Nach dem NDR-Gesprächsangebot: Das sagen die deutschen ESC-Fanclubs zu „Germany 12 Points“

Am Wochenende nach der Veröffentlichung hat sich der NDR bemüht, mit einem Statement des ARD ESC-Chef Andreas Gerling die erhitzte Diskussion um die Ablehnung von Eskimo Callboy durch die Radiojury auf der einen Seite und die Enttäuschung über die mangelnde Vielfalt im deutschen Finale auf der anderen Seite zu de-eskalieren.

In Bezug auf Eskimo Callboy hat Andreas Gerling angekündigt, mit den Initatoren der Petition „Bringt Eskimo Callboy zum Eurovision Song Contest“ das Gespräch zu suchen – „zu einem persönlichen Austausch über den ESC Auswahlprozess und Zukünftiges.“ Im dem gleichen Statements hat er auch angekündigt, in den Dialog mit den Fanclubs zu treten: „Das Gleiche gilt für die in Clubs organisierten ESC-Fans – auch mit ihnen möchte ich ins Gespräch kommen.“

Mit Ilka und Daniel, zwei Rettungssanitätern aus Hannover, die die Eskimo-Callboy-Petition auf Change.org gestartet haben, haben Alexandra Wolfslast und Andreas Gerling inzwischen gesprochen. Auf Twitter gibt es eine Art Gesprächsprotokoll. Die Gesprächs-Atmo war wohl ganz kuschelig, das Gesprächsergebnis allerdings bilanziert Ilka mit den Worten „Weitermachen und nicht aufgeben!“ Die Petition gewinnt weiter in großer Geschwindigkeit viele Unterstützer, inzwischen sind es über 110.000.

Als ESC-Marktplatz „von Fans für Fans“ sind wir bei ESC kompakt logischerweise neugierig, ob Andreas Gerling auch zu den Fanclubs Kontakt aufgenommen hat. Für den OGAE Germany hat Frank Albers aus dem Vereinsvorstand geantwortet und für den ECG (Eurovision Club Germany) antwortet der frisch wiedergewählte Präsident Dr. Michael Sonneck.

Frank Albers vom OGAE Germany

Wie habt Ihr von dem Gesprächsangebot erfahren?

Frank: Nur indirekt über die Veröffentlichungen.

Michael: Das Gesprächsangebot von Andreas Gerling habe ich in dem Statement gelesen, das Eurovision.de gepostet hat.

Hat Andreas Gerling inzwischen mit Euch aufgenommen?

Frank: Wir sind nach dem Statement noch einmal proaktiv auf den NDR zugegangen, aber vom Team Gerling kam seitdem nichts mehr.

Michael: Bisher haben wir nichts gehört.

Michael Sonneck vom Eurovision Club Germany

Wie beurteilt ihr die Grassroots-Initiative pro Eskimo Callboy, deren Reichweite ja nicht auf die Fans der Band beschränkt ist?

Frank: Die Initiative von zwei Eskimo Callboy-Fans, die zufälligerweise auch gleichzeitig ESC-Fans sind, eine Petition zu starten, um ihre Lieblingsband bei ihrer Lieblingsveranstaltung zu platzieren mag man etwas überzogen finden, sie stellt aber grundsätzlich nichts Verwerfliches da. Petitionen dieser Art gibt es täglich viele und die meisten verlaufen in der Regel ohne öffentliche Wahrnehmung im Sand.

Bei dieser Initiative wurden allerdings nun zwei unterschiedliche und einigermaßen blankliegende Nerven getroffen, die sich aktuell in einem gemeinsamen großen Aufschrei verselbständigen. Zum einen sind da die zahlreichen frustrierten und lautstarken und medientechnisch gut organisierten Anhänger von Eskimo Callboy, und das sind europaweit tatsächlich erstaunlich viele.

Zum anderen ist es eine Gruppe von ESC-Fans, die eigentlich mit Eskimo Callboy nichts am Hut haben, diese jetzt aber als Stellvertreter nutzen, um ihren Ärger über den NDR zu platzieren. Ein Ärger der sich an der vermeintlich wenig vielfältigen Auswahl der diesjährigen VE-Teilnehmer entzündet hat. Das ist gepaart mit dem allgemeinen Frust gegenüber dem Sender, dem mangelndes Engagement und fehlende Kompetenz vorgeworfen wird.

In mehreren Diskussionsrunden, die ich in den letzten Tagen dazu besucht oder beobachtet habe, wurde dies von einigen mehr als deutlich und sehr offen kundgetan im Tenor „Ich kann mit der Musik der Callboys nichts anfangen, aber mir geht es ums Prinzip“. Und weiter: „Der NDR hat den Willen der Fans ignoriert hat, daher protestiere ich lautstark für eine Teilnahme der Eskimo Callboys an der VE“.

Andererseits zeigen Gespräche mit Fans, dass diese lauten Stimmen sicher nicht die Mehrheit der ESC-Fans repräsentieren, im Gegenteil. Viele unterstützen zwar deutlich den Wunsch nach mehr musikalischer Vielfalt in der VE, würden eine einseitige Erweiterung des Starterfelds um die Eskimo Callboys und das durch sie repräsentierte Genre aber nicht unterstützen. Zurecht wird vielerorts darauf hingewiesen, dass in diesem Fall dann auch Vertreter anderen musikalischer Genre aus dem großer Bewerberfeld eine Einladung/Nachnominierung erhalten müssten.

Hier steckt auch der Schwachpunkt und Widerspruch dieser speziellen Petition, die nicht eine grundsätzliche Erweiterung zu mehr musikalischer Vielfalt in der deutsche Vorentscheidung fordert, sondern allein die Teilnahme einer einzelnen Band. Das sich daraus ein Symbol für mangende Vielfalt entwickelt hat, bis hin zum grundsätzlichen Aufruf, den NDR als verantwortlichen Veranstalter abzulösen, war so ursprünglich vermutlich gar nicht geplant.

Daher ist die Petition in ihrer ursprünglichen Grundforderung zu einseitig und unausgegoren, die sich daraus entwickelnde grundsätzliche Diskussion sollte aber nicht voreilig abgetan werden. Vergessen wird gerne, dass der NDR ein neues Team für den ESC zusammengestellt hat, das erstmals ein neues Konzept ausprobiert. Darin sollte man sie zunächst einmal unterstützen und sie bereits erkennbare Schwachstellen ausbügeln lassen, sehr gerne auch im angekündigten Dialog mit den Fans und Fanorganisationen.

Michael: Ein Fanclub wie der ECG organisiert zwar einen großen Teil der Fans. Trotzdem hat jeder Fan seine eigene Meinung zu dem Thema. Insofern kann ich keine allgemeine Aussage machen, wie unsere Mitgliederinnen und Mitglieder die Grassroot Initiative beurteilen.

Ich persönlich finde allerdings, da man sich auf diese Art der Juryentscheidung festgelegt hatte und dieses im Vorfeld allen Teilnehmenden bekannt war. Das sollte man akzeptieren, auch wenn man diese Entscheidung nicht zwingend nachvollziehen kann und muss. Eine Nachnominierung von wem auch immer, die übrigens in der Vergangenheit stets von den Fans heftig kritisiert wurde, empfände ich als unfair gegenüber den sechs ausgewählten Acts.  Das Problem mit der diesjährigen Auswahl ist halt die offensichtliche Bedingung  der RADIOTAUGLICHKEIT, die bei der Suche eines erfolgversprechenden Beitrags für eine internationale FERNSEHSHOW schon sehr verwundert.

Wie erlebt Ihr ganz objektiv die „Gefühlswelt“ Eurer Mitgliederinnen und Mitglieder zum deutschen Finale 2022?

Frank: Die Enttäuschung über die ausgewähltem Teilnehmer wird von vielen Fans deutlich kommuniziert, auch über das Verfahren, eine Jury ausschließlich aus Radioredakteuren zusammengesetzt zu haben, die ihrer Profession entsprechend sendetaugliche Titel für ihre Stationen ausgewählt haben, die aber für ein Festival wie den ESC ungeeignet seien. Hier wird für das kommende Jahr häufig eine Erweiterung der Jury gefordert oder sogar eine freie Online-Abstimmung über alle Bewerber vorgeschlagen, wobei die Praktikabilität hier gerne außer acht gelassen wird.

Die Enttäuschungen werden in diesem Jahr in einem deutlich aggressiveren Ton angeschlagen als dies in früheren Jahren der Fall war, vermutlich da die Erwartungen und Hoffnungen an die neue Vorentscheidung im Vorfeld sehr hoch waren. Die Freude darüber, dass es überhaupt wieder eine öffentliche Vorentscheidung gibt, wird aktuell von der Diskussion über die Teilnehmer und Nicht-Teilnehmer überlagert. Was aber nicht heißt, dass es sie nicht gibt.

Eine Spitzenplatzierung in Turin wird von keinem der zur Wahl stehenden Beiträge erwartet. Nach anfänglicher grundsätzlicher Ablehnung aller Kandidaten scheinen sich bei vielen Fans aber inzwischen doch Favoriten herauszukristallisieren, denen man ein halbwegs vernünftiges Abschneiden zutraut. Speziell für die Mitglieder der OGAE gilt, dass diese in ihrer Mehrheit einen eher klassischen „mainstreamingen“ Musikgeschmack haben. Zudem äußern sich nur die wenigsten von ihnen in den sozialen Medien, daher ist das Stimmungsbild auf Facebook nicht unbedingt repräsentativ für unsere Mitglieder. Von vielen hören wir, dass sie zwar über die mangelnde Vielfalt und über die primäre Ausrichtung auf gut konsumierbare Radio-Unterhaltung enttäuscht sind, aber im Prinzip die Beiträge musikalisch in Ordnung finden.

Michael: Bei unserer Umfrage auf Insta war nicht einmal jeder Fünfte zufrieden mit dem Angebot für März, bei Facebook waren die Kommentare fast ausnahmslos negativ – wie das meist so ist. Wir Präsidiumsmitglieder haben seit Donnerstag schon sehr viele unterschiedliche Haltungen gehört – von extrem radikal dem NDR und seiner Auswahl gegenüber bis einigermaßen versöhnlich. Man kann aber schon sagen, dass bei den meisten Fans Frust da ist, weil mit dem vorhandenen, musikalisch eher eintönigen Songmaterial eine gute Platzierung in Turin eben kaum vorstellbar erscheint. Ähnlich lauten viele internationale Kommentare. Wie es tatsächlich sein wird, wird man sehen.

