Zehn Jahre ist es nun bereits her, dass der Eurovision Song Contest das bislang letzte Mal in Deutschland ausgetragen wurde: Am 10., 12. und 14. Mai fand der ESC 2011 in Düsseldorf statt, weil Lena den Wettbewerb im Jahr zuvor mit „Satellite“ in Oslo gewonnen hatte. Die ARD nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, um das Finale des 2011er-Contest zu wiederholen. Wie schon im vergangenen Jahr zur Wiederholung des Finales aus 2010 bieten wir dazu auch in diesem Jahr einen Live-Blog an.
Die offizielle Ankündigung für die Show, die im ARD-Programmschema einfach aus 2011 übernommen wurde und nach wie vor brandaktuell ist, liest sich folgendermaßen:
„Die größte Musikshow der Welt – und Deutschland hat nach Lenas Sieg 2010 die Ehre, dieses Event der Extra-Klasse nach fast 30 Jahren wieder ausrichten zu dürfen:
Düsseldorf ist Gastgeber für 43 Nationen, die beim Eurovision Song Contest (ESC) 2011 antreten.
125 Millionen Menschen von Island bis Aserbeidschan, vom Nordkap bis Tel Aviv versammeln sich vor den Fernsehern, auf Parties, bei Public Viewings.
Für Deutschland geht es um eine erfolgreiche Titelverteidigung. Lena tritt in Düsseldorf erneut an mit dem Song ‚Taken By A Stranger‘.“
Das sind die teilnehmenden Acts und die Startreihenfolge für die Show:
- Finnland: Paradise Oscar – Da Da Dam
- Bosnien und Herzegowina: Dino Merlin – Love In Rewind
- Dänemark: A Friend In London – New Tomorrow
- Litauen: Evelina Sašenko – C’est ma vie
- Ungarn: Kati Wolf – What About My Dreams
- Irland: Jedward – Lipstick
- Schweden: Eric Saade – Popular
- Estland: Getter Jaani – Rockefeller Street
- Griechenland: Loukas Viorkas feat. Stereo Mike – Watch My Dance
- Russland: Alex Sparrow – Get You
- Frankreich: Amaury Vassili – Sognu
- Italien: Raphael Gualazzi – Madness Of Love
- Schweiz: Anna Rossinelli – In Love For A While
- Vereinigtes Königreich: Blue – I Can
- Moldau: Zdob și Zdub – So Lucky
- Deutschland: Lena – Taken By A Stranger
- Rumänien: Hotel FM – Change
- Österreich: Nadine Beiler – The Secret Is Love
- Aserbaidschan: Ell & Nikki – Running Scared
- Slowenien: Maja Keuc – No One
- Island: Sjonni’s Friends – Coming Home
- Spanien: Lucía Pérez – Que me quiten lo bailao
- Ukraine: Mika Newton – Angel
- Serbien: Nina – Čaroban
- Georgien: Eldrine – One More Day
Neben diesen teilnehmenden Künstlern erwarten uns auch Stefan Raab und Lena mit der Rockabilly-Version von „Satellite“ als Opening-Act und Jan Delay – der übrigens in diesem Jahr in der Countdown-Show zum ESC mit Barbara Schöneberger zu sehen sein wird – mit „Oh Jonny“ und „Klar“ als Pausenact. Die Show aus der Düsseldorf Arena (vormals ESPRIT arena, heute Merkur Spiel-Arena) wird von Anke Engelke, Stefan Raab und Judith Rakers moderiert. Letztere hat erst kürzlich mit Bezug zu ihrer Home-Farming-Buchveröffentlichung ihre ESC-Erinnerungen mit uns geteilt.
Das ESC-Finale 2011 wird in der Nacht vom 21. auf den 22. Mai ab 23:45 Uhr im Ersten wiederholt. Wir halten alle Ereignisse der Show hier im Live-Blog fest und freuen uns, wenn Ihr die Geschehnisse vor, während und nach der Sendung unter diesem Beitrag kommentiert. Feel your heart beat!
Guten Abend alle zusammen und herzlich willkommen zu unserem Live-Blog, der heute live aus der Blogger-WG in Rotterdam kommt. Ich freue mich sehr darauf, den ESC 2011 aus Düsseldorf gemeinsam mit Euch Revue passieren zu lassen. Das war mein 2. ESC live vor Ort (damals noch ganz entspannt ohne Blog-Aktivitäten) und ich habe tolle Erinnerungen an die Zeit.
