
Während in Deutschland im Mai so einige Teenager in der Abi-Zeit stecken, hat die 17-jährige Monroe ganz andere Pläne: Sie wird Frankreich beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten. Die Sängerin hat bereits Erfahrung mit TV-Musikformaten, etwa durch die TV-Talentshow Prodiges, und wurde jetzt intern als ESC-Repräsentantin Frankreichs ausgewählt. Diese interne Auswahl hat Tradition: Der Großteil der französischen Beiträge seit 1956 wurde von France Télévisions oder deren Vorgängern bestimmt; nationale Vorentscheide fanden nur gelegentlich statt.
Die Wahl fiel in diesem Jahr auf Monroe, die erst 17 Jahre alt ist (Jahrgang 2008, im selben Jahr gewann Dima Bilan mit „Believe“ den ESC). Monroe, mit vollem Namen Monroe Vata Rigby, ist eine französisch-amerikanische Sängerin aus Salt Lake City. Sie stammt aus einer Familie mit mormonischen Wurzeln: Ihre Mutter Martine kommt aus der DR Kongo, ihr Vater Micah aus den USA. Sie hat vier ältere Brüder und begann früh, Gesang und Klavier zu üben, unter anderem in Kirchenchören.
Bekannt wurde Monroe durch ihren Sieg bei Prodiges (Staffel 11, 2024/2025), einem französischen TV-Talentformat für junge klassische Künstler*innen im Alter von 7 bis 16 Jahren, das seit 2014 auf France 2 ausgestrahlt wird. Produziert von Endemol Shine, gilt die Sendung als klassisches Pendant zu Formaten wie X Factor, mit Fokus auf Gesang, Instrumente und Tanz.
Im Finale überzeugte Monroe mit der Arie „Der Hölle Rache“ aus Mozarts Oper „Die Zauberflöte“. Das passt ja super zum ESC in Österreich! Für ihren Sieg erhielt Monroe ein Stipendium in Höhe von 10.000 Euro sowie einen Vertrag bei Warner Classics. Daraus entstand ihr Debütalbum „Monroe“, das am 28. November 2025 erschien.
Das Lied
Der ESC-Beitrag von Monroe heißt „Regarde !“ (Schau!) und stammt aus den Federn von Christopher Cohen, Fred Savio, Fredie Marche und Maxime Morise, der Text kommt von Fred Savio. Inhaltlich geht es um die Suche (nach Liebe) im nächtlichen Paris (wo sonst) und der Text ist auch eine Reflexion über Einsamkeit, die plötzliche Intensität zwischenmenschlicher Verbindungen und ihre universelle Kraft. Der Song soll damit auch inhaltlich zum Innehalten einladen. Vielleicht können wir als Fans „Regarde !“ auch als Appell verstehen.
Musikalisch ist „Regarde !“ eine opulente Nummer und verbindet Pop-Melodien, Chanson und dramatische Streicher. Die Produktion ist sehr strategisch, mit vielschichtigen Vocals und orchestralen Arrangements. In Fanmedien wurde der Beginn des Songs bereits mit „Berghain“ von Rosalía verglichen. Zur Gesamtproduktion gehört auch Monroes vielseitige Stimme: Von Sprechgesang über Pop bis Oper ist da alles dabei.
Monroe ist mit „Regarde !“ für Frankreich bereits für das Finale gesetzt und tritt im zweiten ESC-Halbfinale außer Konkurrenz zwischen Startnummer 5 und 6 auf.
Der Check
Song: 3/5 Punkten
Stimme: 4/5 Punkten
Darbietung: 4/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Berenike: Auf mich wirkt „Regarde !“ unheimlich steril. Ja, das ist toll gesungen und professional produziert, aber löst in mir absolut keine Emotionen aus. Es wirkt so, als wäre der Song nur dazu da, zu zeigen, wie technisch perfekt Monroe singen kann. Was schade ist, sie hat nämlich eigentlich recht viel Ausstrahlung. 4 Punkte
Douze Points: Es ist schon etwas unfair, dass das Französische so eine schöne Singsprache ist – und auch ganz wunderbar zu Pop-Opera passt – erst recht, wenn es mit einer kraftvollen, ausgebildeten Stimme vorgetragen wird. Das hebt „Regarde !“ aus dem Mittelmaß hervor. Dennoch bleibt im Jahr 1 nach JJ und „Wasted Love“ ein schaler Copy-and-Paste-Nachgeschmack. 7 Punkte
Laureen: Kann man Perfektion als Vorwurf und Kritik sehen? Oder erkenne ich einfach an, dass Frankreich hier einen total cleveren Song schickt, der von A bis Z durchdacht und durchplant ist? „Regarde !“ will mich einfach nicht erreichen (trotz Perfektion) und ist mir gerade deswegen vielleicht auch kalt und fern. Monroe wird in Wien aber auch ohne meine Stimme sehr gut zurechtkommen. 4 Punkte
Manu: Eigentlich steckt in „Regarde !“ ein angenehmer und melodischer französischer (Radio-)Popsong. Dieser wurde allerdings unter musikalisch seelenlosem Bombast und opernhafter Stimmakrobatik nahezu erstickt. Übrig bleibt für mich ein emotionsloses, auf ESC-Sieg konstruiertes Lied vom digitalen (KI-?)Reißbrett, welches lediglich in ruhigeren Pop-Momenten ein wenig Reiz versprüht. Dass die ersten Sekunden dann auch noch von Rosalias beeindruckendem „Berghain“ fast 1:1 geklaut sind, empfinde ich, nett ausgedrückt, wenig kreativ. 3 Punkte
Marcel: Der Anfang des Liedes ist komplett geklaut, die Idee, mit einem Opernsong beim ESC zu gewinnen, ist komplett geklaut, die Auswahl dieses Titels ist von der französischen Delegation so unbeschreiblich unsympathisch berechnend, dass mir Monroe fast leidtut. „Regarde !“ ist ein Song, der ohne diese ganzen Stimm-Aufwärmübungen viel mehr überzeugt hätte. Schön aber, dass man darauf verzichtet hat, am Ende des Songs noch einen unpassenden Autoscooter-Beat dranzukloppen. 2 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 4 Punkte
- Benny: 12 Punkte
- Giulia: 5 Punkte
- Max: 6 Punkte
- Peter: 12 Punkte
- Rick: 5 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 64/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Regarde !“ auf Platz 8.