Beide Fanclubs finden als Fazit versöhnliche Worte und stellen bei allem Frust die sechs sympathischen Acts für das deutsche Finale nach vorne – wie es auch ESC kompakt macht.

Wir sind gespannt, ob und wann der NDR das Gespräch mit den Fanclubs sucht und halten Euch auf dem Laufenden.


169 Kommentare

  1. Peter, vielleicht bist du kein Physiker wie ich, aber die Geschwindigkeit wird durch Anzahl pro Zeiteinheit bestimmt. Wenn es also innerhalb von drei Tagen 100 000 Merkmale gab und dann innerhalb der nächsten drei Tage 10 000, dann bedeutet das, dass die Geschwindigkeit stark nachgelasen hat, was ja schon auch zu erwarten ist.
    “ Die Petition gewinnt weiter in großer Geschwindigkeit viele Unterstützer, inzwischen sind es über 110.000.“ Ist dann eher ein Wunschdenken, ich sage das nicht, weil ich die EC nicht mag, im Gegenteil hätte sie bei ESC als Bereicherung gesehen, sondern, weil man dann doch ehrlich sein sollte. Wobei deine Aussage natürlich nicht falsch ist, wenn für dich das eine hohe Geschwindigkeit ist, dann kannst du das natürlich schreiben, mir fehlen da die Vergleichsmöglichkeiten.

    • Ich bin ebenso kein Physiker oder mathematisch besonders gelehrter, aber die Formulierung „große Geschwindigkeit“ sagt doch nichts über eine weitere Beschleunigung aus, sondern nur, über das aktuelle Tempo. Für mich ist „große Geschwindigkeit“ etwas, dass man selbst definieren kann, quasi mittels bestimmter Richtwerte oder Kontrollgruppen.

      Im Vergleich zu den 100.000 in den ersten 3 Tagen ist es vielleicht kein hohes Tempo mehr. Im Vergleich zur 0815-Onlinepetition, die es nach mehreren Wochen auf weniger als 1.000 Stimmen bringt ist es immer noch ein verdammt hohes Tempo.
      Gerade auch weil das größte Potenzial an EC- und ESC-Fans ja schon innerhalb der ersten Tage erreicht worden sein dürfte und sich somit schon für oder gegen eine Unterzeichnung entschieden hat.

      Ich überlasse die Definition von Geschwindigkeit einfach demjenigen, der es aufschreibt. Rein argumentativ finde ich es derzeit nicht komplett widerlegbar.

  2. Die beiden Fanclub-Herren sind offenbar nicht in der Pflege tätig, denn „wer heilt, hat Recht“ und dann wären sie also schon längst zum Gespräch gebeten worden.

    Ich war übrigens mal Zivi im Krankenhaus auf einer Chirurgiestation. Ich hab auch geheilt und demzufolge Recht. Und deswegen fordere ich den NDR auf, sich endlich bei mir zu melden. Ich quatsch denen dann noch Marie Reim in den VE. Ganz ohne Petition. Habe fertig.

    • Sei mir nicht böse aber Dich in der Pflege stelle ich mir vor wie mich als Papst ;-).

      • Du wärst als Papst super. Du musst nur zwischendurch ein paar hässliche Dinge „vergessen“.

        Und ich war als Zivi auch super. Ich durfte ja nix weiter machen außer Fieber und Blutdruck messen und Betten beziehen und Essen bringen und abräumen und so. Aber grad die älteren Leute da haben mich geliebt. Ich hatte nämlich immer noch 1,2 Minuten Zeit, um mit ihnen zu quatschen.

      • Ich würde als Papst vermutlich innerhalb von 24 Stunden von der Hierarchie umgebracht werden. Was immer noch besser wäre als das ständige Rumgelüge, das Päpste machen.

    • Marie Reim find ich persönlich nach gestrigem ersten Hören aber ansprechender als 3 der jetzigen Kandidaten. Und es hätte Abwechslung gegeben. Es klang modern und nicht so „heile Welt mit gelben Blümchen auf grüner Wiese“ (kein Angriff).

      Bin ja immer noch dafür, das es 6 Jury Kandidaten geben sollte und 6 Fankandidaten (onlinevoting) aus den besten 30 (?!). Dann kann keiner hinterher meckern.

      Denke auch immer noch, dass die Petition bei einer größeren Auswahl an Kandidaten garnicht so eine Fahrt hätte aufnehmen können. Naja folgend bleibe ich auch dabei, dass das zum Vorentscheid keine Änderung geben wird (meine Meinung tu ich auch immer noch Kund). Da ist die ganze Situation zu verfahren.

  3. „Vergessen wird gerne, dass der NDR ein neues Team für den ESC zusammengestellt hat, das erstmals ein neues Konzept ausprobiert. Darin sollte man sie zunächst einmal unterstützen und sie bereits erkennbare Schwachstellen ausbügeln lassen“

    Mein Problem daran ist, dass mir die komplette Ausrichtung des neuen Konzeptes nicht gefällt, weil es mir darauf angelegt zu sein scheint, Mainstream-Radiogedudel zum ESC zu schicken. Außerdem vermittelte das Team bislang nicht den Eindruck, besonders viel vom ESC zu verstehen. Des Weiteren: 6 Titel finde ich zu wenig, die Verbannung der Vorentscheidung in die dritten Programme, die ewige Schöneberger und und und … Für Menschen mit meinen musikalischen Vorlieben, meiner Begeisterung für Vielfalt und meinem Verständnis des ESC hat es also wenig Sinn, erst einmal abzuwarten und 🍵 zu trinken. Ich fände es besser, wenn man mit einem neuen Team, das etwas vom ESC versteht und für diesen brennt, noch einmal ganz von vorne anfängt. Ich wünsche den Teilnehmern am Vorentscheid und dem NDR viel Spaß und Erfolg beim ESC 2022, denke aber, dass uns nur ein Wunder aus den Platzierungen jenseits der 20 führen kann, ganz gleich welchen Titel man bei der anstehenden Vorentscheidung für den ESC auswählt.

    Im Übrigen bin ich gespannt, wie lange sich all die EC-Fans, die hier zuvor niemand gesehen hatte, noch auf ESC Kompakt tummeln werden.

    • Ich sehe das alles wie du, wie du weißt – allerdings glaube ich nicht, dass Frau Schöneberger hier irgendein Vorwurf zu machen ist. Man kann sie mögen oder nicht mögen, aber sie macht da halt auch einfach nur ihren Job. Und ja, meinetwegen kann den auch jemand anders machen. Das ist meiner Meinung aber tatsächlich das geringste aller Probleme, wer den VE moderiert. Machte das die hier sehr beliebte Alina würde die doch auch nur das sagen, was Frau Schöneberger sagen muss. Sowas wie „Hier ist doch wirklich für jeden was dabei“ oder „Damit haben wir richtig gute Chancen in Turin“ und jeder weiß „Nein. Einfach nein.“

      Und bitte, hör auf, hier von EC-Fans zu reden. Das sind selbstverständlich alles ESC-Fans!!!!!

      • Ich bin EC Fan und ESC Fan. Und jetzt?
        Was ich sagen will:
        Wenn ich mir EC anhören will, streame ich die Musik, kaufe mir die CDs und besuche die Konzerte (meist in der Reihenfolge). Deswegen brauch ich die nicht zum ESC zu jubeln.

        Wenn ich mir aber anschaue, was für Acts in den letzten …sagen wir 20 Jahren da als Sieger hervorgingen, dann haben wir mit den aktuellen 6 Künstlern wenig bis gar keine große Chance.
        Es geht um Entertainment, evtl. etwas flippiges und durchgeknalltes.
        Orientiert euch gerne auch an Netta, ich hab mich erst bekringelt, dann aber das Erfolgsrezept erahnt. Es sind schließlich auch viele Osteuropäer dabei, die ticken ganz anders als wir (Nord-)Deutschen.
        Lasst doch einfach mal Borat den Song Contest moderieren statt Frau Schönberger 😉

    • Warum finde ich deine Kommentare eigentlich meist so gut und passend. Ich würde gerne alles unterstreichen, was du schreibst. Danke dafür!

    • Ich denke nicht, dass das neue Konzept auf Radiogedudel ausgelegt ist, aber es hatte eben dieses Jahr diese Konsequenz, weil nicht alle Radiostationen von dem Konzept so überzeugt werfen konnten.
      Ob es sich für die Radiostationen gelohnt hat, wird man wohl im März sagen können, wenn ja, sind sie nächstes Jahr vielleicht etwas offener. Wobei ich denke, dass dieses pseudebayerischen Schlagerjungs vor ein paar Jahren für viele Sender wohl ein größeres Problem als EC gewesen wären.

  4. Ich denke, dem NDR sind die ESC-Fanclubs leider egal und verpufft im Nirgendwo. Die ARD muß da die Notbremse ziehen und den NDR von seiner ESC-Zuständigkeit suspendieren. Nachfolger soll der WDR werden, denn laut einem Sprichwort sollen ja neue Besen gut kehren.

    • Der WDR wäre – trotz des grauenhaften WDR 2 – meiner Meinung nach auch am besten geeignet. Wir haben hier in NRW eine Vielfalt, die es sonst in Deutschland eher nicht gibt: Rheinland, Ruhrpott und Westfalen sind völlig unterscheidlich – mit unterschiedlichem Musikgeschmack.

    • Warum sollte die ARD das tun, für die läuft doch alles prima solange man nicht gewinnt. Der NDR muss schon selber das Ding abgeben und ob der WDR das besser machen würde sei mal dahin gestellt

    • Na das wird hier doch schon seit Jahren diskutiert und seit Jahren passiert nix. Es gab so viele Momente, wo man dem NDR die ESC-Zuständigkeit hätte entziehen können, es ist nix passiert. Und warum? Weil kein anderer Sender die Verantwortung haben will.

