Live-Blog : Erste Durchlaufprobe des Finale des ESC 2021

Die ESC-Woche 2021 nähert sich ihrem großen Finale. Am Donnerstagabend wurde es noch einmal spannend. Erst haben wir erfahren, welche zehn Acts sich aus dem zweiten Halbfinale für die Show am Samstag qualifizieren.

Anschließend wurde die Startreihenfolge für das Finale bekanntgegeben. Und da sind einige Überraschungen bei. Die Big 5 werden mal gehypet (wie Italien mit Startplatz 24, aber auch Frankreich und Spanien) und mal böse zwischen ähnlichen oder stärkeren Nummern eingeklemmt (Großbritannien und Deutschland). Insgesamt mussten aber auch viele Uptempo-Songs untergebracht werden, so dass sich die Frage stellt, wie das eigentlich im Ablauf generell wirkt.

Das werden wir am Freitagmittag bei der ersten Durchlaufprobe des Finales erfahren. Diese bloggen wir für Euch wieder live aus der Ahoy Arena in Rotterdam. Wir nehmen – bis auf die Probe des Votings – alles mit, was wir bekommen können. Idealerweise gehören dazu das Intro, aber auch Einspieler und später die Intervall-Acts. In der Vergangenheit wurden diese Teile aber separat geprobt, so dass wir hier nicht versprechen können, die gesamte Show abzubilden. Die Probe ist von 13:00 Uhr bis 16:40 Uhr geplant. Wir bleiben dran, bis es vorbei ist. Wir freuen uns, wenn Ihr mitlest und uns in den Kommentaren Eure Meinungen mitteilt.

Goede middag! So, wir sind in der Halle. Die Schlange an der Sicherheitskontrolle war heute sehr lang, aber wir haben es reichtzeitig geschafft.

Wir diskutieren gerade, in welcher Ordnung die Sitzgruppen der Delegationen angeordnet sind. Deutschland ist ziemlich weit weg von der Bühne, Italien und Portugal direkt davor. Aber das Großbritannien mitten drin ist, scheint das wohl nichts über die Siegeswahrscheinlichkeit auszusagen. Wir sitzen auf jeden Fall direkt dahinter.

Die ESC-Fanfare ist ertöne. Es beginnt mit einem Film, in dem Duncan eine große Rolle spielt. Es wird aber auch getanzt und musiziert. Die Farben sind recht gedeckt. Dann kommen Bilder aus vielen europäischen Ländern. Der Film endet in der Halle.

Es kommt eine moderne Musikversion von Venus. Und dann werden die Finalisten angekündigt. Sie marschieren hinter Bühne hervor. DAs geht recht zügig. Sie müssen gerade noch lernen, ob sie nach links oder rechts abgehen müssen. Zeitweise singen Edsilia und Chantal mit.

Jendrik kommt mit dem Peace-Zeichen auf die Bühne. Die Fahnen werden immer schön links und rechts auf dem großen Screen gezeigt. Dann kommen Pyro und Tänzer*innen. Es gibt auch einen ganz tollen Laser-Effekt, der von die Fahnen von der Bühne aus kommend in die Halle schickt.

Die vier Moderator*innen betreten die Bühne in tollen Abendroben und begrüßen Europa und Australien. Es soll eine Party geben, auch wenn die Pandemie noch nicht vorbei ist. Dann kommen noch ein paar Ankündigungen und der ESC kann beginnen. Wir starten mit dem Einspieler von Zypern. Das waren keine zehn Minuten zum Auftakt. Gut gelöst.

Und dann muss Chantal doch kurz schon einspringen. Der Auftritt ist noch nicht so weit. Chantal ist total außer Atmen. Die Arme.

Die Auftritte sind jetzt ja bekannt, so dass wir nicht zu jedem Auftritt ein Foto hochladen.

1. ZYPERN  Elena Tsagrinou „El Diablo“

Die Nummer ist ein super Auftakt für die Show. Uptempo, Mainstream und eine schöne Bühnenshow. Das stimmt die Zuschauer*innen bestens eins. Ganz um den Sieg wird sie ja ohnehin nicht mitspielen. Insofern passt das.

2. ALBANIEN  Anxhela Peristeri „Karma“

Albanien muss also – wieder einmal – auf der Startnummer zwei ran. Hier waren in der Vergangenheit sehr oft nicht nur Balladen, sondern auch Songs, die es in den Halbfinalen und gerade so ins Finale geschafft haben. Das dürfte Anxhela dieses Jahr ähnlich gehen.

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sie die ganzen drei Minuten da allein auf der Bühne stemmt. Und dass die Albanerinnen singen können, wissen wir ja aus der Vergangenheit.

Die Pausen vor dem nächsten Einspieler wirken gerade etwas länger als später in der Show. Das liegt aber natürlich am fehlenden Publikum. Wobei die Pressevertreter*innen natürlich auch fleißig klatschen.

3. ISRAEL  Eden Alene „Set Me Free“

Ich sehe den Auftritt zum ersten Mal live in der Halle. Das macht richtig Spaß in dem Zusammenspiel aus Eden und den Tänzern. Die Klamotten, die sie ihr vom Leib gerissen haben, bleiben wirklich bis zum Ende auf der Bühne liegen. Aber natürlich räumen sie auch hinter sich auf.

4. BELGIEN  Hooverphonic „The Wrong Place“

Die ersten zweite Zeilen ist der Gesang von Geike nur sehr schwarz zu hören. Das wird dann aber besser und es passt alles. In der Halle wirkt das noch mehr so, als hätte es einen Stromausfall gegeben und die fünf müssen jetzt im flackernden Kerzenlicht proben.

