Melodifestivalen 2023 in Schweden – 1. Vorrunde: Diese Beiträge sind eine Runde weiter

Nu är vi igång! Und der Anfang des Melodifestivalen 2023 war nicht ganz einfach. Denn stimmlich gab es bei manchen Beiträgen einiges zu hinterfragen. Und so richtig top-modern hat sich die Veranstaltung bisher auch nicht angefühlt. Da ist noch Luft nach oben. Auf jeden Fall haben wir aber bereits zwei Finalisten für Stockholm: Jon Henrik Fjällgren, Arc North feat. Adam Woods sowieTone Sekelius (Aufmacherbild).

Den Auftakt machte ein Zirkus-Mello-Medley mit Shirley Clamp. Während das noch ok war zur Einstimmung, war der Pausenzauberer später eher zum Fremdschämen. Da dann doch eher das moderne Ballett von Moderator Jesper Rönndahl (Foto unten).

Die meisten Stimmen bis zur Ausrufung des ersten Finalisten hatte

Where You Are (Sávežan) – Jon Henrik Fjällgren, Arc North feat. Adam Woods
Songwriter: Arc North, Calle Hellberg, Jon Henrik Fjällgren, Joy Deb, Oliver Belvelin, Richard Lästh, Tobias Lundgren, Songwriter Segerdahl

bekommen. Das Trio ist also direkt im Globen dabei. Anschließend gab es einen weiteren Schnelldurchlauf und es konnte wieder gevotet werden. Da gab es dann bei der Bekanntgabe der Stimmen der einzelnen Altersgruppen einen Schreckmoment: für gute zwei Minuten war das Bild weg. Nicht nur online, sondern auch bei der TV-Übertragung.

Letztlich konnte aber das Ergebnis komplett bekanntgegeben werden. Und da räumte Tone mit Abstand die meisten 12-Punkte-Votings ab. Sie steht damit auch als Finalistin fest:

Rhythm Of My Show – Tone Sekelius
Songwriter: Anderz Wrethov, Dino Medanhodzic, Jimmy „Joker“ Thörnfeldt, Tone Sekelius

In das Halbfinale sind damit eingezogen:

Diamonds – Victor Crone
Songwriter: David Lindgren Zacharias, Peter Kvint, Victor Crone

Raggen går – Elov & Beny
Songwriter: Johan Werner, Kristian Wejshag, Mattias Elovsson, Oscar Kilenius, Tim Larsson

Damit sind die folgenden Acts ausgeschieden:

Haunted – Rejhan
Songwriter: Albin Johnsén, Mattias Andréasson, Pontus Söderman, Tilde RONIA Wrigsell

Inga sorger – Loulou LaMotte
Songwriter: Jonas Thander, Loulou LaMotte

Länge leve livet – Eva Rydberg & Ewa Roos
Songwriter: Emil Vaker, Henric Pierroff, Kalle Rydberg

Das heutige Halbfinale kann (zunächst nur bis einschließlich Montag) hier in der Mediathek nachgeschaut werden. Unseren Live-Chat zur Show findet Ihr hier. Alle Informationen zum Melodifestivalen 2023 findet Ihr hier. Die Beiträge, die bereits veröffentlicht sind, findet Ihr in Kürze in unserer Spotify-Melodifestivalen-Playlist.

Was sagt Ihr zum Ergebnis der heutigen Show? Wer ist bislang Euer Favorit bzw. Eure Favoritin beim Melodifestivalen 2023? Kommentiert gern unter diesem Beitrag.

Alle Infos zum Melodifestivalen 2023 im Überblick 

Allgemeine Infos zum Festival
1. Vorrunde: Quickcheck der Beiträge
1. Vorrunde: Der Live-Chat



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17 Comments
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byJannik
byJannik
3 Jahre zuvor

Ich glaube ich spreche für uns alle wenn ich sage Eva & Ewa robbed.

Jürgen S.
Jürgen S.
3 Jahre zuvor

Irgendwie war das alles nichts…..da sind wir vom Mello doch wesentlich Besseres gewohnt!?

xmelym
3 Jahre zuvor

Mein Sohn mochte: Raggen går – Elov & Beny
Mein Favorit war: Where You Are (Sávežan) – Jon Henrik Fjällgren, Arc North feat. Adam Woods
Uns beiden hat es wie jedes Jahr sehr gut gefallen. Ich selber war ja schon unzählige male Live beim Finale gewesen und vermisse es total. Mein Highlight war das eine Jahr als ich bei der Pressekonferenz zur Artist Vorstellung dabei sein konnte und mit so vielen Künstlern reden und Fotos machen konnte. War echt schön, als SVT mir das damals ermöglicht hatte. Hoffentlich kann ich das irgendwann wiederholen.
Ich freue mich schon auf nächste Woche.
Liebe Grüße und schönen Abend euch allen noch 🙂

Sajer
Sajer
3 Jahre zuvor

Where You Are (Sávežan) – Jon Henrik Fjällgren, Arc North feat. Adam Woods erinnert stark an KEiiNO – solche Musik zieht immer und gefällt mir sehr gut. Bin auf die zweite Runde gespannt.