      • Genau, viele Leute scheinen nicht zu begreifen, dass sich die anderen Sender nicht um den ESC kloppen – es will keiner das Drama.

      • Kennt sich da eigentlich jemand genauer aus? Die ARD ist ja eine Gemeinschaft der Regionalsender, könnte jemand aus der Chefetage dem NDR denn die Zuständigkeit entziehen? Und dann müsste ja auch ein anderer Sender zur Verfügung stehen und das scheint wirklich das Problem zu sein. Und ans ZDF abgeben will man wahrscheinlich auch nicht, falls die das dann auch haben wollen würden

    • WDR ist gut, dann können die ja nächstes Jahr die Castroper Callboys (wäre das nicht auch ein schöner neuer alliterativer Bandname?) direkt nominieren. 😀

      • Nicht politisch korrekt – Castroper Escorts. Beleidige meinen Job nicht!

      • @ 4porcelli, dann müssten es aber die Essener Escorts sein, um die Alliteration zu retten.

      • @toggie – was gut wäre; kenne niemanden aus Castrop-Rauxel, aber die Essener Kollegen sind definitiv super hot (gerade für unseren gemeinsamen Geschmack).

      • Essen klingt aber nicht so geil abgeranzt wie Castrop-Rauxel. (Die Stadt selber ist natürlich sehr abgeranzt.)

  5. Hatte schon in der Vergangenheit Petitionen gegen die Entscheidungen vom NDR bezüglich Vorentscheidung gestartet, z. B. 2015, 2016 und 2017. Hatte zwar viel weniger Unterzeichner, trotzdem hat sich der NDR NIE bei mir gemeldet oder mit mir das Gespräch gesucht, noch haben ESC Fanclubs oder ESC kompakt über mich berichtet oder sogar Interviews geführt! Daher glaube ich ja langsam, dass die ganze Sache nur billiger Fake ist und vom jetzigen NDR PR Team nur eine clevere Strategie ist, um den ESC Vorentscheid 2022 in die Schlagzeilen zu bringen!!!

  6. Wenn der NDR mit diesen Fanclubs das Gespräch sucht, vor allem mit OGAE Germany, dann wird das wieder nichts. Ich verstehe diese Grundhaltung der Clubs gegenüber dem NDR nicht, nach dem Motto: „Gibt dem NDR mal ein wenig Zeit und akzeptiert deren Entscheidung“. Nein, das tun und müssen wir nicht! Der NDR ist die zweitgrößte Rundfunkanstalt in Europa, und kassiert die höchsten Rundfunkgebühren in Europa. Kleine Rundfunkanstalten, wie die von Slowenien und Finnland kriegen es gebacken, innerhalb von einem Jahr ihre Vorentscheidung an den ESC anzupassen. Da braucht der NDR nicht mal „ein wenig Zeit“ um den ESC zu verstehen – nein: seit 8 Jahren hören wir nun seitens der NDR, dass es doch „nächstes Jahr besser wird“. Eine Grundhaltung wie die von Frank Beckmann, der behauptet „hauptsache nicht erster zu werden, da es ja dann zu teuer wird“ finde ich echt beschämend. Deutschland ist die wirtschaftsstärkste Nation in Europa – scheut sich aber vor einem Sieg beim ESC aufgrund der Kosten? Einfach nur peinlich! Mit der Grundeinstellung „die Entscheidung des NDR zu akzeptieren“ wird sich in den kommenden Jahren auch nichts ändern. Beim Gespräch mit den Fanclubs, die zwar mehr Vielfalt fordern aber die Entscheidung des NDR dieses Jahr akzeptieren wird sich der NDR nur noch mehr versöhnen. Es muss JETZT was geschehen, nicht in paar Jahren.

    Zudem ist bei Weitem die Mehrheit der Fans nicht dagegen, eine Wildcard ausschließlich für Eskimo Callboy zu geben. Die OGAE Germany sollte mal aus ihrer Bubble rauskommen und die gesamte Fanbase sich anschauen, national UND international.

    • Jetzt vermischst du aber zwei Dinge:
      die Wirtschaftskraft dieses Landes und das Budget des NDR.
      Ich will damit nicht irgendwie diesen Beckmann verteidigen und schon gar nicht seine Haltung gegenüber einem Wettbewerb (wenn ich irgendwo antrete und nicht gewinnen will, sollte ich vielleicht gar nicht erst antreten) – aber natürlich würde eine Austragung teuer werden. Seine Aussage ist natürlich trotzdem bescheuert. Das ist so, als wenn ein Fußballtrainer sagt „Wir spielen auf 0:0“ – das geht meistens schief.

      Und zu den Fanclubs: die sind natürlich schon fernab jeder Differenzierung. Das sind Fanclubs, die wollen auch vom NDR hofiert, den NDR kritisiert man also nicht über Gebühr.
      Deswegen sagte ich schon hier vor ein paar Tagen, dass ich nicht verstehe, wieso man nur mit den in Clubs organisierten Fans sprechen will. Warum nicht auch mit den aus gutem Grund nicht organisierten Fans?

      • Ich finde schon, dass die Wirtschaftskraft eines Landes mit der Größe und Budget einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt korreliert, zudem ich ja auch erwähnt habe, dass wir die teuersten Rundfunkgebühren in ganz Europa bezahlen. Wenn der NDR nicht die Kohle dafür hat, wer dann? Natürlich wird es teuer den ESC auszutragen, aber die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Gastgeberstadt und die Rundfunkanstalten immer einen Gewinn durch die Austragung gemacht haben. Diese Grundhaltung von Hr. Beckmann wirft einfach ein schlechtes Licht auf das Image des ESC in Deutschland. Ich mein, der ESC wird seit 2009 von allen teilnehmenden Ländern am meisten in Deutschland sich angeschaut. Da muss der NDR von dieser Grundeinstellung erstmal rauskommen. Ins Mittelfeld kommen zu wollen ist kein Ziel – gewinnen zu wollen oder mal in die Top 10 kommen zu wollen, das ist das Ziel. Der NDR traut sich meiner Meinung nach einfach nicht einen guten Song zu schicken, der Potenzial hätte zu gewinnen, da sie eben nicht Gastgeber sein wollen. Und das schadet massiv der Reputation des ESC in Deutschland – wie will man somit noch Künstler*innen, die wirklich gute Songs haben Mut machen an der Vorentscheidung teilzunehmen?

      • Klar – vermutlich hätte der NDR das Budget bzw. würde die Ausrichtung eines ESC stemmen können. Aber weiterhin würde ich vermuten, dass er das Geld von anders holen muss. Es sind ja dann nunmal Zusatzausgaben. Du kannst ja nicht Anfang 2020 ins Budget-Meeting gehen und sagen „Wir gewinnen höchstwahrscheinlich mit ner Knallernummer von Eros Atomus den ESC, wir brauchen also Budget für den ESC 2023 schon ab Sommer/Herbst 2022 für die Planung.“ Also, ne schwierige Kiste isses schon. Aber wie gesagt, ich will Beckmanns Aussage damit nicht entschuldigen oder so.

      • Ich kannte EC vor dem ganzen Debakel nicht, bin mittlerweile aber auch starker Verfechter dieser Petition. Den Erfolg der Band zu sehen und den Rückhalt, den sie aus der ESC-Bubble wie bislang kein anderer Künstler hatte, und dann zu sagen „Hm, ne, da sehen wir keine Erfolgschancen beim ESC.“ ist purer Wahnsinn – egal ob man die Band jetzt mag oder nicht.
        Wurde nicht im Vorfeld gesagt, man wünscht sich, dass sich Deutschland dieses Jahr gemeinsam hinter einen Künstler stellt und diesen unterstützt? Haben wir gemacht aber das ist ja anscheinend jetzt auch wieder nicht okay.
        Ich bin langjähriger ESC Fan und mittlerweile einfach nur noch gefrustet. Wenn der NDR nicht einknickt, wird das denke ich noch langjährige Schäden nach sich ziehen – bei der ESC Community aber auch bei Künstlern, die sich bewerben. Wer hat denn da noch Lust drauf, wenn man eh weiß, dass alles was von der Norm abweicht, nicht genommen wird? Bei unserer Jury hätte es ja noch nicht mal Måneskin in den Vorentscheid geschafft…

  7. Ich kann nur nochmal sagen das meiner Meinung nach das 2018/2019 VE das beste ist was wir in der dt. Nach-Raab-Zeit hatten.

    Vielleicht könnte man dieses noch um 2 Semis erweitern um eine noch größere Auswahl für den Beitrag zu haben.

    Raab hat ja gezeigt das das Konzept der „Esc-Casting-Show“ 3 Jahre in Folge uns Erfolg beschert hat. (2010 – 2012)

    • Seh ich auch so. Ich fand das ganze Konzept echt gut. Der Fehler waren halt einfach die S!sters rein zu holen. Wäre das nicht passiert, hätten wir dieses Konzept heute noch.

  8. Meine (gefühlte) Erinnerung geht eher dahin, dass die anderen Häuser der ARD nicht sonderlich motiviert sind, diese Aufgabe zu übernehmen – anders sind 25 Jahre NDR für mich nicht zu erklären.

    Den momentan Verantwortlichen mangelnde ESC-Begeisterung oder Expertise zu unterstellen, ist in meinen Augen nicht zielführend. Das oft und gern angeführte Vorbild Sanremo orientiert sich m.E. wenig bis gar nicht am ESC (und auch das andere Beispiel MF scheint so langsam an Anbindung zu verlieren).

    Wichtiger ist mir allgemein Musik-Begeisterung (scheint mir schon vorhanden) und natürlich vor allem der Mut, mal gewagtere Acts auszutesten. Für letzteres bräuchte man aber auch einen größeren Vorentscheid und ich schätze, auf dem Papier sah das aktuelle Konzept vielleicht wie ein erster Schritt in diese Richtung aus. Bleibt zu hoffen, dass man in Zukunft für Korrekturen offen ist und zumindest in der Betreuung der Kandidaten keine weiteren Fehler macht, so dass es beim nächsten mal idealerweise noch mehr und vielleicht auch (noch) besser geeignete Bewerbungen gibt. Dazu gehört aber auch, dass wir als Fans die aktuellen Kandidaten fair behandeln.

