
Die Songs aus den teilnehmenden Ländern sind natürlich der Kern und die Pflicht eines Eurovision Song Contest. Das Pausenprogramm drumherum ist die Kür. Hier kann der Sender, der die Shows produziert, zeigen, was das Land ausmacht, welche Künstler/innen wichtig sind und welche Art von Humor bevorzugt wird. Das war auch beim ESC 2024 in Malmö nicht anders. Mit der Verpflichtung des erfahrenen Erfolgsduos Edward af Sillén und Daniel Réhn als Drehbuchautoren und für die Regie waren die Erwartungen an das Rahmenprogramm groß.
Würde sich „Love Love Peace Peace„, einer der Interval-Acts beim ESC 2016 in Stockholm, noch übertrumpfen lassen? Diese Frage stellte sich auch Edward af Sillén, als er den Drehbuch-Auftrag für den ESC in Malmö übernahm. In einem Interview sagte er danach, dass er sich von diesem Erfolgsdruck lösen und etwas ganz anderes schaffen wollte – etwas für das Jahr 2024. Dabei griffen er und Daniel Réhn aber auch auf bewährte Konzepte und Figuren wie Lynda Woodruff zurück.
Gleichzeitig wollte das schwedische Fernsehen offenbar aber auch zeigen, dass das Land und seine Musikindustrie mehr kann als ESC. Das wurde dann vor allem im Finale deutlich, als nicht nur Björn Skifs mit einem Nicht-ESC-Song die Show eröffnete, sondern auch diverse Welthits im Rahmen der Flaggenparade und Alcazar mit ihrem Banger „Crying at the Discoteque“ zu erleben waren.
Wir haben alle Opening, Pausen- und Abschluss-Acts (ja, einen solchen gab es mit den ESC-Siegern von 1984 am Ende des zweiten Semis) des ESC 2024 zusammengestellt. Am Ende wollen wir von Euch wissen, welche Präsentationen Euch am besten gefallen haben.
Semi 1
Opening Act: Eleni Foureira, Eric Saade und Chanel – Medley
Man muss nicht den ESC gewinnen – und kann trotzdem ein wahrer Gewinner sein. Ein Auftakt mit Mega-Hits der jüngeren Wettbewerbsgeschichte. Das Palästinensertuch um Eric Saades Handgelenk sorgte dafür, dass die EBU das Video vom Auftritt der drei nicht offiziell in seinem YouTube-Kanal postete.
Interval Act: Johnny Logan mit „Euphoria“
Der männliche ESC-Doppelsieger (ja, wenn man auch seine kompositorische Leistung mitzählt, ist er Dreifachsieger) verneigt sich vor seinem weiblichen Gegenstück und singt ihr „Tattoo“. Ehre, wem Ehre gebührt.
Interval Act: Benjamin Ingrosso – Medley
Der schwedische ESC-Vertreter 2018, Benjamin Ingrosso, startet gerade so richtig durch – nicht nur in Schweden, sondern auch international. Da kann er in seinem Drei-Lieder-Medley schon mal auf seinen ESC-Beitrag verzichten.
Semi 2
Opening Act: Petra Mede und Malin Åkerman mit „Tattoo“
Kurz, auf den Punkt – aber der Gag war dann doch schon über ein Jahr alt: Petra Mede und Malin Åkerman im „Tattoo“-Solarium von Loreen.
Interval Act: Helena Paparizou, Charlotte Perrelli und Sertab Erener – Sing-along (Allsång)
Allsång ist ein Phänomen in Schweden – und gehört damit natürlich auch zum ESC. Die griechische ESC-Siegerin Helena Paparizou ist in Schweden geboren. Die türkische Siegerin Sertab Erener hat diesen Bezug zum Gastgeberland nicht. Da waren die Hoffnungen groß, dass das ein Fingerzeig für eine Rückkehr der Türkei zum ESC sein könnte.
Interval Act: Petra Mede, Charlotte Perrelli, Sarah Dawn Finer und Kärijää mit „We Just Love Eurovision Too Much“
In Stockholm 2016 war insgesamt mehr selbstironisches Musical, aber Måns Zelmerlöw ist dafür vermutlich auch mehr geeignet als Malin Åkerman. Zusammen mit Sarah Dawn Finer wurde das aber eine spaßige Nummer, die den ESC-Sieger der Herzen 2023 mehr als angemessen würdigte.
Closing Act: Herreys mit „Diggi-Loo Diggi-Ley“
Eine ungewöhnliche Platzierung am Ende der Show, aber auch die zweiten schwedischen ESC-Sieger ever sollten ihren Platz beim diesjährigen ESC bekommen – immerhin genau 40 Jahre nach ihrem Erfolg in Luxemburg.
Finale
Opening Act: Björn Skifs mit „Hooked on a Feeling“
Es gab tatsächlich schon vor ABBA Musik aus Schweden, die weltweit Erfolg hatte. „Hooked on a Feeling“ war tatsächlich der erste #1 Hit in den USA, der aus Schweden kam – sechs Jahre nach seiner Veröffentlichung 1968.
Interval Act: Sarah Dawn Finer als Lynda Woodruff mit „You’re Good to Go“
Es hätte das neue „Love Love Peace Peace“ werden können, wäre Martin Österdahl als Vertreter der EBU nicht gerade erst durch durchaus umstrittene Entscheidungen zum Buhmann des Wettbewerbs geworden.
