
Die Innovationsfreude der Macher des schwedischen Melodifestivalens wird in der ESC-Bubble gleichermaßen geliebt wie gefürchtet. Allzuoft brechen sie mit den tradierten Mustern und sorgen dann auch noch dafür, dass diese auch beim richtigen ESC umgesetzt werden. Gleichzeitig versucht das schwedische Fernsehen damit, den nationalen Vorentscheid fair, transparent und erfolgreich zu halten. Einige Aspekte davon könnte sich auch der SWR zu Herzen nehmen.
Morgen Abend entscheidet sich im Finale des Melodifestivalen, wer Schweden beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien vertreten darf. Und auch in diesem Jahr haben die Schweden wieder eine Innovation dafür parat: Zum ersten Mal kann bereits vor der eigentlichen Show über die Beiträge abgestimmt werden – und zwar über die Melodifestivalen-App. Diese kennen die schwedischen Fernsehzuschauer*innen schon lange und nutzen sie jede Woche, um kostenlos mit dem Drücken des „Herzen“ zu voten.
Natürlich kann man eine solche Vorab-Abstimmung nur vornehmen, wenn die Beiträge schon bekannt sind und die Leute wissen, wie die Auftritte aussehen werden. Das ist in Schweden kein Problem, weil sich Acts in den Vorrunden für das Finale qualifizieren müssen. In Länden wie Deutschland mit nur einer Show ist das natürlich schwierig. Hier gibt es also aktuell wenig für den SWR zu lernen.
Allerdings hat das schwedische Fernsehen in diesem Jahr auch wieder das Voting nach Altersgruppen durchgeführt. Das wird es auch am Samstag im Finale machen, da allerdings nur im Hintergrund. Dafür wird dort die Abstimmung der internationalen Jury-Gruppen öffentlich zelebriert. In den fünf Vorrunden wurden allerdings die Ergebnisse nach sieben Altersgruppen während der Shows offengelegt: 3–9 Jahre, 10–15, 16–29, 30–44, 45–59, 60–74, 75 Jahre und älter.

Diese Abstimmung nach Altersgruppen wurde bereits 2019 eingeführt – im Wesentlichen um zwei Effekte abzuschwächen:
1) Es gibt Menschen, die zum Heavy-Voting neigen und so viele Stimmen wie möglich für einen Beitrag abgeben. Andere begnügen sich hingegen damit, einmal zu voten. Heavy-Voter verzerren also das Ergebnis – gern zum Vorteil prominenterer Acts.
2) Der Anteil junger Zuschauer*innen bei linearen Fernsehsendungen sinkt rapide. Da jüngere Menschen aber die Musikcharts prägen und offener für neue Musikstile sind, sollen sie nicht von der Mehrheit der älteren Zuschauer*innen überstimmt werden.
Dieses Verfahren mit den Altersgruppen hat sich – zumindest in Schweden – bewährt. Aber auch für Deutschland lohnt sich ein Blick darauf: Das deutsche Finale 2026 erzielte am Samstag bei den Unter-30-Jährigen zwar einen Marktanteil von 40%. Das heißt aber nur, dass von den Fernsehzuschauern dieser Altersgruppe zu dieser Zeit 40% die Sendung verfolgten. Tatsächlich waren das aber nur 323.000 Personen. Bei einer Gesamtzuschauerzahl von 3,651 Mio. waren also nur 9% unter 30 Jahren alt.
Öffnet man den Blick auf die 14-49-Jährigen, so reden wir von 1,086 Mio. Zuschauer*innen. Das sind 30% des Gesamtpublikums der Sendung. Oder mit anderen Worten: 70% der Zuschauer*innen waren älter als 50 Jahre. Damit die Jüngeren im Publikum dieses Ungleichgewicht bei der Abstimmung nivellieren, braucht man schon eine ganze Reihe von Heavy-Votern. Und das würde sie – wenn auch nicht viel pro einzelner Stimme – doch reichlich Geld kosten. Das App-Voting in Schweden hingegen ist bis fünf Stimmen (also volle Herzen) pro Beitrag kostenlos…
Will der SWR den deutschen ESC-Vorentscheid musikalisch zu einem relevanten Event für alle machen, muss er schauen, dass er den Jüngeren eine angemessene Stimme gibt. Die Unterteilung in Altersgruppen kann dabei helfen. Die Implementierung von innovativen und ggf. kostenlosen Abstimmungsverfahren kann eine zusätzliche Maßnahme sein, um das zu fördern.
Was hältst Du der Abstimmung nach Altersgrupppen im schwedischen Vorentscheid? Ist das Augenwischerei oder könnte das auch in Deutschland helfen, dem jüngeren Publikum ein größeres Stimmengewicht zu geben? Lass es uns in den Kommentaren wissen.
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Aha
Berq for Germany 2027. Bitte SWR!!!
Wenn wir den gleich Berq meinen, dann bitte ja sofort. Bei „Rote Flaggen“ bekomme ich immer Gänsehaut. 😁
Genau den meine ich. Habe gestern nochmal sein Album gehört und Licht aus + geile Bühnenshow wo vielleicht das Licht aus geht. Instant Top 10.
Finde seine Stimme auch so krass.