Wir empfangen hier das erste über Kabel und als ich gerade den Fernseher eingeschaltet habe, bin ich bei BBC World News gelandet und konnte James Newman beim Schwimmen zuschauen. In Großbritannien scheint der aktuelle britische Vertreter also durchaus vorzukommen. Hoffentlich ein gutes Omen für morgen.
So, jetzt geht es also auch hier los. Wir sehen Anke, Stefan und Judith, die uns begrüßen und sich beim Vorjahres-Gastgeber Norwegen bedanken.
Jetzt kommt das berühmte Intro, die Rockabilly-Version von „Satellite“. Das war damals in der Halle wirklich der Hammer, der perfekte Start in einen tollen ESC-Abend.
Douze Points sagt, dass die Eröffnungsnummer so heute aber auf keinen Fall mehr gehen würde – viel zu wenig divers. Dafür kommt jetzt aber Lena in vielfacher Ausführung – und auch in echt. 2011 waren die Eröffnungsnummer und die Flaggenparade noch 2 in 1 sozusagen. Und damit sind wir jetzt auch nach zügigen 10 Minuten durch.
Nun sehen wir, wie aus der ESPRIT arena die Düsseldorf Arena wurde, wie also aus einem Fußballstadion eine Veranstaltungshalle für die größte Musikshow der Welt gemacht wurde. Schon beeindruckend.
Damals war das Abstimmungssystem noch anders. Ausführlicher werden wir dazu nachher nochmal kommen, aber jetzt erfahren wir, dass man schon vom Beginn der Show an abstimmen darf – also ab sofort.
1. Finnland: Paradise Oscar – Da Da Dam
Paradise Oscar war ja in den vergangenen Jahren öfter in den deutschen Songwriting Camps zugegen und hat da gemeinsam mit den deutschen Kandidaten für den ESC Songs geschrieben. 2011 war er relativ hoch gehandelt und hatte auch eine Botschaft im Gepäck, die aber erst ein paar Jahre später von einer jungen Schwedin und Tochter einer ehemaligen ESC-Teilnehmerin noch prominenter auf die Tagesordnung gesetzt wurde. Ein süßes Singer-Songwriter-Lied, aber vielleicht am Ende doch etwas zu harmlos.
2. Bosnien und Herzegowina: Dino Merlin – Love In Rewind
Von Peter Urban erfahren wir, dass Dino Merlin einer der bekanntesten und erfolgreichsten Künstlern in Bosnien ist (oder war?). Ich erinnere mich noch, dass ich den Song vor dem ESC nicht so richtig auf dem Schirm hatte, dass er mir dann aber zunehmend besser gefallen hat: Schöne Balkanklänge mit Ohrwurmcharakter.
3. Dänemark: A Friend In London – New Tomorrow
„New Tomorrow“ war 2011 einer meiner Favoriten, ist im Rückblick aber doch eher zahnlos und wirkt heute fast langweilig. Die Band gibt es mittlerweile übrigens nicht mehr, Sänger Tim Schou hat aber gerade sein Soloalbum „Hero/Loser“ veröffentlicht. Aber auch hier gibt es wieder eine Weltverbesserer-Botschaft, das scheint also doch auch 2011 schon ein Trend gewesen zu sein. Gegen Ende muss ich dann doch wieder Douze Points zustimmen: Eine Hymne. Und die geht dann eben doch ins Ohr.
4. Litauen: Evelina Sašenko – C’est ma vie
Die Gebärdensprache als Showelemente hat uns beim ESC ja immer mal wieder ereilt und auch in den Vorentscheidungen wird sie gefühlt seid 2011 häufiger eingesetzt. Blame it on Evelina. Auch der Song war leider nichts für mich. Evelina wollte in diesem Jahr ja erneut bei der litauischen Vorentscheidung antreten, zog dann aber wegen Corona zurück. Vielleicht klappt’s ja nächstes Jahr.
5. Ungarn: Kati Wolf – What About My Dreams
„What About My Dreams“ ist bis heute eine Euroclub-Hymne und wird immer gern genommen. Trotzdem war der Schlagerpop vielleicht auch 2011 nicht mehr ganz so modern? Nach Bosnien und Herzegowina ist Ungarn jetzt schon das zweite Land, das heute leider gar nicht mehr am ESC teilnimmt. Vielleicht ändert sich das ja irgendwann wieder – what about our dreams?
