Kommentar: Bitte etwas mehr Empathie für die TikTok-Bewerbungen, lieber NDR

Habt Ihr dieses TikTok-Video auf den offiziellen NDR/Eurovision.de-Channels bei Insta und TikTok auch gesehen? Ich habe es mehrfach angesehen – und es lässt mich fassungslos, bestürzt und verärgert zurück. Bevor ich begründe, warum das so ist, will ich zwei Dinge vorausschicken:

Erstens: Dieser ganz persönliche Kommentar ist keine Kritik an Broder, der in diesem Clip die „Hauptrolle“ hat. Ich kenne und mag Broder viele, viele Jahre, auch schon weit vor seiner Zeit mit offizieller ESC-Mission, als er sich noch „BB“ nannte und schon auf dem PRINZ-Blog engagiert mitdiskutiert hat. Er ist hier via Arbeits-Auftrag als offizieller NDR-TikToker quasi „Funktionsträger“ oder lediglich Botschaftsüberbringer. Ich möchte diesen Kommentar also ausdrücklich nicht als wie auch immer gearteten „Angriff“ auf Broder verstanden wissen und bin mir auch sicher, dass er das vollkommen versteht.

Zweitens: Es handelt sich hier um einen subjektiven sehr persönlichen Kommentar, der exklusiv eine Meinung von Blogger Peter transportiert. Dieser Kommentar steht nicht für das Meinungsbild des gesamten ESC-kompakt-Teams. Benny und ich haben lange diskutiert, ob wir einen solchen Kommentar überhaupt on air stellen. Auch ich selbst bin hin- und hergerissen gewesen, denn ich finde – wie viele im ESC-kompakt-Team – den Neuaufbruch beim NDR klasse und freue mich schon sehr auf das deutsche Finale.

Diese großartige Aufbruchstimmung will ich keinesfalls trüben (ohne mich damit selbst überhaupt zu wichtig zu nehmen, wir sind schließlich ein Zusammenschluss von ESC-Fans und keine offizielle Instanz mit Deutungsanspruch). Ich habe auch gezögert, ob ich diesen Kommentar veröffentliche, da ich – wie viele wissen – zu einigen handelnden Personen beim NDR und der ARD gute bis freundschaftliche Verbindungen haben, das bleibt beim jahrzehntelangen Wirken in der Medien- und ESC-Szene gleichermaßen nicht aus und das ist auch etwas Schönes. (Auch hier hoffe und denke ich aber, dass bei vielen Gesprächspartnern Verständnis für diesen Kommentar geben wird.)

Ich habe mich in diesem Jahr sehr, sehr intensiv mit den TikTok-Bewerbungen für „Unser Lied für Liverpool“ befasst und darüber ja auch viel veröffentlicht (was einigen ESC-Verantwortlichen – wie ich weiß – vielfach auch als Screening-Input diente). Ich will zu diesem Video aufgrund meiner #UnserLiedFürLiverpool-TikTok-Expertise und -Leidenschaft nicht schweigen. Und aus Gesprächen mit Künstlern, TikTokern und auch von einigen Kommentatorinnen und Kommentatoren aus unserem Leserkreis weiß ich, dass Euch das oben stehende Video genauso verstört hat wie mich.

Bis heute schreiben auch den ESC-kompakt-Bloggern – uns teilweise vollkommen unbekannte – (TikTok-)ULFL-Bewerber (oder rufen direkt an), ob wir Ihnen sagen können, wie es um ihre Bewerbung steht. Sie haben das Video vielleicht bis jetzt noch gar nicht gesehen.

Das ist auch mein erster Kritikpunkt. Ich weiß, wie viel Arbeit, Liebe und Leidenschaft es braucht, um ein TikTok-Video zu produzieren. Viele Bewerber haben sogar eine ganze Serie veröffentlicht – tolles Storytelling pur, auch mittelbar eine gute Visitenkarte für das deutsche ESC Finale. Wer so etwas tut, gewährt einen Vertrauensvorschuss und verdient, dass er persönlich von den #UnserLiedFürLiverpool-Initiatoren informiert wird, wenn er nicht in die engere Auswahl kommt, vielleicht sogar mit Begründung. Da ist ein lapidares „Wenn Du nichts von uns gehört hast, dann bist Du nicht dabei“ in einem anonymen Clip, der wie eine administrativ-bürokratische Pflichtübung daherkommt, nicht ausreichend. Eine respektvollere Kommunikation wäre angemessen gewesen.

Wenn man also schon diesen anämischen Kommunikationsweg geht, dann wäre ein Clip mit mehr Empathie notwendig und ratsam gewesen. Dieses Video wirkt ungeplant und oberflächlich „zwischen Tür und Angel aufgenommen“ wie ESC-kompakt-Kommentator Nils hier zutreffend aufschreibt. Ich habe es mehrfach geguckt, weil ich es nicht glauben konnte: Es fehlt sogar ein Dankeschön an die Künstlerinnen und Künstler, die sich mit viel Engagement zur Wahl gestellt haben. Es wird von Broder zwar gesagt, dass es viele gute Bewerbungen gegeben habe, aber ein Danke dafür bleibt aus.

Über die dramaturgische beige-weißgraue Inszenierung des Clips will ich hier nichts weiter sagen, aber abschließend noch ein paar Zeilen zum Bruch in der NDR-TikTok-Kommunikation hinzufügen. In der frühen Phase wurde suggeriert, dass eine TikTok-Bewerbung dazu führt, dass die TikTok-Community über die Bewerbungen abstimmt, die den EBU-Erfordernissen an einen ESC-Song entsprechen (mehr dazu hier). Jetzt werden aber tatsächlich nur weniger als zwei Handvoll Songs überhaupt zur Abstimmung für die Wildcard im deutschen Finale gestellt (aus mehreren unabhängigen Quellen – auch seitens TikTok – hören wir Zahlen zwischen sechs und maximal neun). Letztendlich ist die TikTok-Abstimmung so nur noch eine vorgeschaltete Vorab-Abstimmung über den letzten freien ULFL-Startplatz mit unbekannten Zugangsregeln, die auch auf YouTube, eurovision.de oder sonstwo hätte stattfinden könnte. Ich kann nur hoffen, dass diese restriktiven Pläne am Ende verworfen werden oder dass es zumindest eine gute Begründung für die starken Beschränkungen gibt.

Und ich hoffe, dass ich Euch mit diesem Kommentar nicht die Freude auf den nächsten Freitag, wenn die TikTok-Abstimmung startet, getrübt habe, aber da ich inzwischen mit vielen Künstlern und TikToker auf verschiedenen Ebenen gesprochen habe, wollte ich diese Stimmen nicht ungehört in den Nebeln von Norwegen verhallen lassen.

Die ESC-ambitionierten Kreativen haben ja mehr getan als einen Hashtag zu verwenden, bei vielen (mit denen ich auch sprach und die auf ESC kompakt gar nicht groß vorkommen) ist viel zeitintensives Engagement, Geld und große Leidenschaft in die Produktion der Bewerbung geflossen. Das verdient mehr Aufmerksamkeit als ein lapidares Schulterzucken-Video (finde ich und wie oben gesagt erstmal nur ich ganz persönlich, weil ich diese Gespräche geführt habe und diese Künstler-Reaktionen vernommen habe – mein Statement hat also überhaupt keinen Anspruch auf irgendeine Allgemeingültigkeit). Und eine Ermutigung für Musikerinnen und Musiker, sich für das deutsche ESC-Ticket in 2024 zu bewerben, ist der Umgang mit dem TikTok-Jahrgang 2023 leider auch nicht zwingend…

@eurovision_de

Alle Artists für das #unserliedfürliverpool TikTok voting wurden kontaktiert! wer ist wohl dabei? 🤫 #eurovision #esc #ard

♬ Lazy Sunday – Official Sound Studio

 


122 Kommentare

  1. Ich verstehe die Aufregung nicht! Ich habe mir das Video angesehen und finde, daß es eine klare Information ist, prägnant und auf den Punkt gebracht!