Interval Act: Alcazar mit „Crying at the Discoteque“
Ja, auch diese Band fängt mit A an, hatte weltweit Erfolg und wollte eigentlich nie wieder zusammen auftreten. Und da waren sie dann doch: Alcazar mit ihrem Banger von 2001.
Interval Act: ABBAtare sowie Carola, Charlotte Perrelli und Conchita Wurst mit „Waterloo“
ABBA selbst waren nicht nach Malmö gekommen. Stattdessen ließen die vier Bandmitglieder ihre ABBAtare von ABBA Voyage für sie sprechen. Anschließend übernahmen drei ESC-Diven – einmal mehr dabei: Charlotte Perrelli.
Interval Act: Loreen mit „Forever“
Die erste Frau, die zweimal den ESC gewonnen hat, bekam natürlich den besten Platz überhaupt für ihren Auftritt: Kurz vor der Bekanntgabe der Jurypunkte präsentierte sie auf einer Art Barstuhl ihre neue Single „Forever“ gepaart mit ihrem letzten Siegerbeitrag „Tattoo“ .
Jetzt seid Ihr dran:
Welches Pausenprogramm hat Dir beim ESC 2024 in Malmö am besten gefallen? Du hast maximal 3 Stimmen.
- Petra Mede, Charlotte Perrelli, Sarah Dawn Finer und Kärijää mit "We Just Love Eurovision Too Much" (26%, 292 Votes)
- Helena Paparizou, Charlotte Perrelli und Sertab Erener - Sing-along (Allsång) (12%, 129 Votes)
- Eleni Foureira, Eric Saade und Chanel - Medley (10%, 107 Votes)
- Sarah Dawn Finer als Lynda Woodruff mit "You're Good to Go" (10%, 107 Votes)
- Petra Mede und Malin Åkerman mit "Tattoo" (9%, 99 Votes)
- Johnny Logan mit "Euphoria" (7%, 74 Votes)
- Benjamin Ingrosso - Medley (6%, 71 Votes)
- Herreys mit "Diggi-Loo Diggi-Ley" (6%, 63 Votes)
- Alcazar mit "Crying at the Discoteque" (6%, 62 Votes)
- ABBAtare sowie Carola, Charlotte Perrelli und Conchita Wurst mit "Waterloo" (4%, 39 Votes)
- Loreen mit "Forever" (3%, 37 Votes)
- Björn Skifs mit "Hooked on a Feeling" (2%, 22 Votes)
Total Voters: 465
In der Reihe „Malmö Memories“ bereits erschienen:
- Mein erster ESC – Ein Gastbeitrag von Johannes Floehr
- Im selben Hotel wie Eden Golan und die israelische Delegation
- Neue Podcast-Folge von „ESC BITE“: Ein sehr persönlicher Rückblick auf den ESC 2024
- Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2024
- Effizient, praktisch, gut – der ESC 2024 profitierte von der erfahrenen Gastgeberstadt Malmö
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Loreens Pausenact lässt mich sprachlos zurück, lange nicht mehr sowas merkwürdiges gesehen🙄
Muss leider sagend dass mich irgendwie keiner der Acts wirklich umgehauen hat, irgendwie wirkte alles auf mich „aufgewärmt“ und leicht ideenlos. Besonders auf Lynda Woodruff hätte ich gerne verzichten können, zumal ihr Loblied auf Österdahl in der aufgeheizten Stimmung fast schon wie Hohn wirkte.
Ach ja, Loreen: Das war eine ganz merkwürdige Nummer, akrobatische Verrenkungen auf einem gynäkologischen Stuhl während Toilettenpapier von der Decke hing während sie irgendein nicht eingängiges Lied jaulte. Keine Ahnung was das sollte.
Toilettenpapier und Lied sind mir gar nicht erst aufgefallen🤣
Loreen war wohl geistig mehr damit beschäftigt, im Falle eines Sieges von Eden, wie sie die Trophäe überreichen soll, ohne sie zu umarmen. Das hat sie wohl aus dem Konzept gebracht. Armselig!
Gab es da ein Konzept bei dem Auftritt?
Wahrscheinlich nicht.
Das wäre ja noch schlimmer.
@Douze Points.
Mir ist da ein kleiner Fehler aufgefallen. Im Abschnitt mit Johnny Logan steht korrekt in der Überschrift „Euphoria“, im Text selber dann aber er hätte „Tattoo“ gesungen.
Ich habe inzwischen schon mal im schwedischen Möbelhaus nachgeschaut, ob sie dort diesen Stuhl „Loreen“ im Angebot haben: noch nicht!
Hahaha 😀
Das hätte ich nicht besser zusammenfassen können 😂
Ich habe nach dem ESC mal in die Füll-Acts reingeschaut, weil ich diese während der Shows selbst nie beachte. Leider fand ich sie durchweg schwach.
Ich schau die Füll-Acts während der Shows ehrlich gesagt auch nur selten. Bin da meistens in der Küche, im Bad oder irgendwo am Herumwerkeln. 😉 Dieses Jahr hab ich nur die Herreys und Johnny Logan aus Nostalgiegründen gesehen. Werde den Rest heute Abend nachträglich mal überfliegen. Aber scheinen ja alle nicht so der Bringer gewesen zu sein.