6. Irland: Jedward – Lipstick
Jetzt also der erste Streich von Jedward. Im Jahr darauf haben sie es dann gleich wieder versucht mit „Waterline“. Das ist jetzt natürlich nicht die hohe Kunst, aber es hat Spaß gemacht und war gute Unterhaltung. 2013 (?) habe ich mich dann sogar mal dazu hinreißen lassen, aus ESC-Gründen auf ein Jedward-Konzert zu gehen – wir waren ungefähr 15 Jahre älter als alle anderen Konzertbesucher, also abgesehen von den Eltern ganz hinten in der Halle. Ich habe Douze Points mal auf Recherche geschickt, was Jedward heute so machen. Hier das Ergebnis:
7. Schweden: Eric Saade – Popular
Achja, unser Eric. FAST hätten wir ihn dieses Jahr zum 10-jährigen ESC-Jubiläum wieder beim ESC gesehen, aber er musste sich im Melodifestivalen knapp Tusse geschlagen. Wir stellen gerade fest, dass „Popular“ jetzt nicht soooo schön gesungen war. Trotzdem könnte am Ende des Abends ein gar nicht mal so schlechter Platz dabei rausspringen. Douze Points berichtet gerade, dass das technisch wohl ganz schön anspruchsvoll war, die Glasscheibe auf der Bühne zerbrechen zu lassen.
8. Estland: Getter Jaani – Rockefeller Street
2011 wurde die Startreihenfolge noch ausgelost und wir stellen gerade wieder fest, wie stark diese Gruppe zwischen Platz 5 und 8 war – zumindest auf dem Papier, denn alle wurden als Mit-Favoriten gehandelt. Und auch tanztechnisch stark, denn dieses Set könnte man so problemlos hintereinander weg im Euroclub spielen – sagt Experte DJ Douze Points.
9. Griechenland: Loukas Viorkas feat. Stereo Mike – Watch My Dance
Griechenland war mit damals mit zu wenig Pepp vorgetragen und auch in der Mischung irgendwie etwas unklar. Deshalb komme ich lieber wieder zurück auf Jedward: Per WhatsApp werde ich korrigiert, dass das Jedward-Konzert schon 2011 war. Time is running…
10. Russland: Alex Sparrow – Get You
Eine meiner bleibendsten Erinnerungen an Düsseldorf: Auf der Toilette des Euroclub haben sich Alex Sparrow und Vor-Vorjahressieger Alexander Rybak auf einen Auftritt vorbereitet – Alex R. hat gegeigt und Alex S. sein „Get You“ dazu gesungen. Super Akustik und ein ganz besonderer Moment, dieses Mini-Konzert.
11. Frankreich: Amaury Vassili – Sognu
Amaury hätte vor seinem Auftritt ein bisschen Moroccanoil gut getan. Da das Lied auch nichts mit mir macht, skippe ich hier weiter und suche mich auf Facebook durch alte Bilder von 2011.
12. Italien: Raphael Gualazzi – Madness Of Love
Peter Urban hat Recht, typisch ESC ist das nicht. Aber beim ESC funktioniert eben nicht immer nur typische ESC-Musik. Vielleicht sogar in den seltensten Fällen? Wie auch immer: Ein super Wiedereinstieg für Italien beim ESC, das zuvor seit 1998 ausgesetzt hatte.
Jetzt kommt also erstmal eine Werbepause bzw. ein kleiner Talk im Greenroom.
13. Schweiz: Anna Rossinelli – In Love For A While
Jetzt kommt mein absolutes Lieblingslied des Jahrgangs. So charmant, so unaufgeregt. Ganz toll! Wie übrigens auch viele der anderen Musik von Anna – da lohnt sich das Reinhören! Ich glaube, die gewinnt.
14. Vereinigtes Königreich: Blue – I Can
„I Can“ ist sicher nicht der stärkste Song von Blue und außerdem hat Lee teilweise auch ganz schön mit den hohen Tönen zu kämpfen. Trotzdem fand ich es damals toll, dass sich eine solche Band dem ESC stellt. Schön, dass das dann auch zumindest etwas honoriert wurde (auch wenn das für UK keinen Wendepunkt bedeutet hat).
15. Moldau: Zdob și Zdub – So Lucky
Das finde ich großartig! Eine richtige Gute-Laune-Nummer mit einer verrückten Performance. Top!
16. Deutschland: Lena – Taken By A Stranger
Auch TBAS ist nach wie vor ein toller Song. Außergewöhnlich für Lena, düster, geheimnisvoll. Und vor allem passte hier das Gesamtpaket aus Künstlerin, Song und Performance. Klasse!
