ESC-Corona-Update: Duncan Laurence positiv getestet – Auftritt fällt aus

Foto: EBU / ANDRES PUTTING

Erneut gibt es schlechte Nachrichten: Duncan Laurence, Sieger des ESC 2019 und damit der Grund für Rotterdam 2021, wurde positiv auf Covid-19 getestet. Dies gaben die Veranstalter in einer Pressemitteilung am Donnerstagmittag bekannt. Duncan habe demnach milde Symptome und befinde sich nun in Isolation. Da er nun mindestens sieben Tage abgeschirmt sein muss, wird er am Samstag beim großen Finale nicht auftreten können. Die Veranstalter versichern jedoch, dass er auf andere Art und Weise präsent sein wird.

Duncan hatte am Montag noch einen negativen Test aufweisen und beim ersten Halbfinale am Dienstag auftreten können. Er stellte als Opening Act seine Single „Feel Something“ vor und wurde später überrascht: „Arcade“ hat dank einer Milliarde weltweiter Streams nun den Platin-Status erreicht.

Als er am Mittwoch leichte Symptome aufwies, wurde er erneut getestet – mit positivem Ergebnis. „Wir sind natürlich traurig und fühlen mit Duncan mit, der den Auftritt am Samstag nach seinem Sieg und nach dem weltweiten Erfolg von ‚Arcade’ verdient hatte“, sagt Sietse Bakker, Executive Producer des Wettbewerbs.

„Duncan ist sehr enttäuscht, er hat sich schon seit zwei Jahren auf den Auftritt am Samstag gefreut. Wir sind dennoch froh, dass er in einer anderen Form dabei sein wird.“

Duncans Management

Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Mitglied der isländischen Band Gagnamagnið rund um Daði Freyr positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Damit wird Island weder beim heutigen Halbfinale noch bei einer möglichen Teilnahme im Finale live auftreten können. Zuvor gab es auch einen Corona-Fall in der polnischen Delegation.

Wohl auch, um das Thema zu de-eskalieren, gibt die EBU korrespondierend zur Duncan Laurence Meldung bekannt, dass seit Probenbeginn (6. April 2021) insgesamt 24.400 Tests durchgeführt wurden (Crew, Volunteers, Künstler und Delegationsmitglieder, Pressevertreter), von denen lediglich 16 (0,06 Prozent) ein positives Ergebnis aufwiesen. In den allermeisten Fällen soll es sich um Menschen gehandelt haben, die den Veranstaltungsort vorher nie oder kürzlich nicht betreten hatten. Bis heute habe es keine Infektionen gegeben, die sich auf die Ahoy Arena und das Gelände zurückverfolgen lassen ließen.

Update 18:48 persönliches Statement von Duncan Lawrence

Inzwischen hat sich Duncan Laurence auch persönlich auf facebook und Insta geäußert:

„Heute ist einer der traurigsten Tage in meinem Leben. Nicht in der Lage zu sein, am Samstag auf diese Bühne zu gehen, für Euch live aufzutreten, das Publikum zu spüren und diesen wunderbaren Augenblick mit Euch gemeinsam zu zelebrieren… (mich) daran zu erinnern, wie es alles begann und Euch zu zeigen, wohin meine musikalische Reise mich als nächstes führt. Ich habe mich nie zuvor hilfloser gefühlt.

Ich war so vorsichtig. Wir waren alle so vorsichtig, aber unglücklicherweise können Dinge wie das dennoch passieren.

Glücklicherweise suchen die ESC Veranstalter und mein Team nach der besten Lösung für mich, dennoch irgendwie in der Show am Samstag dabei zu sein. So werde ich definitiv dennoch Teil des großen Finalabends sein.

Für die fantastischen Erlebnisse in dieser Woche bin ich sehr dankbar. Die Show am vergangenen Dienstag eröffnen zu dürfen, war wie ein wahrgewordener Traum. Und den internationalen Award für ARCADE zu erhalten, hat mich nicht aufhören lassen zu lächeln. Wie bizarr ist es jetzt, hier in Tränen aufgelöst zu sitzen.

Der Eurovision Song Contest wird immer in meinem Herzen sein. Immer und ewig. Wer weiß, vielleicht kann ich noch einmal zurückkehren und noch einmal wahrhaftig auf der ESC Bühne stehen. Ich bin über alle Maßen dankbar für das, was der ESC mir bis heute ermöglicht hat.