    • Alles richtig Matty, nur so erreicht man nicht das die Leute nächsten Jahr wieder mitmachen. Jeder der sich Mühe gemacht hat und sich beworben hat wird dem NDR nach dieser allgemeinen Absage per Video, eher den Stinkefinger zeigen oder zumindest keine Motivation mehr haben es wieder zu versuchen

    • Es geht um Empathie und Respekt. Und um 2024! Wäre doch schade, wenn dadurch Talente abgeschreckt werden, die sich dann nicht nochmal (in Deutschland) bewerben.

      • Nicht dass ich Matty in Schutz nehmen will, aber wir wissen nicht wirklich, wie der Ablauf war und ob das Video nicht einfach ein Schlusspunkt setzten sollte, damit alle, die sich eher halbherzig beworben haben, damit eine Absage erhalten haben. Wir hören ja beides, Peter spricht von Bewerbern, die sich bei ihm fragend meldeten und gleichzeitig von Künstlern, die vom NDR ein klare Feedback bekamen.
        Man könnte auch sagen, da gibt es einen journalitischen Auftrag das zu klären, und wer soll es außer esc-kompakt schon machen?

  2. Ich seh das so halb, halb. Einerseits stimme ich dir voll zu wenn du sagst dass das Video mit der Aufmache an sich etwas schlecht wirkt und man das ganze vielleicht auch etwas besser kommunizieren könnte, ich denke aber auch das man, wenn man sich *nur* über TikTok bewirbt, auch die Social Media Konten von EurovisionDE im Blick haben sollte, das liegt ja schließlich im eigenen Interesse und man gibt in seiner Videobewerbung normalerweise auch keine Daten für eine Rückmeldung mit an, da bleibt wenn’s persönlicher sein soll höchstens die Möglichkeit auf eine Direktnachricht über die Plattform selbst und ob das wirklich die beste Möglichkeit ist weiß ich nicht, vielleicht.

    • (Konstruktive) Kritik an Bloggern zu äußern ist natürlich legitim, es muss aber auch nicht unter jedem Beitrag der Personen sein, insbesondere wenn du einfach nur seinen Schreibstil nicht magst. Ich finde Peter macht das richtig gut und bin sehr dankbar auch für Ausschweifungen. Es handelt sich eben um eine Stil-/Geschmacksfrage. Zweifelsohne muss niemand jeden Schreibstil toll finden, aber zu verlangen diesen zu ändern nur weil es einem nicht passt, ist unangemessen.

      • Hast ja Recht, aber diesmal war ich wirklich interessiert, und er kam einfach nicht zur Sache. Man kann auch sagen was man sagen will und es dann relativieren, dann weiß der Leser wenigstens um was es wirklich geht.
        Aber ein Lob von mir, es gab keinen Bezug auf Abba oder deutsche Partyschlagersänger.

  3. Ja, gut, das Video ist Käse. Aber bitte: wir sprechen hier vom NDR. Es ist also nur ein weiteres Zeichen der Lustlosigkeit der Verantwortlichen, etwas Geiles aus dem VE und dem ESC zu machen.
    Dieses Video kann und sollte man viel besser machen und der „Kult-TikToker“ nicht einfach nur schnell das Handy anschmeißen und so tun, als wäre er an irgendeinem Auswahlprozess beteiligt gewesen. DAS ist in der Tat respektlos allen Künstler*innen gegenüber.

    Aber bitte: wie soll der NDR denn anders als mit einem Video auf TikTok reagieren? Für jeden ein extra Video aufnehmen? So funktioniert Social Media einfach nicht.
    Wer sich mit einem Video auf TikTok bewirbt, bekommt eben auch dort eine Antwort auf seine Bewerbung. Da hat ja niemand groß weitere Kontaktdaten hinterlegt. Also kann man sich über so eine allgemeine Video-Antwort auch nicht echauffieren.

    • Ich denke auch, dass der NDR mit TikTok ein extrem niederschwelliges Angebot geschaffen hat, sich zu berwerben. Wer das mit einem 20 sec Filmchen gemacht hat, der dürfte eigentlich nicht damit rechnen, dass er von der NDR-Rechtsabteilung eine gerichtsfeste Absage bekommt. Aber natürlich sollte man das beobachten, vielleicht wäre es aber sinnvoller gewesen, erst mal persönlich mit den Verantwortlichen zu sprechen, besonders wenn es wirklich darum geht, was Peter im letzten Abschnitt schreibt.

  4. Ohne direkt angreifen zu wollen: Ich skippe die Tiktok-Videos von eurovision.de meistens (und ich nutze Tiktok halbwegs regelmäßig) einfach weil ich die gezwungene Komik cringe finde. Ich glaube nicht, dass das der Weg ist, um neue Leute für den ESC zu begeistern. Das verkörpert einfach alles, warum man Barabara jedes Jahr als Moderatorin kritisiert: Es erweckt den Eindruck, als ob sie es nicht ernst meinen und reproduzieren das Trash-Klischee, das nur in Deutschland so präsent ist.
    Eine Ankündigung, ob jemand dabei ist oder nicht, sollte nicht auf so einen Spaß-Kanal stattfinden. Oder macht das zumindest ein bisschen seriös.
    Und sorry, dass schon wieder dieses „wir haben so viele tolle Songs“ rausgehauen wird…der NDR oder wer auch immer dahinter steht ist nicht in der Position, irgendwas zu versprechen. Ob die Songs toll sind, entscheiden wir, nicht ihr.

    Davon abgesehen noch einmal ein Wunsch-Act von mir. Cosby ist aus Deutschland, das Lied geht 3 Minuten, wurde nach dem 1. September veröffentlicht und hat gute Gesangsgomente. Habe nichts mitbekommen, dass auf ESC hinweißt, aber die Vorstellung davon, dass der Song dabei ist, gefällt mir.

  5. Leider ist es bei vielen Usern (m/w/d) hier auf ESCK zur Mode geworden gegen den NDR loszulegen. Egal wie schlecht die Ergebnisse am Ende beim ESC auch gewesen sind. Aber ich bin froh es für mich in Anspruch nehmen zu können, dass ich dem NDR, der HoD und dem gesamten Auswahlverfahren für den deutschen VE in diesem Jahr eine faire Chance gegeben zu haben und diese faire Chance auch von Anfang an so kommuniziert habe.

    Fehler passieren. Vor allem wenn man teilweise neue Wege geht. Ein sehr großer Teil der User (m/w/d) hier auf ESCK scheint dies leider anders zu sehen und zieht es vor ohne es selber besser zu wissen alles kaputt zu reden, anstatt man mal den deutschen VE mit seiner Songs Anfang März abwartet. Schade drum !

    • Bei vielen hat sich der Groll der letzte Jahre wohl zu richtiger Wut oder gar Hass gegen den NDR entwickelt und die haben damit jegliches Vertrauen verloren und obwohl ich das auch übertrieben finde kann ich’s irgendwo nachvollziehen.

      • Na ja, „Hass“ ist vielleicht ein bißchen hoch gegriffen, eher Enttäuschung, dass insbesondere letztes Jahr die VE eher so „hingerotzt“ wurde. Sie müssen sich erst wieder das Vertrauen erarbeiten, was dabei herauskommt, werden wir sehen. Man will einfach nur erkennen, dass sie sich mal richtig Mühe geben.
        Dass nicht nur Radioleute mit ins Boot geholt werden, ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung.

  6. Ich kann Peters Punkt voll und ganz verstehen. Eine Frage des Respekts vor der Leistung und Mühe der Teilnehmer. Ich hatte erst gestern im Tiktok Video von Storm Seeker nachgefragt, ob sie schon wissen, ob sie dabei sind. Antwort: Sie dachten wohl, dass sie es selbst erst am 27.01. erfahren. Hatten also die ganze Zeit auf Feedback gewartet. Jetzt haben sie das ESC Tiktok Video kommentiert: „Ja schade, dann bis nächstes Jahr vielleicht :)“
    Viele der Teilnehmer werden es nach wie vor nicht wissen..

