Live-Blog Italien: Sanremo 2020 (Fünfter Abend / Finale)

Heute findet der Fünfte Abend des Festival di Sanremo, das gleichzeitig die italienische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2020 ist, statt – und damit das große Finale. Ein letztes Mal treten alle 24 großen Künstler mit ihrem Wettbewerbsbeitrag an. Einer der Favoriten ist Francesco Gabbani (Aufmacherbild). Ob er das Triple perfekt machen und noch einmal gewinnen wird? Oder wird am Ende doch jemand anderes die Nase vorne haben?

Je nach Sieger wissen wir heute Nacht vielleicht auch schon, wer Italien beim ESC in Rotterdam vertreten wird. In der Pressekonferenz am Mittwoch wurde von der RAI bekannt gegeben, dass 16 Künstler ihre Willenserklärung am ESC teilzunehmen fristgerecht abgegeben haben. Sollte einer dieser 16 Künstler gewinnen, wird er der italienischer Vertreter in Rotterdam sein. Falls einer der anderen 8 gewinnt, obliegt es der RAI, den italienischen Repräsentanten zu wählen.

Die Sendung wird vom italienischen Sender RAI von 20:45 bis (planmäßig…) 1:45 Uhr übertragen. Einen Live-Stream findet Ihr hier oder alternativ hier.

Diese 23 Acts der Kategorie „Big“ treten heute Abend an:

  1. Michele Zarrillo – Nell’estasi o nel fango
  2. Elodie – Andromeda
  3. Enrico Nigiotti – Baciami adesso
  4. Irene Grandi – Finalmente io
  5. Alberto Urso – Il sole ad est
  6. Diodato – Fai rumore
  7. Marco Masini – Il confronto
  8. Piero Pelù – Gigante
  9. Levante – Tikibombom
  10. Achille Lauro – Me ne frego
  11. Pinguini Tattici Nucleari – Ringo Starr
  12. Junior Cally – No grazie
  13. Tosca – Ho amato tutto
  14. Le Vibrazioni – Dov’è
  15. Raphael Gualazzi – Carioca
  16. Francesco Gabbani – Viceversa
  17. Rita Pavone – Niente (Resilienza 74)
  18. Anastasio – Rosso di rabbia
  19. Riki – Lo sappiamo entrambi
  20. Giordana Angi – Come mia madre
  21. Paolo Jannacci – Voglio parlarti adesso
  22. Elettra Lamborghini – Musica (e il resto scompare)
  23. Rancore – Eden

Das Endergebnis des Festivals wird folgendermaßen bestimmt:

Am fünften Abend stimmen eine Demoskopische Jury (Stimmenanteil 33 %), eine Presse-Jury (Stimmanteil 33%) und die Zuschauer zu Hause per Televoting ab (Stimmanteil 34%). Diese Stimmen machen dann 25% des Gesamtklassements aus. Außerdem fließen jeweils zu 25% das Voting der Demoskopischen Jury am Ersten und Zweiten Abend, die Abstimmung des Orchesters am Dritten Abend sowie das Urteil der Presse-Jury am Vierten Abend  in das Gesamtklassement ein.

Die ersten drei des Gesamtklassements erreichen ein „Superfinale“. Hier wird noch einmal ganz neu gevotet: Demoskopische Jury 33%, Presse-Jury 33% und Televoting 34%.

Die musikalischen Gäste des Abends sind Gente de Zona und Biagio Antonacci.

Alle Teilnehmer und Beiträge des diesjährigen Sanremo-Festivals haben wir hier aufgelistet. Die Live-Chats und Ergebnisse sowie Videos der vorigen Abende finden sich hier:

Viel Spaß beim Anschauen, mitlesen und kommentieren!

Herzlich Willkommen zum Liveblog des Finalabends des Festival di Sanremo. Es wird sicher ein langer Abend…. Im Moment läuft noch ein Vorprogramm.

Ich werde heute jeden Beitrag mit 0 bis 10 Punkten bewerten. Gerne könnt auch Ihr in den Kommentaren Eure Wertung posten.

Es geht los! Die Kamera schwenkt ins Ariston-Theater. Mit dem Polizeiorchester, das die italienische Hymne spielt, beginnt es. Die Zuschauer erheben sich alle.

Das Orchester wird von Amadeus noch einmal vorgestellt. Einen Musikwettbewerb mit Liveorchester zu erleben ist schon etwas besonderes.

Das Gesamtklassement der ersten vier Abende wird vorgestellt. An der Spitze:

5. Piero Pelù

4. Pinguini

3. Le Vibrazioni

2. Francesco Gabbani

1. Diodato

Die Chancen stehen nicht schlecht, dass drei davon das Superfinale erreichen werden. Heute dürfen zwar auch die Zuschauer zu Hause anrufen, allerdings macht das am Ende nur 8,5% des Gesamtklassements aus. Aber man weiß ja nie… In der Nacht werden wir mehr wissen.

