
Wenn Scherben wirklich Glück bringen, sollte Atvara beim kommenden Eurovision Song Contest in Wien nichts zu befürchten haben. Umgeben von einem Sturm aus Glassplittern sang sich die 33-Jährige zu einem Sieg beim lettischen Vorentscheid Supernova 2026. Jetzt wird die Sängerin Lettland mit ihrem Song „Ēnā“ beim ESC 2026 in Wien vertreten.
Vor zwei Jahren hat Lettland mit Dons schon bewiesen, dass es durchaus möglich ist, trotz schlechter Prognosen mit einer ruhigen Ballade das ESC-Finale zu erreichen. Jetzt ist es auch an Atvara, aus dem dunklen Schatten der kaum hoffnungsvollen Wettquoten zu treten und zu zeigen, dass man mit Gefühl und Emotionalität beim Song Contest punkten kann.
Liene Atvara ist der bürgerliche Name der diesjährigen lettischen ESC-Hoffnung. Schon früh begann sich Atvara mit dem Thema Musik professionell auseinanderzusetzen, durchlief eine musikalische Ausbildung und spezialisierte sich in ihrem Studium auf Jazz- und Popgesang. Ihre musikalische Affinität führte sie schon in jungen Jahren zu Castingshows. So zum Beispiel zu einer Teilnahme bei der lettischen Ausgabe von X Factor, die aber erfolglos blieb.
Der musikalische Erfolg stellte sich für Atvara erst vor zwei Jahren ein, als diese ihre Stimme in den sozialen Medien präsentierte. Auf TikTok veröffentlichte sie ihren selbstgeschriebenen Song „Pie manis tveries“, der daraufhin ein Millionenpublikum erreichte und sogar zum Titellied einer lettischen Fernsehserie wurde. Es folgte ein erstes eigenes Album und eine ausverkaufte Tour durch Lettland. Bei der Musikpreisverleihung „GAMMA“ hat Atvara außerdem unter Beweis gestellt, dass sie auch einen Moderationsjob meistern kann.
Das Lied
Mit dem Lied „Ēnā“ wird Atvara nun Lettland beim ESC vertreten. Den Song hat sie zusammen mit ihrem Produzenten JJ LUSH komponiert. Sanfte Backgroundstimmen eröffnen die Ballade, woraufhin eine gefühlvoll gesungene Strophe und ein ebenso ruhig gesungener Refrain folgen. In der zweiten Strophe wird diese Ruhe immer wieder durch kurze, aufgewühlte Momente unterbrochen. Daraufhin entfaltet sich der zweite Refrain dramatisch und wird durch deutlich hörbare Backgroundstimmen intensiviert. Schließlich gipfelt die Nummer in einem sirenenartigen Gesang, der ebenfalls von Backgroundstimmen begleitet wird.
In dem vollständig auf lettisch gesungenen Lied erzählt Atvara von ihrer Kindheit. Von einer Kindheit in einem familären Umfeld, das die Auswirkungen von Alkoholmissbrauch zu spüren bekommen hat. Ein zentrales Thema ist der Schatten (Ēnā), den die Alkoholsucht auf das Leben der Verwandten wirft. Während man nach außen hin so tut als wäre alles in Ordnung, verschwindet man langsam im Schatten der Einsamkeit.
Atvara tritt mit „Ēnā“ für Lettland im zweiten ESC-Halbfinale am 14. Mai auf Startplatz 9 an.
Der Check
Song: 4/5 Punkten
Stimme: 5/5 Punkten
Darbietung: 5/5 Punkten
Instant Appeal: 3/5 Punkten
Benny: Was für eine wunderschöne Ballade. Und was für eine tolle und erfreifende Inszenierung. Hier passt einfach alles, man wird von der ersten Sekunde in den Song hineingezogen und versteht den Schmerz, auch wenn man kein Wort Lettisch spricht. Stark und aus meiner Sicht bislang unterschätzt. 10 Punkte
Berenike: Gute Balladen stechen einen mitten ins Herz. Und „Ēnā“ ist eine Ballade, die das bei mir macht. Ich finde vor allem den Anfang wahnsinnig berührend, da hat das Lied so etwas ganz Zerbrechliches an sich. Auch die Inszenierung mit dem zerbrochenen Glas finde ich sehr schön und passend. Ganz zum Schluss schreit mir Atvara dann etwas zu viel, insgesamt gehört „Ēnā“ aber zu meinen Favoriten in diesem Jahr. 12 Punkte
Giulia: Dieser Beitrag hat in diesem Jahr mein Herz eingenommen. Die Melodie des Refrains ist wundervoll und die Strophen bohren sich mit einer schweren Melancholie tief ins Herz. Das ganze gipfelt in einer Szene mit einem fabelhaften Glassplitter-Effekt und einer magischen Gesangsleistung. Nicht zuletzt schafft es Atvara, die Bühne mit einer berührenden Traurigkeit zu füllen, die mich immer wieder fesselt. 12 Punkte
Manu: In den meisten Situationen, in denen ich „Ēnā“ höre, genieße ich die schönen Harmonien und Atvaras tolle Stimme, auch wenn mich die ganz hohen Töne ohne Text zum Ende hin etwas rausreißen. Doch dann gibt es ab und an Momente, in denen ich es ganz bewusst und lyrisch aufmerksam höre. In diesen Momenten berührt mich „Ēnā“ so tief, dass mir die Tränen kommen. Dazu wurde im Vorentscheid ein Auftritt geschaffen, der einerseits Atvaras Geschichte und den Hintergrund zu dem Lied erzählt, andererseits aber auch Bilder schafft, die im Gedächtnis bleiben. 10 Punkte
Max: Eine solide Ballade mit Ohrwurm-Potential. Das Problem ist, dass sie so solide wie austauschbar ist und im Vorentscheid auch etwas vom Auftritt profitiert hat. Könnte um den Finaleinzug bangen, würde mich jedoch nicht überraschen, wenn es durch kommt! 6 Punkte
Punktzahlen der anderen Blogger*innen:
- Bennet: 5 Punkte
- Douze Points: 5 Punkte
- Laureen: 8 Punkte
- Marcel: 8 Punkte
- Peter: 6 Punkte
- Rick: 8 Punkte
Gesamtpunktzahl aller Blogger*innen: 90/132 Punkten.
Beim ESC-kompakt-Index landet „Ēnā“ auf Platz 24.
Bisher erschienene Songchecks:
Erstes Halbfinale
- Finnland: „Liekinheitin“ von Linda Lampenius & Pete Parkkonen
- Georgien: „On Replay“ von Bzikebi
- Griechenland: „Ferto“ von Akylas
- Kroatien: „Andromeda“ von Lelek
- Moldau: „Viva, Moldova!“ von Satoshi
- Portugal: „Rosa“ von Bandidos do Cante
- Schweden: „My System“ von FELICIA
- Belgien: „Dancing on the Ice“ von ESSYLA
- Estland: „Too Epic To Be True“ von Vanilla Ninja
- Israel: „Michelle“ von Noam Bettan
- Litauen: „Sólo quiero más“ von Lion Ceccah
- Montenegro: „Nova zora“ von Tamara Živković
- Polen: „Pray“ von Alicja
- San Marino: Superstar von Senhit feat. Boy George
- Serbien: „Kraj Mene“ von LAVINA
Zweites Halbfinale
- Armenien: „Paloma Rumba“ von SIMÓN
- Aserbaidschan: „Just Go“ von JIVA
- Bulgarien: „Bangaranga“ von DARA
- Luxemburg: „Mother Nature“ von Eva Marija
- Rumänien: „Choke Me“ von Alexandra Căpitănescu
- Schweiz: „Alice“ von Veronica Fusaro
- Tschechien: „Crossroads“ von Daniel Žižka
- Albanien: „Nân“ von Alis
- Australien: „Eclipse“ von Delta Goodrem
- Dänemark: „Før vi går hjem“ von Søren Torpegaard Lund
Bereits gesetzt für das Finale
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Ich liebe diesen Song und freue mich über die hohen Bewertungen einiger Blogger(innen)!
Ein wunderschöner Song und gehört zu den 10 Besten dieses Jahrgangs bei mir auf Platz 7/35.
Bitte Finale.
Wenn, dann dank der jury. Ich finds jetzt nix besonderes.