  7. Weitgehend Zustimmung zum Kommentar, Peter. Wenn ich das richtig im Kopf habe, mussten alle ernsthaften Bewerber auch eine 3-Minuten-Fassung ihres Songs – ich denke mal Audio – zur Prüfung mit einreichen/hochladen. Das ist schon einiges an Aufwand.
    Das Mindeste, was ich da erwartet hätte, wäre dann ein ordentlich produziertes Video vom NDR, indem man sich vernünftig bedankt und vielleicht das große Interesse auch etwas feiert, und dann abschließt mit einer Aussage in der Art, dass wenn man jemanden für die Absage nicht direkt erreicht haben sollte, dieser dieses Video dann als Absage nehmen solle und man das bedauert. Wäre IMHO nicht zuviel verlangt, auch kein immens höherer Aufwand, aber dafür wesentlicher netter als diese doch etwas lieblose Pauschalabsage. Wenn man schon als Redaktion hauptberuflich mit Musik beschäftigt ist, sollte man wissen, dass eben der Ton die Musik macht.

  8. Ich bin etwas hin- und hergerissen, einige andere User haben bereits meine Argumente gebracht, warum ich das Video zumindest semi-ausreichend finde. Dennoch ist es ein guter Punkt, auf die Mühe der Akteure hinzuweisen und zumindest in Zukunft für etwas detailliertere und dankbarere Absagen zu sorgen.

  9. Taktvoller Umgang mit der Basis war noch nie die Stärke des NDR. Das sieht man jetzt auch TikTok.
    Den Kritikpunkt des Verfassers, es überhaupt mit TikTok zu versuchen, verstehe ich an dieser Stelle nicht.
    Auch die EBU arbeitet mit der fragwürdigen Plattform zusammen und so ist der NDR in “ guter Gesellschaft „. Ich denke allein Reichweitenerweiterung ist hier die Priorität.
    Es war von Anfang an klar, dass es nur eine Wildcard gibt und da war es für die Bewerber logisch, dass man bessere Chancen hatte, wenn man es auch beim Sender direkt mit einer Bewerbung versucht.
    Ich bin erstaunt, dass trotz der Zusammensetzung des TikTok-Nutzerkreises immerhin einige ernstzunehmende Bewerbungen dabei sind.

  10. Peter’s Argumente halte ich nachvollziehbar und durchaus berechtigt.
    Aber aus dieser Mücke sollte man keinen Elefanten machen.
    Der NDR soll daraus lernen,und es nächstes Jahr besser machen.

  11. Gut geschrieben, Peter!

    Das ESC Gremium, so denkt bzw schrieb EES auf YouTube, wird von großen Labels gesteuert. Independent Musiker und Newborns ohne Label haben keine Chance. NDR hätte die TikTok Bewerbungen nicht auch noch regulieren dürfen. Für mich Augenwischerei.

    • Bei dem letzten Punkt gebe ich dir recht. Natürlich kann der NDR nicht jeden Witz als ernsthafte Bewerbung sehen und muss da aussortieren. Aber zumindest alle, die die 3-Minuten Fassung produziert haben, hätten in das Rennen gehen sollen. Aber andererseits ist es immer einfach sowas auf dem Sofa zu sagen, wie die Videos wirklich aussahen wissen wir nicht.

      • Man kann nicht 100 bis 200 Beiträge in eine öffentliche Abstimmung geben und hoffen, dass das Ergebnis irgendwie valide ist. Selbst 50 ist zu viel. Leute unterschätzen den Aufwand, der damit einhergeht. Niemand außer ESC-Hardcore-Fans nimmt sich freiwillig die Zeit 50, 100 oder 200 Lieder mit je 3 Minuten anzusehen. Vor allem, wenn 90% davon Mist ist.
        Insofern ist es richtig, dass der NDR oder irgendjemand vorher aussortiert. Da verstehe ich auch Peters Kritik nicht. Ich persönlich habe mit ca. 10, maximal 15 Beiträgen, die zur Abstimmung stehen, gerechnet.

      • Ja, aber so ist TikTok eben nunmal. Wenn man schon etwas Anarchie haben will, dann kann man auch die ganze nehmen. Um so viel geht es ja auch wieder nicht.

    • Ich denke, es werden auch einige Künstler ohne Label dabei sein: z.B. Patty Gurdy
      In diesem Jahr wird denke ich sehr viel rockige und auffallende Musik im Vorentscheid vertreten sein, sozusagen das Gegenteil von Germany 12 Points
      EES Song war vielleicht dafür zu unscheinbar und erinnert zu sehr an Benny Cristo.

  12. Na ja, stimmt schon, der Anstand gebietet es zumindest, dass man sich für die Mühe bedankt.

    Ob man jetzt allen persönlich eine Absage schicken sollte … puh … auf der einen Seite wäre es natürlich höflich und respektvoll. Auf der anderen Seite könnte ich mir vorstellen, dass dies den Organisierenden zu aufwändig wäre. Andererseits würde ich mir als Kandidat:in denken: „Wenn ich den Verantwortlichen nicht einmal die ein-, zwei Sätze wert bin, brauchen sie auch mein Engagement nicht mehr“.
    Irgendwie alles in allem wieder sehr ungeschickt von Seiten des NDR… Bin aber gespannt auf die Kandidat:innen und freue mich mittlerweile auch auf nächsten Freitag. Habe zwar nichts mit TikTok am Hut, werde auch nie Fan der Plattform, aber das ist ein anderes Thema.
    Möglicherweise werden auf diesem Wege doch großartige Talente entdeckt.🙂

  13. Ich finde so ein Video nicht in Ordnung. Es ist respektlos gegenüber den Bewerber/innen. Und Peter, nein du verdirbst mir mit diesem Artikel nicht die Freude auf kommenden Freitag. Ich finde es sogar richtig, dass du den Artikel veröffentlicht hast. Denn damit zeigst du dem NDR das, dass nicht in Ordnung ist. Ich hoffe, sie machen es dann in Zukunft besser. Also weiter so Peter.

  14. Ehrlich gesagt, meine Töchter haben eine ähnliche Art und Weise drauf, gewöhnungsbedürftig, aber so sind se, megamega cool. Was anderes fänden die sowieso uncool.
    .
    Und ich finds gut so. Ich z.b. bekomme jedes Jahr auf der Arbeit die ewig gleichen Dankesbriefe zu Weihnachten, mit dem ewig gleichen Schmu, brauch ich auch nicht. Muss überhaupt mal prüfen, ob es nicht eh nochmal die aus dem Vorjahr sind😅

    • Freue mich immer über eine nette Ansprache – huch, wie spießig.🤣

      Nee, Spaß, ich weiss schon, was Du meinst, aber ich finde, das ist doch was anderes. So ein Weihnachtsbrief, der jedes Jahr verteilt wird, wirkt schon heruntergeleiert. Aber wenn man (vielleicht das erste Mal) sich die Mühe macht, so ein Video aufzunehmen, denke ich, wäre es schön, wenn dies auch ein bißchen gewürdigt wird. Ich glaube ja, obwohl ich keine Mutti bin, das freut auch junge Leute, auch wenn sie es nicht so zugeben🙂

  15. Sicherlich wirkt nun dieses angesprochene Video vom Broder m/w/d (nein, den mag ich auch nicht) eher oberflächlich und sehr unpersönlich – aber glaube, dass hier zu viel Aufhebens darum gemacht wird.
    Ich stehe mit Susan (JESC 2020) über Instagram ein wenig in Kontakt und aus ihrem Posting vor ein paar Wochen teilte sie mit, dass sie und ihre große Schwester eine Absage durch den NDR erhalten haben und nicht länger im Auswahlverfahren bei TikTok dabei sind. Daraus kann man schließen, dass jeder abgelehnte Bewerber bereits eine persönlich Nachricht schon vor dem genannten Video des Broder erhalten hat. Was genau in dieser Absage stand und wie persönlich sie verfasst war, das mag ich von hier aus nicht beurteilen, denke aber, dass das Video von Broder nur einen Anschluss zu dem Verfahren (für die Öffentlichkeit) darstellen sollte.
    Aus dem Grunde empfinde ich es nicht als schlimm.

