Eurovision Song Contest 2024: Das vollständige Ergebnis des zweiten Halbfinales

Foto: Sarah Louise Bennett / EBU

Nachdem Eden Golan aus Israel (Aufmacherbild) am Samstagabend im ESC-Finale beim Televoting die zweitmeisten Stimmen nach Kroatien geholt hat, überrascht es nicht, dass sie das Televoting im zweiten Halbfinale gewonnen hat, in dem Kroatien nicht angetreten ist. Dort konnte sie 194 Punkte holen und sich damit vor dem für das Finale disqualifizierten Niederländer Joost Klein und LADANIVA aus Armenien platzieren. Nemo, der letztlich siegreiche ESC-Beitrag, kam nur auf Platz 4!

In diesem Jahr gab es erneut in den Halbfinals keine Jurys, allein die Zuschauenden konnten entscheiden, wen sie im ESC-Finale wiedersehen wollten. Insgesamt waren 16 Länder plus Frankreich, Italien und Spanien stimmberechtigt. Da niemand für sich selbst voten kann, konnten maximal 18×12 Punkte geholt werden, also 216.

Eden Golan aus Israel holte im Durchschnitt 10,78 Punkte, insgesamt also 194 Punkte. Aber auch die durchschnittlichen 10,11 Punkte für Joost Klein (insgesamt 182 Punkte) sind beeindruckend, die auch zeigen, was für ein Verlust seine Disqualifikation fürs Finale war.

Platz Land Künstler Lied Punkte
1 Israel Eden Golan Hurricane 194
2 Niederlande Joost Klein Europapa 182
3 Armenien LADANIVA Jako 137
4 Schweiz Nemo The Code 132
5 Griechenland Marina Satti ZARI 86
6 Estland 5MIINUST x Puuluup (nendest) narkootikumidest ei tea me (küll) midagi 79
7 Lettland Dons Hollow 72
8 Georgien Nutsa Buzaladze Firefighter 54
9 Österreich Kaleen We Will Rave 46
10 Norwegen Gåte Ulveham 43
11 Tschechien Aiko Pedestal 38
12 Dänemark SABA SAND 36
13 Belgien Mustii Before the Party’s Over 18
14 San Marino MEGARA 11:11 16
15 Albanien BESA TITAN 14
16 Malta Sarah Bonnici Loop 13

Mit deutlichem Abstand folgen LADANIVA aus Armenien und Nemo aus der Schweiz. Der siegreiche Beitrag bekam im Schnitt im Halbfinale 7,33 Punkte. Die Top wird komplettiert von Marina Satti aus Griechenland, 5miinustxPuulupp aus Estland , Dons aus Lettland auf dem siebten (!) Platz, Nutsa Buzaladze aus Georgien, Kaleen aus Österreich und Gåte aus Norwegen, die auch im ESC-Finale Letzte wurden.

Die Norweger und Aiko aus Tschechien, den ersten Nicht-Qualifikanten, trennten nur fünf Punkte. Direkt hinter Aiko folgte dann bereits SABA aus Dänemark. Der Belgier Mustii, der lange sehr hoch in den Wettquoten gehandelt worden war, wurde letztlich 13. Auf den verbleibenden Plätzen MEGARA aus San Marino, BESA aus Albanien und Sarah Bonnici aus Malta. Für sie reichte es trotz Salte mit verbundenen Augen nur für 13 Punkte – und den letzten Platz im zweiten Halbfinale.

Welche Platzierungen und Punktzahlen überraschen Dich besonders? Bist Du mit den Ergebnissen des zweiten Semifinals einverstanden? Lass uns gerne Deine Meinung in den Kommentaren da.



Entdecke mehr von ESC kompakt

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

45 Comments
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
avis28
avis28
2 Jahre zuvor

Skandalös ist hier einmal mehr das „Televoting“ aus San Marino. Während Israel aus allen Ländern ausser Armenien (6 Punkte) und Estland (8 Punkte) 10 oder zwölf Punkte erhielt, gab es aus San Marino NULL. Wo liegt hier die Logik?