Ich danke Euch sehr für all die Liebe und die Unterstützung, mit der ihr mich überschüttet habt, nachdem die heutige Nachricht kam. Das bedeutet mir mehr als Ihr Euch vorstellen könnt. I möchte allen Teilnehmern und der ganzen Eurovision Familie für den Rest der Woche viel Erfolg wünschen! Ich bin so stolz, dass die Niederlande solch´ eine großartige Show ausrichten.

Es ist traurig, dass ich alles jetzt nur aus meinem Wohnzimmer erleben darf, aber in meinem Herzen bin ich dabei auf dieser Bühne, wo alles begann…

Es ist schwer, nach diesen emotionalen Worte etwas hinzuzufügen, daher belassen wir es dabei.


69 Kommentare

  1. oh oh oh – da läuft ja grad was an – was mich wirklich betroffen macht …. sooooo schade um duncan und dadi ….. sehr sehr traurig

    • Bei den laschen Regeln drum herum wundert mich das nicht. Fans und Journalisten dürfen sich überall frei bewegen und die Teilnehmer z.B. wohl nur im Hotel bzw. raus für offizielle Geschichten. Wie viele dort ohne Maske sich bewegen ist erstaunlich und dass die EBU nicht durchgreift, verstehe ich mal wieder nicht. Wie viele im Pressezentrum sich da tummeln und ständig sich nicht an die Regeln halten, ist schon verwirrend und macht teilweise fassungslos.

  2. Jetzt bleibt die Frage : Wer überreicht die Trophäe an den oder die Gewinner*in..

    Wäre cool, wenn Ilse de Lange die Trophäe überreichen könnte, aber davon gehe ich nicht aus.

    • Ich glaube ja, dass die Trophäe dieses Jahr gar nicht übergeben wird. Ich kann mir vorstellen, dass diese Corona-konform nach der Gewinner-Bekanntgabe auf einem Pult zur „Abholung“ bereitsteht und Duncan diese vor der Punktevergabe draufgestellt hätte.

  3. Ich würde außerhalb der x-mal durchgetesteten Halle auf konsequente Kontaktvermeidung setzen und frage mich, wo und mit wem die sich so herumtreiben… Es ist irgendwie ärgerlich.

    • Naja in einigen Instagram Stories konnte man die letzten Tage im Hintergrund Umarmungen unter Künstlern verschiedener Delegationen beobachten, teils auch ohne Maske…

  4. Das klingt alles garnicht gut. Ohne schwarz zu malen, wenn er Mottwoch Symptome hatte, könnte er beim 1. Semi schon ansteckend gewesen sein. War da so viel Abstand bei Übergabe des Preises für Arcade? Hoffentlich funktioniert das Konzept der Bubble wirklich. Lässt bei mir ein ungutes Gefühl zurück.

  5. Es ist ein risky game, was die Verantwortlichen da spielen. Deswegen bin ich auch ganz froh, wenn Samstag/Sonntag alles vorbei ist. Dieses Field Lab ist offenbar eine Nummer zu groß.
    Ich drücke die Daumen, dass sich nicht noch mehr infizieren, milde Verläufe hin, keine Symptome her.

    • Absolut! Risky Game hoch zehn! Die ach so strengen Corona-Auflagen, mit denen die Veranstaltung in dieser Form gerechtfertigt wurde, werden von den Verantwortlichen gebogen bis es kracht. Streng genommen müssten nun alle, die die letzten drei Tage Kontakt zu Duncan hatten, in Quarantäne. Das betrifft vermutlich die Moderatoren, diverses Personal hinter der Bühne und auch den ein oder anderen Contest-Teilnehmer. Aber dass das nicht passieren wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

      Es wird langsam aber sicher deutlich: Der ESC 2021 in dieser Form (große Delegationen, großes Show-Programm, Presse und Publikum vor Ort) war eine Schnapsidee! Meine Vorfreude ist jedenfalls arg getrübt.