Michele Zarrillo – Nell’estasi o nel fango

Micheles Nummer beginnt fast Liedermacher-artig mit Gitarre wandelt sich dann aber in eine Popnummer. Er singt sehr intensiv und man hört ihm interessiert zu. Man merkt ihm die Bühnenerfahrung an. Im Refrain ist sogar Falsetto zu hören. Nicht das absolute Highlight, aber eine solide Popnummer zum Einstieg. 6/10 Punkten.

Wow, im Moment sind sie ja schnell. Es geht gleich mit dem zweiten Beitrag weiter.

Elodie – Andromeda

Elodie präsentiert den wahrscheinlich modernsten Song des Abends. Mahmoods und Dardusts Handschrift sind klar zu erkennen. Bei dem tanzbaren Beat wäre vielleicht sogar eine andere Präsentation als nur vor dem Mikrofon stehend geeigneter. Für den ESC wäre das aber sicher ein geeigneter Beitrag. Und im Setting des ESC könnte man auch eine ganz andere Präsentation wählen. Wahrscheinlich wird sie von den Jurys allerdings nicht ausreichend hoch bewertet. Trotzdem wird Andromeda hoffentlich im Euroclub gespielt. Aufgrund der sehr schönen modernen Produktion 7 von 10 Punkten. Auch wenn mir der Song von Mahmood gesungen wahrscheinlich besser gefallen hätte.

Enrico Nigiotti – Baciami adesso

Enrico heute mit offenen Haaren. Mit einem schönen akustischen Gitarrenintro beginnt sein simpler, aber sehr schöner Song für Verliebte. Leider nimmt seine Stimmen eine für mich sehr unangenehme Klangfarbe im Refrain an, wenn er anfängt lauter zu singen. Außerdem ist der Refrain etwas zu repetitiv, wenn man nur zuhört und nicht gerade jemanden neben sich sitzen hat, den man in der Zeit küssen kann. 4 von 10 Punkten.

Ich hätte es persönlich übrigens besser gefunden, wenn das Publikum heute 25% der Stimmen vergeben hätte. Jetzt wirkt es alles etwas unspannend und nur eine Handvoll Beiträge hat noch eine Chance auf das Superfinale. Das Voting von demoskopischer und Presse-Jury wird sich ja sicherlich nicht groß ändern. Das Televote könnte sich aber durchaus deutlich von diesen beiden Wertungen unterscheiden und hätte so noch einiges drehen können. Außerdem ist es schade, dass die Zuschauer so wenig Einfluss bei der Bestimmung der drei Superfinalisten haben.

Hier noch einmal das vollständige Gesamtklassement nach den ersten vier Abenden:

1) Diodato 2) Francesco Gabbani 3) Le Vibrazioni 4) Pinguini Tattici Nucleari 5) Piero Pelù 6) Tosca 7) Elodie 8) Irene Grandi 9) Rancore 10) Anastasio 11) Achille Lauro 12) Raphael Gualazzi 13) Levante 14) Paolo Jannacci 15) Marco Masini 16) Rita Pavone 17) Michele Zarrillo 18) Alberto Urso 19) Giordana Angi 20) Enrico Nigiotti 21) Elettra Lamborghini 22) Riki 23) Junior Cally.

Heute darf (muss?) Amadeus die blonde Perücke tragen, die Entertainer Fiorello, der die Abende mit ihm moderiert, bisher immer einmal während des Abends aufgesetzt hat. Der genaue Running Gag dahinter ist mir aber auch nicht klar. Dann singen beide noch ein Duett eines Gianni-Morandi-Songs.

Irene Grandi – Finalmente io

Irene präsentiert eine tolle Pop-Rock-Nummer. Der Song ist sehr eingängig und hat eine schöne Power. Irene hat eine klasse Ausstrahlung und man nimmt ihr ab, dass sie fühlt, was sie singt: „wenn ich singe, bin ich endlich ich“. Es hat etwas Befreiendes und Stimmung Aufhellendes ihr zuzuschauen. 8 von 10 Punkten.

Die legen heute ein Tempo für Sanremo-Verhältnisse vor! Gleich nach der Werbung der nächste Beitrag.

Alberto Urso – Il sole ad est

Jetzt ein ganz anderer Musikstil. Alberto tritt mit einem Opera-Pop-Titel an. Für die musikalische Mischung des Abends ist das gut. Aber absolut nicht meines. (Tötet mich alle, aber ich konnte auch mit Il Volo rein gar nichts anfangen). Das ist mir zu übertrieben. Subjektiv gewertet 1 von 10 Punkten.

Diodato – Fai rumore

„Fai rumore“ ist eine klassische moderne Ballade. Die aber einen wirklich schönen Aufbau hat. Erst eine angenehme Klaviermelodie, dann setzt das Schlagzeug ein und im Refrain singt Diodato intensiv. Da baut sich ein richtiger Spannungsbogen auf. Im Gegensatz zum ersten Abend, wo Diodato etwas zu sehr geschrien hat, bekommt er die Balance aus emotional-intensiv singen und es zu gut wollen heute sehr gut hin. Man nimmt ihm die Gefühle ab. Zurecht ein Favorit auf dem Sieg. 9 von 10 Punkten.