Also hier in der halle fehlt mir heute der Aha-Moment, den ich beim Anschauen des Halbfinales am Rechner hatte. Ist dann noch mehr eine Inszenierung fürs Fernsehen.

Der Abbau von Belgien gelingt zügig und für Russland braucht es ja nicht so viel.

5. RUSSLAND  Manizha „Russian Woman“

Das Hintergrundbild ist Jean noch viel toller am Anfang. Da hatte ich bisher nie drauf geachtet, weil Manizha die Aufmerksamkeit so auf dich zieht. Dabei ist das echt liebevoll gestaltet. Das dürfte russische Malerei der letzten zwei oder drei Jahrhunderte sein. Schön. Die Show bringt die Leute echt in die Bewegung, auch wenn man bis auf den englischen Teil nicht viel versteht.

6. MALTA  Destiny „Je Me Casse“

Es ist erstaunlich, dass Destiny so früh dran ist. Vielleicht hat die Nummer im Halbfinale dann doch nicht so überzeugen können. Sie hat die Haare heute wieder anders mit einem Pferdeschwanz. Aber die sind wohl einfach noch nicht fertig für heute Abend.

Die Nummer ist weiterhin sehr bunt. Letztlich ist das wohl ein bisschen zu viel. Ihr Gesang sitzt auch wirklich bei der Probe.

7. PORTUGAL  The Black Mamba „Love Is On My Side“

Die Portugiesen haben sich in der Probezeit ja immer weiter nach oben gearbeitet. Mittlerweile sind sie in den Top 10 bei den Wetten für das Finale. Können sie die Überraschung perfekt machen?

Von der Platzierung her passt es super zwischen die beiden Uptempo-Kracher aus Malta und Serbien. Sehr stimmig.

8. SERBIEN  Hurricane „Loco Loco“

Ich sehe jetzt erst, dass die die riesige Discokugel in der kurzen Umbaupause in einer großen Holzkiste auf die Bühne schieben und dann hochziehen bis unter die Bühnendecke. Die drei Sängerinnen sind so der Hammer, dass die selbst mittags um 13:40 Balkan-Großraumdisco-Flair hier in die Arena zaubern – und war mit voller Power. Dahinter kann James Newman gleich nur abfallen.

Vorher ist aber erstmal Nikki dran. Sie zeigt die Top3-Auftritte der Eurovision-Challenge. Auf Platz eins ist ein Fransen-Duo. Die können es halt am besten! Dann gibt’s eine kurze Botschaft der Junior ESC-Siegerin Valentina. Drei ESC-Sieger*innen zeigen, wie sie die ESC-Trophäe pflegen und behandeln.

Es übernehmen Chantal und Jan. Sie fordern die Zuschauer*innen auf, dass man ein Foto von sich zu Hause machen und bei den sozialen Medien hochladen soll. Die Zeit jetzt brauchten sie wohl für den Aufbau der Amazing-Tröten.

9. GROßBRITANNIEN  James Newman „Embers“

James bleibt beim halb geschlossenen Bademantel. Das „light up the room“ nehmen sie ja immer sehr wörtlich. Man kann in der Halle nur die Augen zusammenkneifen. Ein großes Problem der Inszenierung hat Benny ausgearbeitet: Die einzelnen Kamera-Shots sind viel zu lang. Dadurch muss die Dynamik vom Team selbst kommen, was ihnen sichtlich schwer fällt.

10. GRIECHENLAND  Stefania „Last Dance“

Der Abbau der Tröten hat super geklappt. Auch Stefania hat einen Pferdeschwanz. Klar, auch bei Ihr dauert es natürlich, bis die Frisur so sitzt, wie es soll. In der Halle ist der Auftritt dann ja immer sehr grün, das sieht lustig aus. Die armen Tänzer, die da in den Morphsuits rumlaufen müssen. Technisch echt beeindruckend.

11. SCHWEIZ  Gjon’s Tears „Tout l’Univers“ 

Und damit startet das Schweizer Tetris. Da muss man natürlich hinschauen. Gestern bei der Halbfinalshow war ich manchmal zwischen fasziniert und „das ist doch aufgesetzt“ hin- und hergerissen. Hier in der Halle fesselt das aber richtig. Jetzt gibt’s alle Zeit zum Umbau, weil ja Island als Video kommt.

12. ISLAND  Daði og Gagnamagnið „10 Years“

Obwohl der Auftritt von Video kommt, setzen sie in der Halle die Beleuchtung wie geplant ein. Das wirkt super und es schmerzt dann nicht ganz so viel, dass sie nicht wirklich hier in der Halle sind. Wir schicken aber einen Gruß und hoffen, dass sie fit und weiter bei guter Laune sind.

13. SPANIEN  Blas Cantó „Voy A Quedarme“

Achse, die konnten den Mond ja doch noch gar nicht aufbauen, weil ja der Screen gebraucht wurde, um darauf Island groß zu zeigen. Aber es hat alles geklappt. Das ist das Video von der Probe vorgestern.

Blas singt gut, lässt nach hinten raus aber doch auch mal Teil weg. Mich stört ja der Bass in der zweite Strophe jetzt doch erheblich. Naja, das wird am Ergebnis nicht viel ändern. Der Abbau des Mondes scheint komplizierter zu sein, weil die ganze Luft raus muss.