17. Rumänien: Hotel FM – Change
Joa, Rumänien hört sich so weg. Wie hat es das damals nochmal ins Finale geschafft? Tut nicht weh, aber ist wirklich sehr unauffällig.
Kurze Breaking News: Hier findet Ihr jetzt die diesjährige deutsche Jury für den ESC. Ganz viel Liebe für Ivy Quainoo!
18. Österreich: Nadine Beiler – The Secret Is Love
Ob Blas Cantó zuhört, wie sich ein Acappella-Intro anhören muss? Nadine Beiler hat mit ihrer tollen Stimme letztes Jahr die erste Staffel von „The Masked Singer Austria“ gewonnen – als Yeti. Und auch schon 2011 wusste sie zu überzeugen, damals hat es Österreich noch mit einer Ballade ins Finale geschafft.
19. Aserbaidschan: Ell & Nikki – Running Scared
Jetzt also Nikki und ihr sehr viel jüngerer Loverboy. In dieser Tradition ist sie ja so etwas wie die Vorgängerin von Natalia Gordienko. Hoffen wir, dass sich 2011 morgen (heute) nicht wiederholt. „Kompromisssieger“ schön und gut, aber bitte nicht kleinster gemeinsamer Nenner.
20. Slowenien: Maja Keuc – No One
„No One“ – noch so ein Grower für mich. Hatte ich vor dem Finale gar nicht auf dem Schirm, hat sich dann aber in meinem Gehörgang festgesetzt. Außerdem finde ich das stimmig inszeniert und Majas Stimme ist nicht die schlechteste.
Jetzt die nächste Werbepause.
21. Island: Sjonni’s Friends – Coming Home
Die Geschichte hinter diesem ESC-Beitrag ist wirklich herzergreifend und dann ist das Ganze auch noch so schön dargeboten. Man kann doch gar nicht anders, als die Jungs zu mögen – oder?
22. Spanien: Lucía Pérez – Que me quiten lo bailao
Wir stellen gerade fest, dass weiße Anzüge in 2011 wohl sehr angesagt waren. „Que me quiten lo bailao“ war jedenfalls einer der Euroclub-Hits des Jahres und auch die zugehörige Choreo wurde sehr gerne präsentiert. Da muss man doch einfach gute Laune bekommen.
23. Ukraine: Mika Newton – Angel
2011 ging das Übel mit der Sandmalerei los. Hoffentlich nie, nie wieder auf der ESC-Bühne. Das Lied bleibt bei mir leider überhaupt nicht hängen.
24. Serbien: Nina – Čaroban
Gut, die Inszenierung war vielleicht nicht ganz so perfekt und vorteilhaft, aber der Song ist doch wirklich ein Hit und schwimmt total auf der Retro-Welle. Mir macht das viel Spaß und ich freue mich immer, wenn der Song mal zufällig in mein Ohr geshuffelt wird. Und an Ninas Stimme gibt es nun wirklich auch nichts auszusetzen.
25. Georgien: Eldrine – One More Day
Die Klamotte ist wirklich gewöhnungsbedürftig. Der Beitrag sticht in dem Teilnehmerfeld, dass wir bis hierhin gesehen haben, aber auf jeden Fall heraus.
So, jetzt sind wir auch schon durch und haben nur noch knappe eineinhalb Stunden vor uns. Ich hoffe, ihr seid alle noch fit?! Up next: Der erste Schnelldurchlauf.
Auch die Postkarten bekommen jetzt nochmal Gelegenheit zu scheinen und werden jetzt nochmal komprimiert gezeigt. Die Musik stammt übrigens von Gary Go und heißt „Wonderful“.
Nach einem weiteren Schnelldurchlauf wird das Voting dann auch schon beendet. Es folgt das Pausenprogramm von Jan Delay, den wir auch morgen wieder beim „Countdown für Rotterdam“ sehen werden. The history book on the shelf…
Wer bei „Klar“ ganz genau hingeschaut hat, könnte einen tanzenden Blogger im Bild gesehen haben…
Ein schönes Bild: Die LED-Wand teilt sich und gibt den Blick auf den dahinter liegenden Greenroom frei.
Jetzt kommen wir schon zur Punktevergabe. Ich konzentriere mich hier auf die interessantesten Aspekte.:
Russland gibt 12 Punkte an Aserbaidschan.
Bulgarien gibt 5 Punkte an Österreich, 12 Punkte gehen an Blue aus UK.
Aus den Niederlanden gibt es einen Punkt für Österreich, 7 für Deutschland und 12 Punkte für Dänemark.
Aus Italien gibt es 6 Punkte für Deutschland und 12 Punkte für Rumänien.
