
Wenn Scherben wirklich Glück bringen, sollte Atvara beim kommenden Eurovision Song Contest in Wien nichts zu befürchten haben. Umgeben von einem Sturm aus Glassplittern sang sich die 33-Jährige zu einem Sieg beim lettischen Vorentscheid Supernova 2026. Jetzt wird die Sängerin Lettland mit ihrem Song „Ēnā“ beim ESC 2026 in Wien vertreten.
Vor zwei Jahren hat Lettland mit Dons schon bewiesen, dass es durchaus möglich ist, trotz schlechter Prognosen mit einer ruhigen Ballade das ESC-Finale zu erreichen. Jetzt ist es auch an Atvara, aus dem dunklen Schatten der kaum hoffnungsvollen Wettquoten zu treten und zu zeigen, dass man mit Gefühl und Emotionalität beim Song Contest punkten kann.
Liene Atvara ist der bürgerliche Name der diesjährigen lettischen ESC-Hoffnung. Schon früh begann sich Atvara mit dem Thema Musik professionell auseinanderzusetzen, durchlief eine musikalische Ausbildung und spezialisierte sich in ihrem Studium auf Jazz- und Popgesang. Ihre musikalische Affinität führte sie schon in jungen Jahren zu Castingshows. So zum Beispiel zu einer Teilnahme bei der lettischen Ausgabe von X Factor, die aber erfolglos blieb.
Der musikalische Erfolg stellte sich für Atvara erst vor zwei Jahren ein, als diese ihre Stimme in den sozialen Medien präsentierte. Auf TikTok veröffentlichte sie ihren selbstgeschriebenen Song „Pie manis tveries“, der daraufhin ein Millionenpublikum erreichte und sogar zum Titellied einer lettischen Fernsehserie wurde. Es folgte ein erstes eigenes Album und eine ausverkaufte Tour durch Lettland. Bei der Musikpreisverleihung „GAMMA“ hat Atvara außerdem unter Beweis gestellt, dass sie auch einen Moderationsjob meistern kann.
Das Lied
Mit dem Lied „Ēnā“ wird Atvara nun Lettland beim ESC vertreten. Den Song hat sie zusammen mit ihrem Produzenten JJ LUSH komponiert. Sanfte Backgroundstimmen eröffnen die Ballade, woraufhin eine gefühlvoll gesungene Strophe und ein ebenso ruhig gesungener Refrain folgen. In der zweiten Strophe wird diese Ruhe immer wieder durch kurze, aufgewühlte Momente unterbrochen. Daraufhin entfaltet sich der zweite Refrain dramatisch und wird durch deutlich hörbare Backgroundstimmen intensiviert. Schließlich gipfelt die Nummer in einem sirenenartigen Gesang, der ebenfalls von Backgroundstimmen begleitet wird.
In dem vollständig auf lettisch gesungenen Lied erzählt Atvara von ihrer Kindheit. Von einer Kindheit in einem familären Umfeld, das die Auswirkungen von Alkoholmissbrauch zu spüren bekommen hat. Ein zentrales Thema ist der Schatten (Ēnā), den die Alkoholsucht auf das Leben der Verwandten wirft. Während man nach außen hin so tut als wäre alles in Ordnung, verschwindet man langsam im Schatten der Einsamkeit.
Atvara tritt mit „Ēnā“ für Lettland im zweiten ESC-Halbfinale am 14. Mai auf Startplatz 9 an.