14. MOLDAU  Natalia Gordienko „Sugar“

Schon der erste gehauchte Ton ist falsch. Natalia hat die Haare auch anders. Eher nach hinten. Damit sieht sie strenger aus, ehrlich und nicht so pseudo-Girlie-mäßig. Jetzt singt sie auch den längsten Ton des ESC wieder aus.

Mir ist ja wirklich nicht klar, wie sich das durchsetzen konnte und Fyr og Flamme nicht. Naja, jetzt kommt Jendrik.

15. DEUTSCHLAND  Jendrik „I Don’t Feel Hate“

Der Aufbau ist easy. Er macht wieder ein Whoos. Der Gesang wirkt aber etwas ruhiger als bei den Proben und nicht ganz so gehetzt.

Die Kostüme stehen natürlich, die Haar wirken etwas flüssig. Mir kam das ganz flüssig vor und auch weniger außer Atem. Ich finde auch, dass er nach Moldau dran ist, gar nicht mehr so schlimm. Mal schauen, wie das jetzt mit Finnland dahinter weitergeht.

Mehrere Fotos von der deutsche Probe hier im Instagram-Post.

16. FINNLAND  Blind Channel „Dark Side“

Zumindest hier in der Halle hat das natürlich mehr rein. Dagegen war Jendrik liebes Musicaltheater. Aber das dürfte ja ohnehin unterschiedliche Zielgruppe haben.

Mir macht die Show der Finnen in der Halle genauso Spaß wie am Bildschirm.

Edsilia meldet meldet sich von den Kommentatorenkabinen. Erst ist sie sehr leise und spricht dann mit zwei Kommentatoren-Teams, auch dem russischen. Endlich mal nicht dem britischen.

Chantal und Jan kündigen an, dass heute zur Feier des 65. Geburtstags das Orchester zurückkommt – zusammen mit einem DJ. Aber erst noch Bulgarien.

17. BULGARIEN  VICTORIA „Growing Up Is Getting Old“

Hier hat der Auftritt problemlos geklappt, die ganze Zeit war gar nicht notwendig. Durch die Moderationen dazwischen war der Unterschied zwischen Finnland und Bulgarien jetzt gar nicht so krass zu spüren.

Victorias Gesang wirkt hier in der Halle gut. da waren ja gestern in der Show an paar kleine Punkte dabei, wo sie auch selbst nicht so zufriedne war.

18. LITAUEN  THE ROOP „Discoteque“

The Roop stellen sich schon auf, während noch die letzten Sandkörner von der Bulgarin von der Bühne gewischt werden. Hier bei der Nummer ist ja nun wirklich alles bekannt. Und Vaidotas neigt ja nicht so stark dazu, die Frisur zu wechseln.

Bei der Nummer fällt mir jetzt auf, dass letztlich auch in diesem Jahr die Saison recht lang war. Es ist schon beeindruckend, wie sie immer noch das Lied mit der Überzeugung und Inbrunst aufführen können. Ich spüre bei mir leicht Abnutzungserscheinungen.

19. UKRAINE  Go_A „Shum“

Beim Aufbau scheinen sie nicht ganz durchgekommen sein, denn Chantal muss sich zwischendrin melden. Danach kommt dann das Video, wo Duncan Laurence das Open-Up-Motto erklärt (oder so).

Mich flasht der Auftritt hier in der Halle in den ersten zwei Minuten nicht. Erst zum schnellen Finale zieht er mich in den Bahn. Man muss sich hier schon sehr auf das Gesamtpaket einstellen.

20. FRANKREICH  Barbara Pravi „Voilà“

Jetzt geht es Schlag auf Schlag mit den Favoriten. Und wieder muss Chantal einspringen. Sie scheint ja auf etliche Eventualitäten vorbereitet zu sein. Es ist halt trotzdem immer doof, wenn sich die Moderation nach der Postkarte noch einmal melden muss.

Auch Barbaras Haare sehen noch etwas anders aus. Der Gesang ist natürlich topp. Ich würde mich immer noch schwer tun, wenn sie gewinnen würde. Wieder viel Applaus in der Halle. Sie ist nicht ohne Grund ein Favoritin für morgen Abend.

21. ASERBAIDSCHAN  Efendi „Mata Hari“

Der Wechsel zwischen schnellen und langsamen Beiträgen funktioniert in diesem Jahr echt super. Man weiß zwar nicht mehr, was der vorletzte Beitrag war. Aber es wird nie langweilig. Oder zumindest nie mehr als drei Minuten.

Man kann von dem Lied ja halten, was man will (gerade auch im Vergleich zum Vorjahr), aber diese Mainstreamnummer mit wenigstens einigen orientalischen Klängen und dem kraftvollen Finale gehört einfach in die Show.

22. NORWEGEN  TIX „Fallen Angel“

Also, ich weiß ja nicht, ob die Produzenten der Show dem ESC auch auf den sozialen Medien verfolgen, aber TIX direkt nach Efendi zu packen, nachdem die beiden so eine kleine „Love-Affair“ hatten, ist schon sehr niedlich.

Ich finde bei der Nummer ja das Lied fast stärker als die Inszenierung. Aber das scheint im Gesamtpaket gut zu funktionieren. Und da vergibt man ihm auch, dass er uns „Monument“ vorenthalten hat.

Es kommt ein weiterer Werbeeinspieler. Nikki und Edsilia kündigen im Greenroom noch die Rooftop-Performance der Ex-ESC-Leute an. Mal schauen, ob wir da nachher was Aufgezeichnetes geboten bekommen.