    • Kann gut sein, das Profilbild wirkt aber eher amateurhaft, vielleicht ist es eher ein Fan-Account.

    • Mein dritter Account. Danke für die Werbung. Wollte da eigentlich Videos posten aber bin nie dazu gekommen weil ich zu viel außerhalb der bubble zu tun habe. Und zu COSBY : Das ist der Song den ich schon seit seinem Release im September mit Unser Lied für Liverpool verbinde und den sofort in meine Longlist Unser Lied für Liverpool Playlist auf Spotify gepackt habe , weil der einfach perfekt für den esc wäre. Uptempo mit 80er Jahre Electrosound – i like . Ich hoffe , dass ich sie motivieren konnte sich damit intern zu bewerben . Hab sie mal irgendwo in den DMs markiert und sie haben es gelesen .
      Der NDR müsste ja auch noch irgendwie Kontakt zu Maliks Team haben;)

  16. Die Generation TikTok wird das Video schon richtig verstanden haben. Ehrlich gesagt habe ich nichts dagegen, die Kosten für den TikTok Auftritt möglichst gering zu halten.

  17. TikTok ist absolut nicht meine Welt, mein Medium. Aber ich stimme zu, dass sich eine ordentliche Absage gehört. Und eine solche kann man sicherlich auch an die einzelnen User versenden – vor einem so pauschalen Video.

  18. Jede konstruktive Kritik ist gute Kritik. Wenn die handelden Personen fürs nächste mal daraus lernen ist es doch nur gut. Tiktok als „modernes “ Medium der jungen Leute für Bewerbungen zu nutzen hat doch funktioniert. Möchte nicht wissen wie viel „Schrott “ die letzten Jahre immer beim NDR eingereicht wurde. Denke da tiktok hier öffentlich ist , ist die Quote von „Schrott“ etwas geringer.

    Für nächstes Jahr tiktok bitte weiter nutzen , aber bitte mit klaren Regeln die vorher kommuniziert werden. Danke NDR!

  19. Lieber Peter,
    ich kann deine Beweggründe zum Artikel und zu diesem selbst kann ich sehr gut nachvollziehen und bedanke mich dafür. Dem ist nichts hinzuzufügen 💐

    Persönlich habe ich von diesem arroganten, hochnäsigen und überheblichen Broder noch nie viel gehalten; zeigt sich wie eine ESC-Göttin. Jetzt endlich hat er sein wahres Gesicht gezeigt. Dafür müssten wir ihn eigentlich danken, auch bei dieser Tragik.

    • Sein wahres Gesicht gezeigt? Geht’s noch pathetischer? Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Broder entschieden hat, wie der Auswahlprozess auszusehen hat 💀

  20. Der ganze Prozess rund um die TikTok Bewerbung war doch dem Medium entsprechend sehr spontan und unverbindlich gestaltet, insofern passt dieses Video auch gut in die TikTok-Welt. Die Kritik Peters kann ich auch verstehen, aber der ganze Kommentar wirkt auf mich doch etwas sehr pathetisch. Diese ganzen vorbereitenden Worte, bevor mal rauskommt, worüber Peter eigentlich schreiben möchte, klingen, als ob die Welt kurz vor dem Zusammenbruch steht. 😉

  21. Bin da voll bei Peter (und ich mag Broder auch sehr gerne), aber diese Ticktock Absage finde ich ähnlich daneben wie seinerzeit die Info nach dem Bewerbungsende… ist halt NDR Style, leider.

    Neben der Stilfrage wirkt das alles auch immer so glanzlos, bürokratisch, ach herrje…..

  22. Uiuiuiuiuiuiuiui-ui!

    Ein verwirrender Kommentar als Auslöser der umso mehr amüsanteren Kommentare hier im Kommentarbereich.

    Ich fasse das mal für mich wie folgt zusammen:

    1. Der Kommentator erwartet immer noch nach all den Jahren der Enttäuschung durch und in Kenntnis der Bocklosigkeit des NDR so etwas wie Fairness und Respekt von den Verantwortlichen. Sachen gibt‘s, nein wirklich 😉.

    2. Da empört sich also eine Generation von Menschen, die offensichtlich nur Singen und Klatschen in der Schule gehabt haben, darüber, daß man doch bitte wie bisher im bisherigen Leben für alles geliebt und gelobt muß. Man verlangt Empathie, man verlangt Anstand. Nein wirklich😂…, da entspricht wohl die gegenderte / divers-nachhaltige-FairTrade-Lebenseinstellung nicht der harten Business-Realität. Surprise!

    3. Ich bin der Letzte, der den NDR in Schutz nimmt. Sie werden es eh verbocken, wetten?

    Schönen Abend noch!

    • Ach, komm.

      Ich glaube schon, dass es ein Kommunikationsproblem gibt und dass das auf mehreren Ebenen liegt.

      1. Ich würde mich ab spätestens Januar über einen lückenlosen Terminplan freuen mit sämtlichen Infos zu Startplätze, Wahlverfahren und Sendezeiten. Das plätschert mir immer zu sehr.

      2. Klar, TIKTOK war niederschwellig, wenn man dort aber offiziell zu Bewerbungen aufruft sollte man bestenfalls allen eine kurze PN schreiben oder vorher kommunizieren, dass da keine offizielle Absage kommt.

      3. Die offiziellen NDR – Videos dieses Jahr sahen zeitweise leider sehr, sehr improvisiert aus.
      Für ein solches internationales Format, wo auch viel Geld im Umlauf ist, fänd ich eine hochwertige Präsi schöner.

      Man schwächt das Format meines Erachtens durch diese kleinen, nichtvorhandenen Feinheiten und ich glaube auch, dass sich Künstler*innen auch einem Risiko aussetzen mit einer Bewerbung, das sollte zumindest honoriert werden.

      Das ist eine Meinung und ich gehöre eigentlich nicht zu den NDR – Bashern, vielleicht haben sie das Format sogar dieses Jahr total verbessert.

      • Die Bewerbung an sich ist doch kein Risiko. Welches Risiko? Für unbekannte Acts gibt es null Risiko. Praktisch niemand ausserhalb der winzigen ESC Fanbubble erfährt doch davon, wenns scheitert. Interessant jedoch für alle Bewerber ist, was einem Vorentscheidssieger winkt. Das sind nämlich mind. 10 Mio Spotifyplays und mehrere Millionen Youtube-Plays. Umsatz mindestens 100.000€. Wer glaubt einen Siegersong im Angebot zu haben, der/die sollte wenigstens 10.000€ investieren. Macht nur fast keiner. Die wollen mit 500€ Einsatz ganz vorne rein. Das klappt so nicht. Man muss Geld reinhauen.
        Glaub der NDR macht Impro-Videos mit Absicht. Das soll Authentizität vorgauklen.