Der Check
Song: 4/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 5/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: Was für eine wunderschöne Ballade. Und was für eine tolle und erfreifende Inszenierung. Hier passt einfach alles, man wird von der ersten Sekunde in den Song hineingezogen und versteht den Schmerz, auch wenn man kein Wort Lettisch spricht. Stark und aus meiner Sicht bislang unterschätzt. 10 Punkte
Berenike: Gute Balladen stechen einen mitten ins Herz. Und „Ēnā“ ist eine Ballade, die das bei mir macht. Ich finde vor allem den Anfang wahnsinnig berührend, da hat das Lied so etwas ganz Zerbrechliches an sich. Auch die Inszenierung mit dem zerbrochenen Glas finde ich sehr schön und passend. Ganz zum Schluss schreit mir Atvara dann etwas zu viel, insgesamt gehört „Ēnā“ aber zu meinen Favoriten in diesem Jahr. 12 Punkte
Giulia: Dieser Beitrag hat in diesem Jahr mein Herz eingenommen. Die Melodie des Refrains ist wundervoll und die Strophen bohren sich mit einer schweren Melancholie tief ins Herz. Das ganze gipfelt in einer Szene mit einem fabelhaften Glassplitter-Effekt und einer magischen Gesangsleistung. Nicht zuletzt schafft es Atvara, die Bühne mit einer berührenden Traurigkeit zu füllen, die mich immer wieder fesselt. 12 Punkte
Manu: In den meisten Situationen, in denen ich „Ēnā“ höre, genieße ich die schönen Harmonien und Atvaras tolle Stimme, auch wenn mich die ganz hohen Töne ohne Text zum Ende hin etwas rausreißen. Doch dann gibt es ab und an Momente, in denen ich es ganz bewusst und lyrisch aufmerksam höre. In diesen Momenten berührt mich „Ēnā“ so tief, dass mir die Tränen kommen. Dazu wurde im Vorentscheid ein Auftritt geschaffen, der einerseits Atvaras Geschichte und den Hintergrund zu dem Lied erzählt, andererseits aber auch Bilder schafft, die im Gedächtnis bleiben. 10 Punkte
Max: Eine solide Ballade mit Ohrwurm-Potential. Das Problem ist, dass sie so solide wie austauschbar ist und im Vorentscheid auch etwas vom Auftritt profitiert hat. Könnte um den Finaleinzug bangen, würde mich jedoch nicht überraschen, wenn es durch kommt! 6 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 5 Punkte
- Douze Points: 5 Punkte
- Laureen: 8 Punkte
- Marcel: 8 Punkte
- Peter: 6 Punkte
- Rick: 8 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 90/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Ēnā“ auf Platz 24.
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
Zweites Halbfinale
- Armenien: „Paloma Rumba“ von SIMÓN
- Aserbaidschan: „Just Go“ von JIVA
- Bulgarien: „Bangaranga“ von DARA
- Luxemburg: „Mother Nature“ von Eva Marija
- Rumänien: „Choke Me“ von Alexandra Căpitănescu
- Schweiz: „Alice“ von Veronica Fusaro
- Tschechien: „Crossroads“ von Daniel Žižka
- Albanien: „Nân“ von Alis
- Australien: „Eclipse“ von Delta Goodrem
- Dänemark: „Før vi går hjem“ von Søren Torpegaard Lund
Bereits gesetzt für das Finale
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tippe auf SEMI Aus, habe den Song leider sofort wieder vergessen
Zwischenstand bei den Bloggern:
1. Dänemark (121 Punkte)
2. Finnland (105 Punkte)
3. Schweden (97 Punkte)
4. Australien (93 Punkte)
5. Lettland (90 Punkte)
6. Montenegro (84 Punkte)
7. Albanien (82 Punkte)
8. Moldau (80 Punkte)
8. Bulgarien (80 Punkte)
10. Griechenland (76 Punkte)
10. Kroatien (76 Punkte)
12. Rumänien (73 Punkte)
13. Italien (70 Punkte)
14. Israel (69 Punkte)
15. Belgien (67 Punkte)
15. Deutschland (67 Punkte)
17. Portugal (65 Punkte)
18. Tschechien (61 Punkte)
19. Litauen (60 Punkte)
20. Georgien (59 Punkte)
21. Serbien (58 Punkte)
22. Armenien (53 Punkte)
23. Estland (52 Punkte)
24. Luxemburg (50 Punkte)
24. Schweiz (50 Punkte)
26. Polen (46 Punkte)
27. San Marino (44 Punkte)
28. Aserbaidschan (23 Punkte)
Und Leleka spielt für Ukraine ausser Konkurrenz oder was??? Dänemark wird überschätzt
Ukraine war noch nicht im Songcheck. 🙄
Saulangweilig, sorry. Hab den Song nach dem ersten Hören verdrängt, jetzt ist er leider wieder hervorgekramt worden und nervt mich wieder. Ich möchte die Sängerin am liebsten in eine Selbsthilfegruppe schicken, da kann ihr geholfen werden.
