Live-Blog Malta: Das Finale des Malta Eurovision Song Contest 2022

Zwei Männer – wie ulkig! Ja, vielleicht, aber nicht, beim ESC. Und schon gar nicht beim MESC, dem Malta Eurovision Song Contest 2022. Denn diesen moderiert das Pärchen Ryan and Josmar (Aufmacherbild), die ansonsten auf der Mittelmeerinsel die meistgesehene Daytime-TV-Sendung SIBTEK hosten. Nun dürfen sie also auch abends ran und haben uns seit Donnerstag durch stundenlange Sendungen im Malta Fairs & Conventions Centre geführt.

Irgendwann heute Nacht nach 43.000 Werbeeinblendungen sollen wir (angeblich vor 23:30 Uhr) erfahren, wer Malta beim ESC in Turin vertritt. Und genau den Weg dahin bloggen wir für Euch live ab 21:00 Uhr. Und wem vor lauter Sturm in Deutschland langweilig sein sollte, der kann sich auch schon von 18:45 bis 19:45 den Red Carpet zur Show anschauen, der ebenfalls live übertragen wird.

Bisher die beste Werbung im nie enden wollenden Meer der maltesischen Werbeunterbrechungen

Nachdem am sehr späten Freitagabend feststand, welche 16 Acts im Finale des MESC 2022 stehen, haben wir Euch gefragt, welcher Act Euer Favorit ist. Nun ist es so, dass nach der Bekanntgabe der 16 Songs die Votingmöglichkeiten wohl noch einmal geöffnet wurden, um noch einen Beitrag für das Finale zu retten. Diese Wildcard hat nun offenbar Jessika mit ihrem Song „Kaleidoscope“ bekommen. Damit sind dann also 17 Beiträge im Finale. Repekt, Malta, nach zweimal drei Stunden TV-Show habt ihr ganze fünf Songs ausgesiebt. Naja, sei’s drum…

Hier ist die nun erweiterte Abstimmung – und das aktuelle Ergebnis. Ob Ihr damit richtig liegt, sehen wir dann also am späten Samstagabend.

Wer soll den MESC 2022 gewinnen?

  • Ritmu - Aidan  (46%, 84 Votes)
  • Into the Fire - Nicole Azzopardi (12%, 22 Votes)
  • Out of Sight - Emma Muscat (11%, 21 Votes)
  • Hey Little - Richard Edwards (5%, 10 Votes)
  • Electric Indigo - Baklava ft. Nicole  (5%, 9 Votes)
  • Boy - Denise (4%, 8 Votes)
  • Army - Janice Mangion  (3%, 6 Votes)
  • Shame - Enya Magri  (3%, 5 Votes)
  • Come Around - Matt Blxck  (2%, 4 Votes)
  • Look What You've Done Now - Miriana Conte (2%, 4 Votes)
  • How Special You Are - Norbert (2%, 3 Votes)
  • Heaven - Sarah Bonnici  (2%, 3 Votes)
  • Serenity - Mark Anthony Bartolo (1%, 2 Votes)
  • A Lovers Heart - Nicole Hammett (1%, 2 Votes)
  • Kaleidoscope - Jessica Muscat (1%, 1 Votes)
  • Over You - Raquel  (0%, 0 Votes)
  • Revelación - Giada (0%, 0 Votes)

Total Voters: 184

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Guten Abend zum Malta Eurovision Song Contest 2022 – dem Finale!

Wenn ich das richtig sehe, läuft im Live-Stream gerade noch … Werbung! Mal was anderes bei TVM. Aber gleich geht’s sicher los im Malta Fairs & Conventions Centre. Ich freue mich auf einen langen Abend mit Euch.

Und jetzt kommen schon die 70 Sponsoren … und die Eurovisions-Fanfare. Es beginnt mit einer akrobatischen Nummer auf einer dunklen Bühne, die in Feuerfarben beleuchtet ist. Dazu kommen sehr viele Tänzerinnen – vermutlich alle, die wir im Laufe des Abends in den einzelnen Nummern erleben werden. Dann kommen die Teilnehmer/innen einzeln auf die Bühne und werden genannt. Zwischendrin wird immer weiter getanzt. Und dann kommen die Moderatoren auf die Bühne. Oh… andere Moderator/innen. Dann habe ich das falsch verstanden. Sorry für die falsche Ankündigung. Wir haben also einen Mann und eine Frau. Naja, warum nicht.