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor
Reply to  avis28

Dieses computergenerierte Televoting ist sowieso eine absolute Unverschämtheit. Warum kann man nicht einfach ein demoskopisches Panel aus 500 San Marinesen bilden.
Sowas ähnliches hat San Marino vor ein paar Jahren doch sogar mal vorgeschlagen, aber da die Idee nicht aus Schweden kam, wurde sie wohl abgelehnt.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Tja, und dann wird auf die Juries wegen angeblicher Mauschelei geschmipft…

Das „Televoting“ aus San Marino war schon immer ein Witz, man sollte ehrlicherweise darauf verzichten.

Sven
Sven
2 Jahre zuvor
Reply to  avis28

Ich habe grad bei eurovisionworld alle Punkte angeguckt: Ich verstehe es nicht! Pokern die da? Wie entsteht dieses Voting? Bisher dachte ich, es wird ein Votingzusammenschnitt aus x Ländern gemacht, die ähnlich wie San Marino abstimmen. Das würde für mich im Semi bedeuten, dass die 12 Punkte ziemlich sicher an Israel hätten gehen müssen.
So wie das grad läuft, riecht das für mich stark nach Willkür im sanmariesischen Voting. Sowas kann man einer EBU nicht durchgehen lassen.

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Das Televoting aus San Marino ist ohnehin Etikettenschwindel. Deshalb werden bestimmte Länder quasi nie mit Punkten aus dem Mikrostaat rechnen können.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Was für einen Einfluss hatte der RAI Leak auf die Jury Votes?

Thomas O.
Thomas O.
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Das werden wir nie erfahren 😉

Timmy
Timmy
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Was für einen Einfluss hatte der RAI Leak auf das Televote?

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
2 Jahre zuvor
Reply to  Timmy

Ich hab’s gerade an anderer Stelle schon geschrieben: Israel hat das zweite Semi mitsamt den 40% aus Italien ja wohl schon VOR dem Leak gewonnen, und das trotz der starken Konkurrenz von Europapa.

Timmy
Timmy
2 Jahre zuvor

Wie wir halt hier sehen, hat Israel knapp das Televoting gegen die Niederlande gewonnen. Das war in den Italienischen Leaks nicht repräsentiert.

Natürlich hatten die Leaks einen positiven Einfluss auf die Odds. Stichwort self-fulfilling prophecy und positive Rückkopplung.

Werner
Werner
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

Rein für die italienische Jury wohl einen bedeutenden.
Die haben Israel auf Position 25/ 25/ 25/ 23/ 11 gesetzt.

getlucky
getlucky
2 Jahre zuvor

Hab ich den Artikel zum ersten Semi verpasst? 😅

Haraldur
Haraldur
2 Jahre zuvor
Reply to  getlucky

Nein, den gibt es noch nicht

Jorge
Jorge
2 Jahre zuvor

Schade dass Aiko es nicht geschafft hat, hätte ich gerne gegen Georgien getauscht – eine der für mich überflüssigsten Nummern aus produktioneller/kompositorischer und Live-Performance-Sicht.