Den letzten Satz hättest du dir echt sparen können. 🙄
Und zeigt von einem riesigen Wissenskrater. Aufwachsen in einer nicht-so-ganz-Modell-Familie hinterlasst Spuren fürs Leben.
Dass sie über das Thema singt, sagt mir, dass sie mit diesem Kapitel ihres Lebens abgeschlossen hat.
Ich meine ich bin jetzt auch nicht so begeistert vom Song, aber den Satz fand ich einfach nur unverschämt.
Wollte ich nur unterschreiben / betonen 😉
Ist er ja auch . das klingt schon fast nach AgD-Rhetorik
Ist in der Tat geschmacklos , ganz übles Niveau !
Für Selbsthilfegruppen gibts doch anscheinend EK.
Reicht es nicht, wenn Du schreibst, daß Dir der Song nicht gefällt ?
Du hast jetzt 3 Posts darauf verwendet, obwohl niemand persönlich beleidigt wurde. Und andere regen sich über den Vergleich auf, die selbst pausenlos den Hammer in ihren Kommentaren rausholen. Sorry, aber ihr seid da extrem hypersensibel.
Will ich mich rechtfertigen? Nein. Aber erklären kann ich meine Aussage schon und ich habe tatsächlich vorher überlegt, ob ich das so schreiben soll.
Ich schreibe gern von Authentizität zwischen Interpreten und ihren Liedern, aber ich glaube ihr das nicht, es kommt bei mir nicht an. Da klagt eine Frau über ihre schwere Kindheit und bei solchen Themen bin ich tatsächlich hypersensibel. Und damit meine ich nicht, dass so ein Thema nicht auf eine Bühne gehört, aber das ist mir zu wichtig, als das es so billig-dramatisch in Musik und Visualisierung dargestellt wird.
Wie gesagt, ich glaube ihr das nicht, aber sollte es tatsächlich so sein, hat sie mit dem Thema eindeutig noch nicht abgeschlossen (sofern man das überhaupt kann). Mich nervt die Dramatik im Lied ganz enorm und ich frage mich, was bzw. wen sie damit erreichen will? Menschen, die in ähnlichen Situationen stecken ist sowas keine Hilfe, sondern zieht eher noch mehr runter. Will sie andere auf diese Art und Weise auf das Thema aufmerksam machen? Dafür ist es zu langweilig, zumindest für mich.
Nein, ich bleibe dabei. Tut mir leid, wenn ich damit anderen auf die Füße trete, aber wenn man sich schon auf wichtige Themen einlässt, dann bitte mit wirklichem Einfühlungsvermögen.
Um mal ein für mich überzeugendes Beispiel zu nennen:
Suus von Rona Nishliu (2012) ist ebenfalls ein Klagelied zu einem schwierigen Thema. Obwohl es viele als ganz furchtbar empfunden haben, drückt es die absolute Hilflosigkeit und die Verzweiflung wirklich beeindruckend aus. Das ist ein Lied, bei dem ich mich verstanden fühle, von dem ich denke, dass die Sängerin weiß, wovon und wie sie darüber singt und wie sie es zu Menschen transportiert, die das Problem nicht kennen. Das ist einer meiner Alltime-Favorites.
Wow, du hast es wirklich geschaft es mit deiner Erklärung noch schlimmer zu machen. Wie wenig Empathie kann man bitte haben und ihr dann auch noch Lügen zu unterstellen?? 🤦♂️
Es ist vor allem eine ehrliche Meinung und Wahrnehmung. Diese mag von deiner (und auch meiner) abweichen, aber es ist völlig legitim, was funtasticc* schreibt.
Akzeptiere ich. Bei solche Themen erwartest du eher Balkan-Drama statt Baltikum-Drama, damit du es glaubst.
Jedes Thema kann man in jeder Musikstil aufgreifen.
Die Zeiten haben sich geändert. Es ist eine fiese Aussage, die vor 10 Jahren noch ein Lächeln aufgerufen hätte. Heute wird es einfach als respektlos wahrgenommen, vor allem wenn man die Person nicht persönlich kennt.
Finde Deinen Kommentar eher traurig.ESC ist nicht nur Klamaukmusik…
Ich verstehe nichts, aber ich fühle es.
