Eurovision in Dänemark – Die Stimmung auf der anderen Seite des Öresund (Malmö Memories 21)

Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

„Hey Leute, hat jemand Interesse, heute Abend die dänische Eurovision-Vorentscheidung im Student House anzuschauen?“ – Mit dieser Nachricht im Gruppenchat begann meine erste ESC-Saison in Dänemark. Eine lokale Initiative hatte nämlich einen Themenabend rund um den Dansk Melodi Grand Prix 2024 organisiert und das wollte ich mir nicht entgehen lassen.

„Der was?“, „Nee, das wird eh langweilig“, „Keine Zeit, aber wir können gerne das Finale im Mai schauen!“. Nach vielen solcher Absagen machten wir uns also nur zu zweit auf ins Studenterhuset. Viel mehr Leute sollten es auch dort nicht werden, obwohl es extra „Glitter Gin Tonic“ zu einem Spezialpreis von nur 50 Dänischen Kronen und ein Gewinnspiel gab: Wer den Gewinner-Act richtig vorhersagt, konnte Getränkegutscheine gewinnen. Nachdem ich natürlich fleißig die Buchmacher-Tabellen und YouTube-Kommentare studiert hatte, wollte ich mir den Tippspiel-Sieg nicht entgehen lassen.

Long story short: Die 15 ESC-Fans brachen in kurzen zustimmenden Jubel aus, als Saba mit dem Song „Sand“ gewann, und wir nickten uns alle wissend zu. Anscheinend war ich nicht die Einzige, die wusste, dass Saba die klare Favoritin des Abends war. Dementsprechend habe ich nicht beim Tippspiel gewonnen. So richtig ausgelassen war die Stimmung dann aber nicht, es fühlte sich eher an wie das Abhaken einer To-Do Liste.

Stemmeseddel – dass Saba gewinnen würde, war den meisten Gästen im Studenterhuset klar

„Saba ist einfach so eine tolle Person“, hörte ich dann wochenlang von den wenigen Däninnen und Dänen, die DMGP geschaut oder den Auftritt zumindest gesehen hatten. Und der Song? Über den sprach niemand. Wäre es nach dem Zuschauervoting beim DMGP gegangen, hätte Basim, der bereits beim ESC 2014 im Finale war, mit seinem Song „Johnny“ gewonnen. Es waren die Jurys, die Saba den Sieg bescherten.

„Saba ist toll, der Song mittelmäßig und ein wenig langweilig“ – dieses Gespräch führte ich dann immer wieder mit Freundinnen und Freunden, bei Flurbegegnungen im Kollegium und mit Studierenden an der Uni.

Und gerade, weil Saba so toll ist, hatte der dänische Rundfunk Hoffnung, dass es für den Finaleinzug reichen würde. Entsprechend versuchte Dänemark auf Saba sowie ihre Biografie und nicht auf den Song zu richten: „SABA is proud to be the first brown, queer woman to sing for Denmark at the Eurovision Song Contest“, wurde die Sängerin, die in Äthiopien geboren wurde und als Kind von dänischen Eltern adoptiert nach Dänemark kam, vermarktet. Während gerade junge ESC-Fans das feierten und sich mit Sabas Geschichte identifizieren konnten oder inspiriert fühlten, waren die TikTok-Kommentare unter ihrem offiziellen Ankündigungsvideo häufig weniger wohlwollend. Die äthiopische Herkunft der Sängerin ließ einige Hater an ihrem „Dänischsein“ und damit an einer Repräsentation Dänemarks auf der Bühne des Eurovision Song Contests zweifeln. Und der Song? Über den sprach niemand.

Dementsprechend war es für viele auch keine allzu große Überraschung, als Saba den Einzug ins Finale nicht schaffte und mit 36 Punkten im zweiten Halbfinale den 12. Platz belegte. Nicht völlig abgeschlagen, aber trotzdem nicht im großen Finale dabei. Viele hatten gehofft, dass es mit Saba dieses Mal reichen würde, aber sicher war sich niemand.

Das zweite Semi-Finale in gemütlicher Runde. Niemand war so richtig überrascht, als SABA es nicht schaffte.