Marco Masini – Il confronto

Es folgt eine erzählerischer Titel. Man hat mehr das Gefühl, dass Marco eine Geschichte erzählt als einen Song singt. Hier müsste man richtig Italienisch verstehen um den Beitrag angemessen bewerten zu können. Man hat aber das Gefühl, dass Marco etwas wichtiges zu sagen hat. Im Refrain nimmt auch seine Stimme genauso wie bei Enrico Nigiotti leider eine sehr unangenehme Klangfarbe an. 4 von 10 Punkten.

Leo Gassman, der Gewinner des Nachwuchswettbewerbs, wird auf die Bühne gerufen und darf seinen Siegertitel präsentieren: Vai bene così.  Schön, dass ihm diese Möglichkeit gegeben wird am Abend mit den höchsten Zuschauerzahlen aufzutreten. Sein Beitrag muss sich vor vielen der „großen“ Beiträge kein Stück verstecken. Das ist eine sehr schöne moderne Popballade, die musikalisch sehr abwechslungsreich produziert ist. Vom Stil her erinnert das sehr an Ultimo. Außerhalb der Wertung 7 von 10 Punkten.

Sonnenschein Tiziano Ferro, der bereits die Abende zuvor Coversionen von bedeutenden Stücken aus der 70. jährigen Geschichte des Festivals präsentiert hat, betritt die Bühne, hält einen kurzen Monolog über das Älter werden und singt anschließend seinen eigenen Song „Alla mia età“. Und er darf weiter seine eigenen Erfolge präsentieren: ein Medley aus „Non me lo spiegare“, „Ed ero contentissimo“ und „Per dirti ciao“ folgt.

Piero Pelù – Gigante

Wie auch Enrico Nigiotti hat sich Piero Pelù heute gegen den Man Bun entschieden und trägt die Haare offen. Offen ist auch seine Jacke und legt den Blick auf seinen beschrifteten Bauch frei. Die Message kann ich leider nicht genau erkennen. Seine Softrock-Nummer ist extrem eingängig. Die letzten Tage hatte ich sie immer wieder im Kopf. Piero nutzt die ganze Bühne aus, bewegt sich viel, zieht das Publikum ein. Das macht einfach Spaß zuzuschauen. Und weckt Lust ihn mal live auf einer weniger „strickten“ Bühne als der des Aristons zu sehen. 9 von 10 Punkten.

Ah, auf seiner Brust stand eine Zeile aus seinem Song: „Tu sei molto di + [più]“ – „Du bist viel mehr“. Der Song ist übrigens an seinen Enkel gerichtet.

Levante – Tikibombom

Levante hat eine tolle, markante Stimme. Gerade in den Strophen höre ich da wirklich fasziniert zu. Der Refrain fällt leider etwas ab. Der ist zu wenig abwechslungsreich und wird zu oft wiederholt. 6,5 von 10 Punkten. Und ich hoffe, dass sie nach ihrer Sanremo-Premiere in den nächsten Jahren zurückkehrt.

Pinguini Tattici Nucleari – Ringo Starr

Die Pinguini sehen heute in ihren schwarzen Fracks mit weißen Hemden wirklich fast wie Pinguine aus. Mein klarer Favorit der 23. Eine Nummer, die mega-eingängig ist und absolut Spaß macht. Das Arrangement ist wunderbar verspielt. Es erinnert etwas an „Lo Stato Sociale“ ohne schiefe Töne und ohne den (für mich) unangenehmen Tanzende-Oma-Gimmick. Der Leadsänger bittet das Publikum aufzustehen – und die folgen aufs Wort. Das macht einfach Freude. 10 von 10 Punkten.

Achille Lauro – Me ne frego

Das Outfit von Achille Lauro ist heute noch extravaganter: heute sieht er wie Elisabeth I. aus. Halskrause und Reifrock fallen aber recht schnell und lassen eine rote Schlaghose und hochhackige Lackschuhe zum Vorschein kommen. Insgesamt ist das jedoch eher ein optisches Spektakel als ein musikalisches. Der Song ist solide, aber an sich recht konventionell. Fast schon unterschwellig Schlagerartig mit Mitklatschteil. Was gar nicht so recht zur extravaganten Präsentation passt. Trotzdem irgendwie faszinierend anzuschauen. 5 von 10 Punkten.

Das Ariston hat sich in ein Aquarium verwandelt. Eine Ausdrucktanzperformance in blauen Licht und bunte beleuchtete Fische, die durch den Raum schweben. Ihre Mägen mit Plastik gefüllt, am Ende sind die Tänzer von einer Plastefolie verhüllt. Passend zur Fridays-for-Future-Thematik. Jetzt dürfen auch die Schüler einer Grundschule aus Sanremo auf die Bühne.

Junior Cally – No grazie

Der erste Rapper des Abends. Der im schwarzen Anzug viel zu brav wirkt. Eigentlich ist Rap nicht so meins, aber das gefällt mir. Es ist sehr energetisch und das „No, grazie“ („Nein, danke“) des Refrains hämmert sich ins Hirn. Textlich soll sich der Text wohl gegen Rassismus, Populismus und Salvini richten. 6 von 10 Punkten.