Die beste männliche deutsche Stimme mit Henning May für mich.
Auf jeden Fall.
Ich mag Berq auch, aber irgendwie kann ich mir ihn beim ESC nicht vorstellen.
Ich könnte mir irgendwie Apache und Ayliva gut beim ESC fühlen. BERQ ist glaube auch etwas zu speziell für den ESC.
Ich könnte es mir mir Berq schon vorstellen, weil der ESC sucht ja was besonderes.
Als ich „Renn“ von Ayliva das erste Mal gehört habe, dachte ich mir sofort: das MUSS zum ESC! Ich würde das also auch sehr fühlen. Für den ESC ist sie natürlich bereits viel zu erfolgreich, aber träumen darf man ja.
Das Voting nach Altersgruppen könnte man für den deutschen Vorentscheid gerne einführen.
Ich halte nichts von diesen Abstimmungsverhalten nach Altersgruppen. Das ist für mich ein nettes Zahlenspiel und für Statistiknerds. (Also einige von uns hier. )
Ich fände es einfach mal schön, wenn sich Verantwortliche mal die Vorentscheide aus Finnland, Schweden, Albanien, Estland oder Italien anschauen und realisieren würden, wie viel besser die Shows in den jeweiligen Länder sind.
Grundsätzlich volle Zustimmung, aber: Man müsste das doch mit der Altersstruktur beim ESC-Finale vergleichen. Was bringt es uns, wenn im Vorentscheid die 3-9jährigen mehr Votingpower bekommen, im Finale dann aber eben doch v.a. Menschen über 50 abstimmen? Und natürlich wissen wir auch nicht, wer beim Vorentscheid (in Deutschland) tatsächlich abstimmt. Zuschauerzahlen sind ja nur ein erstes Indiz auf Abstimmungsverhalten.
Dass sich das Verfahren in Schweden bewährt hat, ist aber natürlich zugegebenermaßen ein gutes Argument gegen meine Bedenken.
Finde beim Mello immer die Altersgruppe 3 bis 9 lächerlich (wie oben auch im Screenshot gezeigt). Welches 3-jährige Kind sagt zu seinen Eltern, dass es über die Mello-App Herzen vergeben möchte.. Totaler Schwachsinn in meinen Augen.
Also mir sind schon genug Kleinkinder mit Handy in der Hand begegnet. Leider.
altersgruppe 3 ist in der tat lächerlich – würde da deutlich später die grenze ziehen bzw. diese gruppe wegfallen lassen – in alter von 6-9 habe ich in der kneipe meiner eltern für manche gäste die musik an der musikbox drücken dürfen – entweder gab es einen groschen belohnung oder ich durfte mir das letzte lied aussuchen = alexandra hits,mendocino oder auch sehr oft hey jude von den beatles weil so schön lang und andere engliche titel = frühkindlicher einfluß?
es war aber auch ein privileg – meine oma hatte noch eines dieser großen radios aber keine erinnerung mehr daran,was dort so lief.
Wir können 3-9 ja streichen. Dann aber auch 75+.
Deal?
3-9jährige im Abendprogramm der ARD wählen zu lassen, erscheint mir doch etwas fragwürdig.
Im übrigen würde mich interessieren, ob ein glaubwürdiger Nachweis besteht, dass wirklich die entsprechende Altersgruppe wählt und nicht ein übermotivierter Elternteil.
Hab ich mich auch gefragt. Die Schweden scheinen es aber in Teilen ernst zu nehmen, sonst hätte der Copacabana Boy von dieser Altersgruppe keine 12 bekommen.
Die Aufteilung nach Altersgruppen würde ich in Deutschland nicht einführen. Hier besteht doch eher als in Schweden die Gefahr, dass nach der Show die einzelnen Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Die Kommentare kann man sich jetzt schon ausmalen: „Na toll, die alten Knacker sind schuld, das dieser lahme Song gewonnen hat“, „Prost Mahlzeit, die GenZ hat diesen schrecklichen Titel an die Spitze gevotet.“ 🙂
Grubdsätzlich eine gute Idee. Ich vermute der Altersschnitt beim deutschen Vorentscheid ist höher als im Mai.
Aber wie kontrolliert man denn, wer wie alt ist? Das wurde mir leider aus dem Beitrag nicht klar.
Diese Obsession zum Melodifestivalen ist mir suspekt.
Die ausgewählten Songs sind dermaßen seicht. Aber gut, Hauptsache den Schweden gefällts.
Hast du dir unser Finale mal angesehen? Ich meine gut, seicht war es nicht. Es hatte eine Fremdschamkomik, aber hey, das ist auch was wert. Wenn ich mir überlege, dass ESC Fans in Deutschland ein Mello kritisieren, dann sry, stellt doch bitte ein VE zusammen, die nur 10 % der Professionalität hat, und dann reden wir weiter. Von der Stimmung in der Halle, bis zu dem wie es im Radio angenommen wird, bis hin zur Moderation. Dagegen sieht es bei uns auch, als wäre der VE bei AliExpress bestellt worden.