floppy1992
Mitglied
floppy1992
2 Jahre zuvor

Hach ja, Malta wieder Letzter.
Tatsächlich ein bisschen unverdient, wie ich finde, aber der ganze VE war auch einfach Grütze. Ich kann mir richtig vorstellen, wie AIDAN jetzt genau wie in den letzten beiden Jahren schön mit der Hand in der Hose zuhause auf dem Sofa sitzt, sich freunt und wartet, bis der Sender endlich bei ihm angekrochen kommt.
Vielleicht sollte Malta einfach mal beherzigen, dass ihre einzigen drei Qualifikationen der letzten 10 ESCs mit intern gewählten Songs geglückt sind, die ihren Weg sicherlich nie in ihren Ramsch-VE geschafft hätten (Emma Muscat vergessen wir jetzt mal, aber das wäre auch selbst dann nichts geworden, wenn sie „Tattoo“ gesungen hätte).
Tschechien tut mir echt ein bisschen leid, die Performance hatte mich positiv überrascht, aber so ist ihnen wahrscheinlich eine böse Klatsche im Finale erspart geblieben.
Dänemark auch noch gut genug, damit DR jetzt nicht in völlige Panik verfällt und im Grunde so weitermachen kann wie bisher. Allerdings sollten sie nächstes Jahr wirklich einen spannenderen Song von der Mello-Müllkippe fischen.
Albanien überraschend schwach. Die Diaspora mag wohl echt keine englischen Songs.

Last edited 2 Jahre zuvor by floppy1992
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Albanien hat mich nicht gewundert, für mich war das vollkommen klar.

Dänemark ist inzwischen im jetzigen Jahrzehnt noch erfolgloser als Deutschland.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Malta war einfach der schlimmste Beitrag in diesem Semi…

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Das einzige Land, daß es seit 2021 nie ins Finale geschafft hat.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Schlippschlapp

Außer Nordmazedonien und Montenegro. Aber die waren auch nicht jedes Jahr dabei.

Jofan
Jofan
2 Jahre zuvor
Reply to  floppy1992

Malta tut mir auch echt leid, vielleicht sollten sie sich zurückziehen. Der letzte Platz von The Busker und jetzt auch von Sarah trotz der mega Bühnenshow ist einfach unverdient.
Zum Thema Aidan: Es gibt keinen Künstler aus Europa, den ich mir so sehr beim ESC wünsche wie Aidan. Irgendwann wird der Tag kommen, seine Musik ist immer noch mega, auch wenn seine neusten Songs nicht so ESC-tauglich sind wie seine VE-Beiträge von 2021 bis 2023.

ESC1994
ESC1994
2 Jahre zuvor
Reply to  Jofan

Die Show mag ja gut gewesen sein, der Song ist aber halt schon tausendfach gehörte Massenware.

Quintus
Mitglied
Quintus
2 Jahre zuvor

Bei Dons war es noch nicht mal knapp. Ganz souveräne Quali entgegen aller Erwartungen 😀
Schön zu sehen, dass Tschechien nicht komplett unter gegangen ist. Der Auftritt hat mir im Halbfinale gut gefallen. Hoffentlich gehen die Tschechen ihren bisherigen Weg konsequent weiter. Angesichts der dortigen Umstände (wenig Begeisterung, wenig Budget) können sich die finalen Beiträge der letzten Jahre durchaus sehen lassen.
Bei Malta fehlt es einfach an einem gesunden Nachbarschaftsvote, um so einen Beitrag in die Nähe der Top10 zu hieven. Der letzte Platz erscheint mir nicht angemessen.

Gaby
Gaby
2 Jahre zuvor

Tschechien hat mich wider Erwarten positiv überrascht. Am Ende fand ich’s doch ein bisschen schade, dass sie das Finale verpasst hat. Genauso wie San Marino, ein toller Auftritt. Auch um Dänemark und Belgien fand ich es schade, wobei ich bei letztgenannten schon den Auftritt nicht ganz so optimal fand. War am Ende doch nachvollziehbar…

Amion
Amion
2 Jahre zuvor
Reply to  Gaby

Tschechien ist bei mir seit der Vorentscheidung konstant gestiegen . Sie wurde mit jedem Auftritt besser und besser und hätte es so sehr verdient im Finale zu sein .
Mein Jahrgangssieger und größter Aufsteiger.

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor

Da Norwegen auf dem 25, Platz im Finale gelandet ist, dürfte es mich nicht wundern, dass sie es in ihrem Semi auch nur knapp ins Finale geschafft haben.
Tut es aber trotzdem!
Wie kann es sein, dass so eine besondere Performance, die mir persönlich Gänsehaut verschafft, so wenig gemocht wird?
Anscheinend ist das nur was für Leute, die oft mit dem Mainstream nichts anfangen können und solche Diamanten zu schätzen wissen. Schade!