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
Zweites Halbfinale
- Armenien: „Paloma Rumba“ von SIMÓN
- Aserbaidschan: „Just Go“ von JIVA
- Bulgarien: „Bangaranga“ von DARA
- Luxemburg: „Mother Nature“ von Eva Marija
- Rumänien: „Choke Me“ von Alexandra Căpitănescu
- Schweiz: „Alice“ von Veronica Fusaro
- Tschechien: „Crossroads“ von Daniel Žižka
- Albanien: „Nân“ von Alis
- Australien: „Eclipse“ von Delta Goodrem
- Dänemark: „Før vi går hjem“ von Søren Torpegaard Lund
- Lettland: „Ēnā“ von Atvara
- Malta: „Bella“ von AIDAN
- Norwegen: „YA YA YA“ von JONAS LOVV
- Ukraine: „Rydnim“ von LELÉKA
- Zypern: „JALLA“ von Antigoni
Bereits gesetzt für das Finale
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Könnte gewinnen!
Aha
Kindergarten
Bin gespannt wie es sich auswirkt, dass Regarde! dem „Genre“ des Vorjahressiegers entstammt. Einige Blogger und User hier fühlen sich dadurch ja scheinbar persönlich beleidigt 🤭 (Dann dürften wir aber auch keine Popsongs, Balladen oder Geigen zum ESC schicken, hatten wir nämlich auch alles schon – teilweise sogar letztes Jahr 😉 ). Da nach allem was ich bislang gesehen und gehört habe, Monroe eine ganz herausragende Sängerin mit toller Ausstrahlung und Bühnenpräsenz ist, kann ich mir aber auch vorstellen, dass die Nummer weit vorne zu finden sein wird. Ich persönlich bin gar kein allzu großer Fan von Popopera, Monroe hat es mir allerdings sehr angetan, sie hebt diese Nummer wirklich nach oben. Bonne chance, Monroe!
Ich liebe das Lied auch sehr!
Natürlich denkt man: jetzt geht es im dritten Jahr wieder in die Richtung Popopera. Was vielleicht auch irgendwann mal genug ist.
Aber Monroe ist wirklich supersympatisch!
Zum Thema Wiederholungen: Genau wie du schreibst, irgendwann wiederholt sich alles.
Trotzdem: Geigen mag ich immer noch (hallo Finnland, hallo Luxemburg 😁) auch wenn Fairytale jetzt schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, usw.
Es muss ja nicht immer das Rad bzw die Musik neu erfunden werden. Da darf auch mal ein Italiener mit einer schönen „altbackenen“ Schnulze daher kommen ❤️ oder Popmusik wie vor 10/20 Jahren.
Hauptsache ist, für jeden ist was dabei!
100% Zustimmung! 🥂🫶🏻
Na, ob wir wieder eine „Potente Paten-Pastille“ von der rheinischen Frohnatur bekommen? 🤭💊
💙🤍❤️
Ein schauderhaftes konstruiertes Mini Opern Musical , völlig seelenlos ,glatt , steril, emotionslos. Einfach nur grauenhaft . Ich hoffe die Jury fällt nicht darauf rein .
Man setzt keine Leerzeichen vor Satzzeichen
Regarde !
Im Französischen schon
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Dänemark (121 Punkte)
2. Finnland (105 Punkte)
3. Schweden (97 Punkte)
4. Zypern (94 Punkte)
5. Australien (93 Punkte)
6. Lettland (90 Punkte)
7. Montenegro (84 Punkte)
8. Albanien (82 Punkte)
9. Moldau (80 Punkte)
9. Bulgarien (80 Punkte)
11. Griechenland (76 Punkte)
11. Kroatien (76 Punkte)
13. Rumänien (73 Punkte)
14. Italien (70 Punkte)
15. Israel (69 Punkte)
16. Malta (68 Punkte)
17. Belgien (67 Punkte)
17. Deutschland (67 Punkte)
19. Portugal (65 Punkte)
20. Frankreich (64 Punkte)
21. Tschechien (61 Punkte)
21. Norwegen (61 Punkte)
21. Ukraine (61 Punkte)
24. Litauen (60 Punkte)
25. Georgien (59 Punkte)
26. Serbien (58 Punkte)
27. Armenien (53 Punkte)
28. Estland (52 Punkte)
29. Luxemburg (50 Punkte)
29. Schweiz (50 Punkte)
31. Polen (46 Punkte)
32. San Marino (44 Punkte)
33. Aserbaidschan (23 Punkte)
Portugal vor Frankreich. 🥳🥳🥳
Da Portugal im Semi rausfliegt ändert sich das im Mai gottseidank wieder.🤓
Das Leben geht weiter.
Ich warte immer schon auf deine Übersicht. 😅 Danke!
Aserbaidschan ist so irre abgeschlagen, das tut mir fast leid, obwohl es mir selbst nicht gefällt.
Søren auf der Top 1: das wäre was, wenn das im Mai so ausgeht. Ich träume schon von Kopenhagen 2027! 😊
Bin da 100% bei Marcel. „Unbeschreiblich unsympathisch berechnend“ trifft den Nagel so richtig auf den Kopf. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass „Regarde!“ dieses Jahr in Wien gewinnen wird.
wäre so geil
Eigentlich würde ich Frankreich einen zeitnahen Sieg wirklich gönnen. Aber nicht mit diesem Lied. Es ist so seelenlos und konstruiert, nicht mal die Lyrics haben irgendeine Tiefe. Man will die Jury-Punkte regelrecht erzwingen.