Nachdem sie noch einen Mann dazugeholt haben, heißt es: Let the Show begin!

1. Electric Indigo – Baklava ft. Nicole

Der Mann mit der durchsichtigen Geige. Das ist der richtige Auftakt. Mit dem treibenden Beat. Nach dem Intro kommen Nicole und noch eine Frau dazu – und dann wird auch gesungen. Leider hält die Strophe nicht das, was dynamische Intro versprochen hat. Das wird ein ziemliches Kindergesinge, das wirklich auch stimmlich nicht schön ist. Allerdings sind die Catsuits der Frauen natürlich ein Hingucker. Aber ohne die Geige wäre alles nichts.

4 Punkte (einschließlich einer für die Geige und einer für den Trashfaktor)

Die Lieder werden immer mit einer Postkarte eingeleitet, wobei ein Paket verschickt wird. Das hatten wir bein richtigen ESC ja auch schon. Aber das ist schön umgesetzt und macht Lust auf Malta.

2. How Special You Are – Norbert

Norbert beginnt im Gegenlicht und hat eine wirklich gute Stimme. Klassischer Bühnenballadenauftakt. Im Laufe der Strophe ist Norbert dann auch zu sehen. Er steht auf einem Podcast und trägt einen schwarzen Anzug. Nach dem ersten Refrain gibt’s Szenenapplaus. Der Song hat auch minimale Gospelansätze oder höre ich das falsch? In der Brücke kommt dann die Kopfstimme zum Einsatz. Kann man machen.

7 Punkte

3. Come Around – Matt Blxck

Der Sänger mit Brille und Kunstleder-Ganzkörperanzug. Er buchstabiert seinen Namen im Refrain, wenn ich das richtig zuordne. Der Song ist modern und hat einen treibenden Beat, ist aber auch ganz schön repetitiv. Es ist halt auch viel Sprechgesang dabei. Und es gibt lustige Lichteffekte. Hatte ich die Tänzerinnen eigentlich schon erwähnt. Das ist schon Action auf der Bühne. Trotzdem von mir nur

4 Punkte

Nach einer kurzen Moderation gibt es einen Einspieler über Charles City Gatt, der wohl gerade verstorben ist. Danach kommt Werbung. Wenn die jetzt immer nach drei Acts so eine Werbepause machen, kann das alles noch sehr lange dauern. Aber das kennen wir ja von Donnerstag und Freitag.

4. Revelación – Giada

Auch wieder ein Start im Gegenlicht. Aber das Schattenspiel setzt sie gut um. Ja, Overknee-Stiefel und vier Tänzerinnen in Catsuits. Nachclubfeeling. Das Lied hingegen habe ich bisher noch nicht erschlossen. Ich höre nur ganz viele „Na, na, na, na, na“ – und zwar auf die Art, dass man etwas besser nicht machen soll. Der Gesang ist ok, klingt aber ein bisschen scheppernd. Ist die Instrumentierung einfach so schwach? Nein, das ist nichts. Ok, der Pre-Chorus kann was, dann fällt’s aber auch wieder ab.

3 Punkte

5. Kaleidoscope – Jessika 

Die Nachrückerkandidatin. Überraschenderweise werden Kaleidoskop-Effekte auf dem Hintergrundscreen gezeigt. Noch während der ersten Strophe klatschen die Zuschauer/innen mit. Das Lied wirkt wie schon 2.000 Mal gehört, aber das gefällt mir, auch wenn da wieder viele Na-Na-Na’s dabei sind. Das könnte gut eine schwedische Produktion sein. Stimmlich ist das anständig. Jessika und ihre beiden Tänzerinnen sind auch in Schwarz gekleidet – wie quasi alle heute. Och, da bin ich mal großzügig

7 Punkte

6. Over You – Raquel

Oh, stimmlich und visuell ein schöner Auftakt. Raquel sitzt in einem Telekom-Kleid auf der Bühne. Mal was anderes. Und ihre Stimme ist wirklich interessant. Das Lied ist schwach instrumentiert und baut sich langsam auf. Dazu kommen nun auch auf dem Backdrop mehr Farben. Und oben hängen die Lampen. Ok, der Refrain ist eher schwach. in der zweiten Strophe steht sie auf und spielt mit der Kamera. Jetzt verliere ich aber etwas das Interesse. Schade.

