschauer und zum Teilen auch die Jury einen guten ESC-Song nichtmal erkennen würden, wenn der im direkten Vergleich zu Last Christmas steht, ist die Panik vor der Show jedes Jahr leider berechtigt.
Ich würde auch gerne mal ein Jahr haben, wo ich mir sicher sein kann, dass der Bubble-Wettquoten-ESCKompakt-Favorit gewinnt und nicht irgendein vom NDR gepushter Radiosong plötzlich um den Sieg mitspielt.
Ich finde das Mindeste wäre es neben dem Televoting noch ein Online- sowie ein App-Voting einzuführen und diese jeweils mit 33% zu bemachten (oder wie in Schweden, wo das Televote nur ca. 10% ausmacht und der Rest von der App nach Alter aufgeteilt kommt). Das SMS- und die Online-Abstimmung waren ja in der Hinsicht erfolgreich, dass Ryk dort wesentlich besser abschnitt als beim verstaubten Telefon. Dann einfach eine App statt SMS und fertig.
Hätte man 50% Jury, 50% Zuschauer (34% Televote, 33% SMS, 33% Online) gemacht, wäre Ryk zumindest schonmal auf Rang 2 gelandet. Gibt es dazu noch eine kompetente Fan-Jury, hätte es durchaus anders ausgehen können.
Zusammenfassen:
Dazu muss aber auch mal die Expertenjury angegangen werden. Es kann nicht sein, dass die jedes Mal die Favoriten ans Ende votet. Jedes noch so gute System scheitert, wenn die Leute falsch stimmen.
„Wenn die Leute falsch stimmen“ – dann lassen wir doch die Abstimmung am besten ganz weg und fragen „Experten“, was richtig ist?
Ich bin gegen beide Deiner Hauptpunkte, sowohl gegen eine Jury sich selbst-überschätzender Fans (die in diesem Jahr ja fast alle wussten, dass Isaak ganz hinten landet und letztes Jahr von Lord of the Losts letztem Platz vollkommen überrascht waren) als auch gegen die Ausgrenzung von Zuschauern, die schon ein paar Jahre ESC-Erfahrung mehr auf dem Buckel haben.
Beim Publikum lag Isaak auch beim ESC relativ weit hinten, insofern war die Einschätzung nicht falsch. Dass er ein Stimmorgan hatte, wurde ja allgemein anerkannt.
Ich bin mir nicht sicher, ob Max nicht ähnlich gut wie Isaak abgeschnitten hätte.
Wie Ikke Hüftgold beim ESC abgeschnitten hätte, wissen wir nicht. Ich glaube auch nicht, dass er das gewonnen hätte.
Ich unterschreibe so gut wie alles, was geschrieben wurde.
Ein Zusatz was wichtig ist! 2018 haben Schreiber und Pellander eine Road Tour veranstaltet. Mit „Simon & Kucher“ wurde vieles analysiert. Da kam heraus, dass die Zuschauer, die beim Vorentscheid abstimmen, größtenteils nicht die sind, die beim ESC abstimmen. Ich glaube es waren 80 oder sogar 90 %.
Es ist auch deckungsgleich mit den Einschaltquoten. Dabei rede ich nicht von der Anzahl der Leute, sondern die Unterteilung der 2 Altersgruppen.
Das war 2024:
„In der ARD schauten ab 22.20 Uhr insgesamt 2,19 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer den von Barbara Schöneberger moderierten Vorentscheid.“
…
„Allerdings verlor die Sendung in diesem Jahr Zuspruch bei den Jüngeren. Aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schauten nach Angaben des Branchendienstes DWDL 0,46 Millionen (12,8 Prozent Marktanteil) zu.„
Umgerechnet 80 % der Zuschauer waren 50 Jahre oder älter.
Komplette Gegenteil zum großen ESC!
Kein Wunder! Der Vorentscheid ist outdated und irgendwo im Jahr 2004 hängen geblieben. Welche junge Menschen wollen bei Schöneberger und Silbereisen einschalten?! Die Musikauswahl ist auch nicht modern. Alles wurde oben schon geschrieben!
Ich verstehe diesbezüglich nicht, wie man den Vorentscheid ins positive Licht rücken kann. Da fehlt so viel, um mit Portugal, Spanien, Norwegen & co mitzuhalten…
sorry aber Portugal ist da bissl das falsche Beispiel. Glaube da ist die Zuschauerstruktur ähnlich, wie beim deutschen Vorentscheid auf einem womöglich sogar niedrigeren Niveau als in Deutschland. Benidorm Fest hatte 2 Mio Zuschauer bei 17% Quote. Kaum besser als in DE. Siegersong erhielt fast genau 4500 Televotes (24 K wurden insgesamt abgegeben)
Was zb die Juries in Spanien betrifft gab es dort sehr uneinheitliches Voting. In der Preselection Jury war zb Astronauta mit Abstand der Juryfavorit. Doch auch schwaches Juryvote führte dann zum heftigen Halbfinal aus.. Da wars vorbei mit Favorit.. Zorra war in der Preselection auf 5, später, im Finale auf 1. Konsistenz sähe anders aus. Norwegen jedoch hat traditionell hohe Quoten und ansprechende Resonanz für teilnehmende Lieder vorzuweisen. Im MGP Finale vergab die Jury 430 Pkt, per Telvote wurden 645 Pkt entsprechend dem tatsächlichen Votingaufkommen (285 K insgesamt) verteilt. 40% Jury, 60% Televote.
Aber Portugal hat zumindest was die Show angeht, wahrscheinlich sehr ähnliche Ressourcen wie der NDR und zumindest hier ist ein Vergleich finde ich angemessen, denn Portugal schafft es trotzdem im TV-Studio schön inszenierte Songs zu zeigen, den Fokus auf die Künstler und die Musik statt irgendwelche Promisofas zu legen und vor allem haben sie mit FdC eine Marke geschaffen, ein Festival das jedes Jahr stattfindet und das man in Portugal kennt. Wie bereits weiter oben erwähnt, ja es ist keine Mainstream Musik, die daher auch nicht unbedingt in den Charts vorzufinden ist, aber es ist Musik die, die Kultur und Sprache des Landes repräsentiert und sich eben mehr traut als Deutschland mit seinem alljährlichen Radio Gedudel.
Off-Topic:
Dennis und Benni Wolter, welche mit ihrem „World Wide Wohnzimmer“ in den „deutschen Ersatz-ESC“ im Corona-Jahr 2020 (World Wide Wohnzimmer – das ESC Halbfinale 2020) miteinbezogen waren, verlassen funk und wechseln mit dem „World Wide Wohnzimmer“ zu ProSiebenSAT.1, genauer gesagt zur Streamingplattform Joyn.
https://www.dwdl.de/interviews/99155/dem_bildungsauftrag_haben_wir_adieu_gesagt/
erstmals davon verabschieden dass Leute die schonmal, sogar mehrmals dabei waren nochmal dabei sein sollten. Könnt ihr knicken. das lockt niemanden hinterm Herd hervor. Lasst euch endlich mal was Neues einfallen. Dafür bedarf es aber umfangreicher Recherchearbeit. Viel Spaß dabei…
Natürlich ist Mainstream-Pop das Entscheidende. Der muss dabei sein, denn der ESC wird vom Mainstream geschaut. ‚Mainstream Musik‘ zu ‚verteufeln‘ ist Unsinn.