Mein Göttergatte:
„Wundert mich, daß er kein Stimmrecht für Hunde, Katzen und Goldfische fordert … Die lungern doch nun wirklich ständig vor den Bildschirmen herum.“ 📺 🐕🐈 🐟
Klarer Fall von: Man erkennt schon am Thema wer den Beitrag verfasst hat. 😉
Liebe Grüße, Douze Points! 😁
Das wollte ich auch gerade schreiben. 😀
Deutschland und Vorabvoting ist ein gebranntes Kind. Ich erinnere nur an diverse Radio-Votings der Vergangenheit…
Und das mit den Altersgruppen und dem Fernsehverhalten junger Leute leuchtet zwar ein und es ist auch irgendwie ESC-mäßig wenn jede Altersgruppe die gleiche Anzahl an Punkten vergibt, egal ob viel oder wenig „Einwohner“. Aber wäre es bei einem nationalen Vorentscheid nicht trotzdem mit demographischer Gewichtung besser, um wirklich den Geschmack der heimischen Bevölkerung zu repräsentieren?
OT
France Télévisions hat bestätigt, dass Monroe Frankreich bei dem ESC 2026 mit ihrem Song „Regarde!“ vertreten wird, der heute um 18:00 Uhr MEZ veröffentlicht wird:
https://www.france.tv/france-2/eurovision/
Cool. 😀
https://www.youtube.com/watch?v=tpyNfimzbkg das ist wohl das Lied.
Das wird ihr schon erwähnt:
https://esc-kompakt.de/die-letzten-esc-2026-beitraege-infos-hinweise-auf-die-acts-aus-aserbaidschan-frankreich-co/#comment-753562
Mak wieder zu faul gewesen, was?
Vielleicht hat man einfach auch nicht alle Antworten unter allen Beiträge im Blick? Es ist doch überhaupt nichts Schlimmes, dass Alex es hier noch einmal gepostet hat
Je suis tellement excité!
Teaser 3:
Mitlerweile ist der Song geleakt! Scroll man ganz nach unten! 😉
Gerade für Deutschland hätte ich lieber eine Abstimmung aufgeteilt in Bundesländer oder Sendeanstalten (SWR, WDR, NDR, MDR, RBB, HR-BR-SR und Radio Bremen vielleicht zusammengefasst… usw.). Schließlich hat man ja somit in Deutschland doch schon verschieden unterschiedliche Abstimmungsgruppen und kann somit auch diese Ressourcen gezielt nutzen (Werbung in den jeweiligen Dritten Programmen für die Acts und den Vorentscheid, vielleicht auch Acts sowohl aus dem Süden, Norden, Westen und Osten Deutschlands um alle zufriedenstellen zu können und Kreativität in Deutschland abzubilden?). Da könnte man auch die jungen Radiowellen involvieren, um jüngere Zielgruppen anzusprechen. Und man müsste gezielt Acts suchen, die auch ein junges Publikum ansprechen und zufrieden stellen, also für Einschaltimpulse bei ihnen und auch älterem Publikum sorgen. Also eine bunte Mischung, verschiedene Genres und Stile vielleicht? Und alle sollten vorher live vorsingen müssen und auch bei der Bühnenshow bzw. Staging eigene Ideen einbringen können.
Das hat man schon einmal gemacht und ist extrem witzlos, weil sich die Voter aus verschiedenen Bundesländern kaum unterscheiden und überall die gleichen Ergebnisse herauskommen.
Wenn ich keinen erfolgversprechenden Beitrag im Finale habe, dann hilft auch das schönste Votingverfahren nichts. Dieser deutsche Vorentscheid wurde schon Monate vor der Sendung in den Sand gesetzt.
Im Finale des Melodifestivalen wird es ein Zusammentreffen von KAJ, EMD und Siw Malmkvist als Intervallact kommen:
https://www.aftonbladet.se/nojesbladet/melodifestivalen/a/j0lq1L/kaj-hyllar-trior-i-melodifestivalens-final
Die Vorfreude steigt!
Off-Topic:
Neuigkeiten für alle Fans von Sarah Engels:
https://smalltalk-entertainment.de/2026/03/06/sarah-engels-launcht-eigene-modelinie-bei-about-you/
Off-Topic:
Neuigkeiten zum Thema Dänemark ESC 2027:
https://eurovoix.com/2026/03/06/denmark-kolding-host-dansk-melodi-grand-prix-2027-february-13/
Kolding war ich tatsächlich schon mal, ist ja nicht so weit von Flensburg.
Mich gruselte allerdings, in der PM zu lesen, dass MGP das wichtigste musikalische Ereignis für viele Kids in Dänemark sei!
Dansk Melodi Grand Prix findet am 13. Februar 2027 in der Stadt statt und MGP anscheinend danach eine Woche später. MGP (Melodi Grand Prix) Junior ist ein beliebter dänischer Musikwettbewerb für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren, organisiert vom Sender DR.
Aaah wieder was gelernt, danke!
Bin beim Durchlesen darauf gestoßen, dass ich bei den gewählten Altersgruppen dieses Jahr noch mit den 30-Jährigen abstimmen dürfte, nächstes Jahr aber dann mit den 59-Jährigen. Solch einem System kann ich (zumindest ab 2027) natürlich nicht zustimmen. 🙂
Davon abgesehen: Eine App zum kostenlosen Voten ist eine nette Idee, da die ARD ja ohnehin kein Geld mit dem Televoting verdienen darf. Dafür kostet solch eine Plattform natürlich wieder einiges an Geld, welches ich lieber in die Bühne, Inszenierungen o.Ä. stecken würde.