5 Punkte

Ich befürchte, jetzt kommt wieder eine Viertelstunde Werbung. Jetzt wird wieder moderiert. Hat sie gerade Sanna Nielsen gesagt? Auf jeden all kam gerade ein Måneskin. Und jetzt kommt Damiano au die Bühne. Ach nein, es ist nur der eine Moderator, der sich so verkleidet hat. Aber er kann’s tragen.

7. A Lovers Heart – Nicole Hammett

Sie steht in einer Art Brautkleid mit Silberbody auf einem silberfarbenen Podest. Die Stimme ist ja ein bisschen anstrengend. Auf zwei weiteren Podesten tanzen zwei männliche Tänzer. Der Text ist ja schon mal ziemlich … simple. Und das Lied kommt irgendwie mit angezogener Handbremse daher. Ich verstehe auch den Backdrop nicht. Kleiner Jubel kommt als sie einen Teil auf Maltesisch singt. Vor dem Finale wird’s dann opernhaft. Das ist so überdreht, dass es mir schon wieder gefällt.

4 Punkte

Ich will ja nicht nörgeln. Aber man hätte in dem Halbfinale ruhig ein paar mehr Songs aus dem Rennen nehmen können. Einmal, weil die ohnehin keine Chance haben. Und zum anderen, um das Ganze etwas zu beschleunigen.

8. Look What You’ve Done Now – Miriana Conte

Lilafarbene Dreiecke – an wen erinnert uns das? Levina? Ok, aber nice RnB-Clap-Sounds. Starker Sound. Natürlich haben die Sängerin und die Tänzerin schwarze Outfits an. Ok, das ist sehr modern, das zeitgemäßeste bisher. Das heißt nicht, dass mir das in allen Facetten gefällt. Aber das wirkt auf eine überraschende Art authentisch. Und Miriana hat Stimme und Ausstrahlung. Das ist nicht mein Cup of Tea, aber im Vergleich

8 Punkte

9. Into the Fire – Nicole Azzopardi

Hier bin ich leider voreingenommen. Nicole gibt der Idee Paillettenkleid einer neue Bedeutung. Das Lied gezielt nach vorn und hat alles, was ein ESC-Song gebraucht hat – vor zehn Jahren. Aber das heißt nicht, das mir das nicht gefallen würde. Top-Tänzer. Alle drei sind Hingucker. Ich finde auch, dass Nicole das gesanglich anständig präsentiert. Ein richtiger Euroclub-Banger. Uh, lustiger visuelle Effekte in der Brücke. Das sieht sehr hausgemacht aus. Aber es würde mich überraschen, wenn wir so etwas auch nur in Ansätzen bei der deutschen Vorentscheidung sehen würden. Und dann noch der Tonartwechsel. Jawohl!!

10 Punkte

Nach so einem Highlight braucht man erstmal eine Werbepause. Und danach hat sich die Moderatorin umgezogen. Anstatt in Rot erstrahlt sie nun in glänzendem Gold-Silber.

10. Heaven – Sarah Bonnici

Unter dem Motto „Viel zu viel ist besser als zu viel“ ist das Klavier mit Blumen geschmückt, an dem Sarah sitzt. Sie sieht man nur von der Seite und sie singt ganz anständig. Zum Refrain steht sie auf und das Lied vom Charakter auch erkennbarer: Midtempo-Love-Pop-Ballade. Dazu tanzt auch ein Ballettpärchen auf der Bühne. Das ist sehr amerikanische 80er Jahre-Style und der Refrain ist eindeutig stärker als die Strophen. Das ist alles sehr vorhersehbar, aber hier positiv. Der große kraftvolle Ton war nicht ganz so überzeugend.