Raphael Gualazzi – Carioca

Der Ex-ESC-Teilnehmer präsentiert seinen sommerlichen Song am Klavier. Karibik-Feeling kommt auf. Erreicht mich aber nicht, langweilt mich fast. Er setzt zwar recht viele Instrumente ein, trotzdem fehlt auf gewisse Weise die Abwechslung. Aufgrund des Klavieroutros erhöhe ich aber um 0,5 Punkte: 3,5 von 10 Punkten.

Tosca – Ho amato tutto

Es geht ruhig und ernsthaft weiter. Tosca trägt eine eindringliche Klavierballade vor. Das ist in seiner Zurückgenommenheit wahnsinnig intensiv. Ich höre ihr fasziniert zu, auch wenn ich nur Fetzen verstehe. Was auch an ihrer emotionalen Vortragsweise liegt. 8 von 10 Punkten.

Francesco Gabbani – Viceversa

Weiter geht es mit der beschwingten Seite der Liebe. Francesco beginnt seinen Auftritt am Klavier, nach der ersten Strophe steht er auf. Als einer der wenigen läuft er auch einmal nach vorne. Der Song hat etwas sehr Leichtes und gute Stimmung Verbreitendes. Am Zweiten Abend wirkte seine Mimik und Gestik noch etwas übertrieben, das ist heute nicht der Fall. Ich mag den Song, aber er erreicht mich trotzdem bei weitem nicht so wie andere Lieder von Francesco. 8 von 10 Punkten.

Rita Pavone – Niente (Resilienza 74)

Rita rockt die Bühne. Leider macht ihre Stimme nicht mehr vollständig mit. Aber zu einem Rocksong passt das auch wieder. Und irgendwie ist es schon cool. 5 von 10 Punkten.

Jetzt wird auch der ESC erwähnt. Aber eher nur, dass er im Mai auf Rai 1 übertragen wird.

Le Vibrazioni – Dov’è

Der Dirigent Beppe Vessicchio – ein Urgestein des Festivals – bekommt fast mehr Applaus als alle Sänger. Die Vibrazioni treten mit einer Softrocknummer an. Die in Italien sehr gut anzukommen scheint, den Ersten Abend haben sie damit gewonnen. Mir entzieht sich die Faszination aber. Für mich plätschert es eher dahin. Und ich finde den Gebärdensprachendolmetscher eher befremdlich, wenn er nur für „Showeffekte“ eingesetzt wird (das ganze Programm wird schließlich in Gebärdensprache gesendet). Gut ist aber, dass er jetzt vor dem Leadsänger steht und so nicht mehr verdeckt wird. 4 von 10 Punkten.

Kurznachrichten. Auch in Italien ist das Coronavirus Hauptthema. Und Atalanta Bergamo hat im Fußball gewonnen.

Die Pinguine sind übrigens auch aus Bergamo. Für mich kann das gerne ein Omen sein 😉

„Endlich“ mal wieder ein Intervallact. Man ist ja ganz verwirrt, dass die Teilnehmer Schlag auf Schlag auftreten. Biagio Antonacci präsentiert seine neue Single „Ti saprò aspettare“ sowie ein Medley aus drei bekannten Stücken von ihm.

Anastasio – Rosso di rabbia

„Rot sehen vor Wut“ singt Anastasio. Und man nimmt es ihm trotz seines „Babyface“ ab. Das ist jetzt alles nicht sonderlich melodisch, recht repetitiv und lärmig, funktioniert jedoch auf emotionaler Ebene. 5 von 10 Punkten.

Riki – Lo sappiamo entrambi

Noch ein Babyface. Bei den Jurys ist der BEeitrag bisher nicht sonderlich gut angekommen. Dank Teenie-Fans dürfte es aber im Televote besser laufen. Ich mag den Song, er hat etwas fließend-beruhigendes. Laut italienischer Kommentare ist der Text wohl aber recht banal. Riki wirkt ziemlich angespannt. Das hat mir am Ersten Abend besser gefallen. 6 von 10 Punkten.

Giordana Angi – Come mia madre

Eine Ode an die Mutter. Giordana singt zwar eindringlich, trotzdem ist die Ode etwas öde für mich. Und persönlich finde ich solche an Mütter gerichtete Songs immer etwas seltsam. Gleichwohl, besser als Axel Hirsoux ist es allemal. 5 von 10 Punkten.

Was ist denn jetzt los? Ich komme kaum hinterher mit Tippen. Ein Kandidat nach dem anderen. Bei Sanremo!

Paolo Jannacci – Voglio parlarti adesso

Der nächste an Familienmitglieder gerichtete Titel: diesmal an die Kinder. Paolos Lied ist viel ruhiger, hat eher etwas fließend-erzählendes. Erreicht mich aber viel stärker. Es hat etwas Poetisches. 6,5 von 10 Punkten.

In der Werbung ein Werbeeinspieler für den ESC!

Elettra Lamborghini – Musica (e il resto scompare)

Hupenalarm. Und Elettra muss auch versuchen auf dieser Schiene zu überzeugen, denn stimmlich tut sie es nicht. Sehr dünnes Stimmchen. Der Song an sich ist gar nicht so schlecht, er verbreitet ein luftig-leichtes Sommerfeeling. Aber live ist das nichts. Nur zum Gucken. 2 von 10 Punkten.