Frage aber ist zunächst was issn eigentlich der Mainstream?
Allein da scheiden sich wahrscheinlich schon die Geister. Bei Leuten unter 30 ist das ja wohl eindeutig Rap-Pop. Bei Leuten über 30, erst recht über 40, die die Mehrheit der Bevölkerung darstellen ist es Rap-Pop sicher nicht. Ganz klar auch nicht bei den Entscheidern beim NDR.
Ist ja schon erstaunlich, dass die es bei SanRemo hinbekommen künstlerischen Anspruch mit generationenübergreifender Reichweite verbinden zu können. Beim ESC klappt das iwie nicht so richtig. Beim Vorentscheid in Deutschland erst recht nicht.
Man braucht auch nicht groß lamentieren. Entscheidend wird im Grunde eh sein wen Universal zum Vorentscheid ranschafft. Dann noch bisschen fahrig zusammengesuchtes Beiwerk und fertig ist der Vorentscheid. Es ist annähernd auszuschliessen, dass der NDR Beiträge wird beibringen können, von denen man ernsthaft einen Mainstreamerfolg erwarten könnte. Sowas bewirbt sich doch da gar nicht..
Vielleicht wäre es klüger und auch kostensparender und ehrlicher einfach Universal direkt zu beauftragen. Sollen 3 Vorschläge machen von denen per Vote einer ausgewählt wird. Fertig ist die Laube.
Aber: nur ein ganz paar Zuschauer-Votes hatten ja gefehlt, dann wäre statt Universals Isaak der Mutzke nach Sverige gefahren…
Selbstredend ist die 20 Votes je Gerät Abstimm-Möglichkeit das Allererste was abgeschafft gehört.
Sogenannte Fach-Jury braucht es auch keine, wüsste nicht wozu.
Wie oft das Konzept seit 2013 geändert wurde, wurde ja im Artikel oben schon erwähnt. Wenn diese permanenten Neuausrichtungen wenigstens in der besten Absicht geschehen wären, nach dem besten und erfolgreichsten Konzept zu suchen – stattdessen hatte und habe ich Jahr für Jahr das frustrierende Gefühl, das vonseiten der Verantwortlichen so lange lustlos und schulterzuckend in einem Essen herumgestochert wird, bis es irgendwann kalt ist.
Dabei gibt es im NDR-ESC-Team sicher kompetente Leute, die mit Liebe bei der Sache sind und das Beste wollen, es vermittelt sich leider nach außen fast überhaupt nicht.
Ich bin überhaupt kein Raab-Fan, aber das konnte er: Leute begeistern, mitreißen, den Erfolg spürbar wollen. Und das eben mit saugutem Marketing auch nach außen tragen.
Eigentlich habe ich keine Lust mehr, mich zu dem ganzen Thema zu äußern. Man kann es auch nie allen recht machen. Wenn man mich persönlich fragt,was ich mir wünsche:
– nicht wieder solange warten müssen,welches Konzept gewählt wird,man möchte als Fan wissen,dass sich etwas bewegt
– Wenn Vorentscheidung, natürlich am liebsten 1 Halbfinale + 1 Finale, da wäre mir die Zeit egal,aber um Zuschauer im Vorfeld für den ESC zu begeistern, gehören die Shows zur Primetime ausgestrahlt
– Wenn nur 1 Show, dann mindestens 10 Künstler, auf die Couch würde ich auch verzichten, kurze Einspieler,kurze Anmoderation,aber der Vorjahresteilnehmer sollte auf jeden Fall zu seinem Auftritt in der Show kommen + 1 Intervallact mit ESC Bezug
– interne Auswahl,warum nicht,könnte man auch jährlich mit VE mal abwechseln, aber auch dafür braucht es ein gutes Konzept(Beispiel Schweiz),natürlich ist das für uns Fans dann nicht so spannend wie ein VE,könnte ich aber mit leben
– grosse Bitte an alle Fans,nicht Acts,die man nicht mag ,aus welchen Gründen auch immer,im Vorfeld „niedermachen“, Kritik ist ja in Ordnung,aber in angemessener Form, ich finde,daran kann man arbeiten. (Vermutlich wird es trotzdem schwierig)
– Und falls es doch noch die Möglichkeit mit einer Kooperation von Stefan Raab geben sollte,unbedingt zustimmen,ihm traue ich immer noch die zündenden Ideen zu,ich weiß aber auch,dass er mit Lena pures Glück gehabt hat.
So,jetzt hab ich doch wieder soviel geschrieben,das reicht dann jetzt zu dem Thema, denn wir haben es ja nicht in der Hand.
Bin mal wieder gespannt, auf das, was da noch irgendwann kommt.
Doch, doch! Du äußerst dich bitte schön weiter 🙂 Mich interessiert immer, was du zu den Themen hier denkst.
😉
Get a room y’all!
Als erstes mal eine andere Sendezeit zum vorentscheid sprich 20.15uhr und dann mehr deutsche Lieder das ganze Jahr haben in Deutschland so gekennzeichnet Lieder ob deutsch oder englisch und dann kommt der esc da wird so ein mist teilweise geschrieben da frag ich warum man soll Lieder schreiben und dabei nicht am esc denken dann kommen gute Songs raus
Ich habe eigentlich nur einen einzigen Wunsch: Endlich mal wieder einen deutschen VE-Beitrag zu entdecken, der es danach in meine Playlist schafft. Die Ausbeute der letzten 10 Jahre war diesbezüglich sehr mager: Das Gold von Morgen, Wechselt die Beleuchtung und Surpise. Das war es dann auch schon, und wenn ich die Ausbeute mit anderen Ländern vegleiche, ist das eine echt traurige Bilanz. Da haben es ja sogar mehr MF-Lieder in meine Playlist geschafft …
Der Satz der das ganze Problem am besten zusammenfast ist : NDR Talkshow mit Musikbegleitung.
Hier sind wirklich alle Probleme indirekt aufgezeigt.
1. Talkshow = Musik findet nur daneben statt.
2. Die Musik darf nicht zu sehr ablenken, genau das Gegenteil was beim ESC gefragt ist.
3. Die Musikbühne muß sich dem Talksofa unterordnen und ist deswegen nicht so gut wie sie sein müsste.
4. Wenig Zeit die Musiker richtig kennenzulernen da ja die Talkgäste auch etwas erzählen wollen.
Gerne ergänzen, ich habe bestimmt etliches vergessen zu erwähnen.
Mein Ratschlag an die ARD / den NDR für die Konzeption des deutschen Finales 2025:
Nicht verzagen, Carlo Conti und Amadeus fragen. 😀
Wir bitten wahrscheinlich die BBC um Rat.
Um Rat fragen würde ich viel lieber den Manager von Taylor Swift, von Slimane, die Managerin von Marco Mengoni Marta Donà oder den Manager von Kaleen. 😀
Ich wollte mich mit K nicht so direkt ins Spiel bringen.
Eine Fehlentscheidung musste jetzt dabei sein. Ich sehe du hast meine Ironie in diesem einen Fall verstanden. Aber alles andere wäre wirklich mal eine Überlegung wert. Ob sie dann auch finanzierbar ist, ist für mich erst mal irrelevant.