Darf gerneMuss ins Finale.Neben Malta hat Lettland die schönste und intensivste Ballade im Jahrgang.
So ein Song muss doch einfach im Finale landen. Ich drücke da ganz feste die Daumen.
⭐ In Anlehnung an Jakubs Blogger-Sternzeichen, habe ich mir die Mühe gemacht und herausgeschrieben wie viele Übereinstimmungen meine Bewertung mit denen der Blogger hat. Dafür habe ich drei verschiedene Methoden angewendet. Wichtig ist, dass es sich hier nur um einen Zwischenstand handelt. Ein Bisschen Bewegung war da vor Allem durch die beiden Revamps von Estland und Litauen drin. Schauen wir mal genauer hin. Erstmal kommen wir zur Menge der absoluten Übereinstimmungen, so wie es auch bei Jakubs Post gemacht wurde:
Dann habe ich das Feld ein wenig erweitert und zusätzlich halbe Punkte vergeben, wenn es lediglich einen Punkt Unterschied in der Bewertung gab. Das war für meinen Geschmack schon wesentlich aussagekräftiger:
Das hat mir aber immer noch nicht genügt und ich habe mir noch eine weitere Methode ausgedacht, um zu schauen, wie nah oder fern die Geschmäcker der Blogger:innen an meinem sind. Und zwar habe ich die Summe gebildet aus sämtlichen Punktabweichungen in der Bewertung der Songs. Je kleiner der Wert, desto näher lagen unsere Bewertungen bisher also beieinander. Hinweis: bei den 10 und 12 Punkten habe ich statt dem Zweierschritt trotzdem nur mit einem Einerschritt gerechnet, da es ja keine 9 und 11 Punkte gibt. Da sah das Ergebnis folgendermaßen aus:
Rick setzt sich immer weiter ab. Das wird schwer, ihn noch einzuholen, aber warten wir mal ab. Jetzt führt er in allen drei Varianten, wenn auch in der ersten mit Peter zusammen. Am anderen Ende hat sich allerdings etwas mehr getan. Berenike, wir vertragen uns ja trotzdem, nicht wahr? 😇 Aber wer weiß, vielleicht stellt sich das alles nochmal auf den Kopf? Vielen Dank an Jakub für die Inspiration! 🫎
Kommen wir zur nächsten Ballade dieser Halbfinalhälfte, der zerbrechlichsten von allen.
Anders als im vergangenen Jahr hat mich die „Supernova“ leider nicht so begeistert, aber dennoch gab es einige besondere Beiträge. „Ena“ lief bei mir eher unter dem Radar und ich war dementsprechend überrascht, dass das als Favorit gehandelt wurde. Mit der Inszenierung konnte ich den Sieg aber definitiv nachvollziehen.
Und diese gefällt mir hier auch mit am besten. Sie kann die Geschichte, die Atvara erzählt (bzw. vorsingt) perfekt einfangen. Ich hoffe, dass die Transformation auf die große Bühne auch wieder gelingt. Die erste Hälfte des Liedes bekommt mich auch: Ich mag dieses Ruhige, Zerbrechliche und doch leicht Dramatische, was dieses Gesamtpaket ausstrahlt. Hinten raus wird es mir dann immer zu dramatisch, und obwohl Atvara zweifelsohne die Töne trifft, sind die hohen doch eher nervig und „zerstören“ ein wenig das Lied für mich. Etwas schade.
Für Lettland freue ich mich aber sehr, dass es hier so gut ankommt. Das lässt mich auch wieder meine Prognose überdenken. 😀 Wie so viele Beiträge ist das hier wieder eine Wildcard für mich. Jurys werden das lieben, aber wie werden die Zuschauer reagieren? Anfänglich habe ich es rausgetippt, aber ich tendiere immer mehr zum Finaleinzug. Ist aber die Frage, wer stattdessen fliegt. Ach, was für ein böses Halbfinale das ist…
Prognose: Halbfinale 13/15 (50%)
Meinung: Platz 16/35 (7 Punkte)
Der mit Abstand stärkste Beitrag aus dem Baltikum dieses Jahr 👍
Seltsame Punkteorgie bei den Bloggern. Nicht wirklich unangenehmer Beitrag, aber mir ist das Teil zu langweilig, auf keinen Fall artifiziell schön.