Jedoch nichts gegen Monroe, sie hat wirklich eine tolle Stimme.
Da ist sehr viel Verzweiflung dabei, der letzte ESC-Sieg ist halt schon sage und schreibe 49 Jahre her. Der Anfang des Musikvideos, der wie eine Postkarte beim JESC, den Frankreich fast jedes Jahr gewinnt, aussieht, ist sehr aussagekräftig. Das schreit sehr nach: „Langsam reicht es mal damit, dass ihr uns ständig bei dieser Kinderveranstaltung gewinnen lasst, bitte lasst uns bitte wenigstens einmal bei den Erwachsenen gewinnen“.
Ich hoffe das la france mit diesem furchtbaren, konstruierten machwerk völlig auf die nase fällt. Wird aber wohl bei der jury ziemlich abräumen, dieses seelenlose etwas.
Ich würde frankreich nach gefühlt hundert jahren wieder mal einen sieg gönnen, aber bitte nicht damit..
Ich finde den Song nicht so berauschend und schließe mich der Blogger-Kritik an. Es wird wohl trotzdem in die TOP5 kommen.
Eine Nummer, die mir von Anfang an das Gefühl gab, dass Frankreich entweder Sieger oder Sechzehnter wird. Es fällt mir schwer daran zu glauben, dass dazwischen irgendetwas geht. Der erste Eindruck war sehr bizarr: erst der Anfang des Musikvideos, das wie eine Postkarte beim „Junior Eurovision Song Contest“ aussieht und als das kleine Mädchen den Buzzer drückte, fühlte ich mich sofort vom Theaterdonner erschlagen. Diesmal geht es wirklich in die Oper, „Regarde!“ wirkt auf mich nicht so poppig wie „Wasted love“. Gegen Ende hin hatte das Video immer mehr den Charme eines Werbespots für überteuertes Parfüm.
Natürlich musste ich sofort an „Sognu“ im Jahr 2011 denken, das anscheinend der große Favorit war, aber baden ging. Allerdings war das damals sehr halbherzig inszeniert, da wird man in diesem Jahr deutlich gründlicher sein. Die Einschätzung als Topfavoritin hat Monroe verdient, ihr Lied klingt wie ein Siegertitel. Aber da wird doch sehr brutal mit der Brechstange hantiert. Wieder einmal erkennt man, dass sich die ESC-Gemeinde im Televoting offenbar den Israelis geschlagen gibt und versucht, den Juries zu gefallen. Letztendlich kann ich es überhaupt nicht einschätzen. Ich sehe die Gefahr, dass sich die Gallier damit richtig auf die Schnauze legen und nicht einmal die Top 10 erreichen könnten. Andererseits habe ich schon die Siegerreprise mit Monroe vor Augen und sehe somit Frankreich vor Finnland.
Ein dramatisches Opern-Chanson mit epischer Produktion und einem zeitgenössischen Vibe. Im Moment gibt es daher keinen Grund für mich, es nicht auf die 1 zu setzen.
Mag ja sein, das die Madame Monroe eine erhebliche Range hat. Aber ehrlich gesagt, ist das nur von Frankreich ein ziemlich ärgerlicher Versuch auf den Zug von der Schweiz 2024 und Österreich 25 aufzuspringen. Dabei ist das Lied zutiefst nervig. Und total berechnend auf die Juries gemünzt. Ich bin mir nicht sicher ob diese Rechnung am Ende aufgeht. Denn brauchen wir wirklich zum dritten Mal hintereinander einen Siegersong, der Opernelement hat? Wegen der Jury könnte ich mir eine Top 10-Platzierung vorstellen, aber nur deswegen.
Ich denke die Jurys werden ihr einige Punkte geben, das Public Voting hingegen eher nicht.
Man kann. Denn eigentlich ist nichts langweiliger als Perfektion. Auch Australien wirkt daher im Endeffekt etwas hohl auf mich. Frankreich hat demgegenüber allerdings den Vorteil, dass es alle meine Drama-Boxen tickt.
Dass Regarde ! bei den Bloggern so polarisiert (von 2 bis 12 alles dabei), spricht eigentlich für den Song. Das Polarimeter ist schließlich auch nicht umsonst Teil des ESC kompakt Index. Einen Sieg sehe ich direkt nach JJ allerdings auch nicht. Oder er gewinnt gerade nach JJ, dann haben wir nächstes Jahr noch ein paar Copy-Cats mehr, die alle scheitern werden und wir haben dann ab übernächstem Jahr erst einmal Ruhe vor Opera-Pop…
Mein, nein, übernächstes Jahr würde dann Deutschland Popera bringen.
Nie und nimmer der Siegersong. Schauderhaft, obwohl ich sonst Frankreich liebe.
Nicht schon wieder so‘n operettenhaften Singsang.
Huch?! Bin ich mal wieder auf der Geschmacksgeisterfahrerspur unterwegs? Für mich gehört der Song in diesem schlappen Jahrgang nämlich zu den besten! Top Ten sollte sicher sein, Top 5 geht auch, Sieg würde ich auch nicht ausschließen. Es wäre den Franzosen mal wieder zu gönnen, auch wenn es beileibe nicht ihr bester Beitrag ist.
Mit Voila 2021 hätte ich es den Franzosen gegönnt zu gewinnen. Aber bitte nicht mit dieser billigen Kopie von Österreich und Schweiz.
Nach deiner Interpretation ist jedes Lied eine billige Kopie
Bis auf Fire, das er “firet”.
Der deutsche Beitrag ist heilig !
Beim ersten Teil Deines Satzes gehe ich mit, bei „Kopie“ bin ich raus (allerdings möchte ich es auch nicht als Sieger)
Ich bin in diesem Jahr auch auf der Geschmacksgeisterfahrerspur unterwegs. Passiert mir letztens immer öfter.
Ich nehme mir heute mal Dennis als Vorbild und sage dass was Berenike sagt.