      Ich hoffe sehr, dass die Betroffenen Corona möglichst schnell und problemlos hinter sich lassen können und es keine weiteren Erkrankten geben wird. Letzteres dürfte bloßes Wunschdenken sein…

  6. Müssten nicht die Moderator*innen die in seiner Nähe waren auch in Quarantäne gesteckt werden? Schlimme Sache das für alle Beteiligten. Gute Besserung für Duncan. Hoffentlich kommt da nicht noch mehr

  7. Wenn das mal nicht der Anfang vom Ende ist. Duncan hatte engen Kontakt zu Edsilia. Edsilia zu Jendrick und anderen Künstler*innen, zu den Moderatorenkolleg*innen etc…

    • Kontakt bedeutet, dass man mind. 15 Minunten lang dicht beisammen ist. Es gibt selbst Ehepartner, die sich nicht beim Partner angesteckt haben, obwohl sie in der gleichen Wohnung wohnten.

      Woher kommt nur der Hang immer schwarz malen zu müssen?

      • Das war bei der ursprünglichen Variante wohl so, die britische Mutation ist da aber offenbar ansteckender und in der Regel ist dann auch gleich der ganze Haushalt krank. Ich hoffe natürlich auch inständig, dass die Moderatorinnen oder sonst jemand sich nicht angesteckt haben, aber die Gefahr ist natürlich echt da, wenn Duncan am Dienstagabend mit ihnen auf der Bühne stand und Mittwochmorgen positiv getestet wurde. 🙁

      • Sorry, aber das ist Blödsinn. Man ist wahrscheinlich länger infektlös, wenn die Infektion früh erkannt wird, muss auch jemand, der mit der britischen Variante infiziert ist, niemanden infizieren.

      • Hat nichts mit schwarzmalen zu tun. Mit keiner Silbe habe ich erwähnt, dass Duncan die Personen infiziert hat. Aber die Gefahr ist gegeben, übrigens auch unter 15 Minuten.
        Das teuflische an den Antigentests ist eben, dass sie erst ausschlagen, wenn es die ersten Symptome gibt. Da ist man aber bereits 3 Tage infektiös. Möge doch bitte alles glimpflich verlaufen.

      • Naja, ich bin jetzt auch kein Experte und kann nur das wiedergeben, was ich von den Virologen vernommen habe. Ich hoffe ja auch, dass nix weiter passiert ist, aber dass man Schwarzmaler sein muss um die Gefahr zu sehen glaub ich jetzt eher nicht so.

      • Eduard XVII

        Das ist das Eigenartige. Ich war mit der britischen Variante infiziert, mein Mann zum Glück gar nicht.
        Die Gefahr ist natürlich noch größer als bei der ursprünglichen Variante, aber wollen wir hoffen, dass sich nicht noch mehr Menschen angesteckt haben.

      • Vollkommen richtig !
        Hier sind soviele Jünger Coronas unterwegs…
        Leute es gibt auch ein Immunsystem! Man muss nicht gleich alle in Quarantäne stecken ..

      • @Olga

        Ich weiss jetzt nicht genau, wem jetzt Deine Zustimmung gilt. Aber ich kann nur sagen, dass es pures Glück war, dass nur ich infiziert war. Ich hatte wahnsinnige Angst, dass mein Mann auch infiziert sein könnte. Nicht jede/r hat so ein gutes Immunsystem.
        Vielleicht solltest Du Dir mal Berichte über die Intensivstation anschauen. Das ist wirklich schlimm, was man dort sieht.

    • Dasselbe dachte ich mir auch :/ In spätestens 2-3 Wochen werden wir das Ausmaß wahrscheinlich sehen können. Interessant wird es dann auch, ob der ESC im nächsten Jahr (falls die Situation dort erneut ähnlich sein sollte) genau wie in diesem Jahr stattfinden wird oder doch auch zu einem Online-Konzept umentwickelt wird

  8. Testen, testen, testen, …. bis der Arzt kommt ! Unglaublich wie verblödet sich alle der Gesundheitsdiktatur unterwerfen (müssen).

    • Äh, … sorry, aber scheinbar hat hier jemand immer noch nicht kapiert, dass es sich um ein ernstzunehmendes Virus handelt (kopfschüttel)

    • Du stehst also auf Ersticken, oder was soll der schwachsinnige Kommentar? Asoziale Menschenverachtung sind solche Aussagen und sonst nichts.

