Wer folgt auf Nemo? Die Schweiz sucht ab heute ihren Beitrag für den ESC 2025 im eigenen Land

Bild: Corinne Cumming / EBU

Never change a running system. Das werden sich auch die Schweizer Verantwortlichen gedacht haben, als sie sich für das Auswahlverfahren für den ESC-Beitrag 2025 entschieden haben. Von heute bis zum 22. August um 22 Uhr können Lieder von interessierten Künster/innen eingereicht werden. Danach werden die Vorschläge in einem mehrstufigen, internen Selektionsprozess bewertet. Welcher Act dann mit welchem Song die Eidgenossen beim ESC in Basel oder Genf vertreten wird, soll Anfang 2025 bekanntgegeben werden.

Wie seit 2019 üblich wird es auch 2025 keine öffentliche Vorentscheidung für den ESC in der Schweiz geben. Das hat das Schweizer Fernsehen SRF schob vor einigen Wochen bekanntgegeben. Vielmehr wird in der kommenden ESC-Saison das Erfolgsmodell fortgesetzt, das mit Luca Hänni (2019), Gjon’s Tears (2020/2021), Marius Bear (2022), Remo Forrer (2023) und Nemo (2024, Aufmacherbild) bisher nur männliche bzw. non-binäre Künstler/innen hervorgebracht hat – gleichzeitig die Schweiz aber auch jedes Mal ins ESC-Finale geführt hat.

Konkret heißt es beim SRF zum Selektionsprozess:

„Wie auch in den Jahren zuvor wird der Schweizer Beitrag in einem mehrstufigen Selektionsprozess durch Publikums- und Fachjurys bestimmt. Neben einer Schweizer Zuschauendenjury bestimmen in mehreren Auswahlrunden auch internationale Publikumsjurys mit, wer die Schweiz mit welchem Song am Heim-«Eurovision Song Contest» vertritt.

Die Zuschauendenjurys werden ergänzt durch eine 25-köpfige internationale Fachjury, deren Mitglieder ihre Expertise als Teil der jeweiligen Eurovision-Länderjurys schon unter Beweis gestellt haben. Den Selektionsprozess setzt SRF wie schon im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut YouGov Schweiz (ehemals Link) um.“

In der Pressemeldung hebt der Sender noch einmal hervor, welche riesigen Reichweiten und Erfolge mit der Teilnahme am ESC verbunden sein können – und das nicht nur bei einem Sieg wie dem von Nemo. Außerdem müsse in diesem Jahr keiner die Angst vor dem Scheitern im Halbfinale haben, da die Schweiz als Vorjahressieger und ESC-Gastgeber automatisch für das Finale gesetzt sei.

Einreichungen können Künstler/innen, Produzent/innen und Songwriter/innen bis zum 22. August 2024 um 22 Uhr hier vornehmen. Der Schweizer Beitrag und die/der ihn präsentierende Künstler/in werden dann Anfang 2025 bekanntgegeben.

Wie findest Du es, dass die Schweiz für den ESC 2025 auf dasselbe Auswahlmodell wie in den letzten Jahren setzt? Welche/n Künstler/innen würdest Du gern als Vertreter der Eidgenossen beim ESC sehen? Und sollte Deutschland möglicherweise auch wieder diesen Auswahlprozess nutzen? Lass uns Deine Meinung in den Kommentaren da. 



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47 Comments
AlexESC
AlexESC
1 Jahr zuvor

Man muss es immer wieder sagen, dass das seit 2019 bestehende Vorentscheidkonzept der Schweiz ja eigentlich auf das deutsche Vorentscheidkonzept von 2018 (welches auch 2019 angewandt wurde) basiert. Vor allem eine Rückkehr zum Songwritingcamp würde ich für Deutschland sehr sinnvoll halten. Aber noch wissen wir ja überhaupt nicht das deutsche Vorentscheidkonzept für die kommensche Saison. Ich hoffe, dass man sich halt nicht auf den diesjährigen Erfolg mit dem 12. Platz ausruht und man das selbe Konzept wie im letzten Jahr auflegt, wenn auch vielleicht ohne „Ich will zum ESC!“.
Das ist leider verführerisch, auch mal ganz allgemein gesehen, wenn man Erfolg hat, dass man sich dann nicht weiter entwickelt sondern sich auf dem Erfolg ausruht.