Als Ergänzung: Immerhin erkenne ich hier wenigstens einen Song, im Gegensatz zu JJ’s Wasted Love.
Wo ich auch etwas Sorge habe ist ihre Popstimme, die fand ich bei dem einem Performancevideo nicht so ansprechend im Gegensatz zu ihrer Opernstimme.
Im Jahresbattle zwischen 2025 und 2026 ist übrigens Monroe vor JJ.
Wer es sich anschauen möchte:
https://esc-kompakt.de/welcher-beitrag-wird-das-dark-horse-des-eurovision-song-contest-2026/comment-page-2/#comment-778973
Platz 02: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 03: Litauen
Platz 04: Belgien
Platz 05: Israel
Platz 06: Moldau
Platz 07: Finnland
Platz xx: Moldau (Hardstyle Version)
Platz 08: Estland (Revamp)
Platz 09: Montenegro (Eurovision)
Platz xx: Serbien (Englisch Version)
Platz 10: Georgien
Platz 11: Serbien
Platz 12: Polen
Platz 13: Schweden
Platz 14: San Marino
Platz 15: Kroatien
Platz 02: Zypern
Platz 03: Albanien
Platz 04: Rumänien
Platz 05: Aserbaidschan
Platz 06: Malta
Platz 07: Schweiz
Platz 08: Norwegen
Platz xx: Aserbaidschan (Rock Version)
Platz 09: Australien
Platz 10: Lettland
Platz 11: Luxemburg
Platz 12: Dänemark
Platz 13: Ukraine
Platz 14: Tschechien
Platz 15: Bulgarien
Final 5:
Platz 1: Italien
Platz 2: Frankreich
Platz 3: Deutschland
Gesamtranking nach 33 Songchecks:
Platz 01: Portugal → 12 von 12
Platz 02: Armenien → 10 von 12
Platz 03: Zypern → 8 von 12
Platz 04: Griechenland → 8 von 12
Platz 05: Albanien → 8 von 12
Platz 06: Rumänien→ 8 von 12
Platz xx: Montenegro (Monteversion) → 8 von 12
Platz 07: Aserbaidschan → 8 von 12
Platz 08: Malta→ 8 von 12
Platz 09: Litauen → 7 von 12
Platz 10: Schweiz → 7 von 12
Platz 11: Belgien → 7 von 12
Platz 12: Israel → 7 von 12
Platz 13: Norwegen → 7 von 12
Platz 14: Moldau → 7 von 12
Platz xx: Aserbaidschan (Rock Version) → 7 von 12
Platz 15: Finnland → 6 von 12
Platz 16: Australien → 6 von 12
Platz xx: Moldau (Hardstyle Version) → 6 von 12
Platz 17: Estland (Revamo Version) → 6 von 12
Platz 18: Montenegro (Eurovision) → 6 von 12
Platz 19: Italien → 6 von 12
Platz xx: Serbien (English Version) → 6 von 12
Platz 20: Lettland → 6 von 12
Platz 21: Luxemburg → 6 von 12
Platz 22: Frankreich→ 5 von 12
Platz 23: Deutschland → 4 von 12
Platz 24: Georgien → 4 von 12
Platz 25: Serbien → 3 von 12
Platz 26: Dänemark → 2 von 12
Platz xx: Estland (Originalversion) → 2 von 12
Platz 27: Ukraine → 2 von 12
Platz 28: Polen → 2 von 12
Platz 29: Schweden → 1 von 12
Platz 30: Tschechien → 1 von 12
Platz 31: Bulgarien → 1 von 12
Platz 32: San Marino → 1 von 12
Platz 33: Kroatien → 1 von 12
P.S.
Der bessere Song mit Opernanteil kommt aus Rumänien. 🥳 *duckundweg*
P. S.: Da gebe ich dir vollkommen recht! 😍
Hallo Laureen! Ist „mormonisch“ nicht eher eine Glaubensgemeinschaft als eine Herkunft („Wuzeln“)?
Korrekt, auch wenn die Mehrzahl im SW der USA lebt.
Ohne Zweifel hat Monroe eine herausragende Stimme und Ausstrahlung, aber es fehlt die Seele. Top 10 sollte locker drin sein.
Meine Top
01.Finnland🇫🇮
02.Dänemark🇩🇰
03.Rumänien🇷🇴
04.Australien🇦🇺
05.Albanien🇦🇱
06.Bulgarien🇧🇬
07.Kroatien🇭🇷
08.Zypern🇨🇾
09.Griechenland🇬🇷
10.Lettland🇱🇻
11.Portugal🇵🇹
12.Deutschland🇩🇪
13.Frankreich🇫🇷
14.Ukraine🇺🇦
15.Montenegro🇲🇪
16.Tschechien🇨🇿
17.Malta🇲🇹
18.Schweden🇸🇪
19.Israel🇮🇱
20.Moldau🇲🇩
21.Serbien🇷🇸
22.Litauen🇱🇹
23.Armenien🇦🇲
25.Schweiz🇨🇭
26.Luxembourg🇱🇺
29.Belgien🇧🇪
30.Polen🇵🇱
31.Georgien🇬🇪
32.Italien🇮🇹
33.Estland🇪🇪
34.Aserbaidschan🇦🇿
35.San Marino🇸🇲
Eurofans hören eine Oper und werden in Zukunft JEDE weitere Oper damit vergleichen 🫠
NEIN, das ist NICHT das gleiche Genre wie Wasted Love. Nur, weil zwei Lieder Operngesang beinhalten, sind sie nicht im gleichen Genre. Wenn man Regarde und Wasted Love vergleicht, ist die einzige Gemeinsamkeit tatsächlich der Gesang. Also warum sagen alle, es wäre ein Abklatsch?! Opernklänge in Popmusik sind kein neues Phänomen, selbst beim ESC. Frankreich hat schon ähnliches geschickt, da war JJ noch nicht in der weiterführenden Schule 🥱
Wenn man es schon einem aktuellen „Vorbild“ zuordnen möchte, dann ergibt eigentlich nur Berghain (Rosalia) Sinn.