    • Achso, die ganzen Menschenmengen die in der letzten Zeit gestorben sind bzw. stark krank waren, haben sich nicht zufällig mit einem hochtödlichen Virus infiziert, nein, die hatten einfach nur Pech, dass sie eine heftige Grippe erwischt hat, so ist das also… (mein Gott, wie kann man nur solch einen Kommentar schreiben…😠😠

    • Hey Olga,

      habe zwei Familienmitglieder letztes Jahr durch das Virus verloren.
      Covid ist eine Gefahr und ich wünsche dir, dass sowohl du als auch deine Familie gesund bleiben:)
      In dem Sinne: Maske, Abstand und Tests

      • Lieber Philipp, das tut mir so unendlich leid. Fühle dich durch den Computer hindurch gedrückt!

    • Dieser Kommentar ist so dumm, dass ich ihn als nicht geschrieben betrachte. Auf welchem Planeten warst Du in den letzten 15 Monaten und wo gibts die Tickets dahin?

    • Kann mich da nur anschließen. Bitte Bitte seid vorsichtig und tragt auch wenn es nervt die Maske einmal mehr als zu wenig (also auch an eurem Tisch im Pressezentrum). Die Gesundheit ist das wichtigste überhaupt. als ehemalige Krebspatientin, die es mit damals 29 erwischt hat, spreche ich aus Erfahrung. Keiner ist unverwundbar.

  9. Es fing eigentlich alles so gut an und ausgerechnet jetzt auf der Zielgeraden kommt eventuell doch noch der große Knall. Wir haben erst Donnerstag, das könnte sich im Hinblick auf Samstag Abend noch ziemlich bescheiden entwickeln.

    Mittlerweile bin ich wirklich froh, auf meine Finalkarten verzichtet zu haben, vor allem bei den Bildern mit den vielen Menschen in der Halle. Dann lieber gesund und unter hoffentlich normalen Umständen ein neuer Anlauf nächstes Jahr.

  10. Oh Gott … mir wirds allmählich echt anders. Hoffentlich geht das noch alles gut aus. Gute Besserung für alle Betroffenen, alle anderen (besonders Benny und Douze) : Passt auf Euch auf!

    • Ich fürchte dass vor allem nach Samstag noch einige Fälle dazu kommen werden.
      An das ESC-Kompakt-Team bleibt Gesund und passt auf Euch auf!

      • Ich meine PCR-Tests und vor der Probe, die in gut einer Stunde beginnt. Und die PCR-Tests brauchen ja ein wenig Zeit. Das Röhrchen in die Nase schieben ist ja nicht so aussagekräftig.

    • Ich denke einen Schnelltest aller für die Sicherheit zum Proben und Auftreten jetzt und ein direkt darauffolgenden PCR Test aller könnten einen Beitrag leisten. Das PCR Ergebnis dauert sowieso 2 Tage. Zum Finalabend hätten wir wahrscheinlich die sicher positiven, die vorher durch den Schnelltest, aufgrund mangelnder Symptome, nicht aufgefallen wären. Liebe Blogger, bitte passt auf euch auf :/

  11. Habt keine Sorgen : das wird noch gut ausgehen . Man kann nicht verhindern , dass sich der ein oder andere infiziert. 16 positive Tests von knapp 25.000 ist noch zu verkraften .Immer diese Schwarzmalerei. 😅
    Außerdem wird man bei positivem Test direkt isoliert . Jetzt vom großen Knall zu sprechen oder zu sagen dass wäre jetzt der Anfang vom Ende für den ESC in Rotterdam im Szenario B ist ein bisschen übertrieben.
    Bleibt optimistisch , vielleicht gibt es auch falsch positive Tests. Sowas gibt es ja auch manchmal. Es ist schade für Duncan , aber da kann man nichts machen.

  12. Ich schrieb es schon vor ein paar Tagen, damals noch belächelt von manchen:
    Wenn das Virus erst einmal Fuß in Rotterdam gefasst hat, geht es nie mehr weg und verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Die Verantwortlichen müssen jetzt unbedingt Schadensbegrenzung betrieben, ehe es zu einem großen Ausbruch kommt.
    Meine Bitte an die EBU: So bitter es auch ist, macht alle Eintrittskarten ungültig! Sonst haben wir Samstag die Hälfte der Teilnehmer auf dem Hotelsofa. Man muss auch die Fairness des Wettbewerbs weiterhin gewährleisten können.
    Klar ist, man hat das Risiko bewusst gewählt und nun muss man die Konsequenzen tragen!
    Alles Gute an die Infizierten und hoffentlich kommt da nichts mehr (künstlertechnisch) dazu!