Tobiz
Mitglied
Tobiz
1 Jahr zuvor
Reply to  AlexESC

Das stimmt. Mit einziger Ausnahme, dass die Zuschauer nicht mitstimmen dürfen.

Dennis_Duesseldorf
Dennis_Duesseldorf
1 Jahr zuvor

Auch wenn ich mir gerade aus der vielsprachigen Schweiz einen VE wünschen würde, ist völlig verständlich, dass man bei dem funktionierenden Konzept bleibt. Für meinen Geschmack waren insbesondere Luca Hänni, Gijon‘s Tears und Nemo herausragend gute Entscheidungen 👍🏻

Aber jetzt ist eine Frau dran finde ich. Und da werfe ich mal Veronica Fusaro in den Ring: https://youtu.be/cZ4ivAoK2xw?si=0RUHPvO0XFovjbcq

Na und in Deutschland braucht es zwar definitiv einen radikalen Neuanfang – aber lieber in Form eines komplett kernsanierten Vorentscheids, als durch Rückkehr zur Auswahl hinter verschlossenen Türen…

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Auch wenn ich von den hier aufgeführten Beiträgen nur Luca wirklich mochte, so haben unsere Nachbarn mit Ausnahme von Marius Baer immer gute Qualität ausgewählt. Das ist ne sehr lange Erfolgsstrecke, in den meisten Ländern hält sowas 3-4 Saisons.
Jetzt aber bitte mal eine Frau – das Wahlrechtsthema ist inzwischen geklärt, ja?

Last edited 1 Jahr zuvor by 4porcelli - Bring Hersh home!
Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Jetzt aber bitte mal eine Frau

Waren wir uns nicht einig, keine Push-Kommentare zu Beatrice Egli zu posten?

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Allgemein ja. Aber nur sie ist in ihrer genialen Einzigartigkeit mit Käpt‘n Nemo vergleichbar.

https://youtu.be/YBuwmnWDD8s?si=OHwLqWyLzerEJcCa

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Jeder hat so eine Peinlichkeit in seiner Plattensammlung stehen. Bei dir sind es Dschingis Khan & Beatrice Egli, ich stehe zum Omen .

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Tja, sind natürlich nicht alle so trendy wie ich. Ich kannte den Song übrigens gar nicht, hatte nen coolen Clip vom Kirk Douglas Film gesucht.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Mein Anspruch wäre auch nicht, alle Ralph Siegel Kompositionen kennen zu müssen. 😉

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Ich bin ja schließlich kein Blogger.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Ich habe die LP von Dschingis Khan nach dem ESC 1979 geschenkt bekommen. Meine Eltern fanden das Geschenk … sagen wir mal … so-so …

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Ich fand die am Anfang gut. Ist irgendwie nie erwähnt worden aber war ja 1-1 inkl. Tänzer Boney M.

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Wie bedauerlich! Lass mich raten: Von dem Tag an, hast du dich ungeliebt gefühlt? 😉

Ich hatte das Love-For-Sale-Album von Boney M. bekommen und oft angesehen: Da war dieser Typ drauf und viel nackte Haut – Musik egal, aber irgendwie sexuell triggernd.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Da hatte sich aber jemand was beim Schenken gedacht, das war ja richtig nett.

Franny
Franny
1 Jahr zuvor
Reply to  Jorge

Hey! „Das Omen“ ist nur wirklich keine Peinlichkeit. Hab das damals so gefeiert. Und wenn ich es jetzt anhöre, find ich’s immer noch geil. 😀

Und wo wir gerade dabei sind… 😉
Edelweiss – „Bring Me Edelweiss“ (youtube.com)

Last edited 1 Jahr zuvor by Franny
MarcTGFG
MarcTGFG
1 Jahr zuvor

Missing you at PW

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  MarcTGFG

I’ve been thinking about coming back but then I read the comments. The humor seems to be gone, there is endless repetition of the same talking points – some people (not even talking about the trolls) seem to just copy paste. Right now Harris/Walz are Gods, once the first misstep comes, the same people will post 100
Times it was a mistake to get rid of Biden.
Sorry now I’m bitching! How have you been? Say hi to everyone if you have a minute, say I’m ok and will probably check in soon. How’s the family situation?