7/10, Top 5
Ich frage mich auch warum alle das mit JJ vergleichen. Wurde Nemo schon vergessen? Rumänien hat auch Elemente mit Operngesang. Na und? 🤷♀️
JJ klingt für mich komplett anders…. (mochte ich zudem noch wesentlich weniger)
JJ war letztes Jahr mein Favorit, nachdem die Liveinszenierung von Miriana mir leider nicht so zugesagt hat. 😍
Monroe gehört dieses Jahr hingegen nicht zu meinen Favoriten. Ich habe anfangs schon enorm lange gebraucht um mir überhaupt die Melodie zu merken. Immer wieder 5 Minuten nachdem ich den Song gehört habe, hatte ich Probleme mich daran zu erinnern. Da fehlt mir ganz klar die Ohrwurmqualität des Songs. Die Qualität ihres Gesangs und ihrer Ausstrahlung steht aber natürlich außer Frage. 😇
Da kann ich gar keinen vergleich finden.
Liebe Annie: Merci bien! 🫶🏻🥂💙🤍❤️
Es ist schon auffällig, was für Differenzierungen hier zwischen 0815 Europop-Nummern vorgenommen werden, aber sobald Lieder einen Opern-Anteil haben, ist das alles nur Kopie und Abklatsch.
Danke, Annie, genau so isses!
Frankreich berührt mich in diesem Jahr überhaupt nicht.
Ich mag viele Beiträge aus Frankreich, dieser ist mir viel zu groß inszeniert.
Natürlich kann Monroe stimmlich beeindrucken, aber auch da fehlt mir das außergewöhnliche.
Alles viel zu viel.
Landet in meiner persönlichen Rangliste zwischen 21 – 25!
In einem deutlich stärkeren Jahr wäre Frankreich damit auch bei mir so platziert.
Du bist dieses Jahr aber auch nicht objektiv, weil Du vom Leuchten des 🔥s hypnotisiert bist.
Anscheinend ist das so (grins)
Hier sag ich sogar 200 Prozent Übereinstimmung.
Das wird ja immer besser mit uns!😉
Komm Frankreich, pack die Fritten ein!
Wir wissen alle ihr habt die beste Popkultur der Welt und jeder Eurovision Zuschauer soll sofort nach einer Zehntel Sekunde wissen, welches Land hier gerade dran ist.
Die Jurys fallen darauf natürlich sofort rein und ballern die 12er nur so raus.
Die Televoter fallen auf so einen Taschenspielertrick natürlich nicht rein. 3x Operngesang hintereinander? Seid ihr narrisch?
Platz 6-10, mehr gibt’s hier nicht zu holen!
01. 🇭🇷 Kroatien
02. 🇦🇲 Armenien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
06. 🇺🇦 Ukraine
07. 🇩🇰 Dänemark
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
11. 🇧🇬 Bulgarien
12. 🇱🇹 Litauen
13. 🇱🇺 Luxemburg
14. 🇲🇩 Moldau
15. 🇷🇴 Rumänien
16. 🇨🇾 Zypern
17. 🇲🇹 Malta
18. 🇱🇻 Lettland
19. 🇩🇪 Schland
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
24. 🇳🇴 Norwegen
25. 🇫🇷 Frankreich
26. 🇵🇱 Polen
27. 🇨🇿 Tschechien
28. 🇦🇺 Australien
29. 🇷🇸 Serbien
30. 🇨🇭 Schweiz
31. 🇪🇪 Estland
32. 🇮🇹 Italien
33. 🇵🇹 Portugal
34. 🇸🇲 San Marino
35. 🇦🇿 Aserbaidschan
Ich frage mich, was die Franzosen selbst darüber denken. Das ist doch alles nur klischeehaft, sei es die prätentiöse Kunstverliebtheit oder die Reduzierung der eigenen Sprache auf plumpe Satzfetzen, auf die sich auch ein nicht-frankophoner Mensch einen Reim machen kann. Da fehlen nur noch Menschen mit Béret, gestreiftem Matrosenshirt, rotem Schal und ein Baguette unter dem Arm. Das ist noch kitschiger als Italien. UK und Moldau zeigen ja, dass man sich mit Augenzwinkern über die eigenen Landesklischees lustig machen kann. Hier ist das aber wohl ernstgemeint. Leid tun tut es mir nur für Monroe
Es wirkt in gewisser Weise wie eine Parodie von Mon amour.
Klischees sind gut und identitätsstiftend, darum sind Italien und Frankreich mit ihren klassischen, schönen Songs zu recht Favoriten auf Topplatzierungen.
UK ist hingegen mit seinem Fremdscham erregenden kaum hörbaren Gruselsong nur für eines Favorit: den letzten Platz. Niemand will „Augenzwinkern“, danke.
„Niemand“ ist falsch, ich zum Beispiel schon.
Ich sehe da sogar mehr Unterstützung bei den Zuschauern als bei den Juries
Das Televoting sehe ich im Moment etwas differenzierter. Monroe & der etwas ältere Herr aus Neapel können jeweils in den verschiedenen Altersgruppen sehr viele Votes absaugen. Reicht nicht für den Titel, kann aber Finnland oder Dänemark Punkte kosten. Bleibt spannend…
Dänemark spricht aber ein ganz anderes Publikum und hat genremäßig keine direkte Konkurrenz
La France… Traditionell eines meiner Lieblingsländer (wenngleich die meisten exzellenten Beiträge schon eine Weile zurückliegen), aber zuletzt gab es mit Slimane und Louane zwei würdige Acts. Cette année pour moi est très dificil…
.
Eigentlich will ich „Regarde“ gar nicht mögen, bei Popopera nehme ich normalerweise immer Reißaus. Allerdings finde ich die Teile in normaler Stimme gesungen ganz interessant und ich entdecke eine gewisse Tiefe, so daß es nicht komplett durchfällt.