  23. Broder hat sich nun auf Twitter über einen „abgrundtiefen Hass“ von der Häfte der Lesenden auf dem Blog ihm Gegenüber beschwert.
    Mein Gedanke: „Oje, sind da manche auf dem Blog mal wieder eskaliert?“
    *gucke nach*
    Da ist ein(!) Kommentar, der daneben ist und bei dem ich mich frage, warum der nicht gelöscht ist.
    Abgesehen davon gibt es nur durch und durch konstruktive Kritik, größtenteils an das Video gerichtet (nicht die Person), teilweise sogar Verteidigungen. Der Großteil der Kommentare handelt nicht von ihm.
    Wo ist also der angesprochene Hass? Sofern die Blogger heute nicht schon kräftig gelöscht haben, ist er nicht da. Wenn dem so ist, ist der nachfolgende Part natürlich irrelevant.
    Denn es wirkt so, als würde jemand Kritik mit Hate verwechseln (wollen) und den ganzen Blog pauschal als Hate-Plattform darstellen. Die von u.A. Peter angesprochenen Kritikpunkte bezüglich der Handhabung der Absagen finden hingegen keinerlei Beachtung.
    Und naja, die Kritik ist auch wenig überraschend. Wenn man von einem ESC-Fan zum deutschen Eurovision-Team übergeht, wird die Kritik, die ja immer da war und ist und bleiben wird, auch zwangsläufig irgendwann einen selbst treffen.
    Und ja, der Blog kann hitzig sein, aber doch kommt er mMn die meiste Zeit ohne Hate aus.
    Einfach schade, dass auf die Kritik gar nicht eingegangen wird und man sich in eine Bubble begibt, in der alle einem zustimmen. Das ist typische NDR-Manier. „Wir sind perfekt, die anderen sind doof.“
    Wie gesagt: Vielleicht wurden heute schon einige Kommentare gelöscht, welche ich dann nicht mitbekommen habe. Das weiß ich nicht. Dann ist der Kommentar natürlich nichtig und der Tweet berechtigt, denn Hass geht nicht. Aber es frustet mich, wenn Menschen in ihrer Kritikunfähigkeit andere diffamieren und so empfinde ich das gerade. Vor allem, wenn sie in einer Stellung sind, die Kritik aushalten und eigentlich auch dankbar annehmen sollten – und in so einer ist Broder inzwischen.

    • *Achtung, nicht ganz ernstgemeinte Satire*

      Sir Broder (ist das ein echter Name oder schon eingetragener Künstlername?) scheint wie viele andere „Stars“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen sehr dünnhäutig und kritikunfähig zu sein. Jemand, der vom Geld der Rundfunkgebühr-Zahlern mitfinanziert wird, muss halt lernen zu akzeptieren, dass es auch Gegenwind gibt. Ansonsten hat den jungen Menschen niemand gezwungen, sich für den NDR freiwillig „vor den Karren spannen zu lassen“. Mich würde viel mehr interessieren, wie der NDR und Sir Broder überhaupt zueinander gefunden haben. Bewerbungsverfahren? Gute Kontakte? Vetternwirtschaft? Ex-Freund von Alina? Toyboy von der Schöneberger? Was weiß Broder über Wolfslast und womit erpresst er sie? Der NDR hatte ja genug Frischfleisch im World Wide Web, die bekannter waren… Freshtorge, diese Zwillinge von der ESC 2020 Previewshow, LissaBjörn 2018… Wo sind die alle heute???

      • @Meckie
        👍‍🍿

        ich frage mich ja auch schon länger,wer dieser junge herr broder eigentlich ist?
        in welcher funktion ist der herr dort tätig?
        gab es nicht schon 2021 oder 2022 einen videobelegten vorfall mit herrn broder in der hauptrolle oder war das jemand anderes? 🤡
        mir ist die alljährliche findungsprozedur mittlerweile völlig egal aber ich kann dieser „das glas ist immer halbvoll“ grundmentalität (siehe diesen faden und viele andere) nicht zustimmen – so kommt man m.e. nicht weiter.
        man muß das pferd auch mal beim namen nennen und nicht immer nur herumlavieren.🤠

    • „Abgrundtiefer Hass“ lol der Kollege scheint real so professionell und sympathisch wie im Video zu sein. Kleiner Tipp: Nicht nur auf die Stimme achten, sondern auch darauf, dass die Augen nicht ständig genervt an die Decke schauen. Hätte der NDR so gar nicht freigeben sollen.

      • Ja das ist er und die Echokammer läuft. Frage mich nur, wie man das finden würde, wenn ein Thomas Schreiber oder eine Alexandra Wolfslast oder irgendein anderer Mitarbeiter des öffentlich rechtlichen Rundfunks den halben Blog und die Kommentierer pauschal als Hater diffamiert, weil man mit Kritik über einem Format des öffentlich rechtlichen Rundfunks nicht klar kommt. Es handelt sich ja schließlich nicht um einen privaten Tiktok-Account, der kritisiert wird, sondern um einen von Steuergeldern finanzierter Account. Und da müsste der NDR eigentlich beibringen, wie man sich professionell gibt, wenn die eigene Arbeit kritisiert wird.

      • @Tobiz: Och … das hat Julia Klöckner in ihrer Zeit als Landwirtschaftsministerin doch auch gebracht. (Da wurden allerdings Böcke GANZ anderer Kaliber geschossen als hier …)

    • Broder ist allerdings in erster Linie auch ein Mensch und nicht NDR-Mitarbeiter.
      Wenn ihn Kritik trifft, darf er das sagen. Er muss es sogar. Es ist sehr gut, das nach außen zu transportieren. Niemand muss alles hinnehmen und auch nicht alles annehmen. Und wieso glaubst du, dass Broder nur hier Hass-Kommentare kriegen könnte? Vielleicht kriegt er sie genau da, wo du nicht liest oder bist. Schonmal drüber nachgedacht? Nein, vermutlich nicht. Sonst würdest du so einen Käse nicht schreiben.

  24. Ich hoffe, der NDR sieht ein, dass die Hinzunahme dieser Kleinkinder-App-User ein Fehler war, der sich nicht wiederholen wird. Damit hätte sich dann auch die Diskussion darüber erledigt und gut isses. Frommer Wunsch…

    • Man muss einfach auch sehen, dass alle andere Formate wie youtube und instagram genau dieses Format kopieren. Scheinbar sind die kurzen Videos doch auch für andere Seher als Kleinkinder interessant. Es ist die Frage, ob man ein Experiment wirklich schon vor dem Ergebnis bewerten sollte.

      • Ich bin kein Fan von so kurzen Videos, egal auf welcher Plattform!
        Was mich bei TikTok selbst aber am meisten stört ist, dass sich anscheinend die meisten eben NICHT daran stören, dass TikTok seit 2017 (als die Plattform noch „musical.ly“ hieß) zum Konzern ByteDance gehört und damit der chinesischen Regierung nahe steht!

  25. Ich habe mal eine SWR-Dokumentation gesehen, in welche es um Tänzerinnen und Tänzer -aus dem Berreich Ballett- unterschiedlicher Altersgruppen geht. Es ging dabei einerseits um Kinder, welche erst kürzlich von der „normalen“ Schule zu einer Ballettschule gewechselt sind und andererseits um Balletttänzerinnen, welche erst kürzlich ihren Abschluss gemacht haben und jetzt eben einen Beruf als Tänzerin suchen.
    Eine Tänzerin, welche erst kürzlich ihren Abschluss in einer Ballettschule gemacht hat, wurde dabei mit der Kamera zu einem Casting für ein bekanntes deutsches Musical (in Hamburg) begleitet. Hier hat man einen guten Einblick in so einem Casting bekommen, wo der Castingdirektor -zumindest aus meiner Sicht- nicht gerade einen freundlichen Umgang pflegte. Nach der ersten Castingrunde bzw. einer Tanzvorführung der Bewerber wurden einige von den Bewerbern „aussotiert“. Dies ging so vor sich in dem der Castingdirektor, als alle Bewerber zusammen standen, einfach nur herum ging und zu ein paar Bewerbern mit ausgestrecktem Zeigefinger auf sie gezeigt hat und dabei einfach nur das Wort „Wiedersehen!“ gesagt hat.