Lettland ist gerade dabei, zum Portugal des Baltikums zu werden: ohne große Aussicht auf Erfolg, weil das Lied scheinbar zu unauffällig ist, aber trotzdem letztendlich entgegen der Prognosen der Wettanbieter im Finale.
Obwohl das generelle musikalische Angebot nicht ganz so herausragend ist wie in den vergangenen Jahren war mir „Ēnā“ dennoch lange vergleichsweise unauffällig. Diese Ballade ist wie „Hollow“ und „Bur man laimi“ etwas, das erst auf der großen Bühne seine volle Wirkung entfaltet. Gerade durch die herumfliegenden Scherben sticht „Ēnā“ doch sehr heraus.
Leider bekam Atvara den suboptimalsten Startplatz zugeteilt. Nach Zypern und vor Dänemark und Australien wird es schwer, in Erinnerung zu bleiben. Zum Glück zählt ja wieder zu wenigstens 50 Prozent das Votum von Leuten, die genauer hinhören.
Das Portugal des Baltikums klingt gut. ❤️
Gefällt mir auch
Das Baltigal der Portikums auch oder vielleicht: „Die Nachtigal des Prêt-à-porter
Letzteres würde zu diesem Billig-Lied von der Stange passen, in dem dann auch noch der Alkohol, der einzige Freund des Menschen, herabgewürdigt wird
Auch gut 👍
Find ich auch 😍
Musikalisch sind da auch wirklich einige Überschneidungen, Chuva z.B. vom diesjährigen FdC hätte genauso auch in Lettland dabei sein können von der Komposition her.
Für mich einer der BESTEN Beiträge in diesem Jahr. Sehr berührend!
Eine Schande, wenn sie nicht ins Finale gewählt werden würde.
Für mich ist es der anspruchsvollste Song in diesem Jahr. Die
reduzierte Inszenierung, das ergreifende Thema, die schöne Stimme……. –
Atvara hat sich in mein Herz gesungen!!
Einziger Nachteil: Auch Kautkaili hätte ich gerne im Finale gesehen!
Das stimmt, ich finde beide hätten eine ESC-Bühne sehr verdient gehabt. Ich wäre zwar eher bei Kautkaili gewesen, aber ich gönne es Atvara auch.
Ich hoffe, in den nächsten Jahren kommen Kautkaili und auch noch ein paar andere Acts aus Supernova zurück, da ist noch so viel Potenzial für den ESC/SCC vorhanden.
Absolute Zustimmung!
Na guck! Gleich noch ein Act, der uns beiden gefällt! Jetzt läuft‘s aber 🥂🤗😇
Oh, wir schön!😘
🫶🏻
Anspruchsvoll? Dafür hast Du doch schon Bangaranga.
Bangaranga macht mir einfach Freude!😘
Jetzt habe ich gerade Manus Bewertung gelesen.
Das empfinde ich zu 100 Prozent ebenfalls.
Danke, Manu!
Spielt Euch hier nur die Bälle zu, es wird Euch und Lettland nichts nützen !
Wie bösartig du bist!😉
Ich kann nichts dafür, Ihr habt mich dazu gemacht 😉
🤣🤣🤣
Latvia…. Erfreulich, daß die Blogger so hoch bewerten. In letzter Zeit wurden die Beiträge im Baltenstaat besser und waren zurecht im Finale. „Ena“ ist ein sehr intimer und zerbrechlicher Song mit brisanter Thematik.
Berührt mich durchaus, der letzte Tick zu einem Spitzensong fehlt aber. Ich bin mir nicht sicher, ob es vor allem die Juries zu schätzen wissen, da sehr viel Konkurrenz vorhanden. Könnte leider auch NQ werden.
Ich werte mit 8,5/12 und 8/35
Mit Berenike und Marcel habe ich jeweils 9 Übereinstimmungen, mit Giulia, Rick und Peter sind es 4.
Jury Offenbach
Platz 1 Israel 10,5/12
Platz 2 Dänemark 10/12
Platz 3 Albanien 10/12
*
Platz 5 Portugal 9/12
Platz 6 Schweiz 9/12
Platz 7 Griechenland 8,5/12
Platz 8 NEU Lettland 8,5/12
*
Platz 10 Montenegro 8/12
*
*
*
Platz 14 Armenien 7/12
Platz 15 Australien 7/12
*
Platz 17 Tschechien 6,5/12
Platz 18 Finnland 6/12
Platz 19 Kroatien 6/12
Platz 20 Moldau 6/12
*
Wir sind uns bei den Top 5 bis auf UK (Ich nehme an, das ist Deine Nr 4) ziemlich einig! Andere Reihenfolge aber die selbe Nr 1 und ich hab die Kaukasus-Länder deutlich höher bewertet.
Richtig erraten !
Wir nähern uns wieder an! 😉
Sorry, ich finde den Song aus Lettland total langweilig.
Da ist selbst noch das Erstellen einer Einkommenssteuer-Erklärung schöner.
👩🏻🦰Du musst dich doch nicht entschuldigen, Timo!
🧑🏻🦱Och. Du bist aber gutmütig heute, Regine.
👩🏻🦰Logo. Für seinen schlechten Geschmack kann Timo ja nix…
🧑🏻🦱Regine!!!
👩🏻🦰Ist doch wahr! Is ja nicht Atvaras Schuld, wenn bei Timos Steuererklärung nix rum kommt!
🧑🏻🦱Da hast du allerdings recht…
😉🫶🏻
ESC 2027 in Neapel ! 😀
Die Absetzung der Reisekosten nach Neapel würde jede ordentliche Einkommenssteuerbehörde zurecht ablehnen !
Für mich sind das außerordentliche Aufwendungen, die ich immer abschreiben darf. 😀
Aber Aufwendungen, die auf Betrug und mafiöse Verwicklungen zurückgehen, nicht. Und ein ESC, der 2027 in Neapel stattfände, könnte nicht anders erklärt werden 😉
Neapel ist besser als sein Ruf ! 😀
Lettland als langweilig zu bezeichnen u dann aber diese Gähn-Schnulze aus Italien feiern… diesen Humor liebe ich 😂🤣🤣😂👍🏻
Das ist einer der Songs, von denen ich wünschte, ich würde sie mehr mögen als ich es tue. Ich verstehe warum einem der Song gefallen kann und honoriere die Emotionen, die sie in ihren Vortrag legt. Ich finde den Song auch nicht schlecht, aber irgendwie erreicht er mich nur stellenweise. Daher nur Platz 27.
Geht mir genauso. 😐
Ich verstehe halt wiederum nicht den Hype um Finnland
Hast du mir schon gesagt. 😉
Ja, geht mir genau so.
Beste Ballade der Saison
Sehr berührend gesungen und fantastisch inszeniert, so zerbrechlich und doch intensiv.
Nach Tautumeitas letztes Jahr wird Lettland wohl auch dieses Jahr meinen Anruf im Halbfinale bekommen.
Die Auslosung hat es zwar nicht ganz so gut mit Atvara gemeint, Estland und Litauen sind im anderen Semi.
Und mit Australien, Malta, Ukraine, Tschechien und Rumänien kämpfen sehr starke Stimmen um Jurypunkte.
Bin dennoch optimistisch, dass es fürs Finale reicht und dort ein Platz auf der linken Seite des Scoreboards möglich ist.
malta starke stimme?
rumänien muß man sehen – im NF war das jetzt nicht so dolle.
tschechien ist ja im prinzip nur ein kalkulierter remix der beiden letzten siegerwerke.
australien?
uff!
bei dem strunzlangweiligen und ebenfalls sehr kalkulierten werk bleibt zumindest bei mir nichts hängen – in meiner hausjury bekommt das werk nichts gebacken.
und ja,leider ist lettland nicht im glücksbärchisemi.
das wird sicher eng aber wenn die jurys etwas von ihrem handwerk verstehen dann setzten sie lettland vor australien und auch tschechien.
Richtig, tendenziell stimmte die Jury doch auch für Songs mit Story und Botschaft.
In dem Fall wäre es nur folgerichtig, dass Ena vor Eclipse und Crossroads landet, die wirken im Vergleich nur wie Heischen nach Punkten mittels konstruierter Vokalakrobatik.
Eine nette Ballade, leider extrem generisch und ergreift mich nicht. Die Producer scheinen das ähnlich zu sehen und haben den Song geradezu in der Running Order vergraben. Sorry, mehr fällt mir nicht ein.