    • Genau das meine ich ja. Man kann den ESC-Erfolg oder ein zumindest gutes Ergebnis nicht als Projekt planen. Man braucht ganz einfach einen Beitrag, der sich von der Konkurrenz abhebt, hand- und mundwerklich gut gemacht ist und in 3 Minuten live zündet … und das kann so ziemlich alles sein: eine dramatische Ethnonummer, ein sanfter Bossa Nova, Nettas feministischer Zirkus, eine emotionale Klavierballade oder eben zeitgemäßer Rock. San Remo kann mMn schon deshalb als Vorbild dienen, weil man dort ja nicht nach einem ESC-Beitrag, sondern nach einen Sieger im Kontext der italienischen Popmusikkultur sucht. An den ESC denkt man dort nicht, und genau das ist mMn der Grund für die konstant guten Ergebnisse, die Italien derzeit beim ESC einfährt: Die Beiträge klingen allesamt glaubhaft und authentisch italienisch. Ein weiteres Beispiel ist Portugal: Jahrzehntelang hat man dort nach der ESC-Erfolgsformel gesucht, und in dem Jahr, in dem man sich gesagt hat: „Ist doch eh alles egal und hoffnungslos. Wir machen jetzt ein Festival für den portugiesischen Markt“, hat man den ESC gewonnen.

      In Deutschland braucht man leider immer einen Stuhlkreis, ein Projekt und einen Generalstab. Das ist beim ESC aber nicht zielführend.

  9. Versöhnliche Worte sind gut, versöhnliche Worte sind verständlich. Aber sie sind nicht zielführend. Zu behaupten, dass es immer noch ausschließlich um Eskimo Callboy geht (auch wenn sie vermutlich die besten Chancen beim ESC hätten), ist einfach gelogen. Es gibt auch von Seiten der Initiatoren der Petition den Vorschlag 2-4 weitere Acts zuzulassen.

    Zu sagen wir schauen jetzt nach vorne und arrangieren uns mit den sechs Acts, kann es doch auch nicht sein. Dann wird sich nie etwas ändern und im Mai haben alle wieder bedröppelte Gesichter.

    Unfair gegenüber den sechs Acts, so kann man argumentieren. Allerdings haben drei der sechs schon öffentlich verlauten lassen, dass sie nichts gegen weitere Acts hätten.

    Dazu kommt die Suave Thematik mit der Naidoo-Geschichte auf der einen und der Songtextproblematik auf der anderen Seite. Ich bin mittlerweile überzeugt davon, dass Suave & Co. nicht eingeplant waren, was man auch an den Speeddates erkennen kann.

    Und ich bin nach wie vor der Meinung, dass es der Radiojury nie um den eigentlich ESC ging. Die Auswahl der sechs Beiträge ist einfach so ungeeignet, dass man ihnen vorwerfen kann seit 20 Jahren keinen ESC mehr gesehen zu haben…

    • Das man Hallo Welt nicht mag,okay. Aber die Vorwürfe gegen Suave sind mehr als lächerlich. Das ist Cancel Culture in Reinkultur. Zu dem ist es extrem heuchlerisch, wenn man bedenkt das die selben die jetzt gegen Suave deswegen schießen, kein Problem mit Eskimo Callboy haben, wegen des Namens. Das ist zwar auch lächerlich, aber will ich mal nur angemerkt haben.

    • Also, eine Suave-Problematik vermag ich nicht zu erkennen, außer dass halt die Team Liebe-Nummer extrem abgeschmackt ist.
      Aber für mich muss er sich nicht für Äußerungen von 2016 entschuldigen. Das fänd ich albern.

      Ich hörte aber auch schon von mehreren Seiten, dass „Hallo Welt“ erst spät in den VE gerückt sind und eben tatsächlich einer anderen Künstlerin vorgezogen worden sind, die sich schon sicher im VE wähnte. Ich könnte das auch als Reim formulieren, wenn ihr versteht, was ich meine.

      • Angeblich soll Hallo Welt im Text Menschen mit Depressionskrankheiten beleidigen. Was aber totaler schwachsinn ist. Genauso ist es schwachsinnig, den Namen Eskimo Callboys der Gruppe vorzuwerfen. Schwachsinn.

  10. Ich finde auch, dass man im Gespräch mit den Fanclubs in der Bubble verharrt und wenig erreicht. Versuchen kann man es sicherlich. Es ist einen Versuch wert.
    Die Clubs haben aber seit Jahren keine Initiative gezeigt, das Auswahlprinzip mit konstruktiven Vorschlägen zu verändern, sondern eher dem taumelnden NDR mit seinen Konzepten des lieben Friedens willen zugestimmt und stillschweigend dessen Pläne abgenickt.

  11. Auch ich sehe in den Fanclubs nicht die optimalen Ansprechpartner. Das sind natürlich alles Fans, die eigene Meinungen haben, aber die Hemmschwelle sich öffentlich zu kritisch gegenüber NDR (oder sogar der EBU) zu äußern, ist einfach zu hoch. Schließlich wird man ja bei Ticketvergaben bevorzugt und bei Fanclubtreffen mit Besuchen des NDR gewürdigt (teilweise ja sogar mit brandneuen internen Infos). Warum sollte man das aufs Spiel setzen? Würde ich an deren Stelle auch nicht tun!

    Ich sehe die Marschroute von ESC Kompakt da eigentlich momentan als Königsweg an: Einerseits das Thema klar aussprechen und somit auch die Existenz der Kritik bestätigen. Und andererseits auch Platz für die 6 Künstler lassen, die ohne eigene Schuld in die jetzige Lage gekommen sind.
    Ich muss schon sagen: Ich habe mich hier (und vorher beim Prinz-Blog) immer gut informiert gefühlt, aber ich schätze eure Arbeit momentan wirklich ganz maximal. Dass auch ihr vielleicht im Freundeskreis noch einiges drastischer formulieren würdet als ihr es hier schreibt (um den Kontakt zum NDR und die 6 Künstler zu schützen) bringt die Situation halt mit sich. Vielen Dank für eure aktuelle Marschroute.

  12. Ich bin erst seit 2017 ein ESC-Fan mit Suchtpotential – die Ukraine, nein eigentlich war Blanche mit City Lights schuld, davor hatte ich keine so gute Meinung von der Veranstaltung. Aber wenn man erst mal infiziert ist, kommt man schlecht wieder davon los. Deshalb helft mir bitte, wieviel Versuche hatte der NDR bislang? Mein Chef hätte mich entlassen, wenn ich ihm jedes Mal sagen würde, ich versuche jetzt noch mal was, schmeiß mich bitte noch nicht raus und jeder Versuche würde wieder in die Hose gehen.

    Versuch macht nicht klug – beim NDR und ARD! Schade.

    • Man muss dem NDR (oder besser gesagt dem ESC-Team des NDR) aber auch zugute halten, dass sie schon Acts wie Blitzkids oder Mariemarie oder Laing im VE hatten – also durchaus auch Acts mit Ecken und Kanten. Das macht es ja umso unverständlicher – denn alle diese 3 Acts hätten wohl 2022 keine Chance gehabt, das Kriterium „radiotauglich“ zu erfüllen und in den VE zu kommen.

    • Ich würde mir da lieber einen neuen Job suchen, wenn mein Chef nur auf Ergebnisse achtet und nicht auf das Umfeld. Denn natürlich war der NDR nicht Schuld, dass Blitzkids nicht zum ESC geschickt wurden, sondern die Zuschauer wählten das Radiotauglichere, genauso wie Sisters geschickt wurde, weil in Deutschland eben selten das Besondere Beachtung fndet.
      Was man dem NDR vorwerfen kann ist, dass er vielleicht zu früh verzweifelte und den Vorentscheid jedes Jahr umstellte, das Format von dem Schulte-Jahr hätte man fuhig auch nach dem Nuller von Sisters beibehalten können.

  13. Tut mir leid, dass ich mich jetzt so ausdrücke. Ich will damit niemanden beleidigen.

    Aber.. Die Mehrheit der Fans und ich würde sagen fast 99% der Fans in der Zielgruppe sind in keinem „Fanclub“ organisiert (das macht man heutzutage einfach nicht mehr), sondern sind Teil von Foren, Servern oder Gruppen in den sozialen Medien.

    Und da kann ich aus Erfahrung sprechen: Jeder wünscht sich dort EC im Vorentscheid und jeder hat kein Verständnis für dieses Auswahlverfahren, egal ob neues Team oder nicht.
    Von daher finde ich die Aussagen in diesem Interview nicht für die Fans repräsentierend, außer vielleicht für die Fans Ü50 (die sich ja auch äußern können, aber halt nicht den Schnitt abbilden).

    Ach ja und… dass die Unterschriften überwiegend von EC Fans stammen wurde ja schon widerlegt… Da hätte man sich wohl vorher mal belesen müssen D:

    • Dass jeder EC will, ist aber auch widerlegt. Da hätte man sich vorher mal belesen müssen, ehe man sowas behauptet. Und nein, auch nicht die Mehrheit will EC. Der Mehrheit isses vollkommen latte, ob Eskimos aus Castrop-Rauxel oder Erna Schaluppke aus Lüdenscheid.

    • Also ich bin seit nunmehr 17 Jahren online in ESC-Fan-Communities unterwegs … und ich wünsche mir EC nicht beim Vorentscheid. Ich wünsche mir mehr Vielfalt, und wenn das Angebot vielfältiger wäre, dürften auch gerne EC dabei sein. Vorfahrt für einen einzelnen Act unterstütze ich ausdrücklich nicht.

    • Dass die meisten ESC Interessierten das Auswahlverfahren des NDR kritisieren, ist sicher richtig. Dass sich alle EC im VE wünschen, stimmt so aber definitiv nicht.