„Wir gehen einfach nicht genug Risiko ein. Wir versuchen, den Jurys zu gefallen und sind damit zu mittelmäßig“, fasst es eine dänische Freundin zusammen. Und auch für viele weitere, mit denen ich spreche, ist Emmelie de Forest (ESC 2013), besser bekannt als „die mit den Trommeln“, die letzte richtige Erinnerung an den Song Contest. Seither fehle es an Kreativität, Eigensinn und etwas „Besonderem“. Dänemark habe in den letzten Jahren zu sehr auf Sicherheit gesetzt. Eine Ausnahme war 2021, als sich das Duo Fyr & Flamme mit dem Song „Øve os på hinanden“ beim DMGP knapp durchsetzte, aber dann an den Jurys im Halbfinale in Rotterdam scheiterte. Wäre es allerdings nach dem Publikumsvoting beim Eurovision Song Contest 2021 gegangen, hätte es „Øve os på hinanden“ mit 80 Punkten ins Finale geschafft. Seitdem haben viele das Gefühl, es regiere die Angst vor den ESC-Jurys, und daer DMGP wurde für viele zu Englisch-lastig. Und auch dänische Eurovision-Experten sowie Verantwortliche beim dänischen Rundfunk (DR) stimmen zu: Man müsse sich mehr trauen. Der diesjährige Beitrag aus Irland, einem Land, das ebenfalls lange mit dem Einzug ins ESC-Finale zu kämpfen hatte, gilt dabei als Vorbild. Laut meinen Bekannten liegt die Mittelmäßigkeit der Beiträge allerdings auch am dänischen Publikum, das beim DMGP gerne „die klassischen englischen Pop-Songs“ wählt.

Entsprechend sachlich und nüchtern war dann auch die Stimmung nach dem zweiten Halbfinale und rund um das Finale. Eine öffentliche Übertragung wie zuvor beim DMGP gab es in Aalborg zumindest nicht, und auch sämtliche Bars ignorierten das Ereignis, das auf der anderen Seite des Öresund stattfand. Nur vereinzelt spielten Bars in der berühmten Aalborger Barstraße Jomfru Ane Gade „Øve os på hinanden“. Daran, dass der Song beim ESC war, kann sich aber kaum jemand so recht erinnern. Nur manche reagierten mit Freude und wirkten fast stolz über den dänischsprachigen Beitrag.

Am Ende schaffte ich es, etwa 10 Leute für das Finale zusammenzutrommeln – eine schwierige Aufgabe, denn seit Dänemark nicht mehr im Finale ist, bleibt bei vielen der Fernseher aus. Die letzte Watchparty war für viele junge Däninnen und Dänen 2019. Mittlerweile sind also vier Jahre vergangen, seitdem Dänemark das letzte Mal im Finale war.

Die Stimmung unter den wenigen ESC-Fans war trotzdem gut, denn dadurch, dass der ESC in Malmö stattfand, hat man auch in Dänemark das Gefühl, „irgendwie dabei zu sein“. Und auch die vielen Ereignisse rund um das große Finale (z.B. die Disqualifizierung von Joost Klein) boten Gesprächsstoff und Aufmerksamkeit für den ESC. Gerade unter jungen Menschen, die sich politisch engagieren oder dafür interessieren, kam es dabei häufig zu Diskussionen über die Teilnahme der israelischen Delegation, die Position der dänischen Regierung und die aktuelle Weltpolitik insgesamt. Und über die Songs? Darüber sprach kaum jemand.

Das gemeinsame Schauen des Finales war dann doch ein tolles Ereignis für meine dänischen Freundinnen und Freunde: Belustigt stellte man fest, dass Schweden und Norwegen ja auch gar nicht so hervorragend abgeschnitten haben (man neckt die Nachbarn gerne), und für die deutsche Platzierung bekam ich ein anerkennendes Nicken und Schulterklopfen. Wenn Deutschland es von den letzten Plätzen schafft, kann Dänemark es auch ins Finale schaffen! Das gibt Hoffnung.

Nemo gewinnt, Schweden nicht (das sorgt in Dänemark für eine gewisse Freude) und während des Finales kam es zu keinen weiteren Dramen und Eklats. Am Ende waren daher alle zufrieden mit dem Abend und beim Aufräumen sprachen wir darüber, wie toll Saba doch als Person sei. Und der Song? Gemeinsam sangen wir „Saaaand, Saaaaa-haaaaa-haaaand“.