    Was ich damit sagen möchte ist, dass ich es im Gegensatz dazu vom NDR eigentlich ganz gut finde so ein allgemeines Video zu veröffentlichen, damit alle sich jetzt keine falschen Hoffnungen mehr machen müssen vielleicht doch noch im Rennen um dem TikTok-Startplatz beim Vorentscheid dabei zu sein.
    Es ist doch eigentlich bei fast jeder Bewerbung heutzutage so, dass man -wenn man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nichts hört- davon ausgehen kann, dass man nicht mehr im Rennen mit dabei ist oder man bekommt eine Rundschreiben bzw. heutzutage natürlich Rund-Mail. So wird es auch bei den „normalen“ Bewerbungen sein, also die welche über das Bewerbungsformular eingegangen sind. Da sich so eine „Rund-Mail“ über TikTok schwierig gestaltet (oder kann man dort so etwas machen?) finde ich so ein Informationsvideo, wie es der NDR veröffentlicht hat, eigentlich ganz in Ordnung!
    Falls jetzt jemand deswegen eingeschnappt sein sollte, weil er keine persönliche Info bzw. Absage (vielleicht auch noch mit Kritik bzw. Verbesserungsvorschlägen) bekommen hat, dann hat diese Person im Haifischbecken Musikbranche -meiner Meinung nach- sowieso nichts verloren!

    • „Falls jetzt jemand deswegen eingeschnappt sein sollte, weil er keine persönliche Info bzw. Absage (vielleicht auch noch mit Kritik bzw. Verbesserungsvorschlägen) bekommen hat, dann hat diese Person im Haifischbecken Musikbranche -meiner Meinung nach- sowieso nichts verloren!“

      Das mag langfristig durchaus stimmen. Kurzfristig kann es aber ja nicht im Interesse des NDR sein, Leute, die in den nächsten Jahren womöglich noch zwei, drei brauchbare Songs auf der Pfanne haben könnten und im Zweifel auch gut genug singen können, von vornherein zu verprellen.

      Vielleicht liege ich auch falsch, aber nach den Resultaten der letzten zehn Jahre sehe ich den NDR eher in einer Bittsteller-Position, in der er für jede eingehende Bewerbung zunächst dankbar sein sollte. Und von dieser Dankbarkeit kam in der nun gewählten Form leider null rüber.

    • Damit hast du Recht. Es ist naiv zu erwarten, dass man an 600 Bewerber, die in der ersten Runde rausfliegen, eine personalisierte Absage schickt. Dass die eine Absage, die an alle geht, dann aber zumindest nicht lustlos ist und etwas früher als unmittelbar vor der allgemeinen Verkündung passiert, kann man schon erwarten. Viele von den Bewerbern sind bestimmt schon seit Wochen intern ausgeschieden. Da tut es nicht weh, die auch unmittelbar danach darüber zu informieren und nicht erst jetzt. Die haben eventuell selber Pläne.

    • Danke für deine ausführliche Beschreibung, welche ein Bewerbungsprozess sehr gut widerspiegelt. Denn der von dir sehr gut skizzierte formale Ablauf ist nämlich korrekt und auch nicht anders durchführbar. Dass es an den ausführenden Personen mal mehr, meistens aber doch weniger solche gibt, deren Arroganz man als Bewerber dann hinnehmen sollte, wenn man nicht zum Kreis der Auserwählten (m/w/d) gehört, ist denke ich die normalste Sache der Welt. Ein „Rumgezicke“ ist da dann echt fehl am Platz.

  26. Hui, mein Gedankenquark hat es zu einem Shoutout gebracht …!

    Nun zur Sache …
    ByJanniks Antwort auf meinen ursprünglichen Kommentar fand ich sehr gut nachvollziehbar und an und für sich richtig. Bei einem derart niedrigschwelligen (perfektes Wort) Bewerbungsweg wäre es irgendwo auch vermessen, eine Absage mit Pauken und Trompeten zu erwarten. Zu den technischen Details von TikTok kann ich nichts sagen, frage mich aber, wie man den Teilnehmern der zweiten TikTok-Runde dann die Zusagen zukommen ließ, wenn die Möglichkeit der vertraulichen Kontaktaufnahme nicht in jedem Fall garantiert gegeben ist.

    Nun gut … wer das ESCK-Team fragt, wie es um seine Bewerbung stünde, dem scheint sie wohl doch nicht so wahnsinnig wichtig gewesen zu sein. Für mich als passionierten ESC-Fan sind solche Kandidaten dann auch verzichtbar und kein Verlust.
    Was aber auffällt: Es haben offenbar eben nicht alle eine schriftliche Absage per (unpersonalisiertem!) Massenversand erhalten. Darunter anscheinend auch durchaus leidenschaftliche und populäre Bewerber wie Lonely Spring. Von wiederum anderen TikTok-Bewerbern wissen wir seit längerem, dass ihnen abgesagt wurde.
    Da scheint also doch mal wieder Chaos beim NDR zu herrschen. Aber … meine Güte, ist halt der erste Anlauf auf/mit TikTok. Kann passieren.

    Die Art und Weise des Videos bleibt aber nichtsdestotrotz zu lapidar, zu nebenbei, zu empathielos. Unter den Bewerbern werden Kandidaten sein, die extra für die Bewerbung ihr Geld für ein paar Stunden im Studio auf den Kopf gehauen haben. Da ist Broders Video dann nicht nur wenig, sondern deutlich zu wenig, fürchte ich. Gerade, wenn man die Bewerber für die Zukunft gewogen halten will.

    Lange Rede, kurzer Sinn: War halt kacke und sollte man in Zukunft nicht nur auf einer Arschbacke absitzen, wenn es für manche Bewerber offenbar die einzige Form der Absage ist.

    „In Zukunft“ deshalb, weil ich es sehr begrüßen würde, wenn man an TikTok als Bewerbungsweg festhielte. Den Skeptikern sei hier in Erinnerung gerufen, dass wir ohne ihn auch nix von Patty Gurdy wüssten.

    Nee, der NDR macht dieses Jahr (bislang … zur Abwechslung) schon viel richtig, denke ich – auch wenn manche hier anscheinend meinen, ich würde permanent nur auf ihn draufhauen. Bloß die Form des Videos MUSS einfach Abzüge in der B-Note geben. Nicht mehr, aber das tut dann doch Not.

    Ergo: merken, draus lernen, nächstes Mal besser machen, fertig.

  27. Ich finde viele übertreiben hier ein bisschen ausser ein danke an die Bewerber was im video fehlt ist es soweit in Ordnung denke mal das werden die sich über tik tok beworben haben auch so sehen glaube auch nicht das die erwartet haben vom NDR angeschrieben zu werden das sie raus sind

    • Ja, zumal eine persönliche Kritik an Broder nicht angebracht ist, man kann über die Vorgehensweise des NDR konstruktiv streiten aber hier sind leider manche Grenzen fließend.

      • Zumal er ja jetzt auch nur der Bote ist, der da erschossen wird. Wenn sein Video nicht eh vorm Posten von oben abgenickt wurde, wurde er doch zumindest von seinen Vorgesetzten schlecht genug gebrieft, dass er überhaupt erst in Erwägung zog, bloß so zwischen zwei Gedanken ins Handy zu quatschen.

        Schade, dass ein paar Leute das jetzt als Anlass nehmen, ihrer allgemeinen Abneigung gegen ihn freien Lauf zu lassen und dabei wirklich persönlich beleidigend zu werden.
        Sein inzwischen gelöschter Tweet war zwar auch wieder übertrieben, aber dennoch … man muss ja jetzt nicht jeden Frust über das eigene Leben an anderen auslassen. Erst recht, wenn sie einem nix getan haben.

  28. So, jetzt bin ich auch noch in diesen Faden gestolpert und ganz gleich, was man beim NDR von mir denkt, sage ich es frei heraus: Ich finde den Absage-Clip unterste Schublade, respektlos und ungezogen. Das ist nicht cool, sondern arrogant und gegenüber allen Künstlern, die ja Zeit, Energie und vielleicht auch Geld in ihre Bewerbung gesteckt haben, respektlos. Vielleicht bin ich aber auch nur furchtbar alt und verstehe die Welt nicht mehr. Ist mir letztendlich aber egal: Gute Manieren haben bei mir oberste Priorität.