Rancore – Eden

Der dritte Rapper im Bunde. Rancore hat sich nicht in einen Anzug geworfen und wirkt so authentischer. Er trägt den Text sehr eindringlich vor. Und auch musikalisch hat der Titel einen interessanten, spannungsreichen Aufbau. Das „Come l’eden“ des Refrains knallt einen richtig gut entgegen. Erstaunlicherweise haben mir alle Rapper des Abends gut gefallen, Rancore ist jedoch der Beste für mich. 7 von 10 Punkten.

Gleich nach dem letzten Ton ist das Televoting zu Ende. Ob das nicht unfair gegenüber Rancore ist?

Eine der Amadeus begleitenden Damen – Sabrina Salerno – darf jetzt auch singen. Sogar auf English: „Boys, boys, boys“.

Und schon kommt das Gesamtklassement, vom 23 bis zum 4. Platz. Heute gibt es ja echt fast kein Füllmaterial.

23. Riki / 22. Junio Cally / 21. Elettra Lamorghini / 20. Giordana Angi / 19. Enrico Nigiotti / 18. Michele Zarrillo / 17. Rita Pavone / 16. Paolo Jannacci / 15. Marco Masini / 14. Alberto Urso / 13. Anastasio / 12. Levante / 11. Raphael Gualazzi / 10. Rancore / 9. Irene Grandi / 8. Achille Lauro / 7. Elodie / 6. Tosca / 5. Piero Pelù / 4. Le Vibrazioni

Damit erreichen die Pinguini, Francesco Gabbani und Diodato das Superfinale erreicht!

Ich freue mich echt für die Pinguini, die könnten im Televote gut ankommen, und ich hatte schon befürchtet, dass sie durch die gewichtigen Jury-Wertungen knapp am Superfinale scheitern.

Aber egal wie es ausgeht, ich wäre mit allen Siegern sehr zufrieden. Für den ESC geeigneter sind meiner Ansicht nach jedoch die Pinguini oder Diodato.

Fiorello macht einen endlosen Stimmverzerrungs-Gag. Vielleicht hätte man an den anderen Abenden weniger Gäste auftreten lassen sollen und dafür jetzt einen. Dann albern Amadeus und Fiorello auf der Bühne herum. Seltsame Programmwahl zur Prime-Time. Als Nebensatz in ihrer Unterhaltung fällt der Satz „Ende des Televotings“. Sie quatschen weiter und weiter und weiter. Umarmen sich. Jetzt bedankt sich Amadeus bei Fiorello, alle Zuschauer erheben sich. Aber Pustekuchen, wenn man dachte, jetzt ist es vorbei: Fiorello erzählt weiter. Und singt noch einmal. Stattdessen hätte doch jetzt echt eine Größe wie Zucchero kommen können.

Eine weitere Co-Moderatorin darf jetzt auch noch einmal singen. Hoffentlich werden jetzt nicht noch alle der 10 begleitenden Damen als Intervall auftauchen… Sie ist stimmlich nicht viel besser als Elettra.

Vor der Werbung hat Amadeus groß das Ergebnis geteast, aber jetzt kommt der nächste Intervall-Act. Eine Tanz-Performance vor einem Rollstuhl, einer der Tänzer hat so wie ich das verstanden habe ALS. Es wirkt fast so, als wäre ihnen plötzlich eingefallen, dass sie vorhin die Intervalls vergessen haben und jetzt noch schnell alle einschieben. So lange kann die Auswertung ja eigentlich nicht dauern. Die letzten Abende wurde die Klassifikation ja auch recht schnell veröffentlicht.

Hhm… Ist das jetzt wirklich eine bekannte Band oder sind das irgendwelche Komiker, die eine Band nachmachen?

Endlich! Der dritte Platz wird bekannt gegeben.

Es sind die Pinguini. Für eine Indie-Band trotzdem ein großer Erfolg!

Aber es ist nicht so, dass wir jetzt den Sieger erfahren… Amadeus schickt Diodato und Francesco Gabbani wieder von der Bühne. Noch ein Hommage-Gesangsbeitrag an einen ehemaligen Sanremo-Teilnehmer. Jetzt ein Tenor.

Der Nachrichten-Sender Sky soll den Gewinner schon verkündet haben. Ich werde mich jetzt aber nicht spoilern. Und die Frage ist auch, woher sie das wissen, muss das nicht bis zur Verkündung absolut geheim gehalten werden?

Eine Information, ob Diodato oder Francesco Gabbani zugesagt haben, beim ESC anzutreten gibt es auch noch nicht.

Der Tenor singt „Too late“. Recht hat er.

Jetzt singt er „The show must go on“. Bitte nicht.

Passiert jetzt was? Zumindest hat Amadeus die Trophäe in der Hand während sich der Tenor bedankt. Nein, Amadeus kündigt schon wieder nur an, dass wir „tra poco“ (in Kürze) den Gewinner erfahren. Das hat er gefühlt vor einer Stunde schon mal.

Nächster Intervallact. Ein rhythmische Karibik-Nummer. Ja, nicht schlecht, aber nicht um die Uhrzeit.