Eine Altersdiversifikation finde ich als Idee interessant, ließe sich aber eigentlich nur sinnvoll mit einer App oder einer zusätzlichen repräsentativen Befragung lösen. Und beide Lösungen sind mir ehrlicherweise etwas zu hoch gegriffen für eine einmalige dreistündige TV-Show.
Wenn schon brauchen wir bessere Expertise bei der Auswahl der Künstler und Songs (hier liegt noch viel Potenzial) und Inszenierungen (was dieses Jahr schon halbwegs geklappt hat).
Ich bin ehrlicherweise auch dafür, einen VE nur zu veranstalten, wenn man auch mehrere geeignete Künstler dafür hat. Wenn man nur wenige Acts hat, die auch bereit sind sich professionell vorzubereiten (z.B. viel Arbeit in die Inszenierung, Choreographien etc. zu stecken und ihren Song in Hinblick auf ESC-Erfolgsaussichten zu optimieren), dann sollte man lieber einen Act intern nominieren als einen halbgaren VE mit viel „Füller-Material“ zu veranstalten, so wie wir dies ja fast ausschließlich kennen.
Es gibt ja viele in der Bubble, die meinen jeder zusätzliche VE ist ein guter. Bei vielen Vorentscheiden des NDR galt das für mich aber nicht und auch dieses Jahr hätte man auch Sarah Engels einfach direkt nominieren können ohne etwas am Ergebnis zu ändern (im Sinne davon, dass Sarah sich trotzdem genauso gewissenhaft vorbereitet hätte wie sie es für den VE getan hat).
Wenn man keine eigene App programmieren möchte, kann man ja auf die vom ESC zurückgreifen. Das haben auch andere Vorentscheide schon hinbekommen.
Mich würde es wundern, wenn er hier am Ende gewinnt:
https://www.expressen.se/noje/melodifestivalen/lilla-al-fadji-mello-favorit-pa-spotify/
Es bleibt spannend!
Die Startnummer Zwei ist die einzige, die noch nicht Das Melodifestivalen gewann:
https://www.expressen.se/noje/melodifestivalen/melloforbannelsen-startnumret-som-aldrig-har-vunnit/
Ob Meira Omar diese Serie beenden wird?
Es gibt auch Neuigkeiten von Felicia, die als Favoritin für den Sieg gehandelt wird. Sie hat gesundheitliche Probleme:
https://www.expressen.se/noje/melodifestivalen/felicia-sjuk-infor-finalen-i-melodifestivalen/
Gute Besserung!
Wie beim ESC, da hat die 2 auch noch nie gewonnen. Anders als beim Junior-ESC, da gewann sie gleich auf Anhieb.
OT:
Lyza hat heute ihren Song „Fremd“ veröffentlicht
https://youtu.be/_OsjniTQfTU?is=u-OSUlJN1R9PykHH
Der Song „Tot“ gefällt mir um Längen besser. Mit welchem von den beiden hat sie sich eigentlich beworben?
Habe dir was auf ESCYounited geschrieben. 😉
Zurückgeschrieben! 🙂
Gute Frage. Ich würde auf „Tot“ tippen, weil dort mehr „ESC-Personal“ am Song beteiligt war. „Fremd“ hat sie allein geschrieben und Thomas Stengaard die Komposition.
Falls sie sich überhaupt beworben hat, bzw. mit einem der beiden Songs.
Wurde zumindest irgendwo einmal erwähnt.
Ich glaub Sam hat mal erwähnt, sie wäre unter den letzten 20 gewesen.
Mir völlig egal wie abgestimmt wird. So lange die Masse auf englisch singt, ist es für mich kein „Grand Prix“ mehr.
„Grand Prix“ ist es Gott sei Dank schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Letztes Jahr war im Finale übrigens nur ein Viertel der Songs auf Englisch.
Früher war halt alles besser. 🙄
Bevor man irgendetwas aus Schweden adaptiert, müßte man meiner ersten Forderung und notwendigen Änderung nachkommen: Transparenz in so ziemlich allem.
Da ist m.M.n. der ÖRR ziemlich ignorant und somit diktatorisch unterwegs, so z.B. wen interessieren schon die Plätze 4-9? Oder wie die Jury einzeln abgestimmt hat? Oder wie die Marktforschung der Vorauswahl ausgegangen ist? Nur um mal die aktuellen Versäumnisse aufzuzählen.
Rechenschaft gegenüber dem (doppelt) zahlenden Publikum? Wie absurd, man wird verpflichtet, GEZ zu zahlen und soll dann auch noch für die Abstimmung zahlen. Da das und anderes nicht bzw. nie geändert werden wird, ist jede weitere Forderung in Richtung ÖRR zum jetzigen Zeitpunkt obsolet.
Die Schweden, wer sind denn schon die Schweden? Was wissen die denn?