Tim
Tim
2 Jahre zuvor
Reply to  dirtsa

Ich hatte auch Gänsehaut. Die gleiche, die ich bekomme, wenn man mit den Nägeln über eine Tafel kratzt..

Nein im Ernst: das Lied ist an sich nicht schlecht, aber die Stimme der Sängerin war einfach einen Ticken zu schrill. Und dann hat der fehlende Refrain auch nicht sehr geholfen…

Quetzaldo
Quetzaldo
2 Jahre zuvor
Reply to  dirtsa

Ich habs schon an anderer Stelle gesagt, aber als jemand, der aus diesem Genre kommt (Progressive Metal mit Sub-Genres) und sich da sehr gut auskennt, war das kein besonders gutes Progressive Metal-Lied. Das widerspricht dir natürlich nicht, aber ich glaube, dass es weder Mainstream-Hörer noch Prog- oder Metal-Hörer wirklich angesprochen hat. Und dann war die Zielgruppe doch eher klein, auch wenn es mich freut, dass der Song Liebhaber wie dich hat.

dirtsa
dirtsa
2 Jahre zuvor
Reply to  Quetzaldo

Ich höre durchaus vorwiegend Metal oder Rock. So lange es melodisch ist und hauptsächlich clean vocals hat.
Aber natürlich gibt es auch bei dieser Art von Musik Vorlieben.
Durch den ESC habe ich Blind Channel und LOTL kennen und lieben gelernt und nun auch Gåte.Sie gehören alle im Metal-Bereich verschiedenen Sub-Genres an, aber ich liebe sie alle 3. Angefangen hat meine Liebe zu Metal mit Symphonic Metal, genauer gesagt Nightwish, die ich immer noch häufig höre und 2x Live gesehen habe. Ich mag auch Blind Guardian sehr gerne oder die finnischen Bands Insomnium, Lost Society und Apocalyptica. Im Symphonic Metal auch noch Epica. Und dann gibt’s ja auch noch Feuerschwanz, eher Mittelalter- Party- Metal und, und , und ….
Ich finde es nur sehr schade, dass ein Land ein Lied in Landessprache mit folkloristischem Einfluß und Rock-/ Metal-Elementen, hinter dem viele Norweger stehen den letzten Platz bekommt und Plastik-Mainstream wie das Lied der Schweden Punkte macht.
Wieviel Motivation haben die Länder noch, etwas in der Art zu schicken, wenn sie so abgestraft werden?
Hat man bei Deutschland ja auch gesehen: Nachdem LOTL nicht erfolgreich waren, hat man dieses Jahr wieder nichts rockiges in den Vorentscheid gelassen. Da Isaak nun doch gepunktet hat, wird sicher weiter fleißig auf Radio.Pop gesetzt!

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Ich fand Norwegen schon immer grässlich. So schade das die knapp vor Tschechien waren. Hätte ich viel lieber im Finale gehabt.

Amion
Amion
2 Jahre zuvor
Reply to  Andi

ich auch

Werner
Werner
2 Jahre zuvor

Die eingeblendeten Ergebnisse von RAI waren tatsächlich falsch.
Platz 1 und 2 stimmt noch, aber danach ist die Reihenfolge etwas anders.

Wäre interessant zu erfahren: Welche Ergebnisse haben die da gezeigt?

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor
Reply to  Werner

Überhaupt erstmal, naja, ihre eigenen! Eines von 37.

Matty
Matty
2 Jahre zuvor

Ich hatte vermutet, daß FFF Belgien den elften Platz belegte und Tschechien mit dem Pferdestall auf dem 13. Platz ist.