    Nun ja, ich hoffe zumindest, dass die Aussage, dass es viele ganz tolle Bewerbungen gab, stimmt. Bald wissen wir mehr, und im Mai wissen wir dann endgültig, ob der NDR wenigstens bezüglich des Ergebnisses ins Ziel getroffen hat. Allen, die es in den VE geschafft haben, wünsche ich viel Spaß und guten Erfolg, einem beim ESC und den anderen jenseits des ESC. Und allen, die es nicht geschafft haben, wünsche ich ebenfalls viel Erfolg.

  29. Kann vielen Usern nur zustimmen. Ich hätte mir auch eine andere Herangehensweise gewünscht. Es ist nicht zuviel verlangt, wenn man mit den ewerbern respektvoller umgeht und sie nicht mit so einem Video „abspeist“. Hoffe, dass der NDR das nächstes Jahr besser macht.
    Wenigstens hat der NDR in dieser Hinsicht einen Schritt vorwärts mit der tiktok-Bewerbung gemacht, dass wir wissen, was für Acts sich beworben haben,. Da können wir sehen, ob der NDR sich tatsächlich daran hält, die „besten“ in den VE zuzulassen und nicht nur „radiotaugliche“ eiträge zulässt.

  30. Bei manchen der Kommentatoren hier fragt man sich wirklich, ob Broder ihre Erstgeborenen entführt und zum Frühstück gegessen hat. Als hätte er die Entscheidungsgewalt darüber, wie der Auswahlprozess läuft und wie das Ergebnis am Ende verkündet wird. Manche hier machen es sich wirklich zu leicht und lassen ihren Frust einfach direkt an der erstbesten Person aus, die ihnen über den Weg läuft.

    Aber nochmal zu Peters Artikel: Ich sehe es auch so, dass der NDR beim Thema ESC oft ziemlich lieblos wirkt. Insbesondere mit denen, die nicht so gut abschneiden, wird unsensibel umgegangen oder sie werden gänzlich ignoriert. Das sieht man ja unter anderem daran, dass in unserer Flop-Ära fast keiner der Künstler zum Vorentscheid im folgenden Jahr eingeladen wurde. Oder daran, dass Felicia Lu seit Ewigkeiten die erste Künstlerin war, die beim Vorentscheid eine zweite Chance bekommen hat – und das wahrscheinlich auch nur, weil sie 2017 gar nicht die Chance hatte, Perfect Life und Wildfire überhaupt zu performen (dodged a bullet). Aber andererseits frage ich mich auch, wie der NDR hätte handeln sollen. Ich habe es so verstanden, dass jedes Video, das unter dem Hashtag #UnserLiedFürLiverpool gepostet wurde, als Bewerbung gezählt wurde. Das wird doch bestimmt eine so große Menge sein, dass es kaum möglich ist, unter jedem Video einen Kommentar zu posten. Ganz zu schweigen von den vielen Leuten, die den Hashtag einfach nur genutzt haben, um mehr Aufrufe zu bekommen, ohne wirklich zum ESC zu wollen. Absagen per Mail wären über TikTok ja auch nicht möglich, da soweit ich weiß kein Formular ausgefüllt werden musste. Aber ich stimme Peter schon zu, dass ein bisschen mehr Empathie angebracht wäre. Ob Broder daran Schuld ist, wage ich zu bezweifeln, was Peter im Artikel aber ja auch geschrieben hat. Den Absatz haben einige hier wohl übersprungen

  31. Mal kurz offtopic (oder auch nicht ganz) – ich würde ja gerne wissen, was mit Marie Celestine („Traces in the wind“) passiert ist. Auch wenn es nur ein minimaler Ausschnitt war, würde mich der ganze Song interessieren. Leider hat sie seitdem nichts gepostet. Entweder war sie frühzeitig raus, oder ganz im Gegenteil, sie ist im VE (bzw. tiktok-Bererbung?). Ich weiß: am Freitag wissen wir mehr. 😜

    • Wenn Marie Celestine nicht dabei ist, wäre das mal wieder echt verschwendetes Potential. Mit ihr könnte ich mir nicht nur die Top 10, sondern auch den Sieg vorstellen.

      • Marie Celestine sollte unbedingt dabei sein. Der Ausschnitt war mega gut, er hatte etwas mystisches und lag gut im Ohr, gleichzeitig war er aber spannend genug um neu zu sein.
        ESC – Tauglichkeit 100%.

      • Danke für den Hinweis. Ganz toll! Musikalisch ist nur zu hoffen, dass der Rest genauso gut ist (nicht wie bei Belüt). Lyrisch aussagekräftig und ESC/Europa-tauglich (nicht peinlich wie Patty)

  32. „…verdient, dass er persönlich von den #UnserLiedFürLiverpool-Initiatoren informiert wird, wenn er nicht in die engere Auswahl kommt, vielleicht sogar mit Begründung.“
    Man kann es auch umgekehrt sehen: Der NDR hat vielen Nonames eine populäre Plattform/einen Aufhänger geboten, innerhalb dessen sie sich präsentieren konnten. Dass man den NDR jetzt zu Dank verpflichten will, finde ich unpassend. Sich als Schneeflöckchen verkaufen ist ja sehr woke. Warum wohl?

  33. Dieser ganz persönliche Kommentar ist keine Kritik an Broder,

    .. 🤔 so was lese ich aber im Blog nicht zum ersten Mal, oder irre ich mich? 🧐

  34. Ich frage mich, wie Peter darauf kommt, dass die anderen Kandidaten keine persönliche Absage bekommen haben. Das kann man doch aus dem TikTok Video nicht herauslesen. Das Video wurde ja nicht für die Kandidaten gemacht, ist vielleicht nur ein bisschen schnoddrig formuliert.

    • Peter hat ja oben geschrieben:
      „Bis heute schreiben auch den ESC-kompakt-Bloggern – uns teilweise vollkommen unbekannte – (TikTok-)ULFL-Bewerber (oder rufen direkt an), ob wir Ihnen sagen können, wie es um ihre Bewerbung steht. Sie haben das Video vielleicht bis jetzt noch gar nicht gesehen.“

      Das sagt doch eigentlich alles.

  35. Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, dass es gut möglich gewesen wäre die Bewerber zu kontaktieren. Schließlich wurde ja auch mit denen Kontakt aufgenommen um mitzuteilen, dass sie weiter dabei sind und jetzt eine vollständige Version ihres Beitrags zuschicken und das Formular ausfüllen sollen.
    Und es waren ja keine 600 Bewerber sondern 600 Beiträge unter dem hashtag.
    Ich hatte mal bei bewerbungsschluss das ganze überflogen und grob gezählt. Nach Ausschluss der Fakes und Mehrfachposts und unter Berücksichtigung, dass nicht alle Beiträge angezeigt wurden bin ich auf nicht mal 350 gekommen.

    Ich habe schon zum ersten Post des NDR in dieser Saison Kritik an der Art und Weise wie man sich nach langem Schweigen mit so einen billigen Post melden kann geäußert. Es wird ja nicht besser wie man sieht.

    • Ich glaube die 600 bezogen sich aber auf direkte Bewerbungen. Was da passiert ist, weiß keiner. NDR lässt sich nicht in die Karten schauen. Aber warum?

      • Die Zahl wurde irgendwann im Zusammenhang mit den TikTok Bewerbungen erwähnt. Ich weiß leider nicht mehr wo. Wenn ich das wiederfinde werde ich es nochmal posten.
        Soweit ich weiß ist es einigen Künstler*innen lieber, dass deren Bewerbungen nicht öffentlich werden, es sei denn sie kommen bis in den Vorentscheid. Sonst würden sich ja auch alle zusätzlich bei TikTok bewerben um die Chancen zu erhöhen.

      • Falls sich die 600 auf meinen Kommi bezieht: Ich hatte keine Lust die genau Zahl zu recherchieren und habe mir eine ausgedacht. 🙂
        Und ich meinte Tiktok + Direktbewerbungen.