Kommt, wenn überhaupt, nur dank Juries weiter. Sehe aber eher Endstation Semi fûr Lettland.
Also „generisch“ war jetzt nicht unbedingt das erste Adjektiv was mir dazu eingefallen ist. Aber schwer wirds trotzdem.
„Generisch“ ist aber gerade sehr en vogue hier. Ist zu einem Lieblings-Adjektiv geworden bei ESCkompakt. Wird aber teilweise geradezu beliebig verwendet – oder sollte ich besser sagen: generisch?
👩🏻🦰 Uh, ich sag dafür jetzt wieder häufiger en vogue…
Oder „outside the bubble“ was ja einige hier scheinbar total gut finden, weil sie denken der Esc wird dann in Deutschland populärer als die Fußball Bundesliga 😅
Für mich in keinster Weise „generisch“
Wir sind in den letzten Tagen oft einer Meinung. Was ist da los? 😅
bei generisch fallen mir im aktuellen jahrgang aber mindestens 20 songs ein,wo das sehr viel mehr zutrifft. 🐰
So ist es – vor allem Finnland und Australien
Wobei Australien im Radio ja wohl häufiger laufen würde als Finnland oder.
Möglicherweise…. Das ist für mich aber nicht unbedingt ein Qualitätskriterium.
Ne, aber generisch verbinde ich eher mit Radiotauglichkeit
Schattentheater!
Gute Idee
Lettland gehört beim ESC zwar nicht zu meinen üblichen Verdächtigen, aber der Beitrag für Wien 2026 liegt mir sowohl musikalisch als auch von der Ästhetik der Inszenierung her und hat gute Chancen, am Ende in der zweiten Hälfte meiner Top Ten vertreten zu sein.
Prognose:
Platz 16 bis 20 im Grand Final.
Persönliche Wertung:
8 Songcheckpunkte von mir – klar unter meinen Qualifikanten des zweiten Semis und insgesamt derzeit exakt auf Rang 7.
🇫🇮 7 🇬🇪 10 🇬🇷 2 🇭🇷 7 🇲🇩 2
🇵🇹 6 🇸🇪 0 🇧🇪 4 🇪🇪 5 🇮🇱 10
🇱🇹 4 🇲🇪 3 🇵🇱 10 🇸🇲 6 🇷🇸 8
🇩🇪 5 🇮🇹 4
🇦🇲 2 🇦🇿 3 🇧🇬 2 🇱🇺 4 🇷🇴 1
🇨🇭 3 🇨🇿 5 🇦🇱 6 🇦🇺 10 🇩🇰 7
🇱🇻 8
Nationaler Vorentscheid:
Ich selbst hätte wohl Nolark mit „Different places“ auf die internationale Eurovisionsbühne entsandt.
Meine drei bisherigen ESC-Lieblingsbeiträge aus Lettland:
🥉 „Hello from Mars“ – Fly / Riga 2003
🥈 „What for“ – Aisha / Oslo 2010
🥇 „Cake to bake“ – Aarzemnieki / Kopenhagen 2014
Was mit „Love Injected“?
Auch heute wieder teils sehr hohe Punkte von den Bloggern und wieder kann ich da nicht so ganz mitgehen. 😕
Bin ja ein großer Balladenliebhaber und auf dem Papier müsste das Lied bei mir eigentlich voll zünden!! Aber ich höre es mir an, finde es ganz nett, aber wirklich berühren tut es mich leider nicht. Finde die Melodie leider eher schwerfällig und ständig auf dem gleichen Niveau bleibend, auch der Refrain ist da nicht anders genug. Auch der große bombastische Schluss fällt hier sehr spärlich aus. Dafür gibt es leider unnötige Stimmakrobatik. 🙄
Stimmlich macht sie es zwar gut und ich weiß dass die Lyrics hier autobiographisch sind, aber irgendwie tritt da bei mir eher der gegenteilige Effekt ein. Also dass sie unbedingt zeigen will dass sie das selbst so erlebt hat und es sehr fühlt, es für mich aber eher angestrengt wirkt so nach dem Motto:“So, sei jetzt bitte gefälligst traurig und ergriffen!!“ Mich lässt dass eher noch mehr kalt, auch wenn das jetzt hart klingt. 😐
Zum Schluss kann ich sagen dass „Ēnā“ kein schlechtes Lied ist und Atvara ihr Land würdevoll in Wien vertreten wird, aber man nicht allzu viel erwarten sollte meiner Meinung nach. Ob es fürs Finale reicht?? Manche sehen dass ja als Jurybait, aber davon gibt es in diesem Semi einige und ob das wirklich hervorstechen wird?? Also ich bin da skeptisch da Balladen die nicht auf Englisch gesungen wurden in der Vergangenheit von den Juroren oft eher sparsam bepunktet wurden. Und der Televote-Appeal ist hier finde ich auch eher begrenzt. Ich habe zwar bei der Abstimmung mit Platz 16-20 gestimmt, aber ich halte es durchaus für möglich dass es Lettland wie 2017 Finnland ergehen könnte, also ein überraschendes Aus im Semi und Fans die noch Jahre später extrem angepisst deswegen sind. 🤷
„Bombastisch“ würde hier auch gar nicht passen
Geschmäcker sind verschieden. 🙂
Wünsche dir einen angenehmen Sonntag.
Danke…. Aber wenigstens Balladenfreund. Die, die dieses Genre gar nicht mögen, sind dagegen mitunter anstrengend.
Es gibt auch Tischfeuerwerke und Knallerbsen
Volle Zustimmung zu deinem Kommentar, kann ich genauso unterschreiben! 🙂
JoBi und sein Gehirn: Folge 28 – Lettland
Erster Eindruck:
🧑🦱 Ist schön. Platz 2 in meinem Ranking von „Supernova 2026“.
Beim nächsten und zukünftigen hören:
🧠 *Du bist in deiner Vorstellung ein Seefahrer und fährst an die Insel der Sirene Atvara vorbei. Sie verzaubert dich mit ihrem schönen Gesang. Du springst ins Wasser, schwimmst auf sie zu und…*
🧑🦱🫠 Ja das Lied ist echt schön und ihre Stimme!
Auch ich:
🧠 *Du bist in deiner Vorstellung ein Seefahrer und schaust auf dein Smartphone. Die schöne Atvara mit ihrer schönen Stimme versucht dich zu verzaubern, doch du lässt sie kalt und fährst weiter.
🧑🦱 Ja, das merke ich auch manchmal. Da finde ich das Lied OK.
Fazit:
🧑🦱 Ich wage eine Prognose Platz 6 – 10 im Finale.
🧠 Weil es dein Favorit ist?
🧑🦱 Nein, wegen der Jury.
🧠🤞 Hoffentlich schafft sie es durch Finale.
🧑🦱 Ja das hoffe ich auch, zu mal sie zwischen zwei Bangern Auftritt.
🧑🦱 Platz 1 in meinem diesjährigen Ranking.
🧠 Ohne nach zu sehen.
Update / „Mein Blogger-Sternzeichen“ 🌌
🤩 Wer hat genau die gleiche Punktzahl wie ich vergeben oder war zumindest am nächsten dran:
🇫🇮 Marcel
🇬🇪 (Marcel)
🇬🇷 (Douze Points – Laureen)
🇭🇷 Giulia – Laureen – Manu
🇲🇩 Max
🇵🇹 Douze Points
🇸🇪 (Berenike)
🇧🇪 Giulia
🇪🇪 Bennet
🇮🇱 Max – Rick
🇱🇹 Douze Points
🇲🇪 (Manu)
🇵🇱 Manu – Rick
🇸🇲 Bennet – Berenike
🇷🇸 Manu – Peter
🇩🇪 (Manu)
🇮🇹 Laureen
🇦🇲 Laureen
🇦🇿 Berenike – Douze Points – Manu – Marcel
🇧🇬 (Berenike – Manu)
🇱🇺 Douze Points – Laureen – Peter
🇷🇴 (Bennet – Douze Points)
🇨🇭 Max
🇨🇿 Douze Points – Giulia – Laureen – Manu
🇦🇱 Marcel
🇦🇺 Benjamin 🎉🥳 – Bennet – Giulia – Max – Rick
🇩🇰 Manu
🇱🇻 Laureen – Marcel – Rick
Zwischenstand nach 28 von 35 Songchecks (im Rückwärtscountdown):
11. 🔹 Benjamin / 1
10. 🔹 Peter / 2
9. 🔸 Berenike / 3
8. 🔹 Bennet / 3,5
=5. 🔸 Giulia / 4
=5. 🔹 Max / 4
=5. 🔹 Rick / 4
4. 🔹 Marcel / 4,5
3. 🔹 Douze Points / 6
2. 🔸 Laureen / 6,5
1. 🔹 Manu / 7,5
Fortsetzung folgt … 👿😇
Die hohen Blogger-Bewertungen überraschen mich etwas, aber wenn man das Lied mag, dann wohl auch so richtig.