Die Plätze 4-9 interessieren halt auch wirklich am Ende niemanden. In den 90ern hatte man mit den Künstlern vereinbart, dass die Platzierungen ab Platz 4 nicht genannt werden. Wer übrigens sucht, der findet das Ergebnis der ersten Runde online. Da hat ein Mitarbeiter einen Ausdruck offen mit sich herumgetragen und da konnte man die Punkte sehen.
Im Übrigens wirst auch zu nichts verpflichtet. Du musst nicht abstimmen. In anderen Ländern hat das Publikum gar nichts mehr zu bestimmen. Auch das kann erfolgreich sein.
Magst du einen Link teilen?
Ein wunderbarer Kommentar.
Getreu dem Motto:
Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen. Stellen Sie keine Fragen, wir berichten schon, wenn wir es für notwendig erachten. Seien Sie froh, woanders ist es auch nicht besser. Und überhaupt.
Aber hier geht es ja nur um den ÖRR, der darf alles und ist zu nichts verpflichtet.
Also ich rege mich seit 2019 wirklich jedes Jahr über dieses unsägliche Altersgruppenvoting auf. Es ist wirklich absolut unlogisch gemacht und hat extrem negative Effekte. Vor allem führt es gerade nicht dazu, dass junge Zielgruppen gestärkt werden. Im Gegenteil, durch die vollkommen absurde Aufteilung der Gruppen sind die jüngsten (U16) und die ältesten (Ü60) Zuschauer stark überrepräsentiert, während die mittleren, musikaffinen Gruppen vor allem zwischen 16 und 44 im Vergleich zum eigentlichen Stimmenaufkommmen stark unterrepräsentiert sind. Es hat auch schon Mello-Vorrunden gegeben, wo das einen relevanten Unterschied gemacht hat.
Leider, lieber Douze Points, ist hier im Artikel auch die Genese des Altersgruppenvotings 2019 nicht richtig dargestellt. Es ist damals eingeführt worden, um ein Problem zu lösen, das SVT sich selbst geschaffen hat. Dadurch, dass seit 2015 für jeden Beitrag kostenlos bis zu fünfmal in der App abgestimmt werden kann (und das System auch den Anreiz setzt, möglichst oft abzustimmen), gab es vor allem 2017 und 2018 kaum noch nennenswerte Unterschiede in den Prozentzahlen zwischen den Beiträgen. Benjamin Ingrosso hat 2018 das Publikumsvoting im Finale mit 10% der Stimmen gewonnen und der fünfte Platz hatte gerade einmal sieben Punkte weniger als er. Das bedeutete, dass faktisch nur noch die Jury über den Sieger entschieden hat, weil deren Voting aufgrund der festen Punktzahlen deutlich größere Abstände zwischen den ersten Plätzen aufweist. Um dieses Problem zu lösen, hat SVT sich dann das Altersgruppensystem ausgedacht, das größere Unterschiede in den Punktzahlen beim Publikum künstlich herbeiführt.
Die viel logischere Lösung für das Problem liegt eigentlich auf der Hand: Wie in Norwegen erhält jeder Zuschauer pro Abstimmungsdurchgang nur eine Stimme. Dann hätte man wieder Unterschiede in den Prozentzahlen und müsste nicht auf das Vehikel des Altersgruppenvotings zurückgreifen. Das will SVT aber nicht, weil es das exzessive Herzvoting in der App als wichtiges Element des Zuschauerengagements sieht und auf keinen Fall darauf verzichten möchte.
Ist jetzt ein extrem langer Kommentar geworden, aber mich beschäftigt dieses Thema sehr 😉 Ich würde dem SWR auf jeden Fall davon abraten, sich beim Voting am Melodifestivalen zu orientieren.
Danke!!!
Wenn es angeblich so innovativ ist, warum kopiert es dann keiner?
Eher Augenwischerei.
Und ich bezweifle, das sich an den Ergebnissen viel ändern würde.
Beide Vorentscheidungen sind auch nicht miteinander vergleichbar.
Das Mello schaut in Schweden wohl die ganze Familie.
Dort macht es eher Sinn, verschiedene Altersgruppen mit einzubinden.
Aber eher aus Sicht der Zuschauerbindung.
Bei uns haben wir ja eine ganz andere Situation.
Und der SWR auch wichtigere Baustellen.
Aber sehr amüsant, wie man sich in so ein Thema hineinsteigern kann.
3-9-jährige NEIN – die wählen dann, wenn sie es überhaupt selbst tun, die Feuerwehrleute und Ähnliches…Wenn jemand mit einem Kinderlied a la Zuckowski auftreten würde, hätte er von dort die 12 Punkte sicher. Was soll das wem bringen?
Und Letztwähler stimmen nur für Schlager…
Ich habe das Gefühl, dass es hier auf dem Blog mehr Mello-Artikel gibt als Artikel für alle anderen VE zusammen. Die Mehrheit der Blogger sind halt unverbesserliche Schwedenfans. Ist ja auch OK so, halt nur nicht meins.