Immerhin gibt es zudem mit „Michelle“ aus Israel einen Beitrag, den ich mir auch mal vom Hexagon wünschen würde.
Vermutlich landet Monroe in den Top 5, aber in Stein gemeißelt sehe ich das nicht – es könnte auch manchem Juror als zu steril und gewollt vorkommen.
Von mir gibt es 6,5/12 und 16/35
Künftig würde ich mir von Frankreich wieder Acts wünschen wie zu Beginn der Neunziger. Gerne auch mal Rap oder Hiphop
Jury Offenbach
Platz 1 Israel 10,5/12
Platz 2 Dänemark 10/12
Platz 3 Albanien 10/12
*
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 6 Schweiz 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/ 12
Platz 8 Lettland 8,5/12
Platz 9 Malta 8/12
Platz 10 Armenien 8/12
Platz 11 Montenegro 8/12
Platz 12 *
Platz 13 Zypern 7,5/12
Platz 14 Australien 7/12
Platz 15 Norwegen 7/12
Platz 16 NEU Frankreich 6,5/12
Monroe kann ohne Zweifel gut singen. Aber als Opernsängerin sollte sie auch eine ausgebildete Stimme haben, oder ? Wenn man solche Sänger:innen mit den anderen Artists vergleicht, ich weiss nicht, ob das überhaupt fair ist…?
Der Text klingt irgendwie wie ein Hilferuf nach Sieg, „schaut mich doch alle an (regarde moi)“! Und die Produktion erinnert mich an „Voyage“ vom letzten Jahr….( Zoe Me), die Nacht, die Dramatik den Rückblick in ihre Kindheit… Das Ganze ist nix eigenständiges. Schade, für Monroe, sie ist jung, kann gut singen und hat mMn eigentlich was besseres verdient.
„Voyage“ war aber musikalisch um Welten besser (und einer meiner Favoriten letztes Jahr)
Da geb ich Dir Recht…..War vielleicht nicht besser gesungen, aber mit wesentlich mehr Charme.
Ich mag eh die zurückgenommenen, zerbrechlichen Sachen viel lieber als die pompösen Werke
Vollste zustimmung!
Frankreich wird im Leben nicht mit einem Song gewinnen, der stilistisch an den Sieger des Vorjahres erinnert. Die Jury mag das noch belohnen, der Zuschauer sicher nicht. Insofern halte ich eine Platzierung um 6-10 realistischer als die Wettquotenprognose Top 3.
bin Zuschauer und belohne es
Der normale Zuschauer hat keine Ahnung mehr, wer letztes Jahr mit welchem Song gewonnen hat.
Die Erfahrung hab ich in den letzten Wochen in der Familie, im Freundes- und Kollegenkreis gemacht.
Ich sage es direkt, wie es ist: Ich finde „Regarde!“ ganz ganz ganz ganz schrecklich! Mit Opernmusik kann man mich wirklich über alle Berge jagen. Da laufe ich unsportliche Person, die die Kondition eines platten Fahrradreifens besitzt, aber so schnell wie Usain Bolt und Tyson Gay zusammen davon.
Brauchen wir wirklich ein drittes Jahr in Folge ein Lied oder gar einen Sieger mit Opernelementen? Ich fand schon „The Code“ und „Wasted Love“ furchtbar und „Regarde!“ reiht sich da mit ein. Wobei Frankreich in diesem Jahr etwas erträglicher für mich ist als die beiden anderen Beiträge.
Der Anfang klingt für mich auch 1 zu 1 wie „Berghain“ von Rosalia, welches ich erstaunlicherweise, trotz Opernelementen, gut finde.
So leid es mir für Monroe tut, da sie Talent und viel Ausstrahlung besitzt, bin ich einfach nur extrem genervt von dieser Nummer, einfach auch, weil sie so aufdringlich und gewollt ist und dadurch in meinen Ohren auch einfach nur unendlich nervig klingt. Für mich klingen die Opernparts zum Teil wie eine Scheunentür, die mal dringend geölt werden müsste und ganz schlimm finde ich den Part im Lied, in welchem Monroe zuerst flüstert, einzelne nicht definierbare Laute von sich gibt und dann zum Opernpart übergeht.
Mich erinnert das Lied auch extrem an eine Sequenzmelodie aus dem originalen Resident Evil 2. Zum Schluss infiziert sich der Antanogist William Birkin selbst das G-Virus und mutiert in mehreren Stufen zum Endgegnermonster. Jede der Mutationsstufen wird von Musik begleitet. In der dritten Stufe läuft dabei Musik, welche mich einfach total an „Regarde!“ erinnert, weil es auch Operngesang beinhaltet. Ich denke somit automatisch immer an Raccoon City, wenn ich Frankreichs Beitrag höre und nicht an das besungene Paris. Warum werden eigentlich immer Paris besungen und der Eiffelturm gezeigt? Das Land hat doch noch viel mehr zu bieten.
Den Favoritenstatus kann ich zwar in keinster Weise verstehen, gehe aber dennoch davon aus, dass die Jurys Frankreich mit vielen Punkten bewerten werden. Für das Televote bin ich da skeptischer. Dennoch denke ich, dass Frankreich in den Top 10 abschneiden wird.
Die Bewertung meiner Mama:
Ihr ist auch direkt der dramatische Anfang aufgefallen, welcher auch für sie wie „Berghain“ von Rosalia klingt. „Berghain“ findet sie gut, „Regarde!“ dafür nicht. Die Strophen empfindet sie als total langweilig, den Refrain und den Opernteil einfach nur schrecklich und nervig. Auch sie hat angemerkt, dass es vom Stil der letzten beiden Gewinner inspiriert ist und auch die waren für sie schon furchtbar.