MarcTGFG
MarcTGFG
1 Jahr zuvor

Family situation not getting any better. Dementia is a bitch. 🙁

Greetings from abctefg, where Porcelli??? who asked me to post this video for you:

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  MarcTGFG

Aaah thanks he‘s so sweet! It’s always cool to see how there’s not just a bunch of gay guys on Pw but a lot around our age. Probably a result of the dual horrors of AIDS and Reagan when we grew up.
Sorry about the dementia horror. I’m still struggling with the aftermath as you can imagine. If you want to chat our blogger Benjamin here has my mail (Benny, kannst Du Marc gerne schicken) as well several people on ET like Lyn and Maximo.

MarcTGFG
MarcTGFG
1 Jahr zuvor

Wenn Du mal wieder in Köln bist, lass uns doch mal treffen.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  MarcTGFG

Gerne, ich war gestern – total unkoordiniert tatsächlich n paar Tage in Köln, habe meinen „Patenotter“ im Zoo besucht, siehe den Artikel zu Céline 😜

MarcTGFG
MarcTGFG
1 Jahr zuvor

Dann lass uns doch mal per Mail vernetzen: Meine ist Username @gmail.com

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  MarcTGFG

Keine Punkte im Username?

MarcTGFG
MarcTGFG
1 Jahr zuvor

embo66 also can’t wait for you to come back and feel the new Dem joy!!

Scott Tribe
Scott Tribe
1 Jahr zuvor

Hello – not all of us are humourless, and the place is a lot more upbeat since Harris became the nominee!

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Natürlich sollten die Schweizer an ihrem erfolgreichen VE-Konzept festhalten.

Bevor sie aber eine Solistin mit der ESC-Aufgabe betrauen, könnten sie es ja vorsichtig mit einem gemischten Duett versuchen. 😉

Beim Heimcontest fände ich das auch recht gelungen.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Meine Lieblingskünstler aus der Schweiz sind Nicolas Fraissinet und Aliose … aber das wird wohl nichts. Der letzte schweizer Beitrag, der es in mein ESC-Pantheon geschafft hat, kam 1972 zur Aufführung; das ist bis heute auch der einzige. Aus den letzten 20 Jahren mochte ich Vanilla Ninja, Lovebugs (war live nix), Michael von der Heide (war live nix), Sebalter, ZIBBZ und Gjons Tears Beitrag 2020, der dann ja ins Corona-Wasser fiel.

Last edited 1 Jahr zuvor by togravus ceterum
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Die Schweiz könnte ja auch eine totale Patriotin (für wen auch immer) ins Rennen schicken wie Alice Weidel. Die schràgerweise früher in Biel wohnte.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Biel ist schön, und jetzt, wo Frau W. weg ist, ist es noch schöner.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Ich war erstaunt, wie groß und relativ kosmopolitisch das zu sein scheint. Hatte nie vorher von Biel gehört.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Ob da eine Gedenkplatte ans Haus geschraubt wird?

Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Zum Thema Songwriting-Camp und Auswahlkonzept: Die Berechtigung aus den Punktescores abzuleiten, ist eine Sache, wer sich darauf beschränken möchte – bitte …

Songwriting-Camp als Ergänzung & Chance für Einsteiger – OK. Aber als Auswahlkonzept ist mir das zu wenig und wollte das auch nicht bei ESC-Top10-Garantie haben. Die Aufmerksamkeitsspanne der Camp-Songs reicht in der Regel nur 1 Woche weit und die kompositorischen Spielereien wirkten oft gestelzt. Wirklich übel finde ich, wenn die üblichen Verdächtigen aus diesem ESC-Zirkus immer wieder an diesen Camps beteiligt werden.

Last edited 1 Jahr zuvor by Jorge
Alex John
Alex John
1 Jahr zuvor

Würde mich freuen wenn Stefanie Heinzmann ins Rennen geht.
Wie im Artikel beschrieben muss sich die Schweiz nicht fürs Finale qualifizieren.
Sie hat also nichts zu verlieren.
Außerdem ist sie bekannt in den DACH Ländern.
Zudem ist sie eine Frau und dazu hat sie eine Megastimme, Ausstrahlung und kann gut live singen.