    • Joa… Anhand eurer Kommentare sieht man es wieder. Ü50 (oder eben „mehr als 17 Jahre in Online Communities unterwegs“) mag es vielleicht egal sein…

      Den jungen Fans, die sich nunmal leider nicht hier aufhalten, ist es aber nicht egal. Und mehr als das habe ich auch nicht gesagt… Mir ist klar, dass es hier, welche gibt, denen es egal ist. Aber in den Foren und Gruppen, die ihr wahrscheinlich nicht mal kennt, sieht es eben JEDER so, ohne Ausnahme. Und das sind deutlich mehr Fans, als die, die sich hier so rumtreiben. Da habt ihr leider nicht zu melden. 🤷‍♂️ Die klare Mehrheit will es. Erweitert euren Horizont und lest nicht nur ESC Kompakt Kommentare.

      • 1. Ich bin noch weit entfernt von Ü50.
        2. Hier gibt es sehr viele junge Menschen.

        Aber du wirst es sicher besser wissen.

      • Wenn es Dir hier auf ESCK mit seiner großen Meinungsvielfalt nicht gefällt, wünsche ich eine gute Reise zurück in Deine FB-Echokammer, in der sich alle immerzu einig sind. 🤣

      • Lustig das bei so Kommentaren die mit „Ich will niemanden beleidigen usw“ beginnen in der Regel genau dass kommt was man angeblich nicht will.

        Ich finde deine Aussagen wirklich unglaublich anmaßend, da nicht jeder EC beim ESC haben will und die die es nicht wollen bei weitem nicht alle Ü50 sind. Ich beispielsweise gehörte mit meinen 27 Jahren wohl zu den jüngeren hier und kann auf EC allgemein und beim ESC besonders sehr gut verzichten!!

        Na, das passt ja gar nicht zu deinem verengten Weltbild dass jeder unter 50 EC beim ESC sehen will. Ich würde sagen bevor du dreist andere aufforderst ihren Horizont zu erweiteren solltes du erstmal dich selber an der Nase fassen!!

      • So viel Meme-potential wird hier geboten. Alleine, dass hier immer noch Facebook genannt wird, finde ich lustig. Das in Kombination mit Andis Profilbild… geil 🤣 danke euch.

        Keine Angst übrigens, ich bin jetzt auch wieder weg. Neue Profile sind hier anscheinend eh nicht gewünscht. Bleibt halt alles ganz konservativ und verbissen. 👨‍🦳 Tut mir nur für die Blogger leid, die sich so viel Mühe geben.

      • „ESC1994“ Du hast wohl ein bisschen Internetmut gefrühstückt?

        und Andi, sag mir Bescheid wenn du das Meme findest. 😀 Jemand meinte, dass du hättest dich eigentlich von hier zurückgezogen hättest, weil du schon öfter negativ aufgefallen bist? Warum bist du jetzt wieder hier?

      • Ich habe mich zurückgezogen, weil der ESC plötzlich und unerwartet vorbei war und mir auffiel, dass ich ein Real Life habe.

        Ich werde dein Meme mit einem Like versehen, wenn ich es finde. Und wenn es mich irgendwie interessieren würde.

  14. Das ist doch wirklich komplett sinnlos, solange die positionen so konträr sind. Der ndr will im moment nicht gewinnen, und die fanclubs wollen genau das. Der ndr ist sich garantiert bewusst, dass sich mit dieser auswahl kein blumentopf gewinnen lässt. Sobald sich diese position ändert, wird auch die auswahl besser oder es wird ein bomben-song direkt nominiert.

  15. @Andi mit Bild
    Ich lasse mir von niemandem vorschreiben, wie ich Respekt äußere und wo und wie und was. Du tust das so wie du es für richtig hältst. Ich bin nicht du und du bist nicht ich, nur zur Klarstellung. D. h. deine Maxime könne nur für dich gelten! Oder bist du der Papst oder Gott, aber diese beiden haben mir leider auch nichts zu sagen.

    • Was geht denn jetzt mit dir ab? Ich hab dich überhaupt nicht kritisiert und dir auch nichts vorgeworfen oder unterstellt. Vielleicht liest du einfach nochmal richtig meinen Kommentar. Omg.

      • das hier hast du MIR geantwortet, warum? Du weißt halt was „man“ zu tun und zu lassen hat. Es ist doch toll, dass du so toll bist und dich mit den Songs differenziert beschäftigst, d. h. aber nicht, dass Menschen, die das nicht tun, keinen Respekt den Künstlern gegenüber hätten etc. pp. bitte schreibe doch für dich und nicht darüber was man und andere zu tun und zu lassen hätten:
        „In der Tat. Aber auch die Community ist hier, was diese Thematik angeht, weitaus angenehmer, weil man sich in weiten Teilen eben kontruktiv mit den 6 VE-Songs und Acts beschäftigt. Ich lese bei FB quasi gar nichts darüber. Und so wenig ich das ein oder andere Lied mag, aber es hat halt auch einfach etwas mit Respekt zu tun,wenn man nicht nur pöbelt oder frotzelt, sondern sich auch kontruktiv und differenzierend damit beschäftigt, was uns da geboten wird. Und das ist hier meist gegeben. Vermutlich auch hervorgerufen durch die grad sehr differenzierte Berichterstattung.“

      • „Anita“ ist wie „Nils“ sowie die verschiedenen Jos und Uwes Eskimo Fangirl/boy.

      • Schade, Anita. Ich hatte auf Einsicht von dir gehofft.
        Du hast mich komplett missverstanden. Ich bin der gleichen Meinung wie du, dass die Blogger hier grad einen guten Job machen in ihrer differenzierten Berichterstattung. Und dieses Lob weitete ich aus und schrieb, dass es auch hier in der Community grad angenehmer ist als bei FB, wo ich die letzten Tage viel gelesen habe.
        Das war kein Angriff auf dich und ich hab keine Ahnung, warum du mich so an den Pranger stellst – zumal es hier auch nicht das erste Mal ist. Es ist mir nun aber auch egal. Ich habe versucht, dir freundlich zu begegnen, auf dich sachlich einzugehen. Du greifst, obwohl dir Toggie auch schrieb, dass du mich wohl missverstanden hast, aber nur noch weiter an und willst mich in irgendeine Ecke stellen. Wenn du also diesen Ton nun so haben willst: gerne. Kann ich auch. Ab jetzt akzeptiere ich keine Entschuldigung mehr für dein unglaubliches Verhalten. ICH habe DIR hier jedenfalls nichts getan. Ende der Durchsage.

      • @4porcelli:
        Der Nils ist voll in Ordnung. Mit dem hatte ich bei FB schon sehr konstruktiven Austausch.

        Mit Anita isses hier nun vorbei.

      • @Anita:
        Nur um das nochmal klarzustellen:
        ich habe niemandem hier vorgeschrieben, was er zu tun und zu lassen hat.
        Ich habe der Community hier und dem Blog insgesamt ein Lob ausgesprochen, dafür, dass es hier so gut und weitestgehend konstruktiv und differenziert abläuft.

        Mir ist es ein Rätsel, wie man das erstens so missverstehen kann und mich dann zweitens noch so angreifen kann. Unterste Schublade.

      • @4porcelli:
        Ja, ich bin ja Ü50, wie ich grad hier lesen musste. Da ist FB das höchste der Gefühle. Mit so jungem Zeug wie Kult-TikTokern und so komm ich nicht mehr zurecht.

      • @4porcelli

        Ein EC-Fanboy bin ich auch weiterhin nur in deiner Fantasie. Aber wenn es dir irgendwie bei der Bewältigung deines Alltags hilft, das zu glauben, spiele ich gerne mit.

    • @Anita: Ich habe von Andi nur eine Zustimmung zu deinem Gesagten gelesen und hinzugefügt noch ein allgemeines Lob an die Diskussionskultur in der ESC-kompakt-Community.
      Ich finde ja auch, dass hier einige beim Diskutieren hin und wieder mit Ihrer Tonalität über die Strenge schlagen. Aber wer schon Kommentare von Andi gelesen hat, sollte erkennen, dass er da nicht das Problem ist.

  16. „Vergessen wird gerne, dass der NDR ein neues Team für den ESC zusammengestellt hat, das erstmals ein neues Konzept ausprobiert. Darin sollte man sie zunächst einmal unterstützen und sie bereits erkennbare Schwachstellen ausbügeln lassen“

    Ich werfe hier mal das „Konzept der guten Regierung“ ein. Wenn eine Jury eine in so vielen Augen schlechte Auswahl getroffen hat, dann muss es doch möglich sein diese kurzfristig anzupassen. Wenn das nicht möglich ist müssen da schnell neue Leute rein, die das dann umsetzen.

    Wenn man jetzt erst wieder wartet und den NDR machen lässt, verläuft das Momentum im Sand und nächstes Jahr stehen wir an der gleichen Stelle.

    Und natürlich lässt sich auch beobachten, dass der Protest langsam an Intensität verliert. In den sozialen Medien sind es meistens nur noch die selben Personen, die sich dort beteiligen. Viele sind auch einfach auf den Zug aufgesprungen um generell gegen die ÖRR zu sein.

    Gefährlich finde ich vor allem mittlerweile dort den Hang zu Fakenews und Verschwörungstheorien. Dort werden Gerüchte als Fakt bezeichnet, für die es keinerlei Belege gibt. Siehe gestern der angebliche Leak der Teilnehmerliste. Belege konnte man lange Zeit nicht liefern und als dann das Bild auftauchte, war das nicht mehr als eine Liste mit Act 1, Act 2 usw.

    Dennoch würde ich mir ein paar härtere Worte seitens der Fanclubs wünschen. Auch die Idee dem WDR den ESC zu geben fände ich besser. Wenn 1Live bspw die Federführung übernehmen würde, bin ich mir fast sicher, dass wir dann eine wesentlich bessere, modernere und diversere Auswahl hätten. Die Popwellen können es anscheinend nicht.

    • Das Schlimme in der Situation ist ja sogar, dass ich der Jury eigentlich nichts vorwerfen will und grundsätzliche Kritik an ihr unberechtigt fände.

      Die Jury hatte schließlich 2 Aufträge: 1. „Sucht uns Teilnehmer aus“ und 2. „Spielt die Lieder dann bitte ganz häufig in euren Programmen“. Das ist die dringende Bitte des NDR gewesen, die also auf absolute Radiotauglichkeit der Songs abzielte.
      Und was hat die Radio-Jury daraufhin gemacht? Genau ihren Job und den Auftrag erfüllt.