In der Reihe „Malmö Memories“ bereits erschienen:

  1. Mein erster ESC – Ein Gastbeitrag von Johannes Floehr
  2. Im selben Hotel wie Eden Golan und die israelische Delegation
  3. Neue Podcast-Folge von „ESC BITE“: Ein sehr persönlicher Rückblick auf den ESC 2024
  4. Das waren die Fan Favourite Fails und Dark Horses des ESC 2024
  5. Effizient, praktisch, gut – der ESC 2024 profitierte von der erfahrenen Gastgeberstadt Malmö
  6. Die Eröffnungs-, Pausen- und Closing-Acts des ESC 2024
  7. So war das ESC-kompakt-Treffen beim Eurovision Song Contest 2024
  8. Wie hätte Joost Klein mit „Europapa“ für die Niederlande im Jury-Voting beim ESC 2024 abgeschnitten?
  9. Auswirkungen des ESC 2024: Diese Länder könnten 2025 zurückkehren – Teil 1
  10. Jury- und Televoting beim Eurovision Song Contest 2024: So hat Österreich abgestimmt
  11. Erneut keine Jurys: Welche Auswirkungen hatte das reine Televoting in den Halbfinalen des ESC 2024?
  12. Das waren die Unterschiede im Jury-Voting und Televoting beim ESC 2024
  13. Geht die Ära der Dancebreaks beim Eurovision Song Contest langsam zu Ende?
  14. Auswirkungen des ESC 2024: Diese Länder könnten 2025 zurückkehren – Teil 2
  15. Die Qualifikations-Chancen nach dem ESC 2024
  16. Bringt TikTok die junge Generation auf den ESC-Geschmack?
  17. Wie hätte sich das Ergebnis des ESC 2024 mit den Votingsystemen der Vergangenheit verändert?
  18. Jury- und Televoting beim Eurovision Song Contest 2024: So hat die Schweiz abgestimmt
  19. Das waren die ESC kompakt Reactions 2024
  20. Inklusive kurzfristiger Absagen: Das waren die Spokespersons beim ESC 2024


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34 Comments
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Geri
Geri
1 Jahr zuvor

Daenemark war nach Frankreich der fadeste Beitrag fuer mich

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Danke fûr den Bericht.
Die Zuschauer-Kommentare sind Witzigerweise 1-zu-1 wie bei uns.

Jared
Jared
1 Jahr zuvor

Laut meinen Bekannten liegt die Mittelmäßigkeit der Beiträge allerdings auch am dänischen Publikum, das beim DMGP gerne „die klassischen englischen Pop-Songs“ wählt.

Das kennen wir aus Deutschland auch nur zu gut. Der Unterschied ist, wir sind ein Big 5 Land, wir sind eh im Finale… Mut vermisst man bei unserer Auswahl trotzdem oft.

Marina.
Marina.
1 Jahr zuvor

Ich finde es immer noch schade, dass sich Dänemark nicht fürs Finale qualifiziert hat, ich mag „Sand“ und höre es immer noch gerne.
In Kopenhagen hab ich es ja auch beim Einkaufen gehört und mich gefreut.

Seitdem ich vorhin diesen Beitrag gelesen habe, habe ich die ganze Zeit das Lied im Kopf, danke für den Ohrwurm. 😄

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  Marina.

Ich dachte, Du hörst nur 🦌e.

Marina.
Marina.
1 Jahr zuvor

Hirsche? 😄

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Joa, Dänemark muss mal wieder in die Pötte kommen, viermal in Folge im Semi ausscheiden tut dem dortigen Interesse nicht gut.

Das Aus von Saba war finde ich allerdings völlig verdient, der Song ist einfach ödes Geplätscher mit bekloppten Text welches in den Playlisten der NDR-Landesprogramme nicht stören würde, aber für die Bühne war das nix und gesanglich war es auch eher mau.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

DK und D sind fũr mich beim ESC praktisch austauschbar.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Jap, weiß gar nicht wann ich das letzte Mal einen dänischen Beitrag wirklich mochte.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Immerhin haben sie uns vor zig Jahren Dansevise gegeben.

Nils
Nils
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

2000?

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor
Reply to  Nils

Das war noch vor meiner aktiven ESC-Zeit, und den finde ich auch nur „ok“, ist mir persönlich zu schnulzig vom Text her.

SvenEsc
SvenEsc
1 Jahr zuvor

Ich mag Saaaaand 🙂 Dänemark ist halt in meinem Herz.