23. NIEDERLANDE  Jeangu Macrooy „Birth of A New Age“

Weiter eine schöne Nummer, ruhig und besonders. Aber vermutlich nicht ganz so zugänglich für die meisten Zsuchauer*innen (und da nehme ich mich gar nicht mal raus). Schön, dass die Niederlande diese Musikfarbe zum ESC bringen.

24. ITALIEN  Måneskin „Zitti E Buoni“

Der Umbau hat hier problemlos geklappt. Ansonsten keine Auffälligkeiten. Die Outfits sind dieselben. Die Stimmung kommt rüber.

Mir gefällt der Auftritt hier in der Halle durchaus auch. Es ist nicht so wie bei manchen anderen Nummern, die nur am TV funktionieren. Hier hat auch das Publikum in der Halle was davon (wie aber auch bei Finnland).

25. SCHWEDEN  Tusse „Voices“

Bevor Tusse loslegen kann, muss wieder Chantal wieder ran. Sie freut sich, dass wir alle wieder hier zusammen sein können.

Die Nummer ist schon wichtig und schön. Dazu Tusses Stimme. Aber dennoch fängt sie mich nicht vollständig ein. Daher bin ich auch verwundert über den sehr späten Startplatz. Lief es für Schweden wirklich so gut im Halbfinale?

26. SAN MARINO  Senhit feat. Flo Rida „Adrenalina“

Ach, es schön, dass uns Senhit zum Ende noch einmal Adrenalin bringt – und den Flor Rida. Die Outfits der Tänzer*innen sind jetzt wirklich besser, aber so ganz effektiv ist der Tanzeinsatz.

Und wie fantastisch ist es eigentlich, dass sie wirklich Flo Rida nach Rotterdam geholt haben. So drüber, aber auch so sympathisch. Da ertappt man sich beim Mitwippen und wünscht San Marino nur das Beste. Was für ein herrliches Finale!

Jetzt stehen alle vier Moderator*innen wieder auf der Bühne rufen auf, dass man für seinen Favoriten anrufen soll. Und dann startet der Schnelldurchlauf. Den Ausschnitt bei Russland fand ich nicht so gelungen; der war nicht so kraftvoll.

Chantal und Jan weisen darauf hin, dass Musik uns in diesen schwierigen Zeiten zusammenbringt. Jetzt kommt „Music binde us“ – AfroJack mit Glennis Grace. Das ist ein Einspiel, bei dem ein weißes Mädchen und ein schwarzer Junge gemeinsam weglaufen bzw. mit Straßenbahn wegfahren. In der spielen Symphoniker. Und immer mehr Leute schließen sich der Bahn an und laufen und tanzen mit. Auf der Erasmus-Brücke kommt es zum Stopp. Der Straßenbahnfahrer war wohl AfroJack. Jetzt spielen die Symphoniker auf der Brücker und es kommt ein Sänger. Das sind schöne Bilder! Und jetzt kommt auch noch ein richtiger DJ-Bumms-Beat dazu. Respekt.

Dann steht das DJ-Pullt in der Halle. Eine Sängerin singt „Titanium“. Das geht auch Jahre später wieder – wie ja auch Flo Rida. Es kommen Tänzer*inne dazu. Was für ein herrliches Spektakel mit Pyro. Großraum-Ibiza at its Best!

Und noch ein Schnelldurchlauf.

Die Moderatorinnen ohne Nikki kündigen ihr nächstes Tutorial an. Es ist wieder herrlich ironisch. Jetzt geht’s um Tipps zur Punktevergabe und wie man mit dem Sieg umgeht. Nikki macht direkt weiter und meldet sich von behind the scenes. Es wird ein Film gezeigt, wie die Halle umgebaut wurde für den ESC und wie die Proben liefen.

Edsilia kündigt einen Eurovision-Ride an. Sie traf sich mit ESC-Sieger*innen, die wir schon aus den ersten beiden Halbfinalen kennen. Das ist so ein bisschen Carpool Karaoke. Iffi Zenker aka Niamh Kavanagh ist auch wieder dabei. Nice memories.

Noch kann abgestimmt werden. Danach kommt ein weiter Einspieler, was uns noch erwartet. Es sind ja auch erst zweieinhalb Stunden vorbei. Dann kommt gleich noch ein weiterer Einspieler von alten ESCs. Es werden dann wieder die verrückten Outfits der Fans gezeigt. Es ist eine Ode an das beste Publikum der Welt.

MIt den ganzen Aufforderungen abzustimmen, kommt man sich langsam vor wie bei einem Homeshopping-Fernsehsender. Naja. Weiterer Schnelldurchlauf.

Jetzt kommt die Rooftop-Party. Als erster spiel Måns Zelmerlöw auf einem der Hochhäuser. Vermutlich wollen sie damit zeigen, dass Rotterdam eine ganz andere holländische Stadt ist als Amsterdam und eben viele Hochhäuser hat. Weiter geht es mit Teach-In. Gesungen wird immer eine Strophe und der Refrain. Das ist sehr niedlich. Danach ist Sandra Kim dran. Lenny Kuhr darf dann den Troubadour wiederbeleben. Das ist natürlich schon weit zurück in der ESC-Geschichte und könnte für jüngere Zuschauer verstörend wirken. Aber für die Holländer in der Halle ist es natürlich super. Anschließend Helena Paparizou, die wir schon im Interview im Halbfinale gesehen haben. Sie macht auch den Kontrabasssaiten-Trick. Und natürlich dürfen Lordi nicht fehlen.

