Marnix Kaart und Marc Pos sind Regisseure des ESC 2020

Nachdem Anfang Juli bereits die Produzenten bekanntgegeben worden waren, hat der Gastgebersender NPO nunmehr Marnix Kaart und Marc Pos (Foto: Jaap van der Werff) als Regisseure des Eurovision Song Contest 2020 benannt. Die beiden sind renommierte Experten in der niederländischen Fernsehbranche und verfügen über umfangreiche Erfahrungen im Bereich Fernsehen und Live-Events.

Sie werden gemeinsam für die drei Live-Shows, neun Generalproben und den Kamera-Plan für alle teilnehmenden Acts verantwortlich sein. Marnix Kaart wird sich auf die Präsentation der Beiträge der verschiedenen Ländern konzentrieren. Marc Pos hingegen wird sich auf die Struktur der Shows, das Bühnenbild und die verschiedenen Pausenacts spezialisieren.

Marnix Kaart (52) ist dafür bekannt, dass er unzählige Unterhaltungsprogramme und Live-Produktionen inszeniert hat, darunter Holland’s Got Talent, die Musical Awards, Friends of Amstel live, Toppers in Concert sowie den DJ Armin van Buuren in der Amsterdam Arena. Seine Arbeitserfahrung mit großen Teams und Fachleuten im In- und Ausland zeigt, dass die Regie Kaarts größte Stärke ist. Für Marnix ist der ESC-Job „ein Traum und eine Ehre, dies tun zu können“.

Marc Pos (50) hatte seinen Durchbruch in der niederländischen Unterhaltungsbranche, als er 2003 die erste Staffel von Idol (bei uns Deutschland sucht den Superstar) inszenierte. Er ist bekannt als einer der Begründer populärer niederländischer Fernsehprogramme wie DWDD (Die Welt dreht durch), Nieuwsuur, De Lama und einiger mehr. Mit seiner eigenen Produktionsfirma hat sich Marc Pos kürzlich auf die Entwicklung neuer Fernsehformate konzentriert: „Ich bin ein Erfinder, ein Konzeptdenker, der versucht, das Team so zu inspirieren, dass wir als gut geölte Maschine ein Programm erstellen können. “ Zum Eurovision Song Contest sagte er: „Das ist eine der größten und komplexesten Regieaufgaben, die es gibt. Wir werden der Welt zeigen, was die Niederlande leisten können.“

Die Bekanntgabe der beiden Regisseure erfolgt drei Tage bevor am Freitag auch veröffentlicht wird, in welcher niederländischen Stadt der ESC 2020 stattfinden wird.



13 Kommentare

  1. Da haben wir ja schon den nächsten ulkigen niederländischen Vornamen: Marnix! Es gab mal Anfang der 70er Jahre in der ARD die Serie „Mannix“ und dazu noch der Familienname Kaart (Karte). Wäre übrigens auch ein toller Künstlername geworden.

  2. Hier schon mal meine Bitte: Bitte keine Altstars mehr, die früher mal Weltstars waren und die nix mit dem ESC zu tun haben. Dann lieber etwas was mit den Niederlanden zu tun hat.

  3. Armin van Buuren wäre ideal für das Defilee der ESC-Teilnehmer 2020 und würde damit in die Tradition von Avicii treten, der 2016 die Musik für das Einziehen der Teilnehmer in den Globen verantwortlich war.

  4. Ein bisschen hab ich ja schon befürchtet John de Mol wird irgendwie involviert und wir dann einen ESC bekommen der Elemente aus Big Brother, The Voice, Mini Playback Show und Traumhochzeit in sich vereint 🤣 🤣

  5. Marc Pos soll sich laut eurovision.de auch vor allem ums Set-Design kümmern… Könnte also bedeuten, dass Florian Wieder nächstes Jahr dann mal nicht zum Zug kommt 🙂

    • Das dürften zwei Paar Schuhe sein: Florian Wieder ist Bühnendesigner, die beiden Holländer Regisseure. In Tel Aviv hat Florian Wieder auch die Bühne entworfen. Die Regie wurde aber von Amir Ukrainitz und
      Sivan Magazanik geführt.

      • Na ja, aber gerade in den Niederlanden bei ihrem ganzen Output auf dem internationalen TV-Markt denke ich, dass sie alles daran setzen werden, ihr eigenes Know How zu beweisen und möglichst wenig von außen holen werden. In Schweden 13 und 16 hatte Florian Wieder ja auch nix zu melden… Mal sehen, ob Christer involviert wird 2020 🙂

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