  13. „Wohl auch, um das Thema zu de-eskalieren, gibt die EBU korrespondierend zur Duncan Laurence Meldung bekannt, dass seit Probenbeginn (6. April 2021) insgesamt 24.400 Tests durchgeführt wurden (Crew, Volunteers, Künstler und Delegationsmitglieder, Pressevertreter), von denen lediglich 16 (0,06 Prozent) ein positives Ergebnis aufwiesen. In den allermeisten Fällen soll es sich um Menschen gehandelt haben, die den Veranstaltungsort vorher nie oder kürzlich nicht betreten hatten. Bis heute habe es keine Infektionen gegeben, die sich auf die Ahoy Arena und das Gelände zurückverfolgen lassen ließen.“
    Noch, denn wenn Duncan am Mittwoch Symptome aufwies, wird er am Dienstag wahrscheinlich auch schon infektiös gewesen sein und da es keinen gegenteiligen PCR vom Dienstag gibt, müssten alle, die im engeren Kontakt standen in Quarantäne. Es ist davon auszugehen, dass dort eine Ansteckung im Gelände von statten gegangen ist, die sich wahrscheinlich am Samstag oder Sonntag zeigen wird. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass wenn keine Infektionen aus den Delegationen eingeschleppt werden, das engere Umfeld Coronafrei bleiben kann, aber der vergleichsweise laxe Umgang hat uns eines besseren belehrt.
    Am Ende werden unter den Zuschauern wahrscheinlich weniger Fälle zustande kommen als im „Inner Circle“ der Delegationen, des Produktionsteams und der Pressevertreter.

    • Es sollten auch keine Pressekonferenzen oder sonstige Interviews stattfinden…

      Mir kommt echt vor, es sei gar nichts passiert und alles wäre so wie früher. Wozu ist beispielsweise diese Nicky da ?

      • Nikkie ist die einzige Moderatorin, die Freude verbreitet und ihre YouTube Reihe ist amüsant, das kann man schon nach den Proben aufnehmen, mit anständigen Testkonzept. Aber die Niederländer sind so leichtfüßig. Wahrscheinlich bin ich ich so sauer, weil ich direkt an der Grenze wohne und die noch hohen Zahlen schnappen über (Der Zusammenhang ist offensichtlich). Thilo mit Bobby ist da noch direkter betroffen…

    • oder die beiden werden live per skype zugeschaltet. heute geht ja alles virtuell. wäre mega lustig. auch wenn der grund dafür nicht lustig ist. duncan wünsche ich eine schnelle genesung.

      • Bitte nur stilecht zugeschaltet mit 32-bit Pixelgrafik (passend zu seinem Alter Ego) oder in 3D mit Virtual Reality-Vollanzug ins Bild gebeamt.

  14. Ich finde es schad3, daß er nicht im Finale live auftreten kann und leider ist das auch ein Indiz dafür, daß nicht alle diesjährigen ESC-Teilnehmer vor der Veranstaltung geimpft wurden (sofern bereits passiert).

  15. Erst einmal gute Besserung an Duncan.

    Mich würde ja mal interessieren, wie die Corona-Regeln für Interval Acts aussehen. Eigentlich müsste da das gleiche gelten wie für die Delegationen, das scheint mir hier aber nicht wirklich der Fall zu sein. Dann braucht man sicher über solche Dinge aber nicht wundern.

  16. Unfassbar. Hoffentlich geht es ihm noch gut. Ich bin gespannt wie sie es machen, da Duncan neben Auftritte im Finale auch noch die Jury Punkte der Niederlande bekannt gibt.

  17. Ich denke bei so einer Veranstaltung lässt es sich nicht vermeiden, dass es auch positive Fälle gibt. Daher machen ja die Holländer den ESC zur wissenschaftlichen Studie um zu schauen was und wieviel passieren kann. Irgendwo muss ja ein Anfang gemacht werden. Daher find ich es gut, dass die Holländer den Weg mit dem ESC wagen. Alles Gute an Duncan und Dađi und deren Teams.