Die Votingphase findet kein Ende. Eigentlich sollte Duncan Laurence jetzt in der Halle auf der Bühne stehen, was aber wegen seiner Covid-Infektion gerade nicht geht. Er wird mit einer Performance auf einer externen Bühne eingespielt. In der Halle wird die Beleuchtung so abgefahren, als wäre er da. Er spielt einen Teil von „Arcade“ und anschließend einen neuen Titel.

Im Pausenprogramm ist jetzt wirklich von Video. Es sind halt die Umstände in diesem Jahr.

50 Minuten nach dem letzten Song kommt jetzt endlich der Countdown für das Ende des Abstimmen. Die letzten Sekunden werden durch Tänzer geformt. Das sieht gut aus.

Nach einem kurzen Gespräch von Edsilia im Greenroom wird die Ergebnisbekanntgabe angekündigt. Auf der Bühne stehen Chantal und Jan hinter einem Pult. Sie begrüßen Martin Österdahl. Er sitzt genau gegenüber der Hauptbühne. „You are good to go.“

Als erstes wird nach Israel geschaltet. Es werden wieder die ersten zehn Punkte direkt eingeblendet und nur die 12 Punkte öffentlich bekanntgegeben. Der zweite Stopp ist Polen.

Damit steige ich aus dem Live-Blog aus. Hier wird jetzt das gesamt Voting durchgespielt. Den groben Eindruck haben wir ja. Und den Rest heben wir uns für morgen auf.

Wir bedanken uns aus der Ahoy Arena. Hab einen schönen Abend. Morgen wird es spannend!

Einen Wertungsbogen mit der Startreihenfolge des Finales haben wir für übrigens auch für Euch: Ihr könnt ihn ganz einfach hier als PDF downloaden.


105 Kommentare

  1. Noch mal zu Österreich
    Vincent hat sich nichts vorzuwerfen aber die Performance war dann vielleicht zu ruhig
    Es ist wie es ist Kopf hoch Krone richten
    Liebes ORF- Team ich hoffe ihr lernt daraus das es mittlerweile nicht mehr nur um den Song geht

      • Klar es ist jedes Jahr schwierig das passende zu finden, aber wie gesagt vielleicht war die Performance zu ruhig und reduziert.
        Es geht mir darum das in den letzten Jahren, fast nie was passiert auf der Bühne bei den österreichischen Beiträgen.

      • Ich denke genau das Gegenteil. Die Songauswahl war heuer klar ein Irrtum, man hat ja ursprünglich nach einem Uptempo-Song für Vincent gesucht und ist dann auf eine Ballade umgeschwenkt, weil man dachte, es wäre kein Publikum vor Ort. Das Staging macht der ORF konstant stark in den letzten Jahren. Staging soll auch nur den Song unterstützen und nicht davon ablenken (siehe Irland). Meiner Meinung nach war das Staging heuer sogar etwas too much, in den Strophen hätte ich gern die Kamera konstant auf Vincents Gesicht gerichtet gehabt. Der ORF muss sich klar etwas bezüglich Songauswahl überlegen. Eberhard Forcher hat da in den drei letzten Jahren kein gutes Händchen gehabt. Wird Zeit für Veränderung.

      • @roxy

        Mir hat die Ballade von Vincent wesentlich besser gefallen, als „Alive“. Das er ausgeschieden ist mit so einer brillianten Leistung, dafür ein Nichts von einem Song wie Moldawien ins Finale gehüpft ist, das ist bitter.

        Wo waren denn da die Juries, wenn man sie mal braucht?!

      • Es gäbe einige gute österreichische Künstler, aber solange FM4 sich über den Contest nur lustig macht, wird da nie was wirklich Interessantes kommen.
        Meine Erwartungen sind deshalb nicht so hoch und ich war mit Vincent eigentlich schon mehr als zufrieden. Tut mir sehr leid für ihn.

    • Ich hoffe, das ORF- Team lernt daraus, dass es eben doch hauptsächlich um den Song geht.
      Der unauffällige Song war nämlich schuld daran, dass es nicht fürs Finale gereicht hat.
      Vincent hat stimmlich überzeugt und die Inszenierung war nicht schlecht.
      Aber was willst du mit einer höhepunktarmen Ballade beim ESC?

      • Vincent war stimmlich sehr gut. Aber ich denke die Jurys waren eher damit beschäftigt Portugal zu pushen und haben dabei Österreich vergessen.

      • Bin natürlich auch für Veränderungen, aber ob der ORF da mitgeht, bezweifle ich.

    • Gegen Ende des Würgegriffs durch Pandemie ei n Klagelied mit Amen zu servieren, ist das Momentum nicht zu fühlen. Lieber was Billiges mit Augenzwinkern oder wirkliche Klasse. Ösi hier. Schmerzt nicht, dass Finale ohne Österreich. Die anderen haben es mehr verdient. War vor 15 Jahren noch nicht so.

  2. Ich fand den österreichischen Auftritt sehr stimmig, auch gesanglich. Da kann man keinem einen Vorwurf machen. Hätte gedacht, dass die Juries Vincent ins Finale hiefen. Letztendlich war klar, dass es nur noch ein realistischen Finalplatz gibt. Und von den Wackelkandidaten AT, DK und MOL hatten leider DK und AT das Nachsehen. Ich hätte es auch anders gewollt. Wobei ich ich AT und DK im Finale lieber gesehen hätte als und MOL und POR. Aber der ESC ist eben kein Wunschkonzert.😉

  3. Wenigstens bleibt Österreich das erspart im Finale, was uns noch bevorsteht. Ich befürchte, wir konkurrieren auf den letzten Plätzen mit Spanien und UK. Bleibt spannend wer vorletzter und letzter wird:-(

    • Platz 26 im Finale ist noch immer besser als im Semifinale auszuscheiden. Wird denn Österreich im nächsten Jahr wieder mitmachen?