Zuerst will ich mal gute Ideen haben. Und danach kann man sich die Frage stellen inwieweit eine gute Überlegung finanziell möglich ist.
Wenn ich sehe, dass beim Festival di Sanremo dekorative Gäste (m/w/d) neben den teilnehmenden Künstler (m/w/d)wie Depeche Mode, John Travolta oder Carla Bruni verpflichtet werden können und beim deutschen Finale zum wiederholten Male lediglich ein Florian Silbereisen, Ricardo Simonetti oder Thomas Hermanns auf der Couch sitzt, dann müsste man beim NDR doch wirklich mal ins Grübeln kommen.
Ich habe nämlich nichts gegen Stargäste (m/w/d) auf der Couch. Aber dann bitte echte Stars (m/w/d) mit vielleicht mal einem internationalem Format.
Denn diese würden ein deutsches Finale für den ESC aufwerten und definitiv nicht von den eigentlichen Protagonisten (m/w/d), also den teilnehmenden Sänger (m/w/d) / Bewerber (m/w/d), für das ESC-Ticket ablenken wie gelegentlich mal angenommen wird.
(Nachbarn haben unseren Feierabend-Wein um 45 Minuten nach hinten verschoben – die Zeit wollte überbrückt werden 😇🫣 Achtung, schwerer Ausi-Alarm 😂😂 Aber ON Topic)
Imaginärer Leserbrief
Lieber NDR,
ich bin´s, der aus dem Shitstorm gegen die Absetzung der Songchecks. Aber keine Sorge, die Nummer habe ich dir verziehen – hab eh was viel besseres entdeckt: die ESCkompakt Reaction Videos. Egal, darum geht´s jetzt gar nicht.
Wo war ich…Ach ja. Ich bin mir sicher, dass die Mitglieder deines Teams hart und mit viel Herzblut an der Gestaltung deiner Übertragung des ESC arbeiten. Und schon klar: allen wirst du es nie recht machen können, obwohl du es mit jeder Konzeptänderung bestimmt gut meinst. Nur: gut gemeint ist leider nicht gleich gut gemacht. Ich weiß das nur zu gut – ich wollte meiner Schwester zum Geburtstag ein selbstgema….okay, aber das würde zu weit führen – du verstehst meinen Punkt.
Wo war ich…Ach ja. Dass das Produkt ESC deine Wertschätzung verdient, unterstelle ich mal als unstreitig. Sonst lies dir doch bitte die Beiträge der Blogger von ESCkompakt zu den Einschaltquoten und Klickzahlen, zu den Erfolgen in ganz Europa und Übersee, etc. einmal genau durch. Übrigens ist das generell ein guter Tipp denke ich: schau hier doch öfters mal vorbei, ich glaube du kannst dir von Benny und Co einiges an Ideen, Input und Leidenschaft abschauen. Und auch in den Kommentaren geht es hier oft hoch, witzig und durchaus informativ her – okay, Jofan hat nen speziellen Musikgeschmack ist aber echt in Ordnung sonst, Thilo und Bobby sind ein cooles Duo auch wenn Bobby den Kommentar immer mit Pfotenabdrücken schmutzig macht, Rusty versteht echt viel von San Remo (u.a.), 4porcelli von französischen Sängern (und Zoos), GerdGeomax könnte in eurer Musikredaktion arbeiten, Micha hat ein Händchen für versteckte Perlen, undeuxtrois ist nicht auf den Kopf gefallen, Franny, Inga, Lassebraun, Cali, Sirhc_knil, elkracho, Matty, dirtsa, tinytina, Schorschiborsch, Nils, Timo1986 sind mit Herzblut dabei, ach ich könnte noch Dutzend weitere nennen! Und ich sage das, obwohl – kannst du das glauben?!?! – die Mehrheit hier Aistè (ja, DIE Aistè) hat durchfallen lassen beim…ah, ich schweife schon wieder ab, Verzeihung!
Wo war ich…Ach ja. Du sagst, ob ich denn wüsste, was ein gutes Produkt kostet? Nee, so ganz genau weiß ich das zugegebenermaßen nicht. Ich weiß aber, dass dich das Finale des ESC deutlich weniger kostet, als jede andere deiner Samstagabend Shows (habe ich übrigens auch hier auf ESCkompakt gelernt). Und jetzt mal ehrlich: ein solider deutscher Vorentscheid kann doch auch nicht mehr kosten als die Übertragung von gefühlt 250 Rodel-, Bob- und Eisschnelllaufwettbewerben in deinem Winterprogramm. Und ist die 2. Pokalrunde eines Bundesligisten bei irgendeinem Dorfverein angesichts der Anzahl an Fußballspielen im deutschen TV wirklich so viel wichtiger? Von den ganzen Quiz-, Koch- und Ratgebershows ganz zu schweigen. Wer brauch das 334. Rezept für Lachsfilet? Ich mach das immer in Alufolie einfach mit Zitrone, Kräuterbut…aber okay, gehört hier jetzt nicht hin.
Wo war ich…Ach ja. Und soooo teuer muß ein guter VE auch gar nicht sein. Litauen z.B. hat garantiert nicht mehr Kohle zur Verfügung und schau mal, was die auf die Beine stellen! Zumal du ja nicht mal teures Personal einkaufen müsstest – du hast doch mit Alina, Consi und Co gute Leute im eigenen Team, die für den TV Zuschauer auch noch neu und unverbraucht sind, hohe Credibility unter den ESC Fans haben und bestimmt ganz andere Künstler ansprechen könnten als – mit Verlaub – die ewigwährende Frau Schöneberger oder der Herr Silbereisen. Sogar meine Oma findet, dass die beiden zwar sehr nett…aber genug von Oma.
Wo war ich…Ach ja. Schon klar, am Ende entscheidet der Song samt KünstlerIn über das Abschneiden beim ESC. Aber mit einem neuen, jungen Konzept, mit neuen Gesichtern, mit mehr Begeisterung, mit etwas mehr Innovation – ja, mit ein wenig mehr Liebe und Freude zu deinem eigenen Produkt, kannst du eine solche KünstlerIn mit einem solchen Song begeistern! Und nebenbei das Image des ESC hierzulande etwas aufpolieren.
Also, NDR. Trau dich! Die Unterstützung der ESC Fans hast du!
Beste Grüße aus Düsseldorf,
Dennis
Leider kann ich nur 1x liken 😊
Mehr Mut bedeutet auch , das sich mal neue Leute vor und hinter der Kamera ausprobieren könnten, den neue Besen kehren gut oder zumindest besser als die alten.
Da du ja ganz offensichtlich Ahnung hast, ist ein Like von dir Ehre genug… 😉👍🏻
Nachricht doppelt versandt
Herzallerliebst! ❤🙂
🫶
Lese ich da Quiz? Da bin ich doch gleich dabei: Wie heißt die einzige Stadt in Europa, deren Name aus einem Wort besteht, in dem jeder Vokal genau ein einziges Mal vorkommt? 😎
hm… 🤔
Ich gebe mal einen Tipp: Nur 8 Buchstaben, also A, E, I, O und U … und dann schenke ich Dir jetzt noch ein H. Bleiben noch 2 weitere Konsonanten; keiner davon ist ein zweites H. 🙂
Komme nicht drauf – seit meinem Besuch bei Olympia denk ich bei einer Stadt immer nur an Paris 😂 Ist es wenigstens in Frankreich? 🇫🇷
klingt aber eher nach Finnland oder sowas 😛
Nein. Spanien … und ich schenke Dir noch ein L …
Die Altstadt ist wunderschön und steht mit Burg, Kathedrale und vielen sehenswerten Kirchen und Klöstern unter Denkmalschutz. Absoluter Höhepunkt eines Besuchs sind allerdings das Hauptportal und der zweigeschossige, von Doppelarkaden umlaufene Renaissancehof der Universität aus dem Jahre 1610. So das sollte jetzt doch reichen, um die Stadt zu finden.
