
Nach fünf Jahren verabschiedet sich Alexandra Wolfslast (Aufmacherbild) als deutsche Head of Delegation für den Eurovision Song Contest. Während ihrer Amtszeit war jedes Jahr anders – und oft herausfordernd: Ihr erster ESC in dieser Funktion fiel pandemiebedingt aus. Mit der Kooperation mit Stefan Raab und einem 15. Platz für Abor & Tynna in Basel endet der Auftrag nun versöhnlich. Im ESC kompakt LIVE am Mittwoch, den 28. Mai um 19 Uhr blicken wir mit Alex Wolfslast auf den ESC in Basel und auf die gesamten fünf Jahre zurück.
Ein vorletzter, zwei letzte, ein 12. und ein 15. Platz – die Erfolgsbilanz der Head-of-Delegation-Jahre von Alex Wolfslast ist ziemlich durchwachsen. Ganze 27 Punkte kamen in den drei Jahren 2021 bis 2023 mit Jendrik, Malik Harris und Lord of the Lost zusammen. Wer da dran bleibt, hat wahrlich Durchhaltewillen. Umso schöner dürften die letzten beiden Jahre in Malmö und nun in Basel für Alex Wolfslast gewesen sein. Dort berichtete sie ESC kompakt, dass sie ihr (vorerst) letzter ESC-Einsatz in der Schweiz durchaus wehmütig stimmen würde – und sie ihn deshalb umso mehr genießen wolle.
Ob das geklappt hat, fragen wir die NDR-Mitarbeiterin bei unserem ESC kompakt LIVE am Mittwoch um 19 Uhr. Und natürlich wollen wir dann auch alles über die Zusammenarbeit mit Stefan Raab und RTL wissen. Da die Verantwortung für den ESC nun beim SWR liegt, kann uns Alex Wolfslast sicher noch das eine oder andere Geheimnis verraten.
Wir blicken aber auch zurück auf die früheren Jahre. ESC kompakt bewies bereits im Dezember 2019 journalistisches Gespür, als wir auf Basis eines Instagram-Posts (und zugegebenermaßen eines externen Tipps) als erste berichten konnten, dass Alex Wolfslast die neue Head of Delegation werden würde. Warum das erst zwei Monate später offiziell gemacht wurde, und weshalb Christian Blenker ein Jahr ARD-Teamchef für den ESC war, erfahren wir dann hoffentlich auch.
Darüber hinaus blicken wir auf das ausgefallene ESC-Jahr 2020, die interne Auswahl von Ben Dolic und die Absage des Wettbewerbs wenige Tage später. Wir wollen wissen, ob Alex Wolfslast manchmal noch von den 11,82 Punkten für Jendriks „I Don’t Feel Hate“ bei der internen Auswahl träumt – und wie ihr Verhältnis zu Thomas Schreiber heute ist. Last not least geht es um all die Höhepunkte und Freudentränen, die langjährigen Team-Kollegen und um die Übergabe des ESC an den SWR. Wir freuen uns auf einen launigen und emotionalen Rückblick mit Alex Wolfslast.
Wie hast Du Alex Wolfslast in den letzten Jahren als deutsche Head of Delegation wahrgenommen? Und welche Frage würdest Du ihr gern stellen? Schreib sie uns in die Kommentare unter diesen Artikel oder sei am Mittwoch, den 28. Mai ab 19 Uhr direkt beim ESC kompakt LIVE auf YouTube oder Twitch dabei und stelle sie da im Chat!
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Ich werde es wohl nicht bis 19.00 Uhr schaffen, da ich noch was einkaufen gehe. Konnte ich aber bisher, da totales Unwetter. Ich werde die Sendung aber nachschauen.
Ich auch nicht bin beim Vietnamesen lecker essen
Mit Frau Wolfslast verbinde ich leider auch mehr „Last“ als „Liebe“. Persönlich habe ich nichts gegen sie. Sie macht einen sympathischen und netten Eindruck auf mich und auch die Offenheit gegenüber dem ESC-Kompakt-Blog und die Bereitschaft, sich den Fragen der Fans zu stellen, rechne ich ihr hoch an.