Als Monroe dann zum langen Ton ansetzt, meinte meine Mama, dass sie gleich auch einen Schreianfall bekommt. Sie hat es nicht ausgehalten, das Lied bis zum Schluss anzuhören. Sie merkte an, dass man sich „Regarde!“ auf keinen Fall anhören darf, wenn es einem schlecht geht, weil es einem dann noch schlechter geht.
Dass Frankreich zu den Favoriten gehört, kann sie in absolut nicht nachvollziehen.
Und hier noch das besagte Musikstück aus Resident Evil 2, welches mich an „Regarde!“ erinnert:
Ich kann Dijon sehr empfehlen. Vom restlichen Burgund konnte ich noch nicht so viel sehen, aber diese Gegend könnte man ausnahmsweise auch mal besingen, als immer nur Paris. Und es gab ja beim ESC 1993 das schöne Lied über Korsika…
Benny und Peter ❤️❤️
Wie es mich freuen würde, wenn dieses brillante Meisterwerk gewinnt :))
Würden die üblichen Verdächtigen bestimmt gelassen zur Kenntnis nehmen, dass wieder der Jurysieger & Televote-Fünfte (? viel besser wird kaum gehen) oder so gewinnt.
Ich habe eine etwas andere Wahrnehmung. Bei den Kids (12-14) kommt Monroe ausgesprochen gut an. Die entscheiden das Voting nicht, zeigt aber, wo es hingehen kann. Mit Operngesang kann ich überhaupt nichts anfangen, obwohl das von Atemhaltung bis Stimmtechnik natürlich eine ganz fantastische Leistung ist! Insofern wird Frankreich natürlich in den Top 10 landen.
Frankreich ist für mich in den Bottom 8. Maßlos überschätzt.
Das kann mit der Wasted Love Oper vom Vorjahr bei weitem nicht mithalten und eine Frau, die singt „Schau mich an“ leistet sich schon eine Themenverfehlung, für die keiner anruft.
Ich kann nicht anders, als es mit Wasted Love zu vergleichen und da gibt’s nichts, was für Regarde spricht. Eine Frau die weniger glockenhelle Töne singt als JJ.
Und wenn JJ wirklich die Arie der Königin der Nacht zum besten gibt im Finale, dann sieht Monroe wirklich alt aus daneben.
Generell nervt mich an diesem Jahr das Nachmachen von Wasted Love. Fast jeder Song versucht Stilbrüche und eine orgiastische Intensität zu vermitteln, so wie JJ letztes Jahr in den letzten Sekunden seines Songs. Das kann echt anstrenged werden. Ich seh bei Liekinheitin die bedrohliche Leuchttürm Kulisse schon ab Sekunde 10 vor meinem inneren Auge. Ansonsten ist dieses Jahr sehr laut, auch die Balladen sind sehr laut.
Der interessanteste und spannendste Beitrag ist für mich Dänemark – sehr modern, frisch und holt mich jedes Mal ab. Daneben Portugal als Darkhorse.
Zustimmung bei Dänemark und Portugal (Platz 2 und 5 bei mir)
Bin hier ganz bei Berenike und Laureen. Ich denke aber die Jury wird es weit nach vorne voten….bevor es beim Publikum abstürzt. Mich lässt der Song sehr kalt und teilweise nervt er mich ordentlich.
Wie gesagt, da bin ich mir nicht sicher – es könnte auch umgekehrt laufen
Vielleicht sagt es etwas über meine Jahreszeitbedingte Stimmung aus, aber nachdem Regarde nach Veröffentlichung ursprünglich meine Nr 3 war, ist es völlig abgestürzt und stattdessen liegt heute Paloma Rumba auf der 3 bei mir.
Wie viele schon sagten, kalt und konstruiert. Monroe hat eine super Stimme und sieht cute aus, hat dabei aber ein ziemlich leeres Gesicht, sie selber scheint den Song auch nicht zu spüren. Regarde verliert sich schnell in Wiederholungen abseits der erwarteten dramatischen Steigerungen. Leute kritisieren, dass zB Noam oder Simon Textteile haben, die ständig wiederholt werden, das ist hier mit Regarde moi, Regarde toi ähnlich – und war letztes Jahr auch so bei bei Claude mit comme si, comme ça (beide übrigens mit Wurzeln in der DR Congo).
Der Song würde zu einer dramatischen Filmsequenz passen oder zur 24er Olympia-Eröffnung, einfach anhören möchte ich ihn mir nicht.
Es wird immer auf JottJotts Sieg verwiesen, aber allgemein pendelt sich ein gut gemachter Popera Song zwischen 6 und 10 ein, das ist hier auch meine Vorhersage.
,,Musikalisch ist „Regarde !“ eine opulente Nummer und verbindet Pop-Melodien, Chanson und dramatische Streicher.“
Macht es doch nicht so kompliziert. Das ist eine Oper. Punkt.
Nach 49 Jahren ist Frankreich erpicht darauf, den ESC endlich wieder zu gewinnen. Das waren sie in den letzten Jahren allerdings auch, und hier wirkt es besonders verzweifelt. Um das ersehnte Ziel zu erreichen, werden die vergangenen Beitrage („Voila!“, „Mon Amour“ und „maman“) in einen Mixer geworfen, zudem lässt sich von den letzten zwei Siegerbeiträgen inspirieren, wobei die Opern-Elemente im Vergleich zu „The Code“ und „Wasted Love“ eindeutig prägender für den Song sind. Ein besserer Vergleich ist das derzeit populäre „Berghain“ von Rosalia. Im Ergebnis hat man einen maximal auf ESC-Erfolg (insb. bei den Juries) getrimmten Beitrag. Verübeln kann man das ihnen nicht. Es ist ein Wettbewerb, und ist legitim, diesen gewinnen zu wollen, vor allem, wenn man zu den Big-4 gehört. Jeder hofft, zu gewinnen. Sympathischer ist es aber allemal, wenn man es nicht so dolle merkt.