Spanien mag ich auch 😎 Die Antwort lautet: Orihuela
Gebe zu: vorher nie gehört! Sieht aber nicht übel aus auf Fotos 👍🏻
Bingo!
Donaueschingen hat auch alle Vokale. Ich hab zwar auch in Spanien gesucht aber die Stadt hab ich nicht gefunden. Ich hätte gerne mehr solcher Rätsel Toggie. Ich liebe Rätsel raten
Donaueschingen hat allerdings 2 E und muss deshalb in diesem Wettbewerb wegen E-Dopings leider disqualifiziert werden. 🤣
Dann habe ich noch einen für Dich: In der Schweiz gibt es nur eine einzige deutschsprachige Gemeinde, die in einem ansonsten ausschließlich französischsprachigen Bezirk liegt. Wies heißt sie?
Eberswiler im Kanton Jura
Dem armen Bordeaux fehlt ja nur das I …
🇫🇷
Und Charleroi ein u
Schwierig…
Aber da fällt mir einer meiner Lieblingswitze ein:
„Wie heißt eine ostfriesische Stadt mit einem Buchstaben?“
„M“.
Oooh danke! Hatte ich auch den kleinen aber feinen Krefelder Zoo erwähnt?
😇👍🏻
Der ist sehr schön.
NRW hat dankenswerter Weise viele – und nebenan in den Niederlanden sind auch ne Menge.
Oh ja, der in Wuppertal ist auch recht schön
Danke Dennis für diesen Brief, er hat mich mehrmals lachen und dauerhaft lächeln lassen.
Hier macht ESC Spaß.
😉🤓
Einfach 👍und 😍 und mit viel 😉 auf den Punkt!
Am besten ducken und verschicken, wenn es etwas helfen würde.
Danke!
😉🫶 Und Danke für das Kompliment! Schön, dass wir uns einig sind 💪🏻🍀
„okay, Jofan hat nen speziellen Musikgeschmack ist aber echt in Ordnung sonst“
Das lasse ich mal so stehen. 😉 Hast aber ja Recht damit, das weiß ich.
😘😘😘
Was ich immer noch nicht verstehe: Warum soll denn heute eigentlich nicht mehr möglich sein, was vor 20–25 Jahren möglich war? Und zwar EIN Vorentscheid mit 15 Acts zur Primetime. Ohne kompliziertes und oft teures Brimborium mit Unternehmensberatung, Pseudo-Castingshow, TikTok-Gedöns und irrelevanter Laberei irrelevanter B-Promis. Einfach ein Abend voller Musik, bei der das Spektrum breit genug ist, um wirklich alle mit mindestens einem Song abzuholen. Das sollte doch kein Hexenwerk sein.
Weil die Schöneberger als Moderation auf ewig gesetzt ist, und die zieht die Show so durch wie sie will. Und der NDR traut sich nicht sie abzusetzen weil ja sonst Einschaltquoten runter gehen, aber ein später Sendetermin hat mit schlechten Quoten nichts zu tun.
Woher wissen wir das dass die Quoten absinken wenn sie doch immer gesetzt ist?? Und die eine Ausnahme 2018 reicht nicht als Referenzwert.
Mein Kommentar sollte mit viel Ironie verstanden werden, wahrscheinlich ist es nicht so gut rüber gekommen.
Die Frau Schöneberger wird ja immer seitens NDR genannt weil sie „Quote“ bringt. Ob sie moderiert oder nicht lässt sich anhand der quote auch nicht wirklich gut belegen, da ja die Konkurrenzsendungen und die Uhrzeit immer andere Vorraussetzungen ergeben. Also nichts ist somit vergleichbar.
Das Konzept der Sendung ist halt auf die Frau zugeschnitten und sie macht halt eine Talkshow mit Musikbegleitung daraus, das wird kritisiert.
Sorry, habe es nicht so mit Ironie.
Nächstes mal schreibe ich wieder Ironie Modus Off darunter 😬
Das kannst du nicht wissen, aber Autisten tun sich mit Ironie oft schwer.
Von daher alles ok. 🙂
die Schöneberger hat doch da nicht das Geringste zu melden. Die moderiert doch nur. Das ist ihr Job. Die ‚couch‘ ist da nicht weil Schöneberger das will, sondern die die Sendung leitenden Personen wollen das so. Die Schöneberger kann natürlich auch nichts für die Auswahl der Act/Song Kombis
https://m.dwdl.de/a/99181
Der ultimative Albtraum der ESC kompakt Leser wird wahr.
Schöneberger und Silbereisen moderieren zum ersten Mal gemeinsam eine Show.
Barbara Schöneberger selbst äußerte sich im März in der „SuperIllu“ über ihren Kollegen: „Ich habe Florian Silbereisen in den letzten Jahren ins Herz geschlossen. Auch dank ihm habe ich letztes Jahr den Fernsehpreis für die Moderation des deutschen Vorentscheids zum Eurovision Songcontest, bei dem er einer meiner Talkgäste war, gewonnen, und auch in diesem Jahr hat er wieder bewiesen, dass er einfach ein perfekter Gesprächspartner ist, auf den man sich voll und ganz verlassen kann.“
😳😅😩
Die Dame hat wirklich ne völlig verzerrte Wahrnehmung. 🤦♂️
Kann man der Frau und ihren besten Freund nicht eine Show moderieren lassen die zeitgleich zum DDF stattfindet? Dann wäre das Duo fürs DDF nicht mehr verfügbar 😂
Ich erlaube mir mal, die fehlenden Emojis zu ergänzen:
😬🥶 👉🥲 😵
Ein Fernsehpreis, der dem Talkgast zu verdanken ist. Das sagt ja wohl alles über die Prioritäten des NDR beim Vorentscheid. Man möchte heulen.
Buhuhuhuhuhu 🙁
Lol… für Gottschalk war kein Platz mehr?
Ah Jessas… da ist mir ja sogar die Babsi noch lieber. 😛
Gewisse Ähnlichkeiten sind nicht zu verleumden.
Stimmt in der Tat. 😀
Wird es einen Live-Blog geben ????
Matty übernimmt!
Bei dem Thema sind wir uns wohl alle einig!
Ich würde aber gerne mal eine vielleicht wirklich doofe Frage in den Raum schmeißen, da es mich interessiert: „Wieso eigentlich moderieren nicht Alina und / oder Consi oder jemand von den anderen den VE?“
Umsturz in den Niederlanden, Willem Alexander auf dem Weg ins Exil in Curaçao. Joost I auf dem Thron, wegen seines Kameratraumas übernimmt Prinzregent*/In Bambie. Kriegserklärung an Kroatien in 3…2…1…
Ich habe da ein viel schöneres Off-topic:
Slimane und 4porcelli – Bring Hersh home! sowie Tananai und Timo1986 feiern Doppelhochzeit auf der ESC-Aftershow-Party beim ESC 2025 in Basel. 😀
Mit Hersh als Ehrengast!