Und du ein unverbesslicher Fan von Portugal, ist doch schön wenn für alles eine Nachfrage gibt. 😉
sie fürchten aber den boss. 🐰
Mello ist leider auch seit Jahren nicht mehr mein Ding … Sanremo schon eher, aber dienQualität hat leider auch nachgelassen. Also muss ich mir die Rosinen bei dem und jenem VE rauspicken. 😉
Ich war bis 2010 riesiger Mello-Fan, aber nach dem Anna B.-Debakel ging es mit der Qualität des Festivals leider steil bergab. So wie das Voting jetzt ist, hat gar nichts Gutes oder Interessantes eine Chance auf das Finale, dafür aber das … *hust* … Spezielle. Deshalb sind musikalische Meisterwerke wie Snälla smälla oder Road Salt beim Mello momentan undenkbar.
na,ein paar gute sachen (auswahl) waren schon dabei z.b. statements – das kugelsichere licht,anna 2+3,ace wilder 1 und natürlich das hier.
einen weiteren ESC-sieg haben die schweden m.e. damit verschenkt und wir wissen ja,wer 2011 gewonnen hat – der zweite boypop platz für schweden hat dann aber klar die weichen umgestellt inkl. ödnisdominierter vorauswahl aller melosongs des jeweiligen jahrgangs.
da war dann bis 2024 nur noch der „betriebsunfall“ mit der cornelia.
2025 war dann mal was neues aber scheinbar möchte man mit „my system“ wieder zurück in das jahr 2011. 👻 😱
Du kannst ja mal schauen, wie viele unterschiedliche Blogger*innen die Mello-Artikel schreiben und dann überlegen, ob das die Mehrheit ist
morgen abend kommt der boss und haut sie alle weg!🐰🥳
Ist seit Sonntag durchgehend auf Platz eins in den schwedischen Spotify-Charts.
pah spotify was juckt das schon diese buchmachers. 😸
Ist momentan Platz 1 bei den schwedischen Spotify Daily Charts. 😱
WAS? Sollten wir uns Sorgen machen…? 🫠😅
wer ist wir?
ich mache mir keine sorgen. 😎
Hot Breaking News
Sarah Engels „Fire“ hat es auf Platz 75 der Single Charts geschafft.
Glückwunsch
https://www.offiziellecharts.de/news/1648-offizielle-deutsche-charts-clueso-zum-vierten-zara-larsson-zum-zweiten
Wird ein kurzer Ausflug erstmal denke ich.
Jo das denke ich auch, wird wohl nach dem ESC nochmal ein oder 2 Wochen vertreten sein.
Letztes Jahr waren Abor & Tynna nach dem ESC-Vorentscheid auf Platz 13.
Im Radio läuft das Lied jedenfalls eher auf Sparflamme.
Und Sarah Engels hat seit heute eine neue Modekollektion für Frauen draußen.
Und die Sängerin Misha Kovar, die ich sogar persönlich kenne, ist mit ihrem neuen Song ,,Alles ist Liebe“ auf Platz 32 der Single Charts. Den hat sie erst letzten Freitag veröffentlicht. Und außerdem hat sie heute Geburtstag. Und ich habe ihr heute schon persönlich per Anruf gratuliert.
Kleine Korrektur: Misha Kovar ist auf dem 32. Platz der AirPlay-Charts gelandet.
🍾 🍾
https://www.instagram.com/p/DVi6yFZiCDv/?igsh=MTk0Y21kNWFhdnFreA==
JIVA vertritt Aserbaidschan: https://www.eurovision.com/stories/jiva-will-sing-for-azerbaijan-vienna-2026/
OT:
Catcore haben heute auch einen Song veröffentlicht. Vielleicht war das ja der Song mit dem sie sich beworben haben.
https://youtu.be/O74spEaJ-fY?is=Kq7Jp1AuA4Jd1xrt
Vielleicht könnte man ja wirklich dazu übergehen nur noch per App oder Webseite zu voten. 1 Voting mit der Vergabe von den typischen 1 bis 12 Punkten. Nur wenn die ganze Palette verteilt ist zählt der vote. Es ist vielleicht umständlicher für den einzelnen aber ich glaube es reduziert die Vorteile von Acts mit großen Fanbases weil sich die Punkte gut verteilen. Und bei 9 Acts im DDF bekommt so jeder von allen Punkte.
Ich weiß es ist eigentlich besser wenn man es den Votern so leicht wie möglich macht. Aber es wäre vielleicht einen Versuch wert.
Fallen euch irgendwie Nachteile ein wenn man das so handhaben würde?
Kein normaler Mensch würde 9 oder 10 Songs ranken. Das ist wirklich eine Bubble-Manie.
Ja, das meinte ich auch mit, dass es prinzipiell besser wäre es den Votern so leicht wie möglich zu machen. Die Frage ist, ob man es nicht zumindest mal probieren sollte um zu schauen ob das vielleicht nicht doch funktionieren kann. Was soll schon schlimmes passieren?
Ranken 🤤🤤🤤🤪🤪🤪
Oder alternativ nur 12, 10 und 8 Punkte an 3 Acts vergeben
Ich finde das Melo immer wieder mega. Solche eine Show würde ich mir auch bei uns wünschen.