Aber bei allem anderen herrscht einfach nur großes Kopfschütteln. Mit Jendrik und der Nichtteilnahme von Electric Callboy hat Sie leider so harte Kerben geschlagen, die wohl in die deutsche ESC-Geschichte eingehen werden. Wie man so ein Radio-Format wie damals entwickeln konnte mit so schwachen Liedern im Vorentscheid, obwohl man einen Kracher dabei hatte, ist wirklich Arbeitsverweigerung pur gewesen.
Es mag nicht an ihr alleine gelegen haben, die ARD hat den ESC lange sehr stiefmütterlich behandelt. Aber nach diesen zwei großen Fails hätte ich als Verantwortlicher die Reißleine gezogen. Das war echt nicht schön anzusehen.
Für die Zukunft beim NDR wünsche ich Ihr alles Gute, wahrscheinlich ist sie für das Managen lokalerer Events wirklich besser geeignet als für den ESC.
Mal sehen, wie der SWR das ab der nächsten Saison handhaben wird. Ein Albtraum bleibt jedoch: Gregor Friedel , Head of Music beim SWR, war ja damals auch in der Radio-Jury und hat EC im Interview klein geredet und die Unfehlbarkeit der Jury wie eine Monstranz vor sich her getragen. Wenn wir ihn in Zukunft öfter in Sachen ESC zu hören bekommen, dann kann man von der nächsten Pleite ausgehen.
Von daher: Am besten noch ein Jahr die Kooperation mit RTL bis sich beim SWR ein richtig geplantes Konzept entwickelt hat.
Das hat sie eben noch mal durchblicken lassen: An ihr sind Electric Callboy nicht gescheitert – u.a. ihre Vorgesetzten meinten, es besser zu wissen.
Wirklich wieder toll, dass Alex dabei war – und gerade auch ihre klaren, ehrlichen Worte. Wie irgendwer im Chat schrieb: Sie ist echt ein Herzensmensch.
Ich war auch heute nicht mit allem einverstanden, was sie gesagt hat (z. B. in Bezug auf Babsi). An anderen Stellen, etwa in Bezug auf das Jahr 2022, war ich doch überrascht, wie offen sie noch mal gesagt hat, dass da die berühmt-berüchtigte Radioherren-Jury das Teilnehmerfeld vergeigt hat.
Habe mir gestern Abend noch mal durchgelesen, was ich damals in den Live-Blog zur PK für die Verkündung der 22er-Teilnehmer geschrieben habe – und ich habe ihren Kopf verlangt (bzw. ihren Rücktritt).
Dass ich ihr heute mit einem weinenden Auge nachblicke, hat sie sich wirklich hart erarbeitet. Ihre Lernkurve war auch heute wieder spürbar. Es ist tatsächlich schade, dass sie der kommenden Eurovisions-Redaktion verloren geht, jetzt, wo sie wirklich eine Leidenschaft für und ein fundiertes Wissen über den ESC entwickelt hat.
Ich hoffe, ihre besagte Übergabe an den SWR ist bei diesem auf fruchtbaren Boden gefallen, sodass sich der positive Trend fortsetzt und wir in ein paar Jahren sagen können: Alex Wolfslast war die Wende zum Guten.
Hat sie etwas zu eurovision.de gesagt, wie es mit dem Team weitergeht? Und was der SWR jetzt macht?
Ich muss die ersten 27 Minuten noch nachholen, aber zumindest danach nicht mehr. Da das ganze Gespräch aber auch chronologisch ihre Amtszeit durchgegangen ist, glaube ich, nein.
Danke für die Info.
Das Gespräch war wirklich toll, danke nochmal dafür. Alex war wirklich eine großartige HoD, die ich sehr vermissen werde. Ich hoffe, dass ihre Nachfolgerin vom SWR da anknüpfen kann.
Es wurde ja immer wieder von ihrer Nachfolgerin gesprochen. Nicht offiziell, aber scheinbar gibt es ja einschlägige Gerüchte und Alex hat ja dann auch nicht mehr groß umschifft, dass sie an eine Frau übergibt. Aber ist das Gerücht schon konkret gestreut? Ich hab noch nichts mitbekommen…
Peter hat angedeutet das es wohl demnächst noch einen Artikel dazu geben könnte. Dort könnten mehrere Personen vorgestellt werden desen Namen eventuell kursieren.