Als Schleppballade zum Glück nicht so angestaubt wie ESC-Vorgänger, aber melodisch gibt sie nicht viel her. Davon abgesehen kann ich mit ihrem Klagegesang absolut nichts anfangen. So ein Song passt zu Aquarianern, die sich stundenlang Goldfische zur Beruhigung ansehen wollen …
„So ein Song passt zu Aquarianern, die sich stundenlang Goldfische zur Beruhigung ansehen wollen …“
geh mal ’ne runde fischen.😜
Nö, um Unterhaltung zu bekommen, würde ich einfach Kampffische reinsetzen.
Bei den Schreiattacken schwimmen die Goldfische dann aber irgendwann oben…
wo wird denn geschrien?
Du bist wohl bei Serbien hängengeblieben….
Es fängt vielsprechend an, aber dann…
Der Song hatte Potenzial. Aber wie bei Rumänien runiert es hier die Sängerin für mich. Wobei mir die lettische Interpretin zumindest sympathischer ist als Alexandra. Aber die Stimme und dieses Geschrei in dieser Stimmlage finde ich ganz schlimm. Sorry. Wird es meiner Meinung nach auch schwer haben, ins Finale zu kommen. Doch wer weiß…
uff! 🕳️
Nochmal: Wo hörst du bei ,,Ena“ Geschrei???
📊 Statistik-Update der von den Bloggern bislang für diesen Eurovisionsjahrgang insgesamt vergebenen Songcheckpunkte – und wie oft sie dabei die Höchstwertung 12 gezückt haben.
Zur besseren Einschätzung:
▫️ 140 Gesamtpunkte entsprechen einem Durchschnitt von 5.
▫️ 154 einem von 5,5.
▫️ 168 einem von 6.
▫️ 182 einem von 6,5.
▫️ 196 einem von 7.
▫️ 210 einem von 7,5.
(144 / 0 🔹 Jakub)
159 / 0 🔹 Douze Points
162 / 1 🔹 Marcel
162 / 3 🔹 Bennet
166 / 1 🔹 Manu
174 / 3 🔸 Giulia
177 / 4 🔹 Max
178 / 2 🔸 Laureen
179 / 3 🔸 Berenike
185 / 1 🔹 Benjamin
201 / 2 🔹 Rick
208 / 6 🔹 Peter
Wer das SCC Game kennt, wird vielleicht wissen, dass ich letzten Jahr dort eine Stadt namens Second Chance City ins Leben gerufen habe, wo Teilnehmer des ESC, SCC und Songpaten gemeinsam wohnen. Die Stadt und ihre Bewohner werden in der Songchecks-Geschichte eine große Rolle spielen. Meine Bewertung kommt dann in einem Extra Post.
Die diesjährigen Vorbereitungen für das SCC Game in der Second Chance City laufen so langsam auf Hochtouren, Von jeder Bewerbergruppe für das SCC Game bewirbt noch jemand für den kleinen Bruder des SCC Game dem ESC.
Das diesjährige SCC Festival steht kurz vor dem Start. 35 Ländergruppen werden ihre Schützlinge zur ESC/Second Chance City schicken, die Teilnehmer dürfen dann auch in der Stadt wohnen. Pro Ländergruppe darf übrigens ein Teilnehmer bei einer Veranstaltung namens ESC mitmachen. Dazu macht jedes Land einen Vorentscheid und der Sieger darf aber nicht am SCC Game teilnehmen, was die meisten Teilnehmer aber nicht wissen. Zahlreiche Bewohner der Stadt empfangen alle Teilnehmer des ESC/SCC am Marktplatz. Die Teilnehmer des ESC dürfen übrigens nach ihrer Rückkehr vom ESC im Nobelviertel „ESC“ der Second Chance City wohnen.
Lettland:
Heute kommen die Teilnehmer aus Lettland.
Aus der Bimmelbahn „Delle“ steigt Robert Ox aus. Er eröffnet eine Raver-Disco namens „Taj Mahal“.
Nun ist Paula an der Reihe, sie wird als Tänzerin in der Raver-Disco arbeiten.
Krisy eröffnet ein Fittnessclub.
Kautkalli werden arbeiten im Antikladen, außerdem betreiben sie ein Nostalgiemusueum.