Und als Trauzeuge. 😀
SPON hatte letztens eine Story über einen Fotografen, der Bilder von den verlasseneren Zimmern der verschleppten Geiseln hatte. Er hat ein paar Ikea Sachen drin, die ich erkenne. Es ist so seltsam, so dran zu sein, auch durch Rachel.
Macht doch ’ne Fan-Fiction darüber. Ich würde sie lesen. 😀
Mach dir jetzt aber keine falsche Hoffnungen, dass darin ein Kapitel über die Hochzeitsnächt drin ist, wie in dem Buch von Céline Dion, die darin frei von der Leber von ihrer Nacht der Entjungferung berichtete, als sie sie den ESC 1988 in Dublin gewann.
Die Gefahr mit der Entjungferung besteht ja bei Pinguin nicht (mehr). Zumindest geh ich mal davon aus. 😉
Noch eine Gemeinsamkeit mit dem feschen Franzosen.
Hat sie während dessen auch „ne partez pas sans moi“ gesungen?
Warte, ich frag mal ESC1994 an, der ist super bei sowas!
Au ja! Die Sommerloch-Fan-Fiction gegen die Post-Burggeschichten-Depression!
Wobei die schönste denkbare Liebesgeschichte ja schönerweise schon real geworden ist: nämlich, dass ausgerechnet ihr beiden, der leidenschaftliche Italiener und der Pinguin, Bros geworden seid. Eine bessere Nachricht gab’s im ganzen ESC-Jahr nicht.
Jetzt müsste nur noch Gaby kommen und sich darüber freuen und das Glück wäre perfekt. 😀
Jup, sie wird schmerzlich vermisst.
Macht sie nicht öfter so lange Pausen??
Vermisse persönlich auch Siminski sehr, leider wird er wohl nicht mehr wieder kommen. 🙁
Macht sie zT aber diese ist sehr lang. Wobei ich seit Februar von meinem Politik-Blog Pause mache, weil ich die endlosen Streitereien über Gaza, Biden, etc. Satt hatte.
Ich hab den Fehler gemacht, dass ich gleich nach Olympia wieder auf meinen Politikseiten unterwegs war. Sofort wieder schlechte Laune.
Genau. Dabei sind die Trolle oft nicht mal das schlimmste, sondern regelmäßige Poster die in manische Phasen verfallen.
Auf Politikseiten tummel ich mich gar nicht, weil ich finde, dass politische Gespräche nur im persönlichen Kontakt und am besten mit einem guten Tropfen Rotwein sinnvoll sind. Ich fülle das Postolympialoch momentan mit den schweizer Ortschaftsregister.
Ja, an sich machst du es genau richtig.
Schweizer Ortschaftsregister? Klingt ja hochinteressant. 😉
Ich müsste ja endlich mal meinen Bürokratiestapel abarbeiten. Schieb das schon viel zu lange vor mir her. Wie in der Schule damals und während des Studiums: alles auf den letzten Drücker.
Kann ich gut verstehen. Ich bin auch so ein auf den letzten Drücker-Mensch. Ich habe meine Magisterarbeit damals in 3 Tagen runtergebrettert … Und ja, Schweizer Ortschaftsregister ist halt nicht jedermanns/fraus Ding. Ich bin halt ein Geographiejunkie …
Ui, das kenne ich auch von meiner Bachelorarbeit. Noch in der letzten Nacht vor der Abgabe daran gearbeitet und nicht geschlafen.^^
Da glaube ich jetzt mehr, wenn die ESC Saison 2025 anfängt, dass er wieder hier sein wird.
Der wird im Juni 2024 eine im Klausurenstress an seiner Uni gewesen sein und danach haben die Semesterferien angefangen, die er jetzt genießen wird.
Am 04. Oktober fangen die Vorlesungen für das neue Semester an und dann wird er wieder hier erscheinen. 😀
Jo, schon. Dennoch.
Oh nein, was ist mit ihm? Mochte seine Kommentare immer sehr, weil sie Hand und Fuß hatten und gut durchdacht waren.
Da werdet ihr alle in meinem ON Topic Kommentar namentlich genannt – sogar durchweg positiv wie ich finde – und ihr quatscht hier einfach Off Topic…Ihr seid mir ja ein paar Offtopicheimer, äh Pappenheimer… 🤓😂 Aber viel Spaß dennoch beim Schwätzchen 😉🙋🏻♂️
Mich hast du vergessen du Schuft!! Also habe ich jedes Recht OT zu gehen!! 😜
🫣 Schande über mein Haupt!
Habe pflichtschuldig mein Plus da gelassen. Mochte auch den augenzwinkernden Einschub mit dem Lachs sehr – schön süffisant geschrieben! 😀
Zu deinem Kommentar: Ich denke, Alex Wolfslast liest hier durchaus gelegentlich mit. Doch wenn der Fisch vom Kopf her stinkt, kann sie da vermutlich kaum gegen anstinken. Höhö.
Sollte auch kein fishing for compliments sein! Aber danke für deinen Like 👍🏻
Beim nochmaligen Lesen 2,5 Stunden später denkt man ja selbst, was hast du da wieder geschrieben?! 😛 Aber gebe zu, ich musste an der Stelle „ja, DIE Aistè“ kurz über mich selbst lachen 😂
Ich bin natürlich super happy, dass Realdanya wieder hier ist.
Ja, da freue ich mich auch drüber. 😀
Dieser Post richtet sich auch an @Timo.
Ich fürchte wirklich dass wir ihn nicht mehr hier sehen werden. Ich war ja auch auf ESCYounited mit ihm in Kontakt. Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen da er es mir im Vertrauen erzählt hat aber er hatte in der Vergangenheit gewisse Probleme auf mentaler Ebene. Er hatte schon letztes Jahr ganz plötzlich ne lange Auszeit genommen und da war ich schon besorgt. Er war dann so um den Jahreswechsel wieder ne kurze Zeit da und meinte es wurde ihm zu viel. Nachdem dann irgendwann wieder nichts kam und er auch auf keiner meiner Nachrichten reagiert hat (hatten auch Kontakt per Mail) wollte ich sein Profil auf ESCYounited besuchen um dort festzustellen dass es nicht mehr vorhanden ist.
Ich hoffe sehr dass es ihm gut geht, aber ich würde mir da leider keine großen Hoffnungen machen nochmal von ihm zu lesen. 🙁 😥
Oh Shit, das klingt nicht gut. Schließe mich deiner Hoffnung an.
Da verstehe ich gut, dass du dir Sorgen machst. Hoffe, du hörst wieder von ihm. 🙁
Abwarten. 😀
Wenn ich das richtig im Kopf habe, hat er diesen Sommer seine Bachelor-Arbeit an der Uni geschrieben.
Bestimmt hat er die bestanden und ist im vollen Bewerbungsstress und Umzugsstress, wenn er mehrere hundert Kilometer von seiner Unistadt einen Job bekommen hat.
Wenn sich das alles erledigt hat, einen Job und eine Wohnung bekommen hat, dann wird er bestimmt auch wieder auf ESC kompakt und ESCyounited mit einem neuen Profil zurückkommen.