Es wirkte wie ESC1994 schrieb wie aufgewärmt, es half auch nicht wieder die selbe Moderatorin zu haben. Allgemein wirkten die Sendungen lustlos auf mich, sicher eine Kombination aus der Situation und Enttäuschung, dass ABBA nicht da waren.
Super fand ich die Flaggenparade, Isaak und Kaleen haben uns toll vertreten. Nemo hätte meiner Ansicht nach wie Marco letztes Jahr eine Flagge in die linke, die andere in die rechte Hand nehmen sollen.
Eden hielt die Flagge am höchsten, die Botschaft war klar. Marko hopste aufgekratzt über die Bühne. Slimane wirkte wie Cary Grant oder Tony Blinken, er wickelte sich in die Tricolore und küsste sie. Ganz großes Kino.
Kaleen war menschlich mega, aber der Song leider nix.
Beiträge dieser Art bitte künftig ausschließlich als Interval Act oder in der Pause.
Ich fand den Song sehr billig und sie kann natürlich nicht singen. Man kann sich über den Badeanzug streiten, aber da Slimane praktisch in Calvins aufgetreten ist, will ich da nicht meckern.
Die Calvins haben es dir wirklich angetan wenn du sie jedes Mal erwähnen musst, oder?? 😉
Ich fand‘s bemerkenswert, dass er in Briefs gekreuzigt dastand. Und ja, gut gefüllt.
Worauf du achtest. Wahrscheinlich cut, oder??
Araber immer.
Bin es auch, hatte aber gesunheitliche Gründe.
Dito. Das heißt da ist noch 1/3 oder so da aber durchs Piercing sieht’s aus wie ganz cut.
Ach herrje, was sich die anderen User hier wohl denken wenn sie sehen über was wir gerade quatschen. 😅
Macht bitte weiter. Hab gerade Kaffeepäuschen. 😀
Ich möchte dann noch mal auf die Calvins kommen 😜. Pumas und Aussiebums sind auch cool.
Ich trage kaum Markenunterwäsche, sie muss hauptsächlich bequem sein.
Ich hab bestimmt 60 Paar, finde ich cool. Gerade meistens Puma Trunks, mein Fbuddy trägt die Witzigerweise auch.
Ah okay, ein Sammler wie es scheint.
Ansonsten ist es heute bei mir zum Glück trocken mit etwas Sonne. Meine Schwester war mit ihrer jüngsten Tochter zu Besuch und hat mir etwas für den Urlaub mitgegeben. Neben Lektüre sowie etwas Nervennahrung für den Flug auch noch eine kleine Geldspritze wodurch ich mir sicherlich noch etwas mehr Cocktails gönnen kann. 😎🍹
Nice! Hier ist‘s heute sonnig aber etwas kühler. Ich muss nachher noch zum Barbier.
Without Pics – It didn’t happen.
Du kannst gerne vorbei kommen und ich zeig sie Dir 😜
Wohin geht das jetzt?? Hoffe du zeigst ihn nur die Unterhosen und nicht noch mehr. 🤣
Natürlich nicht, das hätte was inzestuöses.
Hängt grundsätzlich davon ab, ob die Kollektion auch typgemäß und nicht bloß Angeberei ist.
Ich dachte an was anderes, aber wenn ich das ausschreibe dann wird der Kommentarbereich wohl gesperrt. Sorry aber ich habe momentan oft versaute Gedanken. 🤣
Kommentarbereich gesperrt? Dann möchte ich noch mal auf die Situation kommen.
Legst du es etwa drauf an?? 😉
Ich such mal Bilder von IDF Typen in Calvins.
IDF??
Israeli Defense Forces.
Danke, ich hab es nicht so mit dem Militär. 😅
Die sehen halt super aus. Tun viele Israelis, Tel Aviv ist wie Barcelona oder Mailand, fast alle sehen super aus.
Um den kulturellen Sinn der Diskussion hervorzuheben, kann man auch auf Yossi & Jagger verweisen.
Sehr guter Film. Gibt auch ein Sequel, meine ich.
Ja – ohne Jagger – oder so ähnlich.
Israel hat ne gute Film- und TV-Industrie. Es ist bizarr, Wie schlecht deren Kommunikation ist.
Hm, mir sind nur einige Filme bekannt. In Deutschland wäre die Thematik der beiden Filme wohl nur als Tatortkrimi finanziert worden.
Snails in the Rain ist noch ein guter Gay Film aus Israel.
Die Band von nebenan ist auch ein toller Film. Hat allerdings keinen Gay Content …
Hoffe du bist nicht verwundert wenn du die Konversationen zwischen mir und 4porcelli liest, manchmal eskaliert es etwas. 🤣
Weil wir raven!
Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt … 😎
Ich hänge hier noch etwas rum bevor es übermorgen in den Süden geht. Habe gerade geschaut, die nächsten Tage angenehm warm bei 25 Grad in Puerto del Carmen bei leichter Bewölkung.
Das klingt doch gut. Ich war in den letzten Wochen so fleißig, dass ich meinen Vorurlaubsberg tatsächlich komplett abgetragen habe. Jetzt ist mir etwas langweilig, und ich zähle die Tage bis zum Reisebeginn.
Jo, nicht zu heiß. Muss nur aufpassen wegen der Sonne, dort ist die UV-Strahlung ja extrem.