Zypern gibt 12 Punkte an Griechenland.
Die Ukraine gibt 12 Punkte an Georgien.
Finnland gibt einen Punkt an Österreich und 12 Punkte an Ungarn.
Norwegen gibt 5 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Finnland.
Armenien gibt 3 Punkte an Österreich und 12 Punkte an die Ukraine.
Mazedonien (damals noch ohne Nord) gibt 2 Punkte an Österreich und 12 Punkte an Bosnien und Herzegowina.
Island gibt 6 Punkte für Deutschland und 12 Punkte an Dänemark.
Die Slowakei gibt 3 Punkte an Österreich, 4 Punkte an die Schweiz und 12 Punkte an die Ukraine.
Großbritannien gibt 2 Punkte an Österreich, 10 Punkte an die Schweiz und 12 Punkte an Irland.
Dänemark gibt einen Punkt an Österreich, 8 Punkte für Deutschland und 12 Punkte an Irland.
Österreich gibt 10 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Bosnien und Herzegowina.
Polen gibt 4 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Litauen.
Schweden gibt 4 Punkte an Österreich, 6 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Irland.
San Marino gibt 12 Punkte an Italien.
Deutschland gibt 12 Punkte an Österreich.
Aserbaidschan gibt 12 Punkte an die Ukraine.
Slowenien gibt 5 Punkte an Österreich, 7 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Bosnien und Herzegowina.
Der aktuelle Zwischenstand:
- Schweden
- Aserbaidschan
- Dänemark
Die Türkei gibt einen Punkt an Österreich, 3 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Aserbaidschan.
Die Schweiz gibt 7 Punkte an Österreich, 8 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Bosnien & Herzegowina.
Griechenland gibt 4 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Frankreich.
Georgien gibt 3 Punkte an Österreich und 12 Punkte an Litauen.
Frankreich gibt 3 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Spanien.
Serbien gibt 5 Punkte an die Schweiz und 12 Punkte an Bosnien & Herzegowina.
Koratien gibt einen Punkt an Deutschland, 3 Punkte an Österreich und 12 Punkte an Slowenien.
Belarus gibt 8 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Georgien.
Rumänien gibt 12 Punkte an Moldau.
Albanien gibt 12 Punkte an Italien.
Malta gibt 2 Punkte an Österreich und 12 Punkte an Aserbaidschan.
Portugal gibt 12 Punkte an Spanien.
Ungarn gibt 2 Punkte an Österreich und 12 Punkte an Island.
Litauen gibt 2 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Georgien.
Bosnien & Herzegowina gibt 2 Punkte an Deutschland, 7 Punkte an Österreich und 12 Punkte an Slowenien.
Irland gibt 12 Punkte an Dänemark.
Spanien gibt 3 Punkte an Deutschland und 12 Punkte an Italien.
Israel gibt 12 Punkte an Schweden.
Estland gibt 12 Punkte an Schweden.
Moldau gibt 12 Punkte an Rumänien.
Belgien gibt 12 Punkte an Frankreich.
Lettland gibt 8 Punkte an Lettland und 12 Punkte an Italien.
Es war schon zwei Wertungen vor Schluss klar: Aserbaidschan hat den Eurovision Song Contest 2011 gewonnen, Italien ist Zweiter, Schweden Dritter.
Die Freude bei Ell & Nikki ist natürlich riesengroß. Auch Lena ist auf der Bühne. Jetzt hören wir nochmal „Running Scared“ und damit ist der ESC 2011 (ein zweites Mal) Geschichte.
Kommt alle gut durch die Nacht und wir sehen und hören uns dann morgen – um 19 Uhr beim ESC kompakt LIVE und um 21 Uhr beim Live-Blog zum großen ESC-Finale 2021. Tschüss!
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Ich war damals über Lenas Ergebnis von 2011 leicht enttäuscht. Hätte mir mehr erhofft als Platz 10. Dieses Jahr wäre mich mit einem zehnten Platz für Jendrik wirklich glücklich.
Der ESC 2011 ist ja der einzige seit 2006, den ich nicht in voller Länge sehen konnte. (Nur den Anfang, um genau zu sein). Vielleicht schau ich mit, aber der Samstag ist bei mir zu voll, um wenig zu schlafen. Höchster Respekt jetzt schon einmal, den LIVE Blog zu machen
Ach waren das noch Zeiten. Damals war ich live dabei 😊
Ich auch
Ich Freitags im Juryfinale
Ich werde dabei sein. Freue mich schon
Anna rossinelli ist eine der wenigen schweizer teilnehmer der letzten 30 jahre, die dank dem esc den sprung geschafft haben und bis heute bei uns beliebt ist.