Beatrice Egli wird sich ja leider nicht trauen, meinem Gefühl nach.
Wie man an ihrem Song ‚Federleicht‘ sieht und hört, hat sie durchaus mehr drauf als klassischen Schlager.

https://youtu.be/RpUO6XCMQAM?si=Oc5ujVI5FsmwzdMu

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Alex John

Sie wird sich auch dem selben Grund nicht bewerben aus dem auch Helene Fischer, Mark Forster und Co. es nicht tun werden, sie haben es nicht nötig und fürchten Karriereknick bei schlechten Ergebnis.

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Und sie wissen, dass ihre Musik zu schlecht ist, um international/in Europa zu punkten…

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Na ja, „schlecht“ vielleicht nicht, aber dann doch zu „deutsch“.

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Und wie wir von den vergangenen Jahren wissen, könnten sich Schweizer nicht mal sicher sein, ausreichend Gastgeberpunkte zu erhalten, damit sich Stars nicht „blamieren“.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Jahr zuvor

Spätestens jetzt sollte sich auch mal der NDR melden bezüglich der Auswahl unseres Beitrags, der aber wohl wieder so gewählt werden wird wie in diesem Jahr, nur ohne „Ich will zum ESC“.

Und eurem Wunsch nach einer Frau für die Schweiz schließe ich mich gerne an, möchte ihn aber auch auf Deutschland erweitern. Aber etwas Besseres als Loi oder Leony.

Obwohl auch wir eine non-binäre Person in die Schweiz schicken könnten. Mir fällt da spontan Anny Ogrezeanu ein. Anny hat 2022 bei TVOG gewonnen, wird vom Bonner General-Anzeiger aber immer noch mit „sie“ angesprochen – und nur dann mit „er/ihn“, wenn Anny es auch explizit erwähnt, dass er diese Ansprache vorzieht.

Obwohl: Anny könnte auch für Rumänien antreten, falls TVR wieder Geld übrig haben und den Zwist mit Teodor hinter sich gebracht haben sollte…

Fabian
Fabian
1 Jahr zuvor

Bitte keine interne Auswahl bei uns. An solche Experimente des NDR erinnere ich mich nicht gerne zurück. Für die Schweiz wünsche ich mir Gjon’s Tears zurück.

Blind Channel Fan
Blind Channel Fan
1 Jahr zuvor

Ich bin mir sicher dass die Schweiz wieder einen super Beitrag schicken wird

BineB.
BineB.
1 Jahr zuvor

Was soll ich sagen, die schweizer ESC-Verantwortlichen haben halt ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Beiträge. Wieso sollte man dann nicht auch nächstes Jahr darauf Vertrauen? Zumal ja nichts wirklich Schlimmes passieren kann, denn Finale ist sicher. Mal abgesehen davon, beim Fest im eigenen Land werden die Damen und Herren sich vermutlich besonders viel Mühe geben. Und an potentiellen Möglichkeiten mangelt bei den Eidgenossen ja nun wahrlich nicht. Und welches Geschlecht oder ob ein, zwei oder mehr Personen ist mir zweitrangig. Klar würde ich mir manche für die Teilnahme wünschen. Aber es muss erstmal DER Song für den ESC sein, dann hängt daran auch der jeweilige passende Künstler. So sehe ich das.

Zur Frage, ob eine interne Auswahl auch für Deutschland eine Option wäre…….ganz klar: NEIN!!!!!!!!!!!!!!!! Warum? Unsere Verantwortlichen haben absolut kein Händchen für eine Auswahl.
Und je näher bei uns die „Stunde Null“ rückt, desto besorgter werde ich, dass auch zum nächsten Jahr mal wieder etwas Neues ausprobiert wird und neben der Argumentation „Man könne bei einer internen Wahl Künstler direkt anfragen, die sonst nicht so gerne an der öffentlichen teilnehmen möchten“, jetzt auch noch „bei den Schweizern klappt es ja auch besser“ ins Feld geführt wird.

