LIENNE hat mit „Fuck You Very Much“ einen Song aus dem deutschen Auswahlprozess veröffentlicht

Bild: Instagram @liennemusic

Die Augsburger Sängerin LIENNE haben wir an dieser Stelle schon im April im Rahmen eines Interviews ausführlich vorgestellt und auch über ihre Teilnahme am deutschen Auswahlprozess für den Eurovision Song Contest 2021 berichtet. Schon damals hat LIENNE in Aussicht gestellt, ihre für den ESC geschriebenen Lieder möglichst bald veröffentlichen zu wollen. Am vergangenen Freitag war es dann endlich soweit und ihre neue Single „Fuck You Very Much“ ist erschienen.

LIENNE hat „Fuck You Very Much“ zusammen mit der in München lebenden Österreicherin Julia Kautz, Morten Thorhauge (u.a. „Last Breath“ für Liamoo beim Melodifestivalen 2018) und Andreas Stone Johansson (u.a. „Too Late For Love“ für John Lundvik und „Hero“ für Raylee) geschrieben. Die beiden Letztgenannten werden auch als Produzenten geführt. Erschienen ist „Fuck You Very Much“ beim schwedischen Label Frontrunner Records.

Wenn Euch das Lied bereits bekannt vorkommt, dann liegt Ihr damit richtig. Erstmals veröffentlicht wurde der Song nämlich als Beitrag für den diesjährigen litauischen Vorentscheid „Pabandom iš naujo!“, wo er es – dargeboten von der Sängerin Martyna Jezepčikaitė – bis ins Finale und dort auf Platz 4 schaffte. Wie es dazu kam, hat LIENNE uns ebenfalls im Interview verraten. Für den Wettbewerb musste der Text allerdings in „Thank You Very Much“ geändert werden. In dieser Version nimmt das Lied auch an unserem ESC kompakt Second Chance Contest 2021 teil.

LIENNE hat auch schon in Aussicht gestellt, dass demnächst noch ein offizielles Musikvideo zu „Fuck You Very Much“ veröffentlicht wird. Wann es soweit ist, lässt sie im Moment allerdings noch offen und empfiehlt bis dahin „STREAM STREAM STREAM IN ORDER FOR ME TO DROP THE MUSIC VIDEO“. Einen kleinen Teaser gibt es aber schon jetzt auf dem offiziellen YouTube-Kanal von LIENNE.

Wie gefällt Euch „Fuck You Very Much“ von LIENNE und hättet Ihr Euch das Lied für Deutschland beim ESC vorstellen können?


30 Kommentare

  1. Puh… mit ihrer Stimme komme ich ja so gar nicht klar. Klingt in meinen Ohren fast knatschig wie die von der Zypriotin.

  2. Ich finde Fuck/Thank You Very Much sehr viel besser als LIENNEs bisherige Veröffentlichungen, auch weil ihr bisheriger Stil nicht so meins war.
    Wenn LIENNE sich weiter auf diesem Niveau bewegt, hab ich rein gar nichts dagegen, wenn sie auch in Zukunft ihre Finger in diversen Auswahlprozessen hat!

  3. Fuck you very much, je me casse!

    Der Song ist völlig in Ordnung. Ich mag auch ihre Stimme (auch mit Autotune, ich habe kein Problem damit)

  4. Breaking News:

    Gitte Hænning, die Deutschland mit dem Song „Junger Tag“ beim ESC in Luxemburg vertrat und später an der Unterhaltungsshow „Let’s Dance!“ teilnahm, feiert heute ihren 75. Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch!

  5. Wie ich mir schon gedacht habe, wirkt der Song von LIENNE performt auf mich wesentlich überzeugender als von Martyna. Ich denke auch, dass sie die richtige Attitude (Gruß an ESCFan2009 😉 ) hätte, den oder generell einen solchen Song überzeugend auf die Bühne zu bringen. Dass sich FYVM von ihrem bisherigen Repertoire deutlich unterscheidet, wie Lucius schon angemerkt hat, finde ich sogar ein gutes Zeichen: Das könnte darauf hindeuten, dass ihr bewusst ist, dass ein x-beliebiger Song von der eigenen Halde für den ESC möglicherweise nicht ausreicht.
    Also LIENNE: Nächstes/dieses Jahr gerne wieder 😀

    • Grüße zurück! 😉 Das Allerwichtigste auf einer Bühne ^^

      Ich mag LIENNE auch nach diesen Eindrücken und würde gerne einen ESC-/VE-Song von ihr hören.

  6. Diese Stimme ist furchtbar aggressiv und das Lied „Thank You Very Much“ keinen Punkt wert.
    Gut, dass das nichts zur Debatte stand!

  7. Gott wieso konnten wir nicht sie schicken, dass ist was mit treibenden Beat und nichts wonach du erstmal awkward schaust und dich fragst bin ich hier beim ESC oder im KIKA Kanal? Auf jeden Fall lieber mit so etwas vorletzter als mit Jendriks „schlechten“ Song….

  8. Magnus Carlsson wird übermorgen seine meue Single „Lights“ vorstellen, nachdem er zuvor mit der Gewinnerin des ESC von 2005, Helena Paparizou duettete. Danach tritt er bei der Dggiloo-Tour auf, bei der unter anderem auch Künstler wie die Melodifestivalenteilnehmer David Lindgren, Sarah Dawn Finer, Mariette, Jessica Andersson und Frida Öhrn mitmachen. Beides hat er auf seinem Instagramkonto bekanntgegeben.

  9. Fuck You very much soll ein ESC Song sein? Welch eine Botschaft. Mit diesem Song würden wir nicht einmal ins Finale kommen. Oh, armes Deutschland was für ein Niveau. Ich hoffe, die Auswahl für den ESC 2ß22 in Italien wird besser, ansonsten 0 Points.

  10. Dieses üble Machwerk wäre bei mir wohl noch hinter Zypern und Moldau gelandet – also auf Platz 26.

    Wie es bei Jury und Publikum gewesen wäre, werden wir bekanntlich niemals erfahren. Ist auch gut so….

  11. was ist denn gegen „fuck“ im text einzuwenden?
    das wort hat im englisch-amerikanischen einzug in die umgangssprache gehalten wie z.b. bei uns „geil“.
    ich dachte immer,solche possen wären vorbei nach diesen schönen song,der im radio „forget you“ hieß.

  12. Ich mag ‚Fuck You‘ von Archive immer noch sehr, sehr gerne. Vor allem die Version ‚Live in Athens‘. Es hat mir eine Zeit lang bei einem Kollegen auf meiner Etage sehr geholfen, es über Kopfhörer zu hören. Der perfekte Text für diese Person.

    Beim ESC verzichte ich auf sowas aber auch gerne.

  13. archive…angenehme erinnerungen. 🙂
    damals kannte die noch kaum einer aber lasse war bereits dem trip-hop verfallen.

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