      • Den Text mit den 600 vom ESC update kenn ich. Dachte aber, dass ich es auch im Zusammenhang mit den TikTok-Bewerbungen irgendwo so ähnlich vernommen habe. Finden kann ich es nicht, vielleicht in Irrtum, was solls.

  36. So, jetzt habe ich mich hier mal durch alles durchgefräst und bin insgesamt etwas zwiegespalten. Dass hier nicht zwingend geschickt agiert wurde, da sind wir uns wohl alle einig, aber ich finde das Ganze dann doch etwas zu hoch aufgehängt. Was man vielleicht geschickterweise als NDR hätte machen sollen: Direkt beim Aufruf zur Bewerbung sagen: Wir können dir aufgrund der zu erwartenden Bewerberzahl nicht persönlich absagen, wenn du bis zum xx.xx.xx von uns nix gehört hast, bist du leider nicht dabei.

    Vergleich aus der Buchbranche: Ich kriege ja oft genug mit, wie vergleichbare Ausschreibungen in Publikumsverlagen laufen, und da kriegt man meistens auch KEINE Absage, man ist halt einfach nicht dabei. Und ich wage mal die kühne Behauptung, dass ein Exposé und eine entsprechende Anzahl Manuskriptseiten je nach Erfahrung und persönlicher Disposition auch nicht weniger Mühe machen als ein dreiminütiges TikTok-Video. Also, macht mal bitte aus der Mücke (okay: Aus der Maus) keinen Elefanten. Und lasst Broder in Ruhe, der Junge ist nicht verkehrt.

    Um es mit den Worten eines ehemaligen deutschen Regierungschefs zu sagen: Wichtig ist, was hinten rauskommt.

  37. Vielleicht kriegen wir morgen vom NDR ein update, wann und wie am Freitag eigentlich die Acts bekannt gegeben werden. Ich hoffe es jedenfalls.

  38. Vorweg: Ich boykottiere TikTok schon lange. Wundert mich ja schon dass ihr hier so irre erpicht darauf seid was mit TikTok breitzutreten. Channelbetreiber werden an den Werbeeinnahmen von TikTok nicht beteiligt. Künstler können ja nur darauf hoffen, dass Erfolg bei TikTok die Spotify, Youtube&Co Abrufzahlen steigert…So ein Geschäftsmodell ist als Musikkünstler im Grunde abzulehnen.

    Zum Artikel: Klar ist festzustellen, dass ein Dank fehlt, aber der, der da zu sehen ist ja nur eine Art Randfigur. Ob der sich jetzt bedankt, oder nicht? Sack Reis….Ich kenne den persönlich und auch sonst nicht. Broder? Was für eine Expertise soll der denn haben? Ex Prinz Blog writer? Ja nee is klar…selbsterklärter Experte. haha.
    Video ist ja selbstgedreht. Hat da wer vom NDR überhaupt drübergeschaut, oder kann da jeder veröffentlichen was er/sie will? Er hätte natürlich einen Dank aussprechen sollen (mit sowas müsste man ja eigentlich ein Video eröffnen…aber gute Erziehung hat halt nicht jeder genossen). Aber geschenkt. Was regt man sich darüber auf und konstruiert daraus ‚fehlenden Respekt?‘ Ich kann das nicht nachvollziehen. Ist mir im Grunde Latte was ein Broder von sich gibt.
    Dessen Aussage, es hätte sehr viele ‚gute Bewerbungen‘ per TikTok gegeben bezweifele ich stark (ab wann war ne Bewerbung eigentlich ‚gut‘?). Hat es nicht in jedem Jahr immer ’sehr viele gute Bewerbungen‘ gegeben? Und wie oft ist dann ziemlicher Dünnpf*ff bei rausgekommen? Groß bedankt bei denen, die ausgesiebt wurden, wurde sich damals aber erst Recht nicht. Also.

    Wäre natürlich die nächste ehrenvolle Aufgabe des Artikelsautors, sämtliche ’sehr guten aber nicht vom NDR auserkorenenTikTok Bewerbungen‘ uns hier mit einem extra Dank vorzustellen, die durchgefallen sind und einen ganz besonderen Dank verdient hätten (ohne aber eine Zwangsweiterleitung nach TikTok einzubauen…). Usw usf. Ich freu mi scho riesigst auf diese sehr lange Artikelserie mit den vielen fantastischen Bewerbungen…

      • Ja? hmm. Betül. Wäre natürlich sinnig eine Serie zu machen von denen, die hätten ins tokTiki Voting kommen sollen (Eurer Fachmeinung nach), es aber nicht durften. Gut Serie, muss das nicht sein. Artikel am 27.01. reicht. Schön kritisch. Da ich TikTok boykottiere und daher diesbezüglich weitgehend überblicksfrei bin vertraue ich auf Euer Fachurteil…. Vielleicht^^Leider seid ihr Euch immer so uneinig.

    • Menschen, die sich da schon mal die Beiträge angehört haben. Konnte noch keine richtigen Hinweise feststellen, außer vielleicht „Mann mit langen Haaren“ – kann iegentlich nur Luzi gemeint sein, denn FFTS haben ja kurze Haare. Noch irgendwelche Ideen zu den Hinweisen?

      • Ne ich finde man kann da schon einiges ableiten
        -Dotteraussehen+ Wummspart zum Aufwachen ->Anica Russo (99%)
        -Imbiss+ Prügelei-> Musikvideo von Lonely Spring (99%)
        -lange Haare -> vllt Will Church? (Wunschdenken Apache aber ausgeschlossen)
        -Musik zum Meditieren -> vllt. Traces in the Wind
        Aber die großen bekannten Namen blieben bisher aus

      • Ja Betül und Lonely Spring sind wohl save.Aber Robin auf welche großen Namen wartest du denn?
        Lange Haare sind noch kein wirkliches Erkennungsmerkmal.

      • Ich glaube sie sagt nicht „Daviscup“, sondern „day has come“, eindeutig Patty Gurdy 🙂

  39. Fazit: Beim NDR hat man keinen Plan. Der ESC ist ene lästige Pflichtübung, die nach etlichen Shitstorms mit schlotternden Knieen und Bibbern absolviert wird. Und: Um beim ESC erfolgreich zu sein, muss man eben Geld in die Hand nehmen, mit Selbstgestricktem und „deutscher“ Hausmannskost wird das nichts. Erinnert sich noch jemand an Sophia Euskirchen und das selbstgeklöppelte Hand-Kostüm, das uns in Rotterdam so richtig blamiert hat? Der NDR fand es grandios. Frau Wolfslast und Co haben weder Geschmack, noch Gespür und schon gar keine Größe – sonst hätte man ECB mit Handkuss nach Turin geschickt.

  40. Lange Haare? GUILDOOOOOOOOO! 😄

    Hoffe irgendwie, dass wir noch so 1-2 positive Überraschungen erleben werden, Künstler*innen, welche wir nicht auf dem Schirm haben 😀

    Party Gurdy ist bisher nicht so meins aber hey, wir sollten beachten, dass die auf Youtube bereits gefeiert werden sprich auch da vielleicht Input mitnehmen.

  41. Übrigens hat „Lord of the Lost“ am 01.12. ein TIK TOK – Video rausgesucht, wo es „Blutregen“ gibt + es steht “ BTS Stuff“ – das ist doch diese K – POP – Band, oder?

    • nein BTS steht im Englischen/Amerikanischen für B ehind T he S cenes….BTS (Name der koreanischen Boygroup) ist eine Abkürzung für BangTan Sonyeondan (Bangtan Boys auf englisch). Lord Of the Lost hat fast nur nicht-deutschsprachige Fans und die Band bzw die, die für die Band Kanäle beschicken, nutzten, so wie ich das gesehen habe, auf ihren SM-Känalen fast ausschliesslich die englische Sprache

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