Ich hatte jetzt Vorarlberg gelesen…
Bei mir ist als Nächstes Chicago dran, meine Freundin da und unser Freund in Pittsburgh treffen uns alle 6 Monate um das Ukraine-Projekt voranzutreiben, wir haben über 120,000 eingesammelt. Mir wollen jetzt eine Nahost-Aussöhnungssache planen. Da beide Familie/Freunde in Israel haben, bleibt mir die undankbare Palästinenser-Aufgabe.
Mit den 50 € die mir meine Schwester noch extra zugegeben hat sind jedenfalls noch einige Drinks extra drinnen bzw. ein paar Tage die Liegen am Strand. Auf den Kanaren gibt es nämlich keine hoteleigenen Strände, da müssen alle Strände für die Allgemeinheit zugänglich sein.
Am Strand liege ich immer nur auf einem Badetuch im Sand. Ich liebe das, vor allem wenn ich am frühen Abend vor mich hin dösen kann.
Man darf halt nur nicht den Fehler machen die Badelatschen zu früh asuzuziehen, Sand ist bekanntermaßen ein sehr guter Hitzeleiter. Ich spreche da aus Erfahrung. *AUTSCH* 🤣
Ist witzig, wie Liegen Standard geworden sind. Früher hat man einfach das Handtuch auf den Sand gepackt.
Werde ich mir wahrscheinlich auch so machen, also mir ein paar Steine suchen und das Tuch damit befestigen. So an ein oder auch zwei Tagen möchte ich mir aber dann doch ne Liege gönnen.
Ich bin ein Sand-Magnet von daher mag ich Liegen.
@togravus ceterum, @4porcelli
Danke, ich sehe da mal rein.
Beides?
So wie ich dich kenne, sind die Hälfte doch erbeutete Trophäen.
Ich Tausch tatsächlich gerne.
Honestly, schönes Hobby. Du solltest noch aus PC-Gründen ergänzen: .. nur aus Nachhaltigkeitsgründen.
Bequem ist das A und O. Der Rest kommt danach. Ich mag bei Calvin den Gummizug nicht. Davon krieg ich Bauchschmerzen. Und wo wir bei unbequem sind: Gibt es tatsächlich Leute (egal welchen Geschlechts), die Strings als angenehm empfinden? Trag diese Teile nur noch im äußersten „Notfall“. 😉
Furchtbar unbequem. Witzigerweise betonen die vorne so viel wie hinten, muss die Ergonomie sein.
Über medizinisch notwendig gewordene Eingriffe. 😉 Bei mir übrigens in frühester Kindheit geschehen.
Irgendwie unterhaltsam waren sie meistens,
aber sie haben mich nicht vom Hocker gerissen –
hahaha… Hocker – Loreen… hahaha.
Deren Auftritt habe ich ungläubig verfolgt und habe die ganze Zeit gehofft: okay, ich schaue mir das nun fein an und werde dann am Ende mit irgendetwas Besonderem belohnt. Wurde ich aber nicht! 🙁 Was sollte das?
Gefreut habe ich mich über die Herreys, allerdings diese nach dem offiziellen Ende des Semis auftreten zu lassen, fand ich einen sehr speziellen Einfall.
Ich konnte sehr viele ehemalige ESCler beim Älterwerden beobachten oder bei dem, wie sie verzweifelt (und vergeblich) versuchten, es zu verhindern. 😉
Der Gag unter dem Solarium zu Beginn war erwartbar, aber trotzdem lustig, ebenso Petras persönliche Postkarte.
Zum Gag mit dem Solarium: Eigentlich hätten ja auch da alle Alarmglocken schrillen müssen. Wenn Babsi eine Sache schon gemacht hat, spricht das eher nicht für die Qualität der Idee.
Ich würde gerne eine Stimme an die Postcard von Petra Mede vergeben, die blieb positiv in Erinnerung.
Pures Fremdschämen hingegen bei der ABBA Werbeaktion. Da saß ich sprachlos mit offenem Mund vor dem Fernseher. Ganz ähnlich so bei dem Auftritt Loreens.
Komische Abstimmung, bei mir ist das wie mit Pest und Cholera. .
Aber das Absurteste war für mich Loreen, wir haben da die ganze Zeit gerätselt, ob das Tattoo oder Eurphoria in einer neuen Fassung ist, und haben uns irgendwann für Tattoo entschieden.
Auf jeden Fall hat es gezeigt, dass Loreen mit ihrer Situation nicht zufrieden ist, sie wäre gerne eine große Künstlerin, muss aber dann feststellen, dass sie nur mit den immer gleichen Sachen erfolgreich ist.
Eine große Künstlerin zeichnet sich nicht durch „Eden – Bashing“ aus!
Da fehlt es dann wohl doch an Größe!
Wann hat sie das getan? Ich stehe hinter dem israelischen Volk mich nervt aber dieses Bashing-Geschwätz. Man kann den Krieg in Gaza auch anders sehen und deswegen durchaus politische Konsequenzen ziehen, die durchaus auch ins persönliche gehen können. Ich würde beispielsweise einem bekennenden Faschisten auch nicht umarmen wollen, nur als extremes Beispiel, spielen wir das aber mit Russland durch und die wären nicht vom ESC ausgeschlosseen worden…
Sie wollte , im Fall eines Sieges von Eden für Israel, die Trophäe abstellen und ihr nicht persönlich gratulieren. Vermutlich weil sie Jüdin ist und aus Israel kommt. Ziemlich armselig.
