London Eurovision Party findet nicht wie geplant am 29. März statt

Nachdem wir bereits darüber berichteten, dass die Pre-Parties in Madrid, Amsterdam sowie in Israel nicht wie geplant stattfinden werden, haben sich nun auch die Veranstalter der London Eurovision Party geäußert. Das für den 29. März vorgesehene Event im Café de Paris wird aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Coronavirus ebenfalls nicht veranstaltet werden.

Die Organisatoren veröffentlichten auf Instagram ein Statement: „Bezugnehmend auf die Ankündigung der britischen Regierung von diesem Nachmittag geben wir schweren Herzens die unausweichliche Verschiebung der London Eurovision Party 2020 bekannt. Wie wir bereits am Freitag sagten, steht die Gesundheit und Sicherheit unseres Teams, der Delegationen sowie der Besucher an erster Stelle und wir unterstützen alle erforderlichen Maßnahmen, die durch die britische Regierung implementiert werden.

Wir bitten euch nun um Ruhe während wir die verschiedenen Optionen erwägen und nach einem neuen Datum suchen, um unsere Eurovision Party abzuhalten, sobald diese Pandemie vorüber ist. Sobald wir weitere Informationen hinsichtlich dieser besonderen Situation haben, werden wir euch über das neue Datum informieren. Alle Tickets sind für den neuen Termin gültig. Sollte ein Ticketinhaber nicht an diesem teilnehmen können, können die Tickets zurückgegeben und erstattet werden.“

Die London Eurovision Party sollte eigentlich am 29. März im Café de Paris stattfinden. Neben Ben Dolic sollten bei der Pre-Party in London auch Samanta Tina, Blas Cantó, Sieneke, Arilena Ara, Vincent Bueno, The Roop, Michael Rice, VICTORIA, Tom Leeb, James Newman, Tamara Todevska, Montaigne, KEiiNO, Ulrikke, Vasil sowie Daði og Gagnamagnið auftreten.

Was sagt Ihr zu der Ankündigung der Veranstalter? Findet Ihr es eine gute Idee, die London Pre Party zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen?


11 Kommentare

  1. Selbst wenn die Einschränkungen in Bezug auf Corona vor dem ESC wieder gelockert werden sollten, wie soll es denn zeitlich und logistisch überhaupt möglich sein, eine PRE Party hinzubekommen?

  2. Ab morgen hat das Geschäft meines Mannes geschlossen. Vermutlich für Wochen. So eine Party verliert da irgendwie an Bedeutung….

    • Das ist das grosse Problem, das die Politik nicht auf dem Schirm hat, hab ich den Eindruck: Lufthansa, TUI etc, bekommen sicher einen Bailout aber kleine Geschäfte, Bars, Restaurants, Frisöre, etc. werden natürlich sehr schnell anfangen, Leute entlassen zu müssen und die Besitzer können natürlich meistens auch nur ne eingeschränkte Zeit weitermachen.

      • Das ist richtig. Was für viele Menschen „ein Eingriff ins persönliche Leben“ bedeutet, geht sehr vielen, vor allem kleinen Geschäftsleuten massiv an die Existenz.

        War ja nur folgerichtig, dass die Veranstaltung abgesagt wird, ich glaube aber nicht, dass sich die Lage so bald entspannen wird.

      • Danke für die Info, Benny, hatte ich noch nicht gesehen – hoffen wir, dass alles möglichst unbürokratisch vonstatten gehen kann. Es ist bei aller Kritik, die man prinzipiell haben kann, gut, dass wir eine besonnene und kompetente Regierung in diesem Land haben. Und zu meinem großen Erstaunen muss ich sagen, dass Söder Kanzler könnte.

      • Der Eindruck trügt @4porcelli. Wie schon erwähnt und auch schon vonseiten der Politik auf mehreren Ebenen bekräftigt wurde (ein Link wurde ja exemplarisch schon aufgezeigt), werden entsprechende Ausfälle durchaus von Bund und Kommunen gestützt. Von direkten Staatshilfen bis hin zu Darlehen dürften alle Instrumente ausgeschöpft werden können. Der Eindruck, dass „nur“ Großkonzernen „immer geholfen wird“, hat üblicherweise nur einen einzigen Grund: dort arbeiten in der Regel Manager, die sich damit gut auskennen und wissen, was man wann und wie einfordern kann. In kleinen und mittelständischen Unternehmen hat wiederum im Alltag niemand Zeit sich mit sowas zu befassen. Das soll kein Vorwurf sein, im Gegenteil.

        Die Haushalte von Bund und Kommunen kommen aus Steuergeldern, also im Grunde unser aller Geld. Selbstverständlich müssen wir in Krisen wie dieser die Ausfälle und Einbußen der Unternehmen alle gemeinsam abfangen. Das müssen die Haushalte abfangen und notfalls Schulden aufnehmen (was ja auch bereits angekündigt wurde). Und umso wichtiger ist es, dass all die, für die es möglich ist, ihre Arbeit bestmöglich weiterführen. Egal ob ein Job „systemrelevant“ ist oder nicht. Es ist wichtig, dass wir alle unsere Wirtschaft am Laufen halten — natürlich möglichst ohne gesundheitliche Risiken einzugehen.

        Ein Restaurant in unserer Stadt hat zum Beispiel kurzerhand statt zu schließen einen „Quarantäne-Lieferdienst“ organisiert. Die Köche arbeiten weiter, die Servicekräfte und einige Freiwilige organisieren die Auslieferungen. Das ist für die Inhaber zwar nicht gewinnbringend, aber mindert zumindest die Einbußen und wird sehr dankend angenommen. Ich denke das ist ein schönes Vorbild.

      • Danke für die zusätzliche Info, Joachim – das ist sicher für viele hilfreich!

  3. Kleine Ergänzung zu meinem vorherigem Post: Also, schon möglich, dass die Auflagen nach ein paar Wochen langsam wieder gelockert werden, d. h. dass kleinere Läden nach und nach wieder öffnen dürfen. Aber das wird wohl leider nicht für größere Veranstaltungen gelten.

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