OTBN
Frankreich geleakt:
https://x.com/matxsofia/status/2029925488903197164?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2029925488903197164%7Ctwgr%5E76d7b6fed2d8d9aa4672976d7eb8bfbc13aca219%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.escforum.net%2Fforum%2Fshowthread.php%3F42066-France-2026-Monroe-Regarde%2Fpage18
X ist keine zuverlässige Quelle!!!
Ach Matty …
Vielen Dank! Schreibe im entsprechenden thread mein kommentar zu dem Song
😱
Ich hoffe mal, dass es vielleicht doch KI-generiert ist. Aber es scheint doch der richtige Beitrag zu sein.
Hier wäre dann also das Kind von „La Forza“, „The Code“, „Wasted Love“ und „Maman“. Dazu springt man noch auf den aktuellen Trend von Rosalias „Berghain“ auf.
Beim ESC gibt es weder Orchester noch sonst irgendwie Live-Musik. Daher habe ich keine Ahnung, wie das auf der Bühne wirken soll. Das Staging von Louane wurde letztes Jahr ja wirklich verhunzt. Müsste durchaus etwas in die Richtung „Wasted Love“ von Sergio Jaen sein, was eher wie ein Kurzfilm aussieht.
Die Franzosen wollen es wissen! Aber wollen sie es vielleicht zu sehr? „The Code“ und „Wasted Love“ waren nicht erfolgreich, nur weil sie über Opern-Elemente verfügten. Da spielten noch andere Faktoren mit rein.
Und ein noch minderjähriges Mädchen hinzuschicken in einen ESC, der womöglich der kontroverseste aller Zeiten werden könnte, nur damit man von irgendeinem Wunderkind-Mythos profitieren kann und das besonders als Narrativ verkaufen kann. Aber der Umgang mit Minderjährigen ist allgemein ein Problem in der französischen Kulturbranche. Von France Gall bis heute.
Nee, da gefällt mir vieles leider nicht. Der ESC ist ein knallharter Wettbewerb und viele wollen gewinnen, aber das ist mir zu gewollt und geht an dem vorbei, was der ESC für mich ist. Solche Songs lassen mich kalt.
Das ist ein weiterer Juryvote-Song, von dem es jetzt mehrere gibt. Das könnte bedeuten, dass sich die Jury-Punkte auf so viele Beiträge verteilen, dass am Ende der Televote-Sieger auch den Gesamtsieg davonträgt. Vielleicht ja die Griechen oder doch Israel.
„Und ein noch minderjähriges Mädchen hinzuschicken in einen ESC, der womöglich der kontroverseste aller Zeiten werden könnte, nur damit man von irgendeinem Wunderkind-Mythos profitieren kann und das besonders als Narrativ verkaufen kann. Aber der Umgang mit Minderjährigen ist allgemein ein Problem in der französischen Kulturbranche.“
geht’s auch eine nummer kleiner?
Beim ESC gibt es keine kleinen Sachen, außer vielleicht die deutsche Punkteausbeute am Ende
Gar nicht mal so gut wie erwartet☺️.
Eine wilde Mischung aus Königin der Nacht, Voila, JESC und Woodkid.
Trotzdem langweilig und vorhersehbar.
Ein Jahr nach JJ vielleicht nicht das Klügste so einen Beitrag abzuliefern. Ist jetzt natürlich keine 1:1 Kopie von Wasted Love, aber die Vergleiche werden zuhauf kommen. Könnte im Televoting etwas floppen, dank Jurys wird das aber fast sicher Top 10.
die jurys werden mit blick auf die aktuellen buchmacher top3 (nun top4!) dieses jahr ganz schön streß haben. 😸
die wirklich guten sachen laufen woanders und das eigentlich auch aus jurysicht in der alten betrachtungsweise.
ukraine und lettland zum beispiel.
Ja, so ähnlich sehe ich das auch. Da ich Australiens Beitrag leider so gar nicht mag, hatte ich gehofft, das Frankreich einen qualitativ hohen Song beisteuern kann, aber bin dann doch eher enttäuscht. Der Song nimmt mich leider nicht mit auf die Reise.
Erstmal das Video abwarten…bzw den Liveauftritt.
Ich hoffe doch sehr auf den Eiffelturm im Bilde!😉
Hiillllfeeeeeeeee……………..
Fundstück der Woche:
https://youtu.be/meWRIqX-_fk?is=P41SSYRmvDZ9S5UY
Ich bin schon lange dafür das so zu machen. So viele spannende Beiträge haben wir verloren, weil die deutschen Zuschauer Radiopop wollen.
Und selbst Schreiber sagte 2020 schon, dass die Zuschauer beim ESC wenig mit den Zuschauern beim Vorentscheid zu tun haben.
Sprich: Junge Menschen schauen den ESC, aber nicht den Vorentscheid. Das merkt man.
Finnland hat meiner Meinung nach den jüngeren Vorentscheid gegenüber dem Melo, weil dort immer darauf geachtet wird junge Acts zu haben. In Finnland charten jedenfalls bei Deezer immer fast alle UMK-Songs. Das Mello finde ich im Ergebnis doch sehr zäh. Man weiß nach den Halbfinals eigentlich schon welche Acts chancenreich sind, da die Ergebnisse so bekannt gegeben werden, dass klar ist wer die Abstimmung gewonnen hat.