Jetzt?

Der Kritikerpreis „Mia Martini“ geht an Diodato.

Der Preis des Pressesaals „Lucio Dalla“ geht ebenfalls an Diodato.

Der Kritikerpreis für den besten Text „Sergio Bardotti“ geht an: Eden von Rancore.

Der Preis für das beste Arrangement „Giancarlo Bigazzi“ geht an Tosca.

Der Sonderpreis TIMmusic für den meistgestreamten Song gewinnt Francesco Gabbani.

Und jetzt endlich die Gewinnerverkündung!

Sieger des 70. Festival di Sanremo ist: Diodato!

Wenn ich das gerade richtig gesehen habe 38% Televote für Francesco 37% für die Pinguini, 23% für Diodato.

Der Song ist keine Neuerfindung des Rades, er ist eine sehr gut gemachte klassische moderne Ballade. Hat aber absolut verdient gewonnen.

Gesamtergebnis im Superfinale

  • Diodato: 39,3%
  • Gabbani: 33,9%
  • Pinguini: 26,8%

Das Televoting allein:

  • Gabbani: 38,9%
  • Pinguini: 37,2%
  • Diodato: 23,9%

Da hat die Jury das Televoting ein weiteres Mal überstimmt. Francesco und die Pinguini nehmen das aber wahrscheinlich sportlicher als Ultimo im letzten Jahr auf.

Schön wäre es, wenn wir jetzt zeitnah eine Info bekommen, ob Diodato zugesagt hat zum ESC zu fahren oder nicht.

Ah, RAI 4 hat getwittert, dass Diodato Italien in Rotterdam vertreten wird!

Wir begrüßen Diodato als nächsten bekannten Teilnehmer des ESC 2020. Und jetzt endlich ist Zeit für ein „Buonanotte, andiamo al letto“. Gute Nacht an alle, die durchgehalten haben.



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228 Comments
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Anmey
Anmey
6 Jahre zuvor

Kinder im Live-Fernsehen um halb zwölf – oh oh.

Monomo
Monomo
6 Jahre zuvor

Pinguini waren super!!

Glaube dass sie am besten in Rotterdam abschneiden würden

Anmey
Anmey
6 Jahre zuvor

Der letzte Platz von Junior Cally kommt nicht von ungefähr…

Tobiz
Mitglied
Tobiz
6 Jahre zuvor

Ich hab mir eben Irama noch einmal angesehen. Hach war das schön.

Benjamin Hertlein
Admin
6 Jahre zuvor

12) Puh, das ist echt anstrengend. 2/10

goynen67
Mitglied
6 Jahre zuvor

Ja Irama hätte dieses Jahr ein leichtes Spiel gehabt…

Frau Nachbar
Frau Nachbar
6 Jahre zuvor

Was ist an den Pinguini so toll? Finde ich ziemlich langweilig..

Matty
Matty
6 Jahre zuvor
Reply to  Frau Nachbar

Ich erinnere darn, daß es 1977 beim ESC einen Song mit dem Titel „Beatles“ der Gruppe Forbes gab. Dieser wurde mit zwei Punkten Letzter und kam aus Schweden. Sollte „Ringo Starr“ gewinnen, könnte ihm in diesem Jahr das Gleiche widerfahren.

Lady Madonna
Lady Madonna
6 Jahre zuvor

Also mir gefällt No Grazie nach wie vor. Für mich ist der letzte Platz nicht nachvollziehbar. Der Auftritt war auch besser als der erste. Klasse, wie der Dirigent abgegangen ist! 😃

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor
Reply to  Lady Madonna

ist vielleicht was auch was politisches?
ich finde den klasse – der rockt das haus und keiner merkt’s!

Benjamin Hertlein
Admin
6 Jahre zuvor

Ist die Stratreihenfolge jetzt doch anders? Oder hab ich grade welche verpasst.. ?

Raphael gefällt mir jedenfalls sehr gut live, in der Studioversion war ich da nicht so begeistert. Kann gerne auch wieder zum ESC 🙂 7/10

goynen67
Mitglied
6 Jahre zuvor

Ja. Raphael war richtig gut. Für mich besser als 2011…

Anmey
Anmey
6 Jahre zuvor

Nunja, Francesco kommt mit „Viceversa“ nicht mal im Entferntesten an „Occidentalis Karma“ ran.

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

unterschreibe ich sofort!
sehr biedere nummer – dann lieber den gay oder die beiden rapper.

4porcelli - Pinguino tattico nucleare
4porcelli - Pinguino tattico nucleare
6 Jahre zuvor
Reply to  Anmey

Ja finde Vice versa auch ausgesprochen öde.

Benjamin Hertlein
Admin
6 Jahre zuvor

Und Francesco ist auch wieder klasse. Hm, hab ich etwa was verpasst, weil ich die letzten Abende nicht geschaut habe…? 9/10

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

du hast kult,kultur und flair verpasst – das kennen viele jüngere gar nicht mehr.

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

die kunst habe ich noch vergessen.