Lettland beim ESC ist für mich schon etwas Besonderes, vor allem die Vorentscheidung. Dieses Jahr war ich bei Supernova nicht unbedingt im Team Atvara, obwohl ich komplett verstehen kann, warum sie gewonnen hat. Überhaupt hat „Ēnā“ eine unfassbar emotionale Stärke und die Botschaft und Lyrics gehören wohl mit zu den besten des Jahrgangs. Sie selbst wirkt auch sehr sympathisch und hat eine starke Stimme.
Aber trotz allem erreicht mich der Song nicht so richtig. Die Zerbrechlichkeit und die ruhigeren Passagen haben schon etwas Schönes an sich und auch die abrupte Unterbrechung zwischendurch ist ein interessantes Stilmittel, aber das Lied bleibt für mich irgendwie auf halber Strecke stehen.
Wenn gegen Ende dann noch der hohe Gesang einsetzt, komme ich komplett aus dem Fluss der Komposition raus. Da hilft es auch nicht, dass ich nicht der größte Fan ihrer Stimmfarbe bin.
Qualitativ gesehen ist das also zwar wirklich ein hochwertiges Gesamtpaket und ich freue mich riesig, dass Lettland den Trend der Landessprache weiterführt, aber mich hat Ēnā irgendwie nicht gekriegt.
Was die Chancen beim Contest betrifft, könnte ich mir vorstellen, dass das Lied in der balladenstarken 2. Hälfte des Semis untergehen könnte, da es wirklich sehr viel Angebot in dem Bereich gibt und ich nicht weiß, ob Zuschauer die Message verstehen werden. Im anderen Semi hätte ich ihnen ein besseres Ergebnis prognostiziert, aber hier rechne ich momentan eher mit einem Semi-Aus. Da das 2. Semi aber schwer vorherzusagen ist, wäre ich allerdings auch nicht überrascht, wenn Atvara es am Ende doch schaffen würde.
In meinem Ranking kommt Lettland auf Plazz 24 und erhält 4/10 Punkte.
Zustimmung meinerseits, qualitativ sicherlich hochwertig, aber mich kriegt es auch nicht so wirklich.
Dieses Mal könnte ich es mir einfach machen und einfach nur schreiben „das was die meisten Blogger sagen!“ 🫶.
Das ist der für mich berührendste Song des Jahres, der zudem auch wunderschön inszeniert ist (warum können die Letten das eigentlich und wir nicht? 😖). Dieses Schattenbild ist das beste seit Stig Rästa & Elina Born beim ESC 2015. Witzigerweise entstammt auch mein lettischer Lieblingsbeitrag aus diesem Jahr mit der mitreißenden und innovativen Powerballade „Love Injected“ von Aminata und dies wiederum ist die Nummer Zwei meiner Alltime-Best-Charts. Kann „Ēnā“ da mithalten? Mit jedem weiteren Anhören und -schauen mehr und damit ist Atvara für mich der Grower des Jahres. Inzwischen kullern regelmäßig Tränen, vor allem an der Stelle in der zweiten Strophe, wo das Mädchen durch ihr Aufspringen das Glas zerbricht. Als ich die Bewertung für die Songchecks vorgenommen habe, kam „Ēnā“ auf 8,7/10 Punkte. Mittlerweile ist mir das fast zu wenig….
Mein Ranking:
Semi 2:
1. Daniel Žižka – Crossroads 🇨🇿
2. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 🇩🇰
4. Atvara – Ēnā 🇱🇻
5. Delta Goodrem – Eclipse 🇦🇺
6. Alis – Nān 🇦🇱
7. Eva Marija – Mother nature 🇱🇺
10. Alexandra Cāpitānescu – Choke Me 🇷🇴
—————————————
11. SIMÓN – Paloma Rumba 🇦🇲
13. Veronica Fusaro – Alice 🇨🇭
14. DARA – Bangaranga 🇧🇬
15. JIVA – Just Go 🇦🇿
Finale (Gesamtranking):
1. Daniel Žižka – Crossroads 🇨🇿
2. Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 🇩🇰
3. Linda Lampenius x Pete Parkkonen – Liekinheitin 🇫🇮
5. Atvara – Ēnā 🇱🇻
6. Noam Bettan – Michelle 🇮🇱
8. Tamara Živković – Nova zora 🇲🇪
9. Delta Goodrem – Eclipse 🇦🇺
10. Lion Ceccah – Sólo quiero más 🇱🇹
11. LELEK – Andromeda 🇭🇷
12. Alis – Nān 🇦🇱
13. Eva Marija – Mother nature 🇱🇺
14. FELICIA – My System 🇸🇪
15. Bandidos do Cante – Rosa 🇵🇹
18. Sal Da Vinci – Per sempre sì 🇮🇹
19. Bzikebi – On Replay 🇬🇪
20. ESSYLA – Dancing On The Ice 🇧🇪
21. Alexandra Cāpitānescu – Choke Me 🇷🇴
23. Sarah Engels – Fire 🇩🇪 (insgesamt Platz 25)
24. Akylas – Ferto 🇬🇷 (insgesamt Platz 26)
—————————————
26. SIMÓN – Paloma Rumba 🇦🇲 (eigentlich Platz 23)
28. Veronica Fusaro – Alice 🇨🇭(eigentlich Platz 27)
29. Alicja – Pray 🇵🇱 (eigentlich Platz 28)
30. Senhit feat. Boy George – Superstar 🇸🇲
31. DARA – Bangaranga 🇧🇬
32. JIVA – Just Go 🇦🇿
33. Satoshi – Viva, Moldova! 🇲🇩
34. Vanilla Ninja – Too Epic To Be True 🇪🇪
35. LAVINA – Kraj mene 🇷🇸
Mein Tipp:
Ich würde mir so sehr wünschen, dass Atvara weiterkommt und obwohl die Wetten das was anderes sagen und dieses Semi Balladenlastig ist, glaube ich fest an eine Qualifikation. Schließlich hatten die Wettbüros auch Tautumeitas nicht auf dem Schirm und die wurden dann in ihrem Semi sogar Zweite. Im Finale kann dann alles passieren, von hinterem Mittelfeld bis Top 10. Das kommt dann ganz auf die Auslosung und die anderen Qualifikanten an. Je weniger Balladen dabei sind, um so mehr wird das Abschneiden sich Richtung Top 10 verlagern.
Ich mache es mir wieder einmal einfach und sage: Ich sage, was Gerd sagt!
#TeamRheinland🥂🎶❤️
🥂💕
Ergreifend! ❤️ Schöne Show! Wenn sie stimmlich überzeugt, ist Finale drin! Tschechien wird auch dadurch für mich immer mehr zum NQ Kandidaten. Die Jurys können nicht jeden retten.
Ich bin ganz erstaunt, wie gut Latvia ankommt bei unseren Bloggern, das hatte ich so nicht auf dem Schirm – toll!
Denn auch ich halte „Ena“ für einen großartigen ESC Beitrag. Der Song und seine Geschichte erreichen mich total, Atvara singt ganz wundervoll und die Inszenierung auf der Bühne ist mir aus allen VEs, die ich gesehen habe, am eindringlichsten in Erinnerung geblieben. Das Gesamtpaket erscheint mir derart gut und in dem Line-up des zweiten Semis sticht das auch musikalisch heraus, sodass ich einen Finaleinzug für absolut möglich halte und mich darüber auch sehr freuen würde.
Aaah, dieser eine Song den ich immer vergesse. Und er ist bei mir immerhin auf Platz 18. Wie konnte das geschehen?