Last edited 1 Jahr zuvor by SvenEsc
Jorge
Jorge
1 Jahr zuvor

Also mal kurz überlegt, das Originalevent war via Nahverkehr erreichbar und in Social Media der nordischen Länder gab es diese Boykottbegleitmusik – da hätte ich in Kopenhagen auch keinen Massenauflauf erwartet.

togravus ceterum
Mitglied
togravus ceterum
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für den inetessanten und kurzweilig geschriebenen Bericht. Ich hoffe, dass Dänemark bald mal wieder in die ESC-Pötte kommt.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
1 Jahr zuvor

„Sand“ war einfach viel zu sehr auf den Jury-Geschmack hin komponiert, das funktioniert bei reinem Televoting dann natürlich nicht so gut.
Musikalisch war das auch etwas aus der Zeit gefallen, mehr so ESC 2016.
Die Inszenierung war auch nicht so besonders und für den durchaus beschwingten Song viel zu statisch.
Saba selbst kam am Bildschirm auch eher angestrengt und verbissen rüber, da nützt es auch nichts, zu sagen: „Aber unsere Saba hat doch so eine tolle Persönlichkeit!“, davon konnten sich Levina, Jamie Lee etc. auch nichts kaufen.

Alles in allem ein völlig absehbares Semi-Aus.

cars10
cars10
1 Jahr zuvor

Beim Lesen beschlich mich der Eindruck, daß Dänemark (genau wie auch Deutschland) viel zu viel Wert auf Äußerlichkeiten legt – und die Zugkraft der Lieder als nachrangig erachtet.
Blöd dabei ist nur, daß man im Semi ja die Zuschauer überzeugen muß, die vergessen dann vor all den Botschaften, persönlichen Schicksalen und Befindlichkeiten, für die „richtigen und wichtigen Lieder“ anzurufen, oder sich dann halt wie in diesem Jahr doch lieber für all die anderen Blender entscheiden.

Das diesjährige dänische Lied war im Moment des Auftritts gleich wieder vergessen, egal wer, ob und wie nett die Sängerin ist. Das war langweilig von der ersten Sekunde an.

Last edited 1 Jahr zuvor by cars10
Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

„Sand“ ist m.E. einer der besten dänischen Beiträge seit langem, besser gefällt mir aus diesem Jahrtausend nur „Drama Queen“ (2007); „Only teardrops“ (2013) und „Love is forever“ (2019) spielen, wie ich finde, etwa in der gleichen Liga. Auch wenn es zum von so vielen prognostizierten Semi-Aus kam, hat „Sand“ in der reinen Televoting-Abstimmung doch gar nicht so schlecht abgeschnitten und ist nur relativ knapp ausgeschieden.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Davon kaufen kann sie sich aber nix, raus ist raus.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Was sollte sie sich denn davon kaufen wollen?

Wenn ich bedenke, wie sehr Kaleens Abschneiden von manchen hier als Misserfolg gedeutet wurde, frage ich mich, ob das Erreichen des Finales wirklich einen so großen Zugewinn an Kaufkraft bedeutet.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Selbst wenn 40 hochklassige Songs am ESC teilnehmen, die alle perfekt dargeboten werden, können nicht alle eine vordere Position erreichen. Das nimmt aber den weiter hinten platzierten Songs keineswegs die Hochklassigkeit.

Sowohl Kaleen als auch Saba haben für mich mit dazu beigetragen, dass der diesjährige ESC musikalisch einer der besseren war (wobei ich weiß, dass einige hier den ESC 2024 anders sehen), ganz unabhängig davon, was sich die beiden kaufen können oder wollen.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Hm, vielleicht waren die Songs am Ende dann doch nicht sooo „hochklassig“??

Last edited 1 Jahr zuvor by ESC1994
4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Na ja, Kaleen‘s schon. Stimme, Song, Choreo – da passte alles!
Immerhin hat sie einen sehr guten Charakter.

ESC1994
ESC1994
1 Jahr zuvor

Nicht zu vergessen dass sie mit funktionierender kamera eine Rekordpunktzahl geholt hätte, sogar 12 Punkte aus Österreich selber.😆

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Völlig verdient!