Echt? Puh. Das wusste ich noch gar nicht.
Ich auch nicht…. Hat das mit ihren marokkanischen Wurzeln zu tun ?
So kann man sich täuschen. Ich dachte, sie wäre eine Künstlerin mit Haltung.
Wäre auch kein Grund für mich. Slimane hat algerische Wurzeln und keinen Stress gemacht.
In der Tat. So viel ich weiß, haben seine beiden Coautoren sogar jüdische Wurzeln (zumindest den Namen nach)
Was waren das noch Zeiten, als Amira dem Duo Datz per Umarmung für den 12er gedankt hat. 🙁
Wunderbar !
Those were the days …
Absolut!
Schon wieder so ein Russlandversteher….
Also was ich dieses Jahr an den „Showfüller“-Acts ganz allgemein gut fand ist, dass man nicht nur (die immer gleichen) ESC-Acts aus den letzten 10 bis 15 Jahren hatte, sondern eben auch darüber hinaus wie eben Carola, Charlotte Perrelli, Sertab Erener, Johnny Logan oder eben auch Herreys.
Was ich weniger gut fand, war die Aktion mit den ABBAtaren, welche eher wie Werbung für ABBA Voyage gewirkt hat. Besser hätte ich es gefunden, wenn man vielleicht Björn und/oder Benny auf die Bühne geholt hätte um dann mit ihnen ein wenig zu sprechen. Am liebsten wären mir natürlich alle vier gewesen, aber realistisch gesehen wären wenn dann für ein Interview auf der Bühne wohl nur Björn und Benny zur Verfügung gestanden. Aber klar, ABBA hat viel für die schwedische Musikindustrie und den ESC getan, da musste man mit dieser „Werbung“ für ABBA Voyage wohl etwas zurückzahlen.
Ein paar haben hier schon geschrieben, dass sie die Produktion „lieblos“ fanden. Das Gefühl hatte ich besonders beim Finale.
Schon die Flagparade fand ich 2016 deutlich besser inszeniert, das war dieses Jahr echt gar nix. Auch diese komische Hymne auf Österdahl war vollkommen übertrieben (auch ohne die Joost-Entscheidung). Dann die Werbetrommel für ABBA-Voyage in London, da hätte ich ein Medley mit den drei ESC-Diven doch deutlich besser gefunden. Ach… ganz das Opening vergessen, warum nur? Und nicht zu vergessen der kurze Füller mit dem Trickkleid… Nicht zu vergessen natürlich Loreens Auftritt. Ich finds immer wieder schade wenn die Sieger des Vorjahres nicht mit ihrem Titel antreten. Das Gefühl hatte ich dieses Jahr auch mit dieser abgewandelten Form. Dazu noch dieser futuristische Stuhl. Das „Klopapier“ hingegen fand ich total genial und sah echt gut aus.
Irgendwie kam der Funke bei mir zum Finale vorm Fernseher und bei der Familiyshow nicht rüber. Ich fand diese Bühne und den Jahrgang wirklich toll, aber für mich wirkte die Produktion der Shows, besonders des Finals am Ende leider echt lieblos.
Aktuell 3 Stimmen für die ABBAtare. Lesen Carola, Charlotte und Conchita hier mit? 🙂
Fand das Pausenprogramm in den Halbfinals (insbesondere im 2.Semi) mehr überzeugend als im Finale
In den Halbfinals wurde halt das ganze gute Zeug verpulvert 😂
Leider: Für mich ein von A bis Z enttäuschendes Show-Programm gewesen. Linda total pointenlos, das ABBA- und Schwedenmusikthema total schräg einbezogen und Loreen hat lebende in Zombiezuschauer verwandelt.
Eine Stimme reicht: Johnny Logan, „Euphoria“. Alles andere war bestenfalls verzichtbar und schlimmstenfalls sogar unangenehm. Da hätte ich nach dem ESC 2016 („Love, Love, Peace, Peace“! Måns mit heftiger Hoverboard-Choreo! Lustloser Auftritt von Timberlake) doch wesentlich mehr erwartet.
Und die Idee, Alcazar zu verpflichten, war besonders erschütternd. Der einzige Song, den wirklich jeder kennt, ist über 20 Jahre alt. Und schon 2014 reichte es ja durchaus auch aus Gründen nur noch zum 3. Platz im Mello. Wenn die großen „Stars“ des Interval Acts weniger Strahlkraft haben als der einzige reguläre Teilnehmer, der eine Televoting-Null kassiert, sollte SVT spätestens jetzt wissen, dass man da mal so richtig ins Klo gegriffen hat.
Man hatte generell das Gefühl dass SVT irgendwie keine große Lust hatte die Show zu organisieren bzw. sich irgendwas einfallen zu lassen, drei Siege in recht kurzer Zeit wirken sich halt irgendwann negativ auf die Kreatitvität aus. Daher auch das viele Recycling inklusive Ausbuddeln von Lynda Woodruff mit der peinlichen Liebeserklärung an Österdahl.
Ich hoffe wirklich sehr dass uns Schweden als Gastgeber für die nächsten Jahre erspart bleibt, so ab 2035 dürfen sie vielleicht wieder gewinnen.