Klar hat das Mello sein Standing in Schweden, aber das liegt weniger am Votingsystem sondern am Geld was in den Wettbewerb fließt.
Finnland wäre für mich das Vorbild. Gute Acts, Mut zu riskanten Beiträgen, konstantes Format, gut Veröffentlichung der Beiträge und eine tolle und flüssige Show ohne dämliche Gesprächsformate!
Natürlich schauen wenige junge Menschen zu, wenn sie sich seit 10 Jahrzehnten Couchformate mit Babara Schöneberger anschauen müssen.
Und natürlich sucht man dann auch nach Acts, die zum angestaubten Vorentscheid passen.
Vorabstimmung könnten bei der Qualität mancher deutscher Teilnehmer in den Live-Shows so richtig nach hinten losgehen….man stelle sich vor da führt plötzlich ein Beitrag bei welchen die Performarin beim Liveauftritt den Text des Lieder vergisst oder keinen klaren Ton rausbekommt. Das kann man nur machen wenn man genug gute Acts hat. Zudem töten Vorabstimmungen jegliche Spannung. Bei Mellodienfestival steht doch meistens der Sieger schon früh fest. Ich finde es ehrlichgesagt immernoch schwierig, dass die Juries beim ESC einen anderen Auftritt bewerten als das Publikum und würde mir fast mal wünschen, dass es mal zu einem Totalversagen des Jurysiegers bei der Liveshow kommt, damit das demaskiert wird.
Alles könnte in Deutschland helfen. Aber die Sender der ARD sind dazu nicht in der Lage. Es fehlt an Herzblut. Es sitzen irgendwelche Räte dort und lehnen vermutlich jede Innovation ab. Zumindest sitzen die falschen Entscheider in den Sesseln. Das fängt schon bei der Auswahl der Teilnehmenden und der Songs an.
Klar, so ein riesiges Festival wäre toll.
Aber Chris hat Recht. Entscheidend ist die Songauswahl. Das heißt auch, dass Fans und Zuschauer auch wirklich eine Wahl haben sollten (also weg mit dem Votingverfahren aus diesem Jahr).
Powervoting sollte zudem eingedämmt werden. Auf welche Weise und beim Festival dann ein Sofa dabei ist oder nicht, ist für mich dann zweitrangig.
Denke der SWR ist „beratungsresistent“ und macht auch im nächsten Jahr sein eigenes Ding. Hoffentlich mit mehr Transparenz…
Heute hat die Sängerin Agnes Carlsson Geburtstag. Sie nahm vor 17 Jahren am Melodifestivalen teil und wird 38 Jahre jung.
Ihr aktueller Song heißt „EGO“:
Das Votingverfahren ändert doch nichts an der misserablen Qualität der nominierten Songs und Künstler. Typisch deutsch, das immer am falschen Ende angefangen wird was zu verändern
Das sehe ich auch so. Wir bekommen einfach kein hochwertiges Teilnehmerfeld zusammen. Und das schon seit zig Jahren. Genau da muss man ansetzen. Damit sich das endlich ändert.
Ich fürchte, eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass die Innovationsbremsen der ARD sich darauf einlassen. Eher legen sie sich nach dem ESC wieder ins Bett und schlafen tief und fest. Und sie wachen erst dann auf (und das auch ganz langsam), sobald die EBU bekanntgibt, dass der nächste ESC in Turin/Liverpool/Malmö/Basel/Wien stattfindet. Und keine Sekunde früher.
Vielleicht sollte man in Deutschland erst einmal versuchen die Vorentscheidung zu einem Ereignis zu machen und dann kann man die einzelnen Stellschrauben einstellen und verändern.
Aber solange man beim SWR das Gefühl hat, das man noch schlechter weitermachen will als der NDR und nicht innovativ an die Sacher herangehen will, sind Debatten über das Voting, und was man von Schweden dabei lernen kann, lächerlich!
2 Halbfinales und 1 Finale wäre ein Anfang.
Dazu noch massig Promotion der Songs auf den Radiosendern damit Künstler merken das es einen Mehrwert hat beim Vorentscheid teilzunehmen, egal ob man gewinnt oder im Halbfinale rausfliegt.
Dies müsste man dann auch mal mehrere Jahre durchziehen, damit sich was etablieren kann und das Vertrauen der Künstler in einen positiven Effekt einer Teilnahme wachsen kann.
Mein Kommentar kommt zwar recht spät, aber trotzdem meine Meinung: man sollte sich in Deutschland zuerst darauf besinnen, eine Marke zu etablieren, sowas wie EMA oder Melodi Grand Prix oder natürlich auch Melodifestivalen, wo es jährlich einfach diese Show gibt und die Leute wissen, worum es sich handelt. Danach kann man sich sowas durchaus anschauen, aber das sollte nicht die Priorität sein.
Was ich nicht verstehe, woher weiß man welches Alter ein TV-Zuschauer hat und wenn ich abstimme gebe ich ja auch nicht mein Alter an. Ich kapier das nicht.
Was der SWR Lernen kann: NIX. Schweden ist Schweden und Deutschland ist Deutschland. Die sollen ihr Ding machen und Deutschland macht sein eigenes Ding.