7 Punkte

11. Shame – Enya Magri

Überraschung: Enya trägt ein schwarzes Outfit. Im Hintergrund ist alles rot und Blitzlichter flackern. Ok, das muss ich erstmal sortieren. Der Refrain ist fast schon überladen mit Sound und Beats. Die Strophe kriege von der Melodie her allerdings nicht auf die Reihe. Ich habe das Gefühl, dass das ein Lied, das bei aller moderner Anmutung, wirklich nur auf einer Bühne funktionieren kann. Oh nöö, die Brücke ist sooo vorhersehbar. Nach hinten raus noch ein paar lange Töne. Weil’s gut gesungen ist

5 Punkte

12. Boy – Denise

Sie liegt zum Auftakt auf der Bühne – und man sieht gleich ihr Gesicht. Das ist mal angenehmen. Natürlich trägt Denise schwarz. Und zwar einen Latex-Catsuit oder ist es doch ein Kleid. Es ist aber sehr ansehnlich. Obwohl sie allein auf der Bühne ist, füllt sie diese aus und es wird nicht langweilig. Das Lied ist ok. Mid-Tempo-Pop mit zeitweisen Beats. In der zweiten Strophe kommen lustige silberfarbene Hände ins Bild. Schöner Effekt, also gute Nummer. Sehr professionell. Das Lied ist jetzt keine Innovation, passt aber schon.

8,5 Punkte

Noch fünf Songs erwarten uns. Ist eigentlich auch mal wieder ein Boy dabei, wie Denise sang? Sind schon sehr viele junge Frauen, die hier auftreten. Stimmt, mit Aidan kommt ja noch der große Favorit.

13. Out of Sight – Emma Muscat

Auch diese Nummer beginnt an einem Flügel. Aber Emma trägt was Helles – hallelujah! Der Gesang ist gut und nimmt im Laufe der Strophe Fahrt auf. Dazu übrigens viel Bodennebel. Zum Pre-Chrous steht Emma auf. Sie singt toll. Und trägt – Überraschung – einen Catsuit. Die scheinen in diesem Jahr in Malta sehr angesagt zu sein. Aber Moment, war das jetzt schon der Refrain? Der war etwas dünn. Emma hat eine tolle Bühnenpräsenz und gute Stimme. Der Song hat noch Luft nach oben. Ist dann doch weniger Swing und mehr Mid-Tempo. Zum Ende singt sie zu sich als Kind. Schöner Effekt.

7 Punkte

14. Army – Janice Mangion

Und noch eine Frau. Dieses Mal in Grün als Fräulein Rottenmeyer. Aber auch sie hat eine schöne, kräftige Stimme. Das hat ja richtigen Hymencharakter. Mir sind in dem Text aber etwas zu viele Begriffe aus dem Kriegsinventar. Der Wechsel zwischen Refrain und Strophe ist schon stark. Der Song fällt auf, aber ich weiß nicht, ob das ein Liebes- oder Friedenssong sein soll. Die Brücke ist auf Maltesisch. Toller langer Ton. Da könnte jetzt die Instrumentierung noch etwas voluminöser sein.

7 Punkte

Und nur zur Sicherheit, damit es nicht untergeht: Visit Gozo!

15. Serenity – Mark Anthony Bartolo

Mark steht mit einer Akustik-Gitarre auf der Bühne. Klassische Singer-Songwriter-Pose. My and my Guitar Vibes? Naja, nicht ganz. Der Song gibt das nicht ganz her. Mark knödelt auch ganz schön und neigt zu langgezogenen Tönen. Er singt sicher gut, aber mich fesselt die Melodie nicht – auch weil sie vielleicht etwas versteckt ist. Und schwups war es vorbei.

5 Punkte

Vor den letzten beiden Beiträge könnte doch glatt noch mal Werbung kommen. Oder? Natürlich. Ich kenne doch mein maltesisches Fernsehen… Und weiter geht es. Die haben sich echt drei Männer für den Schluss aufgehoben.

16. Ritmu – Aidan

Feuer! Und Aidan im Cobwoy-Outfit. Jubel im Publikum als er anfängt zu singen. Das ist alles sehr dunkel. Aber man schaut gern hin. Auch bei ihm natürlich. Die Stimme hat noch Potenzial. Mein Blick bleibt beim Tänzer mit dem offenen roten Hemd hängen. Die Outfits sind hier schon ziemlich billig. Aidan weiß aber auch, welche Posen er einem muss. Das ist schon mal was anderes. Pyro und die Leute flippen aus. Das Lied haut mich weiter nicht um. Aber die Show ist schon gut. Die 3 Minuten will man gern nochmal sehen.

9 Punkte

Also, eigentlich müsste er das Ding in der Tasche haben. Das hat alles, was man für den ESC braucht. Ein Hingucker, auf Landessprache und trotzdem international verständlich, rhythmisch. Meinen Segen hat er.