Mareike Kaa
Mareike Kaa
6 Jahre zuvor

Was für ein Charmebolzen 🙂

Thomas M. (mit Punkt)
Thomas M. (mit Punkt)
6 Jahre zuvor
Reply to  Mareike Kaa

Seh ich genauso (auch wenn ich mich auf’s Video beziehe, die Auftritte von heute werde ich mir später mal ansehen, jetzt bin ich zu müde) 🙂

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

buona sera a tutti, saluti da basilea
Hab jetzt alle bisherigen songs zumindest teilweise gesehen und gehört.
Bis jetzt kanns eigentlich nur diodato geben

murzel2003
Mitglied
murzel2003
6 Jahre zuvor

„Viceversa“ ist mir zuviel blabla und zuwenig Musik. Und seine Ausstrahlung gefällt mir auch nicht. Wenigstens hat er dieses Mal keinen Affen dabei.

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Wenn mia martini selig den song von tosca gesungen hätte, dann…….
Gabbani ist der einzige, der diodato am siegen hindern kann

goynen67
Mitglied
6 Jahre zuvor

Francesco vergleiche ich immer mit Karma…da fällt diese Nummer etwas ab.

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Rita pavone wirkt jetzt am fünften abend ziemlich angeschlagen.

Benjamin Hertlein
Admin
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

Die Performance gefällt mir aber. Richtig schön rockig.

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

ich bin nach dem fünften bier auch schon ziemlich angeschlagen – werde erstmal 70+ dann kannste mitreden. 😀

Simon
Simon
6 Jahre zuvor

Gibt’s den heutigen Auftritt von Elodie irgendwo zum nachsehen? Leider verpasst…

inga
inga
6 Jahre zuvor
Reply to  Simon

Du kannst dir hier die Shows aller Tage in voller Länge anschauen (etwas runterscrollen)., morgen dann auch die von heute.

https://www.raiplay.it/programmi/festivaldisanremo/?wt_mc=2.google.yt.rai_festivaldisanremo.&wt

Anmey
Anmey
6 Jahre zuvor

Rita ist und bleibt mega.

4porcelli - Pinguino tattico nucleare
4porcelli - Pinguino tattico nucleare
6 Jahre zuvor

Und die Gays! Das ist ja immer ein Punkt, der Dich endlos fasziniert. Auch im Jahre 2020.

goynen67
Mitglied
6 Jahre zuvor

Saufen eigentlich die alten Diven in Italien alle. Die sehen ja alle schlimm aus. Die Loredana im letzten Jahr und Rita steht in nix nach. Aber die Hütte rocken klappt noch…

murzel2003
Mitglied
murzel2003
6 Jahre zuvor

also ich find die olle Pavone klasse. Das hätte ich der wirklich nicht zugetraut. Leider hat sie sich auch die Lippen aufgespritzt, was ziemlich übel aussieht (nicht so schlimm wie die Vannoni) aber die Vorstellung ist hörenswert

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

also wenn man das inklusionsgedöns wegläßt,könnte ich den song mögen.

manu
Editor
6 Jahre zuvor

Also ab den Pinguinen hab ich auch geschaut. Francesco gefiel mir tatsächlich nicht so, Raphael hat Spaß gemacht. Das lag aber glaube ich eher an dem satten Orchestersound. Nette Ballade von Tosca, schöne Rocknummer von Rita. Achille „lustig“ mal gesehen zu haben, das Lied von Junior hat mir ohne den Text verstehen zu können nichts gegeben. Die Pinguine großartig.

Berenike, hältst du noch durch oder brauchst du nach dieser Woche ein Sauerstoffzelt?

Simon
Simon
6 Jahre zuvor

Für mich sind Elodie und Levante ganz vorne. Aber da werde ich heute wohl eher unglücklich ins Bett gehen.

usain1
usain1
6 Jahre zuvor

Die Vibrationen sollen bitte nicht gewinnen, das ist wirklich sehr langweilig und vorhersehbar

Tobiz
Mitglied
Tobiz
6 Jahre zuvor

Kann sein, dass dieses Jahr nicht so stark ist? Ich höre nur unregelmäßig zu, aber jedes Mal ist das Lied nicht so toll.

usain1
usain1
6 Jahre zuvor
Reply to  Tobiz

Dein Eindruck stimmt leider

Simon
Simon
6 Jahre zuvor
Reply to  usain1

MIr gefällt es insgesamt besser als letztes Jahr. Aber an Mahood kommt dieses Jahr niemand ran…

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Ich hätte lieber novak djokovic nochmal gehört

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

ob sabrina noch für uns alte säcke was singt?

Benjamin Hertlein
Admin
6 Jahre zuvor

Puh, also es gibt da schon auch sehr gewöhnungsbedürftige Beiträge…

manu
Editor
6 Jahre zuvor

Verdammte Axt ist der Anastasio gut. Nicht für Eurovision… aber so insgesamt. Kennt man den in Italien?

Frau Nachbar
Frau Nachbar
6 Jahre zuvor
Reply to  manu

Wieso nicht für Eurovision? Wenn es noch ein Live-Orchester gäbe, hätte der meiner Meinung nach beste Chancen auf den Sieg – aber auch ohne würde das beim ESC weit vorne landen.