Dein Optimismus in allen Ehren, aber als jemand der wirklich häufig mit ihm Kontakt hatte bin ich da deutlich pessmistischer.
Und selbst wenn es so ist: Was spräche denn gegen ein kurzes Lebenszeichen?? So a la:“Es ist gerade ungünstig bei mir, ich melde mich wenn sich alles beruhigt hat.“ Sowas ist nun wirklich nicht zu viel verlangt, vor allem weil ich in den Nachrichten wirklich gesagt habe dass ich mir Sorgen mache.
Wobei „ich mach mir sorgen“ viele Leute eher unangenehm fühlen lässt, das hat etwas leicht passiv-aggressives. Das läuft auf ET gut, wir haben fast alle die Persönlichkeitsstruktur wo wir einfach „We‘re here for you. Mail when you‘re up for it“ schreiben.
Ich mache mir aber wirklich ehrlich Sorgen. Und er hat sogar geschrieben dass es ihm Leid tue dass es so gelaufen ist.
Na ja, ich hoffe einfach dass nichts schlimmes passiert ist.
Man weiß nie… wobei ich wie gesagt auch die Phasen hatte/habe, wo Du nur noch mit KellnerInnen/Barkeepern und VerkäuferInnen reden willst. Weil Du halt die ganze Story nicht teilen willst.
Er hat mir halt vieles in Vertrauen erzählz. Ich möchte das nicht missbrauchen, also habe bitte Verständnis wenn ich das nicht hier schreiben möchte. Ich bin mir sogar unsicher ob nicht dass was ich schon hier geschrieben habe zu viel war.
Geht es dir sonst gut?? Gönne mir gerade ne Flasche Spätburgunder und dazu ein paar Tortillachips mit Käsegeschmack. Finde es gibt allgemein zu wenig Snacks mit Käsegeschmack.
Den Wein habe ich mir übrigens bei Lidl gekauft, finde Weine vom Discounter gar nicht mal soo schlecht
Lidl und Aldi haben echt gute Sachen. Ist in D wirklich angenehm.
Bardolino, sitze draußen. Leicht irritiert, weil mein Lieblingskellner nicht nur 24 und hetero, sondern auch noch verheiratet ist.
Normalerweise bin ich eigentlich eher der Weißweinfan, aber heute hatte ich irgendwie Bock auf Rotwein.
Spätburgunder ist die mit Abstand am häufigsten angebaute Rotweinsorte in Deutschland. Wusstest du das??
Ich trink fast nur noch weiß und Rosé, sommerlich-leicht. Und allgemein ITA, frz. oder span.
Welchen Wein?? Ich finde mit einem Burgunder, egal ob Grau-, Weiß- oder Spätburgunder für die Rotweinfans macht man nie was falsch.
Ich bin fast ganz von rot weg außer Wild oder so.
Bardolino, Côtes d’Anjou, Côtes de Provence, Pinot Grigio, Viña Sol fallen mir spontan ein.
Chardonnay ist auch ganz lecker muss ich sagen.
Sex in the City oder war‘s Ab Fab? Gucken.
Was meinst du damit??
Wein für gelangweilte Hausfrauen mit zu viel Geld.
Na dann… Ich brauch so dringend ’nen Ersatz für unseren Olympia-Thread. 😀
Athletes. Pics.ek?
Mal was anderes: Ist die ESCK-Seite bei Euch zur Zeit auch sehr langsam?
Kann ich dir nicht sagen, der Spätburgunder aus Baden hat mir zu gut geschmeckt. 😅 🍷
Hast Du Dich wieder mit Alkibernd getroffen? 😉
Nope. Ich habe ein langes Wochenende vor mir, da darf man sich ruhig was gönnen, sofern man es nicht übertreibt wie ich Ende Juli. 😅
Hast du das Bullenritt-Video eigentlich schon gesehen? 😉
Ja, ist zum Glück nicht im Netz gelandet.
In der Bushaltestelle in Köln-Ehrenfeld 😜
Ja, gelegentlich ist das der Fall
Ja, war aber schon mal schlimmer.
Die ist nicht langsam, die ist entschleunigt und achtsam.
Ich habe den Vorentscheid dieses Jahr nicht geschaut, aus Prinzip. Der NDR hat diese Show so heruntergewirtschaftet (Mehr Talkshow als Musik, Sendeplatz nach einer Ü-60-Romanze, unausgegorenes Punktesystem, größtenteils eher mäßige Beiträge), da hatte ich schlicht keinen Bock drauf. Und dass dann noch so ein Titel gewonnen hat, bei dem ich gleich lieber Luxemburg anfeuere, machte es nicht besser. Dass Isaak dann besser abschnitt als
befürchteterwartet, ist ihm zu gönnen, aber seine zweite Single läuft mittlerweile kaum noch im Radio und schaffte es auch nicht in die Top 100.Allerdings: Wenn Deutschland wieder besser abschneiden kann, dann ist das Interesse am ESC im Volk vielleicht wieder größer und der VE könnte wieder um 20:15 Uhr laufen. Dann aber sollte es mehr nach Vorentscheid und weniger nach „Gelaber mit etwas Musik dazwischen“ ausschauen. Klar, so etwas wie das „Mello“, das baut man nicht in einem Jahr auf. Doch sollte man es sich auch bei uns unbedingt abgewöhnen, bei schlechten Resultaten immer gleich alles übern Haufen zu werfen. Und bitte, kein Punktesystem mehr, das aus einem Gleichstand einen Zwei-Punkte-Vorsprung macht!
Oder, ein ganz verrückter Vorschlag von mir: Warum lassen wir nicht einfach Barbara Schöneberger für Deutschland antreten? Singen kann sie doch auch! Dann müsste sie auch nicht den Vorentscheid moderieren, auch nicht die Pre- und After-Show. Es wäre auch etwas Mutigeres. Und mein Wunsch, dass endlich wieder eine Frau für Deutschland antreten möge, hätte sich auch erfüllt…
Hmm, warum wohl?? Vielleicht weil sie eben doch nicht so gut singt??
Man muss wirklich nicht gleich zum Mello werden, aber Eesti Laul oder wenigstens Söngvakeppnin sollte doch drin sein.
Einfach Alexander Marcus intern nominieren
Danke für den Artikel Fabian. Ich wünsche mir das jeder Verantwortliche vom NDR diesen Artikel verpflichtend jeden Tag lesen muss und zudem auch den wunderbaren und köstlichen Leserbrief, 🐾 meint auch Bobby🐾😅, von Dennis aus Düsseldorf.
😂🫶👍🏻
🧹 🪣 🧽
Was haben nur alle immer mit diesem Mello?
Ich habs mir angeschaut und fand es furchtbar. Das ist ein Konzept, was in Schweden funktioniert, in Deutschland aber nicht… einzig die Präsentationen der Auftritte würde ich mir wünschen, da man dabei schon erkennen kann, wie es auf der großen Bühne wirkt.
Ich möchte auch keine interne Entscheidung des NDR. Ich möchte Vielfalt. Und die wird uns in Ansätzen ja inzwischen auch geboten. Mehr Mut bei der Auswahl würde mir auch gefallen… und mehr deutsche Beiträge. Das wird ja sogar international gefordert.