      • Klar wird Österreich mitmachen, Die Quoten sind in Österreich im Finale immer gut, wenn auch deutlich schwächer, wenn Österreich nicht dabei ist.

  4. Mal ne Frage dürfen die Juries bei dieser Probe schon mal ein Blick auf die Auftritte richten, oder doch erst beim offiziellen Juryfinale am Abend?

    • Die Juries hatten ja schon ihre eigenen Semis am Montag und Mittwoch. Die kennen also bereits alle Auftritte.

  5. Ich habe seit gestern einen furchtbaren Ohrwurm im Gehirn, vielleicht kennt ihr das auch. Ich bekomme „Adrenalina“ nicht mehr heraus. Alle anderen Songs hatten keine Chance.

      • Wäre San Marino zu gönnen. Der Anfang ist mir zwar optisch zu bunt und überladen #Reizüberflutung, aber danach wird es besser.

      • Hatte ich nicht erwartet, aber Flo Rida hat den Auftritt doch ziemlich bereichert.
        Senhit hat ja richtig gestrahlt, als sie am Ende gemeinsam auf der Satelittenbühne standen.

  6. Auf Twitter hat Martin Österdahl in einem Q&A auf dem offiziellen Eurovision-Kanal geteasert, dass evtl. die Punktesprecher in diesem Jahr wieder die Punkte 8, 10 und 12 vorlesen und nicht mehr nur 12. Habt ihr da nähere Infos? Vielleicht wäre es dann doch ganz interessant, die Fake-Punktevergabe abzuwarten. 😉

    • Von wegen In Deutschland interessiert der ESC niemanden. Vielleicht lags ja auch daran das 2020 abgesagt wurde.

      • Und genau deshalb ist es nach wie vor eine Schande und eine unfassbare Verschwendung die Semis nicht im Hauptprogramm der ARD zu senden. Die Semis sind doch wirklich vorzeigbar – die ARD-Verantwortlichen sollten da echt mal drüber nachdenken.

  7. Bin mal gespannt ob es trotz Ausscheidens im Semi, es trotzdem Punkte für Deutschland aus Österreich gibt.

    • Was hat das Ausscheiden im Semi mit der Punktevergabe an Deutschland zu tun? Die Deutschen können ja nichts dafür. 😉 Kann mir aber gut vorstellen, dass Deutschland aus Österreich ein paar Punkte bekommt, aber nicht von der Jury.

      • @roxy

        Ich glaube damit ist gemeint dass wenn Österreich nicht im Finale ist dass die Einschaltquoten eher niedrig sind, und dass dan die Diasporastimmen stärker ins Gewicht fallen.

  8. Nach 2019 ist Österreich wieder nicht im Finale dabei. Ein ungutes Gefühl überkommt einem. Hoffentlich steckt man nicht wieder in einer Sackgasse wie vor 2014. Gratulation der Schweiz, die momentan den Dreh raus hat. Vincent Bueno hatte einen starken Auftritt. Aber wie ich zuvor befürchtet habe, er war in Konkurrenz mit vielen (stärkeren) Balladen. „Amen“ konnte nicht mit Portugal, Schweiz und Bulgarien mithalten. Hat man einen durchschnittlichen Song, dann braucht man auch etwas Glück. Im Semi 1 mit den ganzen Popsongs hätte es vielleicht für das Finale gereicht.

  9. Die schlechten Verlierer kommen nun wieder hervor. Ein Journalist der kleinen Zeitung (Österreich) kann es nicht verstehen das Österreich nicht ins Finale kam. In seinem Kommentar schreibt er praktisch, wie schlecht Moldau und Serbien waren. Und die Griechin konnte nicht singen. Keine Zeilen waren dem Schreiber die starken Beiträge aus der Schweiz, Portugal oder Bulgarien wert. Das ist so typischer Journalismus, indem man Vorurteile weckt und auf Neid setzt.

    • Eventuell hätte Duncan einen Auftritt im Opening gehabt und der wurde ersatzlos gestrichen oder der Ersatz kommt nocht in späteren Porben.

  10. Vincent war für mich sogar einer der gesanglich besten des ganzen Abends.
    Das er genau wie die Fan Favoriten rausgeflogen ist zeigt doch mal wieder wie sehr die Macht des Geldes auch in der ESC Welt immer mehr Zuspruch findet .
    Moldawien mit dieser Leistung weiterkommen zu lassen liegt nur an Kirkorow oder wie der Mann heißt das ist sicher.
    Leider ist es nun so wie es ist deshalb werde ich mir das Finale auch nur zu Punkteverteilung anschauen.
    Weil diesen Schmu kann man nicht mehr ertragen.
    Allerdings machen die Holländer einen guten Job. Die Bühne ist erstklassig und sehr nette Moderatoren allen voran the BiG Lady Nikki de Jager.
    Mein Tip Portugal wird überraschen
    Hendrik so um die 20 herum
    Gewinnen wird entweder Frankreich oder Italien
    Auf Die Russen aufpassen das kann dich Televoting ganz nach oben gehen

  11. Ich kann mich noch gut an 2003 erinnern, da ist Lou für Deutschland mit Lets get Happy gestartet. Was habe ich diesen Song gehasst. Den Auftritt fand ich auch zum fremdschämen und trotzdem ist es Platz 12 geworden. Vielleicht schafft Jendrik einen ähnlichen Platz.