Sowas macht Lettland ja öfters. Wer erinnert sich nicht an Dons, den Erfinder des Dons-Effekt? Der eine Song den alle unterschätzen und dann wundert man sich das er, hoppla, ins Finale stolpert. Hö, wie konnte das passieren?
Ich mag „Ēnā“ ganz gern, in der Bridge isser mir vielleicht ein wenig drüber. Ansonsten okay.
Finale wird schwer, die Startposition nach Tanzschein und vor Dänemark ist maximal ungünstig. Aber wie gesagt: Dons-Effekt regelt vielleicht.
01. 🇭🇷 Kroatien
02. 🇦🇲 Armenien
03. 🇲🇪 Montenegro
04. 🇫🇮 Finnland
05. 🇸🇪 Schweden
07. 🇩🇰 Dänemark
09. 🇧🇪 Belgien
10. 🇬🇷 Griechenland
11. 🇧🇬 Bulgarien
12. 🇱🇹 Litauen
13. 🇱🇺 Luxemburg
14. 🇲🇩 Moldau
15. 🇷🇴 Rumänien
18. 🇱🇻 Lettland
19. 🇩🇪 Schland
21. 🇮🇱 Israel
23. 🇬🇪 Georgien
26. 🇵🇱 Polen
27. 🇨🇿 Tschechien
28. 🇦🇺 Australien
29. 🇷🇸 Serbien
30. 🇨🇭 Schweiz
31. 🇪🇪 Estland
32. 🇮🇹 Italien
33. 🇵🇹 Portugal
34. 🇸🇲 San Marino
35. 🇦🇿 Aserbaidschan
Lettland war auf Anhieb meine Nummer 1. Was für eine tolle und melancholische Ballade. Besser geht nicht! Lettland ist für mich der einzige Spitzensong in Wien. Aber es sind sehr viele unterhaltsame Lieder in Wien dabei. Ich bin überrascht und freue mich über die positive Kritik der Blogger. Allerdings verschließe ich nicht meine Augen. Ich weiß viele finden das Lied langweilig und es ist zu befürchten, dass Lettland nicht ins Finale einzieht. Ich hoffe zumindest die Juroren finden am Beitrag gefallen.
Bei diesem Song finde ich momentan noch keinen Zugang so war es aber bei mir im letzten Jahr bei Zoe Me vor dem ESC auch. Durch ihren Auftritt und Inszenierung hat sie mich dann erreicht, dass ist hier auch durch aus möglich oder auch nicht. Hie rechne ich eher mit Jury als mit Televotestimmen.
Außerdem ist es bei mir eher ein Grau/schlechtwetter/song und im Mai ist eher schöneres Wetter und bei 25 Grad in der Sone finde ich eher zu solchen Liedern keinen Zugang.
Platz 02: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 03: Moldau
Platz 04: Belgien
Platz 05: Israel
Platz 06: Litauen
Platz 07: Finnland
Platz 08: Montenegro (Eurovision)
Platz 09: Georgien
Platz 10: Estland
Platz 11: Serbien
Platz 12: Schweden
Platz 13: Polen
Platz 14: San Marino
Platz 15: Kroatien
2.Halbfinale:
Platz 01: Armenien
Platz 02: Rumänien
Platz 03: Albanien
Platz 04: Aserbaidschan
Platz 05: Schweiz
Platz 06: Australien
Platz 07: Luxemburg
Platz 08: Lettland
Platz 09: Dänemark
Platz 10: Tschechien
Platz 11: Bulgarien
Final 5:
Platz 1: Italien
Platz 2: Deutschland
Gesamtranking nach 28 Songchecks:
Platz 01: Portugal
Platz 02: Armenien
Platz 03: Griechenland
Platz xx: Montenegro (Monteversion)
Platz 04: Rumänien
Platz 05: Albanien
Platz 06: Aserbaidschan
Platz 07: Moldau
Platz 08: Belgien
Platz 09: Israel
Platz 10: Schweiz
Platz 11: Litauen
Platz 12: Australien
Platz 13: Finnland
Platz 14: Montenegro (Eurovision)
Platz 15: Luxemburg
Platz 16: Italien
Platz 17: Deutschland
Platz 18: Georgien
Platz 19: Lettland
Platz 20: Estland
Platz 21: Serbien
Platz 22: Dänemark
Platz 23: Schweden
Platz 24: Polen
Platz 25: Tschechien
Platz 26: Bulgarien
Platz 27: San Marino
Platz 28: Kroatien
Lettland bietet mir einer der besten Balladen. Ich finde es einfach so berührend und das jede Sekunde, die Atvara singt. Hoffe so sehr auf das Finale!
Meine Top
01.Finnland🇫🇮
02.Dänemark🇩🇰
03.Rumänien🇷🇴
04.Australien🇦🇺
05.Albanien🇦🇱
06.Bulgarien🇧🇬
07.Kroatien🇭🇷
09.Griechenland🇬🇷
10.Lettland🇱🇻
11.Portugal🇵🇹
12.Deutschland🇩🇪
15.Montenegro🇲🇪
16.Tschechien🇨🇿
18.Schweden🇸🇪
19.Israel🇮🇱
20.Moldau🇲🇩
21.Serbien🇷🇸
22.Litauen🇱🇹
23.Armenien🇦🇲
25.Schweiz🇨🇭
26.Luxembourg🇱🇺
29.Belgien🇧🇪
30.Polen🇵🇱
31.Georgien🇬🇪
32.Italien🇮🇹
33.Estland🇪🇪
34.Aserbaidschan🇦🇿
35.San Marino🇸🇲
Die beste Ballade kommt ja noch. Deine 8, meine 6. Mein Hot Take für heute.
Meinst du Frankreich oder Malta? 😁
Du kleiner Scherzkeks 🙂
Frankreich ist nicht unbedingt eine Ballade, eher im Midtempo
Ich werde jetzt nicht judgen, wenns dran ist dann ja. Aber ich (hoffe) es war Ironie
Auch in diesem Jahrgang kann man viele Beiträge einer Gruppe zuordnen. Es gibt die Comedy-Songs, die Rock-Songs, die Dance-Pop-Songs, die Ethno-Songs, die Alternativen, und dann gibt es auch noch ein paar Balladen, wobei der Begriff der Ballade im allgemeinen Sprachgebrauch natürlich sehr weit gefasst ist, weil im Grunde alles eine Ballade sein kann, was etwas langsamer, emotional und melancholischer ist. Man musste hier auch schon lesen, dass „Eclipse“ eine Ballade sei.
Unter allen Balladen ist „Ēnā“ ist aber für mein Befinden die einzige destillierte Ballade in diesem Jahrgang. Eine klassische Ballade in Reinform mit einfach gehaltener Komposition. Eine Inszenierung ohne nennenswerte Schauwerte oder Effekthascherei, sondern bloß die Interpretin, die im Lichtkegel steht und ein bemerkenswertes Schattenspiel im Hintergrund. Es steht nur der Gesang im Vordergrund und die transportiere Geschichte. Im Verlaufe des Liedes steigt die Intensität mittels Backgroundstimmen und leicht verzerrter Effekte, um eine härtere Note zu verleihen, sowie der Sirenengesang zum Abschluss, wohl in Anlehnung an Polizeisirenen, die von jenem Schicksal betroffene Menschen oft hören müssen.
Es geht um das Erleben des lyrischen Ichs, welches in einem Umfeld groß wird, in dem Alkoholismus, Kriminalität und Vernachlässigung herrschen. Sie muss dabei zusehen, wie Menschen, die sie liebt, am Alkohol zugrunde gehen und sich mit jedem weiteren Tropfen verändern, bis von ihrer wahren Identität nicht mehr viel übrig bleibt. Ebenfalls geht es darum, dass man Menschen, die in einem solchen Umfeld großwerden und unter solchen familiären Krisen leiden, das nicht immer unbedingt ansehen muss.
„Ēnā“ tut zwar vielleicht nicht viel, aber dafür sehr vieles richtig, und wenn das irritierende Bild mit dem zerplatzenden Whiskeyglas entfernt wird und man die Intention visuell besser kommuniziert, dann kann es nur noch besser werden. Insgesamt ist „Ēnā“ eine Rückbesinnung auf das, was der eigentliche Sinn des Liedermachens ist: Das Erzählen von Geschichten und Schicksalen. Oliver Kalkofe hat letztes Jahr zum ESC gesagt: „Die Show ist grandios. Jeder Act ist eine Top-Performance im Las-Vegas-Style. Manches Mal ist aber das Gefühl, dass man denkt: Ein bisschen Reduktion wäre ganz schön“. Nach Reduktion sehne ich mich ebenfalls, sofern es nicht bedeutet, dass die Show insgesamt langweiliger wird. Aber Beiträge wie Lettland, Italien, Malta, Albanien, Serbien oder die Schweiz zeigen: Kleiner muss nicht schlechter bedeuten.