Diese „Lynda Woodruff“ finde ich sagenhaft unlustig. Dabei waren die Moderationstexte 2016 sehr witzig und auch dieses Mal war zumindest jeder zweite Gag von Petra und Malin ein Treffer. Scheint also zumindest kein grundsätzliches Problem mit dem schwedischen Humor zu sein.
Zu Alcazars Crying in the Discotheque Zeiten tauschte man Musik noch in Peer-to-Peer-Netzwerken. Der Effekt solcher Auftritte ist meist, dass man sich alt fühlt, wenn man den Song damals schon kannte.
Gottseidank hat ja We will Rave die Show gerettet.
LOL – wahrscheinlich war Retro das secret Motto des Abends?
Ich kenne Alcazar erst seit ihrer Mello-Teilnahme 2005. Das war das erste Jahr, in dem ich VEs verfolgt habe (buffer … buffer … buffer …). Zuvor hatte ich noch nie von Alcazar gehört.
Weil Du nur Schlager-Raves hörst.
Dann bist du entweder seeehr jung oder hast damals nur Klassikradio gehört. 🙂
Bei Herrn Ceterum kann ich mir beides vorstellen: ein sehr junger Klassikhörer vorm Grammophon. 😀
Das sollte ja kein Gag auf Kosten anderer sein, sondern nur die von mir gerne gewählte Variante, aus Abstrusem und Realistischem eine Pointe zu bauen.
Loreen und ihr Orgasmusstuhl war wirklich sehr verstörend.
Meine drei Stimmen haben „We Just Love Eurovision Too Much“, Johnny Logan und die Herreys bekommen und das sagt dann ja eigentlich auch schon alles.
Herreys und Johnny Logan auch bei mir. Vor allem, wie oben bereits geschrieben, aus Nostalgiegründen. War halt meine Kindheit. 🙂
Alles in allem war die Show (für mich) okay, nicht mehr – aber auch nicht weniger. Von den Pausenacts habe ich, ehrlich gesagt, vieles nicht mitbekommen. Interessieren mich meistens nur so am Rande, da ich da meistens anderweitig beschäftigt bin. Von daher enthalte ich mich hier bei der Abstimmung. Gut fand ich den (weitgehenden) ESC-Bezug, und dass nicht schon wieder irgendwelche Superstars eingekauft wurden, die mit dem ESC nichts zu tun haben. Okay, Alcazar, aber die gehören ja zur schwedischen Musikszene. Die Moderation fand ich in Ordnung, war auf jeden Fall angenehm dezent. Das gefällt mir sehr gut, da ich finde, dass die teilnehmenden Acts im Mittelpunkt stehen sollten, und nicht die Hosts. Sehr einfallslos fand ich die Postkarten – diese Dreiteilung mit den Selfies kam meiner Meinung nach auf dem Bildschirm nicht so schön rüber.
Der Jahrgang war von den Beiträgen eher durchschnittlich, für meinen Geschmack hat man sich zu sehr von Finnland 2023 inspirieren lassen, ein bißchen zu viel duschgeknallte „Spaßnummern“. (Okay, dafür kann der Gastgeber nichts 😉),
Aber es gab auch sehr schöne Songs (FRA, LUX, POR, LAT, SER.).
Vielen Dank für diesen Artikel. Am meisten enttäuscht bin ich irgendwie von Loreen. Der Auftritt hat mich leider gar nicht berührt. Eric Saade hat sich auch daneben verhalten.
Anderes Thema: Eden Golan 🇮🇱 hat gestern in New York „Hurricane“ gesungen. Link dazu: https://x.com/AviKaner/status/1798169566117511644?t=SgOZVAD9i5aIv_4DfOReaQ&s=09
In NY? Das hat doch George Soros eingefädelt! Verschwörung!
🤫
Siegerin der Herzen!
Ja! ❤️
„We Just Love Eurovision Too Much“ fand ich sehr unterhaltsam, auch wenn das Niveau von „Love Love Peace Peace“ nicht erreicht wurde. Letztendlich sind die Interval Acts für mich aber ohnehin nur ein Randaspekt, da sind andere Dinge deutlich wichtiger.
„We just love Eurovision too much“ fand ich witzig. Ich mochte auch schon die Musicalnummern 2013 und 2016.
„Denmark has.. well, something“
Für mich überwiegen auch bei den Invervall-Acts die positiven Aspekte – kein Intervall-Act hat den Teilnehmern die Show gestohlen. Die Teilnehmer standen immer im Mittelpunkt und das hat mir sehr gefallen, der Bombast bei einigen früheren Shows hat von den Wettbewerbsteilnehmern abgelenkt oder zu Kommentaren wie „bester Gesang nur bei den Intervall-Acts“ geführt.
Das 2.Semi ist mein absolutes Highlight – eine tolle und mitreißende Show mit vielen liebevollen Details.
Loreen und das Abba Medley waren im Finale wahrlich keine Höhepunkte – so blieb Zeit die Kommentare auf dem Blog zu checken oder sich ein Getränk zu hohlen….
Es muss nicht jedes Jahr „schneller, höher, weiter“ sein – vor allem wenn die Teilnehmersongs wie in diesem Jahr eine wirklich tolle Mischung sind.
Da hast Du sicherlich Recht, wenn es Absicht war, das die Teilnehmenden die Stars bleiben sollten, dann hat das gut funktioniert.
Aber es gab schon ein paar krude Momente.
Chanel war wie immer erste Sahne und der Rest so langweilig wie ein Opel Kadett Baujahr 1983.