Scheinbar weiß ESC kompakt auch schon mehr , aber gibt’s eine Absprache untereinander das die Namen noch nicht offiziell genannt werden.
Einerseits blöd für uns, anderseits schafft man so vertrauen zum SWR / ARD das man sich auch an selbst auferlegt Regeln hält und somit vielleicht mehr Wissen zukünftig erlangt als dann offiziell bekannt ist.
Ja, wir werden es schon noch früh genug erfahren;)
Ich habe das Interview gerade nachgehört. Alex scheint eine angenehme Person zu sein, aber wenn sie das Problem mit Babsi nicht sieht, taugt sie wohl nicht für einen auf die Zukunft ausgerichteten ESC-Ansatz. Ich wünsche ihr alles Gute für die Zukunft!
Sehr schönes und wertschätzendes Interview mit einer nahbaren und reflektierten Alex Wolfslast. Danke auch insbesondere für ihre Dankesworte an die Community. 🫶
Danke für das Interview. Es wurde ihr ein schöner Abschied in ihrer Funktion beschert und auch eine zukünftige Zusammenarbeit nicht ausgeschlossen.
Leider war es wieder viel zu kurz und ich / wir hätten sicher nicht viel mehr Fragen gehabt und auch gerne noch mehr den Geschichten von Alex gelauscht.
Danke Alex für die sicher nicht immer ganz einfache Arbeit mit uns in der Fan Bubble und wir wünschen dir viel Glück im weiteren beruflichen Werdegang.
War eine schöne Runde mit Alex Wolfslast.Wünsche Ihr alles Gute auf ihren weiteren Berufsweg.
Als ihr im Interview nochmal den ESC 2020 aufgearbeitet und damit auch über die Anfänge von Corona gesprochen habt, habe ich echt Gänsehaut bekommen.
War ein sehr schönes kurzweiliges Interview und auch meine Frage (warum Vorentsdcheidshow, wenn Alex Wolfslast selbst eigentlich eher für eine intere Auswahl ist) wurde beantwortet. Danke dafür an das „ESC kompakt“-Team und natürlich an Alexandra Wolfslast selbst. Auch die Erklärung, warum man in den letzten Jahren immer auf Marvin Dietmann (2020 sollte die Inszenierung von Ben Dolic übrigens Marty Kudelka machen) gesetzt hat kann ich jetzt nachvollziehen.
Ich wünsche Alexandra Wolfslast Alles Gute für die Zukunft, für „Inas Nacht“ und für alle zukünftigen Projekte!
Hier kann ich mich nur anschließen, habe das Interview gestern Abend nachgeschaut und mich hat die empathische schon fast freundschaftliche Stimmung sehr gefreut.
Ich wünsche Alex Wolfslast auch alles Gute und hoffe,dass man ab und zu mal wieder etwas von ihr hört.
Seitdem Frau Wolfslast irgendwo auf ESC Kompakt nach ihrem Musikgeschmack gefragt, gesagt hat, dass sie Supertramp und Queen schon ganz gut findet, und das im Jahr 2020 … 2025, war ihre Kompetenz in Sachen ESC für mich höchst fragwürdig. Solche Bands werden immer vom am Musikgeschehen relativ Uninteressierten und Uniformierten zitiert. Da kann man ja nix falsch machen, das sind ja allgemein anerkannte Bands.
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Kenne die Aufgaben eines HoD nicht, vllt. war Frau Wolfslast ja aus anderen Gründen geeignet.
Leider kenne ich aber aus meinem Arbeitsumfeld genug Frauen (!) in Selbstüberschätzung, mit der Devise ach da wachse ich schon rein, was aber auf wirklichen Spezialgebieten dann nicht mal eben so passiert.
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Hoffentlich folgt nun jemand mit wirklicher ESC Begeisterung und den notwendigen Kenntnissen.
Einfach mal dieses Interview schauen, da sagt sie selber was ihre Aufgaben als HoD waren. Ziemlich am Anfang sogar, also nach all den Glückwünschen usw.