Ich vergebe 7,5 von 12 Punkten.
Lieber Prometheus, ich glaube man erweist deinen tollen Songchecks eine Ehre, wenn man sich auch „kritisch“ mit ihnen auseinandersetzt. Ich sage das, weil ich dir nach Dänemark erneut an einer Stelle widersprechen muss! Und Frankreich kommt ja erst noch! 🤭😉 Vorher darf ich aber daran erinnern, dass ich dich bereits letztes Jahr für deine Songchecks gefeiert habe! Ich hoffe du weißt das noch!
So, jetzt zur „Kritik“:
Öhm, haben wir einen unterschiedlichen Auftritt gesehen? Also ich kann mich an keine Inszenierung in der VE Saison erinnern, die mir eindringlicher im Gedächtnis geblieben wäre. Erst das asynchrone Schattenspiel, dann die fliegenden Glassplitter. Ich finde das visuell ganz besonders hervorstechend. Abgesehen von Malta vielleicht, habe ich nirgends so gerne hingeschaut, wie bei Atvaras Inszenierung von Ena. Ich empfinde das Bild der Glassplitter im Gegensatz zu dir allerdings auch keineswegs „irritierend“, sondern als sehr gelungene und kreative Visualisierung des Themas des Songs. Aber nun gut – in Sachen Inszenierung haben wir ja schon zu Dänemark diskutiert… 😉
Musikalisch scheinen wir hingegen sehr viel näher beisammen – auch ich halte Ena für eine ganz wundervolle Ballade, die zu meinen Lieblingen dieses Jahrgangs zählt! ❤️
Da habe ich mich dann leider unverständlich ausgedrückt oder hätte über eine bessere Formulierung nachdenken sollen. Das bemerkenswerte Schattenspiel habe ich immerhin angesprochen.
Mit fehlenden Schauwerten meinte ich dass es kein Bombast und Brimborium gibt oder übertriebene Lichteffekte und sonstige Bespielungen, welche die ganze LED-Wand oder auch den LED-Boden ausfüllen. Das sind für mich Schauwerte, die sich in den Vordergrund drängen und das Lied in den Hintergrund. Es ist eben eine reduzierte und kleingehaltene Inszenierung, aber keinesfalls schlecht.
Und das Bild mit dem zerplatzenden Whiskeyglas mag ich nach wie vor nicht und ich denke, das wird sich auch nicht ändern. Es ist eine übertrieben sachliche Direktheit in einem Lied, welches eher abstrakt und poetisch ist. Wenn man da nicht die Lyrics und ihre Bedeutung kennt, dann muss das irritierend vorkommen. Es reißt mich auch immer wieder ein Stück weit raus, wenn ich es sehe. Mit den Glassplittern habe ich jedoch kein Problem und die können auch gerne bleiben.
Bei Frankreich freue ich mich dann schon auf den Meinungsaustausch und bin gespannt, wie es hier ankommen wird. Ich glaube, die Kommentatoren sind in zwei Lager gespalten. Meinerseits wird es vielleicht etwas hart, aber sachlich
🫶🏻 👍🏻
Warum „nur“ 7,5 Punkte von dir?? Dein Kommentar (wieder schön formuliert) liest sich doch sehr positiv.
Bei mir sind 7 Punkte eigentlich gut bis sehr gut in sachlicher und möglichst objektiver Hinsicht, obwohl das mit der Kunst und der Objektivität natürlich so eine Sache ist. Alles darüber ist persönliches Gefallen und solche Faktoren wie: Begleitet mich das Lied, nachdem ich es gehört habe? Habe ich einen Ohrwurm davon? Habe ich das Bedürfnis, es häufiger zu hören? Bringt es mich besonders zum Lachen, zum Nachdenken, oder rührt es mich vielleicht sogar zu Tränen?
Was mir an dem Lied gefällt, habe ich geschrieben, aber es ist leider kein Lied, welches mich begleitet. Ich habe mir deinen Kommentar durchgelesen und ich denke, du formulierst ein paar ganz gute Punkte, die ich wohl auch unterbewusst so wahrgenommen habe. Es ist jetzt auch nicht meine Lieblingsgesangsart und der wahrhaftige Funken bleibt bei mir leider auch aus. Thematisch finde ich es aber sehr mutig und davon wollte ich nicht ablenken.
Also kurzum: Ein Song der dir zwar gefällt den du außerhalb der ESC-Saison dir aber nicht anhören würdest??
Bei mir ist sieht meine Punkteskala in etwa so aus:
12 Punkte = ist ausgezeichnet
10-7 Punkte = gefällt mir gut
6-4 Punkte = ist so la la
3-1 Punkte = gefällt mir weniger
0 Punkte = ist ganz furchtbar
Ja, das fasst es gut zusammen. Bei der Ukraine werde ich auch voll des Lobes sein, aber mit dem persönlichen Geschmack deckt es sich nicht komplett und für den Privatgebrauch ist es auch eher weniger.
Was die Punkteskala anbelangt: Da ist es bei mir etwas diverser, weil es auch oft einfach schwer ist.
12 Punkte = Meisterwerk
11-10 Punkte = Hervorragend
9-8 Punkte = Sehr gut
7-6 Punkte = Gut, leicht überdurchschnittlich
5 Punkte = O.k., erträglicher Durchschnitt
4 Punkte = Unterdurchschnittlich
3-1 Punkte = Schlecht
0 Punkte = Katastrophal, Beleidigung für den Wettbewerb
Ist bei mir ganz ähnlich
Dabei fällt mir ein: Wo ist eigentlich lasse braun geblieben?
Gute Frage. Das habe ich mich auch schon gefragt. 🤔
Hoffentlich geht es ihm gut.
Das hoffe ich auch.
Habe ich mich auch schon gefragt…
bin wieder da! 🐰
…motivationsloch und solche dinge.🥴
Willkommen zurück! 🐰🐢
Du hast mir auch gefehlt.
Willkommen / Benvenuto ! 😀
Ich kann mich an den lettischen Beitrag gar nicht richtig erinnern, aber wenn ich die Blogger*inneneinschätzung lese (vor allem jene von Berenike und Manu, mit denen ich häufig einer Meinung bin), gehe ich davon aus, dass mir das im Mai sehr gut gefallen wird.
Dann helfe ich deiner Erinnerung auf die Sprünge. 😉
„Außer dem Siegertitel kenne ich bisher noch nichts aus Lettland. Die junge Dame kann sehr schön singen, und bis gegen Ende das Wolfsmondangejaule einsetzt, kann ich mir das ganz gut anhören. Aus dem Baltikum wünsche ich mir eigentlich immer etwas Experimentelles. Leider haben diesbezüglich weder Estland noch Lettland geliefert.“
Das hast du geschrieben.
Ah, danke. Dann war mein erster Eindruck ja nicht so dolle. Wolfsmondgejaule? 😱😨
Ich hätte ja Honey Blue geschickt, aber da war der Auftritt nicht so dolle. Das hätte man aber bis zum ESC ausmerzen können.
Wow, du weißt noch , was ein anderer Blogger mal in einem anderen Artikel geschrieben hat …bin echt beeindruckt , ich kann mich meist nicht mal genau an meine eigenen Kommentare erinnern 😁
Ähm, ich hab es nicht gewusst sondern einfach im ersten Artikzel zum Song gesucht. Sooo gut ist mein Gedächtnis auch nicht dass ich mir sowas merken kann. 😅
immerhin (siehe oben drüber) konntest du dich daran erinnern,daß das frivole 🐰 vom werk begeistert war und auch immer noch ist. 🙂
So heftig wie Du die Werbetrommel gerührt hast, war es ja fast unmöglich, das zu vergessen …
meine medizin scheint zu wirken.🎶🎶
Insgesamt ein schönes Arrangement. Mir gefällt nur ihre (leicht plärrige) Stimme und der Refrain nicht so sehr. Aber ich bin überzeugt, dass sie damit ins Finale kommt und da nicht schlecht abschneidet.