Lady Madonna
Lady Madonna
6 Jahre zuvor

Hoppla, Anastasio gefällt mir beim zweiten Hören richtig gut! Mein Herz gehört in diesem Sanremo-Jahr den Rappern!

Frau Nachbar
Frau Nachbar
6 Jahre zuvor

Ach ich schaff es heute nicht bis Rancore, also vorab 10/10 und ein Bravissimo von mir für ihn. Buona Notte.

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Oh, der riki ist schon verdammt hübsch. Wer den wohl auf die idee zum singen gebracht hat?

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

von den guten acts würde ich definitiv anastasio schicken – ein echtes brett – sehr modern – das paßt auch m.e. am besten zur derzeitigen gesellschaftlichen lage in italien.
der würde rotterdam definitiv zum beben bringen und weit vorne landen – bei andere acts z.b. den pinguinen bin ich mir da nicht so sicher.

inga
inga
6 Jahre zuvor

Dieses Jahr nicht so stark?

Ich schaue das erste Mal Sanremo und bin restlos begeistert. Mag aber auch sein, dass ich mir von Dienstag bis heute schon alles ’schöngehört‘ habe. Ich find mittlerweile fast alles toll. 🙂
… aber ganz besonders Levante.

manu
Editor
6 Jahre zuvor
Reply to  inga

…ich hör die meisten Sachen grad zum ersten mal und bin auch allgemein ziemlich begeistert.

Frau Nachbar
Frau Nachbar
6 Jahre zuvor
Reply to  manu

Das Beste kommt zum Schluss. Rancore wird dir gefallen, definitiv.

Simon
Simon
6 Jahre zuvor
Reply to  inga

Da geh ich mit! 😉

Lady Madonna
Lady Madonna
6 Jahre zuvor
Reply to  inga

Ich finde den Contest in diesem Jahr insgesamt stärker als im letzten Jahr (mehr interessante Beiträge), aber die wenigen Songs, die ich letztes Jahr mochte (Motta, Mahmood, Nek) waren deutlich besser als meine Favoriten in diesem Jahr.

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor
Reply to  inga

nee ist einfach nur ein hochqualitatives angebot – da ist für fast jeden was dabei.
man hat auch im stream das gefühl direkt dabei zu sein – es wird immer wieder in das orchester geblendet – eben bei anastasio z.b. zu den beiden gitarristen – da standen wieviel e-gitarren rum?
alle sicher anders gestimmt – meine fresse!

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Ach ja….countdown……noch einen tag bis zum 10.

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

dann wird die schwarze box feierlich live im internetstream höchstpersönlich von herrn s. ausgepackt oder was? 😀

ESCFrank
ESCFrank
6 Jahre zuvor

Ich hatte bis jetzt Besuch und wir haben fast alles überquatscht, sowohl Schweden als auch San Remo.
Jetzt ist Ruhe….wie lange wird das Finale noch gehen?
02:30 Uhr 😂😂😂
Wie lange dürfen eigentlich Kinder in Italien auf die Bühne 😱
Bisher meine Favs:
Levante
Rafael Gualazzi
Rita Pavone ❤️
ind natürlich Francesco aber nur optisch 😍

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Wie schön. Heute darf elettra ihre neuen ballöne wenigstens ein bisschen zeigen. Über den …hmmmm…..gesang?…..muss glaub nicht viel gesagt werden.

murzel2003
Mitglied
murzel2003
6 Jahre zuvor
Reply to  Rainer 1

so viele hupen – sie müsste eigentlich gar nicht versuchen zu singen

Mariposa
Mariposa
6 Jahre zuvor

Frau Lamborghini ist wohl nur wegen des Namens dabei ?

4porcelli - Pinguino tattico nucleare
4porcelli - Pinguino tattico nucleare
6 Jahre zuvor

Elettra – endlich mal was anspruchsvolles. Warum können wir nicht sowas schicken, sondern immer nur biedere Abiturientinnen?

manu
Editor
6 Jahre zuvor

*lach
also da weiß ich gar nicht was ich davon halten soll. Das Lied ist eigentlich ein Sommerhit. Aber hat die Frau eigentlich Lust auf der Bühne zu sein? 🙂

Frau Nachbar
Frau Nachbar
6 Jahre zuvor

Rancore!!!

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

gab es da jetzt etwa einen nip-slip?
und wieso heißt die eigentlich nicht electra?

rancore ist dann der softrapper?

Anmey
Anmey
6 Jahre zuvor

Rancore ist mir zu viel gerapt. Finde es aber super, dass sie bei Sanremo auch versuchen aktuellere Sounds reinzubringen.

Rainer 1
Rainer 1
6 Jahre zuvor

Stop voting? Da hast aber, wenn du als letzter startest, voll die arschkarte gezogen.

Frau Nachbar
Frau Nachbar
6 Jahre zuvor

Ein Meisterwerk. Das muss nach Rotterdam!

lasse braun
lasse braun
6 Jahre zuvor

so jetzt werden die alten knacker bedient!
wurde auch langsam mal zeit. 😀

manu
Editor
6 Jahre zuvor

Noch ein guter Rapper…

hahahahahaha
Sabrina???? ich dreh durch