Malta: Diese vier Acts stehen im Finale von X Factor Malta

In Malta geht es Schlag auf Schlag: Vier Acts haben es ins Finale von X Factor Malta geschafft. (Foto: X Factor Malta)

In Malta stand am vergangenen Sonntag eine weitere Runde der zweiten Staffel von X Factor Malta an. Sechs Acts waren hier noch im Rennen, um nicht nur die Juroren Howard Keith Debono, Ray Mercieca, Alexandra Alden und Ira Losco, sondern vor allem das maltesische Publikum zu beeindrucken. Vier der sechs Kandidaten schafften es eine Runde weiter ins Finale.

Seit September ist das Land bereits auf der Suche nach dem nächsten großen Star, der Malta in Rotterdam vertreten wird. Zu Beginn der vierten Liveshow waren folgende Acts noch dabei: Bloodline, Kyle Cutajar, Destiny Chukunyere, Yazmin & James, F.A.I.T.H. und Justine Shorfid. Das Motto der Woche lautete „Big Band, Jukebox“. Die sechs Acts performten je einen Song, dann stimmte das Publikum ab und der Letztplatzierte musste das Feld räumen: In diesem Fall traf es Yazmin & James. Das Duo konnte an diesem Abend mit ihrem Cover „Fever“ (im Original von Little Willie John) nicht genügend Leute überzeugen.

In Runde zwei sangen die fünf verbliebenen Künstler einen weiteren Song. Auch hier stimmte das Publikum erneut ab und der Act mit den wenigstens Anrufen schied aus: Bloodline. Somit verlor Howard Keith Debono als Mentor der Groups an diesem Abend zwei seiner vorher noch komplett verbliebenen drei Acts.

Somit stehen diese vier Künstler weiter im Rennen um den Titel X Factor Malta 2020 und damit dem Ticket nach Rotterdam:

Kyle Cutajar

Kyle konnte mit seiner stimmlichen Präsenz früh die Juroren von sich überzeugen. Nachdem er bisher jede Woche sicher weiterkam, wurde es diesmal eng für ihn. Mit „River“ von Bishop Briggs sang er sich letztlich aber doch in das in der kommenden Woche stattfindende Finale. Außerdem ist er der letzte verbliebene männliche Act unter den Top 4.

Destiny Chukunyere

Für fast jeden ESC-Fan dürfte seit der Audition feststehen, dass Destiny Malta beim ESC in Rotterdam vertreten wird. Ob die maltesischen Zuschauer sie aber tatsächlich bis zum Sieg voten werden, wird sich schon sehr bald zeigen. Stimmlich lieferte Destiny erneut ab, ihre Cover von „And I Am Telling You I’m Not Going“ sowie „This Is Me“ brachten die Halle zum explodieren. Destinys Bühnenpräsenz wirkt für eine 18 Jahre alte Künstlerin unglaublich gut, sie schafft es im Handumdrehen, das Publikum auf ihre Seite zu bringen. Bisher lieferte sie immer ab und ist damit auch eine heiße Anwärterin auf den Sieg.

F.A.I.T.H.

Die Girlgroup bringt nicht nur frischen Wind sondern auch sehr starke und schön harmonierende Stimmen in die Liveshows. Mit dem Cover von „Runnin‘ (Lose It All)“ stellte das Quintett dies erneut unter Beweis. Von vielen werden F.A.I.T.H. neben Destiny als Top-Anwärterinnen auf den Sieg gehandelt. Dies stellten sie beispielsweise mit ihrer Interpretation von „Man In The Mirror“ von Michael Jackson deutlich zur Schau.

Justine Shorfid

Ebenfalls in die Top 4 hat es Justine Shorfid geschafft. Sie entschied sich in der zweiten Runde für „Spirit“ von Beyoncé und lieferte eine sichere und emotionsgeladene Performance ab. Zwar musste sie zunächst ebenfalls zittern, zog aber im Endeffekt in das Finale ein. Ihre Audition sorgte für viel Aufsehen auf der Insel, mittlerweile ist der Hype um die Sängerin aber im Vergleich zu Destiny oder F.A.I.T.H. etwas abgeflacht. Dennoch sollte Justine nicht in Vergessenheit geraten, da ihre stimmlichen Qualitäten definitiv nicht von der Hand zu weisen sind.

Was sagt Ihr zu den vier verbliebenen Acts der zweiten Staffel von X Factor Malta? Wem rechnet Ihr die größten Chancen beim ESC in Rotterdam aus?


14 Kommentare

  1. Ich habe im dezember 200 euro auf sieg malta gesetzt.
    Ich bin mir ganz sicher, dass destiny gewinnt und malta als topfavorit nach rotterdam geht.

      • …vor allem wenn man bedenkt, dass Maltas Problem ja eher selten die Sänger/innen waren, sondern der – hier noch nicht feststehende – Song.

  2. Heute wird dann auch endlich Stefania Liberakakis offiziell als Vertreterin Griechenlands bekannt gegeben. Das war ´ja nun auch lange genug ein „offenes Geheimnis“.

    • Seufz, Griechenland scheint in die Deutschland-Falle zu treten, eine Reihe von netten Frauen mit Liedern, die man schnell wieder vergisst, zu schicken – in beiden Fällen scheint das nicht gerade ein Erfolgsrezept zu sein.

  3. Ich find Destiny hat das Zeug zum großen Star. War schon nach dem Sieg beim JESC mein Wunschkandidat für den ESC. Aber dennoch wird es kein Selbstläufer, ein gutes Lied brauch Destiny schon.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.