17. Hey Little – Richard Edwards

Richard hat schon eine Hammer-Stimme. Musikalisch bleiben wir in der amerikanischen Gitarren-Popschiene. Das Lied ist allerdings etwas wild zusammengestückelt. Visuell funktioniert das, fällt aber natürlich zu den ganzen hochpolierten Beiträgen davor ab. Das ist also gut als Rausschmeißer für die Show heute. Aber mehr sehe ich da nicht.

5 Punkte

Wir haben es geschafft. Also zumindest haben wir jetzt alle 17 Beiträge gesehen. Die Moderatorin hat sich in ein neues Outfit geschmissen. Der Gen-X-Moderator neben ihr gefällt mir trotzdem besser. Malta hat auch hier Potenzial. Jetzt beginnt der Countdown zum Abstimmen. Und da ist der Schnelldurchlauf. Es läuft schon auf die bekannten Favorit/innen hinaus. Holt sich Aidan die Trophäe und darf nach Turin?

Ike & Kaya, die maltesischen Vertreter/innen beim JESC sind als nächste dran. Wieder haben wir einen überbordenden Blumenschmuck. Und Kaya hat eine Hammerstimme. Mal schauen, wann wir sie beim ESC sehen werden. Ike kommt wieder rappend dazu. Krass, was die beiden da schon auf die Bühne bringen.

Schnelldurchlauf. Gleich endet wohl die Abstimmungszeit. Genau, jetzt wird der Countdown noch einmal runtergezählt. So, das ging schon mal schneller als gestern. Dafür kommt jetzt erstmal wieder Werbung.

Also Pausenact kommt jetzt Concept of Movement. Sind das dieselben Tänzerinnen vom Anfang? Auf jeden Fall war es schnell vorbei als gedacht. Und jetzt wird Destiny angekündigt. Das wiederum wirft die Frage auf, ob wir Jendrik auch am 4.3. in Berlin sehen werden. Destiny singt auch tatsächlich „Je me casse“. Das Kleid sieht super aus und auch die Idee mit dem Podcast funktioniert. Love it. Habe wieder Rotterdam-Vibes. Schön zu sehen, dass ihr dortiges Trauma gut verarbeitet hat.

Wieso wird jetzt nochmal ein Schnelldurchlauf gezeigt, wenn doch eigentlich das Voting abgeschlossen ist? Oder ist das Ergebnis so knapp 🙂 Ok, es scheint, als bräuchten sie nur mal wieder genug Abstand für den nächsten Werbeblock.

Ich habe gerade kurz den Stream verloren. Jetzt läuft hier die Programmvorschau. Ist das noch richtig oder bin ich jetzt raus? Scheinbar schon. Jetzt weiß ich aber auch, was die nächsten Wochen alles auf TVM zu sehen sein wird. Und dann ist der Stream schon wieder weg?

Ok, wir sind wieder in der Halle. Jetzt kommen wir offenbar zur Ergebnisbekanntgabe. Ein Doktor Dufte wird auf die Bühne geholt. Er bedankt sich bei den musikalischen Talenten (vermutlich mal). Er geht ab.

Wir fangen wohl an mit den sechs Juroren und ihrem Voting. Sie vergeben offenbar einzeln ihre 1 bis 12 Punkte.

Juror 1: Into the Fire 8 Punkte, Aidan 10 Punkte, Out of Sight 12 Punkte

Juror 2: 8 Punkte Richard Edwards, 10 Punkte Ritmu, 12 Punkte Out of Sight

Da muss ich bei „Out of Sight“ was übersehen haben.

Jurorin 3: 8 Punkte Nicole Hammett, 10 Punkte Aidan, 12 Punkte Out of Sight

Juror 4: 8 Punkte Miriana Conte, 10 Punkte Aidan, 12 Punkte Out of Sight

Jurorin 5: 8 Punkte Denise, 10 Punkte Aidan, 12 Punkte Out of Sight

Das ist doch abgesprochen.

Jurorin 6: 8 Punkte Denise, 10 Punkte Aidan, 12 Punkte Out of Sight

Also, so stark fand ich ich „Out of Sight“ nicht. Nun ja. Mal sehen, was das Publikum sagt.

Jetzt machen sie es wie beim ESC und gehen von unten nach oben. Oder? Alle schauen auf die Wand mit den Punkten. Ich auch. Janice Angion bekommt einen 1 Punkt. Aber Baklava auch? Ich verliere den Überblick. Ist auch schon spät. Hier bekommen etliche Beiträge mal einen Punkt. Raquel bekommt auf jeden Fall keinen Punkt. „Heaven“ bekommt 1 Punkte. Mark Anthony bekommt aus 1 Punkt. Enya bekommt 3 Punkte.