Nolark eröffnet mehrere Kneipen in der Stadt.
Aivo Oskis betreibt den Wanderverein.
Miks Galvanovskis ist Besitzer der Biker-Bar „Cruel Angels“.
Honey Blue züchten dank Bzikebi’s Bienenimkerei blauen Honig. Außerdem betreiben sie die Blue Disco, wo öfters mal Gabry Ponte und die Boyband „Blue“ auftreten.
Nun steigen nacheinander Blurie, Agnesse und Vestnieks. Sie werden im Schattentheater arbeiten.
Janis Rugajs eröffnet einen Tabakladen.
Edvards Strazdiņš arbeitet in der Country-Bar.
De Mantra treten dem spirituellen Verein von Tautumeitas bei.
Nun steigen noch ein paar andere Teilnehmer aus, die noch auf ihre Arbeit warten.
Zum Schluss kommt Atvara aus der Bimmelbahn. Sie wird als Glasbläserin arbeiten. Außerdem leitet sie das Schattentheater.
Anwärter für das SCC Game:
Honey Blue – Blue Disco
Robert Ox – Ravin’ At The Taj Mahal
Edvards Strazdiņš – I Ain’t Got The Guts
Miks Galvanovskis – Cruel Angel
Aivo Oskis – Walking Out
ELPO – Blakus
Papīra Lidmašīnas – You’re My Saviour
Legzdina – Ribbon
Daba – Panic Attack
Kautkaili – Te un tagad
Ivo Grišiņš Grīslis – Home
Agnesse – Oh My My
Blurie – Lovin‘ Always Gets Me Down
Nolark – Different Places
Krisy – Take It
Vēstnieks – Vai tas ir kāds brīnums?
Emilija – All We Ever Had → Mondschein; Baum
De Mantra – Let Them
Antra Stafecka – Divejāda
Paula – Dejot vien
Jānis Rugājs – Smoke
Kristīne Megija – Insanity
Tikasha Sakama – #010126 CODA
ESC Vertreter:
Atvara – Enā
Geschichte vom Vortag:
https://esc-kompakt.de/songcheck-eurovision-song-contest-2026-27-daenemark-for-vi-gar-hjem-von-soren-torpegaard-lund/comment-page-1/#comment-776254
Ich überleg gerade, ob das eine ernsthafte Konkurrenz für meine Furcht-Bar sein könnte oder wir uns eher gut ergänzen.
Aivo darf übrigens auch gerne mal vorbeikommen. 😉 😛
Er wird mal vorbeiwandern und bei dir halt machen.
Die einzige große Dramaballade dieses Jahr, daher dürfte Lettland gerne in die Top 5.
Realistisch ist leider eher ein Platz zwischen 10 und 15.
Ich bin sehr überrascht, dass der Song so extrem gut bei den Bloggern ankommt. Das hätte ich nicht erwartet. Bei mir sind es aber nur 6 / 12 Punkten. Ich mag Lettland beim ESC ja eigentlich. Letztes Jahr waren Tautomeitas meine Nr. 1 und Dons war 2024 bei mir Platz 5, 2023 waren Sudden Lights bei mir auch im Finale und dort so auf Platz 11 oder 12.
Dieses Jahr ist Ena bei mir ein Borderline-Qualifyer. Ich finde des Song OK, aber es fehlt etwas. Ich finde den Refrain nicht so stark und ich vermisse eine gewisse Variation im Song.
Ich befürchte auch, dass Lettland seine Reihe fortsetzt und den Turnus 2 Qualifikationen folgen sechs Nicht-Qualifikationen erstmal weiterführen wird.
Es wird im Televoting keine baltische Unterstützung geben, kein Irland, kein Polen. Aus VK und Ukraine sehe ich ei paar Punkte, aber eben keine sichere 10 oder 12.
Bei den Jurys ist die Konkurrenz eben brutal hoch und der Song sticht eben auch dort nicht so heraus.
Der Song hat mich erst nach mehrmaligem hören eingenommen. Mittlerweile ist er in meinem Ranking gestiegen und ich höre ihn gerne. Da es nicht so viele ruhige Songs gibt sehe ich auch eine gute Chance das sich Lettland besser platzieren wird als erwartet.