Ich möchte kein Sofa mit Gästen, die entweder nur alle Ü50 ansprechen oder mit dem ESC überhaupt keine Verbindung haben. Sie stehen zu sehr im Fokus des Geschehens und wollen eine Bühne, auf der sie sich selbst präsentieren können.
Mir hat da die VE in Serbien gefallen… hier wurden während der Umbaupausen die Künstler selbst interviewt, dabei konnte man die viel besser kennenlernen als mit Einspielern.
Ich brauche keine Toaster oder rotierende Kreisel auf der Bühne… aber ein Aha-Effekt beim Auftritt würde nicht schaden. Ohne diesen Effekt geht beim ESC ein Beitrag unter. Und mal abgesehen von dem Skandal von Joost Klein: Der Song war super, der Auftritt beim HF sch…wierig. Das Rumgehampel, die Videowall mit Currywurst… da wurde im Vornherein mehr versprochen als letztendlich gehalten wurde.
Ich habe nichts gegen Mainstream. Ich möchte Musik, die im Ohr bleibt und mal wieder sowas wie einen Evergreen, an den sich jeder noch nach Jahren erinnert.
Da müssen gute Komponisten und Texter her. Und natürlich Interpreten, die auffallen… am besten mit gutem Gesang und ohne Angst vor der großen Bühne.
Große deutsche Namen sind da auch nicht von Vorteil, die produzieren für den deutschen Markt, nicht für den internationalen (siehe Max Mutzke).
Und ich möchte auch keine Schöneberger mehr. Ein Moderationsduo, das souverän durch die Sendung führt und sich auch für den ESC begeistert, könnte mir gefallen.
Ein bis zwei ESC-Klassiker als Gäste (wie Mary Roos in diesem Jahr), Interviews mit den Künstlern, ein Ausblick auf den kommenden ESC würden mir gefallen.
Ach ja: die Sendezeit. Von mir aus kann 22:00 Uhr bleiben. Oder sonntags anstatt des Tatorts. Aber der bleibt wohl ein Heiligtum der ARD und wird nur zu internationalen Großevents freigegeben… selbst wenn nur Wiederholungen gezeigt werden.
Gute Stichwort: Mello funktioniert eben, weil es dieses eben schon so lange gibt, genau wie Sanremo in Italien und viele andere Festivals welche als ESC-Vorentscheide genutzt werden. Heutzutage so etwas noch zu etablieren, wo es so viele Möglichkeiten der Unterhaltung gibt, wird schwierig. Deswegen finde ich sollte man für einen möglichen deutschen ESC-Vorentscheid nicht auf diese Festivals schauen sondern halt etwas, was heute funktioniert und eben auch die heutigen Technologien (Social Media) miteinbeziehen. Letzteres macht der NDR ja heute schon, aber dies kann man noch an vielen Stellen ausbauen.
Naja, aber genau das haben wir ja mit dem Mello: herausragend gut inszenierte Bühnenshows! Ohne diese starken Inszenierungen würden die Schweden dem Mello nicht zu Zigtausenden die Bude einrennen jedes Jahr und spätestens beim Finale Bilder liefern, die man vom richtigen ESC kaum unterscheiden kann – selbst in einem schwächeren Mello Jahr wie diesem.
Aber ich stimme dir und AlexESC zu: das kann man nicht kopieren und wäre auch ein bisschen viel verlangt. Der NDR muss da einen eigenen neuen (!) Weg gehen. Da finde ich bei dir gute Ideen, die ich zum Teil in meinem fiktiven Leserbrief etwas weiter oben auch schon genannt hatte. Hoffen wir, etwas davon kommt an beim NDR 🍀💓🇪🇺
Naja, aber genau das haben wir ja mit dem Mello: herausragend gut inszenierte Bühnenshows!
Das sehe ich anders, weil ich 95 % der MF-Auftritte grässlich schablonenhaft und deshalb fürchterlich langweilig finde. Da war Cornelia J die große und rühmliche Ausnahme.
Sie benutzen immer noch die Cara Mia Choreo.
Wie unterschiedlich man Sachen sehen kann…Ob man die Acts mag, die Musik gut findet – das ist eine Sache. Das meinte ich eigentlich nicht! Aber dass die einzelnen Acts beim Mello hochprofessionell inszeniert werden, keine Kosten und Mühen bei der Bühne gescheut werden, das kann doch keinem Zweifel unterliegen?! Ich mein, Loreens Bühnenshow war im Mello größer als in Liverpool!!!! Ob einem die Inszenierung, der Song, die Künstlerin gefällt, das ist eine andere Frage…Gutes Beispiel die Zwillinge dieses Jahr. Die Nummer an sich war nicht so dolle – aber geil inszeniert war’s schon finde ich. Also das nur zur Klarstellung. Aber ich respektiere auch andere Ansichten 😉
Geht mir auch so. Finde es viel zu langwierig und aufgebauscht. Wie viele Runden hat der schwedische Vorentscheid genau?
War mal gut aber ist völlig aus der Zeit gefallen, als ob Musik ist Trumpf bei uns zur Prime Time liefe.
Den Vergleich find ich durchaus passend.
soso, Brutus! 😂😇😘
Nanana! 😉
… und sehr amüsiert ☺
Einen Aspekt würde ich noch einbringen: Diese cozy-muckelige Wohnzimmer-Sofa-Käseigel-Atmosphäre hat auch etwas mit dem Studio zu tun. Damit ein Auftritt Größe bekommen kann, braucht es auch die große Bühne, die Halle. Und dafür muss es nicht gleich die ganz große Arena sein. Ich finde, der Vorentscheid in Luxemburg hat gezeigt, dass auch anders geht. Relativ kleine Halle – aber deutlich anders als das Format NDR Talkshow mit Bühne.
100 % 👍🏻
Oh ja, da ist wirklich reichlich Luft nach oben.
OT: Montenegro hat seine Teilnahme für 2025 offiziell bestätigt!!
https://eurovoix.com/2024/08/15/montenegro-eurovision-2025-participation-confirmed/
Hoffentlich schicken sie Joost Klein.
Ich mag nicht mehr. Die Barbara-Show müsste einfach mal zu einem richtigem Vorentscheid umfunktioniert werden.
Kein Sofa. Kein Silbereisen. Keine Schöneberger. Keine aufdringliche kompetenzlose Moderation. Keine Unterhosen. Weniger Televoting. Mehr Fanbeteiligung. Mehr internationaler Fokus.
Und zack hat man Zeit für 15 Beiträge und ein an den Umständen angepasstes Votingverfahren.
Was heißt weniger Televoting?
Nun Ich fürchte das es gut für Issac läuft werden sie nichts überdenken. Lief ja super und das war ganz alleine ihre Leistung^^
Ich find’s bizarr, dass wir einen 12. Platz als gut akzeptieren. Ironischerweise, nach all dem “keiner mag uns” Gemeckere”, lag das primär an Solidaritätspunkten aus Israel und der Ukraine.
Na ja, von den anderen Jurys kam schon auch noch ein netter kleiner Puffer. Ist ja nicht so wie bei den No Angels gewesen, wo wir am Ende mehr oder weniger nur Lucy-Punkte hatten.
Wir wissen nicht, wie andere Favoriten in Malmö performt hätten, daher kann man nicht sagen, ob Isaak die richtige Entscheidung gewesen wäre. Es war keine katastrophal schlechte. Ich glaube, dass andere Mitfavoriten vielleicht ähnlich gut oder ähnlich schlecht abgeschnitten hätten, nicht wesentlich besser, nicht wesentlich schlechter, aber ich glaube, Nemo hätte sowieso gewonnen, das war ein Beitrag von einem anderen Stern.