    • Danke, escfan05. Jendriks Song wird ja ab und zu als „Spaßbeitrag“ mit den deutschen Beiträgen 1998 und 2000 in Verbindung gebracht, die ich nicht ausstehen konnte (aber: „I don’t feel hate“), da ist mir doch die schöne Assoziation mit dem von mir geliebten „Let’s get happy“ sehr viel sympathischer 🙂

  12. Hab ich das Siegerlied von 2019 eigentlich verpasst oder kam Arcade bisher (außer in den Einspielern) tatsächlich noch nicht auf der Bühne?

  13. Wird auch nicht mehr kommen Duncan ist positiv getestet also fällt der schon mal raus werd den Pokal aber dann übergibt wird sicher eine Überaschung wenn’s Duncan nicht machen kann . Vielleicht Ilse de lange als Vertretung mit zugeschalteten Duncan.

  14. Hatte die Probe von Jendrik gerade bei Wiwi gehört und das hörte sich doch besser an also sonst .
    Wünsche Ihn ganz viel Glück , er hat es verdient .

  15. Das man bei einem Musical-Darsteller schon tatsächlich froh sein muss, das es sich besser anhört als sonst. Puh. Eigentlich kann das alles gar nicht wahr sein 😂

  16. „Es ist erstaunlich, dass Destiny so früh dran ist. Vielleicht hat die Nummer im Halbfinale dann doch nicht so überzeugen können“ – ist das reine Spekulation, oder gibt es wirklich seriöse Anhaltspunkte (oder gar ne offizielle Verlautbarung), dass Favoriten bei Vergabe der Finalplätze bevorzugt werden? Ist eine ernst gemeinte Frage! Würde mich interessieren und bei den ganzen Neuerungen, die die „Schweden-Mafia“ in den letzten Jahren durchgeboxt hat, nicht mehr wundern! 😉

    Wenn es nach mir ginge: Bitte schnell wieder zum Auslosen zurückkehren! Ja, kann sein dass die Dramaturgie von der Zuweisung der Startplätze profitiert, aber es ist eben doch noch ein Wettbewerb, und der sollte fair sein.

  17. Ich glaub nicht, das Destiny im Semi „schlecht“ abgeschnitten hat. Ich denke sogar eher, das sie dieses gewonnen haben wird. Nur wenn man jetzt anfängt immer alle Semi-Sieger, die in der ersten Starthälfte starten, auf die Plätze 11,12 zu legen, dann kann man sich ja eigentlich das Voting Samstags-Abend fast schon sparen…

  18. @ich weiß ja nicht, ob die Produzenten der Show dem ESC auch auf den sozialen Medien verfolgen@

    Tja, lieber Douze Points, was meinst du? 😉

    Wie ich an andere Stelle geschrieben habe: Sie wissen ganz genau was sie tun…. und drin Bericht (vielen Dank dafür!) scheint das zu bestätigen.

  19. Also ich denke, dass man wieder die Startreinfolge losen sollte. Einerseits kann es ja nicht angehen, dass man über die Reihenfolge der Auftritte erkennt, wer wie im Halbfinale abgeschnitten hat.
    Es ist ja so, dass im Finale viel mehr Länder abstimmungsberechtigt sind, sodass das Halbfinalergebnis ja auch an Aussagekraft verliert. Siehe Dänemark 2019 als 10. qualifiziert und dann 12. Oder Russland 2019 nur als 6. qualifiziert und dann im Finale dritter.

  20. Kam das „Titanium“ statt dem angekündigten „Hero“?
    Wie heißt denn der zweite, neue Song von Duncan Laurence?

  21. Ich bin ehrlich gesagt kein großer Fan von diesen ewigen Votingphasen im Finale, das war in Tel Aviv schon anstrengend. Und das ganze Einspielerprogramm dieses Jahr ist doch sehr selbstbezogen, finde ich nicht so schön.

  22. Gerade aber das Voting ist ja ESC. Ist das Herzstück der ganzen Veranstaltung. Ich weiß auch nicht, wie das Spannendste überhaupt am ESC „anstrengend“ sein kann. Dann ist man kein echter ESC-Fan.

    • Ich glaube, Du meinst die Phase, in der die Ergebnisse vorgelesen werden, Anmey meint die Phase, in der man anrufen kann. Letztere darf m.E. gerne zu Gunsten Ersterer gekürzt werden, dann könnten wenigstens wieder die Top 3 jeder Wertung vorgelesen werden.

      • Wo kann ich die Petition unterschreiben, Thomas M. (mit Punkt)?

      • Ich such‘ schon die ganze Zeit die Unterschriftenliste und finde sie gerade einfach nicht, so ein Mist aber auch …

  23. Hier ist ein Schnelldurchlauf in der Auftrittsreihenfolge

    https://www.youtube.com/watch?v=6LI0mFK6JDU

    Generell ist die Reihenfolge doch ganz gut. Nur UK fällt definitiv ab, obwohl der Song ja ganz gut ist. Deutschland sticht irgendwie doch hervor, inwiefern sich das auf das Ergebnis ausübt werden wir erst morgen sehen. Theoretisch kann alles passieren, auch wenn ich eher Bottom 3 denke.