Einfach mal das Interview gucken. Sich seine Meinung bilden anhand irgendwelcher Snippets oder Vorbehalte ist nicht sehr zielführend.
Und warum sind es anerkannte Bands? Weil viele Leute sie mögen. Also kann auch Frau Wolfslast sie mögen und trotzdem musikinformiert sein, oder?
Quod erat demonstrandum
Fragt sich nur, wer jetzt was bewiesen hat. Jedenfalls ist Frau Wolfslast nicht zwingend uninteressiert, nur weil sie bekannte Namen genannt hat. Manche bekannten Künstler sind eben wirklich gut. Oder muss man sich hier bald auch als Musikdepp fühlen, wenn man Abba sagt? Armer Peter!
Mir war gerade langweilig. Darum habe ich mich auf der Homepage vom SWR 3 (Radio) beim Button) des SWR 3 Teams mal auf die Suche gemacht wer unter den Redakteurinnen als nächste Head of Delegation für den ESC 2026 in Frage kommen könnte. Sicher bin ich mir auf auf jeden Fall, dass für die Soft Skills und das Anforderungsprofils einer Head of Delegation für den ESC keine Moderatorin in Frage kommt, sondern eher eine Redakteurin.
Anhand der Beschreibung der Lebensläufe und Angabe von Hobbys / Interessen sehe ich nur zwei mögliche Kandidatinnen:
Dies ist aber wie gesagt nur ein Bauchgefühl von mir welches aus einer Langeweile heraus entstanden ist.
Letztendlich glaube ich jedoch, dass die Nachfolgerin von Alex Wolfslast eine Person ist, die komplett im Hintergrund arbeitet und unter dem Button Teamangabe der SWR-Homepage nicht ersichtlich ist.
Wenn man sich die Stellenausschreibung anguckt, die byJannik neulich geteilt hat, kann man Annamaria Herkt zu 100 % ausschließen. Wichtigstes Kriterium ist Erfahrung im Eventmanagement.
Danke. 😀
Habe die Stellenausschreibung nicht gelesen.
Nachgeholt. Eine Verabschiedung mit Respekt, Empathie und Sympathie.
Zeitgleich habe ich mich gefragt ob es so etwas in einer der anderen teilnehmenden Länder gegeben hat und die Antwort ist nein. Wieder einmal zeigt sich, dass ESC Kompakt unter den Fanseiten heraussticht oder eine besondere Stellenwert hat.
Zum Thema Halbfinalen in der ARD möchte ich Frau Wolfslast raten im Reference Group einen Vorschlag zu machen, dass das Voting in den Halbfinalen erweitert wird auf allen Ländern und mit Jurys. Das ist Rundfunkpolitik vom feinsten, fragt auch vorheriges Abstimmen mit anderen Beteiligten, aber wenn es gelingt, wird die ARD mehr oder weniger gezwungen sein die Halbfinalen im Ersten zu zeigen.
Nachfolger*in: ‚Mehr wissen, aber schweigen‘ kommt mir bekannt vor. Umso großer ist der Spaß, wenn Sachen gelingen, obwohl man es nur im engsten Kreis teilen kann. Dennoch, es gehört zu gutem Ton untereinander und manchmal sagt die Stille mehr als tausende Worte.
Zukunft. Ich wurde mich freuen über Gastkommentare von Frau Wolfslast und/oder wenn sie in 2026 mit den Songchecks mitmacht.
Seitenstraße Songchecks, eine generelle Wunsch für 2026: vielleicht ist es vielseitiger, wenn nicht jeder Checker*in jeder Song kommentiert, damit die Meinungen sich noch mehr abwechseln.
Ähm, es hat schon seinen guten Grund warum in den jeweiligen Semis nur die Länder abstimmen dürfen die dort auftreten bzw. zugelost wurden wenn man bei den Big 5 ist. Daher finde ich es dass es dort keinen Änderungsbedarf.
Die Zeichen der Zeit deuten auf Änderung hin. 😉
Du liest wohl gerne im Kafeesatz??