Beim letzten Mal war es ein verstecktes Juryvoting, ohne es offen zu kommunizieren. Die Zuschauer hatten am Ende nur noch die realistische Wahl zwischen Max und Isaak. So etwas will ich nicht noch mal. Lass das Publikum entscheiden, nicht Jury aus verschiedenen Ländern. Ich will die realistische Wahl haben und will keine Entscheidung vor den Latz geknallt bekommen. Eine Jury kann meinetwegen eine Vorauswahl treffen, aber das ist unser Kandidat und wir sollen ihn auch wählen.
Wenn man es vertalkshowt, dann könnte es auch interessanter vertalkshowen mit interessanteren Gästen.
Dem kann ich mich durchaus anschließen.
Was allerdings nicht nur am System, sondern auch am Teilnehmerfeld liegt. Letztes Jahr hätten LotL mit demselben Juryplatz wie Ryk auch mit dem System aus diesem Jahr den VE gewonnen, weil die Jury-Favoriten beim Publikum nicht so gut ankamen.
Dass Max eine gewisse Fanschaft hatte, war doch klar. Er ist ja durchaus talentierter Sänger. Dass den Insidern das Lied nicht so gefiel, haben die wahrscheinlich nicht so mitbekommen.
Wenn man es nachrechnet, ist die Variante LotL generell eine höchst unwahrscheinliche Variante.
Ich habe immer noch den Verdacht, dass das Prozedere den Sieger bestimmt hat, also die kleinen Entscheidungen der Redaktionen, denn die Jurywertungen war eigentlich ziemlich eng beeinander, 4 oder 5 bekamen von einer Jury 12 Punkte.
Ich glaube, dass die Redaktion hat sich nicht mit den Konsequenzen ihres Systems auseinandergesetzt.
Das Prozedere darf nicht so stark ins Gewicht fallen.
Ich wünsche mir ein System, den Zuschauern noch viel Spielraum lässt, möglichst so viel wie möglich.
Für mich ganz klar: never change a winning team. Der Vorentscheid 2010 war ein längerer Prozess mit Publikumsbeteiligung, wie ihr euch sicher erinnert. Wenn ihr immer noch nicht wisst wie es geht, fragt Stephan Raab.
Es liegt nicht nur am Sender, sondern auch am Deutschen Publikum. Allerdings muss der NDR, nicht wie Pro7 / Brainpool / Raab 2011 und vor allem 2012 auf die Quoten schauen.
Kontinuität wäre schon wichtig. Leider hat der ESC in der ARD nicht den Stellenwert, den er bräuchte. Nach dem Motto, die Final Quoten waren doch gut. Was habt ihr denn? Und Isaak hatte doch eine Okeye Platzierung.
Mir fehlt der Optimismus. Es ist bald September und von den Verantwortlichen nahe Null Lebenszeichen.
Also bitte keine Fu….Talk Couch mehr,kein Silbereisen,keine Schöneberger und keine ,,Gäste“ die mit dem ESC nix zu tun haben. Dafür mehr Songauswahl,statt 8 Songs dürfen es auch mal mindestens 12 Sein.Den Vorentscheid nicht mehr irgendwann Freitags Nacht ausstrahlen,sondern zur Hauptsendezeit Fr,Sa oder Sonntags.Meine Lieblingsmoderatorin wäre Alina Stiegler,am besten zusammen mit Consi….und bitte nie mehr: Ich will zum ESC mit Conchita Wurst,die jeden Blödsinn als Super verkauft….braucht kein Mensch
Hier war jetzt schon so oft das Thema „Votingverfahren“!
Ich stelle mir dazu folgende Fragen:
Dass das Votingverfahren M…ähm nicht so optimal war, sehen alle (vermutlich nicht die ARD).
Eine „internationale“Jury und Televoting sind ok. Aber in dem kleinen Rahmen, in dem wir uns bewegen, doch etwas problematisch (wie man dieses Jahr gesehen hat).
Was würde eigentlich dagegen sprechen, wenn man wirklich einen passenden ESC-Song sucht, eine „ESC-Experten-Jury“ (10 – 15 Leute) als dritte Votingmacht mit einzubeziehen?
(Gut, einmal abgesehen davon, dass man manchmal auf die Idee kommen könnte, dem NDR würde ein Zacken aus der Krone brechen, wenn sie nur ein Mal auf uns und anderen Fans hören würden.)
In der Promilandschaft und den Fanclubs gibt es genug Menschen, die eine puren ESC-Blick haben und wissen, was auf der ESC-Bühne ankommen könnte und was eher weniger. Natürlich wäre es hierbei hilfreich, wenn der VE-Auftritt zumindestens ansatzweise ESCtauglich wäre. Aber das ist ein anderes Thema!
Wie dann die Verteilung sein müsste, bliebe dabei auch noch zu diskutieren.
Also quasi wie in den Schulte- und S!sters-Jahren? Da hatten wir auch drei Voting-Instanzen.
Drei Voting-Instanzen ja, aber quasi wie 2018 / 2019 wage ich gar nicht von zu träumen. Schließlich darf es nichts kosten. Aber wenn ich ehrlich bin, würde ich mir eine Show, Moderatoren, Acts und das Votingsystem von 2018 schon wieder zurück wünschen.
Im Moment würde es mir schon reichen, wenn die Zwei vom letzten bleiben und noch die ESC-Fachjury dazukommt. Stelle mir da vor, dass dort Personen sitzen wie z.B. jemand von ESC kompakt, dem OGAE Germany, Dieter Mohr, Irving Wolther, Mary Rose, Alina (sofern sie nicht endlich moderiert), Thomas Hermanns, vielleicht ehemalige Teilnehmer, Peter Urban o.ä.
Das macht es nur teurer und es hat mir damals auch nicht so gefallen.
Es reicht, wenn die Kombination so gebaut wird, dass für den Zuschauern realistischerweise noch vieles offen ist.
Keine weitere Umrechnung nach Platzierungen, gleich viele Punkte von Jury und Zuschauer, Prozente werden in Punkte umgerechnet. Wenn jemand 50 Prozent der Zuschauerstimmen bekam, soll er auch 50 Prozent der Zuschauerstimmen bekommen.
Mich stört auch nicht, dass Prominente mit hoher Fanschaft eventuell einen Vorteil haben könnten, denn der ist erarbeitet, aber sie müssen ihre Fanschaft erst einmal motivieren. Wenn die Szene sich auf einen einigt, ist ihre Gewichtung auch sehr stark und nicht zu unterschätzen.
Heute gibt es eine neue Ausgabe von „Immer wieder Sonntags“ und da tritt unter anderem die beiden ehemaligen ESC-Vorentscheidteilnehmer Marie Reim und Bernhard Brink auf. Beginn ist um 10 Uhr 03 in der ARD.
Im ZDF-Fernsehgarten sind der ehemalige ESC-Vorentscheidteilnehmer Patrick Lindner und Felicia Lu Kürbiß sowie Luca Hänni, der die Schweiz vor fünf Jahren beim ESC vertrat, zu Gast. Die Show beginnt um 12 Uhr.