    Zur Scoreboard. Positiv ist, dass endlich wieder die Länderflaggen + Namen zu sehen sind.

  24. Ich lese im Bericht jetzt keine große Begeisterung für die Showelemente heraus. Offensichtlich sind den Holländern auch keine neue Ideen eingefallen.

  25. Witzig ist – und zeigt auch gleich die ganze Fachkompetenz des NDR – wenn Jendrik es auf Platz 24 schaffen sollte, dann wäre es die 2. beste Platzierung seit 2015 😂

  26. Klingt wieder anstrengend für morgen. Eine Stunde bis Voting vorbei ist. Schlimm. Vor zwei Jahren war es schon viel zu lang bis zum Voting. Und ich finde diese Pausenprogramme sehr oft eher uninteressant. Auch dieses Jahr war es bisher eher eigenartig. Mir haben aber vor allem die Erinnerungsfilme der ESC Gewinner gefallen. So etwas kommt beim Publikum noch am Besten an.

    • Aber es zeigt leider auch, dass nur die Sieger gewürdigt werden. So nach dem Motto „The Winner takes it all“. Schade eigentlich.
      Sehr sympathisch fand ich hingegen die Norweger, die 2010 in einem Semi ihre letzten Plätze gewürdigt haben.

  27. Die Schweden haben 2013 dieses unnötig lange Pausenprogramm eingeführt. Seitdem dauert es fast eine Stunde vom letzten Beitrag bis zur Wertung. Dauernd werden irgendwelche Videofilmchen gezeigt. Anstatt sich auf ein bis zwei Pausencats zu konzentrieren.

    • Aber die Filmchen 2013 in Malmö waren erstklassig. Kann man dieses Jahr nicht sagen, diese Niki Tutorials finde ich mega schlecht.

  28. Ich muss auch sagen, dass ich die Votingpausen für schwer erträglich halte. Klar, muss die Zeit überbrückt werden, damit ja auch möglichst viele anrufen und Geld in die Kasse spülen, aber wenn die Intervall-Acts dann so rein gar keinen ESC-Bezug haben, wird es sehr zäh. Gerade gestern fand ich die Intervall-Acts totlangweilig, beim 1.Semi war es okay.

  29. Wenn ich an Wien denke…..das Pausenprogramm kam mir unendlich lange vor. Es hat einfach nicht geendet. Aber dafür war das Opening extrem klasse. Für mich die beste Eröffnung ever.

  30. Das finde ich auch, in Wien war das Opening großartig. Ich finde es könnten einfach aus dem Fundus der über 60 Jahre immer tolle Storys gestrickt werden. Pausenprogramm mit Bezug ist einfach passender. Und 30 Minuten sollten reichen. Ehrlich gesagt kann ich mir kaum noch vorstellen das Nicht ESC Freaks diese Show noch bis zum Ende überstehen.

  31. Ich finde eine Stunde Pause zwischen dem letzten Beitrag und der Abstimmung auch eine Zumutung, vor allem da wir in diesem Fenster seit einigen Jahren fast nur noch Unsinn geboten kommen. Ich glaube auch nicht, dass man sich damit quotentechnisch einen Gefallen tut. Na ja, muss man sich in der Zeit halt über Gott und die Welt unterhalten oder nebenher Mau-Mau spielen.

  32. Schade, dass ihr euch aus den Votings ausgeklinkt habt, könnte man schon einmal die Abstimmungsreihenfolge erfahren und ich meine Excel-Datei vorbereiten.

    Aber danke für eure großartige Arbeit in Rotterdam und von zu Hause.

    • Die Votingreihenfolge basiert auf den Juryvotings, die zur Stunde erst ermittelt werden.
      Deshalb dürfte die Reihenfolge in der ersten Probe keine Relevanz haben.

    • Wenn man sich die Höhe der Punkte so anschaut… wie viele von der „Presse“ haben abgestimmt?

      10 Leute?

    • ich setze meine kopeken auf frankreich – schweden will wohl auf nummer sicher gehen.
      wer sucht das überhaupt so aus – ich habe keine ahnung. 😀

  33. Jendrik war gerade im Juryfinale dran. Es hat sich gut angehört (Ich habe es aber nur über den Wiwibloggs-Livestream gehört.

      • dann habe ich bei semi 1 mit zitronen gehandelt.
        17 mal ukraine.
        12 mal lettland.
        8 mal russland.
        da freut sich nur die telekom – schade,daß es da keinen hinweis in der leitung gibt.

      • Bekommt man als Anrufer eine Rückmeldung, wenn das Maximum überschritten ist? Im 1. Semi habe ich mehr als 20 Mal abgestimmt. Rein aus Neugier. Laut der Stimme am anderen Ende, gingen die auch in die Wertung ein.

      • ich habe keinerlei rückmeldung bekommen – mir ging nur die zeit aus um die 20 anrufe für ukraine zu schaffen.

  34. Für die einen ist es ein Mond, für die anderen der wohl größte Wasserball der Welt.

    Ich will auch so einen Mond!

  35. Eine Frage zum Juryvoting. Kann man sich das so vorstellen, das die Jurymitglieder in einen Raum vor einen großen Bildschirm sitzen und auf ihren Wertungsblättern Punkte verteilen. Vergeben sie ihre Punkte während den Beiträgen oder wie die Zuschauer danach? Ich meine mal gelesen zu haben das die einzelnen Jurymitglieder Kommazahlen verteilen also so 12,3.

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