Das Wichtigste erstmal vorweg: Es ist natürlich nicht alles schlecht, und das Gegenteil zu behaupten wäre unseriös. Es ist eine qualitativ sehr hochwertige Produktion. Monroe macht das mit ihren 17 Jahren ganz wunderbar und es ist unmöglich etwas an ihrem Gesang zu bemängeln. Ihr gelingt der ständige Switch zwischen Opern- und Popgesang sehr gut. Das ist energisch-antreibend genug, sodass es niemals langweilig wird. Mir gefällt vor allem der leicht mysteriöse Touch gegen Ende bei der Bridge, in der sie die Textpassagen flüstert und auch der langgezogene Ton, der den Höhepunkt darstellen soll, hat mir gefallen. Leider bei mir immer noch weit von Gänsehaut entfernt.
Die ständigen Tempowechsel, sowie die Wechsel in den Gesangstechniken, lassen mich eher fragend zurück. Ebenso wenig kann ich eine klare Songstruktur erkennen. Ich frage mich da immer: „Warum genau passiert das jetzt“? Es wirkt für mich eher wie eine Sequenz von bloßen Stimmübungen in einem Song, der aus separaten Segmenten besteht, die an und für sich zwar gut sein mögen, aber in ihrer Gesamtheit nicht sinnstiftend sind. Sie singt hervorragend, aber gibt keinen übergeordneten erzählerischen Kontext. Weder anhand des Musikvideos noch des Textes kann ich erkennen, worum es hier gehen soll. Eine bloße Hommage an das reiche künstlerische Erbe Frankreichs? Die Devise lautet wohl eher: Möglichst keine Substanz, möglichst nicht anecken. Mehr gekünstelt als Kunst.
Leider ist das nicht bloß ESC-Klischee der 2020er-Jahre, sondern es ist auch Frankreich-Klischee. Frankreich ist mehr als nur Paris und der Eiffelturm. Hier wird ein größtenteils bedeutungsloser Text genommen mit Satzfetzen, auf sie sich auch ein nicht-frankophoner Mensch einen Reim machen kann. Hier macht man es sich viel zu leicht.
Ebenfalls finde ich schade, dass das Schicksal Frankreichs beim ESC auf den Schultern einer Minderjährigen lastet, vor allem, da dieser ESC doch nicht minder kontroverser als die beiden vorherigen sein wird. Ich hoffe, dass sie ein Medienteam um sich herum hat, welches auf sie zuverlässig aufpasst und sie vor den Piranhas der Presse beschützen wird. Aber zudem wird hier auch ganz klar versucht, den Mythos rund um ein „Wunderkind“ zu konstruieren, und das ist mir dann doch zu gefallsüchtig und kalkuliert. Ich bekomme hier eher Schwingungen vom JESC.
Etwas anderes und Unerwartetes aus Frankreich würde mir mal wieder gefallen, denn die französische Musikszene muss doch so viel mehr zu bieten haben. Wenn man es mit den letzten Jahren vergleicht, dann ist „Regarde!“ ein Beitrag, den man eher von Israel erwarten würde, und hingegen „Michelle“ einer, den man eher bei Frankreich verorten würde. Dieses Jahr ist es wirklich verkehrte Welt.
Ich vergebe 6,5 von 12 Punkten.
Wieder mal exakt die gleiche Bewertung, chapeau !
Ich könnte es zudem auch nicht besser formulieren.
Das deckt sich dann ja auch so ziemlich mit der Gesamtbewertung der Blogger, was bei mir nicht immer der Fall war. Und vielen Dank mal wieder für die positive Rückmeldung 🙂
Etwas Unerwartetes, ganz genau! Wie etwa der Beitrag von 1992.
Schließ mich wiedermal vollinhaltlich Dir an.
Es trifft ziemlich gut, dass der Song gekünstelt wirkt, mit allen Klischees, die Frankreich so glaubt, zeigen zu müssen ?
Die Dramatik, die das Ganze wahrscheinlich aufbauen soll?, bleibt auf der Strecke. Es wird versucht irgendwie Emotionen auzubauen, aber mich erreichen diese leider überhaupt nicht. Dazu wirkt es wahrscheinlich zu konstruiert. “ Quel dommage“!
Ein weiterer guter Punkt ist, eine erst 17 Jährige mit einer so grossen Last ins Rennen zu schicken, das ist ein wenig „bizarre“, hoffentlich hat sie wenigstens Spass in Wien und wird nicht zu sehr „verheizt“.
Es bleibt auf jeden Fall spannend. Die Jury ist vielleicht von dem Act beeindruckt, aber vielleicht auch nicht? On verra……
Das kommt mir so derart zusammengeschustert vor, da mögen die Einzelteile sein wie sie wollen. Ihre Sopranstimme ist mir zu quäkig, die Gesangsakrobatik kommt zu hysterisch rüber, dann Sprechgesang, Geflüster, natürliche Stimme, dann der dramatische Aufbau, der nicht zu ihrem kindlichen Aussehen passt, und das Aussehen wirkt auf mich auch zu gewollt woke. Boah. Und das Lied ist kein Lied, das wirkt wie Bewerbungsmaterial.
woke wer schwarz ist
Was ist das für ein blöder Kommentar ?
Das war seine Aussage; erklär mal bitte, was an dem Aussehen dieser jungen Frau „woke“ sein soll?
Wie kann man sowas Bescheuertes und offensichtlich rassistisches verteidigen?
Sorry, ich wußte nicht, daß Du zitiert hast. Aber die Aussage finde ich ziemlich daneben
Ein ESC in Paris nächstes Jahr wäre schon großartig, drücke Monroe alle Daumen!
Trotzdem glaube ich, dass sie es knapp nicht schafft, den Finnen den Pokal vor der Nase wegzuschnappen.
Ich frag mich, ob F und SF mich ev gegenseitig Punkte wegnehmen werden. Beide haben Klassikelemente und sind arg konstruiert.
Ich hoffe ja inständig, daß da eventuell Dänemark der lachende Dritte sein könnte.