In der Schweiz beliebt zu sein, bedeutet nichts. Im Gegenteil ;.)
Wir waren beim Juryfinale live dabei. Bekomme immer noch eine Gänsehaut. Für mich das beste Opening ever! Leider auch der schlechteste Sieger. Ehrlich gesagt glaub ich bis heute, dass da beim Televoting irgendwie gemauschelt wurde. Der Jahrgang war aber auch nicht so dolle.
Glaub ich auch. Da hat socar ein paar milliönchen springen lassen.
Ich war live dabei. Spätestens nach Lena war meine Stimme weg und während Griechenland auf der Bühne herumgesprungen ist, war gefühlt die ganze Halle auf Klo.
Ich muss am Samstag leider früh raus, wünsche aber allen, die heute Abend in Nostalgie schwelgen, viel Spaß. Hier mal meine TOP 7:
1. DEU (mein einziger deutscher Siegertitel)
2. GRC
3. SRB
4. GEO
5. SVN
6. BIH
7. CYP (vorletzter im Halbfinale … 😥)
Ja, dass Zypern damals ausgeschieden ist, verstehe ich bis heute nicht. Dass Bulgarien gescheitert ist, fand ich übrigens auch eine Frechheit.
Bis auf Serbien sind das auch meine Favoriten vom ESC 2011.
P. S. Ich habe mir gestern nacht noch den ESC 2011 gegönnt.🙂
Na, Du bist ja eine richtige Nachteule, Gaby. 😎
Bulgarien hätte ich auch ins Finale geschickt, obwohl ich selbst kein großer Poli-Fan bin (ist mein Platz 19 …)
Im Rückblick sehe ich Polis Semi-Aus positiv, weil ich ein Riesen-Fan ihres 2016er-Beitrags bin und er vielleicht – oder eigentlich ziemlich sicher – nie entstanden wäre, wenn es 2011 besser geklappt hätte ^^
@togravus ceterum ceterum
Ich bin aber auf der Couch eingeschlafen, allzu viel mitbekommen habe ich leider nicht mehr.😃😉
Maja Keuc fand ich 2011 so klasse, die hätte sich gerne höher platzieren können (fairerweise aber tatsächlich mit der englischen ESC-Version, nicht mit der slowenischen, die für mich etwas abfällt) 🙂
Ich mag in diesem Falle beide Versionen. Allerdings ist die „Še sem tvoja, tvoja, tvoja, tvoja, tvoja le“-Passage in Vanilija schon unglaublich stark. Da passt der Rhythmus in der englischen Version mMn nicht ganz so gut zur Musik.
Georgien 2011 ist fantastisch und deine Nummer Eins ist in meinen Top Drei
Hast Du Ungarn mit vorne dabei?
Ungarn ist meine Nummer Eins. Außerhalb von 2021 bin ich doch für tanzbare Uptemponummern🙃
Da siehst Du mal, wie aufmerksam ich Deinen Blog studiert habe. 😀
Manchmal war ich allerdings schwer schockiert, als ich gesehen habe, wer sich so alles bei Dir ganz oben tummelt … 😉😎💃
Carola, Charlotte, Ständerlena, Mans und überhaupt die Schweden (zumindest 2001 könnte noch zugunsten einer anderen Dame gekippt werden). Gina, Keiino… Hach ja. Wahrscheinlich auch die falsche Irin und die Dänen erst…
Gibt es denn eine richtige Irin? Ich mag da eigentlich nur The Mullans, Molly Sterling and Can-Linn feat. Kasey Smith …
Zumindest bei Can-Linn feat. Kasey Smith sind wir uns einig.
Denke immer noch gern an den letztjährigen Live-Blog zur ESC2010-Wiederholung zurück. Das war groß, Benny und alle Mitstreiter*innen von damals! 😉
Mein Finaltipp: Amaury Vassili vor Schweden, Ungarn, Blue und Jedward. Ganz sicher! Verlasst euch drauf! 😉
Du bist genau zum richtigen Zeitpunkt wiedergekommen; endlich geht die Berichterstattung über den JESC wieder los!