Hmmm, das war mein zweites Auto. 😉
Hui, sorry / scusami.
Dann korrigiere ich mich und sage der Rest der Intervall-Acts war so langweilig wie ein Teller Spaghetti Bolognese.
PS: Kennt in Italien kein Mensch, weil es eine typisch deutsche Erfindung ist. Dieses Pasta-Gericht ist derart langweilig, dass man es lieber nicht erklären sollte und man daher den Gedanken einem Italiener (m/w/d) Spaghetti Bolognese zu empfehlen, lieber wieder beiseite schiebt. 😀
Spannende Vergleiche ziehst Du.
Aber den Spaghetti-Vergleich kann ich nachvollziehen. 😀
Man isst in Italien Tagliatelle al Ragú, das ist überhaupt nicht langweilig sondern richtig lecker. 😋
Ich muss zugeben, dass ich dieses Pasta-Gericht nicht kenne, noch nie auf einer Speisekarte in Italien gesehen habe und auch meine Schwiegermutter in spe und Schwägerin in spe Tagliatelle al Ragù noch nie gekocht haben.
Bleiben wir doch lieber bei Spaghetti Carbonara und Penne all‘ arrabiata. 😀
Du warst wohl noch nie in Bologna, oder?? 😉
Hier ein Video dazu:
Doch, natürlich war ich schon in Bologna. Gefühlte tausend Mal. So weit ist Bologna gar nicht von Parma weg.
Trotzdem kann ich mich nicht daran erinnern dieses Gericht jemals auf einer Speisekarte entdeckt zu haben.
Aber hey, ich glaube dir, dass es Tagliatelle al Ragù gibt. 😀
Nur mir ist es noch nie „über den Weg gelaufen“. 😀
Ich hatte einen meiner bizarrsten Hotelaufenthalte ever in Bologna. Das Frühstück war völlig chaotisch, überall standen stapelweise dreckige Teller, Tassen, Besteck. Die Stapel waren mehr als Leute im Hotel waren. War genügend Personal da, völlig Strange.
Das würde dir in Parma nie passieren und in Mailand erst recht nicht. 😀
Ich hab sowas nur einmal vorher gehabt, das war ein Denny‘s in den USA um halb vier morgens. Hotel war auch keine Absteige.
Vielleicht stand auf der Karte auch nur „Ragú“ und es ist ne Selbstverständlichkeit dass man in Bologna oder auch „La grassa“ (die Fette) dann Tagliatelle dazu reicht. Wenn nur das auf der Karte stand hast du es vielleicht als etwas anderes abgetan und daher nicht wahrgenommen. Ich habe jedenfalls schon einige Reisedokus/-videos über die Stadt gesehen und dorrt findet es man praktisch auf allen Karten. Ob es immer gut zubereitet ist ist dann natürlich ne andere Frage. 😅
Ansonsten ist Bologna auch die Heimat der Tortellini die man dort ganz klassisch in einer kräftigen Brühe isst sowie der Mortadella. Die wird auch gerne als Füllung in Balanzoni getan, gefüllte grüne Pasta.
Ich bleibe da lieber bei einer Lasagne al forno. 😀
Lasagne ist auch lecker, meine Mutter macht aber statt Bechamel lieber Kleckse von Schmand drauf, mit Bechamel liegt das sonst sehr schwer im Magen.
Ich ess das immer mit Arabbiatta. oder, genau, Ragu.
Arabiata mag ich auch, für mich gehören dazu Penne.
Da bin ich aus irgendwelche Gründen kein Fan von – Spaghetti, Fusili, Gemelli oder Farfalle.
Was?? Also ich liebe Penne, aber es müssen Penne rigate sein mit den Rillen, da bleibt dann die Sauce schön haften.
Richtig lecker sind Penne mit Spinat und Gorgonzola, vor dem Servieren dann gehackte Walnüsse drüber, absoluter Foodporn. 😋
Käsesoßen sind wie Sahnesoßen, nicht so mein Ding. Ich liebe aber Käse, schneide den immer in Würfel und verschlinge den.
Hier am Ende dieses interessanten Artikels steht das Originalrezept welches bei der Handelskammer in Bologna hinterlegt ist. Verwendet man auch für Lasagne. 😉
https://www.effilee.de/die-echte-die-einzig-wahre-bolognese/
Du siehst auch dass das abgesehen von Tomatenmark keine Tomaten drin vorkommen. Liegt daran dass in der Küche Norditaliens Tomaten früher überhaupt nicht üblich waren.
Zwanzig Stunden später bedanke ich mich endlich bei dir. Ich war gestern so müde, dass ich früh ins Bett gegangen bin.
Aber danke für deine Mühe, die du gemacht hast.
Vielen Dank / Grazie mille. 😀
mit Baby?
Nein, ohne Baby (kurzer, aber witziger Kommentar). 😀
Ein bisschen on/off topic: EBU hat den Auftrag für eine unabhängige Untersuchung nach Malmö 2024 erteilt.
Es hat mir so einiges beim ESC -Rahmenprogramm in diesem Jahr nicht gefallen, aber es war durchaus unoriginell und man hätte nichts verpasst, wenn man es sich trotzdem angeschaut hätte. 😉
Eigentlich habe ich unterhaltungstechnisch nur eine Frage: Warum?