Berührt mich nicht sehr , mir zu wimmerich und die schlußphase ist für mich zu nervig , ist aber gut inszeniert und könnte im 2. Etwas schwächeren Semi sogar mit durchkommen , es fliegen ja nur 5 Beiträge raus , ich denke das ist wohl NQ bestehend aus LUX, ASB, N, MAL, und dann kann Lettland glück haben wenn noch CH, ARM, ALB oder CZ ausfallen , wobei ich ALB bitte im Finale möchte , aber dieses Jahr ist irgendwie nichts wirklich sicher
Ich bin mir eigentlich sicher, dass Malta weiterkommt. Könnte mir sogar vorstellen, dass Aidan das Jury-Voting gewinnt.
Ich sehe da eher Australien vorne.
Könnte aber auch wie Sobral gegen Kostov ausgehen …
Oder auch nicht. Wir werden es im Mai erfahren. 😉
Sonst alles klar bei dir?? Futtere gerade ein paar Himbeeren. 😋
Himbeeren. 😍
Nach den letzen 9 Monaten bin ich ziemlich durch (ist sehr viel passiert). Zähle nur noch die Tage bis zum Urlaub runter. 5 weeks to go …
Sind noch vor Erdbeeren meine Lieblingsbeeren.
Meine auch. 🤤
Ich bin bei Pom Bären. 😂😂😂 Ansonsten gerne Erdbeeren oder Heidelbeeren.
Allerdings – obwohl der Vergleich Goodrem mit Kostov sehr gewagt ist.
Malta wäre total OK für mich , liegt nur in den Quoten halt nicht so toll , , würde ich gern gegen Bulgarien austauschen ,ich fiebere im 2. Semi eh nur für ZY, DK und AUS 🙏🏼
Ich so richtig nur für Albanien, aber da schaue ich momentan so drein: 😰😰😰
Warum wird Albanien so niedrig gehandelt , verstehe ich nicht , und Bulgarien so hoch 🤷🏼♀️, Albanien hat das Beste Lied geschickt seit gefühlt 20 Jahren
Erinnere Dich an 2023: Da wurde Albanien noch weniger zugetraut und prompt war es im Finale
Ich für DK und AL. Zudem würde ich mich freuen, wenn es CH, NO und LV schaffen würden. Malta und Zypern mag ich auch ganz gerne.
oh nö nö 🎶🎶
Norwegen würde ich nicht unterschätzen, Jonas ist ein starker Peformer. Da sehe ich schon eher Bulgarien wackeln.
Aber das Lied ist furchtbar, hoher Nervfaktor …aber von mir aus gerne rein , statt Bulgarien , unerträglich…ich fände es auch toll ,wenn wie früher alle ohne Semi Stress im Finale singen , aber dann müsste man ja bis 4 Uhr nachts ausharren , oder um 18 Uhr starten …aber die Tattoos von Jonas Lovv sind hochinteressant , hab mal rangezoomt 😜
Ich persönlich brauche auch Rumänien nicht.
Wenn ihr so weiter schreibt, fliegt meine halbe Top 10 im Halbfinale raus. 😉😬😭😱
Tja, bei mir könnte das diesmal echt passieren. In meinen Top 10 sind einige Wackelkandidaten
Bei mir sind Zwei meiner Top 3 ja Wackelkandidaten. Zum Glück ist der Dritte im Finale gesetzt.
Ein weiterer auf Platz 5 ist auch gesetzt. Also 2 von 10 sind bei mir Safe im Finale. Bei dem Rest sehe ich bisher nur 3 im Finale Safe. Einen sehe ich sogar definitiv draußen. 🙃
Platz 3 ist aber hoffentlich nicht Deutschland ?
UK
Bei mir Platz 4
Ich hab gedacht ich bin der einzige Irre der das mag.
Nö kämpft bei mir mit Armenien um Platz 2. 🙂
Sehr stabil!
Es ist so erstaunlich, keine Liste gleich hier der anderen und es liegen oft 25 Plätze zwischen, aber diese kleinen, feinen Überschneidungen sind echt witzig.
Erstaunlicherweise sind bei mir die Top 6 recht stabil, danach gibt es minimale Schwankungen.
Habe ich zusammen mit Albanien in Führungsposition.
Keineswegs !
Da wäre ich auch dafür – eigentlich mag ich die Semis gar nicht.
Es ist derzeit noch schwer zu tippen. Lediglich AZ sehe ich sicher als NQ
Leider vergesse ich den Beitrag immer wieder sehr schnell
Auch wenn der Song gut gesungen und inhaltlich sicher tiefgründig ist, nervt mich die Melodie und ich konnte ihn seit der Veröffentlichung nicht mehr als 2x anhören.
Balladen sind und bleiben die Königsdisziplin beim ESC. Möge Europa Lettland weit nach vorne tragen.
„Das Problem ist, dass sie so solide wie austauschbar ist und im Vorentscheid auch etwas vom Auftritt profitiert hat.“
austauschbar?
problem?
…häh?
also wirklich!
moin auch,noch bin ich da – muß hier aber noch nachsitzen…
Da bist Du ja!
Da isser ja. 🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳
Zusammenfassend lässt sich folgendes sagen:
ESC 2027 in Neapel ! 😀
Wie schön, von dir zu lesen!😉
Wenn ich ihn höre finde ich ihn schön. Aber er bleibt leider nicht im Ohr hängen und gerät schnell in Vergessenheit.
Wow, ich bin begeistert von der super Bewertung der Blogger! Auch ich bin in Lettland schockverliebt seit Stunde 1, denn der Song löst in mir irgendwie Harmonie und Zufriedenheit aus. Ich kann nur hoffen, dass wir es in Wien zweimal sehen werden. 12/12
Ich mag den Song sehr, glaube aber dass die Mehrheit ihn eher nicht mag, sodass er zwischen Platz 15-21 landen wird
OT:
Hier der Trailer von der Giovanni Zarrella Show am kommenden Samstag, den 25. April um 20:15 Uhr Live im ZDF:
https://www.instagram.com/reel/DXRvtioglFy/?igsh=OGNiaGRkb2t3NjRw
Und in diesem Trailer werden weitere Superstars angekündigt, die bisher noch nicht bekannt waren. Allerdings werden auch nicht alle Gäste/Superstars angekündigt. Ein paar fehlen nämlich in diesem Trailer, darunter u.a. Sarah Engels. Das ist aber normal.
OT: Werbung in eigener Sache. Wie Ihr alle wisst, kommen ja in diesem Jahr die Jurys in den Semis zurück. Grund genug, bei uns aufm Blog mal eine kleine Betrachtung zu machen, wie das denn so war zwischen 2010 und 2022, als die Weiterkommer 50-50 bestimmt wurden, und ob das gut ist, dass die Jurys zurückkommen. Das Ganze wird eine Artikelserie über die nächsten Tage, weil es so viele Beiträge sind, die man da anschauen kann. Würd mich freuen, wenn Ihr reinschaut!
Hier gehts lang:
Sixtus sagt miau
Eins meiner 20 diesjährigen netten und harmlosen Lieder, da eher am unteren Ende.
Hab durch den Artikel den Inhalt erfahren, klingt nicht uninteressant, aber ich verstehe ihn halt nicht (trotzdem ist es mir lieber, dass sie auf lettisch singt und nicht auf englisch).
Ich tippe mal, sie donst und landet auf Platz 18 bis 20.
„sie donst“ – I like!
Haha, mega
Für mich ist „Ēnā“ eine nette Ballade, die man sich gut anhören kann, mehr aber auch nicht. Der Funke ist anders als bei den Bloggern (noch) nicht übergesprungen. In meiner Liste ist es ein solider Mittelfeldplatz.
Allein aus Gründen der Vielfalt wünsche ich mir aber unbedingt, dass Lettland ins Finale kommt. Ich glaube aber leider, dass das schwierig wird. Es bräuchte ein sehr gutes Juryergebnis, und das wird bei der Konkurrenz in diesem Semi eine große Herausforderung.
ich habe mal keck auf top5 getippt!
anders als der stark überschätzte musikheiland bekommt mich dieses werk sofort.
für die jurys auch bereits im semi schon der ultimative lackmustest!😼
lettland und auch die ukraine bilden diese saison die speerspitze bezüglich echter musikalischer qualität.