  18. Haben gestern unsern Texel Urlaub auf nächstes Jahr umgebucht, die Niederlande nimmt Corona nicht ernst genug.

  19. Oh mann, ich bekomme langsam ein richtig ungutes Gefühl bei der Sache. Natürlich wird jetzt alles bis zum Finale durchgezogen, aber ich kann mir nicht vorstellen dass es das jetzt war mit den Covid-Fällen. Und nach der Veranstaltung fahren dann alle wieder in ihre Heimatländer, wahrscheinlich ohne ordentlich in Quarantäne zu gehen. Oh mann…
    Ich finde es ja generell gut, dass die EBU den ESC dieses Jahr durchziehen wollte. Ich bin auch mit der Zuschauerzahl einverstanden. Aber ich hab das Gefühl, dass das alles viel zu sehr auf die leichte Schulter genommen wird. Das sieht man oft in den Hintergrund-Clips aber auch z.B. daran wie die Zuschauer in der Arena aufgeteilt sind (nämlich gar nicht). Ich war letzten Sommer in den Niederlanden und war erstaunt wie wenig Maßnahmen es dort gab. Masken waren nicht mal in Supermärkten oder Restaurants Pflicht, sondern es wurde nur überall gepredigt, dass man „Abstand halten“ soll. Was dann natürlich mindestens die Hälfte nicht gemacht hat. Die Niederlande waren wohl am Ende einer der schlechtesten Austragungsorte für diesen ESC.

    • Dem letzten Satz kann ich mich nur anschließen, kein anderes westeuropäisches Land hätte das so lasch durchgezogen, selbst die angeblich so lockeren Schweden nicht.

  20. Auch wenn hier weiter oben von Schwarzmalerei die Rede ist, es werden jetzt ein Act nach dem anderen mit einem positiven Ergebnis antanzen. Wie einige Kommentatoren schon passend gesagt haben: Wenn Corona einmal Fuß gefasst hat…
    Man kann hoffen, dass es nicht zu viele werden!
    Auch, wenn sich das Hygiene-Konzept theoretisch gut anhört, die Personen müssen sich auch daran halten.
    Wenn man mich gefragt hätte, hätten alle Künstler und Journalisten 7 Tage vor Probenbeginn anreisen müssen und sich in Quarantäne begeben müssen, es würde keine „Social Days“ geben, bei denen man sich die Stadt anschaut (das hätten die Delegationen auch nach den Shows machen können), es werden täglich vorm Betreten der Halle Schnelltests gemacht und alle 2-3 Tage werden bei allen Beteiligten (also Künstler, Maske, Journalisten,…) PCR-Tests durchgeführt.
    Wahrscheinlich hätte selbst das nicht gereicht, aber ganz ehrlich: Blase-Schnelltests, die (ich glaube) in Deutschland gar nicht zulässig sind und nur bei gefühlt 30% funktionieren…?
    In Pflegeeinrichtungen werden teilweise drei mal pro Woche PCR-Tests und täglich Schnelltests gemacht und das seit November! Für die vier Wochen ESC hätte man das auch bewerkstelligen können…
    Und zum Thema Publikum ohne Abstand und Maske will ich gar nichts mehr sagen….

  21. Herrje, hier ist ja wieder was los … halbgare Behauptungen, vorweggenommenes Scheitern, fertige Fehleranalysen von „Insidern“ …

    Mein Lob, dass die Blogger dagegen einfach sachlich-unspekulativ ohne Tarotkartenleserei darüber informieren.

  22. Ich habe oben geschrieben das Duncan Laurence die Punkte vorliest. Dem ist jetzt nicht so. Eine andere macht es.

  23. Übermorgen im großen Finale sollte Duncan auch Punktesprecher für die Niederlande sein und ersetzen wird ihn in dieser Funktion Romy Monteiro:

    https://eurovoix.com/2021/05/20/netherlands-romy-monteiro-replaces-duncan-laurence-as-spokesperson-for-eurovision-2021/

    Romy Monteiro nahm an der niederländischen Version der Castingshow „The Voice“ teil und hier ist eine Kostprobe ihres gesanglichen Könnens:

    https://www.youtube.com/watch?v=ERFrsfMXX1I

    Die Sängerin war Mitglied im Team von Trijntje Oosterhuis, die vor sechs Jahren die Niederlande beim ESC vertrat und leider im Halbfinale ausschied.