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor

moin!
holland zweiter – daraus läßt sich der schluß ziehen,daß baby lasagne mit holland im feld auf keinen fall gewonnen hätte.
die jurys haben die schweiz auf teufel komm raus durchgezogen,israel trotz sehr hoher qualität fast komplett ignoriert und sich somit überflüssig gemacht!
fazit:
schafft die jurys ab oder macht eine repräsentative zufällige auslosung in der jeweiligen bevölkerung!

italojeck
italojeck
2 Jahre zuvor

Bei Israel hat leider die Politik eine grosse Rolle gespielt (sowohl positiv als auch negativ). Trotzdem, die Jury macht die Sache immer spannend und unvorhersehbar (siehe odds). Und das ist gut so(Zitat)

lasse braun 🏴‍☠️
lasse braun 🏴‍☠️
2 Jahre zuvor
Reply to  italojeck

ja die sache mit israel in der extremen form war (zumindest für mich,da war ich wohl zu naiv) unvorhersehbar, da hast du recht aber ich brauche das nicht – die jurys sollen nach möglichkeit ein korrektiv bei der musikqualität sein aber bestimmt keine wie auch immer gepolten aktivisten!

D. B.
Mitglied
D. B.
2 Jahre zuvor

Jedenfalls haben die Juries auf jeden Fall zu viel Macht.

Spaceman04
Spaceman04
2 Jahre zuvor

Jury’s hatten Israel fast durchgehend auf Platz 25.

So braucht sie wirklich kein Mensch.
Und das sage ich als jemand, der im Archiv der Beiträge im letzten Jahr als brennender Loreenfan gefunden werden kann und damals die Jury verteidigt hat, weil sie ja nach objektiven Kriterien stimmen sollen.

Aber so ist es einfach nur eine Farce.

Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  Spaceman04

EDIT

Andi
Andi
2 Jahre zuvor

Jury weg- ja und nein. Es macht schon die Show spannender wenn das Wertungssystem so bleibt wie es nun ist. Dieses Jahr ist nun einmal ein Ausnahmejahr.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor

Schon krass, der Sieger in seinem Semi nur Vierter. Das entspricht auch meiner Einschätzung des Appeals des Schweizer Beitrags. Hatte nur nicht auf dem Zettel, dass die Jurys es so einhellig pushen würden. Ich gönne es Nemo und der Schweiz ja, aber das Ganze ist schon etwas fadenscheinig.

Pascal_ESC
Pascal_ESC
2 Jahre zuvor
Reply to  Mareike Kaa

Das Jurys so ein Lied wie von Nemo feiern, verwundert mich kein bisschen. Es hat im Vergleich zu anderen Liedern eine gewisse Komplexität und Vielschichtigkeit, es ist, obwohl es gesanglich anspruchsvoll ist, wirklich gut gesungen, es ist gut produziert, es hat ein gutes Storytelling mit einer Message, die bei vielen Jurymitglieder gut ankommt. Ich finde da nichts fadenscheinig.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
2 Jahre zuvor
Reply to  Pascal_ESC

Fadenscheinig ist da das falsche Wort, das stimmt. Ich wollte damit nur sagen, dass ich es nicht ganz gerechtfertigt finde, dass die Jurys einen so großen Einfluss haben, dass sie einem Fünftplatzierten den Sieg bescheren können. Aber klar, mit diesem Punktesystem ist so ein Ergebnis halt möglich.

ag9
ag9
2 Jahre zuvor

Und also was, wenn die Jury den Song von Nemo einfach am Besten fand?
Nemo hatte neben Slimane halt die beste Stimme im Wettbewerb und bei Nemo haben Song, Gesang und Performance einfach eine gut zusammen passende Einheit ergeben. War zwar nicht mein Favorit, hat aber meiner Meinung nach zurecht gewonnen! Da muss ich gar nicht den zweifellos vorhandenen Bias durch Politik auf allen Seiten, nicht nur bei den Jurys, bemühen…

Last edited 2 Jahre zuvor by ag9
Schlippschlapp
Schlippschlapp
2 Jahre zuvor
Reply to  ag9

Danke !