über 5 jahrzehnte musikalischer erfahrungen sagen mir das.
natürlich wird wieder eine der „fastfood“ nummern gewinnen aber im herzen bleibt die musik.🥰🎶🎶
fastfood
Schön, dass Du am Ende doch noch den Heiland zitierst. Kommt man halt nicht drum rum, wenn man über Qualität sprechen möchte. 😀
wir müssen hier dringend mal ein jazzecke einrichten.🐰
Die Performance war in der VE optisch ein Highlight. Gesanglich war das gut. Allerdings passiert ab der Hälfte nicht mehr viel und sie singt immer das Gleiche . So richtig packt mich der Song nicht. Mit ganz viel Glück wird es für das Finale reichen. Aber das war es dann.
Ich liebe Balladen, aber bei dieser bleibe ich völlig unberührt. Ich mag die Stimme überhaupt nicht, ist mir zu nasal. Da sind für mich Portugal und Tschechien um Klassen besser.
Der Song gefällt mir immer besser, muss ich sagen.👍
Lettland könnte durchaus ins Finale kommen, und dort tippe ich auf einen Platz im vorderen Mittelfeld.
Auf jeden Fall einer der besseren Beiträge im Feld. Wird wahrscheinlich dank Jurys ins Finale kommen, daselbst aber keine Rolle mehr spielen (Top 20 mit Mühe möglich, aber mehr nicht).
daselbst
😍
#wirrettenschönewörterdievomaussterbenbedrohtsind
Oh ☺️☺️☺️☺️ hier kommt sie, meine absolute Lieblingsballade in diesem Jahr – als ich sie zum ersten Mal hörte, bevor der lettische VE überhaupt stattfand, habe ich mich sofort in dieses Lied verliebt. Atvara nimmt mich an die Hand und erzählt mir ihre Geschichte, so eindringlich und emotional, so zerbrechlich und ausdrucksstark dass einem die Tränen kommen. Was Alkoholmissbrauch mit den Menschen macht und wieviel Leid damit verbunden ist wissen wir alle. Wenn ich Ēnā höre, denke ich automatisch an meine
älteste Freundin, die mit dieser Problematik bereits ihr Leben lang zu kämpfen hat – sie ist zwar seit vielen Jahren trocken, aber jeder Schicksalsschlag birgt immer wieder ein grosses Risiko ins sich, rückfällig zu werden. Ich bewundere sie unglaublich für ihre Stärke, dass sie es wieder und wieder geschafft hat, aus schwierigen Zeiten für sich letzlich sogar noch gestärkt herauszukommen. Wenn ich den Song höre, die wunderschönen Klaviereinsätze, die den Song noch intensiver und spürbarer machen, bin ich jedes Mal bei ihr, höre den Schmerz und die Melancholie die daraus entspringt, heraus. Wenn Atvara gegen Ende des Song mit ihre Stimme in die Höhe geht, empfinde ich das so, als ob sie all diese negativen Erlebnisse aus sich heraussingt. Was am Ende bleibt ist dass Körper und Seele wieder in Einklang kommen und ein Lied sehr viel mehr sein kann als nur ein Lied, weil es die Herzen berührt und den Menschen wieder Mensch sein lässt, raus aus der Einsamkeit. Ēnā gehört ins Finale 🙏🙏🙏🙏 – das MUSS einfach klappen😇
Das hast Du sehr schön geschrieben.🤗
Hier die Akustikversion:
https://youtu.be/6f8H3JB49vk?is=m8BVhY6Sgi0yc17n
Atvara hat übrigens den Gewinnersong des ESC von 2000 gecovert:
https://youtu.be/Qj68_TPvsDQ?is=_-ZarH_vmquGkOFE
Und schon wieder eine positive Überraschung! Die Blogger bewerten diesen Beitrag doch sehr hoch! Freut mich, denn für mich ist dieses Lied der Gewinner des zweiten Semis! Ich liebe die Zärtlichkeit in Atvaras Stimme und wie sie es schafft einen in den emotionalen Bann zu ziehen.
🇷🇸: 1
🇲🇩: 2
🇱🇻: 3
🇦🇱: 5
🇭🇷: 6
🇲🇪: 7
🇹🇩: 8
🇨🇭: 10
🇱🇺: 11
🇸🇪: 12
🇩🇰: 14
🇬🇪: 15
🇮🇹: 16
🇦🇺: 17
🇧🇪: 18
🇩🇪: 19
🇵🇹: 20
🇨🇿: 22
🇫🇮: 23
🇵🇱: 24
🇱🇹: 25
🇧🇬: 26
🇬🇷: 29
🇦🇲: 30
🇪🇪: 32
🇸🇲: 33
🇮🇱: 34
🇦🇿: 35
Ich kann mit dem lettischen Beitrag ehrlich gesagt nicht viel anfangen und bin auch sehr über die hohen Wertungen der Blogger überrascht. Für mich klingt es so, als wenn Atvara rumjammert, rumjault und über Schmerzen singt und, wie ich jetzt durch diesen Artikel erfahren habe, tut sie das ja wirklich. Die Thematik ist natürlich ernst und wenn man betroffen ist, ist es natürlich wirklich eine schwierige und schmerzhafte Erfahrung, aber mich erreicht das Lied echt so gar nicht.
Inzwischen emfpinde ich das „Ēnā“ nicht mehr so schlimm wie am Anfang, aber es ist weit davon entfernt, mir zu gefallen. Es gehört zu den vielen Songs in diesem Jahr, die halt einfach da sind und für mich nichts Besonderes sind. Ich bin durchaus auch ein Balladenfan und mag es, wenn diese mich berühren und erreichen, aber das passiert hier einfach nicht.
Mich erinnert Atvara optisch sehr an Ulrikke Brandstorp aus Norwegen.
Bis ich diesen Artikel gelesen habe, hätte ich gesagt, dass Lettland im Halbfinale hängen bleibt, aber offensichtlich kommt der Song ja doch besser an, als ich dachte. Somit vermute ich, dass „Ēnā“ sich fürs Finale qualifizieren wird, aber das auch nur dank der Jurys. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass der normale Zuschauer sich hier sofort zum Abstimmen animiert fühlen wird.
Die Bewertung meiner Mama:
Auch sie steht eigentlich auf Balladen, aber fühlt sich hier ebenfalls nicht erreicht. Sie empfindet das Lied als total langweilig und zum Einschlafen. Atvara muss sich ihrer Meinung nach beim Singen sehr anstrengen und das, damit sie vermutlich auch nicht einschläft. Als dann nach dem ersten Refrain der „lautere“ Ton kam, merkte sie an: „Huch, jetzt sind wir wieder wach.“ Sie hatte so die Hoffnung, dass es jetzt zu einer Steigerung oder einem Höhenpunkt kommen könnte, welche sich aber für sie nicht erfüllt hat. Sie war dann auch von den „Uuuuhhh“-Lauten genervt und sie hat sich gefragt, ob den Songwritern nichts mehr einfällt, weil der ganze Song für sie so einfallslos wirkt.
Zum Schluss sagte sie noch, dass man diesen Song keinem Baby zum Einschlafen vorspielen darf, auch, wenn es ein Lied zum Einschlafen ist. Das Baby empfindet das Lied dann zwar auch als langweilig, aber fängt an zu schreien, weil es möchte, dass man es ausschaltet.
Meine Mama war aber sehr von Atvaras Kleid angetan, das sie so schön findet, dass es total heraussticht und für sie ein Lichtblick, im wahrsten Sinne, für den Auftritt ist.
Gehöre auch eher zu den Skeptikern was den Song angeht. Was sorgt bei dir denn dafür dass es dich nicht so erreicht??
Habe weiter oben meinen Kommentar schon stehen falls es dich interessiert. 🙂
Du hast es ziemlich auf den Punkt gebracht in deinem Kommentar, ich empfinde es genauso wie du. Mich stört insbesondere die schwerfällig Melodie und die nervige Stimmakrobatik, beides ist anstrengend für mich. Das von dir genannte „Sei jetzt gefälligst traurig und ergriffen!“ wirkt für mich sehr schwer und so, als wenn verlangt wird, dass wir es sein müssen.
Ja, und auch das zerbrechende Whiskeyglas um das Thema darzustellen ist mir hier echt zu plakativ.