  24. Das ‚Hygiene-Konzept‘ welches Anwendung findet ist ja nie wirklich erprobt worden. Man kann natürlich davon ausgehen dass an der Entwicklung des ‚Konzepts‘ Personen beteiligt sind, die dafür geeignetes Wissen haben. Kernpunkt des Konzepts sind ja ‚Testungen‘. Problem bei der Sache ist, dass es gar kein Wissen bzw nur sehr begrenztes Wissen darüber gibt, wie eine Großveranstaltung ’sicher‘ d.h. corona-safe durchführbar ist. So weit ich weiss ist auch noch nie wissenschaftlich genau untersucht worden wie infektionsgefährdet Personen in einer Halle wirklich sind. Da spielen ja viele Faktoren mit rein (Sitzabstand, Maske ja/nein, Rauminhalt der Halle, Luftströmungsverhältnisse, Ent-/Belüftung, Einsatz von Luftreinigern mit Hepafiltern usw usf.).

    So wie ich das sehe scheint es bei der EBU so geregelt zu sein, dass jedwede ’negativ‘ Testung grundsätzlich zu 100% vertraut wird. Status ’negativ‘ hebt die Regeln zu Abstand und Masketragen auf, obwohl dies zumindest in Deutschland eine Ordnugnswidirgkeit darstellt. Seuchenrechtlich gesehen wäre die gesamte Veranstaltung in Deutschland nicht durchführbar bzw vllt nur mit ‚vollständig geimpften‘, oder ‚Genesenen‘. Selbst dann würden die aHA Regeln und natürlich die Coronaschutzverordnungen gelten. Man darf hier nicht vergessen, dass die Provinz in der Rotterdam liegt eine der Gegenden in Europa mit der höchsten aktuellen Ansteckungswahrscheinlichkeit ist.

    Allerdings ist es auch so, dass 16 positive Test-Ergebnisse bei 25.000 Tests erstmal ein ungefährliches Bild zeichnen. In Unklarheit aber lässt die EBU, um was für Tests es sich eigentlich handelt. Hab hier gelesen dass es sich da teilweise um sehr ungenaue Tests handelt, die zb wg Ungenauigkeit in Deutschland gar nicht zugelassen sind..Wieviele PCR Tests wurden denn durchgeführt?

    Etwas erstaunt bin ich darüber wie mit den positiven Testergebnisse umgegangen wird. Es gilt ja zb bei der deutschen Corona Warnapp, dass man erst eine Testung dringend empfohlen wird, wenn man mehrere Minuten (5 bis 15 ich weiss es nicht genau) in zu geringer Nähe zu einer infizierten Person gewesen sein muss. Ansonsten taucht nur eine ungefähre Warnmeldung auf. Bzw tauchte..dort gibt es ja keine Warnungen mehr…Dennoch reciht eigentlich selbst auch ein sehr kurzer Kontakt aus um Corona übertragen zu bekommen. Hängt von den Umständen ab.

    Was die Infektion von Duncan Laurence betrifft ist es so wie bei allen, dass die einzelne Person die infiziert ist im Normalfall ein statistisch gesehen (und je nach Alter natürllich) geringes bis sehr geringes Risiko hat an Covid19 schwer zu erkranken oder gar zu versterben (ohne aber dass es gänzlich ausgeschlossen wäre). Selbst ein milder Anfangsverlauf kann sich aber noch urplötzlich in eine schwere Krise um-mutieren. Is ne art von Roulette…Problem ist dass der einzelne Infizierte andere Personen infizieren kann die gefährderter sind, als er selber. Insbesonders gilt das für Infizierte, die meinen bzw durch einen ungenauen Test vorgegaukelt bekommen nicht-infiziert zu sein. Eigentlich müsste aber eigentlich jeder wissen, oder kann sich das Wissen leicht beschaffen, dass je nach Art der Testung das jeweilige Ergebnis mit mehr, oder weniger Vorsicht ‚zu geniessen ist‘ und grundsätzlich das nötige Verhalten eh weiter gilt. Gibt natürlich viele die das nicht kapieren bzw nicht kapieren wollen.

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