Auf Loreens Auftritt hätte ich verzichten können, was hat sie damit beweisen wollen?
Warum hat Johnny Logan Euphoria gesungen? Und warum so schlecht?
Benjamin Ingrosso kam sehr gut an… bei sich selbst, das war fast schon peinlich, wie gut er sich gefiel.
Oh, wir haben noch nicht genug Hupfdohlennummern unter den Teilnehmern, da packen wir dann noch welche in den Pausen drauf.
Alcazar? Wirklich? Warum?
Und die Überraschung des Finals: der Herr am Anfang, den keiner kannte.
Aber das eigentliche Manko war für mich: ABBA. Und das ganze peinliche Getue um diese Band im Zusammenhang mit dem Jubiläum und einem Auftritt beim diesjährigen ESC.
Der ESC hat ABBA erst groß gemacht und sie haben ihm viel zu verdanken… da wäre es ein Nettes gewesen, wenn sie ihr „Jubiläum“ mit ihren Fans zusammen beim ESC gefeiert hätten… dann hätte ich mich auch mit ihnen über ihren Orden vom schwedischen König gefreut. Denn da konnten sie ja plötzlich alle zusammen auftreten.
Irgendwie bin ich von ABBA inzwischen mehr als enttäuscht und ich wünschte, sie hätten, wie versprochen, nie ein Comeback gehabt.
Ihre Aktionen in den letzten zwei Jahren vermitteln mir nur noch das Gefühl, alles kommerziell Erfolgreiche mitnehmen, aber nicht mehr wirklich etwas dafür tun zu wollen.
Und diese ABBA-Voyage-Werbung als Pausenact beim ESC fand ich richtig daneben.
Wenn sie sich schon nicht feiern lassen wollten, dann hätte man sie auch ganz streichen können. Die ESC-Fans hätten das auch überlebt.
Insgesamt: Schweden hat kein ESC-Fest gefeiert. Für viele Geschehnisse vor Ort konnten sie nichts, aber die gesamte Veranstaltung wirkte uninspiriert, unoriginell und innovationslos. Schade. Ein Jahrgang zum Vergessen.
P.S.: Ich hab noch vergessen zu erwähnen, was mir gefallen hat:
Wie empfandest du die „Liebeserklärung“ an Österdahl?? Und hätte es Woodruff für dich überhaupt gebraucht??
Das war keine Liebeserklärung, sondern Satire.
Deswegen steht das Wort vermutlich in Anführungsstrichen. 😉
Danke, schön dass du es wenigstens vertanden hast.
Gegenfrage: Warum gab es diese Nummer überhaupt? Ich hab die nicht verstanden.
Die Figur Linda Woodruff fand ich ja mal super… aber wenn auf alten Pferden geritten wird, kann man keine Rennen mehr gewinnen.
Ich bin wirklich der Überzeugung, dass Schweden auf dem absteigenden Ast ist und Irlands Beispiel folgt, wenn sich deren Konzept nicht grundlegend ändert.
Aber Innovation bedeutet Mut und den Mut hat SVT, wie ganz viele andere TV-Sendeanstalten auch, nicht.
Also wird immer wieder der gleiche, alte Quark gesendet.
Ich sag es immer wieder, zu viele Siege in kurzer Zeit tun einem nicht gut und sind für die Kreativität nicht förderlich.
Naja, für ihre Siege können die Schweden ja nichts, dafür sorgen die anderen Länder und deren Jurys. Aber die Ukrainer, Finnen und sogar die Portugiesen sind wesentlich mutiger, was deren Beiträge und die Inszenierungen angeht. Und ich bin wirklich gespannt, was die Schweizer uns nächstes Jahr bieten werden, da könnte ich mir die eine oder andere Überraschung vorstellen.
Vor allem bin ich gespannt, ob sie den Sieg als Pushfaktor nehmen und doch noch einen Vorentscheid starten.
Kann ich mir zwar nicht vorstellen, dass sie dieses Mal einen VE veranstalten, weil sie ja im nächsten Jahr den ganzen ESC stemmen müssen, aber who knows?
Also in 30 Jahren schickt Schweden dann auch eine verstörende Nummer mit Geschrei und schrecklichen Zähnen, vielleicht sogar noch mit brennendem Kerzenkranz auf dem Kopf?
Obwohl, halt, das kann mir ja dann egal sein…
Machen die das nicht schon seit Jahrhunderten in der Vorweihnachtszeit? Santa Lucia oder so ähnlich… da schicken sie doch immer die Mädels im Nachthemd mit Kerzen auf dem Kopf durch die Gegend…
Sehr hübscher Einleitungssatz. 🙂
Bei Loreen und B.Ingrosso stimme ich Dir komplett zu.
Aber auch sonst hast Du größtenteils meinen Eindruck bestätigt.
Abba fand ich sehr „traurig“ und auch enttäuschend, eigentlich habe ich deren Auftritt auch intellektuell nicht kapiert, lag aber wohl nicht an mir.
Ich fand generell diese „Abbatare“ extrem creepy. Da muss man schon extrem großer Fan sein um dafür Geld auszugeben, mir persönlich wäre es zu schade.
Ja, ich persönlich finde den Eintrittspreis für eine Kinokarte dann doch auch etwas überteuert. 😉
creepy: passt!
Dankeschön, ich hab mir mit dem Satz auch die größtmögliche Mühe gegeben. 🙂