Alles Absicht: Ich reiche doch selbst einen Song ein, topic über ein siamesisches Zwerghuhn, das keine Eier mehr legen möchte und von veganen Aktivisten befreit wird. Ich habe mich schon mit synthetischen Federboas und Glitzersteinchen für das Kostümdesign eingedeckt. Das Casting für das Gesangssternchen läuft (bevorzugt werden Namen mit Hühnerbezug). Falls der Blog mal ein Exklusivinterview anfragt. …
Wenn’s um den JESC geht, dürfen’s auch gern 10 Exklusivinterviews sein.
Anstelle eines Castings würde ich aber eine internationale Jury mit Beteiligung von WiWiBlogs und Ruslana plus eine Fan-Jury bevorzugen.
Sehr gute Idee: Ist Kirkorov noch frei? Je süßlicher & kitschiger, desto besser. Ich überlasse dir dann den Job, der Besetzung. Jury-Plätze gegen Bezahlung wären auch zu verkaufen.
Kirkorov, Kontopolous, Barker und Nicole sind schon gek… äh, gebucht!
Ich verhandle dle gerade mit Glöööckler über das Kostüm. Der sagte aber, er hätte schon 10 andere Exklusivverträge für die Veranstaltung abgeschlossen.
Ich wusste nicht mal, dass der noch lebt; er ist ja in der deutschen Modeszene völlig im Schatten von Guido Maria Kretschmer verschwunden.
Da er auf’s Land gezogen ist, war er vom Hühnerthema begeistert. Und wer sonst könnte als Rudolph Moshammers (J)ESC-Erbe antreten?
Ups, bei Erwähnung des Namens Moshammer fing hier auf einmal ein kleines Gewitter an. Also vielleicht doch Kirkorov mit dem Styling beauftragen. Oder alternativ Armin Laschet, der Act soll ja nicht zu bedrohlich rüberkommen.
LOL, kein Mensch möchte bei aufkommendem Gewitter neben dem Unglück anziehenden Laschet stehen.
Wenn man Kirkorov für alle Stylingfragen bekommt – billiger bekommt man kein Gesamtkunstwerk. Das Osteuropa-Jury-Paket ist bei ihm inklusive.
LOL! Jetzt doppelter Regenbogen – DAS ist der Laschet-Effekt!
Im Osteuropa-Paket gibts Griechenland sogar als Bonus dazu!
Ungarn wäre toll so weit vorne, aber sowohl Schweden als auch Ungarn. Die Twins werden vorne landen, auch wenn sie nicht an den verkannten Truthahn heranreichen können.
kommt dann der legendäre eröffnungsact endlich mal in brauchbaren HD auf youtube?
wenigstens vorübergehend?
wir kriegen in kürze dank der CDU/CSU,SPD und den sich hier mal wieder! mal nicht stellung beziehenden grünen den uploadfilter – dann ist eh schluß mit lustig.
@Jorge: Das Interview ist garantiert, no matter what. Ich komme auf Dich zu Btw, was ist Dein liebster Song von ABBA?
Ach stimmt, die Federboa & Glitter haben dich auf die ABBA-Spur geführt. Einige, u.a. „Thank You for the Music“ …
Nach dem letzten Jahr bin ich natürlich dabei!
Erst vor kurzem habe ich mit meinem 17j. ESC-Kumpel die Ausgaben der ESC 1968, 1985, 1998 & 2011 gesehen. Seine Kommentare waren herrlich erfrischend. Aber er war auch sehr erstaunt. Ich finde es gut, dass er sich ein gute ESC-Basics angeeignet hat. Da habe ich Respekt vor.
Wenn Jorge oder andere gewillt sind, dass quasi so durchzuziehen, als wüssten wir nicht wie es ausgeht, wäre ich dabei. Kann aber sein, dass ich wegnickw
Ich habe eben nochmal nachgesehen: Amaury führt bei den Wettquoten haushoch! Das ist eine 99,9% Sache! Paris 2012!
Vielleicht bei den Jurys, aber die Zuschauer werden was tanzbares wollen
Ungarn wäre natürlich auch toll, aber die Prinz-Blogger faseln immer etwas von Eiskönigin. Die haten so nen klasse Euroclub-Discosong! 😉
Aber das müsste für die doch genau passend sein^^
Hauptsache Italien ist endlich wieder dabei. Sie sollten nur nie gewinnen, nochmal 1991 ertragen wir nicht
Kann mich gar nicht an 1991 erinnern, weil ich so blutjung bin. Aber wenn Italien schon mit Piano antritt, fackeln die das hoffentlich auch ab. Normalerweise tritt doch nur Portugal mit solchen Songs an und die werden den ESC ja im Leben nicht gewinnen …
Ehe Portugal gewinnt, gewinnt Österreich nochmal. Die sind ja auch wieder da
Österreich? Ohne Nachbarschaftsvoting? Niemals!