DoDo
DoDo
3 Jahre zuvor
Reply to  Sajer

Obwohl Jon Henrik Fjällgren schon bessere Beiträge im Mello hatte als den Aktuellen, bei welchem er nichts außer joiken darf. Ein bisschen fade.

DoDo
DoDo
3 Jahre zuvor

Wie schon gesagt, war in der ersten Mello-Runde noch nix Dolles dabei.
Aber es wird in den nächsten Wochen mit den vielen Veteranen bestimmt besser.

PS: Die Bühne sieht, obwohl recycelt, viel eindrücklicher aus als im letzten Jahres.

HardcoreStgt
HardcoreStgt
3 Jahre zuvor

Das kann nur besser werden. Mich hat nix überzeugt,

Tobiz
Mitglied
Tobiz
3 Jahre zuvor

Jon Henrik darf auch endlich mal gewinnen.

elkracho
Mitglied
3 Jahre zuvor

Toll,das Tone im Finale ist.
Den Rest würde ich nicht vermissen.

stefanohh
stefanohh
3 Jahre zuvor

Haunted fand ich am besten und ist bereits raus 🙂

Stefan Moritz
Stefan Moritz
3 Jahre zuvor

Schwacher Mello-Start definitiv, aber so kann es nur besser werden. Irgendwie fehlt der Christer Björkman-Vibe!

100teljubam
100teljubam
3 Jahre zuvor

Spätestens seit der routinierten, aber erschreckend glanzlosen und vorhersehbaren Auftaktshow gestern ist offensichtlich: das Melodifestivalen erstarrt langsam zum eigenen Museum.
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In den letzten 10 Jahren hat sich – sowohl beim ESC als auch in der Musikwelt generell – irre viel getan, viele Länder haben darauf mit spannenden neuen Vorentscheidungskonzepten und einem musikalisch diverseren und experimentierfreudigeren Teilnehmerfeld reagiert.
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Das Melodifestivalen schwört dagegen (vielleicht auch in Hinblick auf die Einschaltquoten) auf den Ritualcharakter – und bleibt fest im Würgegriff der ewig gleichen Fließbandkomponisten und droht in seinem starrsinnigen Festhalten an alten Musikzöpfen kreativ zu ersticken.
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Fast alles aus der Konserve gestern: Victor Crone durfte seinen ESC-Beitrag bereits ein zweites Mal aufwärmen, auch JHFs dritter Aufguss seines Jojk-Pop-Konzepts geriet ziemlich schal. Tone Sekelius durfte sich kurzatmig durch eine ziemlich lieblose Popnummer pflügen, die in der Form auch schon beim Mello 2012 hätte vorkommen können.
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Der Weggang von Mastermind Christer Björkmann hätte die Chance für ein frisches Konzept geboten. SVT hat sich aber entschieden den Gaul unbeirrt weiter zu reiten; jetzt wird er zusehends alt und lahm.

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Erstaunlich, daß das Mello aus deutscher Sicht für immer so innovativ gehalten wird und für nicht wenige Fans das Nonplusultra ist (ich zähle mich nicht dazu). Nun gut, hierzulande sind wir ja diesbezüglich noch ein paar Stufen dahinter, da ist es dann nicht allzu schwer

Schlippschlapp71
Schlippschlapp71
3 Jahre zuvor

Letztes Jahr hat Schweden wirklich einen exzellenten Beitrag zum ESC geschickt und das klang gar nicht nach den üblichen Verdächtigen (die sich leider noch in anderen Ländern austoben dürfen). Schade, daß man nicht dabei geblieben ist. Bei Vrethov und Co. bin ich in der Regel draußen. Da lobe ich mir dann lieber Finnland.

Anmey
Anmey
3 Jahre zuvor

Also ich als Mello-Fan kann Douze Points da nur zustimmen. Ich hab die Show zwar nicht gesehen, aber die Songs sind wirklich schwach und der Gesang zum Teil echt unterirdisch, das hat mich echt gewundert. Da muss definitiv noch eine Steigerung her in den nächsten Wochen.

ag9
ag9
3 Jahre zuvor

Ein Satz mit x:…

Matty
3 Jahre zuvor

Heute gab das schwedische Fernsehen SVT für die erste Show des Melodifestivalen die Zuschauerzahlen bekannt und die sind im Vergleich zur ersten des letzten Jahres leicht zurückgegangen:

https://eurovoix.com/2023/02/06/%f0%9f%87%b8%f0%9f%87%aa-sweden-least-watched-melodifestivalen-start-in-over-a-decade/

Da ist also noch Luft nach oben.