      Ich traue den Jury-Mitgliedern ja sogar zu, dass Sie gerne auch andere Songs mit ins Rennen geschickt hätten. Nur mit dem Vorsatz, dass danach dann alle Songs (gleichberechtigt) in die Rotation aufgenommen worden wären, hätte man dafür brechen müssen. Und das war das für Alex Wolfslast doch so wichtige neue Element im VE-Konzept 2022.

      Für mich ist das Kind für dieses Jahr auch schon in den Brunnen gefallen. Denn wenn man jetzt noch 1, 2 oder 3 Künstler mit einladen würde, würde man die 6 bisherigen öffentlich demontieren. Und wie schwer es ist, etablierte Künstler für den ESC zu gewinnen haben wir die letzten Jahre doch schon zu Hauf gesehen.

      Ich hoffe, Frau Wolfslast schaut sich dieses Jahr einige VE in anderen Ländern an und merkt, dass die Qualität der Show mit der vorhandenen Auswahl zusammenhängt. Vielleicht merkt Sie beim Vergleich zum deutschen Starterfeld dann auch, dass eine Radio-Jury nicht das finden kann, was eine TV-Show braucht. Ich hoffe es doch stark, denn ich empfinde das VE-Konzept (zumindest die Vorauswahl) als ganz großen Rückschritt zu allen Anstrengungen, die Thomas Schreiber zuvor unternommen hatte.
      Und bevor die Schreiber-Kritiker ankommen: Auch ich war von seinen Ergebnissen nicht begeistert, aber zumindest habe ich dahinter brauchbare Konzeptansätze erkannt – dieses Jahr leider gar nicht.

      • Bei Frau Wolfslast hatte ich bei der Pressekonferenz schon den Eindruck, dass sie das so hat kommen sehen (das sehr gestammelte „Bewerbt euch nächstes Jahr nochmal“ lässt darauf schließen dass sie so eine Vorahnung zumindest hätte) und sich generell nicht unbedingt dazu äußern wollte. Sondern sie wollte das Mikro weiterreichen… Gut kann viel Falschinterpretation sein.

  17. Gute Verlierer sollten Haltung bewahren und Rückgrat beweisen.
    Diese inzwischen sehr aufgeheizte Diskussion um (, von und mit) der Eskimo Callboys sollte durch ESCKkompakt nicht noch zusätzlich befeuert werden. Für alle Beteiligten ist das nicht gut. Es führt auch zu nichts. Da sollte man lieber auf sich achten und nicht in einem Strudel geraden, denn das geht ganz schnell.

      • Jetzt erinnerst du mich an meine Großmutter. Die hat im Urlaub in der Milchbar auch immer Apfelstrudel gegessen. Da war ich aber auch noch sehr jung.

        Oder um es mit Malik Harris zu sagen:

        Remembering gets so hard
        When time is moving so fast…

      • War die Milchbar auf Norderney? Da habe ich sehr schöne Kleinkindurlaubserinnerungen. 🙂

      • Fast. Norddeich, Festland. Aber von dort aus sind wir dann auch immer häufig nach Norderney gefahren. 🙂

  18. @4porcelli – I fell in love with El salesrep
    Ich erfahre hier Mobbing oder Diffamierung????
    Ich wusste überhaupt nicht, dass EC existiert. Habe von denen makabererweise durch mein Lesen auf ESC-Kompakt erfahren.

    Aber ok, ich bin hier nicht erwünscht, kein Problem für mich!!!

    • Hey, stand your ground, girl. Kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Manchmal werden die Leute hier persönlich, ich verstehe auch nicht warum …

      • Lieber Toggie, ich bin ihr gegenüber nicht persönlich geworden. Sie hat mich obviously falsch verstanden, auch nach Erklärung das nicht eingesehen und kommt hier jetzt mit Mobbing an. Das ist wirklich auf so vielen Ebenen dumm und falsch.

      • Ich warte bei Neulingen immer ein wenig ab, bis ich entscheide, ob es sich um ernstzunehmende Neuzugänge oder um Trolle handelt. Bei Anita hatte ich bislang nicht den Eindruck, dass wir es mit einem EC_troll zu tun haben. Sie hat ja Poli gepostet, gesagt, dass sie 2017 über Blanche zum ESC gekommen ist. Außerdem hat sie vorhin die Qualität meiner Kommentare gelobt, was immer ein Gütesiegel ist. 😉🤣

    • Jetzt auch mit Mobbing zu kommen – ey. Du bist doch echt von allen guten Geistern verlassen.
      DU hast hier einen Fehler gemacht! Niemand sonst! Einsicht ist offenbar wirklich nicht deine Stärke.

  19. Ich bin jetzt nicht jeden Thread durchgegangen, aber ein Juror hat versehentlich?! einen kleinen Teil der Künstler geleaked.
    Poppymoon – Gimme All Your Crazy
    Michael Lane – ?
    Eros und Emily die sind bekannt…

  20. „Andererseits zeigen Gespräche mit Fans, dass diese lauten Stimmen sicher nicht die Mehrheit der ESC-Fans repräsentieren, im Gegenteil.“
    Aha, deswegen ist das Verhältnis von Likes zu negativen Kommentaren auf ALLEN Social Media Auftritten so katastrophal?
    Mittlerweile über 111.000 sind anderer Meinung. Hatte Post-Raab überhaupt schon mal ein Vorentscheidsieger so viele Stimmen hinter sich?

    Bezüglich der Genreauswahl: Wir fordern doch eine größere Auswahl allgemein. Der NDR darf (und soll!) gerne noch weitere Acts nachnominieren. Eskimo Callboy sind einfach nur die nicht verhandelbare Mindestforderung
    – weil es halt schon ziemlich offensichtlich ist, dass die beim ESC selbst eine top Platzierung erreichen würden
    – weil sie halt so einen Gegenpol zu dieser einseitigen Auswahl (nein, nicht nur vermeintlich) darstellen
    – weil der NDR jedes Jahr auf Fehlersuche gehen will und doch immer wieder den gleichen Mist macht und wir genug von leeren Versprechungen haben
    – die sechs ausgewählten Songs, auch wenn die Künstler dahinter noch so sympathisch sind, einfach so verdammt langweilig sind, dass sie selbst auf den Sendern der Jurymitglied praktisch nicht gespielt werden

    Mir deucht, da sind zwei einfach nur etwas beleidigt, dass sie noch nicht kontaktiert wurden und die Petition in ein paar Tagen mehr erreicht hat, als sie in Jahren.

    • Ich finde auch, dass das Likes-Komentare Verhältnis mehr aussagt, als das Hörensagen der Fanclubs. Viele Menschen vergeben schnell Likes ohne zu kommentieren. Dass es bei den Beiträgen der sechs Acts und auch bei deren Speeddates einfach kaum Likes gibt, spricht eine recht deutlich Sprache.

      Ich persönlich finde, dass der NDR mit Eskimo Callboy und ein, zwei weiteren Acts nur gewinnen kann. Wie man dieses Silbertablett nicht sehen kann und weiter ausblendet, ist mir völlig schleierhaft.

    • „Mittlerweile über 111.000 sind anderer Meinung. Hatte Post-Raab überhaupt schon mal ein Vorentscheidsieger so viele Stimmen hinter sich?“
      Die Anrufe für die Vorentscheidsieger kamen innerhalb kürzester Zeit an einem Abend. Die Petition läuft jetzt schon eine ganze Weile und wird in eurer Social Media Bubble ja wohl ziemlich heftig beworben.

      „Eskimo Callboy sind einfach nur die nicht verhandelbare Mindestforderung“
      Wie anmaßend, da fühlen sich wohl ein paar Petitionsunterzeichner allmächtig.

      „weil es halt schon ziemlich offensichtlich ist, dass die beim ESC selbst eine top Platzierung erreichen würden“
      Arroganz hoch zehn

      „deswegen ist das Verhältnis von Likes zu negativen Kommentaren auf ALLEN Social Media Auftritten so katastrophal“
      Ach ihr Kiddies, hört doch endlich mal auf, Eure komischen Social Media mit ihren Likes und Dislikes so wichtig zu nehmen. Es gibt sehr viele Fans, die sich dafür nicht die Bohne interessieren und die sind nicht weniger wert als ihr, nur weil sie vielleicht ein paar Jahre mehr auf dem Buckel haben als ihr.

      • Alles entscheidend ist das weder für sich, noch in Summe. Aber die Zahl 111.000 ist schon auch nicht ohne und ich verstehe nicht, warum das immer so klein geredet wird. Von den Paar Bewerbern, die überhaupt bereit waren, ihre Teilnahme zu publizieren, steht – soweit ich es überblicke – keiner mit einer derart massiven Unterstützung da. Das ist auch meines Erachtens nichts, was man bei jeder Gelegenheit mal eben aus dem Boden stampfen kann, also sehe ich auch nicht, warum mit einer Wild Card gleich Pandoras Büchse offen stünde.
        Dass die Genre-Verhältnisse im Finale etwas bipolar ausfallen würden, dafür ist bekanntermaßen die Jury verantwortlich.

      • Hunde die ins Klo pinkeln, bekommen auch viele Likes, das heißt aber nicht das sie gut genug sind um ein Land beim ESC zu vertreten. Vielleicht liegts aber auch an den Verhaltensweisen von Eskimo Callboy. Mir hat ein User hier erzählt, das einer von den Eskimo Callboys bei einem Interview plötzlich von seinem Ding erzählt hat. Vielleicht haben die Verantwortlichen des NDR das mitgekriegt und vielleicht haben sie deshalb Eskimo Callboys abgelehnt, weil sie in Turin ein unangemessenes Verhalten der Band befürchtet haben.

  21. Dass Anita deine Antwort auf ihren Post als Zurechtweisung/Angriff verstanden hat, mag etwas übersensibel erscheinen und die Antwort war vom Tonfall auch unnötig aggressiv, aber nachvollziehen kann ich den Gedankengang durchaus. Deine Ausführungen darüber, wie Respekt geht, könnte man, sofern man sich in den letzten Tagen schlecht über die sechs Acts geäussert hat (und das haben sehr viele), sehr leicht so verstehen.