Mit Lena letztes Jahr hätte auch niemand gerechnet, zumindest ohne das direkt wieder in Zweifel zu stellen.
Stimmt, wenn’s dieses Jahr mit TBAS nicht klappt, tritt Lena vielleicht nächstes Jahr nochmal an.
Oh, das wird ein Fest. Bin gespannt, ob wir die 596 Kommentare des letzten Jahres knacken.
Jendriks Gesang klang im Juryfinale ganz ordentlich.
Hmmm, nach dem Auftritt ist Jendrik bei den Quoten auf den vorletzten Platz zurückgefallen. Wobei es eh egal ist, ob Rang 25 oder 24.
„Entscheidend is auf’m Platz“
Da hast Du absolut recht. Und glaub mir, ich bin jedes Jahr optimistisch und drücke immer fest die Daumen. Aber mittlerweile weiß ich echt nicht mehr, woher die Punkte kommen sollen.
Hach ja, ich möchte mir mein letztes Fünkchen Hoffnung einfach nicht nehmen lassen.
Hallo zusammen. Wer ist alles schon da?
Oh das waren noch Zeiten
Weil mein DSL zu lahm war, hatte ich leider keine Karten für Düsseldorf bekommen, mein spanischer Freund ist aber gerade in der Halle.
Guten Abend. So große Hallen haben schon einen Reiz.
Ich bin mal live dabei, zumindest das tolle Intro muss man ja gesehen haben ^^
TV-ton viel zu leise – wieder mal!
inga ist am Start. Schönen guten Abend zusammen.
Dirses geile Opening
Anke ist einfach super! Wer kann die beim ESC ersetzen? Barbara Schöneberger? Die ist noch unverbraucht. 😉
es wird wohl nie wieder eine bessere eröffnung geben. 🙂
Dieses Jahr sicherlich nicht. Aber Wien war schöner.
supergayeröffnung oder was?
keine erinnerung daran. 😀
Ich war damals im Juryfinale dabei. Das Finale wurde dann natürlich im Wohnzimmer geschaut. Für mich ist der ESC eine Fernsehshow.
Grüße an die Blogger, aber wieso sind die nicht in Düsseldorf, sondern in ner WG Rotterdam?
Geiles Intro und Feuerwerk lieben ja alle ESC-Fans siehe Rumänien letztes Jahr.
Also das war wirklich eine Mega Eröffnung. Obwohl man es kannte trotzdem mega
Ich liebe diese Zeitraffer-Videos vom Bühnenbau. Kann man ruhig jedes Jahr machen
Meine Lieblingspostkarte hatten die Polen. Gibt es heute nicht zu sehen.
Oh, diese Postcards im Spielzeuglook hatte ich schon ganz vergessen. Schaut super aus.
Schöner Song
Der Applaus wenn die Erdkugel hinter ihm auf der LED-Wand erscheint ❤
Immer wieder Gänsehaut 🙂
Ein cooler kleiner Song, aber Oskar hat leider Pech mit der Auslosung gehabt. Das wird schwierig mit einem guten Ergebnis.
(Der Text hat schon fast erschreckende Parallelen zur Biografie von Greta Thunberg…)
Damals meinte ich er singt um den Sieg mit.
Und genau deswegen wird die Reihenfolge nicht mehr gelost… wer eröffnet denn so ein ESC-Finale? 🙈😂
Oskar als Cat Stevens Abklatsch, ich gebe nur 4 Punkte.
Die Welt retten … Der Slogan ist sowas von aus der Zeit geraten …
schunkeln mit dino. 🙂
klasse nummer!
Und dieses Lied habe ich total unterschätzt.
dass war lebensfreude pur. 🙂
Tolles Retro-Feeling von Dino.
Der Paradiesoscar war wirklich sehr süß… vollkommen falsch natürlich, dass er ganz am Anfang ran musste
Bosnien will mir gefallen aber irgendwas ist da ganz unstimmig
Als Bosnien noch beim ESC waren
Super Song
Leider gab es damals noch kein Eurovision Village. Und überhaupt hat man in Düsseldorf praktisch keine ESC Motive für Fotos gefunden. Im Gegensatz zu jetzt in Rotterdam.
Dänemark erkenne ich sofort wieder. Das gefällt mir
Bosnien mit einem alten Strassenmusikanten, der über Liebe singt, dann könnte man ja gleich Engelbert Humperdinck zum ESC schicken. 3Punkte