Richard Edwards habe ich jetzt verpasst. Matt Blxck erhält 3 Punkte. Nicole Hammett bekommt nüscht? Miriana bekommt 1 Punkte. Das ist alles nicht so viel. Denise bekommt 3 Punkte. Norbert darf sich über 4 Punkte freuen. Respekt. Nicole Azzopardi immerhin 5 Punkte. Glückwunsch!

Aidan hat nur 12 Punkte im Publikumsvoting erhalten. Aber Emma Muscat erhält 20 Punkte vom Publikum. Damit gewinnt sie mit „Out of Sight“. Respekt und herzlichen Glückwunsch!

Natürlich bekommen wir den Song noch einmal zu hören. Damit bedanke ich mich bei allen, die heute Abend mit dabei waren. Gleich gibt’s noch den Artikel, in dem Ihr Eure Meinung zum Maltesischen Beitrag dieses Jahres sagen könnt.

Sicherheitshalber schon einmal gute Nacht.

Der Malta Eurovision Song Contest wurde seit 2018 nicht mehr ausgestrahlt, fungierte davor aber bereits seit 2011 als maltesische Vorentscheidung für den ESC. Im heutigen Finale stehen also 16 Acts, der Sieger oder die Siegerin wird erneut durch eine Mischung aus Jury- und Televoting bestimmt. Die Snippets aller 22 Beiträge wurden am 9. Januar veröffentlicht. Eine gute Woche später waren dann die Lieder das erste Mal in voller Länge zu hören. Bei der Abstimmung dort lag Aidan Cassar deutlich vorn, vor Nicole Azzopardi und Emma Muscat.

Das heutige Finale des Malta Eurovision Song Contest 2022 wird ab 21 Uhr von TVM übertragen und kann hier im Livestream verfolgt werden. Planmäßig dauert die Show zweieinhalb Stunden. Vor, während und nach der Sendung könnt Ihr die Geschehnisse unter diesem Beitrag im Live-Chat kommentieren.


85 Kommentare

  1. Joa, geht in Ordnung… In Turin dürfte es damit aber schwer werden, das Halbfinale zu überstehen. Aidan hätte da glaube ich bessere Chancen gehabt.

  2. Wie gesagt, ich kann damit leben, aber ob das jetzt ein besonders gutes Ergebnis wird… Ach, da sind ja jetzt auch DPs Jungs vom Aufmacherfoto.

  3. Auch in Malte gibt es eine Interrasante Auswertung zwischen Jury und Televoting. Nur in Deutschland bekommen wir das nicht hin

  4. Na dann, Emma Muscat. Gute Sängerin mit Ausstrahlung, der Song ist leider nur etwas über dem Durchschnitt. Hat aber stark von der Performance profitiiert. Ich werte mit 6,5 von 12 Punkten.

    Insgesamt ein schwacher Supersamstag. In meiner besseren Hälfte landet nur noch der „cringe“ Beitrag aus Norwegen.

  5. Ach neee, da bin ich ja jetzt total durcheinander gekommen, hab Denise und Emma verwechselt. Ändert meinen Kommentar von oben nicht grundsätzlich, aber der Song ist doch wirklich schwach. Und das mit dem Kind ist ja mal echt schlimm.

  6. Und der deutsche Vorentscheid relativiert sich weiter. Der Kindertrick funktioniert aber auch immer. Der Song? Schnarch….da wäre „Ritmu“ eindeutig die bessere Wahl gewesen….

  7. Der Weißrusse dürfte seinerzeit seinen Wolf auf die LED-Wand bringen, dieses Jahr eine Maltesin dann ein Kind? Auch nicht Sinn der Sache…

  8. Ich würde es gerne mögen und bei allem Respekt zu Emma. Das ist leider graues Mittelmaß. Mit „Ritmu“ wäre Malta möglicherweise besser gefahren.

  9. Schwache Ausbeute für heute:

    Kroatien 2,5 von 12
    Malta 5,5 von 12
    Norwegen 7 von 12
    Polen 3,5 von 12
    San Marino 0 von 12
    Slowenien 1,5 von 12

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