Ist „The Model“ wieder am Start und sagt den ESC Sieger 2036 voraus? 🤔🤔🤔
Keine Ahnung, aber ich kann dir schon mal eine „Vorhersage“ geben.
Morgen nachts um 03:00 Uhr wird es dunkel sein!! 😜
Da liegst du vermutlich besser als Timo mit seinen Vorhersagen.
Ein wirklich schöner, würdiger Abschied. Fand’s auch toll, dass Malik Harris, Stefan Leidner und Abor live im Chat vorbeigeschaut haben.
Ich finde auch wichtig, dass den Künstlern keine Inszenierung übergestülpt wird, die Sie nicht mögen. Sie sollen hinter der Inszenierung stehen, trotzdem kann sie gut inszeniert sein, manchmal sind es nur Kleinigkeiten.
Das Vorwahlverfahren des letzten Jahres finde ich immer noch unfair. Niemand weiß, wie Ryk abgeschnitten hätte. Ich würde sagen, dass er sich ähnlich geschlagen hätte wie Isaak. Wir können es nicht sagen, ob Ryk, Max, Galant oder Isaak die beste Platzierung erreicht hätten, weil wir nur die Isaak-Realität kennen. Ich wäre vorsichtig mit „Alles richtig gemacht.“
Ich stehe nur hinter einem deutschen Beitrag, den ich mag. Wenn der deutsche mir nicht zusagt, dann suche ich mir einen anderen Beitrag aus, für den ich mitfiebere, dazu ist das Feld der Künstler zu gut. Der ESC bleibt klasse, auch ohne guten deutschen Beitrag.
Genauso falsch wäre es auch zu behaupten das es mit Künstler „xy“ besser gelaufen wäre.
Wie du schon richtig schreibst , man kann nur beurteilen ob man aus den Möglichkeiten mit dem wie auch immer gewählten Künstler das beste rausgeholt hat.
Ich glaube, es wäre mit Ryk, Max oder Galant ähnlich gut verlaufen, nicht wesentlich besser, nicht wesentlich schlechter. An Nemo oder an Baby Lasagna wären die wahrscheinlich alle nicht herangekommen.
Vielleicht nicht alles richtig, aber immerhin auch nicht alles verkehrt. Das zumindest kann man bei einem soliden 12. Platz sagen. 🙂
Für die Platzierung stimmt die Sichtweise schon.
Ryk oder Galant hätten wahrscheinlich noch mehr profitiert, wenn sie es auf die große Bühne geschafft hätten.
Ich fand diese Undurchdachtheit beim Auswahlverfahren eher suboptimal.
Das einzige was mich beim Interview gestört hat: das Publikum hat nicht für Isaak abgestimmt. Da das voting nach dem juryvoting weiterging und klar war, dass entweder mats mutzke oder Isaak gewinnen, haben alle für Isaak angerufen, um den Gewinn von Mats zu verhindern
Ich habe für Isaak angerufen und das vor dem Juryvoting. 😉
Max Mutzke
Alle? Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe mit meinen Anrufen jedenfalls nicht bis zum Ende des Jury-Votings gewartet (and for the record: gingen nicht Isaak, sondern an Galant). Wer denkt denn so strategisch bis auf die Hardcore-Fans? Ich halte es für wahrscheinlicher, dass die meisten Anrufe in der ersten Hälfte des Televotingfensters eingehen.
Dass es in diesem Fall bei einem Vorsprung von nur knapp über 3.000 Stimmen einen Unterschied gemacht haben könnte, ist natürlich möglich. Aber genaue Zahlen liegen uns nicht vor. Max-Fans können sich ebenso gut nach dem Jury-Voting die Finger wund gewählt haben.
Na ja, vielleicht haben manche nicht alle Stimmen gleich zu Beginn verballert, hatten daher noch ein paar übrig, die sie nicht genutzt haben. Die meisten rufen einmal oder zweimal, höchstens dreimal für ihren Kandidaten an.
Da faktisch die meisten Kandidaten aussichtslos waren, haben sich die Stimmen größtenteils auf die Kandidaten verteilt, die es gewinnen konnten. Da in der Szene eine Anti-Max-Stimmung gab, hat Max eher nicht so profitiert. .