    Deine Antworten sind nach meinem Dafürhalten auch überraschend aggressiv formuliert, wobei DU hast hier einen Fehler gemacht! Niemand sonst! Einsicht ist offenbar wirklich nicht deine Stärke. natürlich auch als Satire durchgehen könnte …

    • Ich hab gar nicht geschrieben, wie Respekt geht, lieber Frederic. Das würde ich mir nicht anmaßen.

      Und nein, das war auch nicht als Satire so von mir gemacht. Es macht mich wirklich betroffen, mir jetzt auch noch Mobbing zu unterstellen. Ich mobbe niemanden. Ganz im Gegenteil: ich bin hier derjenige, der immer noch Matty verteidigt, wenn andere anfangen, ihn zu mobben, ihn zu psychologisieren oder die Blogger bitten, ihn zu sperren.
      Dass ich nun der Mobber sein soll, macht mich wirkilch traurig.

      • @Andi
        Gräme er sich nicht.
        Überhaupt wundert mich diese teilweise Bierernstigkeit, da Du den Dingen hier doch zumeist mit Humor (was Vernunft ja offensichtlich nicht ausschliesst) begegnest.

        Kann ja sein, dass Du gar nicht erklärt hast, „wie Respekt geht“. Ich fand eben nur, dass man bei deinen Zeilen durchaus auf die Idee kommen könnte.

      • @Frederich:
        Ich hab erklärt, wie ich es hier empfinde. Wie man daraus ableiten kann, dass ich jemandem etwas vorschreiben will, ist mir wirklich ein Rätsel.

        Und bei Mobbing hört halt tatsächlich jeder Spaß bei mir auf. Irgendwo ist eine rote Linie. Ich bin sicher, so etwas existiert bei dir auch. Wo das unvernünftig sein soll, musst du mir erklären.

      • Natürlich hat jeder seine roten Linien und es ehrt dich ja, dass Du Mobbing an sich ernst nimmst. Aber in diesem Fall wäre ich halt eher geneigt, es so wie 4porcelli zu halten.

        Von „Unvernunft“ hab‘ ich gar nichts geschrieben, eher im Gegenteil. Aber an diesem Missverständnis zwischen uns wird vielleicht auch für dich erkennbar, dass der schriftliche Austausch in dieser Form sehr viel Interpretations-Raum lässt. Und falls Du es wirklich nicht sehen solltest: ich fürchte, den Teilsatz „aber es hat halt auch einfach etwas mit Respekt zu tun,wenn man nicht nur pöbelt oder frotzelt, sondern sich auch kontruktiv und differenzierend damit beschäftigt, was uns da geboten wird.“ hat Anita als Replik auf ihren Post in den falschen Hals gekriegt.

      • @Frederic:
        Kein Missverständnis zwischen uns, nur falsch gelesen von mir. Ich las Unvernunft statt Vernunft. Sorry.

        Und ja, was Anita falsch verstanden hat, versteh ich auch wohl. Ich verstehe nur nicht, wieso sie das auf sich bezieht. Und noch weniger verstehe ich, warum sie so aus dem Sattel geht und mich nicht erstmal fragt, wie ich das meine, wenn sie es wirklich so falsch verstanden hat. Und noch viel weniger verstehe ich, wieso sie das alles als Mobbing auffasst.

  22. Es ist schon eine Ironie. Gabi hat vor 2 Wochen gefragt, wo Andi mit Bild geblieben ist. Sofort hat dieser geschrieben das er keinen Bock mehr auf ESC hat und sich wieder verabschiedet. Nur 2 Wochen später ist leider Gabi verschwunden und Andi mit Bild verfasst einen Beitrag nach dem anderen.

    • Muss ich mich nun rechtfertigen? Ich verfasse auch nicht einen Beitrag nach dem anderen, ich poste nur unter Beiträgen, die mit dem deutschen VE zu tun haben. Alle anderen VEs kenn ich nicht und ich werde auch alle anderen Songs erst beim ESC hören.
      Und wo Gabi ist, weiß ich nicht. Ich kenne sie nicht weiter. Und ich hatte Gabis Nachfrage auch erst nicht gesehen, ich wurde hier von zwei Freunden darauf aufmerksam gemacht. Und weil Gabi immer nett war, habe ich geantwortet.
      Bist du jetzt zufrieden?

      • Andi, bleib aber jetzt bitte da. Ich habe Deinen Wiedereinstieg hier als große Bereicherung empfunden. Und ich hoffe auch sehr, dass Gabi bald wieder hier schreibt.

  23. Grade den ndr esc Update podcast gehört… Bei hr Friedel programmchef von swr3 musste ich einfach nur den Kopf schütteln… Er hat die angespannte Situation nich grade entschärft

  24. Habe gerade den neuen ESC Podcast gehört und meine Güte ist Herr Friedel ein selbstgefälliger und unsympathischer Kerl. Genauso, wie man sich die Leute in Chefetagen vorstellt. Kritikfähigkeit, nein danke!

    Kurz zusammengefasst: Er versteht Diversität innerhalb des Popgenres und dort hätten sie vortreffliche Arbeit geleistet. Eine Erweiterung der Genres kommt für ihn nicht in Frage, da letztes Jahr ein Rocklied gewonnen hat und das dieses Mal ausgeschlossen sei. An Dreistigkeit nicht zu überbieten.

    Muss was geändert werden? Nein, ist ja ein neues Konzept und ob es Erfolg hat, wird sich zeigen. Sie hätten alle mit bestem Wissen und Gewissen gehandelt…. ne ist klar und dann kommt sowas bei raus.
    Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass sie, obwohl mit Diversität geworben wurde, Künstler:innen dazu verleitet haben, sich um eine Bewerbung zu bemühen mit dem Wissen, dass sie sowieso nicht dran teilnehmen können. Grenzt schon ein wenig an Betrug.

    Letzten Endes hat er aber durchblicken lassen, was zur Ablehnung geführt hat: Der Bandname.

    Selbst Thomas und Marcel mussten wohl stirnrunzeln, als Herr Friedel erfolgreich davon sprach, dass die Acts in die Top 100 (84 bis 100irgendwas) der Radiocharts eingestiegen seien. Ein krasser Erfolg.

    Nach dem Pdcast bleibt für mich die Gewissheit, dass sich nichts beim NDR bewegen wird. Klar, hat Herr Friedel seine Position verteidigt (was ihm auch zusteht), aber Rflektionsvermögen ist dort gleich null. Also werden uns weiterhin Jahr für Jahr Popsongs vor die Nase gesetzt.

    Nachdem der Plus die Tage wieder etwas normal geworden ist, geht er gerade wieder durch die Decke!

    Vielen Dank aber an die beiden Petitionsgründer für das Stellen im Interview. Haben gut geantwortet!

    • Inzwischen glaube ich, das Beste was passieren kann, ist, dass die schlechtesten Acts gewinnen, um garantiert Letzter zu werden. Alles oberhalb von Top 20 würde man noch als Erfolg sehen.

      Sollten wir Bottom 5 kommen oder gar Letzter, dann wird das einen Shitstorm werden…da ist der Jetzige nur eine kleine Brise.
      Mir tut der Gewinner vom Vorentscheid jetzt schon leid…

      • Jetzt hörts aber auf. Ich wähle den Auftritt der mir am besten gefällt und der möglicherweise auch in -Turin gut abschneiden könnte. Ich hoffe nicht das wir wieder letzter oder vorletzter werden. Meine Güte, was für Leute sich hier rumtrollen. Wollen wieder das Deutschland letzter wird. Auf keinen Fall ist es das beste wenn Deutschland schlecht abschneidet, sondern ich hoffe das ein deutlich besseres Ergebnis herauskommt. Aber durch die Hetzkampagne gegen die Kandidaten hat sich die Chance ja nicht gerade erhöht.

    • Den Beitrag habe ich tatsächlich auch gehört und fand die Selbstbeweihräucherung von Herrn Friedel unglaublich unverschämt.
      Und an vielen Stellen gab’s dann nur noch eine „Facepalm“ Geste von mir. Tja, schade, schade!

    • Lol, „Diversität innerhalb des Popgenres“ soll vielleicht bedeuten, dass sie sechs verschiedene Künstler:innen ausgesucht haben und nicht nur einen?

    • Danke, jetzt reicht es mir endgültig. Ich gucke am 4.März das serbische Halbfinale oder ganz was anderes. Was der NDR mit „uns“ vorhat, interessiert mich nicht mehr. Sie hätten noch die Kurve kriegen können, leider die Chance vertan.

      Rote Karte !

  25. Kann dem, was Michael und Frank dazu sagen, nur zustimmen. Alle sind frustriert wegen der schlechten Auswahl, aber kaum jemand interessiert sich für die Band EC. Und das ist eben der Unterschied zu den EC-Influencern, die so tun, als hätten sie die gesamte Fangemeinde hinter sich. Wenn ich dann im Video von EC diese blöd aufgemachten Hanswürste sehe, macht mich das regelrecht aggressiv. Was glauben die eigentlich, wer man ist, dass sie einem Zustimmung mit so etwas unterstellen können…?

  26. Jemanden durch ne Petition weiterkommen zu lassen finde ich persönlich auch nicht richtig. Das wäre nicht fair den anderen kleineren Acts gegenüber. Ne Online Abstimmung fänd ich besser, so hat jeder Künstler die Chance darauf noch in den Live Vorentscheid zu kommen. Und wenn es nachher 10 oder mehr sind, na und?

    Achja und meiner Meinung nach wäre Planschemalöör der bessere deutsche Act mit mehr Wiedererkennungswert gewesen 🙂

    https://youtu.be/5Zuj3_aR1QY

  27. EC hat halt das Fass zum überlaufen gebracht, nutzt doch das Vehikel um dem NDR und den anderen ARD Popwellen mitzuteilen dass ihr mit der Auswahl nicht einverstanden seid.