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor
Reply to  ESC1994

Das ist Geschmackssache. Es gibt neben mir bestimmt noch viele, viele andere, denen diese Songs gefallen haben, und das reicht doch.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Das stimmt. Allerdings hast Du „hochklassigen“ geschrieben, was was anderes ist. Ich mag zB Sugar, würde aber nie sagen, dass es hochklassig ist. The Code finde ich wiederum furchtbar, würde dem Song aber nie den künstlerischen Wert absprechen.

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
1 Jahr zuvor

Ich habe geschrieben: „Selbst wenn 40 hochklassige Songs am ESC teilnehmen“ würden, würden welche auf den hinteren Plätzen landen. Es ging mir darum, dass aus einer hinteren Platzierung nicht automatisch folgt, dass der Song von schlechter Qualität gewesen sein muss. Ich habe das Adjektiv „hochklassig“ nicht speziell auf diese beiden Lieder bezogen, die ich einfach nur schön finde und die ich als einen Gewinn für den diesjährigen ESC betrachte. Musik ist m.E. doch hauptsächlich Geschmackssache, und auch wenn einzelne Forumsmitglieder wiederholt ihren Spott über bestimmte Beiträge posten, macht sie das nicht automatisch schlecht oder völlig ohne jeglichen künsterlischen Wert.

4porcelli - Bring Hersh home!
4porcelli - Bring Hersh home!
1 Jahr zuvor

Es wird ja auch – wie hier immer wieder diskutiert – selten der schlechteste Song letzter. Ich konnte jetzt mit NOR dieses Jahr oder LOTL letztes nicht so viel anfangen aber beide waren objektiv ok, wenn man das Genre. Dieses Jahr fand ich offensichtlich A am schlimmsten und letztes Jahr das chaotische Unicorn (wobei Solo vermutlich objektiv schlechter ist, aber es ist halt unfreiwillig komisch).

ESCforETERNITY
ESCforETERNITY
1 Jahr zuvor

Empfinde ich genau wie du Thomas – Sowohl Saba als auch Kaleen waren wirklich toll – Popsongs dieser Art werden leider ziemlich oft runtergemacht – aber es gibt denke ich für alle Musikrichtungen Fans und eben auch für diese. Wichtig ist doch, dass man seine Freude an der Musik hat und dass sie einem Jahre später auch immer noch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann☺️

Michu
Michu
1 Jahr zuvor

Naja denemark hält an dieser mittelmässigen mainstreamradioschiene fest, die einfach langsam etwas ausgelust ist . Tragisch ist leider das schweden auch immer wider den selben durchschnitts song schickt dieser jedich immer wider in den himmel gelobt wird

Last edited 1 Jahr zuvor by Michu
Jofan
Jofan
1 Jahr zuvor
Reply to  Michu

Im Gegensatz zu Dänemark weiß Schweden aber seine Popsongs sensationell zu inszenieren, was kein unerheblicher Faktor ist, um heutzutage beim ESC weit nach vorne zu kommen.
Die letzte dänische Performance, die noch ganz okay war, war in 2018 mit dem Wikinger-Thema. Schweden dagegen hat allein dieses und letztes Jahr zwei mega Shows auf die Bühne gestellt.

SanomiKedvesem
SanomiKedvesem
1 Jahr zuvor

Die im Vorfeld ausgelobte Parole „Weniger Bierkrüge, mehr Champagnergläser“ hat also (noch) nicht gezogen. War sicher kein schlechter Song, aber ich ahnte auch schon, dass für Dänemark wieder kein Platz im Finale dabei sein würde. Vielleicht bräuchten die also wirklich so einen wie Stefan Raab, damit es wieder klappt. Und ich glaube kaum, dass die schwarze Serie der Dänen so lange anhalten wird wie bei Lettland, Georgien oder den Niederlanden. Vielleicht heißt es nächstes Jahr im Semi tatsächlich wieder „DENMARK!“ Wenn sich auch ein Song findet, der das Potential dazu hat, und wenn das dänische Publikum nicht allzu sehr damit hadert…

Holger Gustav Meyer
Holger Gustav Meyer
1 Jahr zuvor

Ein tolles Lied und eine gute Inszenierung! Ich war mir ziemlich sicher, dass es locker den Finaleinzug schafft. Hoffentlich gibt es nächstes Jahr weniger Trash-Beiträge. Sie sind für eine kurze Zeit lustig, werden aber schnell langweilig.