Alizée
Mitglied
Alizée
1 Jahr zuvor

Mein großer Wunsch wären immer noch Aliose („Porcelaine“ ist so wundervoll – gern auch mal das Cover von meinem Gjon anhören…). Ansonsten wären auch Künstlerinnen wie Elle und DANA eine tolle Wahl.

byJannik
byJannik
1 Jahr zuvor

Off-Topic:
Die Jungs von From Fall To Spring, die letztes Jahr beim TikTok Voting des deutschen Vorentscheids den 2. Platz hinter Ikke Hüftgold belegten, gehen auf ihre erste Europatournee – und das als Support von niemand geringerem als den Mello-Veteranen von Smash Into Pieces, die ja sowohl dieses, als auch letztes Jahr den 3. Platz beim schwedischen Melodifestivalen belegten, das gaben sie heute auf Metas Kurznachrichtendienst Threads bekannt gaben:
https://www.threads.net/@from.fall.to.spring/post/C-cROp2t-6e

Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor

Ich wünsche mir einfach den nächsten grandiosen Schweizer Beitrag. 😍 Ganz egal, welches Geschlecht.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Jofan

Ich glaube das Geschlechterthema ist erstmal durch (wobei mir nicht klar ist, wie weit Bambie‘s Identität hier bei Leuten auf dem Schirm war, viele haben sicher als „Gothic“ eingeordnet).

undeuxtrois
undeuxtrois
1 Jahr zuvor

Ich schreibe lieber meine Einordnung hier nicht hin.

Trevoristos
Trevoristos
1 Jahr zuvor

Schweiz ist so ein Thema für sich. Es herrscht dort im Grunde ne Krise in der Spitze bis weit in den Mittelbau hinein, die es in sonst kaum einem anderen europäischen Land gibt, ausser vllt in Österreich und Irland, wo die Situation ähnlich ist.
Es ist überhaupt schwierig herauszufinden, wer in der Schweiz von den einheimischen Künstlern überhaupt wenigstens etwas beliebt ist. Ok es gibt ne CH Single Top 10 weekly. Da tänzeln Songs seit Jahren drin rum…The Code wird da wohl bis ins nächste Jahr #1 bleiben…

In der aktuellen weekly CH Albumchart liegt immerhin aber ein schweizer Act auf der 1. Allerdings Volksmusik. ChueLee der Name. Haben aber in der Schweiz scheints noch nie einen Song-Hit gehabt.
Auf 37 ist dann noch ein seit 207 Wochen notiertes Album von Stubete Gäng, so eine Art Volksmusik/Ballermann Rap, die man sich AN SICH beim ESC gut vorstellen könnte. Ein weiteres von denen ist auf 92.
auf 72 dann der italo-Schlageract Esteriore Brothers.
Auf 75 das aktuelle Album von Faber (Singer Songwriter), dessen ganz große Zeit aber anscheinend vorbei ist (war vor 6/7 Jahren auf dem Zenit). Wäre somit theoretisch ein aussichtsreicher ESC Act.
Dabu Fantastic sind auf 85.
Auf 99 dann noch Gölä. Der wohl grösste Rockstar der Schweiz, der vor allem um die Jahrtausendwende ganz weit vorne war.

Was Songerfolge betrifft ist so ziemlich totaler Essig angesagt. Da scheint von den echten schweizer Acts kaum noch wer mit nem MV auf mehr als 100.000 Views kommen zu können. Erst recht nicht auf ne Million, oder mehr, wie es noch vor einigen Jahren üblich war. Ist vorbei. Erstaunlicherweise ‚beherrschen‘ albanisch/kosovarische Acts die MV Szene der Schweiz…

Dodo find ich ganz gut.
https://www.youtube.com/watch?v=_HnEmELjFH0
Seine aktuelle Single mit Laura Bilgeri könnte man sich beim ESC vorstellen. Überhaupt Laura Bilgeri. Vielleicht bisschen schwaches Stimmchen …aber mit passendem Song, warum nicht?
zb Shadows ist gar nicht mal schlecht
https://www.youtube.com/watch?v=P6ByA4v64l8

Gemessen an der sehr schwachen Performance der heimischen Künstler in der Schweiz im kommerziellen Bereich (also ohne die, die den Umweg ‚ich gehe nach Deutschland, hier wirds nix‘ eingeschlagen haben) ist die schweizer Erfolgssträhne beim ESC recht ordentlich. Das hat zumindest beim Jury-Punktesammeln gut geklappt. und ich behaupte die ESC Beiträge der letzten Jahren sind allesamt mindestens Videohits des jeweiligen Jahres in der Schweiz gewesen. Irgendwann endet jede Strähne aber. Glaub 2025 könnte es soweit sein^^