    Ich bin zwar auch Fan von EC aber auch von völlig anderen Musik Genres und Bands. Mir persönlich ist es egal ob EC noch am Vorentscheid teilnehmen darf, aber ich würde gerne noch TV taugliche Künstler aus anderen Genres im Vorentscheid dabei haben und kein nur auf radiotauglich getrimmtes Teilnehmerfeld.

    Wo sind die Liedermacher, Rapper, HipHopper, Rocker.im Vorentscheid?

    Meine Meinung: Unser Song sollte TV tauglich sein und die Zuschauer bei der ESC Party begeistern, da sehe ich leider derzeit keinen der auserwählten Künstler in der Lage dazu.

    • Die Italiener können Show und auch Vorentscheid
      Vielleicht sollte der NDR sich mal von der Rai ein paar Anregungen holen wie man es richtig macht

      Der diesjährige Song ist ja auch wieder klasse. 🥰💪

  28. Also schreibe hier ganz wenig und lese auch nicht viel. Bin auch wahrscheinlich kein „ESC Fan“ in euren Augen, sehe aber seit Jahren mir den ESC an.
    So jetzt zum Thema. Da viele EC als einzelne Nachnominirung ablehnen, sollte einfach aus den letzten 26 noch 4 von den Fans (online) gewählt werden. Diese 4 brauchen auch nicht von den Sendern gespielt werden, was die anderen scheinbar ja auch kaum werden.
    Die größer Veränderung muß es dann nächstes Jahr geben. Wie schon oft vorgeschlagen, kompination aus Kandidaten von Fans und Jury.

  29. Beim Radio kann man doch oft anrufen und sich einen Musik-Titel wüsnchen oder? Wäre zu lustig wenn plötzlich ein großteil aller ESC- und EC-Fans bei denen anrufen würde und sich deren Titel wünschen 😀

  30. Mensch, ihr EC-Influencer. Jetzt kommt hier schon hier her um zu nerven? Habt ihr kein Leben? Langsam frage ich mich, ob ihr schon zu der Truppe gehört habt, die uns 2010/2011 mit der Meyer-Landrut-Kampagne terrorisiert haben.

  31. Unsere westlichen Nachbarn die Franzosen haben eine sehr abwechslungsreiche VE zusammengestellt. Mit tollen Liedern und Frankreich wird in Turin ganz vorne mitsingen. Unsere östlichen Nachbarn die Polen haben auch eine abwechslungsreiche VE zusammengestellt. Mit tollen Liedern und auch die Polen werden in Turin vorne mitsingen.
    Und wir? Wir bekommen einen Einheitsbrei vorgesetzt und werden in Turin beim ESC wie mittlerweile regelmäßig unter ferner plaziert landen.
    Was neu ist, mittlerweile sagt man beim NDR ganz offen, dass man nicht gewinnen will….bloß nicht Erster werden. Dieses schändliche Ziel wird perfekt erreicht.

    • Ja die Franzosen haben in den letzten Jahren ganz gute Songs aber die hatten auch eine sehr lange Durststrecke hinter sich. Genauso die Spanier oder England die überhaupt nichts zustande bringen. Rekordsieger Irland bringt die letzten Jahre nichts mehr. Deutschland hatte seine erfolgreichsten Zeiten in den 80.90. Jahren 2010 noch großer Sieger 2018 immerhin ein starker4. Platz also ganz so schlecht ist es ja doch nicht. Und die letzten Jahre halt kein gutes Händchen bei den Songs. Aber dieses Jahr werden sie nicht letzter, mit Malik oder Felicia klappt ein relativ gutes Ergebnis zwischen 15 und 20. Also jetzt dann mal relaxt bleiben und unsere Teilnehmer unterstützen.

  32. Vom OGAE nichts als pc-Gerede, garniert mit „Jetzt ist aber mal genug“. Kennt man zur Genüge und der Fan-Club hat sich noch nie dadurch ausgezeichnet, besonders progressiv zu sein.

    Vom ECG eine deutlich differenziertere und persönlichere Betrachtung, und gewissermassen spürt man auch die Hinundhergerissenheit des zahlenmäßig deutlich größeren deutschen Fan-Clubs.

    Mein Fazit ist wie immer: Der NDR betreibt Nebelkerzenwerfen wie schon in den letzten Jahren. Die Fans sind ihm so was von egal, sie dürfen klatschen, alles abnicken und gutheißen. Erstaunlicherweise machen das immer noch recht viele. Wer‘s mag.
    Die Aussage des Herrn Gerlings bzgl. eines Dialogs kann man getrost als Beschwichtigungsversuch und nie einzulösende Bringschuld einordnen, das war bei Herrn Schreiber auch nicht anders.
    Also, warum Zugeständnisse machen, läuft doch wie jedes Jahr.

    Andere Länder haben auch schöne Lieder.

  33. Die Petitionisten haben doch gestern groß getönt, sie würde heute noch mit den Leuten vom NDR sprechen und sie würden darüber berichten. Habe ich was verpass? Was hat denn der Berg hervorgebrach? Hat der NDR EC nachnominiert oder sogar sein ganzes Konzept umgeworfen, nur weil es den Herrschaften nicht zugesagt hat? Überrascht uns doch mal damit was ihr erreicht habt?

  34. Ich möchte mal wieder den Fokus auf die 6 Kandidaten legen und die Songs noch mal bewerten, Hier mein Ranking.

    1. Anxiety von Felicia Lu: 08/10 Eingängig gute Stimme
    2. Hallo welt: 07/10 Gute stimmen, schöne Botschaft und in Deutsch größtenteils
    3. I Swear To god: 07/10 Der kraftvollste Song des Angebots, gute Stimmen.
    4. Alive: 06/10 Hat was hymnenhaftes, interessante Stimme, könnte aber zu wenig eingängig sein
    5. Soap: 04/10 Netter Song, schöne Stimme, das wird nicht gewinnen
    6. Rockstars: 03/10 Die stimme von ihm ist interessant, aber der Song hat keinen Höhepunkt, es plätschert nur vor sich hin

    insgesamt keine schlechte Auswahl, zu was das dann am Ende reicht muss man sehen. Mal sehen ob der NDR vielleicht doch weich wird und vielleicht doch noch 1 oder 2 acts nachnominiert. Nur glauben tue ich es nicht.

  35. @Benjamin: Okay da habe ich was missverstanden. Wie gesagt, man hat sich groß aufgeplustert, erreicht hat man rein gar nix, außer das man die Kandidaten schon verbrannt hat, bevor sie überhaupt in der VE aufgetreten sind. Und das nur, weil die Lieblingsband nicht weitergekommen ist. Wenn ich einer der Kandidaten wäre, ich hätte schon längst hingeworfen und gesagt „Ihr könnt mich allemal.“

  36. Was tun wir ESC Fans, damit der Vorenscheid 2023 und alles was damit zu tun hat, zu unserer Zufriedenheit sein wird? (Soll nicht heißen, dass ich nicht trotzdem den Vorentscheid 2022 mir anschauen werde!) Aber nach der ganzen Unzufriedenheit der zur Wahl stehenden Acts und nicht Nominierung von namenhaften Bands muss eine Lösung her. Kann man hier nicht jemanden wählen, der den Hut auf hat und im Namen der ESC Fans mit dem NDR sprechen kann? Klärt mich mal auf.

    • Und was soll der erreichen? Manche haben wirklich eine naive Vorstellung. Bei allen VEs in Europa wird es immer eine Vorauswahl geben. Das muss einfach sein oder willst du 944 Songs hören? Manche haben auch noch ein Leben außerhalb des ESC.

  37. Leute beruhigt euch doch mal! In so einer verfahrenen Situation wird nicht nach einen Gespräch alles schon geklärt sein. Ich habe mir den Podcast angehört. Daraus läßt sich schließen, das beide Seiten sich erstmal verständigt haben was ihnen wichtig ist. Daraus ergeben sich jetzt wieder neue Sachen für dieses bzw nächstes Jahr.
    Schließlich hat sich diese Situation auch nicht in ein paar Wochen aufgebaut (Frust) sondern seit Jahren. Den löst man nicht in einem Gespräch, hoffe es folgen noch viele weitere mit entsprechenden Lösungen dann.

  38. Also, entweder kennen die Clubs ihre Mitglieder so schlecht, oder sie wollen den Tatsachen einfach nicht ins Auge sehen. Einfach nur weichgespülte Statements.

  39. Die Lösung ist doch ganz einfach, 5 von der Jury bestimmte Kandidaten und 1 Kandidat der von den Fans oder den zuschauern/hörern bestimmt wird, dann kann sich nachher keiner beschweren dass sein Favorit nicht dabei ist sondern muss sich damit abfinden dass sein Favorit einfach zu wenig Stimmen bekommen hat. Und die Radio Jury wird sich wundern welche Künstler plötzlich beim ESC antreten dürfen und können. Nichts gegen die Künstler der letzten Jahre, das sind bestimmt alles gute Musiker und radiotauglich usw. aber eben halt nicht die richtige Wahl für den ESC gewesen.

  40. Ich möchte nur anmerken, dass „Mitglied“ und dessen Plural nicht genderbar sind. Da sich das Wort im Neutrum befindet, ist „Mitgliederinnen“ ein Nonsens-Wort.

  41. Mitgliederinnen und Mitglieder
    In dem 90er Jahren im Studium haben wir uns über den feministischen Versuch „Mitgliederinnen“ lustig gemacht. Das Mitglied ist ein Neutrum. Wenn man sich an der Männlichkeit des Wortes stört, bleibt die Möglichkeit, muss daa Glied weiblich werden: Mitbrüste, Mitscheiden… Auch 25 Jahre später bleibt der Versuch, eine weibliche Form für „Mitglied“ zu finden traurig.

  42. […] Die Initiative von zwei Eskimo Callboy-Fans, die zufälligerweise auch gleichzeitig ESC-Fans sind, eine Petition zu starten, um ihre Lieblingsband bei ihrer Lieblingsveranstaltung zu platzieren mag man etwas überzogen finden, sie stellt aber grundsätzlich nichts Verwerfliches da. (Quelle: https://esc-kompakt.de/nach-dem-ndr-gespraechsangebot-das-sagen-die-deutschen-esc-fanclubs-zu-german&#8230😉 […]

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